Demag Ergotech GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tetsuya Dr. Okamura seit 2.4.2008 | Geschäftsführer |
Bernhard Durchschlag seit 10.12.2007 | Prokura |
Peter Hohoff seit 19.10.2007 | Prokura |
Raik Flämig seit 19.10.2007 | Prokura |
Etienne Dr. Nitidem Ndengue seit 10.8.2007 | Prokura |
Jörg Bothe seit 26.4.2007 | Prokura |
Christian Klaus Renners seit 26.4.2007 | Prokura |
Axel Dr. von Wiedersperg seit 24.11.2006 | Prokura |
Frank Stengel seit 7.9.2006 | Prokura |
Roland Straub seit 24.3.2006 | Prokura |
Uwe Rohfleisch seit 13.5.2005 | Geschäftsführer |
Markus Kurt Schiefer seit 14.10.2003 | Prokura |
Andreas Hellwig seit 2.10.2003 | Prokura |
Hans-Peter Petersen seit 20.8.2003 | Prokura |
Helmut Josef Schreiner seit 16.5.2002 | Prokura |
Rolf. Zimmermann seit 16.5.2002 | Prokura |
Andreas Mehmel seit 16.5.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Marmor 220. V V GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Demag Ergotech GmbHSchwaigJahresabschluss zum 30.09.2006Lagebericht1. Allgemeines Demag Ergotech ist ein in allen wesentlichen Märkten der Welt vertretener Hersteller von Kunststoff-Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 250 kN und 30.000 kN. Durch Nutzung des Synergiepotenzials zwischen der Demag Ergotech GmbH, Schwaig, der Demag Plastics Group Corporation, Strongsville OH/USA, und der Demag Plastics Machinery (Ningbo) Co. Ltd., Ningbo VR China, soll mit einem integrierten Produktprogramm und einem effizienten Verbund von regionalen Fertigungsstandorten die Marktdurchdringung weltweit erheblich verbessert werden. Mit dem Produktangebot für Standard- und High-Tech-Anwendungen sowie der innovativen Dienstleistungspalette für hochwertige, komplexe Fertigungszellen wird die Demag Ergotech ein nachhaltiges und profitables Wachstum in den weltweiten Märkten erreichen. Zum Produktprogramm gehören neben den Spritzgießmaschinen eine breite Palette von Serviceleistungen rund um die Spritzgießmaschine sowie Peripheriegeräte einschließlich Handlinggeräte und integrierte Systemlösungen für die automatisierte Herstellung von komplexen Spritzgießerzeugnissen in verschiedenen Branchen. Darüber hinaus beliefert Demag Ergotech den Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau mit einer breiten Palette von Graugussqualitäten mit Stückgewichten zwischen 1 kg und 35.000 kg. In einem stark von Technologie und ihrer Nachfragemacht geprägten Markt ist es das Ziel von Demag Ergotech, den Kunden mit Maschinen, Systemen und Dienstleistungen mehr Nutzen zu bieten als der Wettbewerb. Dies erfordert die kontinuierliche Entwicklung von Produkt- und Verfahrenstechnik, für deren Weiterentwicklung in 2006 6,9 Mio. EUR aufgewendet wurden. Die wesentlichen Schwerpunkte lagen hierbei auf der neuen Basismaschine Systec sowie der neuen Steuerungsgeneration NC5. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten beschränken sich jedoch nicht allein auf eigene Aktivitäten, sondern schließen Kooperationen mit führenden wissenschaftlichen und industrienahen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen ein. Als Ergebnis dieser Anstrengungen hält Demag Ergotech eine Vielzahl von Patenten, weitere befinden sich im Erteilungsverfahren. Als einer der führenden Anbieter von Spritzgießmaschinen ist Demag Ergotech weltweit aktiv. In Deutschland werden die Demag-Spritzgießmaschinen mit einem eigenen Vertriebs- und Servicenetz vermarktet. In den Kernmärkten Europas, Amerikas und Asiens ist Demag Ergotech ebenfalls mit eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten, so in Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Polen, der Russ. Föderation, Brasilien, Malaysia und China. Die in diesem Geschäftsjahr erfolgte vollständige Übernahme der Anteile der chinesischen Tochtergesellschaft Demag Plastics Machinery (Ningbo) Co. Ltd. in Ningbo trägt der zunehmenden Bedeutung der asiatischen Märkte Rechnung. Außerdem wurde die Kapazität des Gemeinschaftsunternehmens L&T-Demag Plastics Machinery Ltd. in Chennai, Indien, im Vorjahr ausgebaut, um an dem Wachstum in Asien sowie weiteren Schwellenländern zu partizipieren. Das Maschinenprogramm der Demag Plastics Group gliedert sich in unterschiedliche Produktlinien mit differenziertem Technik- und Nutzenkonzept. Zu den Standard-Spritzgießmaschinen gehören die Baureihen Extra, HT, Dragon und Santosh mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis bei kürzesten Lieferzeiten und höchster Wirtschaftlichkeit für Standardaufgaben. Die modularen Spritzgießmaschinen der hydraulischen Baureihen Concept/System und Caliber/ Titan und der vollelektrischen Baureihe IntElect bieten höchste Flexibilität und Wirtschaftlichkeit für wechselnde Fertigungsaufgaben. Die modular aufgebauten und individuell konfigurierbaren Maschinen lassen sich beliebig erweitern, aufrüsten, auf alle spezifischen Anwendungen adaptieren sowie zu integrierten Systemlösungen und hoch automatisierten Fertigungszellen ausbauen. Mit Spezial-Spritzgießmaschinen bedient die Demag Plastics Group das Segment der High-End- und Hightech-Anwendungen. Die Maschinenreihen EL-EXIS S und Multi bieten die Flexibilität des Demag-Baukastens sowie spezifische Funktionalitäten für Schnelllaufanwendungen, die Mehrkomponenten- oder Einlegetechnik. Die kunststoffverarbeitenden Kunden der Demag Plastics Group beliefern die Automobilindustrie, elektrotechnische Industrie, die Medizintechnik, die Verpackungsindustrie, die Bau- und Möbelindustrie sowie die Konsumgüterindustrie. Teilweise gehören die Kunden von Demag Ergotech diesen Branchen direkt an, ein großer Teil der Kunden fertigt jedoch die Spritzgießerzeugnisse im Lohnauftrag für Abnehmer aus unterschiedlichen Branchen. 2. Geschäftsentwicklung 2005/06 Das Marktvolumen für Kleinmaschinen blieb im Jahresverlauf auf stabilem Niveau. Die steigende Nachfrage nach elektrischen Maschinen führt zunehmend zu einer Substitution hydraulischer Kleinmaschinen. Der Markt für Mittelmaschinen verzeichnete im Jahresverlauf einen weiteren Rückgang. Der Preisdruck hat sich gerade in diesem Marktsegment weiter verschärft. Der Markt für mittelgroße und große Spritzgießmaschinen hat sich in diesem Jahr stabil bis leicht positiv entwickelt. Die Marktanteile der Demag Plastics Group sind im Kleinmaschinensegment leicht rückläufig, im Schließkraftbereich der Mittelmaschinen durch aggressiven Wettbewerb weiter unter Druck und im Bereich der großen Maschinen nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2005 deutlich erholt. Die Marktentwicklung für Spritzgießmaschinen ist regional stark unterschiedlich. Während die westeuropäischen Märkte rückläufig sind, ist die Nachfrage nach Maschinen in Osteuropa weiter gestiegen. Auffallend ist die zunehmende Verlagerung von Maschinenkapazitäten in die Länder im Nahen und Mittleren Osten. Die Maghreb-Staaten haben sich positiv entwickelt. Der asiatische Markt ist weitestgehend stabil geblieben. Der chinesische Markt hat sich nach einem schwachen Jahr 2005 wieder erholt. Auch in China nimmt der Anteil elektrischer Maschinen weiter zu. Der nord- und südamerikanische Markt entwickelte sich stabil. Der Anteil elektrischer Maschinen in USA ist weiter gewachsen. Die Automobilindustrie erwies sich zu Beginn des Geschäftsjahres noch als Treiber in der Nachfrage besonders nach mittelgroßen und großen Maschinen. Die Konjunktur für die Automobilzulieferindustrie hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres jedoch abgeschwächt, so dass insbesondere die Nachfrage in Westeuropa sank. Die Medizintechnik hat sich sehr positiv entwickelt, die Verpackungsindustrie hat auf hohem Niveau konsolidiert. Der Markt für Spritzgießmaschinen unterliegt einem grundlegenden, in letzter Zeit beschleunigten Wandel. China und der gesamte asiatische Kontinent haben sich zur dominierenden Abnehmerregion entwickelt. Die Kapazitätsverlagerungen von Nordamerika nach Mexiko, von Westeuropa nach Osteuropa und aus Amerika und Europa nach Asien dauern an. Dies fordert den Herstellern von Maschinen zur Kunststoffverarbeitung eine stetige Anpassung von Produkten, Konzepten und Entwicklungen ab. Als global aufgestellter Hersteller von Spritzgießmaschinen mit fünf Fertigungsstandorten nimmt die Demag Plastics Group mit der Demag Ergotech als Führungsgesellschaft diese Entwicklungen unmittelbar wahr und kann schnell auf veränderte Marktsituationen reagieren. Angesichts der anhaltend schwachen Marktsituation in Europa und Nordamerika hat die Unternehmensgruppe eine Straffung des Produktprogramms und eine Fokussierung der einzelnen Werke auf bestimmte Fertigungsaufgaben eingeleitet. Insgesamt ging der Absatz von Spritzgießmaschinen bei der Demag Ergotech GmbH gegenüber dem Vorjahr um -5,5 % zurück. Durch die genannten Verschiebungen im Produktmix hin zu kleineren sowie elektrischen Maschinen ging bei zunehmend verschärftem Preiswettbewerb der durchschnittliche Erlös pro Spritzgießmaschine um -3,1% zurück. Die Nachfrage im Produktbereich Guß entwickelte sich insgesamt stabil: während Mittelformguss und Handformguss mit -3,2 % unter Vorjahresniveau lagen, verzeichnete Maschinenformguss mit +2,4 % eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz belief sich auf 210,6 Mio. EUR. Der Anteil des Inlandsgeschäftes am Gesamtumsatz betrug 41 %. Beim Auslandsgeschäft dominierten mit 49 % Aufträge aus Ländern der EU. Zuwächse wurden vor allem in Osteuropa und Nordamerika erzielt. Trotz konsequenter Nutzung aller vorhandenen Flexibilitätspotentiale und trotz punktueller Arbeitssicherungsmaßnahmen konnte eine Kostenstellenunterdeckung an den Standorten Schwaig und Wiehe unterjährig nicht vermieden werden. An beiden Standorten wurde ein Ergänzungstarifvertrag abgeschlossen, um gemeinsam mit der Belegschaft den Personalaufwand über einen Zeitraum von zwei Jahren zu begrenzen. Neben den Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten wurden deutliche Einsparungen bei den Materialkosten erzielt, sowohl durch konstruktive Anpassungen als auch durch Verhandlungserfolge des Einkaufs. Dank des konsequenten Kostenmanagements hat sich das Geschäftsergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Investitionsvolumen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 2,1 Mio. EUR. Den Schwerpunkt der Maßnahmen bildete die Modernisierung der mechanischen Fertigung. Für das Jahr 2007 sind Investitionen von 8,1 Mio. EUR geplant. Im Vordergrund stehen Ersatzinvestitionen in den Bereichen mechanische Fertigung und Montage an den Standorten Schwaig und Wiehe. Unternehmensfinanzierung Die Demag Ergotech gehört über die mpm GmbH zur
MPM Equity LLC. Demag Ergotech finanziert sich über die
Ausstattung an Eigenkapital hinaus im wesentlichen über
Kreditlinien, die im Rahmen des Konzernfinanzverkehrs vom
MPM-Konzern zur Verfügung gestellt werden. Die
Finanzierungskosten (ohne Aufzinsung der
Pensionsrückstellungen) betrugen in 2006
Alle wesentlichen Geschäfte in Fremdwährung werden bereits bei Abschluss bis zur vertraglich vereinbarten Fälligkeit kursgesichert. Die Forderungen und der Wert der in Ausführung befindlichen Aufträge in Fremdwährung betrugen zum 30.9.2006 5,9 Mio. EUR (davon 1,8 Mio EUR Auftragsbestand), davon waren 100 % kursgesichert. Personal- und Sozialbereich Die Demag Ergotech beschäftigte im Geschäftsjahr 2005/06 durchschnittlich 1.161 Mitarbeiter, das sind 88 Mitarbeiter weniger als im Vergleichszeitraum 2004/05. Durchschnittlich beschäftigte das Unternehmen 70 Mitarbeiter im Rahmen von Ausbildungsverhältnissen. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Das Gesamtvermögen ging von 105,4 Mio.€ auf 101,6 Mio.€ (-3,6%) zurück. Die Sachanlagen verringerten sich um 4,7 Mio.€ infolge der über die Investitionen hinausgehenden Abschreibungen und des Abverkaufes von Miet-, Verleih- und Versuchsmaschinen (1,7 Mio.€). Das Gesamtvolumen der kurzfristigen Vermögenswerte lag auf Vorjahresniveau. Innerhalb dieser Vermögenswerte erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 4,0 Mio.€. Darüber hinaus war ein Anstieg der Vorräte um 6,8 Mio.€ aufgrund eines hohen Anarbeitungsgrades von Kundenaufträgen zu verzeichnen. Demgegenüber nahmen die übrigen Forderungen um -10,8 Mio.€ ab (Finanzforderungen gegenüber der mpm GmbH). Auf der Passivseite verringerten sich die sonstigen Rückstellungen um -3,6 Mio.€ im wesentlichen durch die Inanspruchnahme der Restrukturierungsrückstellung. Finanzlage Das Cash- und Devisenmanagement der Demag Ergotech GmbH wird überwiegend zentral durch die mpm GmbH durchgeführt. Die Abwicklung erfolgt insbesondere im Zuge der Bereitstellung von Konzernkreditlinien im Rahmen des Konzernfinanzverkehrs. Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs erfolgt eine monatlich rollierende 6-Monats-Planung, auf deren Basis der Liquiditätsbedarf sichergestellt wird. Die Währungsrisiken werden bei unseren internationalen Geschäftsaktivitäten in unterschiedlichen Währungen im Bedarfsfall zum Zeitpunkt der Entstehung abgesichert. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2006 wurde ein Umsatz von 210,6
Mio.€ gegenüber 225,3 Mio.€ im Jahr 2005
erzielt. Der Rückgang (-6,6%) ist neben dem
Volumeneffekt und Verschiebungen im Produktmix vorrangig auf
den anhaltenden Preisdruck im Markt zurückzuführen.
Insgesamt führte die Entwicklung zu einer
Erlösminderung von durchschnittlich -3,1 % pro
Spritzgiessmaschine. Der Auslandsumsatz betrug 124,4
Mio.€ und erreichte gegenüber dem Vorjahr (56%)
einen auf 59% gestiegenen Anteil am Gesamtumsatz. Im Inland
wurden
Das Bruttoergebnis verzeichnete aufgrund von konsequenter Margenverfolgung und kostensenkenden Maßnahmen im Herstellungsbereich eine Verbesserung um +1,7 Mio.€ gegenüber dem Vorjahr und liegt bei 20,6% (Vorjahr 18,5%) vom Umsatz. In den Overheadbereichen Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung wurden ebenfalls Maßnahmen zur Kostenreduzierung identifiziert und umgesetzt. Eine wesentliche Entlastung brachte hierbei die im Vorjahr eingeleitete Restrukturierung. Durch eine engere Steuerung der Beteiligungsgesellschaften sowie Anpassung der Kostenstrukturen konnten entsprechende Belastungen wesentlich reduziert werden. Nach der fast abgeschlossen Restrukturierung sowie
weiterer Maßnahmen zur Senkung der Personal- und
Materialkosten konnte der Verlust damit von -20,5 Mio.€
aus dem Vorjahr auf
3. Künftige Entwicklung Die weltweite Nachfrage wird sich im Geschäftsjahr 2006/07 gegenüber dem aktuellen Niveau voraussichtlich nur geringfügig beleben. In den traditionellen westeuropäischen Märkten ist weiter mit einem fortschreitenden Rückgang des Marktvolumens zu rechnen. In den weiter wachsenden asiatischen Märkten wird eine Erholung des Absatzes in China erwartet. Die emerging markets wie Osteuropa, Naher und Mittlerer Osten werden im folgenden Geschäftsjahr eine weitere Marktbelebung erfahren. Die wesentlichen Treiber positiver Marktimpulse in Europa, Asien und Amerika sind elektrische Maschinen, Schnelllaufmaschinen überwiegend für den Verpackungsbereich, Mehrkomponentenmaschinen und Fertigungszellen für komplexe Systemlösungen. Demag Ergotech geht deshalb davon aus, dass die ergriffenen strategischen Maßnahmen zu weiterem Wachstum beitragen werden. Als Folge der produktpolitischen Synergien im Demag Plastics Group Verbund erwartet Demag Ergotech im Bereich der Kunststofftechnik für das Geschäftsjahr 2006/07 einen leicht über Vorjahresniveau liegenden Umsatz. Durch die Einführung der neuen hydraulischen Baureihe Systec mit der ebenfalls neuen Steuerungsgeneration NC5 wird ein Anstieg bei den Marktanteilen für hydraulische Maschinen erwartet. Es wird im folgenden Geschäftsjahr nicht zu einer Entlastung des im Markt herrschenden erheblichen Preisdrucks kommen. An den kontinuierlich verfolgten Maßnahmen zur Kostensenkung beim Einkauf sowie in der Fertigung wird daher festgehalten. Zusätzlich werden bereits eingeleitete strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstrukturen im Overhead planmäßig fortgeführt. Auf Grund dieser Maßnahmen sowie des strikten Kostenmanagements ist mit einer verbesserten Ertrags- und Renditesituation der Demag Ergotech GmbH im Geschäftsjahr 2006/07 zu rechnen. Diese Einschätzung geht davon aus, dass die wichtigsten Produktionsfaktoren Kapital (Zinsen), Arbeit (Löhne und Gehälter) und Stoffe, hier insbesondere bezogene Halbfabrikate, nicht wesentlich teuerer werden, als dies in der Planung berücksichtigt ist, der EURO gegenüber dem US-$ relativ stabil bleibt, so dass Importmaschinen im USD-Raum (einschließlich Südostasien) einen Konkurrenznachteil gegenüber lokal hergestellten Maschinen haben, und das Wachstum der Weltwirtschaft und die damit verbundene Nachfrage in den Bereichen Automobil-, Elektro- und Konsumgüterindustrie nicht weiter zurückgehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Ergocast GmbH, Jünkerath, als Tochtergesellschaft der Demag Ergotech GmbH gegründet mit dem Ziel, zum neuen Geschäftsjahr den Geschäftsbetrieb der Gießerei Jünkerath einzubringen, ihn damit zu verselbständigen und zu veräußern. Die Ergocast GmbH nimmt ihren Geschäftsbetrieb zum 01.10.2006 auf. Risiken Die Hersteller von Spritzgießmaschinen sind am Markt einer Vielzahl von Konjunktureinflüssen unterworfen: Die Preise für Rohöl beeinflussen die Rohstoffpreise und damit die Substitution anderer Materialien durch Kunststoff ebenso wie die Nachfrage aus der Automobilindustrie. Die Umweltgesetzgebung beeinflusst alle Bereiche der Kunststoffverarbeitung und -wiederverwertung und damit unter anderem die Verpackungs-, Elektro- und Elektronik- und die Automobilindustrie. Gesetzgeberische Maßnahmen können Einfluss nehmen auf die Verwendung von Kunststoff für Verpackungen ebenso wie den Absatz der medizinischen und pharmazeutischen Industrie. Die Verwendung von immer mehr Kunststofferzeugnissen in nahezu allen Bereichen unseres Lebens sichert einerseits mittel- bis langfristig dem Markt für Kunststoff-Spritzgießmaschinen Wachstumschancen, bedeutet aber auch eine erhebliche Anfälligkeit für konjunkturelle Schwankungen, gerade im Bereich der privaten Nachfrage. Die Breite des Kundenkreises sowie eine hohe internationale Präsenz minimieren das Marktrisiko, das von einzelnen Regionen und Branchen für Demag Ergotech ausgeht. Die ausgeprägte und weiter zunehmende globale Vernetzung setzt jedoch auch dieser Form der Risikominimierung Grenzen. Erhebliche Bedeutung für das Risikomanagement wächst daher der Ausweitung der Möglichkeiten zur flexiblen Reaktion auf Nachfrageveränderungen zu. Chancen Insgesamt ergeben sich für die Demag Ergotech GmbH folgende Chancen: innerhalb des Unternehmensverbundes der Demag Plastics Group Partizipation an den wachsenden asiatischen und osteuropäischen Märkten, aufgrund der Produkt- und Technologiekompetenz Partizipation an der Entwicklung wesentlicher wachstums- und ertragsrelevanter Branchen, kontinuierliche Verbesserung der Ertragskraft durch konsequentes Kostenmanagement und Fokussierung auf das Kerngeschäft Kunststofftechnik. Bilanz (in Tausend EUR)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (in Tausend EUR)
3. AnhangEntwicklung des Anlagevermögens (in Tausend EUR)
AnhangErläuterungen zum Jahresabschluss Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Gebäudeabschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG. Die beweglichen Anlagegüter sind nach der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben Die gemäß § 7 Abs. 3 EStG mögliche Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Abschreibung. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG sind im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Miet-, Verleih-, und Versuchsmaschinen sind dem Sachanlagevermögen zugeordnet. Die Unterschiede aus steuerlich zulässigen erhöhten Absetzungen oder Sonderabschreibungen und den planmäßigen linearen Abschreibungen sind als Sonderposten mit Rücklageanteil passiviert. Diese Sonderposten werden während der Nutzungsdauer der Anlagen aufgelöst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. abzgl. außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen, unfertige und fertige Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten abgesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nominalwert angesetzt, allen erkennbaren Risiken ist durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf Basis des § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % und unter voller Berücksichtigung der Richttafeln RT 2005 G mit ihrem Teilwert erfasst. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase, die Aufstockungsleistungen sowie die Abfindungszahlungen. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden auf der Basis eines Abzinsungssatzes von 5,5 % unter Berücksichtigung der Richttafeln RT 2005 G ermittelt. Diese Rückstellungen wurden entsprechend den versicherungsmathematischen Gutachten erfasst. Für die geregelten Fälle aus Altersteilzeitverpflichtungen wurde die Rückstellung auf der Basis des versicherungsmathematischen Gutachtens unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,5% gebildet. Für die ungeregelten Fälle innerhalb der Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen wurde von der Gesellschaft auf Basis der vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten der Betrag der zukünftigen Verpflichtungen berechnet. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Stichtagskurs bewertet. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Stichtagskurs bewertet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse (in Tausend EUR) Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:
(2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, Währungsgewinne und Erträge aus sonstigen Dienstleistungen. (3) Erträge aus der Auflösung von Sonderposten Die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten betrugen 257 TEUR. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen In dieser Position werden alle betrieblichen Aufwendungen erfasst, die den Funktionsbereichen nicht zuordenbar sind. Dies sind im Wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen, Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen. (5) Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibung auf Finanzanlagen betrifft die Abschreibung der Beteiligungen an der Demag Ergotech Italia srl, Tortona/Italien sowie der Demag (Malaysia) SDN BHD, Kuala Lumpur/Malaysia. (6) Zinsergebnis (in Tausend EUR)
Der Zinsanteil aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wird unter dem Zinsergebnis ausgewiesen. Materialaufwand (in Tausend EUR)
Personalaufwand (in Tausend EUR)
Provisionen Die Provisionen werden unter Vertriebskosten ausgewiesen. Bilanzerläuterungen (7) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf der Seite 12 dargestellt. Das Finanzanlagevermögen enthält folgende wesentliche Beteiligungen:
Die Umrechnung der Fremdwährungen erfolgte zu den Stichtagskursen des angegebenen Stichtags. (8) Vorräte (in Tausend EUR)
(9) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in Tausend EUR)
(10) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel belaufen sich auf 22 TEUR. (11) Eigenkapital (in Tausend EUR)
(12) Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil enthält den Unterschiedsbetrag zwischen den steuerlich möglichen Sonderabschreibungen gemäß §§ 6b und 7d EStG, § 4 Fördergebietsgesetz und den planmäßigen linearen Abschreibungen zum Anlagevermögen. (13) Rückstellungen (in Tausend EUR)
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen und Reklamationen, ausstehende Kosten für abgerechnete Aufträge, Strukturmaßnahmen und belegschaftsbezogene Positionen. (14) Verbindlichkeiten (in Tausend EUR)
Angaben zu Derivativen Finanzinstrumenten gemäß § 285 Nr. 18 HGB Die Gesellschaft hat zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Ein- und Verkaufsgeschäften Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Das Gesamtvolumen der Devisentermingeschäfte beträgt zum Bilanzstichtag TUSD 5.958 und TGBP 874. Der Zeitwert beträgt unter Zugrundelegung der aktuellen Marktwerte TEUR -18 bzw. TEUR -16. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 30. September 2006 auf 2,3 Mio. EUR. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie um das Bestellobligo aus Investitionsprojekten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Die Gesellschaft ist darüber hinaus Garant unter den zur Finanzierung der MPM-Gruppe abgeschlossenen Bankkrediten. Die Gesellschaft hat zur Besicherung der zur Finanzierung der MPM-Gruppe dienenden Bankkredite folgende Sicherheiten gestellt: Verpfändung von Anteilen an ausländischen Tochtergesellschaften Sicherungshalber erfolgte Globalabtretung für alle gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen, Ansprüche aus Versicherungsverträgen und Schutzrechte Sicherungshalber erfolgt Verpfändung von Sachanlage- und Umlaufvermögen Verpfändung des Grundbesitzes Verpfändung aller Forderungen aus konzerninternen Darlehen Verpfändung aller Bankguthaben Zur Finanzierung von Maschinenverkäufen an Kunden der Gesellschaft wurden gegenüber Leasinggebern Verpflichtungen begründet, welche bei Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen zu finanziellen Belastungen der Gesellschaft führen können. Für die bis zum Bilanzstichtag bekannten Fälle wurde im Rahmen der sonstigen Rückstellungen Vorsorge getroffen. Aus den noch laufenden Verträgen erwartet die Gesellschaft keine wesentlichen finanziellen Belastungen. Sonstige Angaben Aufgliederung der Mitarbeiterzahl nach Gruppen Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter:
Bezüge der Geschäftsführung Die Bezüge aktiver Geschäftsführer beliefen sich auf 1.821 TEUR. Ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene erhielten Bezüge in Höhe von 108 TEUR. Die Pensionsrückstellungen für diesen Personen gegenüber bestehende Pensionsverpflichtungen betrugen 1.848 TEUR. Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB Bis zum 30. Juni 2006 hielt die Demag Holding S.à.r.l., Luxemburg, mittelbar die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Gesellschaft in den nach International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss der Demag Holding S.à.r.l., einbezogen. Der Konzernabschluss mit Konzernlagebericht zum 30. September 2005 wurde am 07. Juni 2006 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Mit Wirkung vom 30. Juni 2006 hat die MPM Equity LLC, Chicago, USA, mittelbar sämtliche Anteile der Gesellschaft erworben. Zum 30. September 2006 wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der MPM Equity LLC, der nach International Financial Reporting Standards aufgestellt wird, einbezogen. Der Konzernabschluss mit Konzernlagebericht zum 30. September 2006 wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Rechnungslegungsunterschiede zwischen IFRS und HGB im Konzernabschluss Auf Geschäfts- und Firmenwerte und Marken wird nach IFRS 3 im Konzernabschluss ab dem Jahre 2004 keine planmäßige Abschreibung vorgenommen. Anstelle der planmäßigen Abschreibung wird mindestens jährlich ein Wertminderungstest durchgeführt und gegebenenfalls eine Abschreibung auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Entwicklungskosten und Patente werden, soweit sie die Voraussetzungen nach IAS 38 erfüllen, als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zur Wertsteigerung gehalten werden, sind als Finanzinvestitionen auszuweisen. Die Bilanzierung erfolgt entweder zum beizulegenden Zeitwert oder zu fortgeführten Anschaffungskosten mit Angabe des beizulegenden Zeitwerts im Anhang. Die MPM-Gruppe hat sich für die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten entschieden. Grundsätzlich erlaubt IFRS Sachanlagevermögen die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert. Die MPM-Gruppe hat sich für die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten entschieden. Vermögenswerte des Sachanlagevermögens sind in ihre wesentlichen Bestandteile aufzuteilen und einzeln abzuschreiben, sofern sie eine unterschiedliche Nutzungsdauer aufweisen. Aufwendungen für Generalüberholungen werden ebenfalls als Bestandteil betrachtet und separat aktiviert. Vorräte sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert zu bewerten. Herstellungskosten sind als produktionsbezogene Vollkosten definiert, bei denen neben den Material- und Lohneinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung die Material- und Fertigungsgemeinkosten zwingend einzubeziehen sind. Zudem sind Verwaltungskosten zu berücksichtigen, sofern sie in eindeutigem Zusammenhang mit der Erzeugung der zu bewertenden Produkte stehen. Bei unfertigen Leistungen erfolgt, sofern es sich um langfristige Auftragsfertigung handelt und die Voraussetzungen nach IAS 11 erfüllt sind, die Umsatz- und Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Stichtagskurs am Bilanztag umgerechnet. Die Bilanzierung von Forderungsverkäufen ist vom Übergang der Chancen und Risiken aus dem Vertrag abhängig. Sofern noch Risiken bestehen, in Regress (continuing involvement) genommen zu werden, sind die entsprechenden Forderungen bei Zahlungseingang nicht auszubuchen, stattdessen sind Finanzverbindlichkeiten einzustellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage von IAS 19 ermittelt und bilanziert. Sonstige Rückstellungen werden nur gebildet, wenn eine externe Verpflichtung besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die Höhe der Rückstellung zuverlässig zu schätzen ist. Langfristige Rückstellungen sind auf den Barwert am Bilanzstichtag abzuzinsen. Derivative Finanzinstrumente werden gemäß IAS 39 mit dem beizulegendem Zeitwert bilanziert. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden werden ebenfalls gemäß IAS 39 bilanziert. Bei erstmaligem Ansatz ist eine Einteilung in verschiedene Kategorien vorzunehmen. Die Folgebewertung ist abhängig von der Einteilung und erfolgt entweder zum beizulegenden Zeitwert oder zu fortgeführten Anschaffungskosten. Veränderungen des beizulegenden Zeitwertes sind ebenfalls von der Einteilung abhängig und erfolgen entweder erfolgsneutral oder erfolgswirksam. Geschäftsführung: Herbert Högemann, Wettstetten, (bis 25.05.2006), technischer Geschäftsführer Dr. Klaus Erkes, Roetgen, (ab 01.11.2005) Vorsitzender/Sprecher der Geschäftsführer Uwe Rohfleisch, Dachau, kaufmännischer Geschäftsführer Aufsichtsrat: Pepyn R. Dinandt, München (bis 17.07.2006) Vorsitzender Mitglied der Geschäftsführung der Mannesmann Plastics Machinery GmbH Dr. Holger Engelmann, München (ab 17.07.2006) Vorsitzender Mitglied der Geschäftsführung der Mannesmann Plastics Machinery GmbH Henning Scheele, München (ab 17.07.2006) Mitglied der Geschäftsführung der Mannesmann Plastics Machinery GmbH Gerhard Seitz, Lauf Vorsitzender des Betriebsrats der Demag Ergotech GmbH
Schwaig, 28. Oktober 2006 Demag Ergotech GmbH Dr. Klaus Erkes Uwe Rohfleisch BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Demag Ergotech GmbH, Schwaig, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei
der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Demag Ergotech GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, den 15. Dezember 2006 KPMG
Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Dr. Dauner, Wirtschaftsprüfer Rahn, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats der Demag Ergotech GmbH für 2005/2006Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2005/2006 (01.10.2005 - 30.09.2006) anhand regelmäßiger mündlicher und schriftlicher Berichte der Geschäftsführung und in gemeinsamen Sitzungen eingehend über die Lage und die Entwicklung des Unternehmens sowie über die wesentlichen Geschäftsvorgänge unterrichtet. Anhand der Berichte und der erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht. Er hat wichtige geschäftliche Einzelvorgänge erörtert und die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte behandelt. Gegenstand der gemeinsamen Erörterung waren u. a. die Auftragslage, die Stärkung des Vertriebs, die strategische Ausrichtung sowie die zukünftige Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern. Außerdem der Umzug der Demag Plastics Machinery, Ningbo China ausführlich behandelt. Herr Herbert Högemann hat zum 25.05.2006 sein Amt als Mitglied der Geschäftsführung nieder gelegt. Herr Pepyn R. Dinandt legte am 17.07.2006 sein Amt als Vorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung nieder. Herr Henning Scheele wurde als neues Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Der Aufsichtsrat wählte am 10.08.2006 Herrn Dr. Holger Engelmann als neuen Vorsitzenden. Der Jahresabschluss zum 30. September 2006 sowie der Lagebericht sind von der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und in der Sitzung vom 12. Januar 2007 in Gegenwart des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet hat, ausführlich behandelt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt. Der Aufsichtsrat wird der Gesellschafterversammlung über das Ergebnis seiner Prüfung berichten und dieser empfehlen, den Jahresabschluss festzustellen. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres vom 01.10.2005 bis 30.09.2006 in Höhe von € 3.095.000 wird gemäß Ergebnisabführungsbetrag von der mannesmann plastics machinery GmbH übernommen. Der Aufsichtsrat dankt den Herren Dinandt und für die jahrelange Tätigkeit zum Wohl der Unternehmung und wünscht Herrn Scheele und Herrn Dr. Engelmann viel Erfolg bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben. GesellschafterbeschlussUnter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Formen und Fristen für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung beschließt die mannesmann plastics machinery GmbH mit Sitz in München (HRB 147 024) als alleinige Gesellschafterin der Demag Ergotech GmbH mit Sitz in Schwaig (HRB 1 858): Der Jahresfehlbetrag wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der mannesmann plastics machinery GmbH, München übernommen. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Die Gesellschafterin
München, den 26.01.2007 mannesmann plastics machinery GmbH ppa. Henning Scheele Dr. Stefan Auer |
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