Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 16861 PI
Vorher
Blitz 13-416 GmbH
Eingetragen
17.9.2013
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Verwaltung des eigenen Vermögens sowie der Ankauf, Verkauf und die Lagerung von Inventar und anderen Vermögensgegenständen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
QHC Holding CompanyUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Devicor Medical Products, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Devicor Medical Europe GmbH

Quickborn/Krs. Pinneberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Devicor Medical Europe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Devicor Medical Europe GmbH, Quickborn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Devicor Medical Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 10. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Behr, Wirtschaftsprüferin

Kerber, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 54.320,60 67
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.422,43 14
62.743,03 81
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 2.071.969,71 1.600
III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.491.589,91 1.632
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.303.017,29 4.096
3. Sonstige Vermögensgegenstände 312.638,35 456
7.107.245,55 6.184
III. Guthaben bei Kreditinstituten 5.870.450,26 5.495
15.049.665,52 13.279
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.065,00 0
15.131.473,55 13.360

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 1.948.198,02 1.948
III. Jahresüberschuss 0,00 0
1.973.198,02 1.973
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.096,95 343
2. Sonstige Rückstellungen 91.873,78 87
95.970,73 430
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 77.790,24 79
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.962.851,99 10.856
3. Sonstige Verbindlichkeiten 21.662,57 22
davon Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 21.662,57 (Vj. TEUR 22)
13.062.304,80 10.957
15.131.473,55 13.360

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 28.570.849,64 24.994
2. Sonstige betriebliche Erträge 298.793,88 353
davon Erträge aus der Währungsumrechnung
EUR 298.793,88 (Vj. TEUR 353)
28.869.643,52 25.347
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.733.951,45 22.481
4. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.411,63 13
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.207.817,67 2.098
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 425.593,13 (Vj. TEUR 201)
27.958.180,75 24.592
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.700,65 10
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.390,35 37
davon an verbundene Unternehmen
EUR 19.086,00 (Vj. TEUR 0) 17.310,30 -27
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 37.354,32 253
9. Ergebnis nach Steuern 891.418,75 475
10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 891.418,75 475
11. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Die Gesellschaft Devicor Medical Europe GmbH hat ihren Geschäftssitz in Quickborn und ist unter der HRB 16861 PI beim Amtsgericht Pinneberg eingetragen.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht.

Größenabhängige Erleichterungen im Sinne des § 288 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs soweit möglich in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 266 bzw. 275 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind in Bezug auf ihre Darstellung mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Abschreibungen werden linear vorgenommen, wobei die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde gelegt werden:

Software 3 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-8 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden, sofern innerhalb eines Jahres fällig, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei langfristigen Posten in Fremdwährung mit Fälligkeit größer einem Jahr wurden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Aufgrund der steuerlichen Organschaft werden die Abweichungen bei der Organträgerin berücksichtigt.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, welcher als Anlage diesem Anhang beigefügt ist.

II. Vorräte

Die Vorräte sind mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für schwer gängige Teile wurden Gängigkeitsabschläge berücksichtigt.

III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen unverändert zum Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.303 (Vj. TEUR 4.096) sind ausschließlich auf Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

IV. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewerbesteuerrückstellungen des Veranlagungszeitraumes 2021

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Kosten der Abschlussprüfung.

V. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 12.072 aus Lieferungen und Leistungen (Vj. TEUR 10.381). Daneben sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 891 aufgrund des Gewinn- und Ergebnisabführungsvertrages enthalten.

VI. Beziehungen zu Gesellschaftern

Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen die Gesellschafterin Leica Biosystems Nussloch GmbH, Nußloch. Aufgrund des Gewinn- und Ergebnisabführungsvertrages bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 891 (Vj. TEUR 475).

VII. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen ausschließlich Währungskurseffekte in Höhe von TEUR 299 (Vj. TEUR 353).

VIII. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Vertriebsaktivitäten in Höhe von TEUR 762 (Vj. TEUR 883), Miete für das Lagerhaus in Höhe von TEUR 517 (Vj. TEUR 501), Marketing Weiterbelastungen mit TEUR 100 (Vj. TEUR 114) sowie die Währungskurseffekte mit TEUR 426 (Vj. TEUR 201).

IX. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Hinsichtlich der neu eingeführten Regelung des § 285 Nr. 30a HGB und der daraus resultierenden Auskunftspflicht über einen sich aus dem Mindeststeuergesetz oder eines entsprechenden ausländischen Mindeststeuergesetzes ergebenden Steueraufwandes/-ertrages, sowie Erläuterungen zu den erwarteten Auswirkungen aus der Anwendung solcher noch nicht in Kraft getretener Mindeststeuergesetze, wurden Überlegungen in Abstimmung mit dem obersten Gesellschafter (Weltkonzern Danaher Corp., Washington/USA) vorgenommen. Auf Basis der in diesem Zusammenhang erstellten Berechnungen für die jeweilige Gesellschaft sind wir derzeit der Ansicht, dass mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft aus der Einführung des Mindeststeuergesetzes zu rechnen ist.

C. Sonstige Angaben

I. Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des von der KVHG2 GmbH, Wetzlar, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, an dem neben unserer Gesellschaft verschiedene Gesellschaften des Danaher-Konzerns teilnehmen, haftet unsere Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitssaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, der KVHG2 GmbH, ergibt.

Zum 31. Dezember 2023 bestand kein Haftungsrisiko aus Cash- Pooling, da das Cash-Pool-Konto der KVHG2 GmbH zum Bilanzstichtag einen Guthaben-Saldo aufwies.

Weitere Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Verträgen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.120 (Vorjahr TEUR 1.600). Im Besonderen handelt es sich hierbei um Miet- und Serviceverträge mit unseren Distributoren in den Niederlanden. Der mit Gerlach & Co. Internationale Expediteurs B.V., Venlo, Niederlande, geschlossene Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Der abgeschlossene Servicevertrag mit DHL Supply Chain B.V., Eindhoven, Niederlande, kann mit einer Frist von 180 Tagen gekündigt werden, wobei die Frist nach dem 31. März 2026 verfällt.

Ansonsten bestanden zum Bilanzstichtag keine weiteren nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

III. Angaben zum Konzernabschluss nach § 285 Nr. 14 und 14a HGB

Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100 % seit 1. Januar 2022 von der Leica Biosystems Nussloch GmbH, Nußloch gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Danaher Corporation, Washington D.C., USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger unter der Gesellschaft DH Holdings Germany GmbH, Wetzlar, im Bundesanzeiger offengelegt.

Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2023 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in englischer Sprache offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Danaher Corporation) nach US GAAP aufgestellt; die befreiende Wirkung tritt mit der Offenlegung im Bundesanzeiger unter der Gesellschaft DH Holdings Germany GmbH, Wetzlar, ein.

Mit nahestehenden Personen fanden keine nicht marktüblichen Geschäfte statt.

IV. Angaben zu beschäftigten Arbeitnehmern nach § 285 Nr. 7 HGB

Die Gesellschaft beschäftigte wie im Vorjahr keine eigenen Mitarbeiter.

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, aber nicht bereits im Jahresabschluss abgebildet sind, gab es nicht.

VI. Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft hat mit der Muttergesellschaft, Leica Biosystems Nussloch GmbH, Nußloch, einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen.

VII. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane nach § 285 Nr. 9 und 10 HGB

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr bzw. gehören zurzeit die folgenden Personen an:

 

Olaf Andrich, Hamburg, Geschäftsführer

 

(General Manager, Mammotome)

 

Uwe Söder, Glienicke-Nordbahn Geschäftsführer

 

(CFO Mammotome)

 

Ashish Kumudchandra Shah, Yorba Linde, Kalifornien Geschäftsführer

 

(VP Finance)

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt in Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

 

Quickborn, den 11. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Ashish Kumudchandra Shah

Olaf Andrich

Uwe Söder

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 962.212,76 0,00 0,00 0,00 962.212,76
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.706,15 0,00 29.474,08 18.232,07
1.009.918,91 0,00 29.474,08 0,00 980.444,83
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge uschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 895.667,84 12.224,32 0,00 0,00 907.892,16
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.356,65 4.187,31 8.734,32 0,00 9.809,64
910.024,49 16.411,63 8.734,32 0,00 917.701,80
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 54.320,60 66
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.422,43 15
62.743,03 81

Lagebericht für 2023

I. Allgemeines

Die Devicor Medical Europe GmbH, Quickborn, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Leica Biosystems Nussloch GmbH, Nußloch.

Die Devicor Medical Europe GmbH fungiert als europäisches Distributionszentrum. Sie kauft ihre Produkte von der Devicor Medical Products Inc., Cincinnati/USA, und hält die Produkte für die europäische Region in ihrem Lager in Wijchen/Niederlande vor. Jede andere europäische Gesellschaft der Devicor-Gruppe bezieht die Produkte von der Devicor Medical Europe GmbH, um diese anschließend an ihre lokalen Kunden zu verkaufen. Zudem verkauft die Devicor Medical Europe GmbH ihre Produkte an Endkunden in europäischen Ländern, in denen keine Devicor-Gesellschaften ansässig sind.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Die Erwartungen der Geschäftsführung das Vorjahr betreffend haben sich erfüllt. Hiernach wurde eine Zunahme der Umsätze prognostiziert und auch realisiert. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 3.577 auf TEUR 28.571 gesteigert werden. Dies ist wie im Vorjahr auf die gestiegene Anzahl an installierten Systemen und dem damit einhergehenden höheren Bedarf an Verbrauchsmaterialien zurückzuführen. Vor allem in den Ländern Vereinigtes Königreich und Spanien zeigte sich eine positive Marktentwicklung. Insgesamt ist die im Vorjahresabschluss abgegebene Prognose d.h. eine Steigerung im mittleren einstelligen Bereich hinsichtlich der Umsatzerlöse aufgrund der obigen Einflussfaktoren übertroffen worden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren ausschließlich aus Erträgen aus Währungsumrechnungen (USD) in Höhe von TEUR 299 (Vj. TEUR 353).

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 % von TEUR 22.481 auf TEUR 25.734 gestiegen. Der Anstieg des Materialaufwands ist vor allem auf das korrespondierende Wachstum des Umsatzes um 14,3 %zurückzuführen.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 13) stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3. Dies ist getrieben durch die Zunahme der Abschreibungen auf EDV-Lizenzen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 2.207 und lagen über dem Vorjahresniveau (Vj. TEUR 2.098). Dies ist maßgeblich auf eine Erhöhung der Verluste aus Währungsumrechnungen (USD) in Höhe von TEUR 426 (Vj. TEUR 201) zurückzuführen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 38 resultieren ausschließlich aus im Jahr 2023 ergangenen Steuerbescheiden für das Geschäftsjahr 2021.

Auf Basis der vorgenannten Entwicklungen ist das Ergebnis nach Steuern vor Ergebnisabführung auf TEUR 881 (Vj. TEUR 475) gestiegen. Die Prognose des Vorjahres einer positiven Entwicklung des Ergebnisses konnte somit erfüllt werden.

2. Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft lag mit TEUR 63 zum Bilanzstichtag unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 81). Dies resultiert aus der Bereinigung unserer Betriebs- und Geschäftsausstattung im Zuge der jährlichen Anlageninventur

Die Vorräte haben sich deutlich um TEUR 472 auf TEUR 2.072 erhöht und liegen somit etwa 29,5% über dem Niveau des Vorjahres. Hiervon entfallen TEUR 924 auf unterwegs befindliche Ware. Dies ist ein Resultat eines erhöhten Auftragseinganges zum Schluss des Berichtsjahres.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.632 um TEUR 140 auf TEUR 1.492 geringfügig verringert. Dies ist auf eine verbesserte Zahlungsmoral unserer Kunden zum Ende des Berichtszeitraumes zurückzuführen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.096 auf TEUR 5.303 gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus der insbesondere zum Schluss des Geschäftsjahres erhöhten Nachfrage unserer Produkte im europäischen Absatzraum.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 144 auf TEUR 315 gesunken. Dies resultiert insbesondere aus gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Steuererstattungsansprüchen aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 ergangenen Steuerbescheide.

Im Bereich der Rückstellungen ergab sich eine Verringerung um TEUR 334 auf insgesamt TEUR 96. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen infolge gesunkener Steuerrückstellungen um TEUR 343.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Ende des Geschäftsjahres 2023 um TEUR 1 auf TEUR 78 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 2.107 auf TEUR 12.963 aufgrund steigender Intercompany Lieferungen und Leistungen.

3. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote beträgt 13,0 % und hat sich damit unter das Niveau des Vorjahres bewegt (14,8 %). Dies ist auf die höhere Gewinnabführung sowie auf die Erhöhung weiterer Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die somit im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen. Entsprechend erhöhte sich die Fremdkapitalquote von 85,2 % im Vorjahr auf 87,0 % im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die geringe Erhöhung des kurzfristigen Fremdkapitals resultiert aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich im Berichtszeitraum von TEUR 5.495 auf TEUR 5.870 und steht im Zusammenhang mit den gestiegenen Umsatzerlösen und der gestiegenen Zahlungsmoral der Kunden am Jahresende. Die liquiden Mittel im Cash- Pool waren stets ausreichend, um den Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr nachzukommen.

Insgesamt schätzen wir die wirtschaftliche Lage als zufriedenstellend ein.

4. Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren und somit die Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung), die Entwicklung dieser Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 verglichen mit dem Vorjahr wurde oben unter den entsprechenden Punkten dargestellt.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei der Gesellschaft ist ein Qualitätsmanagement eingeführt worden, welches die Qualität in der Prozessentwicklung überwacht. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei.

Durch die Umsetzung interner Umweltziele sowie durch externe Zertifizierungen erfüllt die Gesellschaft die konzerninternen Anforderungen an den Umweltschutz.

Diese nichtfinanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind.

Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren.

III. Risiken und Chancen

1. Risikomanagement

Im Berichtsjahr bestanden für die Gesellschaft keinerlei Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdeten. Ebenso sind wirtschaftliche, rechtliche oder sonstige Bestandsgefährdungspotenziale für die Zukunft der Gesellschaft nicht zu erkennen.

Zur frühzeitigen Identifizierung von eventuell auftretenden Risiken und zur dadurch möglichen rechtzeitigen Planung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen unterhält die Gesellschaft ein Risikomanagement-System. Zur Erkennung und Minimierung von wirtschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Risiken hat die Geschäftsführung Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme implementiert, die über Planungs-, Entscheidungs- und Controllingprozesse die frühzeitige Identifikation von Risikopotenzialen und damit die Einleitung geeigneter Korrekturmaßnahmen gewährleisten soll.

Bezüglich derjenigen Geschäftsprozesse, die für das finanzielle Reporting der Gesellschaft bedeutsam sind, sind zusätzlich weitere Kontrollmechanismen im Rahmen der seit 2005 durchgeführten Prüfungen gemäß der amerikanischen Sarbanes-Oxley (SOX) Erfordernisse implementiert. Darüber hinaus sind entsprechende Versicherungen zur Eingrenzung der finanziellen Auswirkungen von Schadensfällen und Haftungsrisiken abgeschlossen. Insgesamt sieht sich die Gesellschaft aufgrund des implementierten Risikomanagementsystems als gut aufgestellt an, um möglichen Risiken rechtzeitig zu begegnen.

2. Risiken der künftigen Entwicklung

Preisänderungsrisiken

Die Gesellschaft unterliegt analog zu ihren Wettbewerbern Risiken aus der Entwicklung von Verkaufspreisen für ihre Produkte. Dabei hat es die Gesellschaft auf dem weltweiten Markt grundsätzlich mit wenigen Wettbewerbern zu tun. In einigen Spezialgebieten und lokalen Gebieten gibt es weitere Nischenanbieter.

Liquiditätsrisiken/Forderungsausfälle

Aufgrund des über die KVHG2 GmbH organisierten Cash-Poolings mit einem externen Kreditinstitut sehen wir keine Risiken für die Sicherstellung der Liquidität.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und eventuellen Forderungsausfällen werden durch ein strenges Kreditmanagement und ein aktives Mahnwesen vorgebeugt. Zusätzlich werden im Einzelfall entsprechende Einzelwertberichtigungen gebildet.

Währungsrisiko

Das Umsatzwachstum und die Ergebnislage können durch mögliche Wechselkursschwankungen beeinflusst werden, wobei dieses Risiko sich hauptsächlich auf die Forderungen in verschiedenen Währungen erstreckt.

Die Einschätzung der Risiken der künftigen Entwicklung bezieht sich auf einen Prognosezeitraum von einem Geschäftsjahr.

Ukraine-Krieg

Der Beginn des Ukraine-Krieges, sowie des Nahost-Konflikt bedeutete ein einschneidendes Ereignis für die globale Wirtschaft. Es ergaben sich infolge dieser Ereignisse zeitnah schwerwiegende Reaktionen auf den globalen Rohstoff- und Kapitalmärkten mit vielfältigen Auswirkungen auf die Marktteilnehmer, die große weltweite Verunsicherung hieraus hält unvermindert an. Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses besteht daher das generelle und nicht spezifizierte Risiko, dass sich die andauernden Belastungen durch diese Konflikte negativ durch indirekte Effekte auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken könnten, etwa durch hohe Inflation auf verschiedenen Beschaffungsmärkten. Die Gesellschaft besitzt in keinem der betroffenen Länder Tochtergesellschaften oder Beteiligungen und unterhält auch keine direkten Geschäftsbeziehungen weder mit Kunden noch mit Lieferanten, von daher geht die Gesellschaft aus heutiger Sicht davon aus, dass der derzeitige Konflikt keine nennenswerten direkten Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben wird.

3. Chancen der künftigen Entwicklung

Zukünftige Chancen der Devicor Medical Europe GmbH hängen insbesondere von der Produktentwicklung sowie der Vertriebstätigkeit verbundener Devicor-Gesellschaften ab. Das Nachfragepotential im übrigen Vertriebsgebiet ist durch ein ähnliches Bild gekennzeichnet und bietet perspektivisch gute Aussichten auf Wachstum und die Erschließung neuer Absatzmärkte. Durch die weiterhin konsequente Umsetzung des laufenden Innovationsprogrammes sieht die Geschäftsführung in allen Vertriebsregionen weitere Umsatzpotenziale.

IV. Prognosebericht

Vor dem Hintergrund einer guten Auftragslage zum Jahresende 2023, der anhaltenden Neukundengewinnung sowie Lieferschwierigkeiten bei Wettbewerbern erwarten wir für 2024 eine Steigerung des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Im Jahresverlauf erwartet die Geschäftsführung eine stetige Steigerung der monatlichen Umsätze über das Niveau des jeweiligen Vorjahresmonats. Das Ergebnis nach Steuern (vor Ergebnisabführung) wird 2024 ähnlich wie die Umsatzentwicklung moderat über dem Vorjahr liegen.

 

Quickborn, den 11. Juli 2024

Geschäftsführung

Ashish Kumudchandra Shah

Olaf Andrich

Uwe Söder

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Devicor Medical Europe GmbH, Quickborn, wurde am 26.11.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

19 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.