Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Leonhard Blinzler seit 2.12.2025 | Prokura |
Patrick Oliver Bucherer seit 5.9.2023 | Prokura |
Joachim Hans Werner Liehr seit 11.8.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Hoppe seit 19.4.2022 | Prokura |
Oliver Holleber seit 11.10.2021 | Prokura |
Stefan Dupont seit 11.10.2021 | Geschäftsführer |
Olaf Wienands seit 27.11.2017 | Prokura |
Guido Lange seit 17.12.2008 | Prokura |
Dirk Dr. Albartus seit 8.12.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
CRH Nederland B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leviat GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Leviat GmbH ist ein international tätiges Unternehmen in der Beton-Verankerungs-, Fassaden-Befestigungs- und Montagetechnik. Sie entwickelt und produziert Produkte und technische Lösungen für den Bau und für industrielle Anwendungen und vertreibt diese weltweit über ihre in- und ausländischen Tochtergesellschaften sowie Distributoren. Der Funktionsbereich der Leviat GmbH innerhalb der Leviat Group umfasst die Produktionsaktivitäten in Langenfeld und Artern, den nationalen und internationalen Vertrieb sowie die Management- und Servicefunktionen wie z.B. Beschaffung von Produktions- und nicht Produktionsmaterialien, Forschung und Entwicklung, Logistik, Personal, EDV, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Qualitätsmanagement und Marketing für die Gruppe, sowie internationales Produktmanagement, Marketing-Kommunikation, Technische Dokumentation und Software, Zertifikate, Zulassungen, technischer Support und Angebotsberechnung. Im Bereich Forschung und Entwicklung der Leviat GmbH sind ca. 50 Mitarbeiter schwerpunktmäßig mit Produktneu- und Produktweiterentwicklungen befasst, dazu wurden im Jahr 2023 6,0 Mio. EUR aufgewendet. Die Gesellschaft betreibt Grundlagenforschung, um Neuzulassungen von Produkten, insbesondere für die Märkte in Europa, China und den USA, zu erreichen. Darüber hinaus bestehen Forschungskooperationen mit diversen Hochschulen, wie z.B. RWTH Aachen, Ruhr Universität Bochum und Universität Kaiserslautern. 2. Wirtschaftsbericht a) Marktsituation Der für Leviat wichtigste Markt Europa sank im Segment Wohnungsbau um 4,9 %, während der Gewerbebau auf Vorjahresniveau stagnierte. Die Leviat GmbH verlor aufgrund des Marktrückgangs und auch aufgrund der ERP-Einführung 11,3 % der europäischen Umsätze zum Vorjahr. Die außereuropäischen Umsätze fielen um 36 %, was ebenfalls auf eine schwache Marktentwicklung und die Einführung des ERP-Systems zurückzuführen ist. b) Besonderheiten des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr fand die Einführung eines neuen ERP-Systems statt. Die SAP-Einführung umfasste alle betrieblichen Prozesse und wurde gemeinsam mit weiteren Leviat-Gesellschaften zum 01.01.2023 durchgeführt. Durch die Einführung wurde der Geschäftsbetrieb in den ersten Monaten des Jahres im Auftrags-Fulfillment beeinträchtigt. Zur Jahresmitte waren alle Prozesse stabil. Im Geschäftsjahr wurde eine Kapitalerhöhung bei der Leviat Sp. z.o.o., Kalisz/Polen, durchgeführt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft 100 % der Anteile an der Modersohn GmbH & Co. KG in Spenge erworben. 3. Geschäftsverlauf a) Ertragslage Mit 169,0 Mio. EUR in 2023 war der Umsatz deutlich geringer als der Vorjahresumsatz von 198,8 Mio. EUR. Auch die Umsatzprognose ohne Intercompany Managementumlagen von 195,1 Mio. EUR wurde mit 130,8 Mio. EUR nicht erreicht In 2023 sanken die Produktumsätze gegenüber dem Vorjahr aufgrund einer schlechten Konjunkturlage im Baubereich, der schwächelnden Nachfrage sowie der Beeinträchtigung der Auftragsabwicklung aufgrund des neu eingeführten ERP-Systems um 44,8 Mio. EUR. Zusätzlich machten sich ausbleibende Umsatzerlöse mit Leviat Sp.z o.o., Kalisz/Polen, (ca. 39 Mio. EUR) aufgrund der begonnenen Umstrukturierung der Absatzwege durch CRH negativ bemerkbar. Dahingegen stiegen die Umlagen an verbundene Unternehmen um 14,9 Mio. EUR.
Das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) sank entsprechend dem geringeren Umsatz um 8,7 Mio. EUR auf 97,4 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen von 3,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 2,4 Mio. EUR zurück. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen erreichten mit 0,7 Mio. EUR das Niveau des Vorjahres. Die Personalaufwendungen stiegen um insgesamt 0,8 Mio. EUR auf 40,6 Mio. EUR. Hierbei standen eine im Durchschnitt höhere Mitarbeiterzahl und Tariferhöhungen deutlich geringeren Zuführungen zu Personalrückstellungen sowie geringeren Restrukturierungsaufwendungen entgegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen stiegen um 0,9 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR. Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern sank um insgesamt 6,8 Mio. EUR auf 48,4 Mio. EUR. Den größten Teil davon machten die um 3,6 Mio. EUR gesunkenen Frachtkosten und die um 1,7 Mio. EUR gesunkenen LEVIAT-Umlagen aus. Abschreibungen auf Finanzanlagen wurden wie im Vorjahr nicht vorgenommen. Im Geschäftsjahr konnten Zinserträge in Höhe von insgesamt 3,9 Mio. EUR erzielt werden. Diese stammen aus der Verzinsung des Cash Pool-Guthabens beim Gesellschafter (3,8 Mio. EUR). Insgesamt sank das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung an den Gesellschafter leicht auf 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,5 Mio. EUR). Das operative Ergebnis des Vorjahres wurde insbesondere aufgrund des deutlich gesunkenen Umsatzes nicht erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine wesentlichen Änderungen bei den Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen ergeben. b) Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft nahm insgesamt um 61,7 Mio. EUR zu. Den größten Teil des Zuwachses machten die Finanzanlagen mit 50,6 Mio. EUR aus. Die Sachanlagen stiegen um 2,5 Mio. EUR, die immateriellen Vermögensgegenstände um 8,6 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen nahm um insgesamt 77,4 Mio. EUR ab. Die Vorräte nahmen um 3,3 Mio. EUR zu, was im Wesentlichen durch eine höhere Bevorratung aufgrund der Risiken aus dem Ukraine-Krieg und durch gestiegene Beschaffungspreise zu begründen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die um 80,2 Mio. EUR abnahmen, bestanden im Wesentlichen aus Warenlieferungen und der LEVIAT-Umlage sowie gegen den Gesellschafter aus dem zweistufigen Cash-Pooling. Die Abnahme ist maßgeblich durch die Kapitalrückzahlung an den Gesellschafter (30 Mio. EUR) sowie den Zukauf einer Beteiligung (27,8 Mio. EUR) und die Erhöhung der Beteiligung in Polen (22,8 Mio. EUR) begründet. Während die sonstigen Vermögensgegenstände um 0,3 Mio. EUR abnahmen, stiegen die Liquiden Mittel um 0,4 Mio. EUR an. Der Rechnungsabgrenzungsposten sank ebenfalls leicht um 0,2 Mio. EUR. Auf der Passivseite waren um 2,7 Mio. EUR höhere Rückstellungen zu verzeichnen, was im Wesentlichen auf die um 3,5 Mio. EUR gestiegenen Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist. Die sonstigen Rückstellungen sind um 0,8 Mio. EUR zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 Mio. EUR, wohingegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3,0 Mio. EUR sanken. Zum Bilanzstichtag sind noch 8,2 Mio. EUR Verbindlichkeiten aus dem zweistufigen Cash-Pooling in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. c) Finanzlage Die Leviat GmbH ist in das Cash-Pooling-System der CRH Deutschland GmbH einbezogen und finanziert sich innerjährlich über das Konzernverrechnungskonto mit dieser Gesellschaft. Dabei handelt es sich um ein zweistufiges Cash-Pooling-System, indem erst die Konten der beteiligten verbundenen Unternehmen ausgeglichen und dann der entsprechende Gesamtsaldo an die Gesellschafter abgeführt wird. Das Cash-Pool-Guthaben gegenüber Gesellschafter sank von 156,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 62,2 Mio. EUR. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in 2023 betrugen 5,3 Mio. EUR. Diese Summe wurde im Wesentlichen zur Modernisierung des bestehenden Maschinenparks, zur Erweiterung der Produktionskapazität sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung verwendet. Des Weiteren wurden 9,1 Mio. EUR in die Immateriellen Vermögensgenestände aufgrund der Einführung eines neuen ERP-Systems investiert. Die Investitionssumme liegt insgesamt auf dem geplanten Niveau. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 50,6 Mio. EUR resultieren aus der bereits erläuterten Kapitalerhöhung bei der Leviat Sp. z.o.o., Kalisz/Polen, sowie dem Erwerb von 100 % der Anteile an der Modersohn GmbH & Co. KG in Spenge. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, falls vereinbart unter Einhaltung der Skontofrist, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Insgesamt beurteilen wir die Lage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der weltweiten Markt- und Wirtschaftskonjunktur als befriedigend. d) Personalentwicklung Die Leviat GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 498 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber 509 am Ende des Vorjahres. Die Zahl der Auszubildenden reduzierte sich um eine Person. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche interne Steuerungsgrößen zur Unternehmensüberwachung sind die folgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:
Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Der Gesamtumsatz blieb, insbesondere aufgrund der deutlich geringeren Produktumsätze, um 15,0 % hinter dem Vorjahr und 13,4 % hinter dem Plan. Aufgrund der starken marktbedingten Auftragsrückgänge sowie anfänglicher Probleme bei der SAP-Einführung konnten die Umsatzerwartungen im Jahr 2023 nicht erfüllt werden. Das Jahresergebnis blieb nur leicht unter dem Vorjahr und übertraf den Plan um 9 %. Die hierfür maßgeblichen Faktoren wurden bereits in der Ertragslage (3. a) beschrieben. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Arbeitssicherheitskennzahlen. Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießt in unserem Unternehmen höchste Priorität. Auch aufgrund der Zugehörigkeit zum CRH-Konzern und der Umsetzung dessen Sicherheitskonzeptes, liegen die Sicherheitsstandards unserer technischen Anlagen, der Betriebsausstattung sowie der Verkehrsflächen auf sehr hohem Niveau. Außerdem erfolgen regelmäßige Schulungen, um die Belegschaft in Fragen der Arbeitssicherheit zu trainieren und zu sensibilisieren. Für die Arbeitssicherheit existiert ein Kennzahlensystem basierend auf Unfällen, Ausfalltagen, Schweregraden sowie vorbeugenden Lernfällen und standardisierten Trainings. Das Ziel ist selbstverständlich, Unfälle vollständig zu vermeiden. Im Jahr 2023 konnte dieses Ziel nicht erreicht werden; drei Unfälle führten zu insgesamt 95 unfallbedingten Ausfalltagen, nachdem es im Vorjahr zwei Unfälle gegeben hatte. 4. Prognosebericht a) Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Baukonjunktur wird seit 2021 durch die besonderen Ereignisse wie Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine erheblich beeinflusst. Im Verlauf dieser Jahre erlitt die Baukonjunktur daher eine Dämpfung aufgrund unsicherer Planungsbedingungen. Zudem führten im Jahr 2023 weltweite Zinssteigerungen zu höheren Finanzierungskosten und damit zu einem Rückgang von Bauprojekten. Der Absatz unserer Produkte wurde von diesen Effekten erheblich beeinträchtigt. Auf der Beschaffungsseite ging im Jahr 2023 der Preisdruck für Rohstoffe zurück, dennoch wirken höhere Materialpreise noch bis heute, da wegen der Beschaffungsunsicherheiten zu Beginn des Ukrainekrieges eine hohe Bevorratung vorgenommen wurde, die mangels normaler Absätze noch nicht wieder abgebaut wurde. Beschaffungsengpässe wurden im Jahr 2023 sowie in 2024 nicht mehr festgestellt. Auch für 2025 sind diesbezüglich aktuell keine Einschränkungen zu erwarten. Im Verlauf des Jahres blieben die Preise für Stahlprodukte und andere Materialkategorien stabil. Wir erwarten keine technologischen Risiken, da wir durch ständige Beobachtung von Markt- und Produktanforderungen unsere Produkte weiterentwickeln. Weitere technische Risiken durch Änderung der Fertigungstechnologie sehen wir nicht. Auf der Absatzseite war das Jahr 2023 durch die umfassenden Marktrückgänge belastet und darüber hinaus ging im ersten Quartal die Lieferfähigkeit aufgrund der SAP-Einführung zurück. In den ersten Monaten des Jahres 2024 verzeichnen wir eine flache Entwicklung der Auftragseingänge bei leichter Erhöhung der Auslieferungen. Da die Gesellschaft in das Cash Pooling System der CRH Deutschland GmbH einbezogen ist, bestehen keine Liquiditätsrisiken. Auch die Ausfallrisiken sind sehr gering, da die Gesellschaft zu einem großen Teil an verbundene Unternehmen innerhalb der Leviat-Gruppe liefert und für Drittkunden ein sehr gutes Forderungsmanagement betreibt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungsunternehmen wird einem regelmäßigen Plan/Ist Vergleich unterzogen. Der Planung liegt ein standardisierter Budgetprozess zugrunde und die vorhandenen Beteiligungen werden einem jährlichen Impairmenttest unterzogen, um Risiken nicht werthaltiger Beteiligungen abfangen zu können. b) Voraussichtliche Entwicklung Zu Ende November 2024 liegt der Kundenumsatz vor Leviat Charges mit TEUR 106.861 deutlich unter dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die nicht eingetretene Erholung der Baukonjunktur und der damit verbundenen geringen Nachfrage in Deutschland und den internationalen Märkten. Für das gesamte Jahr 2024 beurteilen wir die weitere Entwicklung zurückhaltend. Aufgrund der anhaltenden Schwäche der Marktnachfrage sowie des pessimistischen Ausblickes auf die Baumärkte erwarten wir einen Rückgang der Produktumsätze im Vergleich zum Vorjahr auf 123 Mio. EUR (-6 % zu 2023) sowie einen Gesamtumsatz inkl. Managementumlagen mit 25 % unter Vorjahresniveau. Wir erwarten ein Ergebnis vor Ergebnisabführung, welches bei einem Verlust von ca. -20 Mio. EUR liegen wird, da bei rückläufigen Umsätzen die Kostensteigerungen in allen betrieblichen Bereichen nicht kompensiert werden können. Im Vergleich zum Vorjahr sind keine Sondereffekte aus gestiegenen Management-Umlagen oder nachträglichen Preisanpassungen bei Intercompany Kunden zu erwarten. Zudem haben die Schließung einer Montagetechnik am Standort Langenfeld sowie ein betrieblich bedingter Personalabbau negative Auswirkungen auf das Jahresergebnis. Für das Folgejahr 2025 gehen wir von einer Erholung der Baubranche und damit einer leichten Erhöhung der Umsätze aus. Bei dem nichtfinanziellen Indikator Unfallbedingte Ausfallstage sind per Ende Oktober 149 Ausfalltage im Jahr 2024 zu verzeichnen, so dass das ursprüngliche Ziel von 0 Unfalltagen nicht zu erreichen ist.
Langenfeld, den 19. Dezember 2024 Leviat GmbH Die Geschäftsführung Joachim Liehr Stephan Bauerdick Stefan Dupont Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss der Leviat GmbH, Langenfeld, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle dargestellt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Leviat GmbH mit Sitz in Langenfeld im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 55272 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über 3 Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte wurden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben, da es sich dabei um rechtlich geschützte Produktgruppen mit typischen Lebenszyklen von bis zu 15 Jahren handelt und sich der Markt für derartige Produktgruppen wegen der begrenzten Anbieterzahl und der hohen Markteintrittskosten nur langsam verändert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro-rata-temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei Bauten auf fremden Grundstücken 14 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 10 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Für Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet und seit Oktober 2015 werden wesentliche Werkzeuge einzeln aktiviert. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vom Wahlrecht auf außerplanmäßige Abschreibung bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung wird kein Gebrauch gemacht. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83% (Vorjahr: 1,78%) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,30 % (Vorjahr: 2,20 %) und erwartete Rentensteigerungen ebenfalls mit 2,30 % (Vorjahr: 2,20 %) berücksichtigt. Für die Bewertung wurden die Richttafeln von Prof. Dr. K. Heubeck um Fluktuationswahrscheinlichkeiten je nach Alter und Dauer der Betriebszugehörigkeit erweitert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellung für zukünftige Jubiläumszuwendungen ist ebenfalls nach versicherungsmathematischen Methoden nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck auf der Basis der bei den Pensionsrückstellungen dargestellten Faktoren errechnet worden. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %) verwendet. Gleiches gilt für die Rückstellung für zukünftige Altersteilzeitleistungen, wobei ein Rechnungszinsfuß von 1,04% (Vorjahr: 0,58%) angesetzt wurde. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Auf den Ausweis latenter Steuern wird aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft verzichtet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Januar 2023 100% der Anteile an der Modersohn GmbH & Co. KG in Spenge erworben. Zudem wurde im Geschäftsjahr mit Beschluss vom 15. Dezember 2023 eine Kapitalerhöhung bei der Leviat Sp. z.o.o., Kalisz/Polen in Höhe von 22.760 TEUR durchgeführt. Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB zum 31. Dezember 2023 in 1.000 Euro (TEUR)
Die Gesellschaft hält darüber hinaus Beteiligungen von jeweils 10 % an der Fuchs Schraubenwerk GmbH und der Fuchs + Co. KG in Siegen. Bei den Zugängen zum Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr handelt es sich im Wesentlichen um Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie Investitionen für Qualitätsverbesserungen bei Maschinen, Betriebs- und Büroausstattung. Die Forderungen der Leviat GmbH gegen verbundene Unternehmen resultieren aus der Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 18.956 (Vorjahr: TEUR 7.335), den Forderungen aus bestehenden Cash-Pooling-Guthaben und Umsatzsteueransprüchen aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie aus Ergebnisabführung über insgesamt TEUR 54.595 (Vorjahr: TEUR 146,370). Davon entfallen TEUR 54.567 (Vorjahr: TEUR 146.370) auf den Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen ausländische Steuererstattungsansprüche sowie Mietkautionen und sonstige Vorauszahlungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 26.000,00. Die Kapitalrücklage resultiert aus dem teilweisen Verzicht der Gesellschafterin auf den Rückzahlungsanspruch aus der Zahlung des Kaufpreises für die Anteile an der HALFEN GmbH & Co. KG sowie aus der Verschmelzung der CRH Insulation GmbH auf die HALFEN GmbH (jetzt Leviat GmbH) sowie in Höhe von TEUR 439 aus der Verschmelzung der Ancon GmbH, Nürnberg, auf die HALFEN GmbH (jetzt Leviat GmbH). Aus der Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr mit Beschluss vom 18.12.2023 eine Kapitalrückzahlung in Höhe von 30 Mio. EUR an die Gesellschafterin geleistet. Die Rückstellungen für Pensionen umfassen die Verpflichtungen aus laufenden Renten und Anwartschaften in vollem Umfang. Der Unterschiedsbetrag für Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB, zwischen der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 752 (Vorjahr: TEUR 3.058) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten teilen sich nach Fälligkeit wie folgt auf: Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den Angaben gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 8.226 (Vorjahr: TEUR 4.022) solche aus Cash-Pooling sowie mit TEUR 10.010 (Vorjahr: TEUR 571) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für die Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten gestellt worden. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Patronatserklärung vom 25. März 2013 zugunsten der Leviat Gesellschaft m.b.H., Wien/Österreich, mit der Gültigkeit bis zum 31. März 2024, dreimonatiger Kündigungsfrist und automatischer Verlängerung um ein Jahr, falls keine Kündigung erfolgt. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt. Außerdem hat die Leviat GmbH für die Leviat Gesellschaft m.b.H., Wien/Österreich, zugunsten der UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement GmbH, Wien/Österreich, eine Patronatserklärung vom 23. Januar 2013 in Höhe von EUR 200.000,00 abgegeben. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Gliederung der Umsätze nach Regionen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.443 (Vorjahr: TEUR 2.971), enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterberechnung von sonstigen Leistungen an verbundene Unternehmen mit TEUR 1.369 (Vorjahr: TEUR 1.651) und periodenfremde Erträge. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten:
Die Zahl der Mitarbeiter betrug zum Stichtag 31. Dezember 2023
Die Zahl der Mitarbeiter der Leviat GmbH (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt 506 (Vorjahr: 491), davon 216 Angestellte (Vorjahr: 273) und 290 Arbeiter (Vorjahr: 290). Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 40.555 (Vorjahr: TEUR 39.810) enthält Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 157). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Betriebs- und Verwaltungskosten, Zuführungen zu Rückstellungen, soweit diese den übrigen Aufwandspositionen nicht zugeordnet werden können, sowie Aufwendungen aus der Weiterbelastung von verbundenen Unternehmen, davon waren TEUR 1.007 periodenfremd (Vorjahr: TEUR 958). Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen wurden wie im Vorjahr nicht vorgenommen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz-MinStG), welches in Deutschland die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung beinhaltet, ist zum Bilanzstichtag bereits in Kraft getreten und grundsätzlich für alle Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2024 anzuwenden. Die Leviat GmbH fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Die Gesellschaft hat gemeinsam mit der Konzernmuttergesellschaft eine erste Analyse hinsichtlich der steuerlichen Auswirkung aus der globalen Mindestbesteuerungsregelung durchgeführt. Hieraus wurden nur unwesentliche Effekte aus der Entrichtung einer Pillar Two Top-Up Tax identifiziert. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zur Verringerung der Kapitalbindung werden Gebäude, PKW sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen nicht erworben, sondern im Wesentlichen gemietet bzw. geleast. Aus diesen Miet- und Leasingverträgen resultieren die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Zum 31. Dezember 2023 besteht kein Bestellobligo. Konzernzugehörigkeit Die Leviat GmbH, Langenfeld, ist ein über die CRH Deutschland GmbH, Kruft, (CRH) in Mehrheitsbesitz stehendes Tochterunternehmen der CRH plc., Dublin/Irland, und ist mit allen Gesellschaften des CRH-Konzerns verbunden. Die CRH plc., Dublin/Irland, ist Mutterunternehmen des einzigen Konsolidierungskreises. Diese Gesellschaft stellt einen den EG-Richtlinien entsprechenden Konzernabschluss und Konzern- Lagebericht auf, der beim Companies Registration Office in Irland veröffentlicht wird. Dieser Konzernabschluss wird von der CRH im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Damit ist die Leviat GmbH von der Aufstellung eines eigenen Teil-Konzernabschlusses befreit. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nach § 285 Abs. 17 HGB nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben des Konzernabschlusses der CRH plc. einbezogen wird. Mitglieder der Geschäftsführung Als Geschäftsführer der Leviat GmbH sind bestellt die Herren
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich auf TEUR 889. Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 3.338 (Vorjahr: TEUR 3.202). Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich wie im Vorjahr auf TEUR 101.
Langenfeld, den 19. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Joachim Liehr Stephan Bauerdick Stefan Dupont Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Leviat GmbH, Langenfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leviat GmbH, Langenfeld ,bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leviat GmbH, Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 19. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Marco Feldhoff, Wirtschaftsprüfer Sandra Baumann, Wirtschaftsprüferin |
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