Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 130690
Eingetragen
18.3.2004
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Konzeption, Entwicklung und Erbringung von Informationsdienstleistungen und artverwandten Dienstleistungen, das Abwickeln von Prämienprogrammen, das Vermarkten von Produkten im Internet, Teletext und TV sowie anderen Medien sowie branchenübliche Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann ihre Geschäfte im Inund im Ausland betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

solute GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31.12.2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.337,47 716.828,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 36.735,00
3. geleistete Anzahlungen 201.856,19 16.862,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 205.786,00 240.708,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 4.621,00 4.621,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
754.600,66 1.015.754,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 156.061,90
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.890.105,05 3.659.756,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.608,21 41.828,21
3. Sonstige Vermögensgegenstände 91.108,98 4.023.822,24 152.865,07 3.854.449,74
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.171.417,98 2.114.761,39
7.195.240,22 6.125.273,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 130.189,31 143.550,86
8.080.030,19 7.284.578,86

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnvortrag 2.017.021,74 2.509.028,27
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.006.744,05 -492.006,53
3.448.765,79 2.442.021,74
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 12.805,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.077.132,70 650.216,00
1.089.937,70 650.216,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 449,90
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 312.379,20
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.628.795,11 3.762.260,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 145.457,90 96.192,34
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 34.800,00 (i.Vj. EUR 35.700,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 454.694,49 333.438,68
- davon aus Steuern EUR 326.001,12 (i.Vj. EUR 274.123,07 )
3.541.326,70 4.192.341,12
8.080.030,19 7.284.578,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 12.824.947,81 11.917.096,06
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.738.949,69 -6.697.397,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.320.102,87 -9.059.052,56 - 1.234.620,97 -7.932.018,28
davon für Altersversorgung EUR 5.897,88 (i.Vj. EUR 6.396,54)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -626.855,11 -737.641,11
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.119.792,49 -3.752.173,41
davon aus Währungsumrechnung EUR 12.003,55 (i.Vj. EUR 14.792,45)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.449,57 15.242,24
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,0 (i.Vj. EUR 10.129,49)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,17 -106,92
8. Ergebnis vor Steuern 1.021.697,05 -489.601,42
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.805,00
10. Ergebnis nach Steuern (vom Einkommen und vom Ertrag) 1.008.892,05 -489.601,42
11. Sonstige Steuern -2.148,00 -2.405,11
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.006.744,05 -492.006,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft führt die Firma solute GmbH und hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 110579.

1. Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der solute GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurden unverändert übernommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird, wie in den Vorjahren, nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den Erleichterungen des § 276 und § 288 HGB Gebrauch gemacht.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses (§ 268 Abs. 1 HGB).

Mit Vertrag vom 12.12.2019 wurde vereinbart, die shopping.de Handels GmbH auf die solute GmbH zu verschmelzen. Die Übernahme des Vermögens der shopping.de Handels GmbH erfolgte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2019, 0:00 Uhr ("Buchwertfortführung"). Die Verschmelzung wurde zivilrechtlich wirksam mit Eintragung im Handelsregister am 30.04.2020. Aufgrund der Verschmelzung sind die Angaben der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2020 sowie des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020 mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Domains, Software und gewerbliche Schutzrechte. Erworbene Software und gewerbliche Schutzrechte werden im Regelfall über bis zu zehn Jahre abgeschrieben. Die eingetragenen Domainrechte werden nicht planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige lineare sowie gegebenenfalls um erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die höherwertigen Wirtschaftsgüter werden abhängig vom Wirtschaftsgut in der Regel über drei bis dreiundzwanzig Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Die Vorräte werden nach §253 Abs.4 HGB zu Anschaffungskosten nach der FIFO-Methode überwiegend nach der Durchschnittsmethode einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen, deren Anschaffungskosten auf fremde Währung lauten, werden mit dem Euro-Referenzkurs umgerechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag bilanziert. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist den erkennbaren Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen worden.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt (flüssige Mittel).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.

3.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind vor allem Domains, Lizenzen und Software ausgewiesen.

3.3 Sachanlagen

3.4 Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Beteiligung an Marktplatz Mittelstand Operations GmbH, Karlsruhe, eine 100%-ige Tochter mit einem Eigenkapital per 31.12.2020 in Höhe von EUR ./. 135.120,35. Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 betrug EUR 56.296,13.

3.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit 59,5 TEUR enthalten (Vorjahr: TEUR 66,4)

Unter den "Sonstigen Vermögensgegenständen" werden hauptsächlich gegebene Kautionen ausgewiesen.

3.6 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Bilanzposten enthält insbesondere abgegrenzte Aufwendungen für vorausbezahlte sonstige Dienstleistungen.

3.7 Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 25 und ist vollständig eingezahlt.

3.8 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 105), Erfolgsbeteiligungen (TEUR 603), Urlaubsansprüche (TEUR 104), Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenausgleichsabgabe (TEUR 49,5), Jahresabschlusskosten (TEUR 56), Prozesskosten (TEUR 75), Drohverlust (TEUR 34,7) und sonstige (TEUR 49).

3.9 Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer.

In TEUR Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten geg. Kreditinstitute 0.0 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen 312 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.629 0 0 0
Verbindlichkeiten ggü. verbundene Unternehmen 145 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 455 0 0 0
Summe Verbindlichkeiten 3.541 0 0 0
In TEUR Gesamt Erteilte Sicherheiten Art und Form der Sicherheiten
Verbindlichkeiten geg. Kreditinstitute 0.0 0
Erhaltene Anzahlungen 312 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.629 0
Verbindlichkeiten ggü. verbundene Unternehmen 145 0
Sonstige Verbindlichkeiten 455 0
Summe Verbindlichkeiten 3.541 0

3.10 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen i. H. v.244 TEUR insbesondere für "Lizenzen an solchen Rechten und Werten"

3.11 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Liefer-, Miet- und Leasingverträgen über insgesamt TEUR 1.513 setzen sich nach Fälligkeiten wie folgt zusammen:

In TEUR
Fällig 2021 984
Fällig 2022 bis 2026 529
Fällig nach 2026 0

davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 53.

4. Sonstige Angaben

4.1 Mitarbeiter

Die solute GmbH beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 155 Mitarbeiter(innen), davon in Vollzeit 121 Angestellte und in Teilzeit, Aushilfen u. ä. 34 Angestellte.

4.2 Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss soll mit dem Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

4.3 Organe

Zum Geschäftsführer sind bestellt:

 

Herr Bernd Vermaaten, Mannheim, Geschäftsführer ab 01.10.2018.

 

Herr Dr. Thilo Gans, Heidelberg, Geschäftsführer ab 01.02.2019.

Mit Rücksicht auf den Datenschutz und das private Schutzbedürfnis werden keine Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemacht.

5. Nachtragsberichterstattung

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres ist weiterhin die Entwicklung bei der Coronavirus-Pandemie zu nennen. Hierbei sind auch die insoweit getroffenen Maßnahmen zu nennen.

Inwieweit die weiteren Entwicklungen rund um das Coronavirus Konsequenzen und finanzielle Auswirkungen auf die weitere wirtschaftliche Lage des Unternehmens zur Folge haben wird, ist derzeit nicht abschätzbar. Nach aktuellem Kenntnisstand bestehen keine Auswirkungen auf die Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

 

Karlsruhe, 19. März 2021

Bernd Vermaaten, Geschäftsführer

Dr. Thilo Gans, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.443.663,34 52.607,50 277.339,65 29.711,68 4.248.642,87
Geschäfts-und Firmenwert 36.735,00 0,00 0,00 0,00 36.735,00
geleistete Anzahlungen 16.862,50 217.817,87 3.112,50 -29.711,68 201.856,19
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.726.710,06 185.499,83 356.493,52 0,00 2.555.716,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.621,00 0,00 0,00 0,00 4.621,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.228.591,90 455.925,20 636.945,67 0,00 7.047.571,43
Abschreibungen
01.01.2020 Abschreibungen Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.726.834,87 456.349,62 0,00 276.879,09 3.906.305,40
Geschäfts-und Firmenwert 0,00 36.735,00 0,00 0,00 36.735,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.486.002,06 133.770,49 0,00 269.842,18 2.349.930,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.212.836,93 626.855,11 0,00 546.721,27 6.292.970,77
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.337,47 716.828,47
Geschäfts-und Firmenwert 0,00 36.735,00
geleistete Anzahlungen 201.856,19 16.862,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 205.786,00 240.708,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.621,00 4.621,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
754.600,66 1.015.754,97

Lagebericht 2020 der solute GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Seit 16. Februar 2009 ist die solute holding GmbH & Co. KG Mehrheitsgesellschafterin der solute GmbH. Die solute holding GmbH & Co. KG hält, mit Wirkung zum 21. Juli 2020, 100 Prozent der Geschäftsanteile der solute GmbH. Die Gesellschafterstruktur der solute holding GmbH & Co. KG setzt sich im Wesentlichen aus verschiedenen Verzeichnisverlagshäusern zusammen.

Die solute GmbH ist unteranderem Betreiberin des Internetpreisvergleichsportals "billiger.de". Die Plattform billiger.de vergleicht dabei tagesaktuell die Preise von mehreren tausend Onlineshops und stellt dem Nutzer den aktuell günstigsten Preis für sein gesuchtes Produkt zur Verfügung. Neben direkten Vertragsbeziehungen zu den Betreibern der Onlineshops werden auch die indirekten Beziehungen mit eingerechnet, hierzu zählen unter andrem Amazon-Marketplace-Shops. Vergütungen erhält billiger.de insbesondere von den angeschlossenen Onlineshops.

Der Dienstleistungsumfang der solute gegenüber seinen Kunden zu Bereitstellung von Reichweite im Internet umfasst neben dem Preisvergleichsportal billiger.de auch Kernbereiche wie das solute Partnernetzwerk (Syndication-Geschäft) als auch den Bereich produktorientiertes Performance Marketing für Onlineshops.

Syndication bedeutet, dass wir passende Partnerschaften nutzen und für die Onlineshops zur Verfügung stellen, um die Reichweite hierüber zu vergrößern. Ziel dabei ist es, den Kunden damit zusätzliche Umsätze zu ermöglichen. Ende 2018 hat die solute mit dieser Zielsetzung den Bereich Performance Marketing aufgebaut. Zunächst wurde das Portfolio um Google Shopping Ads erweitert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Geschäft um die Kanäle Microsoft Ads und Pinterest Ads erweitert, solute übernimmt dabei das komplette Kampagnenmanagement für die Kunden. Des Weiteren ist die solute GmbH aktiv in der Newsletter-Drittvermarktung und bietet Softwarelösungen als Software as a Service (SaaS) an.

Des Weiteren wurde mit Eintragung vom 30. April 2020 die shopping.de Handels GmbH auf die solute GmbH verschmolzen. Das operative Geschäft der shopping.de Handels GmbH, das Betreiben des Onlineshops shopping.de wurde von der solute GmbH zum 30. Juni 2020 eingestellt. Seit dem 1. Juli 2020 ist unter der Domäne shopping.de ein Preisvergleich live, technologisch basierend auf billiger.de.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2020 im Durchschnitt 157 Mitarbeiter.

In 2019 hatte die solute GmbH im Durchschnitt noch 153 Mitarbeiter beschäftigt und damit die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um 4 (+ 2,6%) erhöht.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war in 2020 stark geprägt durch die Corona Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen (u.a. Lockdown). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde hierdurch negativ belastet. Laut einer Analyse des ifo-Institut ist die Wirtschaftsleistung in 2020 um 5,1% eingebrochen. Durch diese Entwicklung ist das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre zunächst gestoppt.

Welche weiteren Auswirkungen die Pandemie und der Brexit auf die deutsche Wirtschaft noch haben werden ist schwer abzuschätzen. Wir erwarten in 2021 für das erste Halbjahr zunächst noch keine signifikante Abschwächung der Konsumlaune, was jedoch mit einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu erwarten ist. Auch steigt das Risiko von Unternehmensinsolvenzen, was die Gefahr steigender Forderungsausfälle erhöht.

2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Angebot von Google Shopping nimmt, trotz der Entscheidung der EU-Kommission, weiterhin eine marktbeherrschende Stellung ein. Wesentliche Veränderung und auch Verbesserung, war die aus der Entscheidung der EU-Kommission in 2017 resultierende Einführung der sogenannten Product Listing Ads (PLA) seitens Googles. Dies hat uns als Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, den Geschäftsbereich Performance Marketing auf- und auszubauen, jedoch weiterhin zum Nachteil des klassischen Preisvergleiches. Google dominiert den Markt weiterhin aus einer nahezu marktbeherrschenden Position.

Trotz dieses herausfordernden Marktumfeldes und der negativen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die solute GmbH ihre wirtschaftlichen Ziele in 2020 deutlich übertreffen. Die solute GmbH hat, u.a. aufgrund der nach unserer Einschätzung erfolgten Verschiebung des Handels in den Onlinebereich in 2020 positive Effekte hieraus erzielen können. Wichtige Säulen dieser Entwicklung sind dabei das Portal billiger.de und im Wesentlichen die Geschäftsbereiche Syndication und Performance Marketing.

In 2021 erwarten wir, einerseits durch die anhaltende Corona-Situation, aber auch aufgrund einer zu erwartenden nachhaltigen Verschiebung des Einkaufsverhaltens hin zum Onlinehandel, eine weiterhin stabile Entwicklung.

Die Geschäftsführung der solute GmbH hat den in 2019 begonnenen Prozess, zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch das Team Business Development vorangetrieben und ihr Dienstleistungs- und Produktportfolio ausgebaut.

2.3 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2020 war durch unternehmerisch notwendige Entscheidungen und Corona geprägt. Die Geschäftsführung hat im ersten Quartal die Entscheidung getroffen, den Onlineshop shopping.de einzustellen, was zum 30.06.2020 umgesetzt wurde. Parallel dazu wurde die Stärkung des Bereiches Performance Marketing forciert, u.a. durch eine Partnerschaft mit Microsoft.

Weiterhin wird konsequent die Strategie verfolgt, die Trafficqualität und die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu steigern. Dies bedeutet, dass einzelne Partner und Reichweitenkanäle reduziert bzw. eingestellt wurden, da sie nicht unseren Anforderungen entsprachen.

Insgesamt wurden die Umsatzziele der solute GmbH nicht erreicht, während der Rohertrag mit mehr als 10% deutlich über Plan lag, da der geplante Materialaufwand reduziert werden konnte.

Vor diesem Hintergrund wird der Geschäftsverlauf im Jahr 2020, auch im Vergleich zur Entwicklung 2019, als sehr positiv bewertet und unterstreicht, dass die Veränderungsmaßnahmen nach unserer Einschätzung greifen.

2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der solute GmbH beträgt zum 31.12.2020 8.080 TEUR (VJ 7.285 TEUR), was einem Anstieg von ca. 10,9 Prozent entspricht.

Das Anlagevermögen verminderte sich auf 755 TEUR (VJ 1.016 TEUR), im Wesentlichen durch Abschreibungen auf die Domain shopping.de und das Shopsystem Shopware.

Das Umlaufvermögen liegt mit 7.195 TEUR (VJ 6.125 TEUR) mit rund 17,5 Prozent (+1.070 TEUR) über Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3.890 TEUR) stiegen um ca. 6,3% an.

Auf der Passivseite liegen die Steuerrückstellungen bei 12,8 TEUR (Vorjahr: 0,0 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen betragen 1.077 TEUR (VJ 650 TEUR), was einen starken Anstieg von 427 TEUR bzw. ca. +65,7% entspricht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit 2.689 TEUR ca. 1,1 Mio. EUR unter dem Niveau von 2019 (VJ 3.762 TEUR) und verminderten sich um ca. 1.070 TEUR bzw. ca. 28,51%. Die signifikante Reduzierung führte zu einer stark verbesserten Liquidität 3. Grades von 126% (2019) auf 155% (2020).

Das Eigenkapital beträgt 3.449 TEUR (VJ 2.442 TEUR), was einer Eigenkapitalquote von circa 42,7 Prozent entspricht und zum Vorjahr (circa 33,5%) eine deutliche Stärkung darstellt.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die liquiden Mittel zum 31.12.2020 konnten mit 3.171 TEUR (VJ 2.115 TEUR) um ca. 50 Prozent erhöht werden, bei gleichzeitig stark reduzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um ca. 30,1 Prozent auf 2.629 TEUR.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die solute GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 28.991 TEUR (VJ 28.569 TEUR). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken dabei um rund 1.700 TEUR auf 16.812 TEUR.

Die Personalkosten stiegen im Geschäftsjahr 2020 auf 9.059 TEUR (VJ 7.932 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2020 lagen mit 2.120 TEUR (VJ 3.752 TEUR) rund 43% unter Vorjahresniveau.

Insgesamt erzielt das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.007 TEUR (VJ - 492 TEUR; ohne die Wirkungen aus der Verschmelzung der shopping.de Handels GmbH erwirtschaftete die solute GmbH im Vorjahr eine positives EBIT von + 41 TEUR). Damit hat sich die positive Ergebnisentwicklung weiter vorgesetzt.

Da die solute GmbH keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im engeren Sinne betreibt, entfallen diese Angaben im Lagebericht.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der solute GmbH war im Geschäftsjahr 2020 im Wesentlichen geprägt von einer Stabilisierung bzw. einem Ausbau der Geschäftsbereiche und Veränderungen in der Organisation.

Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage als gut bis befriedigend zu bewerten.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1 Risikobericht

Für eine möglichst transparente Darstellung der Risikosituation der solute GmbH werden alle erfassten Risiken vor Risikosteuerungsmaßnahmen (Bruttobetrachtung) bewertet. Für den Prognosezeitraum 2021 wurden als maßgebliche Risiken die nachfolgenden Risiken identifiziert.

Hierbei ergibt sich als größtes Risiko die Änderung von Suchalgorithmen bei Internet- Suchmaschinen oder die bevorzugte Darstellung von suchmaschineneigenen Diensten. Ein für den Nutzer stetig weiter verbessertes Produkt ist hierbei die effektivste Maßnahme zur Risikobegrenzung, da Suchmaschinen dem Nutzer das stets optimale Ergebnis liefern möchten. Ein weiteres wesentliches Risiko ist der weitere Rückgang der aktiven Onlineshops und damit die Verringerung der Angebote und der damit erzielbaren Umsätze.

Das Risiko der Wettbewerbsverschärfung durch neue Marktteilnehmer (internationale Wettbewerber) schätzen wir weiterhin als gering ein. Unabhängig von dieser Einschätzung wird die solute GmbH auch in 2021 das Produkt billiger.de weiterentwickeln, aber Investitionen in mögliche neue Geschäftsmodelle/-felder forcieren, um eine stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung zu gewährleisten. Dies wurde im Team Business Development in 2020 bereits erfolgreich gestartet.

Die Gesamtrisikosituation der solute GmbH setzt sich aus den Einzelrisiken aller Risikokategorien zusammen und bergen in der Summe ein Risiko für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens. Einzeln betrachtet, weist insbesondere das Risiko einer Änderung von Suchalgorithmen bei Internet-Suchmaschinen das Potential auf, um die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage maßgeblich zu beeinflussen.

Aufgrund der weiterhin bestehenden Pandemiesituation durch Corona wurde im gesamten Unternehmen entsprechende Maßnahmen getroffen, um direkte persönliche Kontakte zu minimieren und die Prozesse trotzdem aufrecht zu erhalten. Seit März 2020 ist für die gesamte Belegschaft mobiles Arbeiten möglich und von der Geschäftsführung gewünscht. Management und Mitarbeiter werden zeitnah über die aktuellen Entwicklungen informiert. Die Geschäftslage hat durch die Pandemie einen positiven Schub erhalten. Aufgrund der o. g. Vorkehrungen und Entwicklungen gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch Corona nicht gefährdet ist.

3.2 Chancenbericht

Durch die weiterhin stark voranschreitende Digitalisierung der Gesellschaft, dem zusätzlichen Schub aufgrund der Lockdown-Situation und der weiter steigenden Akzeptanz von eCommerce- Angeboten, sieht sich die solute GmbH in einer sehr guten Ausgangsposition. Dabei werden nach unserer Einschätzung neben dem Preisvergleichsportal, insbesondere die Dienstleistungen im Bereich der Reichweitengenerierung weiter davon profitieren. Da neben Google, Amazon zu den wichtigsten Marktteilnehmern gehört, werden wir in 2021 unser Angebot um eine Dienstleistung in diesem Bereich erweitern. Die solute GmbH wird ab 2021 ein Produkt rund um die Optimierung von Amazon Ads Kampagnen im Markt platzieren, da nach unserer Einschätzung die Marktstellung von Amazon, auch durch Corona, weiter stark zugenommen hat und daher Entwicklungschancen bietet.

Die solute GmbH hat mit ihrer B2C-Marke billiger.de eine starke Markenbekanntheit, die wir auch in 2021 stärken wollen. Parallel dazu beabsichtigen wir, in 2021 verstärkt die solute als B2B-Marke am Markt zu positionieren. Neue Angebote und Dienstleistungen werden auch in 2021 evaluiert, getestet und bei positiver Erwartungshaltung im Markt platziert. Hinzu kommt die stufenweise Internationalisierung, um weitere Wachstumsimpulse zu erzeugen.

4. Prognosebericht

4.1 Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung der solute GmbH

Der Geschäftserfolg der solute GmbH hängt im Wesentlichen von der Konsumneigung sowie der E-Commerce-Marktentwicklung in Deutschland und Europa ab, aber auch von der Wettbewerbssituation insbesondere mit Google, die eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. Insgesamt sehen wir aber erhebliche Marktchancen für die solute GmbH aufgrund des stark zunehmenden Trends, verstärkt durch die Pandemie, digitale Vertriebskanäle aufzubauen. Der Vorteil der solute GmbH liegt dabei in unserer langjährigen Markterfahrung und dem bestehenden Marktzugang, in Verbindung der Entwicklung neuer, skalierbarer Geschäftsmodelle.

4.2 Künftige wirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die binnenwirtschaftliche Entwicklung in 2020 in Deutschland und Europa war durch die Corona Pandemie negativ. Diese Entwicklung ist dabei nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa eine große Herausforderung mit möglicherweise erheblichen negativen Implikationen auf die Konsumlaune der Verbraucher, was sich im Onlinehandel nach unserer Einschätzung nicht zwingend positiv auswirken wird.

Die Preisvergleichsbranche sieht sich derzeit mit einer Vielzahl neu aufkommender Geschäftsmodelle und Kommunikationskanäle im E-Commerce konfrontiert, die eine Umverteilung der Nutzerströme, weg von den klassischen webbasierten Portalen, zur Folge haben könnten. Beispielsweise verlagert sich die Produktsuche zunehmend auf Amazon, aber auch zu Apps. Der klassische Preisvergleich im Web-Browser ist für viele Nutzer mittlerweile eine austauschbare Dienstleistung geworden. Die führenden Preisvergleichsportale unterscheiden sich in ihrer Kemfunktionalität nur marginal. In diesem Umfeld ein Alleinstellungsmerkmal und somit eine Kundenbindung zu schaffen, ist eine große Herausforderung. Solute entwickelt daher neue Konzepte und Partnerschaften, die zusätzlich zu der Kernfunktionalität auch ein Shopping- Erlebnis, soziale Komponenten und zusätzliche Einsparungspotentiale für den Konsumenten bieten.

Aus diesem Grund arbeitet die solute GmbH verstärkt daran neue, auch vom Preisvergleichsportal unabhängige, Geschäftsmodelle zu entwickeln.

5. Unternehmensausblick

Das Geschäftsjahr 2021 sieht die Geschäftsführung der solute GmbH als Jahr zur Stabilisierung des Unternehmens mit klarem Fokus auf Ertragswachstum. Schwerpunkt in 2021 werden daher der konsequente Ausbau des Kerngeschäftes, der weitere Abbau technischer Lasten und der Einstieg mit einem Serviceangebot im Bereich Amazon.

Insgesamt plant die solute GmbH für das Geschäftsjahr 2021 ein im Vergleich zum Berichtsjahr 2020 leicht steigendes positives Jahresergebnis und erwartet ab 2022 eine Verstärkung der positiven Entwicklung. Hierbei ist der weitere mögliche Einfluss durch die Corona-Krise noch nicht berücksichtigt, da deren Wirkung aktuell noch nicht abgeschätzt werden kann.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungen werden innerhalb vereinbarter Ziele beglichen. Forderungsausfälle sind nur in seltenen Fällen zu verzeichnen. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Geschäftsbeziehung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Forderungsmanagement.

 

Karlsruhe, 19. März 2021

Bernd Vermaaten, Geschäftsführer

Dr. Thilo Gans, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die solute GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der solute GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der solute GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 26. April 2021

PKF WIRTSCHAFTS-REVISION UND TREUHAND
AKTIENGESELLSCHAFT
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Helmut Fischer, Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. Bertram Fischer, Wirtschaftsprüfer

(Der vorstehenden Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020 (Bilanzsumme EUR 8.080.030,19; Jahresüberschuss EUR 1.006.744,05) und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2020 der solute GmbH, Karlsruhe.)

Dieser Jahresabschluss wurde am 28. Juli 2021 festgestellt.

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