Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 4748
Vorher
R. Bücker EDV - Beratung Datentechnik GmbHR. Bücker EDV-Beratung Datentechnik GmbH
Eingetragen
12.2.1992
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Vertrieb und Wartung von EDV- und Kommunikations-Produkte-Anwendungen mit den erforderlichen Komponenten (Hardund Software), Durchführung von Schulungen, Organisations- und Einsatzberatungen, Management von Projekten sowie die Erstellung von Gutachten im Computer-Anwendungsbereich

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Riekert
seit 20.2.2026
Geschäftsführer
Christian Bücker
seit 11.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bechtle Managed Services AG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bechtle Managed Services AG
Germany
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

R. Bücker
EDV-Beratung - Datentechnik GmbH

Hille

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2017

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die R. Bücker EDV-Beratung Datentechnik GmbH ist ein anerkannter Spezialist für Sicherheit in der Informationstechnologie. Wir sind bundesweit und teils auch in Österreich und der Schweiz tätig. Manche Kunden betreuen wir weltweit.

Wir beraten unsere Kunden bei der Auswahl und dem Einsatz von Sicherheitstechnologien, welche die IT Strukturen und Daten der Unternehmen und Organisationen wirksam schützen sollen, gegen unbefugte Zugriffe von innen und außen. Des Weiteren bieten wir Schutzmechanismen gegen jegliche Art von Schadsoftware und gegen Angriffe auf Netzwerkbasis. Auch organisatorische Lösungen für IT-Notfallplanung und DSGVO-Konformität gehören zu unserem Portfolio.

Dazu führen wir die Produkte der weltweit renommiertesten Hersteller von IT Sicherheitsprodukten und sind von diesen in den jeweils höchsten Kategorien zertifiziert. Unsere Consultants implementieren die Lösungen vor Ort beim Kunden, erarbeiten die Sicherheitsrichtlinien und setzen diese um. IT - Sicherheitsbeauftragte und Administratoren werden in die Anwendung eingewiesen und geschult. Teilweise übernehmen wir die regelmäßige Überprüfung der installierten Managementsysteme via Fernwartung, um unsere Kunden kontinuierlich zu unterstützen und zu betreuen.

Durch die engen Verbindungen zu den Herstellern können wir schon sehr früh auf neue Technologien, auch schon im Entwicklungsstadium, zugreifen und so sehr frühzeitig das Wissen um zukünftige Technologien und Strategien aufbauen.

Aufgrund unserer langjährigen erfahrenen Ausrichtung auf IT-Sicherheit - die Anfänge reichen mit der Zusammenarbeit mit McAfee bis in das Jahr 1989 zurück - hat unser Unternehmen eine hervorragende Reputation im Markt. Auch binden uns die Hersteller aufgrund unserer Service- und Lösungsorientierung gerne mit in neue Projekte ein und bringen uns so neue Kunden.

Unsere Kunden sind Unternehmen jeder Art und Größe, internationale Konzerne, Banken, teils sicherheitsrelevante lokale und Bundesbehörden und Organisationen jeglicher Art.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unseres überwiegend deutschen Absatzmarktes sind für unsere Geschäftsentwicklung eher von untergeordneter Bedeutung. Sie bilden allerdings in der Regel die Basis für Investitionsentscheidungen unserer privatwirtschaftlichen und öffentlichen Kunden. Sie können je nach Entwicklung zu Budget- und Zeitverschiebungen bei der Kaufentscheidung unserer Kunden beitragen.

Die IT Sicherheitsbranche nimmt weiter kontinuierlich an Bedeutung zu. Die starke Zunahme der Cyberkriminalität und der elektronischen Wirtschaftsspionage tragen dazu bei, dass Unternehmen und Organisationen immer sicherheitsbewusster werden. Verstärkt wird diese Entwicklung durch gesetzgeberische Initiativen zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (neue EU Richtlinie zur IT-Sicherheit und Datenschutz (DSGVO)). Öffentliche Großangriffe auf Internetteilnehmer jeglicher Art wie im Mai 2017 die "WannaCry" Attacke, oder IT-Sicherheitsvorfälle in Behörden, Krankenhäuser, Energieversorgern oder bei Logistikern schärfen den Blick für aktuelle und neue, zusätzlich notwendig werdende Schutzmechanismen und wecken auch im Management, welches ansonsten weniger mit der IT beschäftigt ist, eine größere Investitionsbereitschaft.

Das Marktvolumen im deutschen Markt für Informationstechnik ist in 2017 um ca. 3,9% gestiegen Die Entwicklung im Teilsegment des Marktes für IT-Security-Lösungen und Dienstleistungen liegt dabei noch über dieser Entwicklung mit einem Plus von 6,3% bei Softwarelösungen und + 2,3% bei den Dienstleistungen. Die Markterwartungen zum Jahreswechsel 2016/2017 (+2,9%) wurden dabei beim Wachstum des Volumens übertroffen. Die Umsatzausweitungen für IT-Security-Lösungen und -Dienstleistungen waren allerdings noch höher erwartet worden (mehr als 10%), als sie letztlich eingetreten sind.

2. Geschäftsverlauf

Durch besondere, in dieser Form nicht wiederholbare Großaufträge in den vergangenen Jahren waren die Umsätze der letzten Jahre sehr hoch. Trotz der positiven Branchenentwicklung konnte der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden und sank um 3% auf EUR 16,184 Mio. Bis Ende September wurden dabei noch Umsatzzuwächse oberhalb der Planannahmen von + 10% erreicht, das Schlussquartal blieb allerdings so deutlich hinter der guten Auftragslage des Vorjahres und unserer Erwartungen zurück, dass sich in der Gesamtjahresbetrachtung ein Umsatzrückgang ergab.

Auf der Ertragsseite konnten wir diese rückläufige Entwicklung durch verbesserte Margen zwar kompensieren. Dieser Effekt wurde allerdings durch den Anstieg bei den Personalaufwendungen aufgezehrt. Das Jahr 2017 war von starken, personellen Umschichtungen und aufgrund der Suche nach qualifiziertem Personal für Consulting und Verkauf von ungewöhnlicher Fluktuation geprägt. Viele BewerberInnen entsprachen nicht den angegebenen Leistungsprofilen. Das und die Umstellung des Provisionsmodells im Zuge der Einstellung eines Vertriebsleiters führten zu erheblichen Steigerungen bei den Lohnkosten. In Summe konnten wir daher von der positiven Marktentwicklung nicht profitieren.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor solide und wie die Jahre zuvor auch geprägt von den schnellen Produktentwicklungen und Neuerungen in unserer Branche sowie dem damit verbundenen hohen Aus- und Weiterbildungsaufwand und dem Margendruck, der durch die wachsende Zahl der Mitbewerber, die im Wachstumsmarkt mitverdienen wollen, stärker wird. Schnelle Wechsel im Produktportfolio sind ebenfalls an der Tagesordnung. Das eigene Wachstum wird insofern begrenzt durch die knappen Ressourcen im Personalbereich bei IT-Consultants und im qualifizierten Verkauf.

a. Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen sind die Erträge aus den Lizenzverkäufen und dem stetig wachsenden Dienstleistungsbereich. Die Ertragslage stellt uns zufrieden, auch wenn das Ergebnis vor Steuern aufgrund der vorgenannten Faktoren hinter dem Vorjahr zurückgeblieben ist. Das Planergebnis vor Steuern konnte dagegen sogar übertroffen werden, da wir in unseren Prognosen von verminderten Margen (-1%) und noch höheren Personalaufwendungen (+ 13%) ausgegangen waren.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage beurteilen wir trotz der leichten Reduzierung der Stichtagsliquidität als gut. Nicht zuletzt aufgrund der Rückführung von in früheren Jahren an nahestehende Unternehmen gegebenen Krediten verfügen wir trotz deutlichen höherer Investitionsauszahlungen (+ TEUR 463) über eine sehr hohe, freie Liquidität, mit der alle laufenden Transaktionen eigenständig und pünktlich getätigt werden können.

Notwendige Investitionen - Neu- wie Ersatzinvestitionen - werden umgehend getätigt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind zum Bilanzstichtag geschäftstypisch wesentlich höher als im Jahresdurchschnitt, wenn auch aufgrund des verminderten Geschäftsvolumens im Schlussquartal deutlich geringer als im Vorjahr. Dem stehen entsprechende Forderungen, Bankguthaben und Warenbestände gegenüber. Damit sind die Verbindlichkeiten mehr als ausreichend gedeckt.

Unsere Eigenkapitalquote hat sich trotz Gewinnausschüttung aufgrund der stabilen Entwicklung und begünstigt durch die Reduzierung der Bilanzsumme um 2,6%-Punkte auf 29,0% erhöht.

c. Vermögenslage

Unsere Vermögenslage hat sich aufgrund der Reduzierung des Geschäftsvolumens um TEUR 718 vermindert. Der Vermögensaufbau bei den Finanzanlagen dient dabei der mittelfristig ausgerichteten Geldanlage. Mit dieser Veränderung hat sich das kurzfristig gebundene Vermögen reduziert. Allerdings machen die kurzfristig realisierbaren Mittel immer noch mehr als die Hälfe der Bilanzsumme aus.

d. Gesamtaussage

Insgesamt spiegelt unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere laufende operative Tätigkeit in einem margenumkämpfte Markt bei knappen Mitarbeiterressourcen wider.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden unterschiedliche Kennzahlen und Auswertungen herangezogen. So werden monatlich die erzielten Handelsspannen absolut und prozentual je VerkaufsmitarbeiterIn, Team und gesamt ausgewertet und mit den Planwerten verglichen. Ebenso werden die Planumsätze je Hersteller und gesamt mit den erzielten Umsätzen abgeglichen.

Die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse werden zum Ende eines jeden Quartals durch eine kurzfristige Erfolgsrechnung ermittelt und mit den Planzahlen verglichen. Eventuelle Abweichungen werden analysiert.

Die Entwicklung der Handelsspannen verliefen ganzjährig positiv, die Quartalszahlen blieben im zweiten und vierten Quartal hinter den Zielvorgaben zurück.

5. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Bedeutung für unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

III. Prognosebericht

Der Markt der Informationstechnologie wird Prognosen zu Folge in 2018 weiterwachsen, es sind ca. 3,1% prognostiziert. Für den für uns relevanten Teilmarkt für IT-Security-Lösungen und -Dienstleistungen werden Umsatzausweitungen in Höhe von 8% erwartet, da hier aufgrund der steigenden Zahl und Komplexität von gezielten Attacken und der regulatorischen rechtlichen Vorschriften, die Unternehmen zu erfüllen haben bzw. sich selbst auferlegen, sowie dem zunehmenden Risikobewusstsein erwartungsgemäß mit einem stärker wachsenden Marktvolumen gerechnet wird. Weiterer Wachstumstreiber wird die Entwicklung digitaler Geschäftsstrategien bleiben.

Unter Berücksichtigung unserer kundenorientieren-Lösungsstrategien, den vorhandenen Kundenbeziehungen sowie den Leistungen und Produkten führender Hersteller werden wir unsere Position im Markt festigen und ausbauen können.

Die vorhandene Liquidität garantiert dabei eine ungehinderte Expansion.

Die Digitalisierung sorgt für einen Beschäftigungsschub in der IT- und Telekommunikationsbranche, der unsere Personalsuche nicht begünstigt. Den Verlust einiger Consultants in der Vergangenheit konnten wir immer noch nicht vollständig ausgleichen. Der Fachkräftemarkt ist hier besonders eng, es laufen aber nach wie vor entsprechende Bewerbungs- und Einstellungsgespräche.

Für 2018 beurteilen wir die Entwicklung des Unternehmens auf der Umsatzseite positiv mit einer Steigerung von knapp 5% gegenüber dem Vorjahr. Die Aussichten für die Ertragslage sehen wir ebenfalls recht positiv, trotz einiger personeller Veränderungen in der Vertriebsleitung und eines stärker zu spürenden Wettbewerbs, der uns eine Margenverschlechterung von rd. 1,5% bringen wird. Insgesamt haben wir aufgrund dieser Kosteneffekte ein Vorsteuerergebnis unterhalb des Niveaus des Berichtsjahres (rd. - 10%) geplant.

Der aktuelle Geschäftsverlauf 2018 zeigt allerdings eine ungewohnte Kaufzurückhaltung im ersten Halbjahr. Übereinstimmend wird das auf den Fristablauf bei der Einführung der DSGVO zurückgeführt, die erhebliche Ressourcen in den IT-Abteilungen gebunden hat und noch bindet, so dass neue Projekte kaum umgesetzt werden konnten. Es ist abzuwarten, ob diese rückläufige Entwicklung im zweiten Halbjahr ausgeglichen werden kann.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken

Die positiven Marktprognosen und Wachstumschancen verstärken die Konkurrenzsituation ebenso wie die Tatsache, dass immer mehr Anbieter den lukrativen Security Markt für sich erkennen. Gewisse Risiken ergeben sich dabei für unser Unternehmen in erster Linie durch Softwarehandelsunternehmen, die Lizenzen in großer Menge zu sehr geringer Marge anbieten. Hier wird im Bereich des Lizenzhandels noch mehr Wettbewerb entstehen, dem wir durch kunden- und vor allem problemorientierteren Lösungen sowie neunen Partnerschaften entgegentreten. Vor allem die beratungsintensiven Projekte komplexer Technologien können von Newcomern und Billiganbietern nicht bedient werden, es fehlt an entsprechend qualifiziertem Personal. Insofern sehen wir aufgrund unserer Erfahrungen das Branchenrisiko als beherrschbar an.

b. Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund größeren Wettbewerbs und der Tatsache, dass manche Lösungen wie z.B. Virenschutz bereits "Allgemeingut" - "Commodity" wie amerikanische Hersteller sagen - werden, verstärkt sich das Risiko weiter sinkender Margen. Die Vielzahl der angebotenen Produkte verschärft auch den Wettkampf der Marktakzeptanz und erschwert das "Setzen auf das richtige Pferd". Die Evaluierung neuer Lösungen und Technologien ist aufwändig, die dadurch zu erzielenden Erträge nicht immer planbar. Die vom Bundesamt für Datensicherheit geforderte Verknüpfung zwischen Anwendern und Herstellern bei Digitalisierung und Datensicherheit erfordert Wissensintegrationen, an denen wir weiterhin arbeiten müssen, die wir aufgrund unserer Marktstellung und unserer Kontakte zu den Herstellern mit entsprechend qualifiziertem Personal aber als realisierbar bewerten.

c. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund unserer guten Liquidität und der Bonität unserer Kunden (öffentliche Hand, Banken, stabile Konzerne) sehen wir derzeit keine finanzwirtschaftlichen Risiken. Auch werden ab bestimmter Auftragsgrößen generell Wirtschaftsauskünfte eingeholt, um Ausfallrisiken zu minimieren.

2. Chancenbericht

Die Erfahrung zeigt: Die Nachfrage nach IT-Sicherheitslösungen wird maßgeblich beeinflusst durch die wahrgenommene Bedrohungslage, die intern erkannten Risikofaktoren und die jeweiligen Compliance-Vorgaben. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen die technologischen Trends wie Mobile Enterprise oder Cloud Computing, die einen neuen Bedarf für IT-Security generieren. Aktuelle, weltweite Vorfälle zeigen, dass in weitere, neue Technologien investiert werden muss. Auch staatliche Einflüsse in Form von Richtlinien und Gesetzen haben entsprechenden Einfluss.

Aus Anwendersicht sind zudem die Möglichkeit zur Integration in die bestehende IT-Landschaft, die Zukunftssicherheit, das vorhandene Partnernetzwerk, die Referenzen und der Support des Anbieters entscheidende Faktoren. Die zuvor genannten Faktoren haben alle einen großen Einfluss auf die Marktstärke eines Anbieters. Hier sehen wir u.a. unsere besonderen Stärken.

Die höhere Komplexität aufgrund der Digitalisierungsstrategien unserer Kunden bietet zudem die Chance, weitere Service-Dienstleistungen zu platzieren bis hin zur Übernahme des Sicherheitsmanagements als Dienstleistung.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und unseren hohen Qualitätsansprüchen sowohl in der Produktauswahlberatung als auch bei unseren Dienstleistungen sind wir bei Kunden und potentiellen Neukunden sowie Herstellern gleichermaßen als professioneller Anbieter bekannt. Diese Potentiale gilt es weiterhin zu nutzen und auszubauen. Die ständig neu erscheinenden Produkte und Lösungen können so schnell und gut adaptiert und ins Portfolio integriert werden. Somit ist unser Portfolio stets aktuell und zeitgemäß.

3. Gesamtaussage

Insgesamt ist unser Unternehmen durch motivierte und engagierte Mitarbeiter sowie kontrolliert hoher Qualität in allen Bereichen für die Zukunft gut gerüstet. Die Nachfolgefrage für die Unternehmensgründer ist durch den Eintritt des Sohnes in das Unternehmen vor einigen Jahren gelöst und eine kontinuierliche Fortführung gewährleistet. Auch die Installation einer mittleren Führungsebene trägt zu einer stabilen Führung und Entwicklung bei.

Risiken, die das Unternehmen gefährden könnten, sind, abgesehen von den zuvor erwähnten Marktfaktoren, derzeit nicht erkennbar. Zudem sind wir mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet, um auch schwierigere Jahre gut zu meistern.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen, geleistete Anzahlungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Unternehmen verfügt im Wesentlichen und bei den wesentlichen Umsätzen über einen äußerst solventen Kundenstamm. Gezielte Bonitätsprüfungen ab bestimmten Auftragsgrößen verringern nochmals eventuelle Ausfallrisiken. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und beschränken sich, wenn sie vorkommen, auf geringfügige Beträge.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Ziele, wenn möglich unter Ausnutzung von Skonto, beglichen.

Das Finanz- und Risikomanagement obliegt der Geschäftsleitung. Dabei verfolgt die Unternehmensleitung eine konservative Finanzpolitik.

 

Hille, den 22. Juni 2018

Peter Bücker, Geschäftsführer

Rosemarie Bücker, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 2.467.419,19 1.581.133,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.476,00 21.204,92
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 12.476,00 21.204,92
II. Sachanlagen 1.380.806,70 1.447.002,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.288.246,70 1.333.239,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.560,00 113.763,00
III. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.074.136,49 112.925,82
B. Umlaufvermögen 4.055.665,07 5.655.808,75
I. Vorräte 824.091,61 898.937,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.207.745,55 3.660.739,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.023.827,91 1.096.132,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.260.897,00 1.231.076,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 148.818,56 186.314,51
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.932.799,82 8.654.332,70

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 2.302.591,14 2.282.195,63
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.600,20 5.600,20
III. Gewinnvortrag 1.950.595,43 1.806.965,41
IV. Jahresüberschuss 320.395,51 443.630,02
B. Rückstellungen 444.604,45 465.915,19
C. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.079.212,30 3.659.363,00
D. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.367,18 0,00
E. sonstige Verbindlichkeiten 60.422,63 83.863,34
F. Rechnungsabgrenzungsposten 2.041.602,12 2.162.995,54
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.932.799,82 8.654.332,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 3.693.059,55 3.583.663,82
2. Personalaufwand 2.394.645,98 2.168.998,43
a) Löhne und Gehälter 2.035.273,52 1.826.945,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 359.372,46 342.052,72
davon für Altersversorgung 74.300,13 80.343,23
3. Abschreibungen 92.780,72 84.618,02
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 92.780,72 84.618,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 634.150,40 650.306,12
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14.085,13 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.503,27 19.597,96
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.856,31 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.002,51 80.151,11
davon aus Abzinsung 89.541,47 19.824,48
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 181.373,87 166.727,91
10. Ergebnis nach Steuern 323.838,16 452.460,19
11. sonstige Steuern 3.442,65 8.830,17
12. Jahresüberschuss 320.395,51 443.630,02

Anhang

Vorbemerkungen

Die R. Bücker EDV‑Beratung Datentechnik GmbH hat ihren Sitz in Hille und ist unter der Registernummer HR B 4748 in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH‑Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Für die Gewinn‑ und Verlustrechnung ist das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten worden.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Anlagewerte (EDV‑Programme, Lizenzen) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs‑ bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bzw. den Vorgaben der steuerlichen Abschreibungstabellen linear pro rata temporis vorgenommen. Die übrigen Abschreibungen bei beweglichen Anlagegütern wurden bis Ende 2007 degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG (Anschaffungskosten von nicht mehr als EURO 410,00) wird von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, teilweise vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bilanziert.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungs‑ bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungs‑ bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen als Planvermögen zur Erfüllung der Pensionsverpflichtung (TEUR 1.101, i.Vj. TEUR 970) erfüllen, werden zum beizulegenden Zeitwert (TEUR 1.250, i.Vj. TEUR 1.156) bewertet und sind mit der individuellen Verpflichtung verrechnet worden. Die Anschaffungskosten des verrechneten Planvermögens betragen TEUR 1.218.

Unter Ausübung des Aktivierungswahlrechtes des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB (Gesamtdifferenzbetrachtung) sind aktive latente Steuern nicht bilanziert worden.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Gehalts‑ und Rententrends sowie Fluktuationsparameter waren nicht zu berücksichtigen. Der Zinssatz entspricht den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungsätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB entsprechend der Vereinfachungsregelung für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die langfristigen Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 3,2 (i.Vj. TEUR 37,3) aus Entgelten für Haftungsübernahme.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält im Berichtsjahr auf der Einkaufs‑ und Verbindlichkeitenseite keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens i.S. des § 284 Abs. 3 HGB ist in dem diesem Anhang beigefügten Anlagengitter dargestellt.

Die Bestimmung der Zeitwerte der Finanzanlagen erfolgte auf Basis der Börsenkurse am Bilanzstichtag. Für eine Wertpapierkategorie erfolgte aufgrund nachhaltig gesunkener Kurse eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert (TEUR 8).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich kurzfristig fällig.

Der Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen" umfasst verzinsliche Darlehen (TEUR 75) und Zinsforderungen (TEUR 11). Daneben bestehen TEUR 14 aus dem laufenden Leistungsverkehr. Die Ansprüche sind innerhalb Jahresfrist zur Rückzahlung einforderbar.

Die sonstigen Vermögensgegenständen sind kurzfristig fällig.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Das Eigenkapital enthält ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt TEUR 184. Sie entfallen auf

die Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB TEUR 32 und

den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Änderung des Zinssatzes bei der Berechnung der Pensionsverpflichtung TEUR 152.

Pensionsrückstellungen

Die Berechnungen erfolgen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und beruhen auf nachstehenden Grundlagen:

Richttafeln: Dr. Klaus Heubeck 2005 G

durchschnittlicher Marktzinssatz von 3,68 % bei 15 Jahren Laufzeit

Entgelt‑ und Rententrend: keiner

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aufgrund von am Bilanzstichtag noch ausstehenden Abrechnungen (TEUR 11, i.Vj. TEUR 19), Gewährleistungsrisiken (TEUR 85, i.Vj. TEUR 96), Jahresabschluss‑ und Archivierungskosten (TEUR 30, i.Vj. TEUR 30) sowie Personalkostenverpflichtungen (TEUR 246, i.Vj. TEUR 274).

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung, Restlaufzeiten und Sicherung der Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel auf Seite 6 dieses Anhangs zu entnehmen.

Verbindichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die hierunter ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aufgrund von vertraglichen Vereinbarungen aus Haftungsübernahmen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse i.S. der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB:

Berichtsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 3.844.797,87 4.869.105,11

Es handelt sich um die Stellung von Sicherheiten für Finanzierungen von Schwestergesellschaften und ihrer Gesellschafter in Gestalt von Grundschulden (TEUR 200), Bürgschaften (TEUR 711) sowie Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen (TEUR 2.934).

Eine Inanspruchnahme ist derzeit aufgrund der prognostizierten Geschäftsentwicklung der Begünstigten nahestehenden Unternehmen sowie des Abwicklungsbestands der Großaufträge nicht zu erwarten.

Erläuterungen zur Gewinn‑ und Verlustrechnung:

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:

TEUR Vorjahr
TEUR
Inland 15.825 16.196
Europäische Gemeinschaft 324 239
sonstiges Ausland 35 250
  16.184 16.685

Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen

Aufgrund der Verrechnung von Planvermögen erfolgte nachstehende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen, deren Saldo im Zinsaufwand ihren Niederschlag gefunden hat:

Sonstige betriebliche Erträge TEUR 93,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 83,6
Zinsen und ähnliche Aufwendungen TEUR 89,7

Wie im Vorjahr wurde auch im Berichtsjahr der Effekt aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes (TEUR 51) im Zinsergebnis ausgewiesen.

Erträge und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind

Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 41 aus Buchgewinnen aus Anlageverkäufen (TEUR 33) sowie aus Auflösungen von Wertberichtigungen enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen sind im Posten soziale Abgaben als Nachzahlung an die Deutsche Rentenversicherung in Höhe von TEUR 7 sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund von Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 6 enthalten.

Sonstige Angaben

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Jahresaufwand für Miet‑ Leasing‑ und Wartungsverträgen beläuft sich auf rd. TEUR 70.

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der insgesamt während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beträgt 43 (Vorjahr 40).

Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer sind ‑ unverändert gegenüber dem Vorjahr ‑

Kfm. Herr Peter Bücker, Minden und

Kfr. Frau Rosemarie Bücker, Minden.

Gesamtbezüge der tätigen und früheren Organmitglieder

Unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ‑ § 285 Nr. 9a HGB ‑ verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage unserer Gesellschaft erwarten.

 

Hille, den 22. Juni 2018

R. Bücker EDV‑Beratung Datentechnik GmbH

vertreten durch die Geschäftsführung

Peter Bücker

Rosemarie Bücker

Ergänzende Angaben zu den Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2017
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
über einem Jahr
EUR
über fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.079.212,30 3.079.212,30 0,00 0,00
Vorjahr 3.659.363,00 3.659.363,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.367,18 4.367,18 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.179,70 3.179,70 0,00 0,00
Vorjahr 37.351,22 37.351,22 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 57.242,93 57.242,93 0,00 0,00
Vorjahr 46.512,12 46.512,12 0,00 0,00
Gesamt 3.144.002,11 3.144.002,11 0,00 0,00
Vorjahr 3.743.226,34 3.743.226,34 0,00 0,00

Sicherheiten

31.12.2017 davon durch Grundpfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR EUR Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.079.212,30 0,00  
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.367,18 0,00  
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.179,70 0,00  
Sonstige Verbindlichkeiten 57.242,93 0,00  
  3.144.002,11 0,00  

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

(Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen)

Anschaffungskosten Abschreibungen Buchwert = AK = A = B Stand 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten AK 64.808,27 6.367,71 ‑27.626,43
  A 51.420,27 7.276,71 ‑27.623,43
  B 13.388,00   ‑3,00
2. Geleistete Anzahlungen AK 7.816,92 0,00 ‑7.816,92
  A 0,00 0,00 0,00
  B 7.816,92   ‑7.816,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände AK 72.625,19 6.367,71 ‑35.443,35
  A 51.420,27 7.276,71 ‑27.623,43
  B 21.204,92   ‑7.819,92
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken AK 1.762.621,37 0,00 0,00
  A 429.381,67 44.993,00 0,00
  B 1.333.239,70   0,00
2. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung AK 320.474,56 62.924,01 ‑93.715,80
  A 206.711,56 40.511,01 ‑50.099,80
  B 113.763,00   ‑43.616,00
Summe Sachanlagen AK 2.083.095,93 62.924,01 ‑93.715,80
  A 636.093,23 85.504,01 ‑50.099,80
  B 1.447.002,70   ‑43.616,00
III. Finanzanlagen        
1. Wertpapiere des Anlagevermögens AK 112.925,82 1.049.680,66 ‑80.613,68
  A 0,00 7.856,31 0,00
  B 112.925,82   ‑80.613,68
Summe Finanzanlagen AK 112.925,82 1.049.680,66 ‑80.613,68
  A 0,00 7.856,31 0,00
  B 112.925,82   ‑80.613,68
Summe Anlagevermögen AK 2.268.646,94 1.118.972,38 ‑209.772,83
  A 687.513,50 100.637,03 ‑77.723,23
  B 1.581.133,44   ‑132.049,60
Anschaffungskosten Abschreibungen Buchwert Umbuchungen
EUR
Zuschreibungen
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 43.549,55
  0,00 0,00 31.073,55
    0,00 12.476,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00
    0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 43.549,55
  0,00 0,00 31.073,55
    0,00 12.476,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.762.621,37
  0,00 0,00 474.374,67
    0,00 1.288.246,70
2. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 289.682,77
  0,00 0,00 197.122,77
    0,00 92.560,00
Summe Sachanlagen 0,00 0,00 2.052.304,14
  0,00 0,00 671.497,44
    0,00 1.380.806,70
III. Finanzanlagen      
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 1.081.992,80
  0,00 0,00 7.856,31
    0,00 1.074.136,49
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 1.081.992,80
  0,00 0,00 7.856,31
    0,00 1.074.136,49
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 3.177.846,49
  0,00 0,00 710.427,30
    0,00 2.467.419,19

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2017 - 31.12.2017

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 3.179,70 EUR.

1.1.2016 - 31.12.2016

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 37.351,22 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen
zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2017 - 31.12.2017

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 7.856,31 EUR.

1.1.2016 - 31.12.2016

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Vorstehender Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme der gesetzlichen Erleichterungen bei der Offenlegung sowie den rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen aus dem vollständigen Jahresabschluss abgeleitet. Dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der R. Bücker EDV‑Beratung Datentechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Minden, den 28. Juni 2018

ARTAG Allgemeine Revision & Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anja Ottensmeier, Wirtschaftsprüferin

Peter Teuber, Vereidigter Buchprüfer

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