Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
OLPE Jena GmbH
Ernst-Ruska-Ring 13, 07745 Jena, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvio Lorenz seit 22.12.2011 | Prokura |
Jens Buschendorf seit 10.1.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 46.66% | |
| 33.34% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OLPE Jena GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20241. Grundlagen des Unternehmens Firmenphilosophie Der Geschäftszweck der OLPE Jena GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Montageleistungen von Baugruppen nach Kundendokumentation, Montage von Geräten und Anlagen sowie die Erbringung von Entwicklungsleistungen aller Art, insbesondere in der High-Tech-Automatisation. Forschung und Entwicklung bzw. technische Projektbetreuung Die OLPE Jena GmbH beschäftigte am Ende 2024 acht Mitarbeiter im Bereich technische Projektbetreuung/Engineering. Produktbegleitende Engineeringleistungen sind für die zu bearbeitenden Projekte ein wichtiger Baustein zur Qualitäts- und Quantitätssicherung. Die Kapazität des Engineeringbereiches soll vorerst konstant bei 8 Mitarbeitern gehalten werden. Bei Bedarf erfolgt eine Ergänzung der Kapazitäten durch den Zukauf wissenschaftlich-technischer Leistungen oder Realisierung von Projekten in Kooperation mit anderen Unternehmen. 2. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Trotz einer ganzjährig allgemeinen schlechten Wirtschaftslage konnten wir unseren Umsatzplan fast komplett erfüllen und unser geplantes Ergebnis zum wiederholten Male übertreffen. Besonders hervorzuheben ist der stark gestiegene Umsatz unseres Großkunden aus der Halbleiterindustrie. Hier haben wir es geschafft, mehrere neue Produktlinien einzuführen, welche erheblich dazu beigetragen haben, dass Dieser im Jahr 2024 zu unserem größten Kunden aufgestiegen ist. Zusätzlich konnten wir weitere Neukunden gewinnen, welche in den folgenden Jahren attraktive Umsatzvolumina generieren können. Auch unser bisheriger Großkunde hat weitere Aufträge platziert mit Lieferungen im Jahr 2024 und 2025. Auch bei diesem Großkunden sind neue Produktlinien im Gespräch für die kommenden Jahre. Ertragslage Der Jahresüberschuss 2024 beträgt TEUR 911. Der Materialaufwand ist entsprechend der höheren Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2024 gestiegen. Insbesondere die Materialintensität ist von 64,2% auf 70,4% gestiegen. Weiterhin sind die Personalkosten um 1,9% gesunken und die sonstigen Aufwendungen um 29,3 % gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Die Ursache hierfür liegt in den höheren Aufwendungen für sonstige Rückstellungen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR (179) auf TEUR (148) leicht verbessert. Die Verringerung ist zurückzuführen auf niedrigere Zinsaufwendungen aufgrund niedrigerer Kontokorrentzinsen. Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 148 gesunken, dennoch um TEUR 322 höher als für das Berichtsjahr geplant. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 22,2% der Bilanzsumme aus. Die Verringerung der Verbindlichkeiten um rd. TEUR 416 langfristig resultieren aus der planmäßigen Tilgung von Darlehen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 2.758 und beziehen sich auf eine höhere Inanspruchnahme unserer Kontokorrentlinien und deutlich höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kontokorrentlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,7% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut. Die zum Bilanzstichtag dargestellte Höhe der liquiden Mittel ist stichtagsbezogen. Die zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien wurden durchschnittlich zu maximal 50% in Anspruch genommen. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich verbessert. Wir konnten unser absolutes Eigenkapital um TEUR 511 erhöhen. Die im Geschäftsjahr 2024 getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 30 betrafen hauptsächlich Ersatzinvestitionen. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Das working capital verbesserte sich um TEUR 532 auf TEUR 10.162. Das kurzfristige Vermögen übersteigt deutlich die Verbindlichkeiten. Dem Vorratsbestand stehen erhaltene Anzahlungen i. H. v. 12 % (Vorjahr: 22 %) gegenüber. Die Eigenkapitalquote verringerte sich um 5,6% auf 58,7%. Ursache hierfür liegt in der deutlich gestiegenen Bilanzsumme aufgrund höherer Vorräte und Forderungen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität und die Liquidität (Finanzmittelbestand) heran. Die Umsatzrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% auf 5,6% gesunken, jedoch immer noch höher als geplant. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt wie in den Vorjahren planmäßig über Kontokorrentkredite. Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag TEUR (884) und ist damit um TEUR (572) niedriger als im Vorjahr. Diese Kennzahl spiegelt zum einen unseren erneut hohen Auftragsbestand mit dem damit verbundenen hohen Vorratsbestand wider. Die Verschlechterung basiert hauptsächlich auf dem Aufbau der offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 4. Prognosebericht Um die weitere positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir das Produktspektrum unserer Stammkunden festigen und neue Produkte mit aufnehmen. Parallel dazu soll das Neukundenvolumen kontinuierlich ausgebaut werden. Auch ein wichtiger Bestandteil für 2025 wird weiterhin die Überwachung und Optimierung unseres Supply Chain Managements im Hinblick auf die Teileversorgung für unsere Kundenaufträge sein und um unseren Kunden ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis bieten zu können und parallel eine akzeptable Rentabilität zu erhalten. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. In unserer Planung 2025 gehen wir von einem Umsatz von TEUR 33.304 aus. Angesichts des hohen Auftragsbestands zu Beginn des Jahres ist ein Erreichen dieses Ziels heute schon als realistisch einzuschätzen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2025 eine Umsatzrentabilität von mindestens 3%, welche noch im branchenüblichen Bereich von 3-5% liegt. Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren planen wir unseren Finanzmittelbestand deutlich zu verbessern gegenüber dem Vorjahr, so dass wir auch zukünftig immer in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. In unserer Planung haben wir auch berücksichtigt, dass unsere Tilgungslast bezüglich der Investitionskredite im Jahr 2025 TEUR 417 beträgt und ein Großteil der bestehenden Kundenanzahlungen zurückzuführen sind. Aktuell spüren wir weiterhin keine nennenswerten negativen Einflüsse auf unser Geschäft durch die derzeitigen Kriege in der Ukraine und Nahost. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es möglicherweise in den nächsten Monaten zu Abnahmeverschiebungen unserer Kunden kommen kann. Von Stornierungen unserer Kunden gehen wir derzeit nicht aus, mögliche Umsatzverschiebungen könnten aber zu einem geringeren Ertrag führen. 5. Chancen- und Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die OLPE Jena GmbH beliefert Kunden aus unterschiedlichen Branchen, so zum Beispiel Maschinenbau, Halbleitertechnik und Medizintechnik. So können wir branchenspezifische Schwankungen immer recht gut kompensieren. Unsere zwei größten Kunden, mit denen wir den wesentlichen Teil unseres Umsatzes erbringen, sind dem Halbleitermarkt zuzuordnen, welcher regelmäßig größeren Schwankungen unterlegen ist. Sollte es hier zu einer deutlichen Abschwächung kommen, kann dies den Absatz unserer Anlagen und Baugruppen für diese Branche negativ beeinflussen. Wir beurteilen dieses Risiko für unser Unternehmen derzeit als gering. Ertragsorientierte Risiken Natürlich müssen wir uns auch regelmäßig dem Wettbewerbsrisiko stellen. Hierbei stellt die eigene Produktion unserer Kunden den größten Konkurrenten dar. Hierfür ist es immer wichtig, eine schlanke Kostenstruktur und optimale Fertigungsauslastung zu haben, um dauerhaft preisgünstig die Produkte unserer Kunden fertigen zu können. Hierfür arbeiten wir regelmäßig an der Verbesserung unserer Controlling-Instrumente zur optimalen Auslastung unserer Fertigung. Derzeit können wir auf ein sehr gutes Fachkräfteteam zurückgreifen. Um dem zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bilden wir weiterhin intensiv eigene Fachkräfte aus. Von den derzeit hohen Energiepreisen am Markt sind wir nur sehr marginal betroffen, da wir auf langfristige Verträge zurückgreifen können. Auch die daraus folgende Inflation beeinflusst unseren Ertrag nur unwesentlich, da jeder neue Liefervertrag mit unseren Kunden neu kalkuliert und an die aktuelle Preislage angepasst wird. Lediglich das stark gestiegene Lohnniveau in Deutschland vor allem in den letzten beiden Jahren zwingt uns zu Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden. Hierfür benötigt man ein hohes Maß an Sensibilität und ein gutes Erläuterungsmanagement. Natürlich sind wir hier stark abhängig von der Akzeptanz unserer Kunden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der derzeitigen stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nur im geringen Maße vorhanden. Derzeit haben wir keine höheren Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten. Auch das aktuell hohe Zinsniveau tangiert uns nur unwesentlich, da nur ein kleiner Teil unserer Finanzierung Zinsschwankungen unterlegen ist. Die Liquiditätslage ist gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf ein sehr gutes Lieferantenmanagement zurückgreifen, welches bei dem immer schwierigeren weltweiten Beschaffungsmarkt immer wichtiger wird. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch regelmäßige Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten, beim Wareneingang als auch in unserer Fertigung durch. Im Mai 2024 wurde eine Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich durchgeführt. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer sehr guten Eigenkapitalsituation sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Auch die derzeitige Lage in der Ukraine und Nahost wird aus heutiger Sicht keinen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand der Gesellschaft haben. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kontokorrentlinien unserer 2 Hausbanken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die zu erwartenden Geldflüsse vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden, welche wir auch im Laufe einer bestehenden Geschäftsbeziehung in regelmäßigen Abständen überprüfen. 7. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Jena, den 28. März 2025 gez. Jens Buschendorf, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024OLPE JENA GMBH, JENAAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die OLPE Jena GmbH, hat ihren Sitz in Jena. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der HRB 207590 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Folgendes Ansatzwahlrecht wurde ausgeübt: Erhaltene Investitionszuschüsse wurden nicht von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der bezuschussten Vermögensgegenstände abgesetzt, sondern offen als Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von Kunden wurden direkt von den zugehörigen Vorräten abgesetzt. Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 3 Jahren zugrunde. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren. Technische Anlagen und Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von maximal 21 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von maximal 15 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Angemessene Abschläge auf Reichweite und Gängigkeit wurden vorgenommen. Es wurden Gängigkeitsabschläge i. H. v. TEUR 279,2 abgesetzt. unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigstellungsgrades mit den anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkten zurechenbaren Kosten auch die Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Fertige Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie die Abschreibungen einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden. Es wurden Gängigkeitsabschläge i. H. v. TEUR 8,5 abgesetzt. Geleistete Anzahlungen wurden zum Nominalwert bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nominalwert bewertet und größtenteils direkt von den zugehörigen Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nominalwert bewertet. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital wurde zum Nennwert bewertet. Kapitalrücklage wurde zum Nennwert bewertet. Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden nach handelsrechtlichen Grundsätzen eingestellt und ermittelt. Der Sonderposten wurde unter Beachtung der Stellungnahme des HFA 1/1984 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Beispiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. gebildet. Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit zutreffend, künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Erfüllungsbeträge entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die im Geschäftsjahr 2024 getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 30,0 betrafen hauptsächlich Ersatzinvestitionen. Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Laufzeiten bis zu einem Jahr ergeben sich aus den Bilanzvermerken. Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 20 (Vj.: TEUR 20). 3. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird in der im Gesellschaftsvertrag festgelegten Fassung in Höhe von TEUR 250 ausgewiesen und ist in voller Höhe erbracht. Bilanzgewinn Aus dem Bilanzgewinn wurden gemäß Gesellschafterbeschluss vom 18. April 2024 TEUR 400 ausgeschüttet. 4. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten enthält Investitionszuschüsse aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA) aus dem Geschäftsjahr 2018. Die Auflösung in Höhe von EUR 52.801,85 erfolgte auf der Grundlage der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten in Höhe von TEUR 747 Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 6 Rückstellungen für Gewährleistungen. Weiterhin wurden Steuerrückstellungen in Hohe von TEUR 366 gebildet. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 613.620,00 (Vj.: EUR 1.030.300,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.130.966,19 (Vj.: EUR 4.426.464,20) haben folgende Besicherungen:
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1,4 (Vj.: TEUR 0) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 13,8 (Vj.: TEUR 11,7) enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen pro Jahr in Höhe von TEUR 260. Die Laufzeit der Mietverträge ist unbefristet und bei Leasingverträgen maximal 4 Jahre. 2. Geschäftsführung Herr Dipl.-Ing. Jens Buschendorf, Jena-Drackendorf Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, TEUR 400 des Jahresüberschusses auszuschütten und die Differenz in Höhe von TEUR 511 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Beschäftigte Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 98 Arbeitnehmer beschäftigt.
VII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es fanden keine neuen wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag statt.
Jena, den 28. März 2025 gez. Jens Buschendorf Der Jahresabschluss 2024 wurde am 29. April 2025 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OLPE Jena GmbH, Jena: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OLPE Jena GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OLPE Jena GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Jena, den 28. März 2025 Rödl
& Partner GmbH
gez. Fischl, Wirtschaftsprüfer gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer |
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