Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 158436
Eingetragen
29.4.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für PatenteTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Gegenstand
Handel und Vermittlung von Waren und Produkten auf üblichen Vertriebswegen; Zurverfügungstellung von Vertriebsplattformen u.a. durch Verwendung von Mehrwertdiensten; Organisationsberatungen in Geschäftsangelegenheiten; organisatorisches Projektmanagement; Outsourcing-Dienste (Hilfe bei Geschäftsangelegenheiten); Planung und Gestaltung von Werbemaßnahmen und Vermarktungsstrategien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Oliver Roth
seit 6.9.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
QBS Technology Group LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
QBS Software GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PRIANTO GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Bilanz zum 31.08.2023

Prianto GmbH, München

AKTIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.608,34 60.070,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstrücken 288.867,38 294.878,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.380,73 20.823,44
308.248,11 315.702,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 933.219,27 1.284.419,27
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 903.238,18 433.346,69
3. Beteiligungen 8.065,33 8.065,33
1.844.522,78 1.725.831,29
2.283.379,23 2.101.603,40
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.504.158,32 9.646.281,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 712.500,70 475.219,28
15.216.659,02 10.121.500,45
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.624.616,59 1.965.430,85
16.841.275,61 12.086.931,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.452.740,42 1.086.761,00
20.577.395,26 15.275.295,70

PASSIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 3.329.183,71 2.658.543,16
3.429.183,71 2.758.543,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 176.866,89 93.900,00
2. sonstige Rückstellungen 2.872.964,13 1.835.308,70
3.049.831,02 1.929.208,70
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 101.589,51 126.728,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.518.936,50 9.567.751,58
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 105.327,84 57.350,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 21.290,03 110.760,66
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.351.236,65 724.952,24
14.098.380,53 10.587.543,84
20.577.395,26 15.275.295,70

GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG der Prianto GmbH für die Zeit vom 01.01. bis 31.08.2022

01.09.2022-31.08.2023 01.01.-31.08.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 120.405.702,92 62.981.480,40
2. sonstige betriebliche Erträge 114.904,92 84.294,39
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 97.045,01 (Vj. EUR 61.442,27)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 110.035.094,58 58.033.810,59
10.485.513,26 5.031.964,20
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.730.506,83 1.484.458,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 524.280,39 3.254.787,22 292.701,55
davon für Alterversorgung: EUR 2.053,60 (Vj. EUR 778,74)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 45.077,60 32.209,61
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 137.503,26 (Vj. EUR 75.824,47) 6.171.613,80 3.012.429,05
1.014.034,64 210.165,34
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 60.227,39
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.526,08 5.080,78
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 37.385,85 (Vj. EUR 4.980,85)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.616,74 3.689,31
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
Finanzergebnis 17.909,34 61.618,86
1.031.943,98 271.784,20
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 359.944,59 69.990,43
11. Ergebnis nach Steuern 671.999,39 201.793,77
12. sonstige Steuern 1.358,84 1.343,84
13. Jahresüberschuss 670.640,55 200.449,93
14. Gewinnvortrag 2.658.543,16 2.458.093,23
15. Bilanzgewinn 3.329.183,71 2.658.543,16

Anhang für das Geschäftsjahr 01.09.2022-31.08.2023

Prianto GmbH, München

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft mit Sitz in München wird beim Registergericht München unter der Nummer HR B 158 436 (§ 265 Abs. 1 HGB) geführt.

Mit notariellem Gesellschafterbeschluss vom 07.07.2022 wurde beschlossen § 5 (Geschäftsjahr 01.09.-31.08. des Folgejahres) der Satzung zu ändern. Die Änderung wurde am 15.07.2022 in das Handelsregister eingetragen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden nur für wesentliche Posten gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag (§ 256 a HGB) bewertet.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr (§ 268 Abs. 4 HGB).

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 100.000,00. Der Bilanzgewinn beträgt EUR 3.329.183,71.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche und variable Gehälter in Höhe von EUR 102.478,97, für die Erstellung der Steuererklärungen und der Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von EUR 22.200,00 für Archivierungskosten in Höhe von EUR 16.100,00, für Berufsgenossenschaft in Höhe von EUR 5.500,00 und sonstige ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 2.726.685,16.

5. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 0,00 (Vj. EUR 13.332,96) (§ 285 Nr. 1 a HGB).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute in Höhe von EUR 101.589,51 sind in Höhe von EUR 93.333,12 durch Grundpfandrechte gesichert (§ 285 Nr. 1b HGB).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 101.589,51 (Vj. EUR 126.728,92) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 41.589,39 (Vj. EUR 33.395,80), von einem bis zu fünf Jahren in Höhe von EUR 60.000,12 (Vj. EUR 80.000,16) und eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 13.332,96).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben ausschließlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 12.518.936,50 (Vj. EUR 9.567.751,58). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben ausschließlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 105.327,84 (Vj. EUR 57.350,44). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben ausschließlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 21.290,03 (Vj. EUR 110.760,66).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.351.236,65 (Vj. EUR 724.952,24) (§ 285 Nr. 2 HGB i.V.m. § 268 Abs. 5 HGB).

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.09.2022- 31.08.2023

Prianto GmbH

Gesamte AK und HK am Beginn d. Geschäftsjahres Umbuchungen + Zugänge - Abänge Gesamte AK und HK am Ende des Geschäftsjahres
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
EUR 92.128,91
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten EUR 65.531,01 0,00 157.659,92
Sachanlagen
EUR 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken EUR 323.937,27 0,00 323.937,27
EUR 16.033,03
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 229.971,76 8.698,32 254.703,11
EUR 16.033,03
EUR 553.909,03 8.698,32 578.640,38
Finanzanlagen
EUR 255.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen EUR 1.284.419,27 606.200,00 933.219,27
EUR 2.883.412,97
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen EUR 486.158,42 2.413.521,48 956.049,91
EUR 0,00
Beteiligungen EUR 8.065,33 0,00 8.065,33
EUR 60.483,87
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 60.483,87 0,00
EUR 3.198.896,84
EUR 1.778.643,02 3.080.205,35 1.897.334,51
EUR 3.307.058,78
EUR 2.398.083,06 3.088.903,67 2.633.634,81
kumulierte Abschreibung am Beginn des Geschäftsjahres - Abgang + Zugang Abschreibungen des Geschäftsjahres kumulierte Abschreibung am Ende des Geschäftsjahres Buchwerte am Ende des Geschäftsjahres
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
EUR 21.590,68
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten EUR 5.460,90 0,00 27.051,58 130.608,34
Sachanlagen
EUR 6.011,18
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken EUR 29.058,71 0,00 35.069,89 288.867,38
EUR 17.475,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 209.148,32 8.698,32 235.322,38 19.380,73
EUR 23.486,92
EUR 238.207,03 8.698,32 270.392,27 308.248,11
Finanzanlagen
EUR 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen EUR 0,00 0,00 0,00 933.219,27
EUR 0,00
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen EUR 52.811,73 0,00 52.811,73 903.238,18
EUR 0,00
Beteiligungen EUR 0,00 0,00 0,00 8.065,33
EUR 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 0,00 0,00 0,00
EUR 0,00
EUR 52.811,73 0,00 52.811,73 1.844.522,78
EUR 45.077,60
EUR 296.479,66 8.698,32 350.255,58 2.283.379,23

C. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

1. Angaben nach § 285 Nr. 3 a HGB

Sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung, aus bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen, bestehen jährlich in Höhe von TEUR 182

2. Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB

Die Berichtsgesellschaft hat im Geschäftsjahr 01.09.2022 - 31.08.2023 durchschnittlich 46 Angestellte, davon 1 Auszubildende, beschäftigt.

3. Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB

Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4. Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB

Geschäftsführer:

Herr William Geens, Geschäftsführer, München

5. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB

Gemäß Anlage zum Anhang.

6. Angaben nach § 285 Nr. 31 HGB

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Verschmelzungsverlust in Höhe von EUR 126.784,22 (Verschmelzung zu Buchwerten) enthalten.

7. Angaben nach § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31.08.2023 in Höhe von EUR 670.640,55 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.658.543,16 in den Bilanzgewinn einzustellen und den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.329.183,71 auf neue Rechnung vorzutragen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Beteiligungen, bei denen die Gesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile besitzt:

Name der Gesellschaft Sitz Anteile 31.08.2023
Prianto Inc. Miami USA 100,00%
Prianto France SAS Paris Frankreich 100,00%
Prianto Services GmbH München Deutschland 51,00%
Prianto Ltd. Newbury UK 51,11%
Prianto B. V. Rotterdam Niederlande 51,00%
Prianto Schweiz GmbH Rotkreuz Schweiz 49,00%
Prianto Canada Ltd. Moncton Kanada 100,00%
Prianto Projekt and Procurement GmbH München Deutschland 80,00%
Prianto Austria GmbH Wien Österreich 51,00%
Prianto Polska Sp.z.o.o. Warschau Polen 51,00%
Prianto Turkey Dagitim A.S. Istanbul Turkey 75,00%
Name der Gesellschaft letzter Jahresabschluss zum Eigenkapital letztes Jahresergebnis
EUR EUR
Prianto Inc. 31.08.2022 17.578,00 6.348,29
Prianto France SAS 31.12.2022 46.059,00 -5.543,00
Prianto Services GmbH 31.12.2022 -74.698,33 55.222,05
Prianto Ltd. 31.12.2022 50.928,94 262.944,09
Prianto B. V. 31.12.2022 114.740,00 13.006,00
Prianto Schweiz GmbH 31.12.2022 310.060,33 188.382,61
Prianto Canada Ltd. 31.12.2022 27.635,16 27.565,37
Prianto Projekt and Procurement GmbH 31.12.2022 70.373,30 23.703,00
Prianto Austria GmbH 31.12.2022 172.926,00 156.969,00
Prianto Polska Sp.z.o.o. 31.12.2022 530.275,62 257.172,34
Prianto Turkey Dagitim A.S. 31.12.2022 37.377,32 34.211,75

Lagebericht für das Geschäftsjahr September 2022 bis Aug 2023

Marktentwicklung und Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland 2023 wurde bis August stark gebremst durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges mit der Folge hoher Energiepreise gepaart mit Inflationsdruck, steigenden Löhnen und steigenden Refinanzierungskosten. Weiterhin belasten Fachkräftemangel und eine immer weiter zunehmende Bürokratisierung die Geschäftsentwicklung. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für 2023 wird mit gerade einmal mit 0,3% prognostiziert. Der Euro hat sich gegenüber dem Dollar im Jahresverlauf nachhaltig abgeschwächt. Bedingt durch die Corona Pandemie, die Finanzierung militärischer und sozialer Projekte, den Umbau der Energiewirtschaft und die Abfederung der Inflation haben sich viele Staaten stark verschuldet mit langfristig negativen Folgen auf die wirtschaftliche Entwicklung.

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen hat im ersten Halbjahr 2023 in Folge der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen um 16% deutlich zugenommen. Der Ifo- Geschäftsklimaindex hat im Jahresverlauf bis August auf 85,7 Punkte weiter verloren. Die negative Einschätzung der Wirtschaftslage gilt im Jahr 2023 insbesondere auch für den Großhandel, der bei einem Saldo von -28,4 Punkten liegt (Aug 23).

Für das Folgejahr bestehen weiterhin Konjunkturrisiken durch den Krieg von Russland mit der Ukraine und die damit einhergehenden Verwerfungen mit den westlichen Staaten. Zusätzlich deutet sich ein weiterer militärischer Konflikt zwischen China und Taiwan an, der ein hohes Risiko eines weltweiten Ausstrahlungseffekts birgt. Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen zudem durch die hohe Inflation, zunehmend hohe Kapitalkosten und eine Gefährdung der Euro-Stabilität durch die hohen Verschuldungsraten der europäischen Staaten. Weitere Nachteile insb. im Geschäft in der CEE-Region entstehen durch die Rückhaltung von Fördermitteln der EU in Ungarn und Polen. Für das Folgejahr 2024 erhofft sich die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,4%

Das Unternehmen

Die Prianto GmbH positioniert sich am IT-Markt als Experte für Softwaredistribution.

Prianto ist Distributor für Enterprise Software Lösungen. Darunter werden Softwarelösungen in den Hauptbereichen Security, Enduser Computing, Virtualisierung, Storage, Software- Management, Cloud-Computing, Customer Experience und Performance Management subsummiert.

Die Produkte und Services werden zu 100% über Reseller und professionelle Wiederverkäufer verkauft.

Die Prianto GmbH berät Ihre Kunden mit einem erfahrenen Team sowohl in vertrieblicher wie auch in technischer Hinsicht.

Die Marktkenntnis, die technischen und vertrieblichen Kompetenzen und der Fokus auf Enterprise Software macht die Prianto zu einem Value-Added Distributor, in dessen Rolle wir die reine Distribution von IT-Produkten mit zusätzlichem Wert versehen, indem wir

Systemhäuser kompetent und herstellerübergreifend beraten,

Projekte in den Bereichen Virtualisierung, Sicherheit und Storage für Unternehmen zusammen mit Systemhäusern realisieren,

mit eigenen technischen Consultants pre-sales Consulting sowie Professional Services durchführen,

Veranstaltungen organisieren, auf denen wir Hersteller, Systemhäuser und teilweise Endkunden zur Geschäftsanbahnung zusammenbringen.

Wir sind somit gleichermaßen Dienstleister für Hersteller und Systemhäuser. Neben der Verpflichtung, einen steigenden Informationsbedarf zu decken, zwingt zunehmender Kostendruck und der Fachkräftemangel Unternehmen, kontinuierlich in neue, effizientere Software-Lösungen zu investieren, denn diese ermöglichen es, mit begrenztem Budget die Leistung der IT-Infrastruktur zu steigern und gleichzeitig Betriebskosten zu senken. Weiterhin sehen wir in den Security Technologien eine kontinuierlich steigende Nachfrage. Unsere Aufgabe, Unternehmen in Partnerschaft mit Systemhäusern in der Umsetzung dieser Ziele zu unterstützen, haben wir im letzten Geschäftsjahr erfolgreich wahrgenommen.

Beteiligungen

Die Prianto GmbH konzentriert sich auf den deutschen Markt und ist zusätzlich an Unternehmen in UK (Prianto Ltd. 51,11%), Niederlande (Prianto BV 51%), der Schweiz (Prianto GmbH 49%), den USA (Prianto USA Ltd. 100%), Kanada (Prianto Canada Ltd. 100%), Österreich (Prianto Austria GmbH, 51%), Polen (Prianto Polska Sp.z.o.o. 51%), Frankreich (Prianto France SAS 100%) und der Türkei (Prianto Turkey Yazilim Dağıtım A.Ş 75%) beteiligt.

Die Prianto GmbH betreibt unselbständige Handelsvertretungen in Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Ungarn, Serbien und Schweden.

In Deutschland bestehen Beteiligungen an der Prianto Services GmbH (51%) sowie an der Prianto Projects and Procurement Management GmbH, bei der sich die Beteiligung auf 80% beläuft.

Der 100%ige Anteil an der ISP*D GmbH wurde zum 31.08.2022 zu Buchwerten auf die Prianto GmbH verschmolzen. Dies hatte einen Abgang von TEUR 606 aus den Finanzanlagen und einen Verlust in Höhe von 126.784,22 EUR zur Folge, der bereits in den Zahlen enthalten ist.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr bis August 2023 waren durchschnittlich 46 Mitarbeiter bei der Prianto beschäftigt. Diese Anzahl wurde durch freiberufliche Mitarbeiter ergänzt. Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Prianto bildet aktuell eine Auszubildende im Bereich Marketing aus.

Investitionen

Im Geschäftsjahr September 2022 bis August 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 363 getätigt. Diese betreffen TEUR 92 immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR 16 Sachanlagen und TEUR 255 Finanzierungen.

Das Geschäftsjahr in Zahlen (TEUR)

09.2022-08.2023 01.-08.2022
Umsatz 120.406 62.981
Ergebnis vor Steuern 1.032 271
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -94 1.455
Bilanzsumme 20.577 15.275
Mitarbeiter 46 43
Investitionen 363 691
Abschreibungen 45 32

Der Rohertrag hat sich um 0,7% auf 8,6% verbessert. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 671.

Die Bilanzsumme hat sich um 35% auf TEUR 20.577 (Vorjahr TEUR 15.275) erhöht.

Das Eigenkapital ist um TEUR 671 auf TEUR 3.429 gestiegen (EK-Quote: 16,7%). Die Prianto hat zur Finanzierung einer Immobilie in München ein langfristiges Darlehen aufgenommen. Die Finanzierung des operativen Geschäfts und des Wachstums erfolgt aus dem eigenen Cash-Flow sowie aus dem Management von Kundenzahlungszielen versus Lieferantenzahlungszielen. Der Cash-Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -94.

Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

In allen Bereichen des privaten und wirtschaftlichen Lebens steigt der Bedarf an Informationen und an deren permanenten und sicheren elektronischen Verfügbarkeit. Gleichzeitig nimmt, begünstigt durch schnellere Übertragungsraten von Netzwerken, die Größe der zu speichernden Dateien kontinuierlich zu. Exponentielles Wachstum der Datenmenge und des Datentransfers sind die Folge. Dieses generiert zwangsläufig eine zunehmende Nachfrage nach Software.

Weiterhin sehen wir neue Konzepte zum software-gesteuerten IT-Management und Zurverfügungstellung von Applikationen sowie im Cloud-Computing als Wachstumstreiber. Weiterhin steigen die Anforderungen im Bereich Security und Datenmanagement unter Einhaltung der nationalen und internationalen gesetzlichen Regelungen wie der Datenschutzrichtlinien (DSG-VO, BDSG, TTDSG) und weiterer Compliance Anforderungen wie NIS2 und Kritis. Auch die Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte bilden für Prianto eine solide Geschäftschance in der Zukunft.

Generell ist die wirtschaftliche Entwicklung der Prianto vor dem Hintergrund der anhaltenden Konsolidierungsphase unter IT-Herstellern und der damit verbundenen Unsicherheiten in Bezug auf deren Vertriebswege sowie dem Wettbewerb unter den IT-Distributoren nur konservativ planbar. Wir wollen unsere Stellung im Markt der Distributoren für Software weiter festigen und so die Umsätze sowie das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weiter steigern.

Chancen hierfür sehen wir herstellerseitig im weiteren Ausbau von Beziehungen zu bestehenden Herstellern sowie in der Entwicklung von neuen Partnerschaften zu Herstellern mit Produkten zukunftsweisender Technologien, die die Unabhängigkeit der Prianto weiter stärken. Wir sehen insbesondere im Security Markt gute Wachstumsimpulse für das Unternehmen.

Kundenseitig sehen wir Chancen in der kontinuierlichen Vergrößerung unserer Kundenbasis sowie im strategischen Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und damit zur Steigerung unserer Unabhängigkeit. Eine Umsatzsteigerung aus der Realisierung größerer Software- Projekte bleibt ein wichtiger Fokus der Prianto. Wir planen eine positive Geschäftsentwicklung für das Folgejahr.

Folgende Risiken bestehen für die Geschäftstätigkeit der Prianto im Speziellen:

Mögliche Konsolidierungen am Markt können Veränderungen im Angebot von Produktlinien und Vertriebswegen und damit Einschränkungen für die Prianto hervorrufen. Diesen begegnen wir mit einem in allen Produktsparten diversifizierten Portfolio.

Cloud Services, Managed Services und Subscription Modelle nehmen in ihrer Bedeutung laufend zu. Hierbei erwerben die Kunden die Software-Applikationen als Service statt als Kauf-Lizenz, um dadurch Investitionen in Infrastruktur sowie Betrieb- und Wartungsaufwand zu sparen. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Kunden sowohl bei on-premise als auch bei Cloud-Lösungen zu unterstützen sowie Kundenbeziehungen zu Managed Service Providern aufzubauen, um die Kundenbindung weiter zu stärken und ein wesentlicher Teil der Lieferkette zu bleiben. Die Prianto investiert zudem in einen Marketplace, um die Servicequalität gegenüber Managed Service Providern zu erhöhen und einen höheren Automatisierungsgrad im Lizenzvertrieb zu erreichen.

Die wirtschaftlichen Folgen einer Ausweitung des Russland Krieges können diese Prognosen hinfällig machen und die Konjunktur nachhaltig negativ beeinträchtigen. Die

Prianto GmbH hat die Zusammenarbeit mit allen Herstellern aus Russland beendet und hält damit die Regelungen des Artikel 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) 2022/576 ein. Aktuell hat der Krieg keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von Prianto. Neben dem Ukraine Krieg zeichnen sich auch mögliche militärische Auseinandersetzungen zwischen Taiwan und China an.

Die Zurückhaltung von EU-Investitionen in Ungarn und Polen führt zu einer Abschwächung der IT-Investitionen im öffentlichen Sektor in diesen beiden Ländern. Dies hat negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung in Polen und Ungarn.

Da Prianto kein energie-intensives Unternehmen ist, haben die gestiegenen Energiepreise nur eine untergeordnete Auswirkung auf die Profitabilität des Unternehmens.

Die stark angestiegene Inflation stellt ein mittelfristiges Kostenrisiko dar, da sie Auswirkungen auf die Gehaltsstrukturen in Deutschland haben wird.

Das Risiko drohender Zahlungsausfälle minimieren wir durch die Verbreiterung unserer Kundenbasis und die kontinuierliche Überprüfung der vergebenen Kreditlinien für unsere Kunden sowie durch ein regelmäßiges Mahnwesen.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, waren weder für den Berichtszeitraum, noch sind diese aus heutiger Sicht für die Zukunft erkennbar.

In den Monaten September bis Dezember 2023 hat die Prianto GmbH TEUR 65.949 erwirtschaftet. Damit hat die Prianto das Geschäftsvolumen im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 26,9% auf TEUR 139.592 erhöht. Für das Geschäftsjahr September 2023 bis August 2024 wird ein Wachstum auf 160m (+14,6%) EUR prognostiziert.

Die Unternehmensführung beobachtet laufend die gesamtwirtschaftliche Situation und die Geschäftslage und wird bei Abweichungen von der Planung unverzüglich mit geeigneten Maßnahmen reagieren.

Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über künftige, uns betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen als beschrieben.

 

München, im Februar 2024

William Geens, Geschäftsführer

Registergericht München

HRB 158436

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Prianto GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Prianto GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prianto GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.08.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sich in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sich einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 15.02.2024

Strohmaier & Heubl Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ludwig Heubl, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss der Prianto GmbH, München, vom 12.03.2024

In der Gesellschafterversammlung vom 12.03.2024 wurde der Jahresabschluss der Prianto GmbH, München, zum 31.08.2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss zum 31.08.2023 in Höhe von EUR 670.640,55 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.658.543,16 in den Bilanzgewinn einzustellen und vom Bilanzgewinn zum 31.08.2023 in Höhe von EUR 3.329.183,71 am 11.04.2024 EUR 329.183,71 an die Gesellschafter auszuschütten und den restlichen Bilanzgewinn von EUR 3.000.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

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