Dell Halle GmbHLiquidiert
06112 Halle (Saale), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dell Halle GmbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2015 bis zum 31.01.2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015/2016GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSGeschäftsmodel des Unternehmens Dell Halle GmbH (im Folgenden auch "Dell Halle") ist ein Service- und Vertriebszentrum. Der Fokus der Dell Halle liegt auf der Beratung und dem Verkauf von IT-Lösungen an die Öffentliche Hand, an global 500 Kunden, an kleine und mittelständische Unternehmen sowie an Channel Reseller. Die Dell Halle erbringt zudem Call-Center-Dienstleitungen und Support auch für Dell Products, Irland (im Folgenden auch "DPI"). Laut Servicevertrag bekommt Dell Halle für die Dienstleistungen, die für DPI erbracht werden, eine Servicegebühr. Forschung und Entwicklung Dell Halle führt keine Forschung und Entwicklung durch. WIRTSCHAFTSBERICHTGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Statistischem Bundesamt stieg das BIP von € 2.915,7 Milliarden im Kalenderjahr 2014 auf € 3.025,9 Milliarden im Kalenderjahr 2015. Die Erwerbslosenquote lag bei 4,3 % im Januar 2016, verglichen mit 4,9 % im Januar 2015 (Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt). Laut BITKOM stieg der Umsatz der deutschen IT-Branche im Kalenderjahr 2015 um 4,2 % von € 77,8 Milliarden auf € 81,1 Milliarden. Der Hardwaresektor verzeichnete einen Anstieg von 4,9 % von € 22,5 Milliarden auf € 23,6 Milliarden. Die Beschäftigung in der IT-Branche in Deutschland konnte im Jahr 2015 laut BITKOM von 765.800 auf 794.000 Mitarbeiter um 3,7 % gesteigert werden. Bei Dell Halle erhöhte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2015/2016 um 4,1 % von 981 auf 1.022 Mitarbeiter. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die bedeutsamen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um € 7,7 Mio. (11,3 %) auf € 75,5 Mio. (Vorjahr € 67,9 Mio.). Basierend auf dem mit DPI geschlossenen Servicevertrag werden Kosten der Dell Halle an DPI weiterverrechnet. Die Entwicklung der Umsatzerlöse steht deshalb im Einklang mit der Entwicklung der Aufwendungen. Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Umsatzerlöse von € 2,4 Mio für das Geschäftsjahr 2011/2012. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 1,503 (Vorjahr T€ 972) und beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierung i.H.v. T€ 974, sowie Erträge aus weiterbelasteten Aufwendungen an Dritte (Vendor Funding) i.H.v. T€ 529. Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierung i.H.v. € 0,8 Mio. sowie den Gewinn aus dem Verkauf des Datacenters i.H.v. € 0,1 Mio. Der Personalaufwand erhöhte sich um € 4,1 Mio. (7,7 %) auf € 57,0 Mio. (Vorjahr € 52,9 Mio.). Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf Gehaltserhöhungen sowie eine höhere Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die Abschreibungen erhöhten sich um € 0,1 Mio. (33,8 %) auf € 0,4 Mio. (Vorjahr € 0,3 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um € 1,5 Mio. (12,1 %) auf € 13,8 Mio. (Vorjahr € 12,3 Mio.) aufgrund höherer IT-Aufwendungen aus der Gruppe. Das Finanzergebnis beträgt € 0,1 Mio (Vorjahr € 0,2 Mio). Der Rückgang resultiert aus geringeren Zinserträgen mit verbundenen Unternehmen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug € 6,0 Mio. (Vorjahr € 3,5 Mio.). Die Steueraufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr auf € 1,5 Mio. (Vorjahr € 0,7 Mio.) aufgrund periodenfremden Steueraufwendungen für Vorjahre von € 0,8 Mio. Die Bilanzsumme erhöhte sich am Bilanzstichtag von € 18,3 Mio. auf € 21,6 Mio. Dieser Anstieg betrifft auf der Aktivseite insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund gestiegener weiterbelasteter Aufwendungen an DPI sowie die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von Steuererstattungsansprüchen. Die Investitionen des Geschäftsjahrs betrugen € 0,4 Mio. und betreffen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung erfolgte durch den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit. Auf der Passivseite betrifft der Anstieg hauptsächlich das Eigenkapital. Dagegen reduzierten sich die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen, u.a. aufgrund geringerer Rückstellungen für Restrukturierung. Die Verbindlichkeiten insgesamt haben sich am Bilanzstichtag stichtagsbedingt leicht gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 50% (im Vorjahr 34%). Die Gesellschaft finanziert sich durch Eigenkapital sowie kurzfristiges Fremdkapital. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Einer der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist die Kundenzufriedenheit, die regelmäßig in den von der Gesellschaft Satmatrix durchgeführten Umfragen, basierend auf der Methode des "Net Promoter Score", adressiert wird. In diesen Umfragen werden den Mitarbeitern von Dell in Halle stets gute bis sehr gute Ergebnisse bescheinigt. Zudem erhielt Dell Halle zu Beginn des Jahres 2008 die Zertifizierung als CompTIA Authorized Service Center (ASC) durch die Computing Technology Industry Association. Dell Halle ist damit berechtigt, den Titel "CompTIA ASC für Netzwerk- und Server-Support" zu führen. Diese Zertifizierung unterliegt einer regelmäßig stattfindenden Kontrolle, um die Qualität des Service und den Ausbildungsstand der Techniker sicherzustellen. Den Nachweis über die Einhaltung internationaler Qualitätsstandards kann Dell Halle zudem durch die erfolgreich durchgeführte Zertifizierung nach ISO 9001 belegen. Die ISO-Zertifizierung wurde im Kalenderjahr 2014 erfolgreich bestätigt. FRAUENQUOTEAm 30. September 2015 hat die Dell Halle GmbH folgende Zielvorgaben bzgl. des Frauenanteils in Geschäftsführung, Aufsichtsrat und den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt, wobei die Zielvorgaben bis zum 30. Juni 2017 erreicht werden sollen:
Mit Stand 31. Januar 2016 wurden diese Quoten erreicht. NACHTRAGSBERICHTAm 25. August 2016 änderte die oberste Konzerngesellschaft des Dell Konzerns ihren Namen von Denali Holding Inc. zu Dell Technologies Inc. Am 12. Oktober 2015 unterzeichnete die Dell Technologies Inc. (vormals Denali Holding Inc.), als Konzernobergesellschaft der Dell Gruppe eine Vereinbarung zum Zusammenschluss ("Agreement and plan of merger") mit der EMC Corporation, der Dell Inc. und der Universal Acquisition Co., einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Dell Technologies Inc. Die EMC Corporation, eine dem Recht des Staates Massachusetts unterstehende Gesellschaft, wurde am 7. September 2016 zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Dell Technologies Inc. Am 2. November 2016 verkaufte die Dell Gruppe das Service-Application- und Outsourcing-Geschäft an die NTT DATA. Die Dell Halle GmbH ist von dieser Transaktion, der Transition und deren Auswirkungen praktisch nicht betroffen. Laut Gesellschafterbeschluss vom 30. November 2016 wurde Debra Burnham als Aufsichtsratsmitglied der Dell Halle GmbH abberufen und Pia Ullum als neues Aufsichtsratsmitglied der Dell Halle GmbH bestellt. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTChancen Chancen, in Bezug auf die zukünftige Entwicklung, liegen vor allem in der stärkeren Fokussierung der Entwicklung vom Hardware- zum Lösungsanbieter. Die Betreuung der Kunden reicht dabei von der Beratung über den Verkauf der IT-Lösung bis hin zum nachfolgenden Service und Support. Die anstehende Verschmelzung mit dem Storage-Anbieter EMC sowie die Integration der Storage-Anbieter Equalogic und Compellent bilden dabei neben weiteren Zukäufen wie z.B. von WYSE wichtige Bausteine in der Dell-Gruppe. Wichtiges Ziel ist dabei, der Wettbewerbssituation durch eigene, differenzierte Konzepte und Lösungen (eigenes "intellectual property") zu begegnen und neue, bisher nicht adressierte Märkte zu erschließen. Hier ist es besonders wichtig, die Kunden im Bereich Rechenzentrum und dazugehörige Dienstleistungen, die im Vergleich zum Hardwareverkauf eine höhere Kundenloyalität schaffen, vollumfassend zu betreuen. Risiken Marktrisiko - Risiken bestehen in der harten Wettbewerbssituation im Hardwaregeschäft, im Wechsel der Fokussierung von Desktops und Notebooks zu Tablets und Smartphones und der Einführung von Cloud-Dienstleistungen. Die Entwicklung zum Lösungsanbieter mit der Erweiterung des Portfolios insbesondere im Bereich Storage und Lösungsgeschäft sowie Service und Dienstleistungen soll diesen Risiken entgegenwirken. Unsere zusätzliche Fokussierung auf das Channel-Reseller-Geschäft stärkt Dells Marktposition und generiert zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt. Auftragsrisiko, Absatzrisiko - Die Gesellschaft erbringt gemäß des Servicevertrages Leistungen ausschließlich für den Dell Konzern und ist insofern von der Entwicklung des Dell Konzerns und der unveränderten Fortführung des Servicevertrages abhängig. Liquiditätsrisiko - Dell Halle erhält eine Servicegebühr von der DPI. Da der Servicevertrag eine Zahlung der erbrachten Leistungen im Voraus bestimmt, ist die Liquidität der Gesellschaft während der Laufzeit dieses Vertrages durch DPI gesichert. Währungsrisiko - Die Geschäfte werden nur in Euro abgewickelt, deswegen besteht kein Währungsrisiko. Personalrisiko - Um als eine IT-Gesellschaft dauerhaft konkurrenzfähig zu sein, benötigen wir hochqualifizierte Mitarbeiter. Dabei besteht das Risiko, solche Mitarbeiter für offene Stellen nicht zu finden oder kompetente Stelleninhaber zu verlieren. Compliance-Risiken - Dell hat ein umfangreiches Compliance Management System implementiert, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen. Risiken der Informationssicherheit - Dell hat geeignete Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit der Unternehmens-IT zu gewährleisten und vor Angriffen zu schützen. Wesentliche weitere Geschäftsrisiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, bestehen nicht. Die Gesamt-Risikoposition des Unternehmens ist zum Vorjahr unverändert. Als das größte Risiko wird unverändert das Marktrisiko gesehen. Dell Halle ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Dell Gruppe eingebunden. PROGNOSEBERICHTIm Geschäftsjahr 2016/2017, wie auch in den Vorjahren, verfolgt der Dell Konzern das Ziel, die Profitabilität weiter zu steigern, obwohl der immer härter werdende Wettbewerb und die signifikante Veränderung des Marktes die Margen in der IT-Industrie schrumpfen lässt. Die breite Produktpalette, ergänzt durch Service und Software, begründet den positiven Ausblick und die Investition in Personal, um den Umbau des Dell-Konzerns von einem Computerhardwareunternehmen zu einem IT-Lösungs- und Serviceanbieter voranzutreiben. Insbesondere von der Verschmelzung mit dem Storage-Anbieter EMC verspricht sich der Dell-Konzern eine erhebliche Ausweitung des Kundenstamms und einen weiteren Ausbau des Geschäfts im Geschäftskundenbereich auch in Deutschland. Zudem beeinflussen die Akquisitionen des Dell-Konzerns, die in den letzten Jahren getätigt wurden, auch das deutsche Geschäft weiterhin positiv. Im Geschäftsjahr 2014/2015 erwarteten wir Umsätze für das Geschäftsjahr 2015/2016 i.H.v. € 60 bis 75 Mio. sowie einen im Vergleich zum Vorjahr leicht steigenden Jahresüberschuss. Diese Erwartung wurde erfüllt, wobei wir Umsätze i.H.v. von € 75,5 Mio. erreichen konnten. Der Jahresüberschuss entwickelte sich positiver als prognostiziert. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2016/2017 (von Februar 2016 bis Januar 2017) Umsätze i.H.v. € 65 bis 75 Mio. sowie einen im Vergleich zum Vorjahr leicht sinkenden Jahresüberschuss. Da die Dell Halle ausschließlich Servicedienstleistungen gegenüber Konzerngesellschaften erbringt, ist somit über den Servicevertrag mi DPI jederzeit die Liquidität sowie auch ein positives Jahresergebnis gesichert (cost plus). Die positive Wahrnehmung von Dell und die Kundentreue, welche sich in den Kundenumfragen zeigt, sind ein starkes Argument dafür, dass die Kunden auch weiterhin Dell-Produkte wählen. Des Weiteren entwickelt sich auch der Bereich der Wiederverkäufer und Distributionspartner sehr positiv. Die bestehenden Programme zur Partner-Zertifizierung wurden im Geschäftsjahr 2015/2016 weiterentwickelt, wodurch die entsprechenden Vertriebssegmente auf eine breitere Kundenbasis zurückgreifen können. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTENEs bestehen zum 31. Januar 2016 keine Kurssicherungsgeschäfte. Die Dell Halle ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Dell-Gruppe eingebunden. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGENDell Halle unterhält neben dem Standort in Halle keine weiteren Niederlassungen.
Halle (Saale), den 19. Dezember 2016 Dell Halle GmbH Doris Albiez, Geschäftsführerin Sanjay Tyagi, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Januar 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2016
Anhang zum Jahresabschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2016Allgemeine AngabenDie Dell Halle GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Januar 2016 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Die Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen drei und dreizehn Jahren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellung für arbeitnehmerfinanzierte Pensionszusagen ist auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB ermittelt worden. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Umrechnung von kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit den Entstehungskursen oder den niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Stichtagskursen umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Bewertung erfolgte mit einem effektiven Steuersatz von 31,58 %. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von (T€ 18.242; Vorjahr T€ 17.306) betreffen hauptsächlich Kostenerstattungsansprüche aus dem Servicevertrag mit der Dell Products, Dublin/Irland und betreffen wie im Vorjahr den Liefer- und Leistungsverkehr der Gesellschaft. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern (T€ 2.020), geleistete Vorauszahlungen (T€ 294; Vorjahr T€ 168) und Umsatzsteuererstattungsansprüche (T€ 111; Vorjahr T€ 130). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von T€ 62 (Vorjahr T€ 61) mit einer Laufzeit größer als ein Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Dell Halle GmbH in Höhe von € 25.000 ist gegenüber dem 31. Januar 2015 unverändert. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (T€ 6.707; Vorjahr T€ T€ 7.392) enthalten hauptsächlich Verpflichtungen für Mitarbeiterboni und Provisionen (T€ 2.675; Vorjahr T€ 2.802), für Restrukturierung (T€ 1.665; Vorjahr T€ 2.260), für nicht genommenen Urlaub (T€ 1.045; Vorjahr T€ 975) sowie für ausstehenden Lieferantenrechnungen (T€ 697; Vorjahr T€ 974). Die Steuerrückstellungen enthalten Steuerrückstellungen für Vorjahre. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen eine Verbindlichkeit für im Folgemonat abzuführende Lohnsteuer (T€ 850; Vorjahr T€ 705) enthalten. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Büroräume sowie den Leasingverträgen für den Fuhrpark und betragen zum 31. Januar 2016 T€ 15.933 (Vorjahr T€ 17.691). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 75.528 (Vorjahr T€ 67.873) resultieren fast ausschließlich aus dem mit Dell Products, Dublin/Irland bestehenden Servicevertrag Call Center Dienstleistungen. Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr enthalten periodenfremde Erträge von € 2,4 Mio, die das Geschäftsjahr 2011/2012 betreffen. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 1.503 (Vorjahr T€ 972) und beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierung i.H.v. T€ 974 sowie die Erträge aus weiterbelasteten Aufwendungen an Dritte (Vendor Funding) i.H.v. T€ 529. Im Vorjahr beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge den Gewinn aus dem Verkauf des Datacenters sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierung i.H.v. T€ 840. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen u.a. IT-Aufwendungen (T€ 3.720; Vorjahr T€ 2.084), Aufwendungen für das Bürogebäude (T€ 3.078; Vorjahr T€ 2.731), für Firmenwagen (T€ 2.063; Vorjahr T€ 2.244), für externen Kundenservice - Call Center (T€ 1.098; Vorjahr T€ 1.459), für Reisen und repräsentative Aufwendungen (T€ 1.333; Vorjahr T€ 1.226), für Telekommunikation (T€ 477; Vorjahr T€ 505), Instandhaltung (T€ 219; Vorjahr T€ 172) sowie für Mitarbeiterverpflegung und Kantinenzuschüsse (T€ 169; Vorjahr T€ 169). 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge (T€ 139; Vorjahr T€ 172) resultieren ausschließlich aus der Verzinsung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand beläuft sich insgesamt auf T€ 1.496 (Vorjahr T€ 692) und beinhaltet periodenfremden Steueraufwand von T€ 763 (Vorjahr € 0), der sich auf das Geschäftsjahr 2011/2012 bezieht. Sonstige AngabenDie Gesellschaft gewährt seit 2005 unter bestimmten Voraussetzungen ihren Mitarbeitern eine Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung über die Unterstützungskasse mittelständischer Unternehmen e.V. Die Versorgungsleistungen der Unterstützungskasse sind kongruent rückgedeckt. Die Gesellschaft gehört über ihre Muttergesellschaft, der Dell International Holdings IX B.V., Amsterdam/Niederlande, zum Konzernkreis der Denali Holding Inc., Wilmington/USA. Der Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Unternehmenskreis wird von der Denali Holding Inc, Wilmington/USA, erstellt. Der Konzernabschluss ist auf Anfrage bei dieser Gesellschaft erhältlich. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr 2015/16 beträgt insgesamt T€ 9, das vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt. Im Jahresdurchschnitt waren 1.022 Angestellte einschließlich Teilzeit-Mitarbeiter (Vorjahr 981) beschäftigt. Geschäftsführer waren:
Im Geschäftsjahr 2015/16 erhielt keiner der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft. Mitglieder des Aufsichtsrats waren:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Halle (Saale), den 19. Dezember 2016 Dell Halle GmbH Die Geschäftsführung Doris Albiez Sanjay Tyagi Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dell Halle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 19. Dezember 2016 PricewaterhouseCoopers
ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Boesenberg, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.01.2016 wurde am 30.01.2017 festgestellt. |
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