Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 10616
Eingetragen
29.12.2021
Branche
Herstellung von Schrauben und NietenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Schrauben und Muttern jeder Art sowohl aus Metalll wie aus Kunststoff und von artverwandten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Siegfried Taubert
seit 24.9.2025
Prokura
Marc Scherenberg
seit 22.11.2024
Prokura
Tatjana Lauenstein
seit 22.11.2024
Prokura
Dale Samuel Okonow
seit 28.9.2023
Prokura
Jens Bober
seit 28.9.2023
Prokura
Julia Dickson Karol
seit 28.9.2023
Prokura
Steven Edward Karol
seit 1.3.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Anthony James Brown
seit 1.3.2022
Geschäftsführer
Daniel Weber
seit 29.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Beck Industries International SprlBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beck Industries International Sprl
Belgium
452.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BC Deutschland GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Wir sind Hersteller von Spezialschrauben- und Muttern sowie sonstigen Dreh- und Frästeilen für den industriellen Sektor. Unsere Produkte werden im Maschinenbau, der chemischen- und petrochemischen Industrie und dem Anlagenbau eingesetzt.

1.2 Forschung und Entwicklung

Wir stellen unsere Produkte in der Regel nach Kundenanforderung her. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns im Bereich der Forschung und Entwicklung auf die stetige Verbesserung der internen Prozesse und der Herstellungsverfahren.

1.3 Bericht über Zweigniederlassungen

Eine Zweigniederlassung wird am Standort Hagen, Eisenstrasse 1-3 unterhalten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem kräftigen Start in das Jahr 2023 verlangsamte sich die Weltkonjunktur deutlich über den Sommer. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer abgeschwächten Industrieproduktion und den stark gestiegenen Zinsen, welche die Investitionen hemmten.

Unsere branchenbezogenen Rahmenbedingungen zeigten ein vergleichbares Bild zur Weltkonjunktur. In der ersten Jahreshälfte konnten wir hohe Auftragseingänge verzeichnen, welche insbesondere auf umfangreichen Turnaround-Maßnahmen (TAR) mit unseren Rahmenvertragspartnern basierten. Unsere Absatzpreise und Margen konnten aufgrund dieser Maßnahmen stabil gehalten werden. Aufgrund der vorausschauenden Vormaterialdispositionen konnten Unterbrechungen in den Lieferketten kompensiert werden und die Kundenbedarfe gesichert zum Zieltermin realisiert werden.

Die inflationsbedingt sinkende Kaufkraft, auch auf reduziertem Niveau zu 2022, sowie die hohe Auslastung der Gesamtwirtschaft in der ersten Jahreshälfte beeinflusst die personellen Rahmenbedingungen nachhaltig. Die reduzierte räumliche Flexibilität der Mitarbeiter sowie die deutlich gestiegene Erwartungshaltung die dynamisch steigenden Kosten durch den Arbeitgeber zu kompensieren, erfordert in Verbindung mit dem Fachkräftemangel ein weiter zunehmenden Handlungsbedarf.

2.2 Geschäftsverlauf

Stetig steigende Auftragseingänge bis Ende des 2. Quartals und umfangreiche TAR-Maßnahmen gegen Ende des 3. Quartals führten zu einem Umsatzwachstum von 8,2 %im Vergleich zum Vorjahr.

In der zweiten Jahreshälfte zeigten sich die gegenläufigen Auswirkungen. Aufgrund von vorgezogenen Turnaround-Bedarfen sowie umfangreiche Lagerbestandserhöhungen bei unseren Kunden seit Beginn des Ukraine Krieges, um die Versorgung sicherzustellen, sind die Auftragseingänge seit Mitte des Jahres deutlich rückläufig.

Die aktuelle Zinspolitik und die damit verbundenen höheren Projektkosten bei unseren Kunden sowie nicht ausgelastete Lieferketten wirken sich ebenso negativ auf die Entwicklung des Auftragsbestands aus.

2.3 Ertragslage

Aufgrund von umfangreichen Dispositionen in unseren Vormaterialbestand konnten wir trotz langen Wiederbeschaffungszeiten stets die Versorgungssicherheiten unserer Kunden garantieren. Dies in Verbindung mit den gestiegenen Verkaufspreisen basierend auf den Wiederbeschaffungskosten führte zu einem um 17,9 % verbesserten Rohertrag.

Der um +689 T€ (16,9 %) gestiegene Personalaufwand, die umsatzbedingt gestiegenen Produktionsgemeinkosten um +122 T€ (12,9 %) sowie die um +448 T€ (20 %) gestiegenen Verwaltungs- und Vertriebskosten, welche maßgeblich aus einen erhöhten Reisekostenaufwand und höheren Management Fee ́s resultierten, führten zu einem Gesamtkostenanstieg von 13,9 %.

Die im Vorjahr gemachte Prognose der Steigerung der Umsatzerlöse um 5 % konnte aufgrund der oben aufgeführten Darstellung im Geschäftsverlauf deutlich übertroffen werden.

2.4 Finanzlage

Unsere Finanzlage ist weiterhin sehr stabil und komfortabel. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Das auf konzernebene eingeführte Finanzmanagement ermöglicht uns, die Investitionen im Berichtsjahr als auch umfangreiche zukünftige Investition unabhängig vom Finanzmarkt zu realisieren. Verbindlichkeiten gleichen wir innerhalb von Skontofristen aus. Gegen Forderungsausfälle sind wir versichert.

2.5 Vermögenslage

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme um 11,3 % gestiegen. Der erneute Anstieg resultiert im Wesentlichen auf der Erhöhung der Vorräte um 874 T€.

Die Eigenkapitalquote ist mit70,5 % weiterhin auf einem konstant hohen Niveau.

2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die Kennzahlen aus dem operativen Geschäft heran, insbesondere den Umsatz und das EBITDA.

Diese Kennzahlen bewegen sich auf sehr gutem Niveau, so dass wir unsere wirtschaftliche Lage als äußerst stabil bezeichnen.

3. Chancen und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Seit dem 4. Quartal 2023 deutlich sinkende Auftragseingänge wirkten sich bereits im Dezember 2023 auf die Produktionsausbringung aus und die Auftragsbestände im Vorlauf für das kommende Geschäftsjahr 2024 zeigen aktuell den Trend das die Umsatzerlöse insbesondere im Halbjahresvergleich im Jahr 2024 aller Voraussicht nach sich nicht wiederholen lassen. Aufgrund von Überkapazitäten in den Lieferketten sind Preissenkungen zu erwarten.

Die aktuellen Lagerbestände, zu hohen Einstandspreisen, verbunden mit reduzierten Investitionsvolumina in unser Kundschaft werden sich in der ersten Jahreshälfte negativ auf die Rendite auswirken.

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir dennoch einen substanziellen Umsatzanstieg von etwa 5 %, wobei die Ertragslage aus dem Jahr 2023 nicht wiederholt werden kann und ein um 17,5 % reduziertes EBITDA im Vorjahresvergleich prognostiziert wird. Dies ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass die Wiederbeschaffungspreise der Vorräte deutlich unter den im Bestandsaufbau in 2022/2023 realisierten Konditionen liegen werden und Margen angepasst werden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die branchenübergreifend hohen Fluktuationsraten erfordern weitere Maßnahmen im Rahmen der Personalbetreuung und Entwicklung von Mitarbeiterpotentialen. Wir erachten es als unsere wesentliche Aufgabe in unseren sehr guten Personalbestand zu investieren und die Abwanderungsquoten möglichst gering zu halten. Der substanziell geplante Umsatzanstieg wird vornehmlich durch eine höhere Produktivität insbesondere aufgrund der im Jahr 2022 erfolgten maschinellen Investitionen realisiert werden.

3.2 Risikobericht

Branchenspezifische Risiken werden insbesondere durch die gedämpfte Weltkonjunktur, die rückläufige Konjunktur in Deutschland sowie der Weltpolitischen Lage insbesondere durch den Krieg in der Ukraine sowie dem Gaza-Streifen beeinflusst.

Die langfristigen Auswirkungen dieser Einflussfaktoren kann zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung nicht realistisch bemessen werden. Aufgrund unserer Konzentration auf den Binnenmarkt und unserer stabilen Kundenbasis sehen wir weiterhin positive Entwicklungsmöglichkeiten für unser Unternehmen.

Die stark reduzierten Auslastungen der europäischen Stahlwerke und die deutlich gesunkenen Legierungs-, Schrott- und Energiezuschläge sorgen auf der einen Seite zwar für sinkende Wiederbeschaffungskosten, auf der anderen Seite jedoch zu deutlich reduzierten Wiederbeschaffungszeiten. Die umfangreichen Materialbestände in Verbindungen mit reduzierten Abverkaufsvolumina führen zu längeren Reichweiten des zu hohen Preisen beschafften Bestandes.

Weiterhin hohe Energiekosten und ein erneut deutlich steigender Personalaufwand führen zu Kostensteigerungen, welche jedoch aufgrund der reduzierten Wiederbeschaffungskosten nicht vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Aufgrund unserer Zugehörigkeit zu einer finanzstarken, investitionsfreudigen und wachstumsorientierten Unternehmensgruppe sehen wir dennoch keine nennenswerten finanzwirtschaftlichen Risiken. Währungsrisiken bestehen nicht.

3.3 Chancenbericht

Aufgrund unserer umfangreichen Vormaterialdisposition mit dem Ziel die Versorgungssicherheit unserer Kunden stets aufrecht zu erhalten, sehen wir uns im Wettbewerb gut gerüstet. Wir sind aufgrund der hohen Bestände und der deutlich erweiterten Produktionskapazitäten weiterhin in der Lage Großprojekte auch kurzfristig abzuwickeln und werden im Jahr 2024 versuchen weitere Volumenkunden hinzuzugewinnen. Ende des 1. Quartals stellen wir im Rahmen einer TAR-Maßnahme einen Containerservice, welcher zu einer verbesserten Auftragsauslastung führen wird.

Unsere Qualitätsansprüche realisieren wir durch regelmäßige Qualitätsaudits bei unseren Lieferanten und durch umfangreiche Qualitätskontrollen im eigenen Labor.

3.4 Gesamtaussage

Die momentane geopolitische Lage lässt eine langfristige Aussage leider nicht zu. Wir versuchen trotz fallenden Wiederbeschaffungskosten unsere hohen Vormaterialbestände sukzessive abzuverkaufen, so dass wir in der 2. Jahreshälfte mit verbesserten Renditen rechnen.

Die hohe Inflation bedarf ebenso ein hohes Augenmerk auf die Belegschaft, um auch in konjunkturellen angespannten Zeiten ein beständiger und zuverlässiger Arbeitgeber zu sein, der weiterhin versuchen wird die Inflationskosten für die Mitarbeitenden bestmöglich abzufedern. Hierzu wurden bereits zahlreiche Maßnahmen auf Konzernebene beschlossen, welche sich bereits positiv auf Mitarbeitermotivation auswirken.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Wir finanzieren uns vorrangig über Finanzmittel der Unternehmensgruppe. Hier erfolgt im Finanzmanagement eine konservative Risikopolitik.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle werden durch ein konsequentes Debitorenmanagement und durch Warenkreditversicherungen minimiert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb von Skontofristen gezahlt.

Das Liquiditätsrisiko überwachen wir mit einem permanenten Liquiditätsplan, der einen detaillierten Überblick über die Geldein- und -ausgänge vermittelt.

 

Hamm, 2. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.246.776,06 3.224.905,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
II. Sachanlagen 3.246.762,06 3.224.891,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.795.923,00 1.842.831,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.152.685,00 1.094.429,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 291.962,00 287.631,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.192,06
B. Umlaufvermögen 7.579.462,77 6.499.084,26
I. Vorräte 5.212.033,91 4.338.333,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.497.973,88 1.598.536,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 869.454,98 562.214,28
Aktiva 10.826.238,83 9.723.989,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.637.384,35 6.222.864,75
I. Gezeichnetes Kapital 452.000,00 452.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.770.864,75 4.759.516,08
III. Jahresüberschuss 1.414.519,60 1.011.348,67
B. Rückstellungen 1.004.427,92 546.653,81
C. Verbindlichkeiten 2.184.426,56 2.954.470,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.332,23
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.597.532,62
3. sonstige Verbindlichkeiten 540.561,71 2.954.470,70
Passiva 10.826.238,83 9.723.989,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.025.777,01 8.584.601,48
2. Personalaufwand 4.769.358,11 4.080.252,24
a) Löhne und Gehälter 4.016.104,79 3.403.991,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 753.253,32 676.260,83
davon für Altersversorgung 11.029,05 10.802,84
3. Abschreibungen 302.269,98 300.784,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 302.269,98 300.784,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.780.512,54 2.606.763,07
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.893,36 2.416,07
davon an verbundene Unternehmen 1.741,67
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 724.030,44 553.099,46
7. Ergebnis nach Steuern 1.446.712,58 1.041.285,69
8. sonstige Steuern 32.192,98 29.937,02
9. Jahresüberschuss 1.414.519,60 1.011.348,67

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die BC Deutschland GmbH, Hamm, hat ihren Sitz in der Heinrich-Welken-Straße 11 in 59069 Hamm. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRB 10616 eingetragen.

Nach § 267 (2) HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 HGB auf der Grundlage der für Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit Anschaffungs- und Herstellungskosten, einschließlich der Anschaffungsnebenkosten, abzüglich erhaltener Skonti, angesetzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei werden im Zugangsjahr zeitanteilige Abschreibungen vorgenommen.

Die Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer angesetzt.

Geringfügige Anlagegüter werden im Zugangsjahr mit Anschaffungskosten bis 250,00 € sofort abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel ausgewiesen. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 1.000,00 € wurde ein Sammelposten gebildet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Fertigerzeugnisse sowie Handelswaren erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, wurde auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Ungängiger Vorratsbestand wurde jeweils mit einem angemessenen Abschlag versehen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Abgesetzt wurde weiterhin eine Wertberichtigung für allgemeine Risiken (pauschal mit 1 %).

Die sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt worden.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Berichterstattung bekannt gewordenen ungewissen Schulden und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen zurückgestellt. Sie betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen und Personalverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen

Aufgrund eines Konzernbeschlusses werden Werkzeuge (Walzen und ein Werkzeugautomat) abweichend zu den Vorjahren im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 erstmals als Vorratsvermögen bilanziert. Durch diese Änderung wurde im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ein betriebsfremder Ertrag von 210 T€ bilanziert, um die bisher direkt als Aufwendungen erfassten Kosten für die Werkzeuge wieder zu bereinigen und die Bilanzierung im Vorratsvermögen in dieser Höhe zu vollziehen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 1.355.015,51 € (Vj.: 1.322.871,59 €).

Sie haben in Höhe von 44.950,55 € (Vj.: 100.547,78 €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 122.608,15 € (Vj.: 245.218,06 €) und entfallen auf Lieferungen und Leistungen. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenständen betragen 20.350,22 € (Vj.: 30.477,27 €) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von 262 T€, Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten in Höhe von 46 T€, Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 71 T€ und Drohverlustrückstellungen in Höhe von 90 T€.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Vorjahr):

Bezeichnung Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.332,23 11.117,08 35.215,15 0,00
Verbindlichkeiten aus Leistung und Lieferung (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
289.610,23 289.610,23 0,00 0,00
(417.447,82) (417.447,82) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.597.532,62 1.153.348,76 444.183,86 0,00
(2.363.793,70) (2.363.793,70) (0,00) (0,00)
Davon aus Leistung und Lieferung • 448.191,10 448.191,10 0,00 0,00
(1.619.609,84) (1.619.609,84) (0,00) (0,00)
davon gegenüber Gesellschaftern • 1.149.341,52 705.157,66 444.183,86 0,00
(744.183,86) (744.183,86) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten • 250.951,48 250.951,48 0,00 0,00
(173.229,18) (173.229,18) (0,00) (0,00)
2.184.426,56 1.705.027,55 479.399,01 0,00
(2.954.470,70) (2.954.470,70) (0,00) (0,00)

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Inflationsausgleichsprämien in Höhe von 53.760,00 € (Vorjahr 42.800,00 €), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von 35.706,93 € (Vorjahr 25.942,16 €) sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern in Höhe von 151.806,91 € (Vorjahr 38.076,00 €). Darüber hinaus sind kreditorische Debitoren in Höhe von 8.039,39 € (Vorjahr 1.885,60 €) enthalten.

D. Sonstige Angaben

Beschäftigte

2023 Vorjahr
Arbeiter 54 52
Angestellte 32 30

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen von rund 168 TEUR.

Organe

Die Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023

Herr Daniel Weber, Angestellter, Erwitte

Herr Malcom Robert Hartland, Huddesfield UK

Herr Anthony James Brown, Woodsetts/UK

Herr Steven Edward Karol, Manager, Boston/USA

Herr Ronald Martin Krisanda, Dewittville NY/USA

und einzelvertretungsberechtigt.

Die Angabe der im Geschäftsjahr der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Einbezug in Konzernabschluss

Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der Watermill-CT Holdings Ltd., Sheffield, England, einbezogen, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Die Watermill-CT Holdings Ltd. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen das Jahresergebnis den Gewinnrücklagen zuzuschreiben.

Nachtragsbericht

Nach dem 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.795,15 43.781,15 14,00 14,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.795,15 43.781,15 14,00 14,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.241.391,11 445.468,11 46.908,00 1.795.923,00 1.842.831,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.226.411,80 242.715,55 3.292.226,81 166.298,55 1.152.685,00 1.094.429,00
-24.215,54
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.117.759,35 102.079,43 890.215,28 89.063,43 291.962,00 287.631,00
-37.661,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.192,06 0,00 6.192,06 0,00
Summe Sachanlagen 7.585.562,26 350.987,04 4.627.910,20 302.269,98 3.246.762,06 3.224.891,00
-61.877,04
Summe Anlagevermögen 7.629.357,41 350.987,04 4.671.691,35 302.269,98 3.246.776,06 3.224.905,00
-61.877,04

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamm, den 2. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.02.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BC Deutschland GmbH, Hamm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BC Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BC Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prü- fung feststellen.

 

Düsseldorf, 2. Februar 2024

Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Heiko Witting, Wirtschaftsprüfer

Christian Schrempf, Wirtschaftsprüfer

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