Immoviel GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Evelyn Götte seit 3.11.2014 | Prokura |
Ghevarchand Raghunath Sanghvi seit 28.3.2006 | Geschäftsführer |
Hitesh Babulal Bohra seit 28.3.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Venus Edelstahl GmbHHagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20223I. Wirtschaftsbericht 1. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist ein international operierendes Distributionsunternehmen für Edelstahlprodukte. Im Wesentlichen betreibt das Unternehmen den Handel mit Edelstahlbändern, Edelstahlschweißdrähten und Edelstahlstäben. Die Gesellschaft ist die europäische Vertriebsgesellschaft der Venus Wire Industries Pvt Ltd. Indien. 2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft büßte auch im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr an Wachstumsdynamik ein. Allerdings kam die weltweite Konjunktur trotz der Belastungen durch den Angriffskrieg Russlands für die weltweiten Nahrungsmittel und Energiemärkte und der Verschärfung der Geldpolitik als Reaktion auf die hohen Inflationsraten nicht komplett zum Erliegen. Die Entwicklung verlief dabei durchaus heterogen. Die USA, Japan und einige größere Schwellenländer erwiesen sich als resilient, dagegen war die Entwicklung in Großbritannien und der Eurozone verhalten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) kalkuliert für das Gesamtjahr 2023 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von insgesamt 3,1% (2022: 3,5%). Aufgrund der hohen Inflation war die Reallohnentwicklung in der Eurozone ungünstig, so dass sich die Konsumnachfrage verhalten entwickelte. Der Energiepreisschock des Jahres 2022 aufgrund des russischen Angriffskrieges wirkte immer noch nach und führte zu einer Belastung der Konjunktur in den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Innerhalb der Eurozone verlief die Entwicklung durchaus unterschiedlich. Während in Deutschland rezessive Tendenzen ausgemacht werden konnten, gelang Frankreich ein moderates Wachstum aufgrund von Nachholeffekten in der Industrieproduktion und in der Außennachfrage. Für die gesamte Eurozone schätzt der IWF das Wirtschaftswachstum auf nur noch 0,5% nach 3,4% in 2022. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war geprägt durch die stark gestiegene Inflation und die dadurch ausgelösten geldpolitischen Gegenmaßnahmen. Diese führten zu einer Rezession. Trotz steigender Lohneinkommen blieb der private Konsum verhalten, da Teile des Kaufkraftzuwachses gespart wurden. Auch aus dem Welthandel waren kaum Impulse zu verzeichnen. In der Bauwirtschaft sowie im verarbeitenden Gewerbe kam es aufgrund gesunkener Neuaufträge sowie von Auftragsstornierungen zu einem Rückgang des Auftragsbestands. Trotz des demografisch bedingten Arbeitskräftemangels kam es gleichzeitig aufgrund besserer Verfügbarkeit von Vorprodukten zu einer Ausweitung der Produktionskapazitäten, so dass die Auslastung zurückging. Der IWF und das Statische Bundesamt rechnen mit einem Rückgang von 0,3% nach 1,8% Wachstum im Vorjahr. Die Informationen stammen aus folgenden Quellen: IWF, World Economic Outlook 2023, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Jahresgutachten 2023/2024, Statistisches Bundesamt. Der Stahlmarkt entwickelte sich im vergangenen Jahr unterschiedlich. Zu Beginn führten positive Nachfrageimpulse zu einer Marktbelebung, die das gesamte 1. Quartal anhielt und zu Höchstpreisen der Spotnotierungen Anfang des 2. Quartals führten. Die anschließende Trendumkehr hielt bis zum Herbst an. Gegen Ende des Jahres war wieder eine leichte Belebung zu verzeichnen. Ursache für die verhaltene Entwicklung ab dem 2. Quartal waren zum einen hohe Preisunterscheide zwischen den europäischen und asiatischen Märkten und dadurch zunehmende Importe. Zum anderen führte die gesamtwirtschaftliche Schwäche zu einem Rückgang der Nachfrage. 3. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr entgegen den Erwartungen im Vorjahr um 21,6% auf TEUR 20.868 gesunken. Dabei verzeichnete das Geschäft um EU-Ausland einen stärkeren Rückgang als das Geschäft in Deutschland. Der Materialaufwand sank überproportional um 22,2 % auf TEUR 19.607. Dies ermöglichte einen deutlich geringeren Rückgang der Rohertragsmarge im Vergleich zum Umsatzrückgang von nur 7,0%. Der Rohertrag betrug TEUR 1.080 nach TEUR 1.1161 im Vorjahr. Die Personalkosten stiegen um 52,3% auf TEUR 337. Die Personalkostenquote betrug 1,6% nach 0,8% im Vorjahr. Ursache hierfür war der Aufbau von Vertriebsaktivitäten. Der sonstige betriebliche Aufwand sank um 43,3% auf TEUR 480. Hier mussten im Vorjahr Ausgleichszahlungen an Kunden aufgrund von Lieferkettenproblemen geleistet werden, die jedoch durch den Lieferanten erstattet wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 70,7% auf TEUR 144. Auch hier machte sich im Vorjahr die Ausgleichszahlung des Lieferanten aufgrund von Lieferkettenproblemen bemerkbar. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres liegt mit TEUR 267 um 43,3% unter dem Ergebnis des Vorjahres. Hier ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in die Konzernstrategie eingebunden ist. Wie international üblich erfolgt eine risikoadäquate Justierung der Einkaufspreise und Umlagen. Investitionen sind von untergeordneter Bedeutung. Das Anlagevermögen besteht aus Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Vorratsvermögen wird bei Logistikdienstleistern gelagert. Um Kunden schnell beliefern zu können, unterhält die Gesellschaft ein umfangreiches Warenlager. Die Vorräte belaufen sich mit TEUR 6.095 auf 71,9% der Bilanzsumme (Vorjahr TEUR 7.572, 66,9%). Branchenüblich haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls eine besondere Bedeutung. Sie beliefen sich auf TEUR 1.791 bzw. 21,1% der Bilanzsumme (Vorjahr TEUR 2.708, 23,9%). Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 512 nach TEUR 960 im Vorjahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 267 auf TEUR 1.030 an. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 12,2% nach 6,7% im Vorjahr. In die Betrachtung ist jedoch auch der Konzernverbund einzubeziehen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt auch durch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Diese betragen TEUR 2.228 nach TEUR 7.518 im Vorjahr. Insgesamt beläuft sich die Gesellschafterfinanzierung damit auf TEUR 3.258 oder 38,4% der Bilanzsumme nach TEUR 8.2680 bzw. 73,2% im Vorjahr. Dies drückt die finanzielle Stabilität aus. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Im Jahresdurchschnitt waren 4 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Hierbei ist zudem zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in die Konzernstrategie eingebunden ist und bestimmte Funktion von der Muttergesellschaft ausgeübt werden. Angesichts der Entwicklung der Umsatzerlöse und des dafür relativ guten Ergebnisses ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Gesellschaft insbesondere die Kennzahlen Umsatz und Umsatzrendite. Zudem wird die Liquidität täglich überwacht. Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Gängigkeit von Produkten. Sobald es sich bei bestimmten Produkten abzeichnet, dass sich der Warenbestand nicht wie geplant verkauft, sollen alternative Absatzmärkte erschlossen werden. II. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Die Marktposition der Gesellschaft betrachten wir nach erfolgreichem Ausbau der Marktposition als gefestigt. Die Gesellschaft wird auch weiterhin bestehende Chancen auf dem Edelstahlmarkt ergreifen und die Marktposition weiter ausbauen. 2. Risiko- und Chancenbericht a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Folgejahr Der IWF erwartet für die Weltwirtschaft ein Wachstum wie im Vorjahr. In den Industriestaaten geht der IWF von einem marginal schwächeren Wachstum aus. Die Abschwächung in USA und in Japan wird nicht durch die stärkere Expansion in der Eurozone und Großbritannien ausgeglichen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird dagegen mit einem stärkeren Wachstum gerechnet. Insgesamt erwartet der IWF ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,1%. Für den Euroraum wird insgesamt mit einem sehr moderaten Wachstum gerechnet. Zwar wird der Rückgang der Inflation zu Reallohnsteigerungen und damit zu einer Ausweitung des privaten Verbrauchs führen. Zudem führt der weitgehende Abbau von überhöhten Lagerbeständen für Zwischenprodukte zu einer anziehenden Dynamik des Warenhandels und der Industrieproduktion. Allerdings haben die geldpolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation dämpfende Effekte auf die Binnennachfrage sowie die Investitionsbereitschaft. Insgesamt erwartet der IWF für das Jahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,9% für die Eurozone nach 0,5% im Vorjahr. Für Deutschland rechnet der IWF in 2024 mit einer anhaltenden Reduktion der Inflation und steigenden Reallöhnen, die sich positiv auf die Kaufkraft auswirken werden. Sofern die Europäische Zentralbank mit der Senkung der Leitzinsen in 2024 beginnt, dürfte auch der Warenhandel wieder ein Wachstumstreiber sein. Die Baukonjunktur wird sich in 2024 weiter abkühlen. Vor allem der Wohnungsbau wird mit hohen Baupreisen und weiterhin hohen Finanzierungszinsen zu kämpfen haben. Der IWF erwartet für Deutschland eine positive Wachstumsrate von 0,5%. Die World Steel Association (worldsteel) geht für 2024 von einem leichten Wachstum der Stahlnachfrage von 1,9% aus. Das Wachstum wird dabei insbesondere von den Schwellenländern getragen. Allerdings wird für die Volksrepublik China mit einer Stagnation der Stahlnachfrage gerechnet. Für die Eurozone und Großbritannien rechnet die World Stell Association mit einer steigenden Nachfrage (+5,8%). Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Stahlmarkt in 2023 mit -1,3% rückläufig war. Für Deutschland wird sogar mit einer überproportionalen Steigerung von 10,6% gerechnet, so dass die Rückgänge des Vorjahres überkompensiert werden. Allgemeiner Risikobericht Um die Bedürfnisse der Kunden der Gesellschaft zu erfüllen, müssen fortwährend neue Produkte und angeboten und bestehende Produkte angepasst werden. Umsätze und Ergebnisse könnten durch Qualitätsprobleme und Lieferprobleme negativ beeinflusst werden. Dem begegnet die Gesellschaft und der Konzern durch ein laufendes Qualitätsmonitoring sowie internationale Zertifizierungen. Durch die Einbindung in die Konzernstruktur werden Liquiditätsrisken eingeschränkt. Die Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung sichert sich die Gesellschaft durch eine starke Gesellschafterfinanzierung. Die vorhandenen liquiden Mittel und der mögliche Rückgriff auf weitere Gesellschafterfinanzierung sind, unter Berücksichtigung des für 2024 geplanten positiven Ergebnisses, zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit mehr als ausreichend. Kreditrisiken entstehen, wenn Kunden nicht in der Lage sind, ihre Verpflichtungen wie vereinbart zu erfüllen. Eine schwache Konjunktur und eine damit ansteigende Zahl von Insolvenzen können einerseits zu erhöhten Forderungsausfällen führen, andererseits zu einer deutlichen Zurückhaltung von Kreditversicherungen bei der Vergabe von Kreditlimits. Die Gesellschaft verfügt über ein langjährig bewährtes System zur Prüfung und Überwachung der Bonität ihrer Kunden und konnte damit Forderungsausfälle stets niedrig halten. Auf der Beschaffungsseite ist die Gesellschaft ist die Gesellschaft Lieferrisiken ausgesetzt. Gerade das das Jahr 2022 hat gezeigt, dass Lieferkettenprobleme zu Belastungen der Kunden und damit dann auch für die Gesellschaft führen können. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einer ausreichenden Lagerhaltung, um die Kundenanfragen fristgerecht bedienen zu können. Wesentlichen Währungskursrisiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt, da Einkauf und Verkauf überwiegend in EUR abgewickelt werden. Der Saldo der Währungsgewinne und -verluste betrug im Geschäftsjahr TEUR 0 nach TEUR -27 im Vorjahr. Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftsaktivitäten kann die Gesellschaft einer Reihe von Risiken im Zusammenhang mit Rechtsverfahren unterliegen. So kann die Gesellschaft Gerichtsprozessen ausgesetzt sein, die aus Vorwürfen falscher Lieferungen von Produkten, Produkthaftungen, Produktfehlern und Qualitätsproblemen resultieren. Für bestimmte rechtliche Risiken wurden Haftpflichtversicherungen mit Deckungssummen abgeschlossen, die die Unternehmensleitung als angemessen und branchenüblich ansieht. Der Gesellschaft können aus Rechtsstreitigkeiten Verluste entstehen, die über die Versicherungssummen hinausgehen oder nicht durch den Versicherungsschutz abgedeckt sind. Als besonderes unternehmensspezifisches Risiko ist die branchenweit geringe Marge im Stahlhandel zu nennen. Zudem können externe Faktoren wie Lieferengpässe und anschließende Normalisierung der Nachfrage zu zyklischen Schwankungen der Produkte führen. Dies kann zu Lagerrisiken und schwankenden Preisen führen. Durch die enge Einbindung in die Venus Wire-Gruppe können jedoch diese Risiken gut bewältigt werden. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizienten Kundenmonitoring und Mahnwesen. Ziel des Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist die Sicherheit gegen finanzielle Risiken aller Art. Die Gesellschaft verfolgt eine konservative Risikopolitik. III. Prognosebericht Unter Einbeziehung des Risikoberichts beurteilen wir die Entwicklung des Unternehmens zumindest für 2024 im Vergleich zu 2023 weiterhin positiv. Die Unsicherheiten der Verbraucher und auch der Unternehmen durch die instabile wirtschaftliche Lage werden voraussichtlich bestehen bleiben. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 wieder mit einem Umsatz und Ergebnis in Vorjahreshöhe. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Venus Edelstahl GmbH hat ihren Sitz in Hagen. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Hagen unter HRB 7343. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. 275 HGB angewendet. Nachfolgend werden die wesentlichen Bewertungsgrundsätze dargestellt: 1. Anlagevermögen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen sind mit Ihrem Nennbetrag bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird gesondert in dem Anlagenspiegel dargestellt. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschlusskosten sowie Rückstellungen für Personalkosten. 3. Verbindlichkeiten Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben 162.401,92 € (Vorjahr 211.290,75 €) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, 1.360 € (Vorjahr 690 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Lieferungen in Höhe von 3.985.648,86 € (Vorjahr 1.029.420,42 €) der Precision Metals, Indien, enthalten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 2.219.491,10 € (Vorjahr 7.517.659,40 €) handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. 4. sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesamtverpflichtung aus Leasingverträgen beträgt 24.227,74 €. Die Gesamtverpflichtungen aus Mietverträgen beträgt 21.671,68 €. IV. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführer Geschäftsführer sind die Herren Hitesh Babula Bohra, Mumbai, Indien (Kaufmann) und Ghevrchand Sanghvi, Mumbai, Indien (Kaufmann). Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. 2. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt setzt sich die Belegschaft wie folgt zusammen:
3. Nahe stehende Unternehmen Bei der Precision Metals, Indien, handelt es sich um ein nahestehendes Unternehmen. Die Geschäfte sind zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt worden. 4. Konzernabschluss Die Venus Wire Industries Private Ltd., Mumbai, Indien, stellt als Muttergesellschaft des internationalen Venus-Wire-Konzerns für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss zum 31. März 2024 auf. Dieser Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Venus Edelstahl GmbH, Hagen, wird in den Konzernabschluss der Venus Wire Industries Private Ltd., Mumbai einbezogen. 5. Nachtragsbericht Zum Nachtragsbericht verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter III. Prognosebericht.
Hagen, den 21. August 2024 gezeichnet Hitesh Babula Bohra gezeichnet Ghevrchand Sanghvi sonstige Berichtsbestandteile
24.12.2024 gez.: Hitesh Babula Bohra Ghevrchand Sanghvi BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Venus Edelstahl GmbH, Hagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Venus Edelstahl GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Venus Edelstahl GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 21. Oktober 2024 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Esmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Joswig, Wirtschaftsprüfer |
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