Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 207590
Eingetragen
6.4.1999
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Montageleistungen von Baugruppen nach Kundendokumentation, Montage von Geräten und Anlagen sowie die Erbringung von Entwicklungsleistungen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silvio Lorenz
seit 22.12.2011
Prokura
Jens Buschendorf
seit 10.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
46.66%
33.34%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

07751 Jena
116.650 €
46.66%
07745 Jena
83.350 €
33.34%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OLPE Jena GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Firmenphilosophie

Der Geschäftszweck der OLPE Jena GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Montageleistungen von Baugruppen nach Kundendokumentation, Montage von Geräten und Anlagen sowie die Erbringung von Entwicklungsleistungen aller Art, insbesondere in der High-Tech-Automatisation.

Forschung und Entwicklung bzw. technische Projektbetreuung

Die OLPE Jena GmbH beschäftigte am Ende 2024 acht Mitarbeiter im Bereich technische Projektbetreuung/Engineering. Produktbegleitende Engineeringleistungen sind für die zu bearbeitenden Projekte ein wichtiger Baustein zur Qualitäts- und Quantitätssicherung. Die Kapazität des Engineeringbereiches soll vorerst konstant bei 8 Mitarbeitern gehalten werden. Bei Bedarf erfolgt eine Ergänzung der Kapazitäten durch den Zukauf wissenschaftlich-technischer Leistungen oder Realisierung von Projekten in Kooperation mit anderen Unternehmen.

2. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Trotz einer ganzjährig allgemeinen schlechten Wirtschaftslage konnten wir unseren Umsatzplan fast komplett erfüllen und unser geplantes Ergebnis zum wiederholten Male übertreffen. Besonders hervorzuheben ist der stark gestiegene Umsatz unseres Großkunden aus der Halbleiterindustrie. Hier haben wir es geschafft, mehrere neue Produktlinien einzuführen, welche erheblich dazu beigetragen haben, dass Dieser im Jahr 2024 zu unserem größten Kunden aufgestiegen ist.

Zusätzlich konnten wir weitere Neukunden gewinnen, welche in den folgenden Jahren attraktive Umsatzvolumina generieren können. Auch unser bisheriger Großkunde hat weitere Aufträge platziert mit Lieferungen im Jahr 2024 und 2025. Auch bei diesem Großkunden sind neue Produktlinien im Gespräch für die kommenden Jahre.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss 2024 beträgt TEUR 911. Der Materialaufwand ist entsprechend der höheren Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2024 gestiegen. Insbesondere die Materialintensität ist von 64,2% auf 70,4% gestiegen. Weiterhin sind die Personalkosten um 1,9% gesunken und die sonstigen Aufwendungen um 29,3 % gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Die Ursache hierfür liegt in den höheren Aufwendungen für sonstige Rückstellungen.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR (179) auf TEUR (148) leicht verbessert. Die Verringerung ist zurückzuführen auf niedrigere Zinsaufwendungen aufgrund niedrigerer Kontokorrentzinsen.

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 148 gesunken, dennoch um TEUR 322 höher als für das Berichtsjahr geplant.

Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 22,2% der Bilanzsumme aus. Die Verringerung der Verbindlichkeiten um rd. TEUR 416 langfristig resultieren aus der planmäßigen Tilgung von Darlehen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 2.758 und beziehen sich auf eine höhere Inanspruchnahme unserer Kontokorrentlinien und deutlich höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kontokorrentlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,7% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut. Die zum Bilanzstichtag dargestellte Höhe der liquiden Mittel ist stichtagsbezogen. Die zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien wurden durchschnittlich zu maximal 50% in Anspruch genommen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich verbessert. Wir konnten unser absolutes Eigenkapital um TEUR 511 erhöhen.

Die im Geschäftsjahr 2024 getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 30 betrafen hauptsächlich Ersatzinvestitionen. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt.

Das working capital verbesserte sich um TEUR 532 auf TEUR 10.162. Das kurzfristige Vermögen übersteigt deutlich die Verbindlichkeiten.

Dem Vorratsbestand stehen erhaltene Anzahlungen i. H. v. 12 % (Vorjahr: 22 %) gegenüber.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich um 5,6% auf 58,7%. Ursache hierfür liegt in der deutlich gestiegenen Bilanzsumme aufgrund höherer Vorräte und Forderungen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität und die Liquidität (Finanzmittelbestand) heran.

Die Umsatzrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% auf 5,6% gesunken, jedoch immer noch höher als geplant. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt wie in den Vorjahren planmäßig über Kontokorrentkredite. Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag TEUR (884) und ist damit um TEUR (572) niedriger als im Vorjahr. Diese Kennzahl spiegelt zum einen unseren erneut hohen Auftragsbestand mit dem damit verbundenen hohen Vorratsbestand wider. Die Verschlechterung basiert hauptsächlich auf dem Aufbau der offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Prognosebericht

Um die weitere positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir das Produktspektrum unserer Stammkunden festigen und neue Produkte mit aufnehmen. Parallel dazu soll das Neukundenvolumen kontinuierlich ausgebaut werden. Auch ein wichtiger Bestandteil für 2025 wird weiterhin die Überwachung und Optimierung unseres Supply Chain Managements im Hinblick auf die Teileversorgung für unsere Kundenaufträge sein und um unseren Kunden ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis bieten zu können und parallel eine akzeptable Rentabilität zu erhalten. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

In unserer Planung 2025 gehen wir von einem Umsatz von TEUR 33.304 aus. Angesichts des hohen Auftragsbestands zu Beginn des Jahres ist ein Erreichen dieses Ziels heute schon als realistisch einzuschätzen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2025 eine Umsatzrentabilität von mindestens 3%, welche noch im branchenüblichen Bereich von 3-5% liegt. Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren planen wir unseren Finanzmittelbestand deutlich zu verbessern gegenüber dem Vorjahr, so dass wir auch zukünftig immer in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. In unserer Planung haben wir auch berücksichtigt, dass unsere Tilgungslast bezüglich der Investitionskredite im Jahr 2025 TEUR 417 beträgt und ein Großteil der bestehenden Kundenanzahlungen zurückzuführen sind.

Aktuell spüren wir weiterhin keine nennenswerten negativen Einflüsse auf unser Geschäft durch die derzeitigen Kriege in der Ukraine und Nahost. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es möglicherweise in den nächsten Monaten zu Abnahmeverschiebungen unserer Kunden kommen kann. Von Stornierungen unserer Kunden gehen wir derzeit nicht aus, mögliche Umsatzverschiebungen könnten aber zu einem geringeren Ertrag führen.

5. Chancen- und Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die OLPE Jena GmbH beliefert Kunden aus unterschiedlichen Branchen, so zum Beispiel Maschinenbau, Halbleitertechnik und Medizintechnik. So können wir branchenspezifische Schwankungen immer recht gut kompensieren. Unsere zwei größten Kunden, mit denen wir den wesentlichen Teil unseres Umsatzes erbringen, sind dem Halbleitermarkt zuzuordnen, welcher regelmäßig größeren Schwankungen unterlegen ist. Sollte es hier zu einer deutlichen Abschwächung kommen, kann dies den Absatz unserer Anlagen und Baugruppen für diese Branche negativ beeinflussen. Wir beurteilen dieses Risiko für unser Unternehmen derzeit als gering.

Ertragsorientierte Risiken

Natürlich müssen wir uns auch regelmäßig dem Wettbewerbsrisiko stellen. Hierbei stellt die eigene Produktion unserer Kunden den größten Konkurrenten dar. Hierfür ist es immer wichtig, eine schlanke Kostenstruktur und optimale Fertigungsauslastung zu haben, um dauerhaft preisgünstig die Produkte unserer Kunden fertigen zu können. Hierfür arbeiten wir regelmäßig an der Verbesserung unserer Controlling-Instrumente zur optimalen Auslastung unserer Fertigung.

Derzeit können wir auf ein sehr gutes Fachkräfteteam zurückgreifen. Um dem zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bilden wir weiterhin intensiv eigene Fachkräfte aus.

Von den derzeit hohen Energiepreisen am Markt sind wir nur sehr marginal betroffen, da wir auf langfristige Verträge zurückgreifen können.

Auch die daraus folgende Inflation beeinflusst unseren Ertrag nur unwesentlich, da jeder neue Liefervertrag mit unseren Kunden neu kalkuliert und an die aktuelle Preislage angepasst wird.

Lediglich das stark gestiegene Lohnniveau in Deutschland vor allem in den letzten beiden Jahren zwingt uns zu Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden. Hierfür benötigt man ein hohes Maß an Sensibilität und ein gutes Erläuterungsmanagement. Natürlich sind wir hier stark abhängig von der Akzeptanz unserer Kunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der derzeitigen stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nur im geringen Maße vorhanden.

Derzeit haben wir keine höheren Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten. Auch das aktuell hohe Zinsniveau tangiert uns nur unwesentlich, da nur ein kleiner Teil unserer Finanzierung Zinsschwankungen unterlegen ist.

Die Liquiditätslage ist gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf ein sehr gutes Lieferantenmanagement zurückgreifen, welches bei dem immer schwierigeren weltweiten Beschaffungsmarkt immer wichtiger wird. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch regelmäßige Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten, beim Wareneingang als auch in unserer Fertigung durch.

Im Mai 2024 wurde eine Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich durchgeführt.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer sehr guten Eigenkapitalsituation sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Auch die derzeitige Lage in der Ukraine und Nahost wird aus heutiger Sicht keinen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand der Gesellschaft haben.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kontokorrentlinien unserer 2 Hausbanken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die zu erwartenden Geldflüsse vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden, welche wir auch im Laufe einer bestehenden Geschäftsbeziehung in regelmäßigen Abständen überprüfen.

7. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Jena, den 28. März 2025

gez. Jens Buschendorf, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024

OLPE JENA GMBH, JENA

AKTIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.185.248,84 7.674.583,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.188,37 9.019,08
II. Sachanlagen 7.184.060,47 7.665.563,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.001.711,88 5.192.076,64
2. technische Anlagen und Maschinen 2.020.284,74 2.285.934,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.063,85 187.552,66
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.833.731,84 12.543.461,69
I. Vorräte 10.992.697,79 8.922.561,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.790.599,18 3.620.231,47
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 19.782,01 (Vorjahr: EUR 19.782,01)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 50.434,87 669,17
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.000,00 1.500,00
23.019.980,68 20.219.544,70

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 13.506.652,80 12.995.679,60
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 2.217.924,27 2.217.924,27
III. Bilanzgewinn 11.038.728,53 10.527.755,33
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 959.725,67 1.012.527,52
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.118.422,02 592.585,56
D. VERBINDLICHKEITEN 7.435.180,19 5.618.752,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.130.966,19 4.426.464,20
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.850.626,19 (Vorjahr: EUR 1.729.444,20)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 2.280.340,00 (Vorjahr: EUR 2.697.020,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 600.000,00 600.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 600.000,00 (Vorjahr: EUR 600.000,00)
3. übrige Verbindlichkeiten 1.704.214,00 592.287,82
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.704.214,00 (Vorjahr: EUR 592.287,82)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon aus Steuern: EUR 37.814,83 (Vorjahr: EUR 256.158,97)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
23.019.980,68 20.219.544,70

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

2024
EUR
2023
EUR
1. Rohergebnis 8.398.383,45 8.553.900,99
2. Personalaufwand (5.039.379,55) (5.134.488,69)
a) Löhne und Gehälter (4.170.813,09) (4.327.846,60)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (868.566,46) (806.642,09)
- davon für Altersversorgung: EUR 2.632,59 (Vorjahr: EUR 2.713,84)
3. Abschreibungen (519.309,81) (545.420,32)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (519.309,81) (545.420,32)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen (1.336.810,66) (1.121.880,30)
- davon Aufwand aus Währungsumrechnung: EUR 2.926,53 (Vorjahr: EUR 2.737,09)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 75,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (148.040,02) (178.801,64)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (421.901,42) (491.975,26)
8. Ergebnis nach Steuern 932.941,99 1.081.409,78
9. sonstige Steuern (21.968,79) (22.363,33)
10. Jahresüberschuss 910.973,20 1.059.046,45
11. Gewinnvortrag 10.527.755,33 10.418.708,88
12. Ausschüttung (400.000,00) (950.000,00)
13. Bilanzgewinn 11.038.728,53 10.527.755,33

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die OLPE Jena GmbH, hat ihren Sitz in Jena. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der HRB 207590 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Folgendes Ansatzwahlrecht wurde ausgeübt:

Erhaltene Investitionszuschüsse wurden nicht von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der bezuschussten Vermögensgegenstände abgesetzt, sondern offen als Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von Kunden wurden direkt von den zugehörigen Vorräten abgesetzt.

Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 3 Jahren zugrunde.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren.

Technische Anlagen und Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von maximal 21 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder mit den Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von maximal 15 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Angemessene Abschläge auf Reichweite und Gängigkeit wurden vorgenommen.

Es wurden Gängigkeitsabschläge i. H. v. TEUR 279,2 abgesetzt.

unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigstellungsgrades mit den anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkten zurechenbaren Kosten auch die Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Fertige Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie die Abschreibungen einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden. Es wurden Gängigkeitsabschläge i. H. v. TEUR 8,5 abgesetzt.

Geleistete Anzahlungen wurden zum Nominalwert bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nominalwert bewertet und größtenteils direkt von den zugehörigen Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

wurden zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

wurden zum Nominalwert bewertet.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital wurde zum Nennwert bewertet.

Kapitalrücklage wurde zum Nennwert bewertet.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

wurden nach handelsrechtlichen Grundsätzen eingestellt und ermittelt. Der Sonderposten wurde unter Beachtung der Stellungnahme des HFA 1/1984 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Beispiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. gebildet.

Rückstellungen

wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit zutreffend, künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Erfüllungsbeträge entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die im Geschäftsjahr 2024 getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 30,0 betrafen hauptsächlich Ersatzinvestitionen. Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde im Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Laufzeiten bis zu einem Jahr ergeben sich aus den Bilanzvermerken. Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 20 (Vj.: TEUR 20).

3. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wird in der im Gesellschaftsvertrag festgelegten Fassung in Höhe von TEUR 250 ausgewiesen und ist in voller Höhe erbracht.

Bilanzgewinn

Aus dem Bilanzgewinn wurden gemäß Gesellschafterbeschluss vom 18. April 2024 TEUR 400 ausgeschüttet.

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten enthält Investitionszuschüsse aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA) aus dem Geschäftsjahr 2018. Die Auflösung in Höhe von EUR 52.801,85 erfolgte auf der Grundlage der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten in Höhe von TEUR 747 Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und in Höhe von TEUR 6 Rückstellungen für Gewährleistungen. Weiterhin wurden Steuerrückstellungen in Hohe von TEUR 366 gebildet.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 613.620,00 (Vj.: EUR 1.030.300,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.130.966,19 (Vj.: EUR 4.426.464,20) haben folgende Besicherungen:

Buchgrundschuld i.H.v. TEUR 6.500 auf das Betriebsobjekt Ernst-Ruska-Ring 13 in Jena; Grundbuch von Burgau, Bl. 530,

selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft i.H.v. TEUR 140 des Herrn Jens Buschendorf,

selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft i.H.v. jeweils TEUR 100 der Herren Frank Löbel und Tommy Heuchert,

selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft i.H.v. TEUR 60 des Herrn Silvio Lorenz.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1,4 (Vj.: TEUR 0) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 13,8 (Vj.: TEUR 11,7) enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen pro Jahr in Höhe von TEUR 260. Die Laufzeit der Mietverträge ist unbefristet und bei Leasingverträgen maximal 4 Jahre.

2. Geschäftsführung

Herr Dipl.-Ing. Jens Buschendorf, Jena-Drackendorf

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, TEUR 400 des Jahresüberschusses auszuschütten und die Differenz in Höhe von TEUR 511 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Beschäftigte

Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 98 Arbeitnehmer beschäftigt.

Arbeiter 52
Angestellte 39
91
Auszubildende 07

VII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es fanden keine neuen wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag statt.

 

Jena, den 28. März 2025

gez. Jens Buschendorf

Der Jahresabschluss 2024 wurde am 29. April 2025 festgestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 217.504,71 0,00 0,00 217.504,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.269.537,23 0,00 0,00 6.269.537,23
2. technische Anlagen und Maschinen 4.130.150,50 6.251,00 0,00 4.136.401,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 636.602,06 23.724,64 (14.618,54) 645.708,16
11.036.289,79 29.975,64 (14.618,54) 11.051.646,89
11.253.794,50 29.975,64 (14.618,54) 11.269.151,60
Abschreibungen
Stand am 1.1.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 208.485,63 7.830,71 0,00 216.316,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.077.460,59 190.364,76 0,00 1.267.825,35
2. technische Anlagen und Maschinen 1.844.215,87 271.900,89 0,00 2.116.116,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.049,40 49.213,45 (14.618,54) 483.644,31
3.370.725,86 511.479,10 (14.618,54) 3.867.586,42
3.579.211,49 519.309,81 (14.618,54) 4.083.902,76
Buchwerte
Stand am 31.12.2024
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.188,37 9.019,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.001.711,88 5.192.076,64
2. technische Anlagen und Maschinen 2.020.284,74 2.285.934,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.063,85 187.552,66
7.184.060,47 7.665.563,93
7.185.248,84 7.674.583,01

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OLPE Jena GmbH, Jena:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OLPE Jena GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OLPE Jena GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Jena, den 28. März 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Fischl, Wirtschaftsprüfer

gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer

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