Euroroll Newco GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Büchner seit 25.1.2019 | Prokura |
Bernd Holger Priske seit 18.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 38.44% | |
| 24.94% | |
| 9.66% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FORTAS GmbHRösrathKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Vorbemerkungen Der Konzern hat zum Abschlussstichtag die in § 290 HGB dargelegten Voraussetzungen erfüllt unter denen eine inländische Kapitalgesellschaft einen Konzernabschluss aufstellen muss. Entscheidendes Merkmal ist die Ausübung eines beherrschenden Einflusses (§ 290 Abs. 1 HGB). Der Konzernabschluss wird in der Währung Euro aufgestellt. Aufgrund des im Juli 2022 abgeschlossenen Management-Owner Buyout der Euroroll Invest GmbH sind die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar. Die FORTAS GmbH hat ihren Sitz in Rösrath und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 96608. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) aufgestellt. Die Gliederung der konsolidierten Bilanz und der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Erfordernissen der §§ 298 i. V. m. 265 ff. HGB, wobei auch die Tochtergesellschaften in den Einzelabschlüssen für die Gliederung, Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften beachten. Für die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Bewertung erfolgt im Konzernabschluss der FORTAS GmbH gemäß § 308 HGB einheitlich nach den für den Einzelabschluss der Muttergesellschaft angewandten Methoden. Eine Neubewertung war somit durch die Anwendung einer konzerneinheitlichen Bewertung nicht erforderlich. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Der Ansatz und die Bewertung der einzelnen Bilanzposten erfolgte nach den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 246 256a HGB und den besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten - und soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei dem Posten Bauten auf eigenen Grundstücken wurde von den Wahlrechten nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und ein angemessener Teil der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie die Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten einbezogen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Abschreibungen werden linear auf der Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Hierbei beträgt die Bandbreite bei den immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 15 und bei den Sachanlagen 3 bis 33 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Nettowert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Aktivierte Firmenwerte werden grundsätzlich planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit nach dem gemilderten Niederstwertprinzip erforderlich, wurde der niedrigere tatsächliche Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie Waren sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit nach dem Niederstwertprinzip niedrigere tatsächliche Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt mit Material- und Fertigungseinzelkosten, anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung und Kosten der allgemeinen Verwaltung. Eine abweichende Bewertung unter Anwendung von Verbrauchsfolgeverfahren oder eine Gruppenbewertung wurde nicht vorgenommen. Die in den Vorräten enthaltenen Bestandsrisiken (z.B. aus langer Lagerdauer und/oder mangelnder Verwendbarkeit) sind durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Die zum Nennwert ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung ist mit ihrem versicherungsmathematischen Barwert (Sterbetafeln Heubeck 2018 G; Zinssatz 1,82%) unter Berücksichtigung einer Steigerungsrate des Rententrends und unter Berücksichtigung einer Verzögerung von 3 Jahren von 1,4 % angesetzt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 0); insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erlöse und Aufwendungen Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistungen erbracht worden sind und die maßgeblichen Risiken und Chancen auf den Leistungsempfänger übergehen und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Konzern der wirtschaftliche Nutzen aus der Leistungserbringung zufließen wird. Die Umsatzerlöse werden vermindert um Rabatte und Skonti ausgewiesen. Die Veränderungen unfertiger Erzeugnisse und unfertiger Leistungen in Abhängigkeit von ihrem Fertigstellungsgrad sowie der fertigen Erzeugnisse wirken sich erfolgswirksam unter den Bestandsveränderungen aus. Aufwendungen werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Ertragsteuern werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen der Länder, in denen der Konzern tätig ist, ermittelt. 2. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. 3. Schätzungsunsicherheiten / Ermessensentscheidungen Im Konzernabschluss wurden Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände haben. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen der Konzerngesellschaften erfolgen, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Die Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf den Ansatz der Abwertungen bei den Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf die Bemessung der Rückstellungen. III. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die FORTAS GmbH, Rösrath, (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt) und die mit ihr verbundenen Unternehmen einbezogen. Gemäß § 294 HGB sind in den Konzernabschluss sämtliche verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Das Mutter - Tochter - Verhältnis resultiert für alle Unternehmen aus der bestehenden und ausgeübten einheitlichen Leitung. Hinsichtlich Art und Umfang des Anteilsbesitzes wird auf das als Anlage zum Konzernanhang beigefügte Verzeichnis des Anteilsbesitzes verwiesen. Aufgrund eines im Juli 2022 abgeschlossenen Management-Owner Buyout der Euroroll Invest GmbH sind die folgenden Unternehmen im Vorjahr aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden:
Im Geschäftsjahr 2022 wurden die Ergebnisbeiträge der ausgeschiedenen Gesellschaften bis zum Entkonsolidierungszeitpunkt (30. Juni 2022) berücksichtigt. Ohne die aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen Unternehmen sowie sonstige im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung stehenden Effekte hätte die Fortas Gruppe im Vorjahr Um-satzerlöse von EUR 44,3 Mio., sonstige betriebliche Erträge von EUR 0,3 Mio., Materialaufwendungen von EUR 28,3 Mio., Personalaufwendungen von EUR 15,0 Mio., Abschreibungen von EUR 1,2 Mio., sonstige betriebliche Aufwendungen von EUR 4,5 Mio. erwirtschaftet. Das Tochterunternehmen Strongfield GmbH, Rösrath, wurde mit Wirkung zum 18.07.2023 liquidiert. Auf das Konzernergebnis ergaben sich aufgrund vorhergehender Wertberichtigungen keine Auswirkungen. Die FORTAS GmbH, Rösrath, hat eine Patronatserklärung zugunsten der Helmerding hiw Maschinen GmbH abgegeben und sich bereit erklärt, für alle von der Helmerding hiw Maschinen GmbH bis zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 eingegangenen Verpflichtungen einzustehen. Die Gesellschaft macht von den Vorschriften des § 264 Abs. 3 HGB zur Befreiung der Offenlegung ihres Jahresabschlusses sowie Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 Gebrauch. Die FORTAS GmbH veröffentlicht befreiend ihren Konzernjahresabschluss sowie Konzernlagebericht beim Unternehmensregister. IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis einschließlich 2009 zum Erwerbszeitpunkt nach der Buchwertmethode. Die bei der Aufrechnung entstehenden Unterschiedsbeträge wurden, soweit möglich, als stille Reserven den Vermögensgegenständen zugeordnet. Bei Hinzuerwerben oder Veräußerungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden sich ergebende Unterschiedsbeträge mit den Rücklagen verrechnet. Für Gesellschaften, die ab dem 1. Januar 2010 erworben wurden, erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz der Anteile an dem in den Konzernabschluss einzubeziehenden Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung beizulegen ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge, die zum Erstkonsolidierungszeitpunkt als Firmenwert aktiviert wurden, wurden grundsätzlich planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 2. Schuldenkonsolidierung Entsprechend der Vorschrift des § 303 HGB wurden alle zwischen den in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen, Forderungen, und Verbindlichkeiten gegeneinander aufgerechnet. Eine Drittschuldenkonsolidierung wurde in Ausübung des bestehenden Wahlrechts nicht vorgenommen. Differenzen infolge unterschiedlicher Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag nicht zu vermerken. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3 HGB wurden - erforderlichenfalls - konsolidiert. 3. Eliminierung von Zwischenergebnissen Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen wurden, soweit wesentlich, eliminiert. 4. Konsolidierungsmaßnahmen in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung In der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend der Vorschrift des § 305 HGB sowohl Umsatzerlöse als auch andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Des Weiteren wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung ggf. vorhandene Beteiligungserträge eliminiert. Zinsaufwendungen und Zinserträge aus Ausleihungen und Darlehen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden miteinander verrechnet. 5. Steuerabgrenzung Für die Steuerabgrenzung sind gem. § 306 HGB Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften maßgebend. Derartige Sachverhalte lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. In Ausübung des Wahlrechts nach § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 274 Abs 1 HGB wurden aktive latente Steuern, welche insbesondere aus steuerlich abweichenden Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen resultieren, nicht angesetzt. Auf bestehende steuerliche Verlustvorträge werden ebenso keine aktiven latenten Steuern gebildet. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage zum Konzernanhang beigefügten Konzern-Anlagenspiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nach Restlaufzeiten ergibt sich aus den in der Bilanz gemachten Angaben. Eigenkapital Als gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital in Höhe des Nennbetrages von EUR 12.954.185,00 ausgewiesen. Laut Gesellschaftsvertrag ist dabei das Stammkapital in 12.954.185 Geschäftsanteile mit einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt. Durch Beschluss der Gesellschafter vom 22. November 2023 wurde eine Kapitalherabsetzung um EUR 12.854.185,00 auf EUR 100.000,00 beschlossen. Diese wird nach der Sperrfrist von einem Jahr ab Veröffentlichung (27. Dezember 2023) mit Eintragung wirksam, sodass sich hieraus zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 noch keine bilanziellen Auswirkungen ergeben. In 2014 wurden 497.640 eigene Anteile erworben. In Höhe des Nennbetrags von EUR 497.640,00 erfolgte die offene Absetzung vom Gezeichneten Kapital. In Höhe von EUR 1.293.864,00 erfolgte in 2014 aufgrund nicht vorhandener freier Gewinnrücklagen die Verrechnung mit dem Bilanzgewinn. In 2020 wurden weitere 20.000 eigene Anteile erworben. In Höhe des Nennbetrags von EUR 20.000,00 erfolgte die offene Absetzung vom Gezeichneten Kapital. In Höhe von EUR 50.000,00 erfolgte eine Verrechnung mit freien Rücklagen. In 2022 wurden weitere 20.000 eigene Anteile erworben. In Höhe des Nennbetrags von EUR 20.000,00 erfolgte die offene Absetzung vom Gezeichneten Kapital. In Höhe des übersteigenden Betrages erfolgte eine Verrechnung mit freien Rücklagen (EUR 44.000,00). In 2023 wurden weitere 271.500 eigene Anteile erworben. In Höhe des Nennbetrags von EUR 271.500,00 erfolgte die offene Absetzung vom Gezeichneten Kapital. In Höhe des übersteigenden Betrages erfolgte eine Verrechnung mit dem Bilanzgewinn. Die Gewinnrücklagen beinhalten ausschließlich andere Gewinnrücklagen nach § 266 Abs. 3 HGB. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Alle Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Personalkostenrückstellungen (Urlaubsrückstand, Überstunden, Tantiemen, sowie Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenabgaben) von TEUR 1.577 (VJ TEUR 1.957), Gewährleistungsrückstellungen von TEUR 530 (VJ TEUR 512), Rechts- und Beratungsleistungen in Höhe von TEUR 360 (VJ TEUR 1.400), Umweltrisiken TEUR 209 (VJ TEUR 225), sowie sonstige von TEUR 675 (VJ TEUR 701). Verbindlichkeiten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Für Teilbeträge der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 5.589 und von der sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 90 besichert durch Grundschulden, Sicherungsübereignung von Maschinen und maschinellen Anlagen sowie Forderungsabtretungen. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zugunsten der Lieferanten branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Diese bestehen im Wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen über bewegliche Vermögensgegenstände und sonstige Leistungen und für Immobilien betragen TEUR 532 (VJ TEUR 1.106). Die außerbilanziellen Verpflichtungen dienen insbesondere Liquiditätsvorteilen. Weitere Verträge mit nicht erfüllbaren Abnahmeverpflichtungen oder Rücknahmeverpflichtungen bestehen nicht. VI. Erläuterungen zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten
Von den oben dargestellten Umsatzerlösen entfallen rd. 76,2 % (Vj. rd. 55,5 %) auf den deutschen Markt, rd. 20,3 % (Vj. rd. 34,1 %) auf Umsätze mit dem europäischen Ausland und rd. 3,5 % (Vj. rd. 10,4 %) auf das übrige Ausland. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 56) enthalten. VII. Kapitalflussrechnung (Cash Flow Rechnung) Die Kapitalflussrechnung nach DRS 21 zeigt, wie sich der Finanzmittelfonds (Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten, abzüglich kurzfristiger Kontokorrentkredite) im Berichtsjahr verändert hat. Die Zahlungsströme wurden nach der betrieblichen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Darstellung des Cash Flows aus der betrieblichen Tätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. VIII. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 wurden im Durchschnitt insgesamt 224 (VJ: 296) Mitarbeiter beschäftigt. Diese untergliedern sich in 90 (VJ: 116) Angestellte und 134 (VJ: 180) gewerbliche Mitarbeiter. Zum 31.12.2023 wurden insgesamt 222 (VJ: 239) Mitarbeiter beschäftigt. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers
Gesellschaftsorgane Herr Bernd Priske, Dipl.-Betriebswirt, Willich, ist zum alleinigen Geschäftsführer der FORTAS GmbH, Rösrath, bestellt Auf Angaben hinsichtlich der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Beirat der FORTAS GmbH, Rösrath, gehören folgende Personen an:
Die Vergütungsregeln des Beirats werden durch Satzung und Gesellschafterbeschluss definiert. Auf Angaben hinsichtlich der den Mitgliedern des Beirats für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Kapitalrücklage wurde in voller Höhe aufgelöst, sowie eine Vorabausschüttung in Höhe von EUR 4.966.618,00 vorgenommen. Es wird vorgeschlagen, den verbleibenden Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Sonstiges Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der FORTAS GmbH werden beim Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch eingereicht.
Rösrath, 20. März 2024 Bernd Priske, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens der FORTAS GmbH, Rösrath, im Geschäftsjahr 2023
Aufstellung des Konsolidierungskreises der FORTAS GmbH, Rösrath, zum 31. Dezember 2023Anhangangabe gem. § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB
Konzernkapitalflussrechnung der FORTAS GmbH, Rösrath, für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der FORTAS GmbH, Rösrath, im Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023der FORTAS GmbH1. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell / strategische Positionierung Die FORTAS GmbH ist eine private, unternehmerorientierte Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand. Sitz der Gesellschaft ist Rösrath, bei Köln. Die FORTAS GmbH verfügt über ein hohes Eigenkapital und einen von Unternehmerpersönlichkeiten geprägten kleinen Gesellschafterkreis, handelt unabhängig und frei von übergeordneten Interessen Dritter. Die langfristige Wertentwicklung der operativen Tochterunternehmen ist das vorrangige Unternehmensziel der FORTAS GmbH. Im Akquisitionsfokus stehen dabei grundsätzlich mittelständische Unternehmen im Bereich Maschinenbau, die eine Ergänzung zu den bestehenden Portfoliounternehmen darstellen. Die FORTAS GmbH fungiert als Führungsgesellschaft der Gruppe und ist für die strategische und finanzielle Steuerung des Konzerns verantwortlich. Zudem bestimmt und überwacht sie geeignete strategische und operative Maßnahmen, um die mit den Tochtergesellschaften vereinbarten Ziele erreichen zu können. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FORTAS GmbH wird wesentlich von der Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaften bestimmt. Die Geschäftsführungen der operativen Tochtergesellschaften berichten an die Geschäftsführung der FORTAS GmbH. Die Geschäftsführung der FORTAS GmbH leitet den Konzern und wird vom Beirat bestellt, kontrolliert und beraten. Der Beirat hält einen engen Kontakt mit der Geschäftsführung der FORTAS GmbH und wird in sämtliche Geschäftsvorfälle einbezogen, die von wesentlicher Bedeutung für den FORTAS-Konzern sind. Die operativen Tochtergesellschaften sind schwerpunktmäßig im Maschinenbau und in der Metallbearbeitung tätig: Helmerding hiw Maschinen GmbH Das Maschinenbauunternehmen mit Sitz in Bad Oeynhausen entwickelt und fertigt Pressensysteme, Automationslösungen und Sondermaschinen für die gesamte metallverarbeitende Industrie. Zum Kundenkreis zählen Unternehmen aus der Energie-, Elektro-, Automotive-, Logistik-, Bau- und Hausgeräteindustrie. Heismann Drehtechnik GmbH Heismann setzt Maßstäbe im Bereich der Präzisionsdrehteile und steht seit Jahrzehnten für verbindliche Qualität. Mit Sitz in Velbert fertigt das IATF-zertifizierte Unternehmen auf modernsten CNC-Drehfräszentren sowie CNC-Drehautomaten, Groß- und Kleinserien im Durchmesser bis 65mm. Als lösungsorientierter Entwicklungspartner bietet Heismann seinen Kunden fertigungsoptimierte Produktentwicklungen einschließlich bedarfsgerechter Verpackungs- und Logistikkonzepte. 100% geprüfte Baugruppen runden das Leistungsportfolio ab. Diverse Industriebereiche wie Automobil, Maschinenbau und Medizintechnik zählen zum Kundenkreis. 1.2. Steuerungssystem Die FORTAS GmbH nutzt zur Steuerung und Bewertung der operativen Tochtergesellschaften finanzielle Steuerungskennzahlen, mit dem Ziel die langfristige Ertragskraft zu sichern und damit eine nachhaltige Wertsteigerung des Portfolios zu erzielen. Zu den finanziellen Leistungsindikatoren gehören insbesondere die Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Daneben werden der Auftragseingang und Auftragsbestand sowie Rentabilitäts-, Kapital- und Liquiditätskennzahlen herangezogen. 1.3. Forschung und Entwicklung Eine zielgerichtete Produktentwicklung mit Fokus auf den jeweiligen Kundenbedarf ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des FORTAS-Konzerns. Es obliegt daher den Tochtergesellschaften eigene Kapazitäten zu unterhalten um entsprechend den individuellen Anforderungen der Kunden innovative Produkte zu marktfähigen Preisen anbieten zu können. So werden Produkte je nach Marktlage und Bedarf der Kunden entwickelt und vorhandene technologische Kompetenzen erweitert. Hierzu erfolgt eine laufende Marktbeobachtung hinsichtlich sich wandelnder Kundennachfrage sowie hinsichtlich technischer Weiterentwicklungen im Tätigkeitsbereich der Gesellschaften. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft, Kiel (IfW) entwickelte sich die Weltkonjunktur im Jahr 2023 angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik besser als erwartet, wenngleich die wirtschaftliche Expansion moderat war. Auch wenn die Inflation inzwischen zurück geht und erwartet wird, dass die Geldpolitik bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen beginnt, zeichnet sich eine konjunkturelle Belebung noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auch als Folge der geopolitischen Krisen und Kriegshandlungen. Zudem fallen finanzpolitische Impulse weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Laut IfW beträgt das Minus für die deutsche Wirtschaft in 2023 0,3 Prozent und fällt damit etwas niedriger aus als im Herbst erwartet. Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Stagnation. In 2024 dürfte die Wirtschaftsleistung zwar wieder zulegen, eine große konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Zumal sich die nach dem Bundesverfassungsurteil abzeichnende staatliche Konsolidierung bremsend auf die wirtschaftliche Expansion auswirken wird. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftlichen Auswirkungen. Quellen:
2.1.2. Entwicklung relevanter Branchen Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) blieben seit Jahresbeginn 2023 die Bestellungen Monat für Monat hinter dem jeweiligen Vorjahresmonat zurück Insgesamt reduzierten sich die Aufträge im Gesamtjahr 2023 um real 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, und eine Trendwende ist weiterhin nicht erkennbar. Gemäß VDMA- Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers fehlt es in den großen Absatzmärkten Europa, USA und China an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde. Der VDMA passt daher für 2024 seine Prognose von bisher minus 2 auf minus 4 Prozent der preisbereinigten (realen) Veränderung des Produktionswertes an. Laut dem Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland vom Dezember 2023 rechnen die deutschen Maschinebauer auch im Jahr 2024 nicht mit einer wesentlichen Verbesserung ihrer Lage. Die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) blickt offen pessimistisch auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024. Ein weiteres Drittel ist bei dieser Frage unentschlossen. Auf der Herbsttagung des Verbandes der deutschen Drehteile-Industrie war die Stimmung unter den Mitgliedern in Anbetracht rückläufiger Auftragseingänge und fehlenden Umsatzsteigerungen gegenüber den ersten beiden Quartalen des Jahres 2023 getrübt. Die instabile weltpolitische Lage, der schwächelnde nationale Markt und Personalengpässe würden die Verbandsmitglieder zusätzlich verunsichern. Der Verbandsgeschäftsführer Werner Liebmann hielt sich daher auch bedeckt, was Prognosen angeht. Vertraut aber dem Sprichwort "auf Regen folgt Sonnenschein". Quellen:
2.2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten die Tochtergesellschaften der FORTAS GmbH als Folge der schwächer als erwarteten Konjunkturentwicklung eine rückläufige Nachfragesituation, die insgesamt zu einer leicht reduzierten Gesamtleistung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert geführt hat. Aufgrund der weiteren Verbesserung der Produktionsprozesse konnte trotz zum Teil gestiegener Material- und Energiekosten, die Materialeinsatzquote gegenüber 2022 gesenkt werden. Insgesamt verzeichneten die Tochtergesellschaften der FORTAS GmbH eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung, die bezüglich der Ertragslage die prognostizierten Erwartungen übertroffen hat. Aufgrund des im Sommer 2022 abgeschlossenen Verkaufs der Euroroll-Gruppe im Rahmen eines Owner-/Management-Buy-Outs (Entkonsolidierung per 30.06.2022), ist die Euroroll- Gruppe noch bis zum Entkonsolidierungsstichtag in der Erfolgsrechnung enthalten. Die Vorjahreszahlen sind daher nur bedingt vergleichbar. 2.3. Wirtschaftliche Lage 2.3.1. Ertragslage Die Gesamtleistung des FORTAS-Konzerns verminderte sich insgesamt auf 49.465 T€ (Vorjahr: 81.710 T€). In den Vorjahreszahlen ist die Euroroll-Gruppe noch anteilig bis zum Entkonsolidierungsstichtag enthalten. Die sonstigen einbezogenen Tochtergesellschaften verzeichneten im abgelaufenen Jahr insgesamt eine leichte Reduzierung ihrer Leistung um 3,6 % bei gleichzeitiger Steigerung der Ertragskraft. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich als Folge des Wegfalls des Euroroll- Verkaufserlöses deutlich auf 0,4 Mio.€. Absolut verminderte sich der Materialaufwand aufgrund der noch zeitanteiligen Berücksichtigung der Euroroll-Gruppe im Vorjahresvergleich auf 25.785 T€ (Vorjahr: 47.154 T€). Unteranderem aufgrund der Verbesserung der Produktionsprozesse verringerte sich die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) der verbliebenen Tochtergesellschaften, trotz zum Teil gestiegener Material- und Energiekosten, von 55,2 % auf 52,1 %. Der Personalaufwand reduzierte sich insgesamt auf 15.067 T€ (Vorjahr: 19.813 T€) und ist im Wesentlichen auf die Entkonsolidierung der Euroroll-Gruppe zurückzuführen. Die Personalaufwandsquoten der verbliebenen Tochtergesellschaften haben sich als Folge der Lohnanpassungen sowie einer Inflationsausgleichsprämie, leicht erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich insgesamt auf 4.828 T€ (Vorjahr. 9.475 T€), wesentlich bedingt durch die noch zeitanteilige Berücksichtigung der Euroroll-Gruppe im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) reduzierte sich von 21.029 T€ auf 3.185 T€ und das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 20.810 T€ auf 3.215 T€. Der Konzernüberschuss beträgt 1.891 T€ (Vorjahr: 18.431 T€) und entspricht voll unseren Erwartungen. Ohne die aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen Unternehmen sowie sonstige im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung stehenden Effekte hätte die FORTAS-Gruppe im Vorjahr Umsatzerlöse von EUR 44,3 Mio., sonstige betriebliche Erträge von EUR 0,3 Mio., Materialaufwendungen von EUR 28,3 Mio., Personalaufwendungen von EUR 15,0 Mio., Abschreibungen von EUR 1,2 Mio., sonstige betriebliche Aufwendungen von EUR 4,5 Mio. erwirtschaftet. 2.3.2. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verminderte sich von 7.239 T€ auf 2.648 T€. Die Reduzierung des Cashflows aus Investitionstätigkeit von 23.684 T€ auf -1.038 T€ resultiert ebenfalls im Wesentlichen aus den Effekten der Entkonsolidierung der Euroroll-Gruppe im Vorjahr. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von -7.701 T€ (Vorjahr: -26.280 T€) war neben planmäßigen Tilgungen von 1.502 T€ wesentlich gekennzeichnet von Auszahlungen an die Gesellschafter des Mutterunternehmens. Der Finanzmittelfonds betrug am Ende des Geschäftsjahres 12.788 T€. Die Liquidität war und ist jederzeit vollumfänglich gesichert. 2.3.3. Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen verminderte sich leicht von 13.481 T€ auf 13.348 T€. Das kurzfristig gebundene Vermögen reduzierte sich von 37.201 T€ auf 29.278 T€, wesentlich bedingt durch die Abnahme des Liquiditätsbestands. Das Eigenkapital des Konzerns verringerte sich auf 29.389 T€ (Vorjahr: 33.975 T€). Erhöhend wirkte sich der Jahresüberschuss, vermindernd die Ausschüttung, die Entnahme aus der Kapitalrücklage und der Kauf eigener Anteile aus. Die Eigenkapitalquote des Konzerns erhöhte sich dennoch leicht auf sehr solide 68,9 % (Vorjahr 67,0 %). Die Rückstellungen reduzierten sich von 6.198 T€ auf 4.377 T€, im Wesentlichen bedingt durch geringere Zuführungen für Personal-, Rechts- und allgemeine Beratungsleistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich leicht von 6.651 T€ auf 6.239 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich ebenfalls von 2.484 T€ auf 1.275 T€. 2.3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Der FORTAS-Konzern ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts in einer unverändert guten wirtschaftlichen Verfassung. Die Bilanzierungspolitik und die Handhabung von Wahlrechten oder Sachverhaltsgestaltungen haben sich nicht geändert. Die Rechnungslegungs- und Bewertungsmethoden sind im Einzelnen im Konzernanhang wiedergegeben. Der Konzern ist unverändert sehr gut kapitalisiert und verfügte im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit über einen ausreichenden Bestand an Liquidität. Nach unserer Einschätzung verfügen die Tochtergesellschaften insgesamt über eine gute Marktstellung und haben das Potenzial auch zukünftig profitables Wachstum zu erzielen und damit an Wert zu gewinnen. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Allgemeines Chancen- und Risikomanagementsystem Das Chancen- und Risikomanagement im FORTAS-Konzern dient neben der frühzeitigen Erkennung und Steuerung von Risiken, der gezielten Wahrnehmung und Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotenziale. Grundlage des Risikomanagements ist die Sicherung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele. Oberstes Ziel ist es, durch ein vollständiges und angemessenes Chancen- und Risikomanagement die Wert- und Risikotreiber zu identifizieren und angemessen zu handhaben. Das Risikomanagementsystem besteht aus verschiedenen Komponenten: Basis des Risikomanagementsystems stellt der jährliche Planungsprozess dar. Die Geschäftsführungen der Tochtergesellschaften erstellen zum Ende eines jeden Kalenderjahres auf Basis des aktuellen Geschäftsjahres eine Dreijahresplanung. Sie definieren die quantitativen und qualitativen Unternehmensziele einschließlich der Geschäfts-, Personal, Investitions- und Liquiditätsentwicklung. Im Rahmen von Planungsgesprächen werden diese Planungen gemeinsam mit der Geschäftsführung der FORTAS GmbH intensiv besprochen und dem Beirat der FORTAS GmbH zur Genehmigung vorgelegt. Eine weitere wesentliche Komponente des internen Kontrollsystems stellt das unterjährige Berichtswesen dar. Im monatlichen Rhythmus berichten die Geschäftsführungen über die Entwicklung des abgelaufenen Monats und des laufenden Geschäftsjahres sowie über sonstige, relevante Themen wie Markt- und Wettbewerbsbedingungen, Investitionen, Finanzierung, kommentieren Planabweichungen und informieren über Maßnahmen zur Planerfüllung. Diese unterjährigen Monatszahlen werden von der FORTAS GmbH einer Soll/Ist-Analyse unterzogen. Es finden regelmäßige Gespräche zwischen den Geschäftsführern und der FORTAS GmbH statt, um sich über die aktuelle Entwicklung der jeweiligen Tochtergesellschaften auszutauschen und, sofern erforderlich, geeignete Maßnahmen zur Erreichung der vereinbarten Unternehmensziele zu verabschieden. Zusätzlich und unabhängig vom monatlichen Berichtswesen werden kurzfristig auftretende Veränderungen der Chancen-/Risikoposition einzelner Tochtergesellschaften direkt von den jeweiligen Geschäftsführern an die FORTAS GmbH kommuniziert, so dass Chancen und Risiken kontinuierlich neu bewertet und entsprechende Handlungsoptionen besprochen werden. In den Satzungen und Geschäftsführerdienstverträgen sind im Sinne einer Reduzierung der Einzelrisiken jene Geschäfte detailliert und umfassend geregelt, welche der Zustimmung der FORTAS GmbH bedürfen. Zur Sicherstellung von einheitlicher Behandlung und Bewertung rechnungslegungsrelevanter Themen ist allen Gesellschaften der Bilanzierungsleitfaden der FORTAS GmbH zugänglich. Im FORTAS-Konzern wird seit Mitte 2008 einheitlich die Konsolidierungssoftware LucaNet verwendet, die auch für die Erstellung der gruppenweiten Mittelfristplanung genutzt wird. 3.2. Chancen und Risiken Im Einzelnen bestehen für den FORTAS-Konzern folgende Chancen- und Risikofelder: 3.2.1. Konjunktur und Marktentwicklung Gemäß den Ausführungen des IfW sind im Verlauf des Jahres 2023 die Störfaktoren weitgehend geschwunden: Die Rohstoffpreise und insbesondere die für Energie sind wieder deutlich gesunken und in der Folge hat sich auch die Inflation verringert. Die Reallöhne steigen dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen inzwischen wieder und Lieferengpässe behindern die wirtschaftliche Aktivität nicht mehr ungewöhnlich stark. Gleichzeitig ist die Unsicherheit für Unternehmen und Konsumenten aber hoch geblieben. Sie ist zum Teil geopolitischer Natur und in anhaltenden oder neuen militärischen Auseinandersetzung gen oder wirtschaftlichen Konflikten begründet. Zum Teil ist sie aber auch auf eine unklare oder einer inkonsistenten Wirtschaftspolitik oder innpolitischen Unsicherheiten zurückzuführen und dürfte somit die Bereitschaft zu Investitionen und Konsum dämpfen. Bremsend wirkt zunächst auch noch die Geldpolitik; die Wirkung der kräftigen Zinserhöhungen dürfte noch nicht vollständig in der Realwirtschaft angekommen sein. Die Weltwirtschaft expandiert vorerst in moderatem Tempo und gewinnt nur allmählich an Schwung. Insgesamt erwartet das IfW für 2024 einen Zuwachs der Weltproduktion um 2,9 Prozent. Erst in 2025 wird eine Beschleunigung der Weltkonjunktur auf 3,2 Prozent erwartet. Für die deutsche Wirtschaft rechnet das IfW für 2024 mit einem Anstieg von 0,9 Prozent und für 2025 mit einem Plus von 1,2 Prozent. Unsere Tochtergesellschaften adressieren mit ihren Produkten Pressen, Automation, Sonderanlagen und Metallbearbeitung eine breite Kundenbasis, um branchenabhängige Risiken zu minimieren. Generell stehen unsere Tochtergesellschaften, aber auch unsere Kunden im internationalen Wettbewerb. Daraus resultierende Anforderungen und wettbewerbsbeeinflussende Veränderungen können großen Einfluss auf Umsatz und Ertrag unserer Tochtergesellschaften haben. Zum Beispiel ein zunehmender Margendruck auf das Produktprogramm unserer Tochtergesellschaften, mangelnde Verfügbarkeit von Vormaterialien oder ungeplante Materialpreiserhöhungen. Durch fortlaufende Verbesserungen der Unternehmensprozesse wie im Bereich des Vertriebs, der Fertigung, des Einkaufs und der Administration versuchen unsere Tochtergesellschaften dem entgegen zu wirken. Ebenso können die Herausforderungen der Digitalisierung, aber auch der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie Risiken für unsere Tochtergesellschaften beinhalten. Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass wesentliche Kunden entfallen oder die Technologie vom Markt nicht mehr akzeptiert wird. Auch können bei Aufträgen technische Fehleinschätzungen getroffen werden, wegen fehlender Fachkräfte Verzögerungen bei der Fertigstellung eintreten oder Wettbewerber aggressiv am Markt auftreten mit entsprechenden Konsequenzen für die erzielbaren Preise. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Kunden Produkte nicht abnehmen oder Mitbewerber bestehende Patente oder Schutzrechte streitig machen. Dies kann zu Ertragseinbrüchen sowie Kapazitätsanpassungskosten führen. Durch intensive und systematische Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen sowie regelmäßige Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Verbänden werden mögliche Marktentwicklungen in Szenarien erfasst, um das Risiko von Fehleinschätzungen zu minimieren. Gleichwohl sind alle Tochtergesellschaften in ihren Märkten speziellen Marktrisiken ausgesetzt. Kontinuierliche Produktinnovationen und die laufende Verbesserung der Unternehmensprozesse sollen den steigenden Anforderungen von Kunden und Märkten Rechnung tragen und die Marktstellung sowie die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Eine stetige Steigerung der Lieferperformance soll die Kundenbindung festigen und die Chance auf neue Aufträge erhöhen. Quellen:
3.2.2. Akquisitionsstrategie Grundsätzlich besteht das Risiko, dass im Rahmen von Neuakquisitionen zu positiv erwartete Ertragspotenziale zu einem zu hohen Kaufpreis führen. Mögliche außerplanmäßige Firmenwertabschreibungen können mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die FORT- AS GmbH sowie auf den Konzern bis hin zu einem Totalverlust führen. Grundlage einer Akquisitionsentscheidung ist eine umfassende Analyse und Prüfung des Chancen- und Risikoprofils unter Einbeziehung interner und externer Spezialisten. Die Gremien der FORTAS GmbH verfügen darüber hinaus über eine langjährige und breite Erfahrung im Beteiligungsgeschäft. 3.2.3. Finanzierung und Liquidität Zur Finanzierung setzen die FORTAS GmbH und ihre Tochterunternehmen auch Fremdkapital von Kreditinstituten ein. Im Rahmen der abgeschlossenen Kreditverträge wurden auch übliche Covenant- Regelungen hinsichtlich der Eigenkapitalquote vereinbart. Eine angemessene Eigenkapitalausstattung und -quote sowie die Zugriffsmöglichkeit auf alternative Finanzierungsquellen verhindern die Abhängigkeit von einzelnen Banken und sollen die zukünftige Finanzierung auch vor dem Hintergrund möglicher Krisen an den Finanzmärkten sichern. Langfristige Darlehen sind festverzinst und unterliegen keinem Zinsänderungsrisiko. Dem Ausfallrisiko bei Lieferantenforderungen wird durch eine möglichst breite Kundenstreuung in den Einzelgesellschaften, durch den Einsatz risikominimierender Verkaufskonditionen, mitunter detaillierte Vorprüfungen der Kunden sowie in Einzelfällen auch durch den Einsatz von Kreditversicherungen begegnet. Bei der Geschäftstätigkeit außerhalb der Eurozone und mit der Erschließung neuer Märkte können Wechselkursrisiken entstehen. 3.2.4. Personal Für die Realisierung der strategischen und operativen Ziele ist der FORTAS-Konzern auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Mögliche Risiken können sich durch den Weggang von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen und die Verzögerung bei der Gewinnung neuer qualifizierter Mitarbeiter ergeben. Die Unternehmen des FORTAS-Konzerns begegnen diesen Risiken mit einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung sowie einer leistungsorientierten, marktgerechten Vergütung mit erfolgsabhängigen Anreizsystemen. Um potentiellen Personalbedarf zeitnah decken zu können, halten wir Kontakt zu Personalberatern, Verbänden sowie Fach- und Hochschulen. 3.2.5. Rechtlichen Rahmenbedingungen Die FORTAS GmbH und ihre Tochtergesellschaften sind einer Vielzahl von steuerrechtlichen und rechtlichen Risiken ausgesetzt, da sie im Spannungsfeld unterschiedlichster gesetzlicher Normen und Regeln agieren. Diese ergeben sich u.a. aus dem Steuerrecht, dem Wettbewerbsrecht sowie zahlreichen anderen gesetzlichen Normen und Verordnungen, die zunehmend umfangreicher, auslegungsbedürftiger und interpretationsfähiger werden. Um hier die Risiken zu minimieren, bedienen sich die FORTAS GmbH und ihre Tochtergesellschaften laufender und intensiver Beratung durch ausgewiesene Spezialisten in den einzelnen Fachbereichen. In den operativen Einheiten bestehen zudem Produkthaftungs- und Gewährleistungsrisiken. Das praktizierte, effiziente Qualitätsmanagement, das laufend fortentwickelt wird, minimiert hier das Risiko, auch wenn es keine absolute Sicherheit garantieren kann. Zur Risikovorsorge werden angemessene Rückstellungen in den Einzelgesellschaften gebildet und soweit möglich entsprechende Versicherungen abgeschlossen. 3.3. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation Auf Basis der heute zur Verfügung stehenden Informationen sehen wir derzeit keine Risiken, die einzeln oder in Kombination eine Gefahr für den Fortbestand der FORTAS GmbH oder des Konzerns darstellen. Diese Aussage beruht auf der Analyse und Beurteilung der zuvor genannten wesentlichen Einzelrisiken sowie dem bestehenden Risikomanagementsystem. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Chancen- und Risikosituation nicht wesentlich verändert und wir beurteilen sie als nach wie vor ausgewogen. 4. Prognosebericht Bei den getroffenen zukunftsbezogenen Aussagen und Planwerten ist zu beachten, dass diese inhärenten Unsicherheiten unterliegen. Sie verlangen Schätzungen, Annahmen und die Berücksichtigung von Erfahrungswerten. Durch das nicht Eintreten von erwarteten bzw. das Eintreten von unvorhergesehenen Ereignissen können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen. 4.1. Erwartete Entwicklung der Rahmenbedingungen Insgesamt rechnet das IfW für 2024 mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,9 Prozent, nach 3,1 Prozent im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 erwartet das IfW ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 Prozent. Das IfW erwartet für 2024 einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes von 0,9 Prozent und damit mit einem langsameren Anstieg als noch in der Herbstprognose (1,3 Prozent). Auch für 2025 haben die Experten des IfW die Prognose von 1,5 Prozent auf 1,2 Prozent zurückgenommen. Quellen:
4.2. Erwartete Geschäftsentwicklung Die ersten Wochen des laufenden Jahres zeigen insgesamt eine zufriedenstellende Nachfrageentwicklung in den operativen Gesellschaften. Daher rechnen die Tochterunternehmen für das Jahr 2024 insgesamt mit einer moderat positiven Gesamtleistungs- und Ergebnisentwicklung, wenngleich die Risiken aufgrund der geopolitischen Krisen und den militärischen Auseinandersetzungen hoch bleiben. 4.3. Gesamtprognose Grundsätzlich ist aus heutiger Sicht die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Jahr 2024 und darüber hinaus positiv.
Rösrath, 20. März 2024 Bernd Priske, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FORTAS GmbH, Rösrath Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FORTAS GmbH, Rösrath, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FORTAS GmbH, Rösrath, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 16. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wilfried Steinke, Wirtschaftsprüfer Steffen Südmersen, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde am 25.04.2024 gebilligt. |
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