ItG Planungs- und Energieberatungs GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Rien seit 15.1.2026 | Geschäftsführer |
Marko Göllner seit 16.6.2023 | Prokura |
Goran Marcic seit 16.6.2023 | Prokura |
Stefan Schmeißer seit 11.1.2023 | Prokura |
Andreas Franz seit 28.1.2022 | Prokura |
Stefan Bähr seit 9.4.2019 | Prokura |
Peter Ziesche seit 11.1.2019 | Prokura |
Andreas Runge seit 11.1.2019 | Prokura |
Stefan Schröder seit 1.12.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Elevion Group B.V. | 92.00% |
| 8.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
En.plus GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Allgemeines Das Unternehmen En.plus GmbH ist in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) tätig mit Geschäftsfeldern im Anlagenbau, Service, Energiemanagement und Facility-Management. Die Leistungsschwerpunkte erbringt das Unternehmen in den Gewerken Raumlufttechnik, Kältetechnik, Wärme- und Energietechnik, Sanitärtechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Wasser- und Abwassertechnik, Brandschutztechnik und in der Elektro- und Nachrichtentechnik. Die Leistungen werden im Wesentlichen mit eigenem Personal generiert. Die Gesellschaft hat operativ selbständig agierende Niederlassungen in Berlin, Potsdam, Köln und Lübeck, sowie eine100 prozentige Tochter am Standort Frankfurt am Main. Das Stammhaus befindet sich in Magdeburg. Die in 2017 realisierten Leistungen wurden in Deutschland erbracht. 2. Branchen-, Auftrags- und Umsatzentwicklung In der Bauwirtschaft ist bereits im fünften Jahr in Folge eine stabile Auftragslage zu verzeichnen. Die weiterhin guten Ertragszahlen in der deutschen Wirtschaft, hohe Steuereinnahmen der öffentlichen Hand und nach wie vor niedrige Zinsen schaffen Motivation für Industrie und Bauwirtschaft in Bauprojekte zu investieren. Der Bundesbankbericht für das Geschäftsjahr 2017 zeigt auf, dass einige Stimmungsindikatoren auf dem höchsten Stand seit einem Vierteljahrhundert sind. Der Bericht signalisiert, dass auch die Jahre 2018 und 2019 von einem hohen konjunkturellen Grundtempo der Wirtschaft geprägt werden. Eine hervorragende Lage am Arbeitsmarkt heizt den privaten Konsum und die hohe Nachfrage im Wohnungsbau weiter an. Investitionen im Baugewerbe profitieren davon. Bei der En.plus GmbH waren bereits Ende 2017 aber auch im 1. Quartal 2018 gute Auftragseingänge zu verzeichnen. Der Auftragsbestand entwickelte sich derart gut, dass man bereits jetzt von einer gesicherten Jahresleistung 2018 sprechen kann. 3. Investitions- und Personalentwicklung, Ziele und Strategien Die Investitionen der En.plus GmbH richteten sich darauf aus, die jüngsten Standorte in Frankfurt a. Main und Lübeck weiter mit Werkzeug und Technik auszustatten. Ersatzinvestitionen wurden für Nutzfahrzeuge und Technik an den Standorten Magdeburg, Potsdam, Berlin und Köln vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2017 wurden im Unternehmen weitere Schulungen zur qualitativen Verbesserung der Abläufe im Dokumenten-Managementsystem durchgeführt. Weiterhin wurden Schulungen im Werkvertragsrecht (VOB und BGB), zur Energiesparverordnung (EnEV 2018) sowie im technischen Bereich umgesetzt und verschiedene Schweißerprüfungen absolviert. Das Ziel, weiteres Personal für die angestammten Niederlassungen zu gewinnen, konnte nicht erreicht werden. Die Anzahl der MA blieb annähernd konstant. Der Arbeitsmarkt kann weiterhin nicht den Bedarf in der Branche nach gewerblichen Arbeitnehmern und Ingenieuren decken. Hier liegt in den nächsten Jahren der Schwerpunkt, dieses Problem möglichst durch eigene Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zu lösen. In 2017 beschäftigte das Unternehmen unter anderem 15 Auszubildende. Das Unternehmen sieht seine strategische Ausrichtung weiterhin in der dezentralen Organisationund direkter Bedienung von Kundenbeziehungen an Standorten mit hoher Industrie- und Baudichte. Die Ausrichtung sowohl zum komplexen TGA-Anlagenbau als auch zur TGA-Dienstleistung soll sich mittel- und langfristig zu Gunsten der Dienstleistung entwickeln. Die eingeführte DMS-gestützte Datenverwaltung in allen Standorten hat in Bezug auf die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung sowohl in der quantifizierten- als auch qualifizierten Umsetzung beachtliche Vorteile gebracht. Die monatlichen Soll/Ist-Auswertungen stehen nunmehr zeitnaher und ausführlicher zur Verfügung. 4. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Im Unternehmen hat sich die Bilanzsumme mit 9.299 TEUR weiter stabil gehalten. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von7% gekennzeichnet. Insbesondere die Forderungen an die Kunden der Gesellschaft auf der Aktivseite konnten zum 31.12.2017 weiter abgebaut werden und belaufen sich nunmehr, vor Pauschal- und Einzelwertberichtigungen, auf 5.854 TEUR. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ergeben sich erhebliche unfertige Leistungen, denen hohe Anzahlungen der Kunden gegenüberstehen. Auf der Passivseite wurde durch die Entscheidung der Gesellschafter, 100% des Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen, die Grundlage geschaffen, den Eigenkapitalanteil auf rd. 24 Prozent zu steigern. Das Eigenkapital beläuft sich damit auf 2.237 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr um 648,5 TEUR angestiegen. Die Sonstigen Rückstellungen und Lieferantenverbindlichkeiten sind auf annähernd gleichem Niveau wie 2016 geblieben und belaufen sich jetzt auf 591 TEUR (i.V. 582 TEUR) und 1.522 TEUR (i.V. 1.626 TEUR). Die Investitionen wurden in 2017 aus Eigenmitteln finanziert und die Kredite weiter getilgt, was sich in der Verringerung der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zeigt und somit die zukünftige Finanz- und Ertragslage stärkt. So betrug im Jahr 2017 die Gesamtleistung 30.684 TEUR, im Vorjahr (2016) wurde eine Gesamtleistung von 25.940 TEUR ausgewiesen. Parallel zur Gesamtleistung sind auch die leistungsabhängigen Aufwendungen angestiegen. Der Material- und Fremdleistungsaufwand ist um 4.307 TEUR auf 19.298 TEUR angestiegen. Desgleichen ist auch der Personalaufwand um 258 TEUR auf 8.138 TEUR gestiegen. Trotz dieser Anstiege verbleibt ein um 346 TEUR verbessertes Betriebsergebnis und ein um 237 TEUR angestiegener Jahresüberschuss. Gemessen an der Gesamtleistung wurde eine Rendite von 2,1% erwirtschaftet. Die Eigenkapitalrendite beträgt 29% gegenüber 26% im Vorjahr. Die EBIT-Marge ist von 3,47 im Vorjahr auf 4,07 angestiegen. Die Finanzlage ist geprägt von einem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 993 TEUR. Durch den Jahresüberschuss und die Anzahlungen der Kunden ergibt sich ein hoher Liquiditätsbeitrag. Die Gesellschaft investierte 154,4 TEUR in das Anlagevermögen. Unter Berücksichtigung der Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen und der Zinserträge ergibt sich ein Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -141,0 TEUR (i.V. -218,6 TEUR). Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von -414,2 TEUR (i.V. -539,5 TEUR) ergibt sich durch die saldierte Aufnahme und Tilgung von Finanzkrediten sowie gezahlten Zinsen. Ausschüttungen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Wir gehen davon aus, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 5. Chancen- Risikobericht Kontinuierliche Veränderungen des Marktes sowie rechtliche und politische Änderungen stellen für unsere Branche eine permanente Herausforderung dar. Risiken liegen dabei weniger in der gewerblichen Arbeitsleistung sondern eher in der Einhaltung und Dokumentation sämtlicher Rechtsvorschriften unseres Leistungsumfeldes. Darüber hinaus prägen die Themen Digitalisierung und Produktinnovationen unseren Arbeitsalltag. Um im Wettbewerb bestehen zu können ist demnach eine regelmäßige Schulung unserer Mitarbeiter und eine kostenaufwändige Dokumentation unserer Leistungen erforderlich. Qualifizierungs- und Ausbildungsmaßnahmen sind deshalb ein Schwerpunkt unserer strategischen Unternehmensplanung, um die anspruchsvollen Anforderungen unserer Kunden und die regulatorischen Vorschriften mit gut geschulten und ausgebildeten Mitarbeitern zu befriedigen. Unsere Branche unterliegt neben den allgemeinen Marktrisiken, den Risiken aus Qualitätsproblemen, dem Risiko der Personalbeschaffung und Preisrisiken. Zusätzliche Risiken können aus Forderungsausfällen und mangelnder Projektüberwachung - z.B. zur Anforderung von Nachträgen für Zusatzleistungen - resultieren. Öffentliche als auch privatwirtschaftlich organisierte Auftraggeber üben derzeit eine hohe Nachfrage aus. Das wirkt sich auf den Arbeitsmarkt aus und stellt uns vor die Herausforderung, gut ausgebildetes und organisiertes Personal zu rekrutieren. Wir reagieren auf die operativen Risiken mit einer ausgeprägten Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, die eine monatliche Projektbetrachtung mit Prognoseerstellung auf das Projektende unter Einbeziehung des jeweiligen Projektteams ermöglicht. Kernstück der Auswertung ist das Startbudget der Projekte und der monatliche Soll/Ist-Vergleich. Aus dem Projektcontrolling heraus setzt ein entsprechendes Forderungsmanagement die Begleitung zum Kunden um. Dadurch werden frühzeitig Risiken im Projekt erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Bekannte Risiken wurden durch Ausbuchungen bzw. Einzelwertberichtigungen im lfd. Geschäftsjahr 2017 bereinigt. Um unsere Mitarbeiter für diese Aufgaben zu qualifizieren, werden regelmäßige Schulungen, unter anderem auch im Werkvertragsrecht sowie im Controlling durchgeführt. 6. Prognose Nach einer Schwächephase im Winter dürfte die deutsche Wirtschaft laut Bundesbank im ersten Halbjahr 2018 ein höheres Wachstumstempo anschlagen. Zudem geht die Bundesbank davon aus, dass der Staat mit seinen Ausgaben im 2. Quartal wieder stärker zum Wachstum beitragen wird. Gute Perspektiven biete auch "die sehr günstige" Auftragslage in der Industrie. Zusätzliche Exporte fördern das Wirtschaftswachstum ebenfalls. Die Volkswirte der Bundesbank rechnen auch damit, dass die Unternehmen mehr in Ausrüstungen investieren werden. Gestützt auf die gute Arbeitsmarktentwicklung und zunehmende Lohnsteigerung soll der Verbrauch merklich zulegen. Zusätzlich zu diesen positiven Voraussetzungen sind die Erwartungen der En.plus GmbH für das Geschäftsjahr 2018 durch Auftragsüberhänge aus 2017 und gute Auftragseingänge im 1. Quartal 2018 geprägt. Damit verfügt die Gesellschaft schon zu Beginn des Geschäftsjahres, mit einem Arbeitsvorrat von 91% der Jahreszielstellung, über eine sehr gute Ausgangssituation. Die Zielstellung des Unternehmens ist eine Leistungssteigerung von 4% gegenüber 2017, um damit die Grundlage zur weiteren Eigenkapitalerhöhung zu sichern.
Magdeburg, den 5. Juni 2018 gez. Albert Kunze BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der En.plus GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmertätigkeit beachtet. Ergänzend zu diesen Regelungen waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungsminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagengegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst, letztmalig im Geschäftsjahr 2017. Die Zugänge bei den geringwertigen Anlagengegenständen (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Diese Vorgehensweise erfolgt auch in der Handelsbilanz, da diese Handhabung der tatsächlichen Nutzungsdauer entspricht. Finanzanlagen werden zu Nennwerten ausgewiesen. Es handelt sich dabei um eine 100%ige Beteiligung an einer GmbH. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden. Der Bilanzausweis der Vorräte erfolgt unter Absetzung der erhaltenen Anzahlungen. Bei unfertigen Leistungen, die sich über einen langfristigen Zeitraum ziehen, insbesondere bei revolvierenden Aufträgen, wurden Teilgewinne ausgewiesen, sofern die Voraussetzungen, die in der Literatur genannt werden, erfüllt sind. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Erhaltene Anzahlungen von Kunden werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde darüber hinaus durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurden Erfahrungswerte aus den internen Aufzeichnungen des Unternehmens berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung (§ 327 Nr. 1 HGB) und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres Euro 1.105.245,46. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres Euro 1.256.603,97. Finanzanlagen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über folgendes Unternehmen berichtet:
Vorräte Unter den Vorräten werden folgende Positionen ausgewiesen (Angabe gem. § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB):
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Inlandsforderungen aus dem üblichen Geschäftsverkehr. Die Forderungen gegenüber Beteiligungsgesellschaften werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen setzen sich wie folgt zusammen (Angabe gem. § 265 Abs. 7 Nr. 5 HGB):
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Euro 232.300,00 (Vorjahr Euro 1.382,62) ist ein im Berichtsjahr ausgereichtes Darlehen an die Beteiligungsgesellschaft in Höhe von Euro 230.000,00 enthalten, Euro 2.300,00 betreffen Zinsforderungen. Sonstige Vermögensgegenstände betreffen laufende Forderungen aus Steuern, Forderungen an Personal und debitorische Kreditoren. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet insbesondere Abgrenzungen für Raummieten, Werbekosten und Versicherungen. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 1.339.059,20 einbezogen. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (Angabe gem. § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB):
Die Steuerrückstellungen bestehen für erwartete Steuernachzahlungen (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer). Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Personalkosten (TEuro 513,9), Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen, Prozesskosten, Gewährleistungen (TEuro 40) und Jahresabschlusserstellung und -prüfung. Verbindlichkeitsspiegel und Sicherungsrechte
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter, Zessionen auf Forderungen, Sachsicherheiten auf den finanzierten Gegenständen oder Lebensversicherungen besichert. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre In den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von Euro 125.248,00 (Vorjahr: Euro 143.144,00) enthalten. Diese betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 6.127.097,70 (Vorjahr: Euro 6.859.381,73). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 264.675,63 (Vorjahr: Euro 361.189,15). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zum Abschlussstichtag zu vermerken:
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit und des Verlaufs der Baustellen für die Avale herausgegegen wurden, als sehr gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Verträge aus Mietverträgen für Gewerberäume und Leasingverträgen für Fahrzeuge haben Laufzeiten von einem Jahr bis zu fünf Jahren und beinhalten zum Teil Verlängerungs- und Kaufoptionen sowie Preisanpassungsklauseln. Im Rahmen der Miet- und Leasingverträge wurden im Geschäftsjahr 2017 Zahlungen in Höhe von Euro 673.101,24 (Vorjahr: Euro 654.636,19) aufwandswirksam erfasst. Die Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen aufgrund von unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen setzt sich nach Fälligkeiten wie folgt zusammen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und betreffen Inlandserlöse aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 8.242,46 (Vorjahr: Euro 6.070,43) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen mit der Andreas Kämpf FFM GmbH in Höhe von Euro 5.508,99 (Vorjahr: Euro 20.178,15) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von Euro 4.043,46 (Vorjahr: Euro 12.349,06) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt, Auszubildende wurden hier nicht mit einbezogen:
Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer beträgt damit 163. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Albert Kunze, Dipl.-Ingenieur (FH) Heizung/Lüftung/Sanitär Herr Stefan Schröder, Dipl.-Ingenieur Heizung/Lüftung/Sanitär Herr Hans-Georg Bäumer, Handwerksmeister Heizung/Lüftung/Sanitär Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 648.526,62. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn von Euro 1.987.585,82, der zu verwenden ist. Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von Euro 611.526,62 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Bekannte Risiken wurden durch Ausbuchungen bzw. Einzelwertberichtigungen im lfd. Geschäftsjahr 2017 bereinigt. Unterschrift der Geschäftsführung
Magdeburg, 5. Juni 2018 gez. Albert Kunze Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 276 und 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der En.plus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bad Karlshafen, 29. Mai 2018 BRECHT
& PARTNER mbB
gez. Thomas Brecht, Wirtschaftsprüfer |
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