Beteiligungsgesellschaften
F & E GmbH
Schwentinestraße 24, 24149 Kiel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Kraemer seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Jan Bachmann seit 3.5.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Fachhochschule Kiel | 71.79% |
Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH | 15.38% |
| 12.82% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE GmbH) vermarktet die Leistungen von Hochschulen, insbesondere der Fachhochschule Kiel, die diese als Forschungs- und Entwicklungskapazität bereitstellen können. Die private Wirtschaft und öffentliche Einrichtungen in Schleswig-Holstein und auch in anderen Bundesländern greifen zunehmend auf dieses Leistungsangebot zurück. Die FuE GmbH führt darüber hinaus Projekte durch, die im Auftrag von Hochschulen und anderen Institutionen organisatorisch betreut werden. Die Qualität der Projekte wird dadurch gesichert, dass nahezu jedes Projekt unter der wissenschaftlichen Leitung von Professoren der FH Kiel und anderer Hochschulen durchgeführt wird. Die Projekte und die dazugehörigen Ziele sind jeweils speziell auf den Bedarf der Kunden abgestimmt. Zunehmende Bedeutung gewinnt dabei die Nutzung des Know-hows anderer Hochschulen für den Fall, dass die FH Kiel den spezifischen Kundenbedarf nicht abdecken kann. Darüber hinaus nutzt die öffentliche Hand die FuE GmbH auch für das professionelle Management von größeren Verbundprojekten mit Beteiligung mehrerer Hochschulen (z. Bsp. Forschungsplattformen, Mittelstands-Digital-Zentrum Schleswig-Holstein, European Digital Innovation Hub, eHighway). Der Vorteil gegenüber dem Management durch eine der beteiligten Hochschulen selbst, besteht in der planorientierten, zeitnahen Verwendung der Mittel,der höheren Flexibilität besonders bei der Einstellung der Mitarbeiter und in der allgemeinergebnisorientierten neutralen Projektsteuerung im Sinne einer Dienstleistung und Entlastung der beteiligten Hochschulmitarbeiter. Dieses quasi fachspezifisch unabhängige Dienstleistungsangebot wird zunehmend von anderen öffentlich beherrschten Institutionen und Unternehmen nachgefragt. Der Wissens- und Technologietransfer wird insbesondere bei technisch orientierten Themen wie Produktionstechnik, Konstruktion, Regelung und Steuerung sowie bei dem Thema Mechatronik durchgeführt. Ebenfalls nachgefragt sind Projektthemen zu den Bereichen Agrarwissenschaft und Betriebswirtschaft. Vom Projektvolumen bedeutsam ist auch der Bereich "weitere Hochschulen". Geschäftsverlauf Das Geschäftsvolumen ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 leicht gesunken und befindet sich auf einem hohen Niveau. Besonders im Bereich der öffentlich finanzierten Projekte konnten viele neue Chancen erfolgreich genutzt werden. Der Bereich der wirtschaftlichen Aktivitäten entwickelt sich durch die aktuell hohe Nachfrage seitens der Unternehmen sehr gut. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertragslage ist positiv. Im Jahr 2023 wird ein Jahresüberschuss ausgewiesen. Das Betriebsergebnis liegt bei 74,2 T€ vor Steuern. Die Finanzlage ist durch eine nach wie vor hohe Liquidität gekennzeichnet. Die Vermögenslage hat sich aufgrund der thesaurierten Gewinne weiter verbessert. Durch die Liquidität bei gesteigerter Ertragslage und sehr guter Auftragslage ist eine stabile und abgesicherte Ausgangslage für zukünftige Aktivitäten und Geschäfte geschaffen. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Der Bekanntheitsgrad und die Marktposition der FuE GmbH sind inzwischen sehr gut. Dies führt dazu, dass neben der FH Kiel mit ihren wissenschaftlichen Leitern auch zunehmend andere Hochschulen gerne bereit sind die Dienstleistungen der FuE GmbH zu nutzen. Darüber hinaus sieht - wie oben beschrieben - die öffentliche Hand Effizienzvorteile und mehr Durchführungssicherheit gegeben, wenn die FuE GmbH mit dem Projektmanagement von größeren Verbundprojekten betraut wird. Die Angebotsbasis der FuE GmbH wird durch die zunehmende Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen verbreitert und sichert damit eine gute Position der FuE GmbH in den nächsten Jahren. Die Besetzung von Projektstellen gestaltet sich - trotz der Nähe zur Hochschule - zunehmend schwieriger und aufwendiger. D. Risikobericht Da die FuE-GmbH inzwischen eine Vielzahl von teilweise sehr großen öffentlich geförderten Projekten durchführt, hat der Gesichtspunkt der hohen notwendigen Vorfinanzierung von Projekten eine höhere Bedeutung als in der Vergangenheit. Durch eine aktive rollierende Liquiditätsplanung und einer engen Begleitung der Zahlungsanforderungen wird der Situation Rechnung getragen. Es wurden in Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern Aktivitäten zur Besetzung von freiwerdenden Managementstellen gestartet und erfolgreich umgesetzt. Ein potenzielles Risiko besteht hinsichtlich der angespannten Weltwirtschaftslage (Ukrainekrieg und Inflation), denn diese hat Auswirkung auf die Fördermittelpolitik und die Zinsentwicklung der Bundesrepublik Deutschland und der EU. E. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Mitarbeiterzahl schwankte während des Geschäftsjahres 2023 zwischen 158 und 187 Mitarbeitern. Dies ergibt eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl über das Jahr gesehen von 170 Mitarbeitern. Im 1. Quartal 2023 waren durchschnittlich 179 Mitarbeitende und im 2. Quartal sogar 184 Mitarbeitende durchschnittlich beschäftigt. Im 3. Quartal sank diese Zahl auf durchschnittlich 155 Mitarbeitende, um im letzten Quartal auf durchschnittlich 160 Mitarbeitende zu steigen. In der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeitenden im Jahr 2023 ist ein bedeutender Anteil von geringfügig beschäftigten Personen enthalten (ø 24,11%).
Kiel, den 28.08.2024 B. Lehmann-Matthaei BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften d. §§ 242ff HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße KapG aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis Euro 800) wurden in dem Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Unfertige Leistungen Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten gem. § 255 HGB bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus mengenmäßigen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Werten bei den sonstigen Rückstellungen. Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 31,58 % zugrunde. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 195.000,00 DM. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den technischen Anlagen und Maschinen werden unter den Abschreibungen Zuschüsse in Höhe von Euro 11.066.883,72 ausgewiesen. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wird hier regelmäßig fiktiv der Abgang der Vorjahreszugänge unterstellt.
Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern oder Geschäftsführern enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten von Euro 6.025.179,64 (Vorjahr: Euro 6.829.638,11) sind gleichzeitig Forderungen an Gesellschafter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Ausstehende Rechnungen von Euro 3.827.687,57 (Vorjahr: Euro 3.488.927,56) und Projektfolgekosten von Euro 1.113.918,95 (Vorjahr: Euro 1.067.271,39). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von Euro 14.407,84 (Vorjahr: Euro 52.106,64) enthalten. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. Sonstige Angaben Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 74.192,26 wird vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden 170 Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt.
Namen der Geschäftsführer Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Dipl. Wirtschaftsingenieur Björn Lehmann-Matthaei.
Kiel, den 28.08.2024 gez. B. Lehmann-Matthaei sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Bramstedt, 31.07.2024 Jonathan Löwenberg, Wirtschaftsprüfer |
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