Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 205881
Eingetragen
27.12.2016
Branche
Güterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von Transportleistungen und damit verbundenen Dienstleistungen. Der Gegenstand schließt, ohne darauf begrenzt zu sein, die Erbringung von Hafendienstleistungen, insbesondere Schiffagentur, Verladen und Stauen, Terminalbetrieb und Zollabfertigung für die Öl-, Gas- oder Windindustrie oder für andere Projektladungskunden in deutschen Häfen ein (der in diesem Satz definierte Gegenstand nachstehend auch das "Kerngeschäft der Gesellschaft).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Per Jensen
seit 10.10.2018
Geschäftsführer
Arne Ehlers
seit 27.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Blue Water International A/SDNK
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.500 €
50.00%
Blue Water International A/S
Denmark
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Blue Water BREB GmbH

Cuxhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Blue Water BREB GmbH (BWB) ist eine in 2016 zu gleichen Teilen gegründete Joint Venture Firma aus dem dänischen Logistik-, Offshore- und Terminal-Spezialisten Blue Water Shipping A/S, Esbjerg und der als Linienreederei, Befrachter und Hafenagentur tätigen BREB GmbH & Co. KG, Cuxhaven. Über das Terminal in Cuxhaven werden jährlich mehr als 3.500 Windkraftkomponenten diverser Hersteller und Zulieferer umgeschlagen. Dabei handelt es sich um alle Großkomponenten, wie Turmsektionen, Rotorblätter und Getriebehäuser, die zum Bau von On-/Offshore-Windkraftanlagen benötigt werden. Ebenso betreibt die BWB eine Hafenagentur im Ostseehafen Mukran (Sassnitz) auf Rügen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hielt sich die Weltkonjunktur 2023 besser als noch zu Jahresbeginn erwartet. Für das Gesamtjahr 2023 geht der IWF von einem Wachstum der Weltwirtschaft von insgesamt 3,1% aus. Die noch zu Beginn des Jahres erwartete ausgeprägte Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität, die angesichts hoher Inflationsraten im Jahr 2022 und der daraufhin erfolgten scharfen geldpolitischen Reaktionen vielfach befürchtet worden war, trat nicht ein. Stattdessen ging die Inflation schneller zurück als ursprünglich angenommen. Entsprechend fiel in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 nach Einschätzung des IWF das Wirtschaftswachstum vor allem in den Vereinigten Staaten sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern stärker aus als erwartet. Die zunehmende Dynamik war allerdings nicht überall zu spüren und das Wachstumstempo verblieb im langfristigen Vergleich weiter auf niedrigem Niveau. Trotz der Auflösung von Lieferkettenproblemen aus der Pandemiezeit und kürzeren Lieferzeiten blieb der Welthandel bis zuletzt ohne Schwung und liegt mit 0,4% deutlich unter der Wachstumsrate des Vorjahres.

Mehrere fortgeschrittene Volkswirtschaften zeigten sich überraschend widerstandsfähig. Die gesamtwirtschaftliche Leistung stieg 2023 um 1,6%. Die US-amerikanische Wirtschaft expandierte unerwartet kräftig um 2,5%, obwohl die US-Konjunktur weiterhin von hohen Zinsen gebremst wurde. Das Wachstum im Euroraum wurde durch die schwache Verbraucherstimmung, die anhaltenden Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die schwache Konjunkturlage gedämpft. Der IWF ging zuletzt davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Euroraums 2023 mit 0,5% nur geringfügig zugenommen hat.

Deutschland als Exportnation litt unter der schwachen globalen Nachfrage, der hohen Teuerungsrate insbesondere bei der Energie und der restriktiven Geldpolitik. Hinzu kam eine kriselnde Bauwirtschaft infolge der Stornierungswelle im Wohnungsbau. Zusätzlich wurde die deutsche Wirtschaft durch eine Reihe von Sonderfaktoren belastet. Dazu zählten der hohe Krankenstand und die Streiks bei der Deutschen Bahn. Angesichts einer schrumpfenden Wirtschaft im Schlussquartal geht der IWF davon aus, dass die wirtschaftliche Leistung von Europas größter Volkswirtschaft im Gesamtjahr um 0,3% zurückgegangen ist. Auch für Italien wird von einem abgeschwächten BIP in Höhe von 0,7% ausgegangen.

Nach dem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten infolge der Kriegshandlungen gegen die Ukraine und den damit verbundenen Sanktionspaketen des Westens setzte die russische Wirtschaft ihre Erholung scheinbar fort. Die Zuwächse an Produktion und Einkommen sind vor allem auf Staatsaufträge, nicht zuletzt zur Aufrüstung, und höhere Transferzahlungen zurückzuführen, während die Exporte volumenmäßig stark zurückgegangen sind. Nach Ansicht des IWF expandierte das russische BIP 2023 um 3,0%. Auch für die Ukraine erwartete der IWF nach dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2022 als Folge des russischen Angriffskrieges in seiner Oktoberprognose 2023 wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum von 2,0%. Die estnische Volkswirtschaft wird hingegen nach Einschätzung der Experten um 2,3% schrumpfen (IWF, Oktober 2023).

Für BWBs Hauptmarkt, der Windenergie, wurden im Gesamtjahr 2023 in Deutschland 745 Windenergieanlagen (WEA) an Land mit 3.567 Megawatt (MW) installierter Leistung errichtet. Dies ist das Ergebnis der Auswertung der Deutschen WindGuard im Auftrag von BWE und VDMA Power Systems. Damit wurde die Prognose der beiden Verbände, die mit 2,7 bis 3,2 Gigawatt (GW) angegeben wurde, sogar übertroffen. Der Bruttozubau 2023 liegt damit 48,3 Prozent über dem Vorjahreszubau von 2.405 MW. Der Gesamtbestand erhöht sich auf 28.677 WEA mit einer kumulierten Leistung von rund 61.000 MW. Angesichts des ungleichen internationalen Wettbewerbsumfelds drängen die Verbände jedoch darauf, den Industriestandort Europa weiter zu stärken und resilienter aufzustellen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der Geschäftsjahre 2023 und 2022 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Abweichung
TEUR
Umsatzerlöse 17.877,09 15.264,46 2.612,63
Bestandsveränderung -797,18 63,51 -860,69
Gesamtleistung 17.079,91 15.327,97 1.751,94
Materialaufwand -10.623,15 -9.657,32 -965,83
Personalaufwand -2.988,90 -1.673,93 -1.314,97
Abschreibungen -875,22 -689,34 -185,89
sonstiges betriebliches Ergebnis -860,38 -482,51 -377,87
Betriebsergebnis 1.732,26 2.824,87 -1.092,62
Zinsergebnis -197,46 -154,16 -43,30
Steuern -569,61 -916,40 346,80
Jahresüberschuss 965,19 1.754,31 -789,12

Das Jahr 2023 schloss mit dem höchsten Umsatz in der jungen Geschichte von Blue Water BREB von TEUR 17.877 im Vergleich zu TEUR 15.264 im Jahr 2022. Leider konnten wir diese positiven Einnahmen nicht in einen ebenso hohen Gewinn umwandeln, d.h. TEUR 975 EUR gegenüber TEUR 1.754 im Jahr 2022.

Für diese Entwicklung gibt es einige offensichtliche Gründe:

1) Im Jahr 2022 fielen deutlich weniger Kosten für die Liebherr-Mobilkrane an. Liebherr stellte den LHM 550 für ca. 8 Monate kostenlos zur Verfügung, da es im Vorjahr massive technische Probleme mit dem LHM 600 gab.

2) Das Jahr 2023 war durch eine untypische Verteilung des Frachtaufkommens gekennzeichnet. Während das erste Quartal sehr stark ausgelastet war, war die zweite Jahreshälfte, insbesondere November und Dezember, trotz der Ankündigungen von Vestas und Enercon sehr schwach. In der ersten Jahreshälfte wurde zusätzliches Personal eingestellt, welches in der zweiten Jahreshälfte nicht gewinnbringend eingesetzt werden konnte.

3) Die Wartungskosten für die Endgeräte lagen auf einem hohen Niveau. Dies wird für 2024 umfangreich analysiert und entsprechende Maßnahmen verabschiedet.

Blue Water BREB behauptet seine Position als Deutschlands Nr. 1 der Windenergieanlagen in Deutschland und Nr. 2 in Europa.

Im Ergebnis haben wir erneut ein deutlich positives, aber gegenüber dem Vorjahr reduziertes Betriebsergebnis von TEUR 1.732 und ein Jahresüberschuss von TEUR 965 erzielt. Die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis/Umsatzerlöse) beträgt rd. 5,4% (Vorjahr 11,5%).

Die Prognose hinsichtlich der Ergebnisentwicklung haben wir erreicht. Vor dem Hintergrund unserer Marktposition und aufgrund des erzielten positiven Betriebsergebnisses und des erzielten positiven Jahresergebnisses beurteilen wir die Entwicklung der Ertragslage als erwartungsgemäß.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Vermögenslage und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den Zusammenstellungen der Bilanzzahlen für die beiden Abschlussstichtage 31. Dezember 2023 und 31. Dezember 2022:

31.12.2023 31.12.2022 +/-
TEUR % TEUR % TEUR
Langfristige Aktiva
immaterielle Vermögensgegenstände 21,01 0,15% 0,00 0,00% 21,01
Sachanlagen 7.027,39 49,68% 7.627,86 54,44% -600,47
7.048,41 49,83% 7.627,86 54,44% -579,46
Kurzfristige Aktiva
Vorräte 657,23 4,65% 1.454,41 10,38% -797,18
Forderungen 4.083,85 28,87% 3.226,27 23,03% 857,57
sonstige 598,39 4,23% 331,10 2,36% 267,29
liquide Mittel 1.751,93 12,39% 1.361,63 9,72% 390,30
Rechnungsabgrenzung 5,18 0,04% 9,76 0,07% -4,58
7.096,57 50,17% 6.383,16 45,56% 713,41
14.144,98 100,00% 14.011,04 100,00% 133,95
Eigene Mittel
Eigenkapital 6.267,89 44,31% 5.302,71 37,85% 965,19
6.267,89 44,31% 5.302,71 37,85% 965,19
Mittel- und langfristiges Fremdkapital
Verbindlichkeiten
Kreditinstitute 3.959,99 28,00% 4.471,47 31,91% -511,48
3.959,99 28,00% 4.471,47 31,91% -511,48
Passiva
Rückstellungen 42,27 0,30% 540,25 3,86% -497,98
Verbindlichkeiten
Kreditinstitute 504,20 3,56% 496,92 3,55% 7,28
Lieferungen und Leistungen 1.469,42 10,39% 1.171,80 8,36% 297,61
sonstige 1.901,20 13,44% 2.027,88 14,47% -126,68
3.917,10 27,69% 4.236,86 30,24% -319,76
14.144,98 100,00% 14.011,04 100,00% 133,94

Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 14.144 und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Die Bilanz zeigt auf der Aktivseite langfristig gebundenes Vermögen von TEUR 7.048 (Vorjahr TEUR 7.628) und kurzfristig gebundenes Vermögen von TEUR 7.097 (Vorjahr TEUR 6.383).

Auf der Passivseite wird Eigenkapital von TEUR 6.268 (Vorjahr TEUR 5.302), mittel- und langfristiges Fremdkapital von TEUR 3.960 (Vorjahr TEUR 4.471) und kurzfristiges Fremdkapital von TEUR 3.914 (Vorjahr TEUR 4.237) bilanziert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) beträgt Ende 2023 rd. 44,31% (Vorjahr 37,85%).

Die Vermögenslage und Kapitalstruktur beurteilen wir als geordnet.

Finanzlage

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung:

2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 965,19 1.754,31
+ Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen 875,22 689,34
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -497,98 499,05
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen und der anderen Aktiva -323,10 -1.935,29
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten und der anderen Passiva 170,94 211,20
+ Zinsaufwendungen für Finanzkredite 198,13 154,16
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.388,40 1.372,77
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -31,52 0,00
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -264,25 -3.714,65
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -295,77 -3.714,65
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0,00 2.500,00
- Auszahlungen für die Rückführung von Finanzkrediten -504,20 -352,88
gezahlte Zinsen für Finanzkredite -198,13 -154,16
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -702,34 1.992,96
Liquiditätswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel 390,30 -348,92
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 1.361,63 1.710,55
= Zahlungsmittel am Ende der Periode 1.751,93 1.361,63

Wesentlicher Leistungsindikator ist der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Dieserliegt mit TEUR 1.388 auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet wie im Vorjahr nur Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich auf TEUR 296 reduziert. Korrespondierend dazu ist der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit deutlich gesunken.

Die liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel beträgt TEUR 390; die Zahlungsmittel am Ende der Periode belaufen sich auf TEUR 1.752.

Die Liquidität insgesamt wird als eine wesentliche Steuerungsgröße angesehen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit sichergestellt und ist unverändert gegeben. Wir beurteilen daher die Liquiditätslage als geordnet.

Zusammenfassend beurteilen wir die wirtschaftliche Lage als zufriedenstellend; die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ist erwartungsgemäß verlaufen.

Nichtfinanzielle Leistungsfaktoren

Die Gesellschaft hat ein integriertes Managementsystem in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltschutz und Arbeitssicherheit für ihre Aktivitäten implementiert. Dieses besteht aus einem Umwelt-Managementsystem gemäß ISO 14001:2004, einem Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystem gemäß ISO 45001:2018 und einem Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 9001:2018.

Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Risiken & Chancen

1) Strategische Chancen und Risiken

Mit der Unterzeichnung eines Fünfjahresvertrages mit der weltweiten Nr. 1 für Windenergie VESTAS für Hafenumschlag in Esbjerg und Cuxhaven erhielten wir 2023 Planungssicherheit für die weitere Entwicklung unseres Terminals (Größe, Maschinen, Personal). Enercon hat die Zusammenarbeit auf der Grundlage eines Zweijahresvertrags aufgenommen und sich zu einem der wichtigsten Kunden der BWB entwickelt. Durch einen erwarteten Anstieg auf mehr als 700 Blätter im Jahr 2024, bestrebt BWB-Verhandlungen, um den Vertrag mit Enercon bis 2025 zu verlängern und die Lagerkapazität auf 100.000 qm zu erweitern. TITAN plante für die zweite Hälfte 2023 den Umbau der Fabrik und die Installation neuer Maschinen. Aufgrund fehlender Finanzierungszusagen des chinesischen Mutterkonzerns wurde dies jedoch auf 2024 verschoben. Für BWB ist hierbei besonders interessant, dass die noch ungenutzten Flächen F und G (ca. 390.000m 2 ) erschlossen werden sollen und dann für den Umschlag im Hafen nutzbar wären.

Das Land Niedersachsen plant den Ausbau der Liegeplätze 5-7 in Cuxhaven - vorbehaltlich einer Kofinanzierung des Bundeslandes des Bundes zu einem Drittel. Die geplante Fertigstellung ist vorbehaltlich Finanzierung etc. circa Ende 2025. Die Cuxhavener Hafenwirtschaftsgemeinschaft (HWG) beschloss eine Medieninitiative zu starten, um dieses ins Stocken geratene Thema noch einmal zum Ende des Jahres auf die politische Agenda in Hannover und Berlin zu setzen. Die Finanzierung des Hafenausbaus muss bis Ende Mai 2024 geklärt sein, um den Zeitplan einzuhalten, der durch das Auslaufen der entsprechenden Baugenehmigung Ende Februar 2025 vorgegeben ist.

2) Marktrisiken und Marktchancen

Das zweite Quartal war geprägt von einer moderaten Anzahl von Schiffen, die dazu beitrugen, die angespannte Situation bei den Arbeitskräften und Kränen sowie allen anderen Einrichtungen nach einem außerordentlich arbeitsreichen ersten Quartal zu entlasten. Zusätzliche Lagerfläche in der Größe von ca. 20.000m 2 (Fläche "A" - Neufelder Schanze) wurde von Titan neu hergerichtet und zum 1. Juli durch BWB angemietet. Es ist beabsichtigt, das technischeEquipment wie Transportgestelle von VESTAS und Enercon dorthin zu verlagern, um in Kainähe mehr Lagerfläche für Windenergiekomponenten zu schaffen.

Insbesondere VESTAS verzeichnete einen Rückgang der Mengen nach Deutschland zum Jahresende. Nach vorliegenden Daten zur Mitte des Jahres, werden wir im Jahr 2024 nur noch ca. 1.800 WEC-Komponenten von VESTAS erhalten. Gleichzeitig gewinnen andere Kunden wie Enercon größere Marktanteile in Deutschland.

Für die Hafenagentur in Mukran sind die Bruttoeinnahmen Anfang 2023 noch immer negativ. Der Personal- und Einrichtungsaufwand für den einzigen Vertragskunden Kunden, d.h. Molslinjen, ist zu hoch im Vergleich zu den Einnahmen. Neuverhandlungen des bestehenden Vertrags sind geplant.

Andere Projekte wie Avenir LNG liefen in der Mitte des GJ 2023 an, mit regelmäßigen LNG Ship-to-Truck Aktivitäten. Zur Diskussion für neue Agenturtätigkeiten steht Eisenbahnlogistik für die Ukraine, zusammen mit den litauischen Partnern von Baltic Shipping. Die Agenturleitung in Mukran berichtet, dass ein weiteres sehr spannendes politisches Thema in Sassnitz ist, ob Mukran in naher Zukunft das größte LNG-Terminal in Deutschland sein wird (ReGas).

Projekte wie die "Ostseebrücke" für den Transport von Seidenstraßen-Containern sind entweder ausgesetzt oder neue Container-Linien aus dem Baltikum (Projekt Klaipeda) wurden bisher nicht realisiert und es ist mehr als fraglich, ob sie jemals realisiert werden.

Das lukrative Geschäft des Silkroad-Service kann zunächst nicht wiederbelebt werden, da aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine Sanktionen gegen Russland diesen Verkehr unmöglich machten.

Das lukrative Geschäft der Silkroad-Service soll nach zunächst nicht wiederbelebt werden, da die politische Situation in der Ukraine noch immer angespannt ist.

Die Ergebnisse sind zum Ende des Jahres auf einem sehr niedrigen Niveau, aber kostendeckend und haben das Minus der ersten Monate ausgeglichen.

3) Finanzchancen und Finanzrisiken

Zum Management von Liquiditätsrisiken und Forderungsausfallrisiken überwacht die Gesellschaft fortlaufend bestehende und künftige Zahlungsverpflichtungen und steuert und überwacht dieses durch laufende Budgetierungen und laufendes Controlling.Bei den BWB angebotenen Leistungen handelt es sich ausschließlich um Dienstleistungen, die im Inland erbracht werden. Währungs- oder Transferrisiken bestehen daher nicht. Ausfallrisiken bei Kunden/Debitoren begegnet BWB mit einem im Rahmen des internen Kontrollsystems installierten Mahnwesen.

Wir sind der Auffassung, dass die Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter für die Gesellschaft aufweisen.

Prognose

Der bisherige Geschäftsverlauf 2024 stellt sich zufriedenstellend dar. Im Ergebnis erwartet die Gesellschaft insgesamt ein positives Ergebnis, vermutlich etwas über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

 

Cuxhaven, den 20. November 2024

gez. Arne Ehlers, Geschäftsführer

gez. Per Jensen, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Blue Water BREB GmbH, Cuxhaven

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Blue Water BREB GmbH, Cuxhaven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blue Water BREB GmbH, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

• Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Haren, den 21. November 2024

MAREVA Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kerstin M. Sanders, Wirtschaftsprüferin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.048.406,90 7.627.862,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.013,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.013,00
II. Sachanlagen 7.027.393,90 7.627.862,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 323.019,00 302.784,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.693.843,79 7.325.078,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.531,11
B. Umlaufvermögen 7.091.392,05 6.373.406,52
I. Vorräte 657.227,52 1.454.406,91
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 657.227,52 1.454.406,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.682.234,65 3.557.371,03
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.083.845,49 3.226.272,09
2. sonstige Vermögensgegenstände 598.389,16 331.098,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.751.929,88 1.361.628,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.181,36 9.767,63
Summe Aktiva 14.144.980,31 14.011.036,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.267.892,72 5.302.705,41
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.242.892,72 5.277.705,41
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 42.273,00 540.251,65
1. Steuerrückstellungen 12.173,00 520.816,00
2. sonstige Rückstellungen 30.100,00 19.435,65
C. Verbindlichkeiten 7.834.814,59 8.168.079,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.464.192,74 4.968.394,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.469.417,19 1.171.804,80
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.901.204,66 2.027.880,23
Summe Passiva 14.144.980,31 14.011.036,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 17.877.085,70 15.264.455,22
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -797.179,39 63.511,23
3. sonstige betriebliche Erträge 17.103,64 32.937,60
4. Materialaufwand 10.623.146,00 9.657.317,88
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.623.146,00 9.657.317,88
5. Personalaufwand 2.988.903,36 1.673.930,04
a) Löhne und Gehälter 2.385.851,08 1.345.614,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 603.052,28 328.316,04
6. Abschreibungen 875.222,41 689.335,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 875.222,41 689.335,70
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 876.002,95 513.548,88
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 672,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 198.134,68 154.161,64
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 569.608,24 916.404,36
11. Ergebnis nach Steuern 966.664,31 1.756.205,55
12. sonstige Steuern 1.477,00 1.898,30
Jahresüberschuss 965.187,31 1.754.307,25

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.277.705,41 3.523.398,16
2. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 6.242.892,72 5.277.705,41
3. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Blue Water BREB GmbH hat ihren Sitz in Cuxhaven und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Tostedt (Registernummer: HRB 205881).

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften & Co. KG gemäß § 264a Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanz wurde nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema des § 266 HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung.

Die handelsrechtlich zulässigen, größenabhängigen Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 HGB).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden, im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertungen erfolgten unter dem Aspekt der Fortführung des Betriebes (going-concern-principle).

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Bei dauernden Wertminderungen wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen reduziert. Die Sachanlagen werden linear unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt

Im Geschäftsjahr entstandene Ausgaben für das Folgejahr sind als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe passiviert, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die Zusammensetzung und Entwicklung der darauf entfallenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 28.103,92 (Vorjahr EUR 35.010,45) und Forderungen gegen Unternehmen aus dem Verbundbereich in Höhe von EUR 1.844.516,12 (Vorjahr EUR 1.170.650,12).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Buchführung, Abschluss und Prüfung.

Nach den vereinbarten Restlaufzeiten verteilt sich der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern) wie folgt:

31.12.2023
[EUR]
bis zu 1 Jahr
[EUR]
1 bis 5 Jahre
[EUR]
über 5 Jahre
[EUR]
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.464.192,74 504.201,32 2.016.805,28 1.943.186,14
(4.968.394,06) (496.920,76) (1.987.683,04) (2.483.790,26)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 1.469.417,19 1.469.417,19 0,00 0,00
Leistungen (1.171.804,80) (1.171.804,80) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.901.204,66 1.901.204,66 0,00 0,00
(2.027.880,23) (2.027.880,23) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern 24.424,34 24.424,34 0,00 0,00
(13.951,23) (13.951,23) (0,00) (0,00)
im Rahmen der sozialen Sicherheit 937,66 937,66 0,00 0,00
(756,93) (756,93) (0,00) (0,00)
Summe 7.834.814,59 3.874.823,17 2.016.805,28 1.943.186,14
(8.168.079,09) (3.696.605,79) (1.987.683,04) (2.483.790,26)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch die Sicherungsübereignungen von zwei Liebherr-Hafenmobilkranen. Zusätzlich haben die Gesellschafter Patronatserklärungen, Zoll- und Mietbürgschaften abgegeben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 24.178,08 (Vorjahr EUR 3.551,35) und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen aus dem Verbundbereich in Höhe von EUR 155.323,52 (Vorjahr EUR 123.678,58).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 909.000,00 (Vorjahr EUR 909.540,00) und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen aus dem Verbundbereich in Höhe von EUR 909.000,00 (Vorjahr: EUR 909.000,00).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 48.080,00 (Vorjahr EUR 38.000,00) enthalten.

Die Gesellschaft beschäftige im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 66 Mitarbeiter (davon 57 Vollzeit- und 9 Teilzeitbeschäftigte).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber einem Kreditinstitut bestehen zum Bilanzstichtag Avale in Höhe von TEUR 300 und TEUR 88. Hinsichtlich der Avale wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering betrachtet, da eine Inanspruchnahme bislang nicht erfolgt ist und derzeit nicht erwartet wird.

Sonstige, nicht in der Bilanz erscheinenden Verpflichtungen beschränken sich im Wesentlichen auf Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von monatlich rund TEUR 150.

Nachtragsbericht

Der bisherige Geschäftsverlauf 2024 stellt sich zufriedenstellend dar. Im Ergebnis erwartet die Gesellschaft insgesamt ein positives Ergebnis, vermutlich etwas über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 (siehe Erläuterungen im Lagebericht).

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane:

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 und sind unverändert:

- Arne Ehlers(Reeder und Managing Director)

- Per Jensen(Chief Executive Officer)

 

Cuxhaven, den 20. November 2024

gez. Arne Ehlers, Geschäftsführer

gez. Per Jensen, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungswerte
01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang 31.12.2023
I Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 31.520,00 0,00 0,00 31.520,00
II Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 377.750,84 46.130,03 0,00 0,00 423.880,87
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.414.275,67 207.586,17 0,00 0,00 8.621.861,84
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.531,11 0,00 0,00 10.531,11
Anlagevermögen 8.792.026,51 295.767,31 0,00 0,00 9.087.793,82
Entwicklung der Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibungen Umbuchungen Zuschreibungen Entnahme für Abgänge 31.12.2023
I Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.507,00 0,00 0,00 0,00 10.507,00
II Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.966,84 25.895,03 0,00 0,00 0,00 100.861,87
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.089.197,67 838.820,38 0,00 0,00 0,00 1.928.018,05
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 1.164.164,51 875.222,41 0,00 0,00 0,00 2.039.386,92
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.013,00 0,00
II Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 323.019,00 302.784,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.693.843,79 7.325.078,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.531,11 0,00
Anlagevermögen 7.048.406,90 7.627.862,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 12.12.2024.

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