Alpha Logistik GmbHLiquidiert

91522 Ansbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 4021
Vorher
Richter Logistik GmbH
Eingetragen
25.8.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Der Speditionsbetrieb; die Güterbeförderung im Straßenverkehr; die Frachtführung und der Frachtumschlag sowie die Frachtvermittlung; die Lagerei, die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich von Disposition und Logistik sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Historie

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Management

NameRolle
Edgar Oeder
seit 25.8.2005
Geschäftsführer
Alexander Richter
seit 25.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

2.50% identifiziert97.50% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
E**** O****
1.25%
A******** R******
1.25%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kommanditgesellschaft in Firma ROZ Grundstücks GmbH & Co. KG (künftig: Galanthis Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG)
97.50%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
195.000 €
97.50%
E**** O****
2.500 €
1.25%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alpha Logistik GmbH

Ansbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Inhaltsverzeichnis

 

Anlage 1: Bilanz zum 31. Dezember 2010

 

Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2010

 

Anlage 3: Anhang für das Geschäftsjahr 2010

 

Anlage 4: Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Anlage 5: Lagebericht

 

Anlage 6: Bestätigungsvermerk

 

Anlage 7: Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktivseite

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 499.967,00 84.943,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 52.155,00 57.954,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 253.819,12
552.122,00 396.716,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 766.423,97 788.751,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.133.122,00 4.868.586,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.375,06 90.713,84
4.921.921,03 5.748.051,81
5.474.043,03 6.144.767,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 369.738,14 301.369,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 523.864,15 284.113,72
2. Forderungen gegen Gesellschafter 275.374,51 275.359,60
3. andere Vermögensgegenstände 4.745.204,06 4.532.542,31
5.544.442,72 5.092.015,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 66.407,18 317.245,79
5.980.588,04 5.710.630,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.701,44 60.060,94
11.504.332,51 11.915.459,47

Passivseite

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 380.998,96 380.998,96
III. Gewinnvortrag 896.761,38 803.033,06
IV. Jahresüberschuss 96.685,14 143.728,32
1.574.445,48 1.527.760,34
B. Rückstellungen 123.923,00 75.522,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.606.204,26 6.238.796,34
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 35.569,64 15.045,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 76.908,62 52.632,29
4. andere Verbindlichkeiten 4.087.281,51 4.005.703,39
9.805.964,03 10.312.177,13
11.504.332,51 11.915.459,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2010

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 19.950.305,18 18.184.135,94
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.882.971,47 6.436.419,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.456.097,33 1.344.034,84
- davon für Altersversorgung: 40.923,78 (Vj.: 42.394,18) -8.339.068,80 -7.780.454,43
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -854.095,66 -780.283,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -9.992.998,31 -8.846.522,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.147,20 40.096,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -458.046,95 -417.619,65
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 368.242,66 399.352,43
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -147.237,39 -146.600,46
9. sonstige Steuern -91.820,13 -86.523,65
10. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -32.500,00 -22.500,00
11. Jahresüberschuss 96.685,14 143.728,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben

1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

2. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

3. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringenden Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, an steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften orientiert:

Aktivseite

1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

2. Der Firmenwert wird nach steuerrechtlichen Vorschriften planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben.

3. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige degressive oder lineare Abschreibungen - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wird ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Für Ladehilfen (Paletten) wurde ein Festwert gebildet.

4. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Postens Vorräte sind die nach steuerlichen Bewertungsvorschriften notwendigen Aufwendungen erfasst. Soweit ein niedrigerer Wert vorlag, der diesen Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Schecks sind zum Nominalwert bilanziert.

7. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausgewiesen für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passivseite

8. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten.

9. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

10. Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Die Umrechnung in EUR (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB) erfolgt bei Valutaforderungen und - verbindlichkeiten nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Aktivseite

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31.12.2010

(Anlagenspiegel) in EUR

Posten Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2010 Zugänge Umgliederungen Abgänge 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.600,28 688.438,49 0,00 175.253,00 665.785,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 86.934,32 0,00 0,00 0,00 86.934,32
3. geleistete Anzahlungen 253.819,12 363.899,60 0,00 617.718,72 0,00
493.353,72 1.052.338,09 0,00 792.971,72 752.720,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 812.870,30 0,00 0,00 0,00 812.870,30
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.266.736,54 607.928,59 0,00 615.585,42 7.259.079,71
3. geleistete Anzahlungen 90.713,84 107.060,24 0,00 175.399,02 22.375,06
8.170.320,68 714.988,83 0,00 790.984,44 8.094.325,07
8.663.674,40 1.767.326,92 0,00 1.583.956,16 8.847.045,16
Posten Abschreibungen
01.01.2010 Zugänge Abgänge 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.657,28 98.161,49 0,00 165.818,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 28.980,32 5.799,00 0,00 34.779,32
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
96.637,60 103.960,49 0,00 200.598,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.118,33 22.328,00 0,00 46.446,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.398.150,54 727.807,17 0,00 3.125.957,71
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.422.268,87 750.135,17 0,00 3.172.404,04
2.518.906,47 854.095,66 0,00 3.373.002,13
Posten Buchwerte
31.12.2010 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 499.967,00 84.943,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 52.155,00 57.954,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 253.819,12
552.122,00 396.716,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 766.423,97 788.751,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.133.122,00 4.868.586,00
3. geleistete Anzahlungen 22.375,06 90.713,84
4.921.921,03 5.748.051,81
5.474.043,03 6.144.767,93

2. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr 73.334,94 EUR (VJ.: 75.068,62) (Arbeitnehmerdarlehen) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe diejenigen gegen Gesellschafter.

Passivseite

3. Die sonstigen Rückstellungen decken im Wesentlichen Personalkosten und Jahresabschlusskosten.

4. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Posten bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.046 2.248 312 5.606
(Vorjahr) (3.665) (2.510) (64) (6.239)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36 0 0 36
(Vorjahr) (15) (0) (0) (15)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 77 0 0 77
(Vorjahr) (53) (0) (0) (53)
andere Verbindlichkeiten 2.568 500 1.019 4.087
(Vorjahr) (3.005) (500) (500) (4.005)
- davon aus Steuern 120 0 0 120
(Vorjahr) (199) (0) (0) (199)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7 0 0 7
(Vorjahr) (4) (0) (0) (4)
Gesamt 5.727 2.748 1.331 9.806
(Vorjahr) (6.738) (3.010) (564) (10.312)

5. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 5.606 TEUR durch Abtretung von Außenständen (Globalzession) und Sicherungsübereignung von Inventar besichert.

Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

IV. Sonstige Angaben

6. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt im Berichtsjahr 300, davon 229 gewerbliche Arbeitnehmer und 71 Angestellte.

7. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Jahresbetrag der Verpflichtung in 2010:

- Miete/Pacht 1.897 TEUR
- Leasing 330 TEUR

8. Gesellschaftsorgane

Im Geschäftsjahr 2010 gehörten der Geschäftsführung an:

Herr Edgar Oeder, Burgoberbach, Kaufmann

Herr Alexander Richter, Schwabach, Kaufmann

9. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag von 896.761,38 EUR und den Jahresüberschuss von 96.685,14 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Ansbach, Juli 2011

gez. Edgar Oeder, Geschäftsführer

gez. Alexander Richter, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

Gegenstand des Unternehmens ist der Speditionsbetrieb, die Güterbeförderung im Straßenverkehr, die Frachtführung und der Frachtumschlag sowie die Frachtenvermittlung, die Lagerei, die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich von Disposition und Logistik sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Konjunkturelle Entwicklung

Die Branche hat sich 2010 von der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wieder erholt. Der Wettbewerbsdruck ist allerdings nach wie vor hoch, bedingt durch die hohen Dieselpreise, Fahrermangel und geringer Subunternehmerkapazitäten.

Umsatzentwicklung und Auftragsentwicklung

Gegenüber dem Vorjahr konnte die Alpha Logistik im Umsatz deutlich zulegen. Hier haben sich das breite Kundensegment und die Leistungspalette positiv ausgewirkt.

Investitionen

Es wurden weitere Investitionen auf hohem Niveau in das Anlagevermögen, insbesondere im Bereich der IT getätigt. Der Anlass für diese Investitionen war dem mittelständischen Zielkunden logistische Prozesse auf höchstem Niveau anbieten zu können.

Finanzierungsstrategie und Kreditpolitik

Die Finanzierung war im Berichtsjahr gesichert. Weiterhin werden Investitionsgüter überwiegend durch Kreditinstitute und Absatzfinanzierer refinanziert

Personal

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Personalstand im Durchschnitt 300 Mitarbeiter incl. 32 Auszubildende, welcher sich auf Speditions-, Bürokaufleute, Kraftfahrer und Lagerarbeiter verteilt. Im Bereich des Personalmanagement wurde darauf geachtet, dass das Berichtswesen, womit das Bonus- Malussystem in Bezug auf die variablen Lohnbestandteile, Leistungsbereitschaft, Qualität usw. gesteuert wird, weiter optimiert wurde. Die Ausbildungsquote lag deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Auftragsbestand/Kapazitätsauslastung

Es konnte die Kundenstruktur der Vorjahre weiter stabilisiert werden, über alle Marktsegmente hinweg und durch die in der Regel mehrjährigen Geschäftsbeziehungen ist der Auftragsbestand als gesichert zu bezeichnen. Es wurde auch an der Grundstrategie, Auftragswachstum zunächst mit Fremdunternehmern und Personaldienstleistern abzuarbeiten, festgehalten. Wodurch sich im Geschäftsjahr eine maximale Auslastung der eigenen Kapazitäten ergab und der Umsatzzuwachs konnte durch geringere Vergaben an Subunternehmer abgefangen werden.

B. Lage der Gesellschaft

Die Ertrags- und Liquiditätslage hat sich planmäßig und stabil entwickelt.

Dies konnte gewährleistet werden durch kontinuierliche Preisanpassungen, um positive Deckungsbeiträge zu gewährleisten.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Risiken, denen sich das Unternehmen gegenüber sieht, sind die allgemeinen branchenüblichen. Wovon sicherlich Marktdruck aus Osteuropa und steigende Energiekosten die dominierenden sind. Durch den Einsatz von Subunternehmern wird ein Teil des Marktrisikos minimiert bzw. verlagert. Den steigenden Energiekosten wurde durch die Investition in modernste Fahrzeuge Rechnung getragen, ebenso wird laufend versucht Dieselpreisgleitklauseln durchzusetzen und zu vereinbaren.

Die Liquiditätslage ist geplant; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Lieferantenverbindlichkeiten, mezzanines Kapital und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, sowie Sale-and-Lease-Back-Finanzierungen.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen und eine Kreditausfallversicherung; Forderungsausfälle sind nicht wesentlich.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen und bedient sich einer Forderungsausfall-Versicherung.

D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Aus der normalen Geschäftstätigkeit herausragende Vorgänge sind nicht eingetreten und sind nach gegenwärtiger Sicht nicht erkennbar.

E. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Es wird weiterhin an der bestehenden Strategie, die einzelnen Marktsegmente, Transport, Lager, Handling, Kontraktlogistik auszubauen festgehalten.

Laut vorliegender betriebswirtschaftlichen Auswertung für den Zeitraum Januar bis April 2011 haben sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 5% erhöht. Für das Geschäftsjahr 2011 ist eine Umsatzsteigerung von T€ 500 geplant, einhergehend mit steigendem Jahresergebnis.

Das Hauptaugenmerk 2011 ist auf die Immobilienkonzeption, verbunden mit dem Erwerb bzw. der Anmietung von zwei Logistikhallen gerichtet, die zu einer deutlichen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit auch der Ertragskraft führen werden.

 

Ansbach, Mai 2011

gez. Edgar Oeder

gez. Alexander Richter

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alpha Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hagenbüchach, 26.07.2011

Dr. Paul Ernst
Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Paul Ernst, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständig aufgestellten Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen.

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2010 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 01.08.2011 festgestellt.

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