Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 4312 KI
Vorher
Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH
Eingetragen
25.10.2004
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieForschung und Entwicklung im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie im Bereich Sprach-, Kultur- und KunstwissenschaftenOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Gegenstand
Betrieb eines Forschungs- und Entwicklungszentrums zur Förderung von Technologien und Innovationen, der Technologietransfer und die Personalqualifikation für die Bereiche Technik, Bauwesen, Wirtschaft, Landwirtschaft und Sozialwesen. Diese Gesellschaft soll in Kooperation mit der Fachhochschule Kiel Projekte insbesondere in der Region Kiel sowie damit verbundene Beratungsund andere Dienstleistungen durchführen. Damit soll die Gesellschaft den Technologietransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft fördern, um die Qualität der Lehre, die Mitarbeiterqualifikation sowie die Fähigkeit zur Existenzgründung zu verbessern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Kraemer
seit 10.12.2024
Geschäftsführer
Jan Bachmann
seit 3.5.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Fachhochschule Kiel
71.79%
Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH
15.38%
12.82%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Fachhochschule Kiel
Germany
140.000 DM
71.79%
Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH
Germany
30.000 DM
15.38%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE GmbH) vermarktet die Leistungen von Hochschulen, insbesondere der Fachhochschule Kiel, die diese als Forschungs- und Entwicklungskapazität bereitstellen können. Die private Wirtschaft und öffentliche Einrichtungen in Schleswig-Holstein und auch in anderen Bundesländern greifen zunehmend auf dieses Leistungsangebot zurück.

Die FuE GmbH führt darüber hinaus Projekte durch, die im Auftrag von Hochschulen und anderen Institutionen organisatorisch betreut werden.

Die Qualität der Projekte wird dadurch gesichert, dass nahezu jedes Projekt unter der wissenschaftlichen Leitung von Professoren der FH Kiel und anderer Hochschulen durchgeführt wird. Die Projekte und die dazugehörigen Ziele sind jeweils speziell auf den Bedarf der Kunden abgestimmt. Zunehmende Bedeutung gewinnt dabei die Nutzung des Know-hows anderer Hochschulen für den Fall, dass die FH Kiel den spezifischen Kundenbedarf nicht abdecken kann. Darüber hinaus nutzt die öffentliche Hand die FuE GmbH auch für das professionelle Management von größeren Verbundprojekten mit Beteiligung mehrerer Hochschulen (z. Bsp. Forschungsplattformen, Mittelstands-Digital-Zentrum Schleswig-Holstein, European Digital Innovation Hub, eHighway). Der Vorteil gegenüber dem Management durch eine der beteiligten Hochschulen selbst, besteht in der planorientierten, zeitnahen Verwendung der Mittel,der höheren Flexibilität besonders bei der Einstellung der Mitarbeiter und in der allgemeinergebnisorientierten neutralen Projektsteuerung im Sinne einer Dienstleistung und Entlastung der beteiligten Hochschulmitarbeiter. Dieses quasi fachspezifisch unabhängige Dienstleistungsangebot wird zunehmend von anderen öffentlich beherrschten Institutionen und Unternehmen nachgefragt.

Der Wissens- und Technologietransfer wird insbesondere bei technisch orientierten Themen wie Produktionstechnik, Konstruktion, Regelung und Steuerung sowie bei dem Thema Mechatronik durchgeführt. Ebenfalls nachgefragt sind Projektthemen zu den Bereichen Agrarwissenschaft und Betriebswirtschaft. Vom Projektvolumen bedeutsam ist auch der Bereich "weitere Hochschulen".

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsvolumen ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 leicht gesunken und befindet sich auf einem hohen Niveau. Besonders im Bereich der öffentlich finanzierten Projekte konnten viele neue Chancen erfolgreich genutzt werden. Der Bereich der wirtschaftlichen Aktivitäten entwickelt sich durch die aktuell hohe Nachfrage seitens der Unternehmen sehr gut.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertragslage ist positiv. Im Jahr 2023 wird ein Jahresüberschuss ausgewiesen. Das Betriebsergebnis liegt bei 74,2 T€ vor Steuern. Die Finanzlage ist durch eine nach wie vor hohe Liquidität gekennzeichnet. Die Vermögenslage hat sich aufgrund der thesaurierten Gewinne weiter verbessert. Durch die Liquidität bei gesteigerter Ertragslage und sehr guter Auftragslage ist eine stabile und abgesicherte Ausgangslage für zukünftige Aktivitäten und Geschäfte geschaffen.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Der Bekanntheitsgrad und die Marktposition der FuE GmbH sind inzwischen sehr gut. Dies führt dazu, dass neben der FH Kiel mit ihren wissenschaftlichen Leitern auch zunehmend andere Hochschulen gerne bereit sind die Dienstleistungen der FuE GmbH zu nutzen. Darüber hinaus sieht - wie oben beschrieben - die öffentliche Hand Effizienzvorteile und mehr Durchführungssicherheit gegeben, wenn die FuE GmbH mit dem Projektmanagement von größeren Verbundprojekten betraut wird. Die Angebotsbasis der FuE GmbH wird durch die zunehmende Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen verbreitert und sichert damit eine gute Position der FuE GmbH in den nächsten Jahren. Die Besetzung von Projektstellen gestaltet sich - trotz der Nähe zur Hochschule - zunehmend schwieriger und aufwendiger.

D. Risikobericht

Da die FuE-GmbH inzwischen eine Vielzahl von teilweise sehr großen öffentlich geförderten Projekten durchführt, hat der Gesichtspunkt der hohen notwendigen Vorfinanzierung von Projekten eine höhere Bedeutung als in der Vergangenheit. Durch eine aktive rollierende Liquiditätsplanung und einer engen Begleitung der Zahlungsanforderungen wird der Situation Rechnung getragen. Es wurden in Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern Aktivitäten zur Besetzung von freiwerdenden Managementstellen gestartet und erfolgreich umgesetzt.

Ein potenzielles Risiko besteht hinsichtlich der angespannten Weltwirtschaftslage (Ukrainekrieg und Inflation), denn diese hat Auswirkung auf die Fördermittelpolitik und die Zinsentwicklung der Bundesrepublik Deutschland und der EU.

E. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Mitarbeiterzahl schwankte während des Geschäftsjahres 2023 zwischen 158 und 187 Mitarbeitern. Dies ergibt eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl über das Jahr gesehen von 170 Mitarbeitern. Im 1. Quartal 2023 waren durchschnittlich 179 Mitarbeitende und im 2. Quartal sogar 184 Mitarbeitende durchschnittlich beschäftigt. Im 3. Quartal sank diese Zahl auf durchschnittlich 155 Mitarbeitende, um im letzten Quartal auf durchschnittlich 160 Mitarbeitende zu steigen. In der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeitenden im Jahr 2023 ist ein bedeutender Anteil von geringfügig beschäftigten Personen enthalten (ø 24,11%).

 

Kiel, den 28.08.2024

B. Lehmann-Matthaei

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.426.841,77 2.450.561,32
I. Sachanlagen 83.677,73 33.638,32
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.677,73 33.638,32
II. Finanzanlagen 2.343.164,04 2.416.923,00
B. Umlaufvermögen 7.367.401,53 9.090.533,50
I. Vorräte 84.694,69 28.950,12
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.054.199,58 2.544.762,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.255.940,24 2.231.695,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.026.766,60 6.829.888,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.113,48 6.545,57
D. Aktive latente Steuern 473.625,00
Summe Aktiva 10.291.981,78 11.547.640,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.302.161,43 2.227.969,17
I. ausgegebenes Kapital 84.363,16 84.363,16
1. Gezeichnetes Kapital 99.701,92 99.701,92
2. eigene Anteile -15.338,76 -15.338,76
II. Gewinnrücklagen 2.143.606,01 1.873.661,20
III. Jahresüberschuss 74.192,26 269.944,81
B. Rückstellungen 5.425.390,51 4.771.606,06
C. Verbindlichkeiten 2.564.429,84 4.545.765,16
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.564.429,84 4.545.765,16
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.300,00
Summe Passiva 10.291.981,78 11.547.640,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.493.865,32 7.504.504,33
2. Personalaufwand 6.946.554,29 6.840.829,44
a) Löhne und Gehälter 5.774.766,90 5.642.876,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.171.787,39 1.197.953,36
3. Abschreibungen 26.559,82 20.544,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 26.559,82 20.544,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 404.235,83 294.004,27
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37.133,93 31.631,31
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.428,03
davon Erträge aus Abzinsung 658,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.925,79 90,17
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 90,17
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.074,95 110.079,28
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 473.625,00
9. Ergebnis nach Steuern 172.226,50 270.587,81
10. sonstige Steuern 98.034,24 643,00
11. Jahresüberschuss 74.192,26 269.944,81

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften d. §§ 242ff HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße KapG aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kiel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kiel
Register-Nr.: 4312

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis Euro 800) wurden in dem Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten gem. § 255 HGB bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus mengenmäßigen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Werten bei den sonstigen Rückstellungen. Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 31,58 % zugrunde.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 195.000,00 DM.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bei den technischen Anlagen und Maschinen werden unter den Abschreibungen Zuschüsse in Höhe von Euro 11.066.883,72 ausgewiesen.

Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wird hier regelmäßig fiktiv der Abgang der Vorjahreszugänge unterstellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 11.331.640,55 0,00 0,00 0,00 0,00 11.331.640,55
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.590,51 76.599,23 0,00 1.118,00 0,00 427.071,74
Summe Sachanlagen 11.683.231,06 76.599,23 0,00 1.118,00 0,00 11.758.712,29
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.424.975,96 0,00 0,00 73.758,96 0,00 2.351.217,00
Summe Finanzanlagen 2.424.975,96 0,00 0,00 73.758,96 0,00 2.351.217,00
Summe Anlagevermögen 14.108.207,02 76.599,23 0,00 74.876,96 0,00 14.109.929,29
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 11.331.640,55 0,00 0,00 0,00 0,00 11.331.640,55
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.952,19 26.559,82 0,00 1.118,00 0,00 343.394,01
Summe Sachanlagen 11.649.592,74 26.559,82 0,00 1.118,00 0,00 11.675.034,56
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 8.052,96 0,00 0,00 0,00 0,00 8.052,96
Summe Finanzanlagen 8.052,96 0,00 0,00 0,00 0,00 8.052,96
Summe Anlagevermögen 11.657.645,70 26.559,82 0,00 1.118,00 0,00 11.683.087,52
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 83.677,73 33.638,32
Summe Sachanlagen 0,00 83.677,73 33.638,32
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.343.164,04 2.416.923,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.343.164,04 2.416.923,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.426.841,77 2.450.561,32

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern oder Geschäftsführern enthalten.

Guthaben bei Kreditinstituten

Guthaben bei Kreditinstituten von Euro 6.025.179,64 (Vorjahr: Euro 6.829.638,11) sind gleichzeitig Forderungen an Gesellschafter.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Ausstehende Rechnungen von Euro 3.827.687,57 (Vorjahr: Euro 3.488.927,56) und Projektfolgekosten von Euro 1.113.918,95 (Vorjahr: Euro 1.067.271,39).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von Euro 14.407,84 (Vorjahr: Euro 52.106,64) enthalten.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 74.192,26 wird vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden 170 Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt.

Davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 70
Davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 100

Namen der Geschäftsführer

Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Dipl. Wirtschaftsingenieur Björn Lehmann-Matthaei.

 

Kiel, den 28.08.2024

gez. B. Lehmann-Matthaei

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Bramstedt, 31.07.2024

Jonathan Löwenberg, Wirtschaftsprüfer

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