Dussmann Service Deutschland GmbH

Friedrichstraße 90, 10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 127152
Vorher
CARTERA Management-Holding GmbH
Eingetragen
25.4.1994
Branche
Allgemeine GebäudereinigungVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
1. Die Erbringung von Dienstund Werkleistungen verschiedener Art im In- und Ausland für sämtliche Kunden, insbesondere Gewerbe- und Industriekunden sowie für die öffentliche Hand, insbesondere im Bereich A) der Gebäudereinigung wie z.B. Unterhaltsreinigung, Reinraumreinigung, Krankenhausreinigung, Hygiene, Spezialreinigung sowie Industriereinigung, B) der Gebäudetechnik in Form von der Beratung, Planung, Installation sowie Instandhaltung von technischen Anlagen für den Gebäudebetrieb, Brandschutz, Betriebsfeuerwehr, Hausmeisterdiensten, E-Mobilität, C) der integrierten Sicherheitslösungen bestehend aus klassischen Wachschutzleistungen sowie hochtechnologischen Überwachungs- und Zutrittskontrollsystemen, D) der Grünanlagenpflege, E) des Food Services (Catering) für Betriebsgastronomien, Gaststätten und gaststättenähnliche Betriebe, Schulen sowie für die Vollverpflegung von Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen sowie die Außerhaus-Belieferung mit Speisen, alkoholfreien und alkoholischen Getränken. 2. Die Beratung und Führung von Dienstleistungsbetrieben, wie Hotels, Kantinen, gaststättenähnlichen Betrieben, Senioreneinrichtungen. 3. Die Verwaltung eigenen Grundbesitzes, die Gesellschaft kann für diese Zwecke Grundstücke erwerben, verwalten und veräußern. 4. Die Verwaltung fremden Grundbesitzes und damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen, einschließlich der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums von Wohnungseigentümern im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes und der Verwaltung von Mietverhältnissen über Wohnräume für Dritte. 5. Schaffung und Unterhaltung von Kindertagesstätten, Vorschuleinrichtungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe; sonstiger der Förderung des Wohles von Kindern und Jugendlichen dienenden Einrichtungen; Durchführung von zielgruppenoffenen und bedarfsgerechten Angeboten für Kinder- und Jugendliche. Die Unterhaltung umfasst auch das Betreiben der Einrichtungen.

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Vellage
seit 3.2.2025
Geschäftsführer
Manuela Stirl
seit 3.2.2025
Prokura
Ann-Kathrin Bühler
seit 3.2.2025
Prokura
Ulf Stremmel
seit 5.9.2024
Prokura
Dirk Zimmermann
seit 16.7.2024
Prokura
Marc Mrotzek
seit 10.6.2024
Prokura
Corinna Feistel
seit 9.1.2024
Prokura
Edwin Guth
seit 27.10.2023
Prokura
Annika Eitz
seit 17.7.2023
Prokura
Christian Briss
seit 28.4.2023
Prokura
Guido Schaal
seit 28.4.2023
Prokura
Mustafa Rüth
seit 20.3.2023
Prokura
Corinne Kaun
seit 20.3.2023
Prokura
Bernd Freier
seit 29.12.2022
Prokura
Steffen Dernoscheck
seit 2.12.2022
Prokura
Jana Langwagen
seit 24.8.2022
Prokura
Ingmar Mieß
seit 24.8.2022
Prokura
Bernd Zühr
seit 24.8.2022
Prokura
Martin Stolzenberg
seit 24.8.2022
Prokura
Peggy Groba
seit 24.8.2022
Prokura
Bernd Lausch
seit 5.7.2022
Prokura
Michael Hartmann
seit 28.1.2022
Prokura
Markus Möllers
seit 28.1.2022
Prokura
Antje Budzynski
seit 28.1.2022
Prokura
Matthias Meyer
seit 7.12.2021
Prokura
Jan Matthes
seit 21.6.2021
Prokura
Daniel Höland
seit 14.10.2019
Geschäftsführer
Philipp Conrads
seit 16.9.2019
Geschäftsführer
Ralf Michael Lutz
seit 13.3.2017
Geschäftsführer
Harald Fischer
seit 15.6.2011
Geschäftsführer
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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dussmann AG & Co. KGaAEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dussmann AG & Co. KGaA
Germany
4.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dussmann Service Deutschland GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Grundlagen der Gesellschaft

Mit Ihrer internationalen Präsenz in 18 Ländern zählt die Dussmann Group zu den führenden internationalen Dienstleistungsunternehmen. In aktuell 18 Ländern bieten rund 61.000 Mitarbeiter unseren Kunden unsere Leistungen im infrastrukturellen und technischen Facility Management- sowie im Catering, und in der Pflege und Betreuung von Senioren an. Darüber hinaus betreibt die Dussmann Group Betriebskindergärten und das KulturKaufhaus in Berlin.

Die Dussmann Stiftung & Co. KGaA fungiert innerhalb der Dussmann Group als zentrale Holdinggesellschaft, die alle Anteile an den operativ tätigen Tochtergesellschaften hält. Aufgabe der Holding sind die strategische und finanzielle Führung der Gruppe und die Übernahme der Managementfunktionen, die zur Steuerung, Koordination und Verwaltung der von ihr gehaltenen Beteiligungen benötigt werden.

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Dussmann Service Deutschland GmbH erbringt deutschlandweit als einer der führenden Facility-Management-Anbieter alle Dienstleistungen rund um das Gebäude aus einer Hand: Gebäudetechnik, Catering, Sicherheits- und Empfangsdienste, Betriebs- und Werksfeuerwehr, Gebäudereinigung, Kaufmännisches Management und Energiemanagement.

Neben den Aktivitäten als einer der führenden Facility Management-Anbieter in Deutschland steuert die Dussmann Service Deutschland GmbH das neue Geschäftsfeld Dussmann KulturKindergarten. Im Hinblick auf eine wachsende Nachfrage nach arbeitsplatznaher Kinderbetreuung werden hier im Kundenauftrag Kindergärten mit flexiblen Öffnungszeiten, zweisprachigen Erziehern und kulturellem Schwerpunkt konzipiert und betrieben.

Steuerungssystem

Die Gesellschaft wird als Teil der Dussmann Group monatlich über ein gruppeneinheitliches Berichtswesen gesteuert. Inhalt dieses Berichtswesens ist unter anderem eine einheitliche Deckungsbeitragsrechnung für alle Gesellschaften. Wichtigste Kennzahlen sind dabei neben dem Jahresergebnis die Umsatzerlöse, das Operative Ergebnis sowie das EBTA. Die beiden letztgenannten Kennzahlen ergeben sich nicht unmittelbar aus der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung sondern folgen einer konzerninternen Managementdefinition. Dabei stellt das operative Ergebnis das Ergebnis aus der einheitlichen Deckungsbeitragsrechnung nach Hauptverwaltungskosten dar. Das EBTA entspricht im Wesentlichen dem Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und vor Firmenwertabschreibungen.

Neben diesen Kennzahlen wird weiterhin im Rahmen eines monatlichen Working Capital Reportings auf die Laufzeit und Werthaltigkeit von Forderungen geachtet, um die sich hieraus ergebenden Risiken zu minimieren.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Mit nur 0,4 Prozent realem Zuwachs bezeichnet die deutsche Wirtschaft im Jahr 2013 ein nur schwaches Wachstum. Zum Einen ist dies noch immer eine Folge der europäischen Rezession und Skepsis gegenüber der Staatsschuldenkrise, zum Großteil liegt dies aber auch im schwachen Winterhalbjahr 2012/2013 der deutschen Wirtschaft begründet. Durch Investitionen, private und öffentliche Konsumausgaben stabilisierte sich die Lage jedoch bereits im Verlauf des Berichtsjahrs.

Die Konjunkturerwartungen sind gegen Ende des Berichtszeitrums wesentlich gestiegen; die Erwartungsindizes in Investition, Export und Konsum sind wieder auf Vorkrisenniveau.

Investitionen verringerten sich im Jahresdurchschnitt 2013 zwar insgesamt, allerdings machte sich im zweiten Halbjahr ein enormer Wachstumsbeitrag bemerkbar, zurückzuführen auf die günstigen Finanzierungsbedingungen und mehr Vertrauen in die Stabilisierung im Euro-Raum und der Weltwirtschaft.

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich weiterhin positiv; sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und Erwerbstätigkeit nahmen zu. Die Arbeitslosenquote sank von 7,3 % im Januar 2013 bis auf 6,7% im Dezember 2013. In Süddeutschland wurden unterjährig Werte von deutlich unter 4 % erreicht.

Der Markt für Facility Management war auch im Jahr 2013 eine Branche mit leichtem Wachstum und steigendem Bedarf an Arbeitskräften. Demgegenüber nahm 2013 der Fachkräftemangel weiter zu. Die Rekrutierung von Mitarbeitern im Dienstleistungs- und Pflegebereich wird dadurch immer schwieriger. Oft fehlt Bewerbern die technische Kompetenz und handwerkliche Ausbildung. Insbesondere in der Pflege wirkt der Fachkräftemangel bereits marktbeeinflussend und hemmt die weitere Entwicklung und den Ausbau des Geschäfts.

Die Bündelung von Dienstleistungen und die Verknüpfung von Synergien gehen einher mit der kontinuierlich wachsenden Anforderung an wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und energieeffizienten Dienstleistungen.

Vor allem in der Gebäudereinigung boomt das Bewusstsein gegenüber der Umweltfreundlichkeit. Der Einsatz von ökologischen Produkten und Maschinen mit geringerem Stromverbrauch liegt immer mehr im Trend. Dies brachte zwar einen erhöhten Kostenfaktor mit sich, dagegen steht jedoch der verantwortungsvolle und somit auch kostensparende Einsatz und Verbrauch von natürlichen Ressourcen.

Die erneute Bestätigung unseres Branchenmindestlohns durch die Bundesregierung unterstützt uns bei der Bekämpfung eines Preiswettbewerbs auf Kosten der Mitarbeiter. Durch die Festlegung des Mindestlohns per Rechtsverordnung ist auch unseren Auftraggebern der verbindliche Tariflohn als wesentliche Kalkulationsgröße in der Preisgestaltung bekannt und schafft auf diese Weise die Grundlage eines fairen Wettbewerbs.

Im Bereich Catering übten die steigenden Lebensmittelpreise 2013 einen Preis- und Margendruck aus. Weiterhin steht ausgewogene Ernährung in Verbindung mit fairem Preisleistungsverhältnis im Fokus der Verbraucher. Biologisch angebaute Lebensmittel und alternative Ernährungsweisen, wie beispielsweise vegane Ernährung, gewinnen für Verbraucher zunehmend an Bedeutung.

Die Internationalisierung und Bündelung von Dienstleistungen über den Standort Deutschland hinweg nahm auch im Berichtsjahr 2013 weiterhin zu. Demzufolge hält auch der Trend der letzten Jahre hin zu länderübergreifenden Ausschreibungen mit standardisierten Dienstleistungsprozessen weiter an.

Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr konnten erneut deutliche Zugewinne im Umsatz der Dussmann Service Deutschland GmbH verzeichnet werden. Die Gesellschaft wuchs im Berichtsjahr um 3,1%. Das gesteckte Ziel mit einem Wachstum von 5,7% wurde jedoch um Mio. EUR 13 verfehlt. Das Wachstum verteilt sich auf fast alle Unternehmensbereiche der Gesellschaft. Die größte Wachstumsrate konnte im Unternehmensbereich Gebäudereinigung mit einem Wachstum von Mio. EUR 13 erzielt werden. Mit einem Umsatz von Mio. EUR 190 ist der Unternehmensbereich Catering nach wie vor die umsatzstärkste Sparte der Gesellschaft.

Innovative Dienstleistungsansätze, nachhaltige Betreiberkonzepte und Services rund um die Immobilie aus einer Hand konnten die Marktposition stärken. Kundenzufriedenheit, hohe Qualität gepaart mit Flexibilität, sowie die Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern bleiben zentrale Zielstellungen.

Mit einem Auftragseingang von Mio. EUR 97 blickt der Bereich erneut auf ein Rekordjahr zurück. Namhafte Kunden konnten im Berichtsjahr hinzugewonnen werden. Signifikant war der Auftragseingang eines Großkunden aus dem Bankensektor. Die durch die Dussmann Service Deutschland GmbH in 2013 gewonnene Ausschreibung beinhaltet das infrastrukturelle, technische und kaufmännische Gebäudemanagement für alle bundesweiten Liegenschaften des Großkunden für die nächsten 5 Jahre. Der Auftragsstart erfolgt wie bei Projekten dieser Größenordnung üblich, nach Abschluss einer Vorlaufphase zum 01. April 2014. Im Berichtsjahr galt es die Grundlagen für einen erfolgreichen Projektstart sicherzustellen. Die Organisation musste für diesen Auftrag entsprechende Managementkapazitäten aufbauen, die Einstellung von Fach- und Führungskräften sicherstellen und einen belastbaren infrastrukturellen Rahmen (einschließlich IT) bereitstellen. Die Anzahl unserer Mitarbeiter hat sich bis zum Start allein aus diesem Projekt um ca. 1.200 erhöht.

Ebenfalls wurde im Berichtsjahr das PPP-Projekt JVA Bremervörde in Zusammenarbeit mit einem weiteren Dienstleister gestartet. Hierin betreut Dussmann Service Deutschland nicht nur die Gefangenen im Bereich der medizinischen Versorgung sondern ist für die Beköstigung der Insassen sowie der Mitarbeiter und Beamten im Justizvollzug verantwortlich.

Vorbereitende Maßnahmen wurden für das PPP-Projekt Hochtaunus-Kliniken getroffen. In diesem Projekt übernimmt Dussmann Service Deutschland die Gebäudereinigung sowie Teile der technischen Dienstleistungen der Kliniken.

Im November des Berichtsjahres wurden die Vorbereitungen für das SEPA-Verfahren erfolgreich abgeschossen. Neben einem erforderlichen Releasewechsel des SAP-Systems, müssen die Vorsysteme für die Kinder- / und Schulspeisung auf die neuen Anforderungen angepasst werden.

In der bereits bestehenden Alarmempfangszentrale in Gardelegen/Sachsen-Anhalt, welche als eine der ersten nach den neusten Anforderungen der DIN 50518 errichtet wurde, konnte ein Service-und Helpdesk für unsere Kunden erfolgreich in Betrieb genommen werden. Dadurch wurden die bisher bestehenden dezentralen Lösungen abgelöst und die Servicequalität für unsere Kunden deutlich gesteigert.

Im Catering wurden im Berichtsjahr zwei große Produktionsstandorte für die Zubereitung von Lieferessen geschlossen. Die Rückabwicklung dieser Einrichtungen belastete das Ergebnis von Dussmann Service Deutschland deutlich.

Deutliche Lohnkostensteigerungen in diversen Tarifgebieten, welche zunächst nicht vollumfänglich an die Kunden weitergereicht werden konnten, sowie eine Grippewelle wirkten sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis aus. Infolge der Grippewelle lagen die Kosten für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall im ersten Quartal deutlich über dem Vorjahreswert. Trotz deutlicher Verringerung der Ausfalltage im letzten Quartal, stiegen die Lohnfortzahlungskosten im Berichtsjahr 0,4% gegenüber dem Vorjahr.

Das Hochwasser Mitte des Jahres hat in unseren Niederlassungen entlang der Elbe zu Umsatzeinbrüchen geführt, welche sich ebenfalls im Ergebnis bemerkbar machten.

Das geplante operative Ergebnis wurde auf Grund der deutlich gestiegenen Personalkosten (+°5,7 %) durch Tarifsteigerungen und der Grippewelle sowie Sondereffekten verfehlt.

Prozessuale Verbesserungen, die Qualifizierung unserer Mitarbeiter sowie die weitere Konsolidierung unserer Lieferanten, insbesondere im Food-Bereich, unterstützten die operativen Einheiten bei der Sicherstellung der Betriebsergebnisse.

Inhouse-Qualifizierungsprogramme in Zusammenarbeit mit namhaften Instituten und Lieferanten wirkten dem im Berichtsjahr gestiegenen Fachkräftemangel entgegen. So wurden im Berichtszeitraum erneut viele hundert Mitarbeiter im hauseigenen Schulungszentrum in allen Unternehmensbereichen fortgebildet. Im Fokus der Qualifizierung standen im Berichtsjahr erneut Schulungen über fachspezifische Kenntnisse im Bereich der Gebäude- und Betriebstechnik sowie der Meisterlehrgang in der Gebäudereinigung.

Für die weitere Entwicklung des Geschäftsbereichs wird eine noch stärkere Integration des angebotenen Dienstleistungsportfolios in der Wertschöpfungskette der Kunden angestrebt, um dem Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten. Im Fokus liegen hier insbesondere höherwertige Leistungen, wie sie etwa für die Unterstützung der Kernprozesse in Krankenhäusern oder rund um die Reinigung und Versorgung von Reinräumen erforderlich sind. Besondere strategische Bedeutung für Dussmann Service Deutschland hat der Gesundheitsmarkt. Die wachsende Nachfrage nach fachlich versierten Dienstleistungen, die hohen Qualitäts- und Hygienestandards genügen müssen, kommt uns ebenso entgegen wie die Tendenz, aus Kostengründen Teile der Wertschöpfungskette, die bislang selbst erbracht wurden, spezialisierten Dienstleistern oder gemeinsamen Servicegesellschaften anzuvertrauen. Vorteilhaft ist dabei, dass es sich um einen weitgehend konjunkturunabhängigen Markt handelt.

Die Geschäftsentwicklung verlief im Berichtsjahr insbesondere vor dem Hintergrund größerer Auftragseingänge sehr zufriedenstellend. Die Dussmann Service Deutschland GmbH beendete das Geschäftsjahr 2013 mit einem Umsatz von Mio. EUR 525 d.h. leicht unter unseren Planungen bei einer überproportionalen Steigerung des EBTA und des Jahresergebnisses auf TEUR 17.248. Mit dem Erwerb der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH im April 2013 konnte die Kompetenz im Bereich der Gebäudetechnik um einen Komplettanbieter für kälte- und klimatechnische Ausrüstungen ergänzt werden, dadurch wurde ein weiterer Baustein der strategischen Branchenorientierung hinzugefügt, da insbesondere für Unternehmen der Lebensmittelindustrie, der Pharmaindustrie, der Halbleiter- und IT-Industrie, aber auch im Gesundheitsmarkt kälte- und klimatechnische Anlagen eine bedeutende Rolle spielen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist im Berichtsjahr durch eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse um Mio. EUR 15,7 auf Mio. EUR 525,2 bei einer leicht überproportionalen Erhöhung des Betriebsergebnisses geprägt. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag deutlich über dem Vorjahresniveau.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

2013 2012 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 525.249 509.582 +15.667 +3,1
Materialaufwand -122.540 -126.467 +3.927 -3,1
Personalaufwand -332.459 -314.409 -18.050 +5,7
Abschreibungen (ohne Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert) -5.930 -5.701 -228 +4,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen / Sonstige Steuern -52.072 -52.558 +486 -0,9
Betriebsaufwand -513.001 -499.135 -13.865 +2,8
Sonstige betriebliche Erträge 2.895 4.026 -1.132 -28,1
Betriebsergebnis 15.143 14.473 +670 +4,6
Beteiligungsergebnis 1.270 413 +857 +207,5
Finanzergebnis -658 -642 -16 +2,5
Neutrales Ergebnis 1.503 1.146 +357 +31,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 17.258 15.390 +1.868 +12,1
Ertragsteuern -10 121 -131 -108,3
Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) 17.248 15.511 +1.737 +11,2

Aufgrund von Neuaufträgen, vor allem in den Bereichen Gebäudereinigung, Gebäudetechnik und Sicherheitsdienste, konnte der Umsatz im Berichtsjahr gesteigert werden.

Der Rückgang des Materialaufwands ist im Wesentlichen auf eine Verschiebung des Umsatzportfolios hin zu personalintensiven Dienstleistungen zurückzuführen.

Insgesamt ist der Betriebsaufwand im Berichtsjahr leicht unterproportional zum Umsatz gewachsen.

Die gegenüber dem Vorjahr geringeren anderen laufenden betrieblichen Erträge ergeben sich hauptsächlich aus den einmaligen Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen.

Das gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechterte Finanzergebnis resultiert aus einer höheren Ausnutzung konzerninterner Kreditlinien, welche auf die im Berichtsjahr gestiegenen Umsätze und damit einhergehend auf das erhöhte Working Capital sowie auf dem Kauf der Anteile an der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH zurückzuführen ist.

Das neutrale Ergebnis beinhaltet die wesentlichen einmaligen und aperiodischen Positionen sowie Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Es hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 357 verbessert, was im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen beruht.

2013 2012
TEUR TEUR
Neutrales Ergebnis    
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 2.493 2.073
Periodenfremde Erträge 171 0
Abschreibung Geschäfts- oder Firmenwert -724 -724
Umsatzsteuernachzahlungen -437 -203
  1.503 1.146

Die Steueraufwendungen beinhalten Gewerbesteuererträge und Körperschaftsteueraufwendungen inklusive Solidaritätszuschlag und betreffen ausschließlich die Vorjahre.

Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:

Kapitalflussrechnung 2013¹)

2013 2013 2012
TEUR TEUR TEUR
  Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) 17.248   15.511
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.654   6.425
-/+ Abnahme / Zunahme der Rückstellungen -3.627   1.110
+/- Verlust / Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 16   -141
+/- Abnahme / Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.323   -4.420
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -348   -2.158
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit   21.266 16.327
+ Einzahlungen für Abgänge von Gegenständen des Anlagevermögens 563   517
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -10.851   -6.697
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit   -10.288 -6.180
- Zunahme der Netto-Forderungen gegen verbundene Unternehmen -9.485   -2.053
- Auszahlungen aus der Tilgung von Bankverbindlichkeiten -73   -6.971
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit   -9.558 -9.024
  Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands   1.420 1.123
= Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres   6.062 4.939
  Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres   7.482 6.062

1) Die Kapitalflussrechnung ist nach der indirekten Methode dargestellt.

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr Mio. EUR 21,3.

Die in der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschafteten finanziellen Mittel wurden für Investitionen und für die Rückführung der Banken- sowie Konzernfinanzierung seitens der Dussmann Stiftung & Co. KGaA sowie für Darlehen an die Dresdner Kühlanlagenbau GmbH verwendet. Die Investitionen des Berichtsjahres bezogen sich im Wesentlichen auf Sachanlagen in Dienstleistungsobjekten, Einbauten ins Mosse-Zentrum sowie die Beteiligung an der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH, Dresden.

Das Ziel des in der Unternehmensgruppe zentral überwachten Finanzmanagements liegt in der laufenden Bereitstellung der erforderlichen liquiden Mittel unter Wahrung des Grundsatzes der Optimierung des Zinsergebnisses, der Sicherstellung stabiler Bilanzkennzahlen mit Blick auf das Rating der Gruppe als Ganzes sowie der Wahrung der Unabhängigkeit der Unternehmensgruppe.

Die Finanzierung des langfristig gebundenen Vermögens der Dussmann Service Deutschland GmbH wird durch das Eigenkapital sowie Darlehensverträge mit der Konzernmutter Dussmann Stiftung & Co. KGaA sichergestellt. Das kurzfristige Vermögen wird insbesondere durch ein intensives Forderungsmanagement überwacht. Für die Finanzierung der geschäftsmodelltypischen Betriebsmittel stehen kurzfristige Kreditlinien zur Verfügung, die im Verlauf des Jahres temporär in Anspruch genommen werden. 2012 wurde die Finanzierung der Gruppe durch Abschluss eines Konsortialkreditvertrags auf eine neue stabile Grundlage gestellt. Wie üblich ist dieser Konsortialkreditvertrag verbunden mit der Erfüllung bestimmter vereinbarter Finanzkennzahlen (Covenants). Die Gesellschaft ist befähigt, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.

Aus den zugesagten Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 340,5 stehen den Konzerngesellschaften zum Bilanzstichtag Mio. EUR 221,7 als freie Linien zur Verfügung.

Die Vermögenslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2013 31.12.2012 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Aktiva        
A. Anlagevermögen        
I. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.448 2.171 -723 -33,3
II. Sonstiges Anlagevermögen 23.324 18.983 +4.341 +22,9
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.935 67.900 -1.965 -2,9
II. Forderungen gegen verbundene / nahestehende Unternehmen 21.424 18.247 +3.177 +17,4
III. Sonstige Vermögensgegenstände, Vorräte, Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 7.979 9.237 -1.258 -13,6
IV. Kassen, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks 7.482 6.062 +1.420 +23,4
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1.958 59 +1.899 +3.218,6
  129.550 122.659 +6.891 +5,6
Passiva        
A. Eigenkapital 22.052 22.052 +0 +0,0
B. Sonderposten 160 194 -34 -17,5
C. Rückstellungen 15.296 18.923 -3.627 -19,2
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 74 -73 -98,6
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.610 16.108 -498 -3,1
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.643 44.705 +10.938 +24,5
4. Sonstige Verbindlichkeiten / passive Rechnungsabgrenzungsposten 20.788 20.603 +185 +0,9
  129.550 122.659 +6.891 +5,6

Die Geschäfts- oder Firmenwerte haben sich gegenüber dem Vorjahr auf Grund der planmäßigen Abschreibungen weiter verringert.

Das sonstige Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.341 erhöht. Die getätigten Investitionen in Neu- und Bestandsobjekte überstiegen die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Hervorzuheben ist hierbei die neue Beteiligung an der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH, Dresden.

Das Umsatzvolumen erhöhte sich im Berichtsjahr um 3,1 % bei leicht sinkendem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund eines verbesserten Forderungsmanagements.

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene und nahe stehende Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen gegenüber der neuen Tochtergesellschaft Dresdner Kühlanlagenbau GmbH, Dresden in Höhe von Mio. EUR 4,0.

Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 528 führten im Berichtsjahr zu einer Reduzierung der Sonstigen Vermögensgegenstände. Die debitorischen Kreditoren bestehen hauptsächlich im Zusammenhang mit den abgeschlossenen Rückvergütungsvereinbarungen mit den einzelnen Lieferanten.

Der Anstieg des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens ist durch vorab gezahlte Aufwendungen für einen Großauftrag verursacht, für den Erträge monatlich über die feste Laufzeit des Vertrages beginnend mit der Leistungserbringung ab 2014 anfallen werden.

Aufgrund des mit der Dussmann Service Holding GmbH, Berlin, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages veränderte sich das Eigenkapital im Berichtsjahr nicht. Es beträgt unverändert Mio. EUR 22,1.

Der Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten steht im Zusammenhang mit der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, da in 2012 die Finanzierung der Dussmann-Group neu strukturiert wurde.

Die gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stehen daher im Zusammenhang mit einer zum Stichtag höheren Finanzierung durch die Konzernmuttergesellschaft Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Dussmann Service Holding GmbH, Berlin, beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Ständiges Abwägen von Risiken und Chancen ist die Grundlage verantwortungsbewussten unternehmerischen Handelns der Dussmann-Group. Risikomanagement ist seit Gründung der Dussmann Group ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung.

Zur Messung, Überwachung und Steuerung von Risiken nutzen wir eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen, die laufend weiterentwickelt werden. Dazu gehören ein in der Dussmann Group weltweit einheitlicher Planungs-, Berichts- und Controllingprozess sowie die regelmäßige Überprüfung der Risikofaktoren durch die Geschäftsbereiche, die Finanzfunktionen in der Holding und die Interne Revision.

Ziel der Geschäftsführung der Dussmann Service Deutschland GmbH ist es, operative Risiken unter Wahrung der operativen Chancen auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen. Für die nachfolgend aufgeführten Risiken wurden entsprechend geeignete Maßnahmen umgesetzt.

Operativen Risiken wird durch konsequente Prüfung potenzieller Aufträge vor Auftragsannahme sowie kontinuierliche, zeitnahe und konsequente Überwachung jedes einzelnen laufenden Auftrages auf der Grundlage unserer Deckungsbeitragsrechnung und im Rahmen unseres internen Kontrollsystems begegnet. Mit der Zunahme komplexer Dienstleistungen verändert sich das Risikoprofil dieses Bereichs. Langfristige Vertragsbindungen, zusammenzuführende heterogene Dienstleistungsbilder mit einer hohen Anzahl von wechselseitigen Abhängigkeiten und Risiken, hoher Investitionsbedarf und gegebenenfalls Übernahme der Budgetverantwortung nebst Haftungsübernahmen sowie gegebenenfalls komplexe gesellschaftsrechtliche Gestaltungen erfordern ein erhöhtes Risikobewusstsein. Diesem trägt die Dussmann Service Deutschland GmbH Rechnung durch ein auf das jeweilige Risikoprofil angepasstes System der inhaltlichen und rechtlichen Strukturierung, Kalkulation und Auditierung von Angeboten und Verträgen. Zur Vertiefung des Know-how Transfers zwischen den Regionen finden regelmäßige Erfahrungsaustausche zwischen Fach- und Führungskräften statt.

Ebenso werden operative Risiken durch die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrenzt. Diese Qualifizierung wird einerseits durch vielfältige zentrale Schulungsmaßnahmen sichergestellt, für die auch in 2013 wieder hoch qualifizierte Referenten verpflichtet werden konnten. Dazu kommen Weiterbildungsveranstaltungen und "training on the job" in Objekten und Niederlassungen.

Unsere Führungskräfte entlohnen wir leistungsorientiert. Wir orientieren uns hierbei vor allem am Beitrag des Mitarbeiters zur ergebnisorientierten Unternehmensentwicklung.

Risiken im Einkaufsbereich werden durch überwiegend zentrale Leistung von Lieferanten Rechnung getragen, wodurch unter anderem einheitliche Preis- und Lieferbedingungen erreicht werden.

Risiken der Datenverarbeitung werden durch technische und organisatorische Maßnahmen begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel die redundante Auslegung von Hardware, Spiegelung von Systemen und Datenbanken sowie die regelmäßige organisierte Datensicherung für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes nach einem eventuellen Notfall. Des Weiteren ist für die betriebsnotwendigen Anwendungen eine jederzeitige Rekonstruktion der Daten gewährleistet. Darüber hinaus bestehen Verfahren zur Sicherstellung der Vertraulichkeit der gespeicherten Daten (Kennwortschutz, Zugriffsberechtigungen und Firewallsysteme). Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit sind die Datenverarbeitungssysteme in Deutschland in Rechenzentren der IBM und der QSC AG gehostet. Fragen des Daten- und Zugriffsschutzes sind als Vertragsbestandteil festgelegt. Entsprechend der IT-Strategie des Dussmann-Konzerns werden die IT-Systeme kontinuierlich überprüft und neuen Standards angepasst.

Zur Erreichung des Zieles der Minimierung finanzieller Risiken wurden folgende Maßnahmen ergriffen:

Liquiditätsrisiken begegnen wir durch eine zentralisierte Steuerung des Gesamtkonzerns. Im September 2012 wurde ein bis September 2017 laufender Konsortialkredit in Höhe von EUR 190 Mio. vereinbart. Diese Finanzierung sowie die der Dussmann Group darüber hinaus zur Verfügung stehenden bilateralen Bankkreditlinien gewährleisten die Liquidität im Jahr 2013 und auch in den Folgejahren.

Die Konzernrisiken der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus Haftungen für von Kreditinstituten an verbundene Unternehmen gewährte Kredite. Eine Inanspruchnahme daraus wird nicht erwartet.

Um die Forderungsausfallrisiken auf ein Mindestmaß zu begrenzen, wurde das Forderungsmanagement ab Herbst 2008 über das bisherige Maß hinaus intensiviert und im Jahr 2013 unverändert mit sehr gutem Ergebnis fortgeführt. Aus der bestehenden Forderungsstruktur ergeben sich keine wesentlichen Risiken.

Auf Grund der Personalintensität und der dem Dienstleistungsgeschäft immanenten dezentralen Struktur sind gesetzeswidrige Handlungen von Mitarbeitern und Führungskräften nicht vollständig auszuschließen. Die Geschäftsführung der Dussmann Service Deutschland GmbH hat neben der Einführung eines Code of Conduct bestimmte Systeme geschaffen, um Gesetzesverstöße grundsätzlich zu verhindern und entstehende Unregelmäßigkeiten frühzeitig aufdecken und ahnden zu können. Hier arbeiten wir auch mit Behörden und Sozialversicherungsträgern eng zusammen.

Die Gesellschaft ist Beteiligter an verschiedenen Rechtsstreitigkeiten. Auch wenn der Ausgang der einzelnen Verfahren im Hinblick auf die Unwägbarkeit, mit denen Rechtsstreitigkeiten behaftet sind, nicht mit Bestimmtheit vorhergesagt werden kann, wird sich aufgrund ausreichender bilanzieller Rückstellungen und nach unserer derzeitigen Einschätzung aus keinem der Verfahren ein erheblicher Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ergeben.

Bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt.

Zukünftige Chancen ergeben sich aus der steigenden Internationalisierung der Kunden und der daraus folgenden grenzüberschreitenden Ausschreibung von Kundenaufträgen. Die Dussmann Service Deutschland GmbH als Teil der Dussmann Group ist hierbei gut gewappnet und kann von den Erfahrungen auf den jeweiligen Auslandsmärkten profitieren.

Weitere Chancen ergeben sich aus der Fähigkeit der Dussmann Service Deutschland GmbH, immer wieder individuellen Kundenwünschen gerecht zu werden und mit ihrer regionalen Aufstellung jederzeit vor Ort zur Verfügung zu stehen.

Um dem Kostendruck weiterhin entgegen zu wirken, liegt die Priorität weiterhin auf der Erhöhung der eigenen Wertschöpfungstiefe. Hier liegen auch weiterhin Chancen, die Ergebnisqualität der Aufträge durch Abbau von Nachunternehmerleistungen nachhaltig zu steigern.

Der Prognosebericht und andere Erläuterungen in diesem Lagebericht enthalten Annahmen, Prognosen und Einschätzungen der Unternehmensleitung hinsichtlich künftiger Entwicklungen und deren Auswirkungen. Diese Annahmen, Prognosen und Einschätzungen geben die heutige Sicht des Unternehmens wieder und beziehen sich auf einen Prognosezeitraum von einem Jahr. Die Annahmen zu den Umsatz- und Ergebnisentwicklungen basieren auf den in den Bereichen geplanten Projektstarts und -verlusten. Darüber hinaus wurden Annahmen zu den Kostensteigerungen in den branchenbezogenen Personalkosten sowie bzgl. der Entwicklung der Materialkosten getroffen. Obwohl wir davon ausgehen, dass diese Sicht realistisch ist, können vielfältige Einflüsse dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen von unseren Erwartungen abweichen. Zu solchen Einflüssen gehören zum Beispiel Veränderungen im wirtschaftlichen oder geschäftlichen Umfeld, gravierende Änderungen der relevanten Lohn- und Rahmentarifverträge und Wettbewerbsverzerrungen.

Die Dussmann Service Deutschland GmbH hat sich ein nachhaltiges organisches Wachstum als Ziel gesetzt. Für das Jahr 2014 erwarten wir dadurch eine Umsatzsteigerung in Höhe von 6,7% bei einer leicht unterproportionalen Entwicklung von operativem Ergebnis, EBTA und Jahresergebnisses. Grund für die hohe Erwartungshaltung in 2014 ist der Projektstart für die Facilitymanagementdienstleistungen des neu hinzugewonnenen Großauftrages.

Ein erneutes Rekordjahr im Auftragseingang wird in 2014 nicht erwartet, da mit dem Großauftrag der HypoVereinsbank in 2013 die Messlatte sehr hoch gelegt wurde. Trotzdem liegt der Auftragseingang im ersten Quartal 2014 noch deutlich über den selbst gesteckten Zielen.

Branchenspezifische Dienstleistungsangebote werden verstärkt und zielen auf eine Vertiefung der Wertschöpfung und auf nachhaltige Kundenbindung.

Auf Grund der positiven Wirtschaftsentwicklung im Berichtszeitraum erwarten wir für alle Branchen eine anhaltende positive Entwicklung. Mit dem Ausbau der Sparte Industrieservice sollen die Kompetenzen der verschiedenen Sparten und Dienstleistungen des Geschäftsbereichs Dussmann Service Deutschland kundenspezifisch weiterentwickelt werden.

Dem Markttrend der zunehmend länderübergreifenden Auftragsvergabe durch multinationale Konzerne wird durch Verstärkung der zentralen internationalen Vertriebsstruktur ("Key accounts") und den Ausbau unserer strategischen Allianz mit der EULEN Group und einem Dienstleister aus Großbritannien Rechnung getragen.

Auch in den kommenden Jahren wird die Dussmann Gruppe mit ihrem diversifizierten Dienstleistungsportfolio, ihrer hohen Professionalität und ihren hohen Qualitätsstandards alles tun, um ihre Marktstellung zu behaupten, weiterhin Arbeitsplätze zu schaffen und ihren Kunden ein verlässlicher und innovativer Partner zu sein.

 

Berlin, den 15. Mai 2014

gez. Harald Fischer

gez. Holger Hartmann

gez. Michael Jasper

gez. Michael Klünder

gez. Chris Schmidt

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31. Dez. 2013 31. Dez. 2012
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 171.318,31 128.484,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.447.534,00 2.171.301,00
  1.618.852,31 2.299.785,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 3.149.626,99 3.039.445,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.024.919,20 7.571.914,89
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.248.043,52 5.596.840,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.054.789,91 0,00
  19.477.379,62 16.208.201,82
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.158.476,39 129.600,00
2. Beteiligungen 2.516.751,20 2.516.751,20
3. Genossenschaftsanteile 63,47 63,47
  3.675.291,06 2.646.414,67
  24.771.522,99 21.154.401,99
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.020.368,80 3.223.548,57
2. Unfertige Leistungen 116.521,79 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 719.566,00 151.466,00
  3.856.456,59 3.375.014,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.935.452,01 67.900.163,12
2. Forderungen gegen verbundene und nahe stehende Unternehmen 21.423.517,19 18.247.257,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.094.887,66 5.861.327,91
  91.453.856,86 92.008.748,27
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.482.032,89 6.062.452,88
  102.792.346,34 101.446.215,72
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.957.906,80 59.360,35
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG 28.081,63 0,00
  129.549.857,76 122.659.978,06

Passiva

   
31. Dez. 2013 31. Dez. 2012
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 2.100.000,00 2.100.000,00
II. Kapitalrücklage 8.143.218,64 8.143.218,64
III. Gewinnvortrag 11.809.444,21 11.809.444,21
  22.052.662,85 22.052.662,85
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZULAGEN    
Sonderposten für Investitionszuschüsse 160.471,88 194.465,31
C. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen 3.449.811,00 2.009.731,00
2. Steuerrückstellungen 4.205.557,60 7.476.313,95
3. Sonstige Rückstellungen 7.640.148,59 9.436.546,02
  15.295.517,19 18.922.590,97
D. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.232,06 74.049,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.610.016,13 16.108.030,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.642.589,62 44.704.573,12
4. Sonstige Verbindlichkeiten 20.785.027,17 20.562.871,11
  92.038.864,98 81.449.524,09
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.340,86 40.734,84
  129.549.857,76 122.659.978,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

2013 2012
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 525.248.672,67 509.581.906,45
2. Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen 98.892,30 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.460.190,56 6.099.289,59
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -79.332.824,17 -81.680.062,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -43.207.362,57 -44.787.263,96
  -122.540.186,74 -126.467.326,25
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -273.175.747,83 -257.859.235,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -59.283.000,99 -56.550.144,64
  -332.458.748,82 -314.409.379,98
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.653.642,27 -6.424.908,24
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -51.831.723,06 -52.336.711,05
8. Erträge aus Beteiligungen 147.000,00 245.000,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.122.968,91 168.571,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 225.716,18 369.066,70
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -883.926,30 -1.011.126,10
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17.935.213,43 15.814.382,12
13. Aufwand (i.Vj. Ertrag) aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.169,39 121.238,77
14. Sonstige Steuern -677.253,89 -424.494,02
15. Aufwand aus Ergebnisabführung -17.247.790,15 -15.511.126,87
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Der Jahresabschluss der Dussmann Service Deutschland GmbH, Berlin, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die "Fleißiges Lieschen" Verwaltungs GmbH, München wurde zum 1. Januar 2013 auf die Dussmann Service Deutschland GmbH verschmolzen. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist dadurch nicht beeinflusst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Software wird über 3 Jahre, der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert über 5 Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte werden regelmäßig auf der Basis geschätzter zukünftiger Ergebnisse aus dem operativen Geschäft auf ihre Werthaltigkeit überprüft.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter des Sachanlagevermögens wurden bis zum 31. Dezember 2009 entsprechend § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten erfasst und in den darauf folgenden vier Wirtschaftsjahren zu jeweils 20 % abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 410 werden seit dem 1. Januar 2010 sofort abgeschrieben.

Im Einzelnen werden den linearen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Gebäude 15 - 50 Jahre

Einbauten auf fremden Grundstücken und Außenanlagen 5 - 16 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen 5 Jahre

Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte sind nach den Vorschriften des § 255 Abs. 2 HGB und § 253 Abs. 4 HGB bilanziert worden.

Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt anhand der Kalkulation zu Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich Aufschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten und einen angemessenen Teil an Verwaltungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen werden zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen in Höhe von 1 % bei Forderungen bis 1 Jahr, 50 % bei Forderungen von 1 bis 2 Jahren und 100 % bei Forderungen von über 2 Jahren der nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der am Stichtag abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Pensionsrückstellung wird nach versicherungsmathematischen Methoden unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Für die Abzinsung wird der von der Bundesbank veröffentlichte Zinssatz für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Zum 31. Dezember 2013 wurde ein Zinssatz zwischen 4,88 % und 4,90 % verwendet. Die Berechnungen erfolgten unter Berücksichtigung von Rententrends und Gehaltstrends. Der im Pensionsaufwand enthaltene Zinsanteil wird in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Rückstellungen für Altersteilzeit werden mit einem fristenkongruenten Zinssatz zwischen 3,43% und 3,76% abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt entwickelt:

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2013 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 5.334.289,73 113.180,91 21.789,67 5.425.680,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.395.051,55 0,00 0,00 4.395.051,55
  9.729.341,28 113.180,91 21.789,67 9.820.732,52
II. Sachenlagen        
1. Grundstücke und Bauten 6.230.541,45 530.496,38 156.877,07 6.604.160,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.567.916,25 5.724.447,31 2.706.531,00 32.585.832,56
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.780.104,76 2.372.283,62 2.092.518,98 24.059.869,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.054.789,91 0,00 1.054.789,91
    9.682.017,22 4.955.927,05 64.304.652,63
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 487.504,33 1.054.476,39 25.600,00 1.516.380,72
2. Beteiligungen 2.516.751,20 0,00 0,00 2.516.751,20
3. Genossenschaftsanteile 63,47 0,00 0,00 63,47
  3.004.319,00 1.054.476,39 25.600,00 4.033.195,39
  72.312.222,74 10.849.674,52 5.003.316,72 78.158.580,54
Aufgelaufene Abschreibungen
Stand 01.01.2013 Zugang Abgänge Stand 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 5.205.805,23 70.347,10 21.789,67 5.254.362,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.223.750,55 723.767,00 0,00 2.947.517,55
  7.429.555,78 794.114,10 21.789,67 8.201.880,21
II. Sachenlagen        
1. Grundstücke und Bauten 3.191.095,49 372.039,61 108.601,33 3.454.533,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.996.001,36 2.955.456,88 2.390.544,88 22.560.913,36
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.183.263,79 2.532.031,68 1.903.469,59 18.811.825,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  43.370.360,64 5.859.528,17 4.402.615,80 44.827.273,01
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 357.904,33 0,00 0,00 357.904,33
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
  357.904,33 0,00 0,00 357.904,33
  51.157.820,75 6.653.642,27 4.424.405,47 53.387.057,55
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2013 Stand 31.12.2012
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 171.318,31 128.484,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.447.534,00 2.171.301,00
  1.618.852,31 2.299.785,50
II. Sachenlagen    
1. Grundstücke und Bauten 3.149.626,99 3.039.445,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.024.919,20 7.571.914,89
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.248.043,52 5.596.840,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.054.789,91 0,00
  19.477.379,62 16.208.201,82
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.158.476,39 129.600,00
2. Beteiligungen 2.516.751,20 2.516.751,20
3. Genossenschaftsanteile 63,47 63,47
  3.675.291,06 2.646.414,67
  24.771.522,99 21.154.401,99

Finanzanlagen

Die Dussmann Service Deutschland GmbH hält Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen:

Anteil Eigenkapital 31.12.2013 Ergebnis 2013*
% TEUR TEUR
Schneider Personalleasing GmbH & Co. KG, Berlin 100 -1.462 -84
Dussmann Seniorenvilla Service GmbH, Berlin 100 376 +209
Dussmann Beteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Berlin 100 83 EAV
Dussmann Kulturkindergarten gemeinnützige GmbH, Berlin 100 -877 -381
Dresdner Kühlanlagenbau GmbH 100 -484 -1.688

* EAV = 0,00 EUR wegen Ergebnisabführung

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 65.935 (Vorjahr: TEUR 67.900) nach Wertberichtigung sind, wie im Vorjahr, ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.421 18.238
Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 3 9
  21.424 18.247

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr im Wesentlichen um Forderungen, die aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr entstanden sind (TEUR 13.951, Vj. TEUR 14.466) sowie um Darlehensforderungen (TEUR 7.472, Vj. TEUR 3.781) gegenüber der Schneider Personalleasing GmbH & Co. KG, Berlin, der Dussmann Beteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Berlin, der Dussmann Seniorenvilla Service GmbH, Berlin, der Dussmann Kulturkindergarten gemeinnützige GmbH, Berlin, und der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen TEUR 1.462 (Vorjahr: TEUR 1.330). Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wird auf der Grundlage eines durch die Allianz Lebensversicherungs - AG erstellten Gutachtens bilanziert.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks

Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen mit TEUR 758 Treuhandkonten aus Hausverwaltertätigkeit (Vorjahr: TEUR 1.146). Die entsprechenden Verbindlichkeiten werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Aktive latente Steuern

Aufgrund des im Geschäftsjahr 2011 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages zur Dussmann Service Holding GmbH, Berlin, sind bei der Dussmann Service Deutschland GmbH keine latenten Steuern abzubilden.

Eigenkapital

Das Stammkapital (Gezeichnetes Kapital) der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 2.100.

Auch die Kapitalrücklage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert und beträgt weiterhin TEUR 8.143.

Sonderposten für Investitionszulage

Für die Errichtung der Alarmempfangsstelle in Gardelegen hat die Gesellschaft eine Investitionsförderung erhalten. Der gebildete Sonderposten wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlage ertragswirksam aufgelöst.

Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Vor Saldierung Stand 01.01.2013 Inanspruchnahme 2013 Auflösung 2013 Zuführung 2013 abzüglich Deckungsvermögen 2013 Endbestand 31.12.2013
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Pensionen 2.010 67 0 1.507 0 3.450
Steuern 7.476 4.090 93 913 0 4.206
Sonstige 9.970 6.005 2.399 6.662 -588 7.640
  19.456 10.162 2.492 9.082 -588 15.296

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach der "projected unit credit method" ermittelt. Zukünftig erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen (von 1,5 % bis zu 2,3 %) werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen ebenfalls berücksichtigt.

Der pauschal zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zwischen 4,88 % und 4,90 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. In den Pensionsrückstellungen sind Aufzinsungsbeträge in Höhe von TEUR 186 enthalten.

Altersteilzeitrückstellungen

Bei der Bildung der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 324 wurden 10 geregelte Fälle berücksichtigt. Die Rückstellung wurde entsprechend der individuellen Restlaufzeiten gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und S. 4 HGB abgezinst. Die Abzinsungssätze entsprechen der Veröffentlichung durch die Deutsche Bundesbank.

Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Der Zeitwert dieser Vermögensgegenstände der Fondanteile beträgt TEUR 616 (Vorjahr: TEUR 533) und wurde mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beläuft sich auf TEUR 588 (Vorjahr: TEUR 544). In den Rückstellungen für Altersteilzeit sind Abzinsungsbeträge in Höhe von TEUR 12 enthalten.

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betrugen TEUR 567. Der Zeitwert wurde anhand des Marktwerts der Fondanteile ermittelt.

Der daraus resultierende Deckungsüberhang beträgt TEUR 28. Dieser wird auf der Aktivseite der Bilanz als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" ausgewiesen und unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Der Betrag wurde wie folgt ermittelt:

in TEUR  
616 Fondsanteile für Altersteilzeit zum 31. Dezember 2013
abzgl. 588 Erfüllungsrückstand Altersteilzeitrückstellung
Gesamt 28 Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Fondsanteile zum 31. Dezember 2013

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen TEUR 4.632 (Vorjahr: TEUR 4.751), Rückstellungen für Zinsen TEUR 860 (Vorjahr: TEUR 1.409) sowie übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.149 (Vorjahr: TEUR 3.276) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 55.643 (Vorjahr: TEUR 44.705) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 33.234 (Vorjahr: TEUR 35.533) und sonstige Verbindlichkeiten (u.a. Darlehen) von TEUR 22.409 (Vorjahr: TEUR 9.172). Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17.145 (Vorjahr: TEUR 16.298) bestehen gegenüber der Muttergesellschaft Dussmann Service Holding GmbH, Berlin. Darin enthalten sind die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 17.248.

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 3.314 (Vorjahr: TEUR 3.042) enthalten. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden nicht.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Deutschland erzielt und gliedern sich wie folgt:

2013 2012
TEUR TEUR
Catering 189.832 192.667
Gebäudereinigung 179.396 164.934
Sicherheitsdienste 86.315 83.869
Gebäudetechnik 63.597 60.661
Übrige 6.109 7.451
  525.249 509.582

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 2.492 (Vorjahr: TEUR 2.073) sowie periodenfremde Erträge aus dem Verkauf von Anlagen in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 215) enthalten.

Weitere periodenfremde Erträge beinhalten Erstattungen von Lieferanten auf Grund von doppelter Rechnungslegung (TEUR 171); entstanden durch die einmalige Umstellung des Bestellprozesses in 2012 mit Einführung von SAP.

Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen TEUR 485 (Vorjahr: TEUR 431) auf Altersversorgung. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug:

2013 2012
Anzahl Anzahl
Angestellte 1.131 1.115
Gewerbliche Arbeitnehmer 19.554 19.004
  20.685 20.119

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von insgesamt TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 245) resultieren aus der Schwäbisch Hall Facility Management GmbH Gebäude und mehr , Schwäbisch Hall.

Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Die Erträge aus Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen beinhalten die Ergebnisabführung der Dussmann Beteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Berlin in Höhe von TEUR 1.123 (Vorjahr: TEUR 168).

Finanzergebnis

2013 2012
TEUR TEUR TEUR TEUR
Zinserträge        
aus verbundenen Unternehmen 98   290  
übrige 127 225 79 369
Zinsaufwendungen        
an verbundene Unternehmen -275   -429  
übrige -584 -859 -539 -968
Avalprovisionen   -25   -43
    -659   -642

Die Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen der Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin. Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen betreffen die Schneider Personalleasing GmbH & Co. KG, Berlin, die Dussmann Beteiligungs- und Managementgesellschaft mbH, Berlin, die Dussmann KulturKindergarten gemeinnützige GmbH, Berlin, Dresdner Kühlanlagenbau GmbH, Dresden, sowie die Dussmann Seniorenvilla Service GmbH, Berlin.

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufzinsungsbeträge für Rückstellungen in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 121).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Gewerbesteuererträge in Höhe von TEUR 2 und Körperschaftsteueraufwand inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 12. Darin enthalten sind periodenfremde Erträge und Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 109), welche die Veranlagungszeiträume 2004 bis 2012 betreffen.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Aufwendungen für Umsatzsteuernachzahlungen in Höhe von TEUR 437 (Vorjahr: TEUR 203) sowie Aufwendungen für Kfz-Steuern in Höhe von TEUR 201 (Vorjahr: TEUR 214).

3. Sonstige Erläuterungen

Gesellschafter

Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden zum Bilanzstichtag von der Dussmann Service Holding GmbH, Berlin, gehalten.

Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der Dussmann Service Holding GmbH, Berlin geschlossen.

Die Gesellschaft ist damit ein verbundenes Unternehmen der Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin. Die Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin, stellt gemäß § 291 Abs. 2 HGB einen für die Dussmann Service Deutschland GmbH, Berlin befreienden Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers veröffentlicht.

Geschäftsführung

Die Mitglieder der Geschäftsführung der Dussmann Service Deutschland GmbH, Berlin sind:

Herr Harald Fischer, Küchenmeister, Mainz

Herr Holger Hartmann, Dipl. Ingenieur (FH), Grasbunn

Herr Michael Jasper, Gebäudereiniger, München

Herr Michael Klünder, Betriebswirt, Lehrte

Herr Chris Schmidt, Dipl. Ingenieur (FH), Hennef-Ueckerrath

Herr Reiner Worbs, Kaufmann, Berlin, ausgeschieden zum 31.03.2014

Franz Janz, Industriekaufmann, Hilter a. T.W., ausgeschieden zu 31.03.2014

Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

Die Geschäftsführer beziehen keine Bezüge aus der Gesellschaft, mit Ausnahme von Herrn Janz, daher wird auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsmitglieder nach § 285 Nr. 9a HGB wurde i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB

Auf die Angabe des Gesamthonorars für den Abschlussprüfer wird verzichtet. Die Angabe erfolgt auf Konzernebene.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet mit der Dussmann Stiftung & Co. KGaA und anderen Unternehmen des Konzerns als anfänglicher Kreditnehmer und Garant für die im September 2012 abgeschlossene Konsortial-Kreditvereinbarung in Höhe von EUR 190 Mio und mit einer Laufzeit bis 24. September 2017. Die Ausnutzung zum Stichtag betrug EUR 50 Mio und EUR 55,7 Mio für begebene Ancillary Linien (Ausnutzung der Ancillary Linien EUR 10,8 Mio für Kontokorrent-, Aval- und Garantieausreichungen).

Des Weiteren haftet die Gesellschaft gemeinsam mit anderen Unternehmen des Konzerns für ein Tilgungsdarlehen der Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin in Höhe von EUR 20 Mio (Ausnutzung zum Stichtag EUR 10,7 Mio).

Die Gesellschaft hat zugunsten ihrer Tochtergesellschaften Dussmann KulturKindergarten gemeinnützige GmbH eine Patronatserklärung abgegeben. Diese Verpflichtung hat eine Laufzeit von mindestens achtzehn Monaten ab dem 10. März 2014 und ist nach Ablauf dieser Frist bis zur Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 befristet.

Des Weiteren hat die Gesellschaft Rangrücktrittserklärungen zugunsten ihrer Tochtergesellschaft Dresdner Kühlanlagenbau GmbH mit einer Laufzeit bis zur Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 abgegeben.

Des Weiteren hat die Gesellschaft Garantien für die Vertragserfüllung von Tochtergesellschaften begeben und haftet für die Erfüllung von Leasingverträgen von Tochtergesellschaften im Umfang von EUR 0,1 Mio.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit gering ist, aus den o.g. Sachverhalten in die Haftung genommen zu werden.

Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen bis zum Ablauf dieser Verträge die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2014 2015 2016 2017 2018 ff. Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 8.824 6.099 4.327 3.092 12.304 34.646
Leasingverträge 1.795 1.318 786 226 20 4.145
  10.619 7.417 5.113 3.318 12.324 38.791

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing betreffen ausschließlich Kfz-Leasing Verträge. Die betreffenden Leasinggeschäfte bieten insbesondere Vorteile bei der technischen oder wirtschaftlichen Überalterung von Vermögensgegenständen. Dieses Risiko liegt beim Leasinggeber. Das eigene Risiko aus diesen Leasinggeschäften liegt in der Belastung möglicher Abstandszahlungen im Falle der vorzeitigen Kündigung, die in den Verträgen festgelegt sind. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 506) und gegenüber nahe stehenden Unternehmen TEUR 16.810 (Vorjahr: TEUR 25.610).

 

Berlin, 15. Mai 2014

gez. Harald Fischer

gez. Holger Hartmann

gez. Michael Jasper

gez. Michael Klünder

gez. Chris Schmidt

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dussmann Service Deutschland GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 15. Mai 2014

KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nieweg, Wirtschaftsprüfer

Meier, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift über eine Gesellschafterversammlung

Die Dussmann Service Holding GmbH als alleinige Gesellschafterin der

 

Dussmann Service Deutschland GmbH, Berlin

fasst hiermit unter Verzicht auf Einhaltung aller Frist- und Formvorschriften hinsichtlich der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung einstimmig den folgenden

Gesellschafterbeschluss

1.) Folgender von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfter Jahresabschluss wird festgestellt:

Jahresabschluss zum Bilanzsumme
Euro
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
Euro
31.12.2013 129.549.857,76 0,00

2.) Den Geschäftsführern
Reiner Worbs
Harald Fischer
Holger Hartmann
Frank Janz
Michael Jasper
Michael Klünder
Chris Schmidt
wird für das Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Entlastung erteilt.

3.) Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, bestimmt.

Weiteres war nicht zu beschließen.

 

Berlin, 25. September 2014

Dussmann Service Holding GmbH

gez. Dirk Brouwers

 

Dussmann Service Holding GmbH

gez. Dr. Hans-Jürgen Meyer

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