Christliche Altenhilfe Potsdam GmbH
Kiepenheuerallee 21, 14469 Potsdam, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Thomalla seit 31.7.2025 | Prokura |
Britta Schmidt seit 22.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung der Alexianbrüder | 66.32% |
Stiftung Evangelische Frauenhilfe in Brandenburg | 23.59% |
| 6.00% | |
AACHENER AKTIENGESELLSCHAFT ZUR UNTERSTÜTZUNG HILFSBEDÜRFTER PERSONEN | 4.08% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Christliche Altenhilfe Potsdam GmbH (vormals: Alexianer St. Franziskus GmbH)PotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 21. September 2018. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017der Alexianer St. Franziskus GmbH1. Grundlagen des UnternehmensSatzungsgemäßer Gegenstand der gemeinnützigen Gesellschaft ist die Förderung und der Betrieb von sozialen Einrichtungen der Seniorenhilfe. Die Gesellschaft ist seit dem 01.01.2005 Träger des St. Franziskus Seniorenpflegeheimes in Potsdam. Die Alexianer St. Franziskus GmbH ist mit Wirkung zum 01.01.2012 eine Tochtergesellschaft der Alexianer St. Josef Potsdam GmbH geworden. Das Haus verfügt über insgesamt 132 vollstationäre Pflegeplätze (in 120 Einzel- und 3 Doppelzimmern) davon 6 Kurzzeitpflegeplätze, sowie 9 Wohnungen für betreutes Wohnen. Das Haus wird konstant nachgefragt und besitzt einen soliden und guten Ruf in Potsdam und der Umgebung. Die über die Jahre erreichte Position am Markt in Potsdam soll erhalten bleiben. Hierzu werden die Mitarbeiter weiterhin qualifiziert, um die Qualität der Pflege und Betreuung zu erhalten. Des Weiteren präsentiert sich das Haus auf Veranstaltungen der Stadt Potsdam bzw. lädt zu Veranstaltungen im Haus ein. Zur Sicherstellung und Überprüfung der Kundenzufriedenheit, finden alle zwei Jahre Bewohnerbefragungen statt - turnusmäßig findet diese wieder in 2018 statt. Diese spiegelte bisher eine sehr hohe Zufriedenheit mit den Angeboten des Hauses wieder. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das gesundheitspolitische Umfeld stellte in 2017 neue, schwierige Anforderungen. Die Veränderungsrate bzw. Orientierungswerte lagen mit 2,14 % unterhalb der durchschnittlichen tatsächlichen Personal- und Sachkostensteigerungen, insbesondere der Energiekostensteigerungen. Zudem wurde durch das 2. Pflegestärkungsgesetz ein Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung unternommen - davon war insbesondere auch die Finanzierung betroffen. In der Stadt Potsdam ist das Marktsegment Seniorenpflege und -betreuung stark umkämpft. Das Seniorenpflegeheim St. Franziskus ist u. a. Marktführer. Dies bedeutet eine konstante Auslastung und damit eine stabile wirtschaftliche Leistungskraft der Einrichtung. b) Geschäftsverlauf Im Jahr 2017 hatte die Entwicklung der Pflegesatzverhandlungen mit den Pflegekassen einen erheblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf. Es gab im Zuge der Änderungen durch das 2. Pflegestärkungsgesetz und den damit verbundenen Änderungen im Eigenanteil und der Finanzierung der Pflege vermehrten Gesprächsbedarf von Seiten der Heimbewohner und Angehörigen. Das Seniorenpflegeheim St. Franziskus erfreut sich konstant großer Nachfrage. Die Auslastung der 132 Plätze lag in 2017 bei 98,39 % und damit 3,39 % über der verhandelten Auslastung im Land Brandenburg (95 % bei insgesamt weniger kalkulierten Abwesenheitstagen). Der Strukturfaktor lag bei EUR 91,35, damit zwar niedriger, als in den Berliner Einrichtungen, aber das liegt an den Pflegesätzen in Brandenburg, dennoch EUR 3,19 über dem geplanten. Die Umsatzerlöse sind demnach von TEUR 4.738 auf TEUR 5.035 gestiegen. Dies resultiert aus der günstigen Pflegegradverteilung und dem guten Verhandlungsergebnis mit den Pflegekassen. Insgesamt weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 117 (Vorjahr TEUR 81) aus. Die MDK-Prüfung hatte die Note 1,0 als Gesamtergebnis. Die durchschnittlichen Bruttopersonalkosten aller Mitarbeiter sind um 1,1 % gestiegen, es waren kumuliert 62,61 Vollkräfte fest im Seniorenpflegeheim angestellt. Ein Problem ist es weiterhin, die erforderlichen Personalstellen im examinierten Bereich mit geeignetem Personal zu besetzen. Hier wird durch den Einsatz von Leasingpersonal gegengesteuert. Die Differenz der Gehälter in Brandenburg zu Berlin (3,5 %), sowie die Nähe zu Berlin sind ursächlich. Im Jahr 2017 wurden in den noch fehlenden Bereichen im 1. Bauabschnitt Malerarbeiten weitergeführt. Die in 2016 begonnene Sanierung der bestehenden Fassadenschäden im 1. Bauabschnitt, konnte abgeschlossen werden. Das Projekt hatte ein Gesamtvolumen von TEUR 329. c) Finanz- und Vermögenslage Die solide Vermögenslage der Gesellschaft zeigt sich in der Zusammensetzung der Vermögens- und Kapitalstruktur. Das Eigenkapital (inkl. Sonderposten) beträgt 65 % (Vorjahr 56 %) am Gesamtkapital. Das Eigenkapital sowie das langfristige Fremdkapital decken das gesamte Anlagevermögen zu 108 %. Im Berichtsjahr wurden insgesamt TEUR 14 investiert. Die Investitionen wurden in den Bereichen EDV-Nutzungsrechte (TEUR 6) sowie Einrichtung und Ausstattung (TEUR 8) vorgenommen. Der Bestand der flüssigen Mittel (ohne Verwahrgelder) belief sich per 31.12.2017 auf TEUR 1.456. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die flüssigen Mittel damit um TEUR 775. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. d) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es werden Fortbildungen den Mitarbeitern angeboten. Beispielsweise Multiplikatorenschulungen für die Pflegedienstleitung und Qualitätsbeaftragte, die Pflegefachkräfte erhielten Fortbildungen im Rahmen des Projektes Entbürokratisierung in der Pflege, eine Mitarbeiterin wurde zur PalliativeCare Fachkraft qualifiziert, sowie weitere Präventionsschulungen. Die Wichtigkeit von Fort- und Weiterbildung ergibt sich nicht nur aus der Sicherstellung der Qualität der Pflege, sondern auch aus dem Bemühen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhalten. Daraus resultiert eine geringe Fluktuation der Mitarbeiter. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDurch das 2. Pflegestärkungsgesetz kam es zu erheblichen Änderungen in der gesamten Struktur im Bereich der Pflegeversicherung. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind moderat geblieben, für das Jahr 2018 werden keine negativen Auswirkungen erwartet. Die Nachfrage nach Heimplätzen ist konstant. Die Vergütungsvereinbarung mit Überleitung und einer Steigerung konnte für das Jahr 2018 geschlossen werden, dies stabilisiert die wirtschaftliche Lage der Einrichtung. Das MDK-Ergebnis ist außerordentlich. In unmittelbarer Umgebung des Seniorenheimes sind zwei neue Pflegeheime der Diakonie (78 Plätze) und Vitanas (124 Plätze) entstanden. Die Auswirkungen auf die Warteliste des St. Franziskus Seniorenpflegeheimes sind kaum spürbar. Durch gute Akquise, Werbung und "Mundpropaganda" sind wir bemüht, neue Bewohner zu gewinnen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2018 einen konstanten Umsatz und einen gleichbleibenden Jahresüberschuss. Trotz zunehmender Verschiebung in die niedrigeren Pflegegrade (Rothgang-Effekt), werden durch gute Vergütungshandlungen und gute Auslastung die geplanten Umsatzerlöse erreicht werden. Der geplante Personalaufwand wird durch nicht besetzte stelle leicht unterschritten, dafür steigt der Aufwand in der Sachkostenposition Fremdpersonal. Wie in allen Pflegeeinrichtungen ist der Fachkräftemangel zunehmend spürbar. Es wird immer schwieriger, besonders in Brandenburg, geeignetes Fachpersonal zu finden und damit die Versorgung der Bewohnersicherzustellen. Die Nähe zu Berlin und die dort höheren Gehälter erschweren die Situation zusätzlich. Ein weiteres Risiko, welches zunimmt, ist die mangelnde Zahlungsmoral mancher Bewohner bzw. Angehöriger - das Mahnwesen wird zunehmend aufwändiger, da Bewohner überschuldet und damit nicht zahlungsfähig sind. Die Bearbeitung der Anträge beim zuständigen Träger der Sozialhilfe ist langwierig und wird oftmals abschlägig beschieden. Das monatliche Berichtswesen und ein vereinbartes Rücksprachesystem sind die elementaren Säulen der Risikoüberwachung im wirtschaftlichen Bereich. Das Berichtswesen enthält Plan-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen. Aufgrund dieser werden ggf. entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bestandsgefährdende oder sonstige Risiken, die sich insgesamt im wesentlichen Umfang nachteilig auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken können, nicht zu erkennen bzw. zu erwarten sind.
Potsdam, den 4. Mai 2018 Oliver Pommerenke, Geschäftsführer Britta Schmidt, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2017Alexianer St. Franziskus GmbH, PotsdamAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017der Alexianer St. Franziskus GmbH, Potsdam
Anhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Alexianer St. Franziskus GmbH hat ihren Sitz in Potsdam und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam, Reg.Nr. 26771 P. Der Jahresabschluss der Alexianer St. Franziskus GmbH zum 31. Dezember 2017 wurde nach den handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die bezüglich der abnutzbaren Sachanlagen um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert werden. Dabei richten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Anschaffungskosten der abnutzbaren beweglichen Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) werden dabei in einen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils mit einem Fünftel aufgelöst. Für entsprechende Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 (ohne Umsatzsteuer) werden die Anschaffungskosten als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Vorräte wurden mit den letzten Einstandspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit Nominalbeträgen unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Sonderposten aus Zuschüssen und Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens entsprechen den Buchwerten der Anlagegüter, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten mit diesen Fördermitteln finanziert werden. Für mittelbare Pensionsverpflichtungen wurde im Geschäftsjahr 2017 gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB der notwendige Erfüllungsbetrag für einen abgegrenzten Kreis der Versorgungsberechtigten in Höhe von TEUR 53 passiviert. Der Erfüllungsbetrag entspricht dem anteiligen Barwert der insgesamt zu erwartenden Finanzierungsbeiträge, die von der KZVK über einen Zeitraum von 25 Jahren erhoben werden. Die Abzinsung der jährlichen Finanzierungsbeiträge erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins, der sich aus den letzten zehn Geschäftsjahren für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt zum Bilanzstichtag 3,68 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 5. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur BilanzZur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Bestandteil dieses Anhangs. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen - wie im Vorjahr - sonstige Vermögensgegenstände. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.605 (Vorjahr TEUR 3.826) entfallen mit TEUR 2.519 (Vorjahr TEUR 3.709) auf sonstige Verbindlichkeiten und mit TEUR 86 (Vorjahr TEUR 117) auf solche aus Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe grundbuchlich gesichert. Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Vermögensgegenständen. Darüber hinaus sind zu den Verbindlichkeiten keine Sicherheiten oder Pfandrechte bestellt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufwendungen für Altersversorgung betrugen EUR 113.205,30 (Vorjahr TEUR 161). V. Sonstige AngabenDie Gesellschaft besaß bis zum 30. April 2017 Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Die Gesellschaft gibt ihren Geschäftsanteil einschließlich der Gewinnbezugsrechte mit Wirkung zum 1. Mai 2017 unter der Bedingung der Kaufpreiszahlung in Höhe von EUR 25.000 an die Paul Gerhardt Diakonie e.V. Berlin und Wittenberg als Käufer ab. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: Anzahl Arbeitnehmer
Angaben gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für das Jahr 2017 auf 5,28 % (Vorjahr 5,3 %) der Zusatzversicherungspflichtigen Entgelte. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt EUR 1.999.445,55 (Vorjahr TEUR 1.867). Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft/Einrichtung getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgt in dem sog. Abrechnungsverband S der KZVK. Die in diesem Abrechnungsverband bestehende Unterdeckung soll über einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag bis zum Jahr 2040 geschlossen werden. Der von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwert der Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband S beläuft sich auf insgesamt TEUR 85. Von dieser Deckungslücke ist im Jahresabschluss 2017 ein nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelter Teilbetrag von TEUR 53 als Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 der Alexianer GmbH, Münster, einbezogen. Der Konzernabschluss der Alexianer GmbH wird im Bundesanzeiger offengelegt. Organe der Gesellschaft gemäß Gesellschaftsvertrag sind:
Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Vergütung der Geschäftsleitung erfolgt in Form von Konzernumlagen.
Potsdam, den 4. Mai 2018 Oliver Pommerenke, Geschäftsführer Britta Schmidt, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens Alexianer St. Franziskus GmbH, Potsdam, im Geschäftsjahr 2017
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Alexianer St. Franziskus GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den Bestimmungen der PBV und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 4. Mai 2018 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Brent Schanbacher, Wirtschaftsprüfer Hartmut Pfleiderer, Wirtschaftsprüfer |
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