Akkuradler Höfer GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sjard Stratmann seit 20.12.2023 | Prokura |
Steffen Josef Edinger seit 11.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SafeLane Group Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SafeLane Global GmbHLudwigsfeldeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell Kampfmittel stellen weit mehr als lebensgefährliche Risiken für Mensch und Tier dar: Sie verzögern Infrastrukturprojekte, machen Gebiete unzugänglich und schaden der Umwelt. Wir analysieren und beseitigen seit mehr als 30 Jahren Kampfmittelrisiken an Land und zu Wasser. "SafeLane - Leading the way" ist dabei unser Versprechen an den Kunden und unser Anspruch an uns selbst: Wir sind der Partner, um Wege, Räume und Flächen ohne Kampfmittelrisiken zu schaffen. Mit 215 hoch qualifizierten MitarbeiterInnen im Jahresdurchschnitt sowie Erfahrung und Ausrüstung für alle gängigen Verfahren zur Erkundung, Datenauswertung und -dokumentation ist SafeLane Deutschland bundesweit aktiv. 2. Zertifizierungen Die Akkreditierung nach der strengen Qualitätsnorm DIN ISO 17025:2018 sowie weitere relevante Zertifizierungen und Zulassungen geben unseren Auftraggebern ebenso wie unseren Teams ein Höchstmaß an fachlicher Sicherheit und stellen einen Wettbewerbsvorteil für uns dar. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogen Rahmenbedingungen Kampfmittel bedrohen weltweit in verschiedenster Art und Weise Umwelt, Menschen und Tiere. Die Szenarien reichen von aktiven sowie ehemaligen Krisengebieten, Testfeldern oder Übungsplätzen der einheimischen Armeen. In unserem nationalen Betätigungsfeld sind die Risiken und der Umfang der Arbeiten jedoch begrenzt. Dennoch wird es in Deutschland nach Einschätzungen noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis die Nachkriegsschäden und Übungsgelände vollständig geräumt sind. Im Kalenderjahr 2023 kam es weltweit zu Produktionsrückgängen, Lieferverzögerungen und Arbeitskräftemangel. Diese Auswirkungen waren international und national in der Wirtschaft zu spüren. Auch wenn die Auftragsbücher voll waren, hatten diese Faktoren negativen Einfluss auf die Produktivität in allen Bereichen. Das höhere Zinsniveau dämpft zudem Investitionen im Inland. Die Energiekrise und gesunkene Realeinkommen belasten immer noch die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich. Die deutsche Volkswirtschaft weist seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste BIP-Wachstum im Euro-Raum auf. Als Erbringer von Dienstleistungen ist die Kampfmittelräumbranche im Wesentlichen vom Arbeitskräftemangel oder deren Ausfall betroffen. Auswirkungen von Verzögerungen in den Lieferketten waren spürbar, aber bei nationaler Tätigkeit von geringerer Bedeutung. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 war neben der Herausforderung hinsichtlich der Leistungserbringung durch Ressourcenausweitungen als Vorbereitung des wirtschaftlichen Wachstums geprägt. Entsprechend haben sich die Personalkosten in 2023 bedingt durch die Anstellung neuer Mitarbeiter um 1.960 T€ im Vergleich zu 2022 erhöht - hinzu kamen die Kosten für die Ausstattung des Personals mit Sondiertechnik und persönlicher Schutzausrüstung. Da SafeLane Deutschland Projekte deutschlandweit umsetzt, wurde die KFZ-Flotte vergrößern. Ferner liefen in 2023 Leasingverträge für die bestehende Flotte aus. Die Flottenvergrößerung und dieser Erneuerungsvorgang führten zu einer Steigerung der Kosten um 854 T€. Zur Kompensation des Arbeitskräftemangels setzten wir auf eine erfolgreiche Recruiting-Offensive und verstärkte Kooperation mit Subunternehmen. a) Ertragslage Zur Erläuterung des Geschäftserfolges werden die Daten der aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnung nachfolgend erläutert:
Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatz in Höhe von T€ 16.464 erzielt (Vorjahr: T€ 20.379). Der Umsatz hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.915 verringert. Dies entspricht einem prozentualen Rückgang von 19,2 %. Die Bestandserhöhung an unfertigen Leistungen beträgt T€ 596. Grund hierfür war das Aufträge durch eine Sperrung eines Sprengplatzes nicht zum Abschluss gebracht werden konnten. Dieser Sprengplatz sollte bis Mitte 2024 freigegeben werden. Im Vorjahr war eine Verminderung in Höhe von T€ 238 zu verzeichnen. Andere aktivierte Eigenleistungen beinhalten mit T€ 25 (Vorjahr: T€ 54) zum einen die eigene Herstellung von Munitionsaufbewahrungsbehältern. Diese werden nach gesetzlichen Vorgaben fachgerecht von angestellten Stahlbauern gebaut und fertiggestellt auf den Räumstellen eingesetzt. Die Fertigung erfolgt schneller und zu geringen Kosten im Vergleich zum Kauf. Die Materialaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.188 vermindert. Die Materialaufwandsquote beträgt 18,43 % (Vorjahr 31,38 %). Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr durch zwei Aufträge Fremdpersonal eingebunden war. Dies ist in 2023 weggefallen und wurde durch Neueinstellungen bzw. Qualifizierung eigenen Personals abgedeckt. Der Anstieg der Personalaufwendungen um T€ 1.960 auf T€ 10.165 (Vorjahr: T€ 8.205) ist hauptsächlich im Zuwachs des rekrutierten Personals begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit T€ 6.379 um T€ 1.810 höher als im Vorjahr (+39,6 %). Haupteinflüsse sind gestiegene Kfz-Kosten und Reisekosten, insbesondere aufgrund der Rekrutierung & Schulung und Mobilhaltung des zur Umsatzrealisierung eingesetzten Personals. Die Zinsaufwendungen liegen mit T€ 55 über dem Vorjahreswert von T€ 42. Hiervon entfallen T€ 32 (Vorjahr: T€ 35) auf Zinsen an verbundene Unternehmen sowie T€ 19 (Vorjahr: T€ 0) auf Kontokorrentzinsen. T€ 1 wurden zur Finanzierung des Anlagevermögens aufgewendet (Vorjahr: T€ 3). Das Betriebsergebnis ist deutlich aufgrund von Investitionen in Personal und Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr verringert. Das Jahresergebnis im Berichtsjahr beträgt T€ - 1.800. Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss von T€ 1.076 erzielt. b) Finanzlage Zum Ende des Geschäftsjahres betrugen die flüssigen Mittel (Bank- und Kassenbestände) TEUR 296 (Vorjahr: TEUR 434). Der Kontokorrentkreditrahmen in Höhe von TEUR 2.700 wurde am Bilanzstichtag nicht in voller Höhe in Anspruch genommen. Die Abnahme der liquiden Mittel resultiert im Wesentlichen aus dem operativen Geschäft, das mit dem im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresergebnis einhergeht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR - 1.926/ Vorjahr: TEUR +1.014) ist wegen des negativen Jahresergebnisses bei gleichzeitigem Aufbau des Vorratsvermögens deutlich gesunken. Dies wurde durch Erhöhung der in Arbeit befindlichen Projekte erzielt. Gegenläufig konnten die offenen Kundenforderungen vermindert werden. Der Investitionscashflow beträgt TEUR -764 (Vorjahr: TEUR -261). Die Zugänge zum Anlagevermögen (TEUR +837) lagen deutlich über den vorgenommenen Abschreibungen (TEUR 337). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -9/ Vorjahr TEUR -1.601) ist maßgeblich beeinflusst durch die Inanspruchnahme der bestehenden Kontokorrentkreditlinie (T€ 2.559) sowie Tilgungen von Bankkrediten zur Finanzierung der im Anlagevermögen befindlichen Fahrzeuge (TEUR - 8). Die Eigenkapitalquote ist insbesondere wegen des Jahresfehlbetrages auf 24 % (Vorjahr: 55 %) gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.551 gestiegen und werden auch für die mittelfristige Zukunft das Bild der Passivseite maßgeblich prägen. In Sachanlagen wurden TEUR 828 (Vorjahr: TEUR 375) investiert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden innerhalb der Fälligkeiten gezahlt. Aufgrund der Möglichkeit der Inanspruchnahme des Kontokorrentkredites ist unser Unternehmen in der Lage, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vor diesem Hintergrund kann die Finanzlage des Unternehmens als gesichert betrachtet werden. Das Liquiditätsmanagement zielt darauf ab, alle Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele in voller Höhe zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten sind stets innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen. Skonto-Erträge durch kurzfristige Zahlungen wurden und sollen realisiert werden. Unser Unternehmen finanziert sich über den operativen Cashflow und externe kurzfristigen Kreditlinien bei Banken. Das Unternehmen war und ist in der Lage, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vor diesem Hintergrund kann die Finanzlage des Unternehmens als gesichert betrachtet werden. c) Vermögenslage
Die Anlagenintensität, d. h. das Verhältnis des Anlagevermögens zu den gesamten Aktiva, betrug am Bilanzstichtag 22 % und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 17 % erhöht. Ursächlich hierfür sind größere Anschaffungen im Bereich der Vermessungs- und Sondiertechnik. Den Investitionen im Anlagevermögen (T€ 796) stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 337 gegenüber. Die Aktivseite hat sich im Wesentlichen durch den Abbau des Bestandes an Forderungen (T€ -1.008) verringert. Die Forderungsquote beträgt 37 % (Vorjahr 56 %). Gegenläufig haben sich die Vorräte aufgrund von Abarbeitungsstau erhöht. Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.800 auf T€ 1.625. Die Eigenkapitalquote beträgt 24 % (Vorjahr 55 %). Die Verbindlichkeitenquote beträgt 57 % (Vorjahr 24 %). Nach Rückzahlung des von der Muttergesellschaft gewährten Darlehen bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber einer Bank zur Finanzierung des Anlagevermögens i. H. v. T€ 23 und ein Kontokorrentkredit in Höhe von T€ 2.559. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde teilweise kompensiert durch die stichtagsbedingt rückläufigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Rückstellungsquote beträgt 18 % (Vorjahr 21 %). Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 292 höher. Hier ist der Anstieg hauptsächlich auf die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikation liegt unser Fokus auf:
Für die Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen der Gesamtleistung, des Rohertrags und das Betriebsergebnis sowie deren Entwicklung genutzt. Hinsichtlich der Umsatzerlöse ist entgegen der Prognose von einem Anstieg von 13,6 % bis 24,8 %, ein Rückgang in Höhe von 19,2 % eingetreten. Ursache hierfür für die Abweichung ist hauptsächlich der verspätete Start eines neuen Großprojektes. Die Erwartungen aus dem Vorjahr, des leichten Rückgangs, ist mit dem gesunkenen Rohertrag von 4,0 % eingetreten. Das Betriebsergebnis hat sich entgegen der Prognose eines leichten Wachstums, um TEUR 4.139 verringert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die rückläufigen Umsatzerlöse sowie die durch die gestiegene Mitarbeiteranzahl erhöhten Personalaufwendungen und gestiegenen Fahrzeug- und Reisekosten. Das handelsrechtliche Jahresergebnis 2023 beträgt T€ -1.800 (Vorjahr T€ 1.076). 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir auf der Grundlage des vorliegenden Auftragsvolumens für das Geschäftsjahr 2024 als positiv und sicher ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung sehen wir aus dem vorgenannten Grund ebenso positiv und sicher. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Forderungsbestände gedeckt. IV. PrognoseberichtSämtliche Angaben im Prognosebericht basieren auf der Annahme einer Fortsetzung der derzeitigen allgemeinwirtschaftlichen Entwicklungen in den Märkten des Unternehmens. Sollte es zu einer unerwarteten Trendwende kommen, kann die derzeitige Prognose nicht mehr aufrechterhalten werden. Aufgrund der weiterhin hohen Belastungen auf inländischen Flächen mit Kampfmitteln aus den beiden Weltkriegen sowie verbliebene Rückstände von militärischen Test- und Übungsplätzen sowie den damit verbundenen gesetzlichen Regelungen für Baumaßnahmen wird der Bedarf an Tätigkeiten in der Branche bestehen bleiben - insbesondere vor dem Hintergrund umfangreicher Infrastrukturprojekte und der erforderlichen Maßnahmen zur Unterstützung der Energiewende. Das verstärkte Sicherheits- und Umweltbewusstsein wird das Bestreben, kampfmittelbelastete Flächen zu räumen, vorantreiben. Dabei hat sich SafeLane Deutschland zum Ziel gesetzt, durch Wachstum weitere Marktanteile zu sichern und Verantwortung zu übernehmen. Hierzu sollen weitere komplexe Großprojekte realisiert und Spezialaufträge, wie sie für kleinere Unternehmen oder Einzelunternehmen nicht durchführbar sind, gesetzt werden. Ein weiteres Mittel sind die Ausweitung und Neugewinnung von Rahmenverträgen sowie die Neukundengewinnung. Unser Prognosezeitraum umfasst drei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre. Für das Berichtsjahr also die Geschäftsjahre (jeweils vom 01.01. bis 31.12.) 2024, 2025 und 2026. Für die Folgejahre planen wir mit Umsatzsteigerungen jeweils zwischen 13,60 % und 14,49 %, was durch die aktuell gute Auftragslage begründet ist. Für den Rohertrag prognostizieren wir im Jahr 2024 eine Verbesserung auf das Niveau des Jahres 2022. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses auf einen Wert im unteren einstelligen Millionenbereich. Für 2025 und 2026 erwarten wir jeweils eine leichte Steigerung des Betriebsergebnisses. Wir erwarten für unser Unternehmen eine kontinuierliche, positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und RisikoberichtIn den letzten Jahren ist die Kampfmittelräumung ein Angebotsmarkt. Dies wird auch für die kommenden Jahre erwartet. Die inländische hohe Belastung von Flächen mit Weltkriegsmunition in Verbindung mit umfangreichen Baumaßnahmen im Bereich der Infrastrukturausweitung und der Energiewende sichern auch in Zukunft den Bedarf an Räumarbeiten für Jahrzehnte. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über weitere Wachstumspotentiale wie die Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen und Kundenneugewinnung. Hierbei spielen Rahmenverträge sowie der Fokus auf Großprojekte und Spezialaufträge eine herausragende Rolle. 1. Risiken Risiken, um diesen künftigen Bedarf zu decken, sehen wir in erster Linie im Ressourcen- und Fachkräftemangel. Daher startete unser Unternehmen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Recruiting-Offensive, wodurch die Anzahl der Mitarbeiter signifikant um 20% fast ausschließlich im operativen Bereich gesteigert werden konnte. Dieses Vorhaben setzt sich in der Planung der folgenden Geschäftsjahre fort. Ferner soll durch kontinuierliche Fortbildungen sichergestellt werden, dem Ressourcen- und Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Eine große Herausforderung werden dabei wirtschaftlich das Personalmanagement, das Qualitätsmanagement und der Kostendruck sein. Inflationssteigerungen üben Druck auf die bestehende Kostenstruktur insbesondere im Bereich des Personalaufwandes und der Kfz-Kosten zur Aufrechterhaltung der Mitarbeiter und deren Mobilität aus. Im Unternehmen sorgt ein unternehmensinternes Risikomanagementsystem dafür, dass Risiken frühzeitig erkannt, bewertet und überwacht werden. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und ihre finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen rechtzeitig gegensteuern zu können. 2. Chancen Chancen sehen wir aus Erfahrung auch künftig in Großprojekten und Spezialaufträgen im beschränkten Markt, mit denen höhere Margen erzielt werden als in der traditionellen Kampfmittel(flächen)räumung, um Effekte der Risiko-Einschätzung zu kompensieren. Bestehende Kundenbeziehungen sollen intensiviert und neue generiert werden, um die Umsatz- und Margenausweitung positiv zu beeinflussen. Auch technologische Fortschritte und Verfahren in der Sonden- und Vermessungstechnik, sowie Neuerungen in der IT tragen zu einer Steigerung der Umsatzrendite bei. Organisatorisch sollen eingekaufte Leistungen von Subunternehmer durch eigene Leistungen ersetzt werden, um ebenfalls die Umsatzrendite zu steigern. Potenzielle Währungsrisiken werden durch Zahlung in Euro ausgeschaltet. So sehen wir vor dem Hintergrund unserer bisherigen Geschäftsentwicklung, Projektmanagement und unserer finanziellen Stabilität keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDas Unternehmen verfügt über keine Finanzinstrumente. Der Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung sowie auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen eine subjektive Einschätzung dar, die wir auf der Basis, der uns aktuell zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreten oder andere Risiken wirksam werden, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Prognosen abweichen.
Ludwigsfelde / OT Genshagen, den 8. März 2024 SafeLane Global GmbH Steffen Edinger, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie SafeLane Global GmbH hat Ihren Sitz in Ludwigsfelde / OT Genshagen und ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 17206 in das Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2023 die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für sie geltenden handelsrechtlichen Vorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten gemäß § 265 Abs. 3 HGB und Davon-Vermerke im Anhang vorgenommen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde im Geschäftsjahr 2022 und 2023 Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer dieses Vermögensgegenstandes beträgt 10 Jahre. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 4 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit es sich um abnutzbares Anlagevermögen handelt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 19 Jahren abgeschrieben. Dabei wurde bis auf Ausnahme bei den geringwertigen Vermögensgegenstände ausschließlich die lineare Abschreibung verwendet. Die im Geschäftsjahr 2023 erworbenen geringwertigen Vermögensgegenstände mit einem Netto-Anschaffungswert von EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wurden in voller Höhe im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. 3. Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten gemäß § 255 Abs. 3 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung gemäß § 255 Abs. 2 HGB werden ebenfalls nicht aktiviert. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die zum Erstellungszeitpunkt offenen Nettoforderungen Rechnung getragen. 5. Flüssige Mittel Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. 6. Aktive Rechnungsabgrenzung Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 7. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 8. Kapitalrücklage In der Kapitalrücklage sind ausschließlich Beträge nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB enthalten. 9. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB, soweit die hieraus resultierenden Abzinsungseffekte wesentlich sind. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 11. Latente Steuern Latente Steuern werden für alle temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen unter Anwendung der unternehmensindividuellen Steuersätze nach Maßgabe der anzuwendenden Steuervorschriften, die am Bilanzstichtag gelten oder gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderungen bzw. Steuerverbindlichkeiten erwartet wird, ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Ergibt sich aus Verrechnung der Gesamtdifferenzen aus aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang, wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen der Bilanzposten1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel, der dem Jahresabschluss als Anlage beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 35 (31.12.2022: TEUR 42) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden auf die bestehenden ertragsteuerlichen Verlustvorträge gebildet. Saldiert wurden diese mit den passiven latenten Steuern auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte gebildet. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.215 enthalten insbesondere Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen (TEUR 608; 31.12.2022: TEUR 197) und für Resturlaub und Personalkosten (TEUR 567; 31.12.2022: TEUR 616) sowie Verpflichtungen zur Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen (TEUR 40; 31.12.2022: TEUR 39). 5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch das durch sie finanzierte Sachanlagevermögen sowie eine Globalzession auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 0 (31.12.2022: TEUR 77) und beinhalteten zum 31. Dezember 2022 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 227 (31.12.2022: TEUR 249) enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 615), Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 67) und aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 23). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 39) für Schadenersatz, TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 4) für Forderungsverluste, TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 0) für Nachzahlungen aufgrund der Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung, TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 9) für Zuführung von Einzelwertberichtigungen von Forderungen, TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 7) für Verlusten aus Anlagenabgängen sowie TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 0) für nachlaufende Eingangsrechnungen enthalten. V. Sonstige Angaben1. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe zum Abschlussprüferhonorar wird entsprechend § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.798 gliedert sich wie folgt auf:
4. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 215 (Vorjahr: 182) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 31 administrativ tätige Mitarbeiter (Vorjahr: 9,5) und 184 operativ tätige Mitarbeiter (Vorjahr: 172,5). 5. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Einbeziehung in Konzernabschluss Die Ergebnisse werden innerhalb der SafeLane Group Ltd., Ross on Wye / England, konsolidiert (kleinster Konsolidierungskreis). Oberste Muttergesellschaft (größter Konsolidierungskreis) ist die SafeLane Global Holdings Ltd., St. Helier / Jersey. Beide Konzernabschlüsse sind unter der Internetseite find-and-update.company-information.service.gov.uk zu finden. 7. Ausschüttungs sperre Der Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 450 (Vorjahr: TEUR 4). 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten
Ludwigsfelde / OT Genshagen, den 8. März 2024 SafeLane Global GmbH Steffen Edinger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SafeLane Global GmbH, Ludwigsfelde Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SafeLane Global GmbH, Ludwigsfelde, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SafeLane Global GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Frederik Mielke, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 11.06.2024 festgestellt. |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen