Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 71540
Eingetragen
3.8.2004
Branche
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Handel mit tiefgekühlten Lebensmitteln, insbesondere tiefgekühlten Backwaren und Zubehör zu diesen Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tino Leder
seit 13.3.2019
Geschäftsführer
Dorothe Bender
seit 13.3.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

4.35% identifiziert95.65% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
4.35%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Europasty S.A.ESP
94.75%
ADS Food Group AGCHE
0.90%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DeWi Back Holding GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DeWi Back Handels GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

DeWi Back Handels GmbH, Berlin

Gliederung des Lageberichtes

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Unternehmensstruktur

3. Ziele und Strategien

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Bedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

3.2. Ertragslage

3.3. Finanzlage

3.4. Vermögenslage

3.5. Kapitalstruktur

3.6. Gesamtaussage zur Darstellung der Lage

C. Prognose-, Chancen - und Risikobericht

1. Prognosebericht

2. Risikobericht

3. Chancenbericht

D. Sonstige Angaben

1. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

2. Zweigniederlassungsbericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die DeWi Back Handels GmbH (kurz: DeWi Back Handel) ist als Großhändler für tiefgekühlte Backwaren tätig.

2. Unternehmensstruktur

Die Gesellschaft betrieb im Geschäftsjahr 2023 - wie in den Vorjahren - den An- und Verkauf von tiefgekühlten Backwaren. Der Vertrieb erfolgt regional (Raum Berlin) und national über die Niederlassungen in Hamburg und Rostock, sowie direkt an nationale und internationale Kunden.

3. Ziele und Strategien

Ein strategischer Unternehmensschwerpunkt ist die sorgfältige Auswahl qualifizierter Lieferanten, die direkt von der Geschäftsleitung überwacht wird. Kunden schätzen an der DeWi Back Handels GmbH das umfassende Sortiment, ihre Problemlösungskompetenz, Flexibilität und die Möglichkeit, kurzfristig auf Lieferwünsche eingehen zu können. Die Zufriedenheit der Kunden wird auf jährlicher Basis abgefragt und ausgewertet.

Die DeWi Back Handels GmbH ist bestrebt, für ihre Mitarbeiter durch regelmäßige Weiterbildungen ein innerhalb der Branche als überdurchschnittlich zu bezeichnenden Qualifizierungsstandards zu erreichen. Die Mitarbeiter im Einkauf verfügen über eine langjährige Erfahrung im Backwarenbereich die notwendig ist, um die Produkte europaweit einzukaufen. Die Fahrer von DeWi Back Handel sind bereits lange im Unternehmen tätig und kennen die Kunden und ihre Bedürfnisse und können sich sehr gut darauf einstellen. Weiterhin werden die Mitarbeiter im Zuge der IFS-Zertifizierung regelmäßig geschult.

Umweltschutz ist ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Planung im Unternehmen. Die Umsetzung geeigneter Maßnahmen entspricht staatlichen Umweltnormen. In 2016 wurde ein komplett neues TK-Lager erbaut. Zudem ist ein Energiemanagementsystem implementiert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Bedingungen

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. (Quelle: de.statista.com).

Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 war weiter geprägt durch die Ukraine-Krise und den daraus resultierenden massiven Preiserhöhungen. Erst gegen Jahresende stabilisierten sich die Preise und Kosten mit einigen Ausnahmen. Die Energiekosten für Strom und Gas erhöhten sich um 61 % bzw. um 112 %. Zuckerpreise stiegen um weitere 9 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem werden zum 1. Dezember 2023 neue Mautsätze eingeführt.

Der Markt für TK-Backwaren in Deutschland wuchs in 2023 um 7,6 % (Quelle: statista.com). Erstmals seit Beginn der Pandemie verkauft die Branche wieder mehr im Außer-Haus-Markt als im Lebensmittelhandel und bei den Heimdiensten (Quelle: lebensmittelzeitung.net), was sich bei DeWi Back Handel insbesondere im Wachstum in der Produktkategorie Kuchen zeigt. DeWi Back Handels GmbH wuchs mit insgesamt 5 % marktkonform (Basis: Absatz in to bzw. Stück).

Im Food Service-Bereich konnte ein Umsatz-Wachstum von 25 %, bei Backshops und Bäckereien von 12 % und im Lebensmitteleinzelhandel von 27 % verzeichnet werden.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt als positiv zu bezeichnen. Trotz der in 2023 bestehenden vorgenannten schwierigen Rahmenbedingungen konnte ein positives Jahresergebnis erzielt werden.

Die Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft DeWi Back Produktions GmbH wurde weiter intensiviert. DeWi Back Handel vertreibt exklusiv die Produkte der Schwestergesellschaft und setzt diese als USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal) konsequent am Markt ab.

Die Eckzahlen der wirtschaftlichen Entwicklung stellen sich wie folgt dar:

Das Jahresergebnis beträgt TEUR 438 (Vj.: TEUR -243)

Das Rohergebnis belief sich auf TEUR 22.155 (Vj.: TEUR 19.153).

Der Personalaufwand beträgt TEUR 5.780 (Vj.: TEUR 5.352)

Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 60 % (Vj.: ca. 60 %).

Die Eigenkapitalquote kann als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Die Finanzierung der DeWi Back Handels GmbH erfolgt durch Eigenkapital und Bankdarlehen. Die DeWi Back Handels GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Auf Grund der gegenwärtigen Ertragssituation erfolgt weiterhin eine fokussierte Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft, damit auch zukünftig die Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können.

3. Darstellung der Lage

3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, die für die interne Steuerung (Soll-/Ist-Abgleich) und die Planung durch die Geschäftsführung verwendet werden, stellen sich wie folgt dar:

Rohertrag

Personalaufwandsquote

EBITDA

Investitions- und Liquiditätsplanung

3.2. Ertragslage

Die DeWi Back Handels GmbH schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 438 (Vorjahr Jahresfehlbetrag von TEUR -243) ab. Das Rohergebnis beträgt TEUR 22.155 (Vorjahr TEUR 19.153). Die im Vorjahr prognostizierte Ergebnisverbesserung konnte auf Ebene des Rohergebnisses und des EBITDAs erreicht werden.

Dem Umsatzwachstum in Höhe von ca. 19 % steht ein gleichlautend gestiegener Materialaufwand gegenüber. Das Wachstum resultiert aus der Gewinnung weiterer Großkunden, der Absatzsteigerung der Produktkategorie Kuchen und der Einführung einer neuen Produktrange, die bei mehreren Großkunden gelistet wurde. Das Umsatz-Budget konnte um 12 % übertroffen werden. Die wesentlichen Produktkategorien sind hierbei: Süße Stücken, Brot/Brötchen/Baguette, Kuchen & Torten, Snacks und American Bakery.

Der Personalaufwand beträgt TEUR 5.780 bei 157 Mitarbeitern (ohne Geschäftsführer; inklusive Auszubildende und Aushilfen); im Vorjahr: TEUR 5.352 bei 173 Mitarbeitern. Der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Personalaufwand ergibt sich aus der Mindestlohnerhöhung, der Inflation und dem Frachkräftemangel und den daraus resultierenden Gehaltsanpassungen in allen Bereichen.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in wesentlichen Teilen auf den Anstieg der Kosten der Warenabgabe (+ 10 %) zurückzuführen, die sich im Wesentlichen aus Ausgangsfrachten zusammensetzen.

Das Finanzergebnis hat sich mit TEUR - 69 gegenüber dem Vorjahr (TEUR + 39) verschlechtert. Grund waren im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr gestiegene Dispositionszinsen.

3.3. Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements sind die hinreichende Ausstattung des Unternehmens mit liquiden Mitteln und die fristgerechte Begleichung von Verbindlichkeiten. Das Finanzmanagement ist durch regelmäßige Überprüfungen der Liquiditätslage durch die Geschäftsführer und Liquiditätsplanung mit entsprechenden Soll-Ist-Analysen erfolgt. Die Liquiditätslage für DeWi Back Handel wird weiterhin laufend überwacht.

Wesentliche Änderungen der Finanzierung ergaben sich in 2023 nicht. Im Geschäftsjahr wurden eingeräumte Darlehen planmäßig zurückgeführt.

Liquidität

Der Bestand an Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 65 auf TEUR 166.

Der modifizierte Cashflow kann vereinfacht wie folgt dargestellt werden:

2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresergebnis 438 - 243
Abschreibungen 330 362
Saldo + 768 + 119

Die Veränderungen des Cashflows ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Jahresergebnisses in 2023 zurückzuführen, da die ausgewiesenen Abschreibungsbeträge nahezu unverändert sind.

Die kurzfristige Finanzierung ist mittels Kontokorrentkreditlinie sichergestellt.

3.4. Vermögenslage

Nach Fristigkeit unterteilt, ergibt sich für die Vermögenslage folgendes Bild:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Langfristig gebundenes Vermögen 1.480 1.198
Kurzfristig gebundenes Vermögen inkl. liquider Mittel 16.978 16.506
Bilanzsumme 18.458 17.704

Der Anstieg des langfristig gebundenen Vermögens ist weitestgehend auf die Investitionstätigkeit in 2023 zurückzuführen.

Im Bereich des Sachanlagevermögens lag der Anlagenabnutzungsgrad - als Indikator für Modernisierungsinvestitionen und dem damit verbundenen Kapitalbedarf - bei rund 77 % (Vj.: 81 %).

Die Vorräte sind um TEUR 1.067 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wesentliche Änderungen in der Zusammensetzung der zu Weiterveräußerung bestimmten Erzeugnisse haben sich nicht ergeben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hingegen stiegen um TEUR 1.508. Der Zuwachs steht im Einklang mit dem Umsatzwachstum und der damit einhergehenden Ausweitung der Geschäftstätigkeit.

3.5. Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote lag Ende 2023 mit 60 % auf Vorjahresniveau (Vj.: 60 %). Das Eigenkapital stieg in Höhe des Jahresergebnisses (TEUR 438).

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen betragen TEUR 7.320 bzw. 40 % der Bilanzsumme (Vj.: TEUR 7.005 bzw. 40 %). Die Rückstellungen haben sich um TEUR 273 erhöht und betreffen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen (TEUR 81), ausstehende Rechnungen (TEUR 677) und Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 59). Die Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.077, die sich auf Vorjahresniveau bewegen ebenso wie die sonstigen Verbindlichkeiten die mit TEUR 257 (Vj.: TEUR 359) einen Mietkaufvertrag betreffend, bei gleichzeitiger Aktivierung des entsprechenden Wirtschaftsgutes im Anlagevermögen.

3.6. Gesamtaussage zur Darstellung der Lage

Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. Während die Umsatzentwicklung erfreuliche Entwicklungen zeigt, konnten gleichzeitig die schwierigen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 erfolgreich bewältigt und ein positives Jahresergebnis erzielt werden.

Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich zu der vorstehenden Lagebeurteilung keine wesentlichen nachteiligen Änderungen in der Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben.

C. Prognose-, Chancen - und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Ergebnis der 1. Jahreshälfte 2024 ist sehr zufriedenstellend. Es zeichnet sich ab, dass sich die Lage der gestiegenen Kosten am Markt wieder beruhigt hat. Der Umsatz konnte um ca. 17 % gesteigert werden.

Wir gehen davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2024 das gute Ergebnis im Bereich EBITDA aus 2023 leicht übertreffen werden. Die Auftragslage und auch die Rohstoffpreise sind mit einigen Ausnahmen kalkulierbar und stabil.

Durch den Zusammenschluss mit der Europastry S.A., der zum 30.09.2023 vollzogen wurde, kann ebenfalls ein hohes Absatzwachstum prognostiziert werden, da von weiteren Produktlistungen im Intercompany-Bereich ausgegangen wird.

2. Risikobericht

Risiken könnten sich durch die massive Steigerung der Kakaopreise ergeben. Seit September 2022 verteuerte sich eine Tonne an den Warenterminmärkten, nahezu ohne Zwischenstopp, um 175 Prozent. Seit Beginn der Erntesaison 2023/24 sind die Anlieferungen in den westafrikanischen Kakaohäfen im Vergleich zum Vorjahr dramatisch zurückgegangen, um gut ein Drittel. Auch in dieser Saison steuert der weltweite Kakaomarkt auf ein Angebotsdefizit zu, das dritte in Serie und das vermutlich größte aller Zeiten. (Quelle: www.wiwo.de)

Auch im Bereich Früchte und Butter ist aktuell mit Preissteigerungen zu rechnen. Diese wurden von den Lieferanten bereits angekündigt.

Die Steuerung der Risiken des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgt durch eine permanente Kontrolle der Kennzahlen im Unternehmen. Es wird eine stete Überwachung von Soll-Ist-Abweichungen vorgenommen. Bei Differenzen wird eine Ursachenanalyse durchgeführt, um kurzfristig gegensteuern zu können.

3. Chancenbericht

Chancen bestehen für die DeWi Back Handel in der breiten Marktaufstellung und der guten Marktdurchdringung als Anbieter von Backwaren. Die laufenden Projekte bieten zudem die Möglichkeit, Synergieeffekte zu nutzen und neue Märkte zu erschließen.

Mit der erfolgreichen Einführung unseres neuen Webshops im 4. Quartal 2023 konnten Kundenanfragen auf nationaler und internationaler Basis gesteigert werden.

Aus der erarbeiteten Marktstellung heraus ist die DeWi Back Handels GmbH in der Lage, auf die Bedürfnisse der Kunden umfassend einzugehen.

Weitere Chancen ergeben sich durch den Zusammenschluss mit der Firma Europastry S.A.. Neue Synergien werden insbesondere in der Sortimentsausweitung und in neuen Kundenbereichen gesehen. Auch auf die Einkaufsbedingungen könnte dies einen positiven Einfluss haben.

Nachhaltigkeit

DeWi Back Handel setzt auf Nachhaltigkeit. Die Rainforest-Alliance-Zertifizierung wurde erneuert. Das Rainforest Alliance-Zertifizierungssiegel bedeutet, dass das Produkt (oder ein bestimmter Inhaltsstoff - in diesem Fall Kakao) von land- und forstwirtschaftlichen ErzeugerInnen und/oder Unternehmen hergestellt wurde, die zusammenarbeiten, um eine Welt zu schaffen, in der Mensch und Natur gemeinsam wachsen.

Die RSPO-Zertifizierung wurde ebenfalls erneuert. Die RSPO-Zertifizierung erhalten Firmen, die sich von einem unabhängigen Zertifizierer nach den Kriterien des "Roundtable on Sustainable Palm Oil" (RSPO) überprüfen lassen. Palmöl wird in vielen Produkten eingesetzt und sollte zur Schonung von Mensch und Umwelt nachhaltig produziert sein.

D. Sonstige Angaben

1. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

DeWi Back Handel entfaltet keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

2. Zweigniederlassungsbericht

DeWi Back Handel unterhält zwei Zweigniederlassungen, und zwar in Rostock und Hamburg.

 

Berlin, den 30. September 2024

DeWi Back Handels GmbH

Geschäftsführung

Tino Leder, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DEWI BACK HANDELS GMBH, BERLIN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.480.095,00 1.197.404,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 148.214,00 42.676,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.214,00 42.676,00
II. Sachanlagen 1.331.881,00 1.154.728,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 18.854,00 7.409,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.313.027,00 1.147.319,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.906.158,81 16.282.111,00
I. Vorräte 5.595.709,16 6.662.830,72
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.595.709,16 6.662.830,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.144.925,82 9.518.337,32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.910.476,10 8.402.006,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.762,64 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.218.687,08 1.116.331,20
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 165.523,83 100.942,96
Kassenbestand 165.523,83 100.942,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 71.787,50 224.391,20
18.458.041,31 17.703.906,20

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 11.129.480,42 10.691.264,33
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 10.441.264,33 10.683.777,06
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 438.216,09 -242.512,73
B. RÜCKSTELLUNGEN 955.530,23 682.514,01
1. Steuerrückstellungen 81.714,00 46.073,82
2. Sonstige Rückstellungen 873.816,23 636.440,19
C. VERBINDLICHKEITEN 6.363.933,76 6.322.089,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.591.138,99 2.412.590,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 2.521,01
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.077.154,79 3.147.972,24
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.044.799,55 45.311,16
5. Sonstige Verbindlichkeiten 650.840,43 713.695,05
- aus Steuern: EUR 40.184,75 (Vorjahr: EUR 33.042,33)
- aus sozialer Sicherheit: EUR 65.964,60 (Vorjahr: EUR 46.156,32)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.096,90 8.038,40
18.458.041,31 17.703.906,20

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 22.155.132,98 19.152.969,33
2. Personalaufwand -5.779.927,80 -5.351.815,00
a) Löhne und Gehälter -4.755.591,11 -4.377.505,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.024.336,69 -974.309,89
3. Abschreibungen -329.848,99 -361.757,60
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.399.899,85 -13.579.918,33
5. Betriebsergebnis 645.456,34 -140.521,60
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.916,74 89.605,01
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -98.942,37 -50.730,12
8. Finanzergebnis -69.025,63 38.874,89
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -111.837,33 -115.960,23
10. Ergebnis nach Steuern 464.593,38 -217.606,94
11. Sonstige Steuern -26.377,29 -24.905,79
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 438.216,09 -242.512,73

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der DeWi Back Handels GmbH, Berlin

I. Allgemeine Erläuterungen

Die DeWi Back Handels GmbH, Berlin, (kurz: DeWi Handel) wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der HRB Nr. 71540 B geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 HGB ist Gebrauch gemacht worden.

Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt.

Die Vergleichbarkeit der Zahlen des Jahresabschlusses 2023 mit denen des Vorjahres ist in materieller Hinsicht gegeben, da die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert wurden.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, angesetzt.

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Vereinfachungsverfahren (Vollabschreibung geringwertiger Anlagegüter im Zugangsjahr) werden in Anspruch genommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Bei den Vorräten werden die fertigen Erzeugnisse und Waren mit den Anschaffungskosten bewertet. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden die Fertigerzeugnisse und Waren angemessen abgewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Daneben wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Die liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv/passiv) enthalten abgegrenzte Zahlungen, die Aufwendungen bzw. Erträge des Folgejahres darstellen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Es werden nachstehend nur zu wesentlichen Posten Ausführungen gemacht:

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus der Übersicht am Ende des Anhangs (Anlagenspiegel).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen weiter Ansprüche aus Kautionen (TEUR 49; Vj.: TEUR 54), aus Steuererstattungsansprüchen (TEUR 161; Vj.: TEUR 255) und aus Arbeitnehmerdarlehen (TEUR 8; Vj.: TEUR 16). Die Steuererstattungsansprüche entstehen rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag. Zum Bilanzstichtag bestanden zudem an die Mitglieder der Geschäftsführung Darlehensforderungen in Höhe von insgesamt TEUR 697 zu einem Zinssatz von 2,5 % bzw. 5,5 %. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 255 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Ausstehende Rechnungen 677 397
Urlaubsrückstellungen 81 110
Jahresabschlusskosten 38 54
Berufsgenossenschaft 59 54
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 10 12
Aufbewahrungspflichten 9 9
874 636

4. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Gläubigern und Fristigkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeiten
31.12.2023 (Vj.)
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.591 1.341 250 0
(2.413) (1.913) (500) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.077 3.077 0 0
(3.148) (3.148) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.045 1.045 0 0
(45) (45) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 651 491 160 0
(714) (714) (0) (0)
Gesamt 6.364 5.954 410 0
(6.322) (5.822) (500) (0)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 651 besteht über einen Betrag in Höhe von TEUR 257 Eigentumsvorbehalte zu den finanzierten Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 40 (Vj.: TEUR 33) Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 66 (Vj.: TEUR 46) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverhältnissen ergeben sich zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von rd. TEUR 1.316 (Vj.: TEUR 1.513).

Gegenüber einem verbundenen Unternehmen wurde eine Höchstbetragsbürgschaftserklärung über TEUR 15.000 abgegeben. Die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten valutieren zum Bilanzstichtag auf TEUR 10.820 und umfasst auch den Kontokorrentkreditrahmen. Es besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus der Bürgschaftserklärung.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet TEUR 1 (Vj.: TEUR 2) für Altersversorgung.

2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel am Ende des Anhangs.

3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Jahresabschluss sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 291 (Vj. TEUR 148) enthalten. Gleichzeitig enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 256 (Vj.: TEUR 60).

4. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis in Höhe von insgesamt TEUR - 69 beinhaltet Zinserträge in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 76), die aus der Überlassung von Finanzmitteln an verbundene Unternehmen resultieren.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) betrug im Geschäftsjahr 150 Mitarbeiter (Vj.: 173), darin enthalten sind 87 gewerbliche Arbeitnehmer und Aushilfen sowie 63 kaufmännische Angestellte.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023

Herr Michael Decius (Kaufmann), Berlin (bis 31.05.2024)

Herr Tino Leder (Kaufmann), Berlin

3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Konzernzugehörigkeit

Die DeWi Back Handels GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der DeWi Back Holding GmbH, Berlin, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird elektronisch beim Betreiber des Unternehmensregisters hinterlegt.

4. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

5. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 von TEUR 438 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 30. September 2024

DeWi Back Handels GmbH, Berlin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19. Dezember 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 568.633,01 139.315,73 0,00 707.948,74
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 230.968,61 13.536,02 0,00 244.504,63
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.705.981,98 490.116,24 -747.479,00 5.448.619,22
5.936.950,59 503.652,26 -747.479,00 5.693.123,85
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 525.957,01 33.777,73 0,00 559.734,74
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 223.559,61 2.091,02 0,00 225.650,63
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.558.662,98 293.980,24 -717.051,00 4.135.592,22
4.782.222,59 296.071,26 -717.051,00 4.361.242,85
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.214,00 42.676,00
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 18.854,00 7.409,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.313.027,00 1.147.319,00
1.331.881,00 1.154.728,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DeWi Back Handels GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DeWi Back Handels GmbH, Berlin, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DeWi Back Handels GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 14. Oktober 2024

Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Küber, Wirtschaftsprüfer

gez. Nickenig, Wirtschaftsprüfer

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