Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Alpha Logistik GmbHLiquidiert
91522 Ansbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edgar Oeder seit 25.8.2005 | Geschäftsführer |
Alexander Richter seit 25.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
E**** O**** | 1.25% |
A******** R****** | 1.25% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kommanditgesellschaft in Firma ROZ Grundstücks GmbH & Co. KG (künftig: Galanthis Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG) | 97.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alpha Logistik GmbHAnsbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Inhaltsverzeichnis
Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine Angaben1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. 2. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. 3. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringenden Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, an steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften orientiert: Aktivseite 1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. 2. Der Firmenwert wird nach steuerrechtlichen Vorschriften planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. 3. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige degressive oder lineare Abschreibungen - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wird ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Für Ladehilfen (Paletten) wurde ein Festwert gebildet. 4. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Postens Vorräte sind die nach steuerlichen Bewertungsvorschriften notwendigen Aufwendungen erfasst. Soweit ein niedrigerer Wert vorlag, der diesen Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen. 5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 6. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Schecks sind zum Nominalwert bilanziert. 7. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausgewiesen für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Passivseite 8. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten. 9. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung 10. Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Die Umrechnung in EUR (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB) erfolgt bei Valutaforderungen und - verbindlichkeiten nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag unter Beachtung des Niederstwertprinzips. III. Erläuterungen zur BilanzAktivseite 1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt: Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31.12.2010(Anlagenspiegel) in EUR
2. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr 73.334,94 EUR (VJ.: 75.068,62) (Arbeitnehmerdarlehen) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe diejenigen gegen Gesellschafter. Passivseite 3. Die sonstigen Rückstellungen decken im Wesentlichen Personalkosten und Jahresabschlusskosten. 4. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
5. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 5.606 TEUR durch Abtretung von Außenständen (Globalzession) und Sicherungsübereignung von Inventar besichert. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. IV. Sonstige Angaben6. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt im Berichtsjahr 300, davon 229 gewerbliche Arbeitnehmer und 71 Angestellte. 7. sonstige finanzielle Verpflichtungen Jahresbetrag der Verpflichtung in 2010:
8. Gesellschaftsorgane Im Geschäftsjahr 2010 gehörten der Geschäftsführung an:
9. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag von 896.761,38 EUR und den Jahresüberschuss von 96.685,14 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Ansbach, Juli 2011 gez. Edgar Oeder, Geschäftsführer gez. Alexander Richter, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010Gegenstand des Unternehmens ist der Speditionsbetrieb, die Güterbeförderung im Straßenverkehr, die Frachtführung und der Frachtumschlag sowie die Frachtenvermittlung, die Lagerei, die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich von Disposition und Logistik sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. A. Darstellung des GeschäftsverlaufesKonjunkturelle Entwicklung Die Branche hat sich 2010 von der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wieder erholt. Der Wettbewerbsdruck ist allerdings nach wie vor hoch, bedingt durch die hohen Dieselpreise, Fahrermangel und geringer Subunternehmerkapazitäten. Umsatzentwicklung und Auftragsentwicklung Gegenüber dem Vorjahr konnte die Alpha Logistik im Umsatz deutlich zulegen. Hier haben sich das breite Kundensegment und die Leistungspalette positiv ausgewirkt. Investitionen Es wurden weitere Investitionen auf hohem Niveau in das Anlagevermögen, insbesondere im Bereich der IT getätigt. Der Anlass für diese Investitionen war dem mittelständischen Zielkunden logistische Prozesse auf höchstem Niveau anbieten zu können. Finanzierungsstrategie und Kreditpolitik Die Finanzierung war im Berichtsjahr gesichert. Weiterhin werden Investitionsgüter überwiegend durch Kreditinstitute und Absatzfinanzierer refinanziert Personal Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Personalstand im Durchschnitt 300 Mitarbeiter incl. 32 Auszubildende, welcher sich auf Speditions-, Bürokaufleute, Kraftfahrer und Lagerarbeiter verteilt. Im Bereich des Personalmanagement wurde darauf geachtet, dass das Berichtswesen, womit das Bonus- Malussystem in Bezug auf die variablen Lohnbestandteile, Leistungsbereitschaft, Qualität usw. gesteuert wird, weiter optimiert wurde. Die Ausbildungsquote lag deutlich über dem Branchendurchschnitt. Auftragsbestand/Kapazitätsauslastung Es konnte die Kundenstruktur der Vorjahre weiter stabilisiert werden, über alle Marktsegmente hinweg und durch die in der Regel mehrjährigen Geschäftsbeziehungen ist der Auftragsbestand als gesichert zu bezeichnen. Es wurde auch an der Grundstrategie, Auftragswachstum zunächst mit Fremdunternehmern und Personaldienstleistern abzuarbeiten, festgehalten. Wodurch sich im Geschäftsjahr eine maximale Auslastung der eigenen Kapazitäten ergab und der Umsatzzuwachs konnte durch geringere Vergaben an Subunternehmer abgefangen werden. B. Lage der GesellschaftDie Ertrags- und Liquiditätslage hat sich planmäßig und stabil entwickelt. Dies konnte gewährleistet werden durch kontinuierliche Preisanpassungen, um positive Deckungsbeiträge zu gewährleisten. C. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Risiken, denen sich das Unternehmen gegenüber sieht, sind die allgemeinen branchenüblichen. Wovon sicherlich Marktdruck aus Osteuropa und steigende Energiekosten die dominierenden sind. Durch den Einsatz von Subunternehmern wird ein Teil des Marktrisikos minimiert bzw. verlagert. Den steigenden Energiekosten wurde durch die Investition in modernste Fahrzeuge Rechnung getragen, ebenso wird laufend versucht Dieselpreisgleitklauseln durchzusetzen und zu vereinbaren. Die Liquiditätslage ist geplant; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Lieferantenverbindlichkeiten, mezzanines Kapital und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, sowie Sale-and-Lease-Back-Finanzierungen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen und eine Kreditausfallversicherung; Forderungsausfälle sind nicht wesentlich. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen und bedient sich einer Forderungsausfall-Versicherung. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresAus der normalen Geschäftstätigkeit herausragende Vorgänge sind nicht eingetreten und sind nach gegenwärtiger Sicht nicht erkennbar. E. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftEs wird weiterhin an der bestehenden Strategie, die einzelnen Marktsegmente, Transport, Lager, Handling, Kontraktlogistik auszubauen festgehalten. Laut vorliegender betriebswirtschaftlichen Auswertung für den Zeitraum Januar bis April 2011 haben sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 5% erhöht. Für das Geschäftsjahr 2011 ist eine Umsatzsteigerung von T€ 500 geplant, einhergehend mit steigendem Jahresergebnis. Das Hauptaugenmerk 2011 ist auf die Immobilienkonzeption, verbunden mit dem Erwerb bzw. der Anmietung von zwei Logistikhallen gerichtet, die zu einer deutlichen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit auch der Ertragskraft führen werden.
Ansbach, Mai 2011 gez. Edgar Oeder gez. Alexander Richter BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alpha Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hagenbüchach, 26.07.2011 Dr.
Paul Ernst
gez. Dr. Paul Ernst, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständig aufgestellten Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen. Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2010 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 01.08.2011 festgestellt. |
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