Hugo Voigt & Sohn GmbH

Ohmstraße 6, 90763 Fürth, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 6371
Eingetragen
22.11.1996
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.
Gegenstand
die Ausführung sämtlicher Dach- und Flaschnerarbeiten an Gebäuden, die Ausführung sämtlicher Wandverkleidungen, sowie Abdichtungsarbeiten an Gebäuden, ferner der Handel mit den dazu erforderlichen Baustoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Brigitte Voigt
seit 20.1.2009
Geschäftsführer
Anneliese Voigt
seit 20.1.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Fürth
31.200 €
60.00%
Fürth
20.800 €
40.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hugo Voigt & Sohn GmbH

Fürth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 21.885,01 26.083,01
B. Umlaufvermögen 67.985,53 114.532,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.000,00 2.000,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 401.147,95 425.214,55
Aktiva 493.018,49 567.830,07

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen 29.603,00 108.144,00
C. Verbindlichkeiten 463.415,49 459.686,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 39.710,09 39.766,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 423.705,40 419.919,96
davon gegenüber Gesellschaftern 423.705,40 419.919,96
Passiva 493.018,49 567.830,07

Anhang

I.  Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Hugo Voigt & Sohn GmbH Dachdecker-Meisterbetrieb hat ihren Sitz in Fürth und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Fürth unter der Registernummer HRB 6371.

II.  Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich zum Abschlussstichtag um eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gem. § 266 Abs. 1 HGB, der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 276 HGB und des Anhangs gem. § 288 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)
geänderten Vorschriften des HGB angewandt.

II.  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungs­vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 HGB gegliedert.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

1. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgte grundsätzlich zeitanteilig.

2. Vorräte und in Arbeit befindliche Aufträge

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht niedrigere Tageswerte am Bilanzstichtag maßgebend waren. Für bestimmte Vorräte wurden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände, soweit diese Forderungen darstellen, wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet.

4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bewertung des Kassenbestandes sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalbetrag.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Für Ausgaben, die bereits vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden, aber auf eine bestimmte Zeit danach entfallen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 Abs. 2 Satz 1 HGB gebildet.

6. Eigenkapital

Das Stammkapital wird als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist zum Nennwert bewertet. Auf der Aktivseite kommt die Position "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" zum Ausweis.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV.  Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Bilanzverlust

In dem Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von 477.214,55 Euro enthalten.

3. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszins
1,87 %
Rechnungszins mit 7-Jahresdurchschnitt
1,35 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung
0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel:
Richtlinien 2018 G von
Klaus Heubeck Lizenz Heubeck-Richttafeln- GmbH, Köln



Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zum 31.12.2021 (Erfüllungsbetrag im 10-Jahres-durchschnitt/Erfüllungsbetrag im 7-Jahresdurchschnitt) beträgt 938,00 Euro.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:

Abschluss und Prüfung 2021
3.000,00 Euro
Rückstellung für Gewährleistungen
1.260,00 Euro

4.260,00 Euro



5. Latente Steuern

Der nach der Steuerbilanz sich ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen niedrigeren Verlust.

Von der Möglichkeit einen Passivposten für latente Steuerbeträge zu bilden, wurde aufgrund von Verlustvorträgen kein Gebrauch gemacht.

6. Verbindlichkeiten

Angaben zu den Restlaufzeiten
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 27.891,30 Euro (Vorjahr: 31.279,94 Euro).

Die Verbindlichkeiten beinhalten einen Betrag von 423.705,40 Euro an Gesellschafter.

V.  Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden Abschreibungen in Höhe von 4.533,29 Euro vorgenommen.

VI.  Sonstige Angaben

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeit-nehmer betrug 4.

Angaben zur Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Brigitte Voigt geführt.

Sonstige Pflichtangaben
Zum 31.12.2021 liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Auf die Vorschriften der Insolvenzordnung (InsO) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) wurde die Geschäftsführung hingewiesen. Aufgrund einer Rangrücktrittserklärung von Frau Anneliese Voigt wird trotz Überschuldung am Bilanzstichtag davon ausgegangen, dass kein Grund für die Anwendung der §§ 15, 19 InsO i. V. m. § 64 GmbHG (Insolvenzantragsgrund) vorliegt.

Der Geschäftsführung wurde geraten, frühzeitig insolvenzrechtliche Beratung einzuholen.
Nach Belehrung hat die Geschäftsführung beauftragt, den Jahresabschluss mit Fortführungswerten zu erstellen.

Fürth, 17. März 2023
(Brigitte Voigt)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.03.2023 festgestellt.

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