Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Shofu Dental GmbH
An der Pönt 70, 40885 Ratingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Hesselmann seit 9.4.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Shofu Dental GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24SHOFU DENTAL GMBH, RATINGENI. Grundlagen des Unternehmens Rechtliche und organisatorische Unternehmensstruktur Die Shofu Dental GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der weltweittätigen SHOFU Inc., Kyoto (Japan). Im Jahre 1922 gründete Kajo Shofu III die Firma in Kyoto/Japan, um hochwertige Porzellanzähne für den japanischen Binnenmarkt zu produzieren. Damit begann der erfolgreiche Werdegang der Firma SHOFU, die sich heute als globaltätiges, innovatives Unternehmen mit einem umfangreichen Produktportfolio für Zahnmediziner und Zahntechniker und Zweigniederlassungen in den USA, Deutschland, Vereinigten Königreich, Singapur, China und Brasilien präsentiert. Seit März 2012 wird die SHOFU Inc. an der "First Section" der Tokioter Börse gelistet. Die deutsche Niederlassung - die Shofu Dental GmbH - wurde 1978 mit Firmensitz in Ratingen gegründet und ist im Handelsregister Düsseldorf unter der Nummer HRB 43086 eingetragen. Sie vertritt seit 1985 die Interessen des japanischen Mutterkonzerns SHOFU Inc. in ganz Europa und über den Nahen Osten hinaus bis nach Südafrika. Die Shofu Dental GmbH besitzt eine Betriebsstätte in Großbritannien und in Italien. Geschäftsfelder, Produkte und Strategien Für die Shofu Dental GmbH sind Dentaldepots die wichtigsten Partner für den Vertrieb und den Service am Kunden. Die gute und konstruktive Zusammenarbeit bietet Stabilität in den Geschäftsbeziehungen, und die gegenseitige Unterstützung ermöglicht es Geschäftsbereiche weiter auszubauen und dem Endverbraucher den besten Service zu bieten. Die folgenden Produktgruppen decken wichtige Bereiche des zahnärztlichen und zahntechnischen Bedarfs ab: Rotierende Instrumente für die Zahnarztpraxis und das Dentallabor zum Konturieren, Finieren und Polieren von Kompositen, Keramiken und Metallen wie die Polierer Brownie, Greenie, Supergreenie, Super Snap, Dura-Green Schleifkörper aus Karborundum und Dura-White Arkansas-Steine, Diamantschleifkörper Robot Points FG und Hybrid Points Füllungs- und Befestigungsmaterialien wie Komposite Beautifil II/LS/Gingiva & Enamel, Beautifil Flow/Flow Plus/Flow Plus X und Beautifil Opaquer/Bulk, GlasIonomer FX-II, GlasIonomer Base Cement, CoreShade GlasIonomer Base Cement, BeautiCem SA, BeautiCem Veneer und ResiCem, die selbstätzende Adhäsivsysteme FL-Bond II und BeautiBond Universal, und die Zemente GlasIonomer Cement CX-Plus, HY-Bond Polycarboxylate Cement, Hy-Bond Temporary Cement-Soft, sowie die Haftvermittler Ceraresin Bond, SHOFU Universal Primer, AZ Primer und Porcelain Primer und das Ätzmittel FL-Bond II Etchant Prophylaxeprodukte für die ästhetische Zahnmedizin wie Fissurenversiegeler BeautiSealant und Beautifil Flow F10 und Polierpaste DirectDiaPaste, der Oberflächenversiegler Resin Glaze, die Prohylaxepasten Merssage und Pressage, sowie den Polierern OneGloss/OneGloss M/PS Keramikbasierte CAD/CAM-Restaurationsmaterialien SHOFU Block HC/HC Hard, SHOFU Disk HC, SHOFU Disk ZR Lucent/Supra Dentalkeramiksysteme (Metall- und Vollkeramik) Vintage PRO, Vintage MP/Uni-Layer, Vintage Halo, Vintage LD/Press, Vintage ZR/Uni-Layer, die Keramikmalfarben Vintage Art/Art LF/Art Universal, sowie die Einbettmassen Ceravety Press & Cast und Lamina Vest II Verblendkunststoffe wie die lichthärtenden K&B Composite-Systeme Solidex, Ceramage und Ceramage UP, Pastenopaker SHOFU Universal Opaque, sowie Pastenmalfarben Lite Art und Haftvermittler wie SHOFU Universal Primer, Solidex Solibond/Primer Paste/Metal Photo Primer, CRB Ceraresin Bond und HC Primer Veracia-und Veracia SA Konfektionszähne für die Total- und Teilprothetik Digitalkamera EyeSpecial für Dentalfotografie Labor-Kleingeräte wie die Lichtpolymerisationsgeräte Solidilite LED und Sublite V Forschung und Entwicklung Seit der Firmengründung spielen Produktqualität, Forschung und Entwicklung eine bedeutende Rolle in der Firmenphilosophie, was die intensive Forschungstätigkeit und enge Kooperation des Unternehmens mit Universitäten und Meinungsbildnern in aller Welt bedingt. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Shofu Inc., Kyoto (Japan) verfolgt stets das Ziel hochwertige Produkte zu entwickeln, die sowohl zur Verbesserung der Zahngesundheit des Patienten beitragen als auch den jeweiligen Bedürfnissen der Zahnärzte und Zahntechniker entsprechen. So unterstützt SHOFU z. B. die minimalinvasive kosmetische Zahnheilkunde (MiCD) durch die Entwicklung neuer ästhetischer biofunktionaler Werkstoffe, von denen Anwender und Patienten gleichermaßen profitieren. Unternehmenssteuerung Die Lenkungs- und Prüfverfahren der Gesellschaft sind in die Steuerungs- und Kontrollprozesse des Shofu-Konzerns eingebunden und gründen sich auf einer alljährlich stattfindenden und gegebenenfalls angepassten Budgetplanung. Diese bezieht auch die Investitionsschwerpunkte ein. Aus der Budgetplanung werden entsprechende Ziele abgeleitet. Diese Budgetziele fließen in die operative Planung ein und werden mit den Zielen und Maßnahmen auf der Arbeitsebene verknüpft. Eine wichtige Rolle für die operative Planung sowie für die operativen Entscheidungen spielt das Risiko- und Chancenmanagement. Aus aktuellen Ergebnissen und Entwicklungen werden Vorausberechnungen (Prognosen) abgeleitet. Auf Grundlage einer Datenanalyse werden Abweichungen von den operativen Zielen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Finanzielle Leistungsindikatoren Das operative Geschäft der Shofu Dental GmbH wird über ausgewählte finanzielle Kennzahlen gesteuert. Als Steuerungsgrößen dienen Umsatz und Ergebnis (Rohergebnis), und die operative Marge. Als weitere Ertragskennziffern werden auf Gesellschaftsebene u.a. EBIT, Working Capital sowie die Eigenkapitalrendite hinzugezogen. Parallel zu den Kennzahlen, die sich direkt aus dem operativen Geschäft ergeben, werden auch Daten wie das Finanzergebnis und die Steuerquote in die Steuerungsentscheidungen einbezogen. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung ging nach 2023 auch im Jahr 2024 wieder leicht zurück. Die deutsche Wirtschaft war auf den wichtigen Absatzmärkten dem stärkeren internationalen Wettbewerb, besonders aus der Volksrepublik China, ausgesetzt. Der Anteil am wachsenden Weltmarkt verringerte sich. Die hohen Energiekosten setzen die Verarbeitenden Unternehmen zunehmend unter Druck. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge wurden aufgrund des erhöhten Zinsniveaus zurückgefahren und die gestiegenen Baupreise dämpften die Investitionen im Wohnungsbau. Gewichtige Bereiche wie der Maschinenbau und die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger als im Vorjahr. Der Dienstleistungsbereich entwickelte sich uneinheitlich, verharrte aber auf Vorjahr. In diesem schwierigen Umfeld stiegen die Unternehmensinsolvenzen stark an. Auffallend ist der gestiegene Staatskonsum im Jahr 2024 zu Gesundheits- und Sozialausgaben, für die öffentliche Verwaltung und Bildung, welche das Bruttoinlandsprodukt stützt. Trotz dieser Entwicklung verblieb die Defizitquote des Staates auf Vorjahresniveau von 2,6 %. Getrieben von dem Zuwachs im Dienstleistungsgewerbe verzeichnete der Arbeitsmarkt seinen Höchststand. Die erhöhten Einkommenszuwächse der privaten Haushalte wurden verstärkt in die Sparquote als für Konsumausgaben verwendet. Obwohl die Inflation nachließ und die Einkommen der privaten Haushalte stiegen, verursachte die Ungewissheit über die wirtschaftliche Entwicklung eine Kaufzurückhaltung, die kein Wirtschaftswachstum entfaltete. Im internationalen Vergleich schneidet die deutsche Wirtschaft deutlich schlechter ab als die großen Volkswirtschaften oder andere große EU-Mitgliedstaaten. Die langjährige Wachstumslokomotive Deutschland verliert an Fahrt und rangiert nun auf den hintersten Platz der Konjunkturtreiber. Die geplante Einführung der europäischen Medizinprodukte-Verordnung (kurz MDR) wurde nach massivem Druck der Dentalverbände ein zweites Mal auf Ende 2027 bzw. Ende 2028 verschoben. Mit der Umsetzung der MDR werden in der Dentalbranche hohe interne Ressourcen in Personal gebunden, um die Dokumentationspflichten von bewährten Produkten zu erfüllen. Diese massive bürokratische Hürde hemmt in Unternehmen die Entwicklung von Innovationen voranzutreiben. Die Verteuerung der Produkte durch neue Prüfgebühren behindern den Export und die Versorgung mit dentaler Medizintechnik und Produkten. Die großen Unsicherheiten in der Bevölkerung, keine politischen Lösungen und Antworten für die wachsenden Herausforderungen zu finden, sind besonders auf dem Heimatmarkt spürbar. Durch Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden zahnärztliche (Vorsorge)-Leistungen gekürzt, welche zu einem spürbaren Rückgang an Neubehandlungsfällen führten. Der Gesamtumsatz in der deutschen Dentalindustrie TEUR 6.198 sank zum Vorjahr 2022 um 1,1 %. Der Auslandsmarkt verzeichnete ein leichtes Plus von 0,5 %, wohingegen der Inlandsmarkt um mehr als 3,5 % wachsen konnte. Für das Frühjahr 2024 erwartete die Branche überwiegend steigende Umsätze auf den Auslandsmärkten, wohingegen die Erwartung auf dem Inlandsmarkt stagnieren. Geschäftsverlauf Die Umsätze der Gesellschaft wurden, wie in den Vorjahren, im Wesentlichen durch Verkaufserlöse innerhalb Deutschlands bzw. innerhalb der Europäischen Union (ca. 69 %) erzielt. Im neuen Geschäftsjahr sind die Folgen des Ukrainekrieges (Energiekrise) und die Sanktionen gegenüber Russland für die Dentalbranche spürbar. Dennoch setzt sich der Trend zum Umsatzwachstum fort. Die Betriebsleistung im Geschäftsjahr 2023/2024 kletterte auf TEUR 25.829 (TEUR 23.371) und damit 10,5 % oder TEUR 2.458 über dem Wert des Vorjahrs, und übertraf auch die situationsbedingte Umsatzerwartung. Das Wachstum fand auf den Märkten außerhalb des Inlandsmarktes statt. Der Anteil des deutschen Marktes am Gesamtumsatz hat sich auf dem Vorjahresniveau stabilisiert. Der Umsatzanteil für die Europäische Union stieg um 1,6 %, wohingegen sich die Vorjahresentwicklung auf dem Drittlandsmarkt nicht fortsetzen konnte, sondern durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konfliktes um 1,2 % sank. Durch die Reaktivierung des Vertriebsgebietes Naher Osten im vergangenen Geschäftsjahr wurden die Umsatzverluste im Drittland weitestgehend aufgefangen, welches entscheidend zum Gesamtergebnis beigetragen hat. Ertragslage Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023/2024 konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.107 auf TEUR 13.594 (Vorjahr: TEUR 12.487) weiter gesteigert (plus 9 %) werden. Diese fortgesetzte positive Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzsprung und der nahezu unveränderten Materialaufwandsquote im Geschäftsjahr. Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 5.286 (Vorjahr: TEUR 4.476) zeigt die andauernde Ertragskraft, und überstieg die Vorgabe von TEUR 3.205 (Vorjahr TEUR 2.611) deutlich. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter von TEUR 3.296 auf TEUR 3.543 gesteigert. Diese Entwicklung beruht im Wesentlichen auf der Umsatzsteigerung (TEUR 2.458) von mehr als 10,5 % zum Vorjahr, bei gleichbleibenden Handelswarenbezug auf Niveau des Vorjahres und Vorratsaufbau zur Lieferfähigkeit im reaktivierten Absatzmarkt sowie Wiederaufnahme von Vertriebsaktivitäten und Messetätigkeiten. Vermögenslage Die Vermögenslage unterstreicht den wirtschaftlichen Erfolg und ist weiterhin ausgezeichnet. Die Bilanzsumme stieg um 20,91 % auf TEUR 21.640 (Vorjahr: TEUR 17.897). Im Wesentlichen liegt der Grund hierfür in der Zuweisung zum Gewinnvortrag TEUR 824, des Aufbaus der Lagervorräte (31. März 2024: TEUR 8.731 zu 31. März 2023: TEUR 5.918) und das Darlehen an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.000. Nach den hohen Mittelabflüssen verbleiben TEUR 2.310 (TEUR 3.960) an liquiden Mitteln, welches die hohe Bonität unterstreicht. Das "Working Capital" fiel auf 5,78 % nach 8,28 % zum Vorjahr u.a. durch Aufbau des Vorratsvermögens um TEUR 2.813, der kurzfristigen Forderungen um TEUR 2.544 (einschließlich des Darlehens an den Gesellschafter von EUR 2.043), und der Steuerrückstellungen um TEUR 157 und sonstigen Rückstellungen um TEUR 16 und die kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 2.511, wohingegen die Flüssigen Mittel um TEUR 1.650 abnahmen. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 15.171 (Vorjahr: TEUR 14.100). Die Eigenkapitalquote fiel um 9 % auf 70 % (Vorjahr 79 %) und mit einer absoluten Steigerung des Eigenkapitals nach Dividendenausschüttung um TEUR 1.071 (TEUR 1.344 im Vergleich zum Vorjahr). Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten haben sich um 70 % (Vorjahr: -6%) auf TEUR 6.469 (Vorjahr: TEUR 3.797) erhöht. Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war zu jeder Zeit sichergestellt. Die Finanzlage des Unternehmens ist als besonders gut (Testat Deutsche Bundesbank 01/24: "3") einzustufen. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nutzte die Shofu Dental GmbH nicht. In dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 wurden Erweiterungsinvestitionen in Höhe von TEUR 247 getätigt, davon TEUR 72 in die ERP-Anwendungssoftware und TEUR 153 in die Ausstattung des eigenen Geschäftsgebäudes. III. Chancen- und Risikobericht Durch die breite Produktpalette präsentiert sich die Shofu Dental GmbH als Komplettanbieter von Dentalverbrauchsmaterialien in Europa. Die Gesellschaft ist differenzierten Risiken ausgesetzt. Der Umgang mit diesen Geschäftsrisiken ist wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Führung der Shofu Dental GmbH. Die Grundsätze der Risikovorsorge werden durch die Geschäftsführung festgelegt und genehmigt. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden geschäftlichen Risiken setzt das Unternehmen wirksame Planungs-, Berichts- und Kontrollsysteme ein. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Shofu-Gruppe integriert. Ein regelmäßiges Berichtswesen sowie die fortlaufende Überprüfung und Überwachung der aktuellen Projekte und der Entwicklungsprozesse ergänzen dieses System der Risikovorsorge. Die bestehende Risikostruktur wird ständig weiter verbessert. Aus heutiger Sicht erkennt die Geschäftsführung keine Risiken, die zu einer Beeinträchtigung der langfristigen Existenz der Shofu Dental GmbH führen könnten. In den vergangenen Jahren ist durch die hohe Eigenkapitalquote, die Verbesserung der strategischen Position und die operative Ergebnisverbesserung ein erhöhtes finanzielles Risiko-Deckungsvolumen geschaffen worden. Gleichzeitig ist die Shofu Dental GmbH durch diese breite Aufstellung am Markt generell gut gegen die Auswirkungen regionaler oder produktspezifischer Störungen auf das Unternehmen abgesichert. Die aus der Analyse der länderspezifischen Absatzmärkte gewonnenen Erkenntnisse werden kurzfristig in den Aufbau neuer Vertriebsstrategien zum tieferen Durchwirken der Märkte umgesetzt. Zusammen mit Neu- und Weiterentwicklungen von zahnmedizinischen und technischen Produkten sichert die Shofu Dental GmbH weiterhin die innovative und expansive Kraft im europäischen Markt. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. IV. Prognosebericht Das kommende Geschäftsjahr steht unter der Bemühung die Preissteigerungen für Energie und Rohstoffe über adäquate Marktpreisanpassungen zu kompensieren. Die hohen Vertriebsaktivitäten des Geschäftsjahres 2024/2025 werden den Trend des Vorjahres im Inland und europäischen Ausland fortsetzen. Dabei ist eine Verschiebung der Umsatzgewichtung in den Vertriebsgebieten möglich. Die für das erste Halbjahr 2024/2025 gesteckten Umsatzziele wurden erreicht. Dennoch zeichnen sich Risiken auf dem osteuropäischen Absatzmarkt ab, verursacht durch den anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikt. Die Planung wird entsprechend angepasst und wir gehen zum Geschäftsjahresende von einem Umsatz in Höhe von 26 Mio. EUR sowie einem Ergebnis das moderat über dem des Berichtsjahres 2023/2024 liegt aus. Die stetig steigende Umsatzentwicklung erzeugt für das übernächste Geschäftsjahr 2025/2026 eine Erwartung von TEUR 28.800. Dennoch können auch zukünftig unterbrochene Lieferketten bei Rohstoffen und Fertigerzeugnissen zu Engpässen bei der Versorgung mit Dentalverbrauchsmaterial führen. Das Risko der Nichtzulassung von etablierten Dentalprodukten durch die Einführung der regulatorischen Bestimmungen der MDR konnte mit der Verlängerung der Übergangsfrist verschoben werden. Mittelfristig geht die Geschäftsführung von einer weiteren positiven Umsatz- und Ertragsentwicklung des Unternehmens aus.
Ratingen, 27. Februar 2025 Shofu Dental GmbH gez. Martin Hesselmann BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024SHOFU DENTAL GMBH, RATINGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24SHOFU DENTAL GMBH, RATINGENA. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet Shofu Dental GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 43086 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Ratingen. Die Gesellschaft befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie des § 43 GmbHG erstellt. Bei der Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht, der des Vorjahres. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- und Herstellungskosten und - so weit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen werden nach Maßgabe der steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauern linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist im Einzelnen wie folgt bemessen: - Gebäude auf eigenem Grund und Boden 50 Jahre - Einrichtungen auf fremdem Grund und Boden 5 - 10 Jahre - Maschinen und maschinelle Einrichtungen 5 Jahre - Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 - 10 Jahre Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips oder zum niedrigeren Teilwert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Abschlag des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für die nächste Periode darstellen. Rückstellungen/Verbindlichkeiten Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Barwert und damit zum Erfüllungsbetrag nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Es wurde ein Rechnungszins von 1,83 % und ein Rententrend von 2,0 %. Für die biometrischen Annahmen wurden den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck herangezogen. Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Deckungsvermögen verrechnet. Das Deckungsvermögen dient ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen und ist dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Wert. Die Neuerung des § 253 Abs. 2 und 6 HGB im Rahmen des Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über den Jahresabschluss, den konsolidierten Abschluss und damit verbundene Berichte von Unternehmen bestimmter Rechtsformen und zur Änderung der Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG des Rates (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz), bezüglich der Verlängerung des Zeitraums zur Ermittlung des durchschnittlichen Zinssatz für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtung von sieben auf zehn Jahre wurde gemäß Artikel 75 EGHGB erstmalig zum Stichtag 31.März 2016 angewendet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung nach altem Recht beträgt laut Gutachten EUR 418.330,00. Bei der Anwendung des neuen Rechts, der zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung beläuft sich der Erfüllungsbetrag EUR 418.081,00. Der Differenzbetrag beläuft sich auf EUR 249,00. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens in 2023/2024 einschließlich der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (s. Anlage 3a). Umlaufvermögen I. Vorräte Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
III. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Da der Erfüllungsbetrag der dazugehörigen Verpflichtungen i.H.v. EUR 418.081,00 den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens i.H.v. EUR 320.650,02 nach den Grundsätzen der Einzelbewertung übersteigt, ist eine Unterdeckung unter dem Posten "Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" i.H.v. EUR 97.430,98 passivisch ausgewiesen. PASSIVA Eigenkapital I. Stammkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.000. II. Kapitalrücklage Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. Juni 2019 wurde der Betrag von TEUR 2.000 in die Kapitalrücklage eingestellt. III. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag entwickelt sich wie folgt:
IV. Jahresüberschuss Das Geschäftsjahr der Gesellschaft endet mit einem Jahresüberschuss von EUR 3.543.413,69 (im Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 3.296.305,59). Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. Mai 2024 wird der Jahresüberschuss zu 25 Prozent auf neue Rechnung vorgetragen und eine Dividende in Höhe von EUR 2.657.560,00 ausgeschüttet. V. Rückstellungen In der Position "Sonstige Rückstellungen" wurden allen erkennbaren Risiken in angemessenen und ausreichenden Maße Rechnung getragen.
VI. Verbindlichkeiten Art und Umfang der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, sind EUR 3.286.959,04 der Shofu Inc., Kyoto/Japan, enthalten. Der Saldo stimmt mit der eingeholten Saldenbestätigung überein. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 HGB i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz erfasst und belaufen sich auf TEUR 25.829 (Vorjahr TEUR 23.371). Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 HGB i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz erfasst und belaufen sich auf TEUR 166 (Vorjahr TEUR 116). B. Sonstige Angaben Zu Geschäftsführern der Gesellschaft im Berichtsjahr war bestellt: Herr Martin Hesselmann, Dipl.-Oec., Mülheim a. d. R./Deutschland Die Muttergesellschaft der Shofu Dental GmbH ist die Shofu Inc., Kyoto/Japan. Die Anteile liegen zu 100 % in deren Besitz. Die Shofu Dental GmbH, Ratingen unterhält eine Betriebsstätte in Tonbridge/ Großbritannien. Seit dem 1. April 2015 ist eine weitere Betriebsstätte in Mailand, Italien aktiv. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB wurde unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Berichtsjahr wurde durchschnittlich folgende Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt:
Gesamthonorar Abschlussprüfer Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfung TEUR 31 Steuerberatungsleistungen EUR 6 und sonstige Leistungen TEUR 5 angefallen. C. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zukünftigen Verpflichtungen aus längerfristigen Mietvereinbarungen von Betriebsmitteln stellen sich zum 31. März 2024 wie folgt dar:
Eventualverbindlichkeiten bestanden zum 31. März 2024 nicht.
Ratingen, den 27. Februar 2025 gez. Martin Hesselmann Der Jahresabschluss wurde am 30. Mai 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Shofu Dental GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Shofu Dental GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Shofu Dental GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 27. Februar 2025 HLB
TREUMERKUR GmbH & Co. KG
ppa. Dipl-Ök. Burkhard Berg, Wirtschaftsprüfer Dipl.- Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer |
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