Boitz GmbHLiquidiert

01909 Großharthau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 4957
Eingetragen
11.2.1993
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Auto-Ersatzteilen jeglicher Art

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Boitz
seit 7.1.2015
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
Jörg Böhme
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

25500
51.00%
Jörg Böhme
24500
49.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Boitz GmbH

Schmiedefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 8.898,50 17.018,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 662,00 1.656,00
II. Sachanlagen 8.236,50 15.362,00
B. Umlaufvermögen 238.171,73 240.874,45
I. Vorräte 80.000,00 108.267,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 142.883,74 120.286,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 705,37 922,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.287,99 12.320,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 740,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 247.070,23 258.632,45

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 128.959,92 154.257,75
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 2.775,00 2.775,00
III. Gewinnvortrag 125.918,16 111.161,22
IV. Jahresfehlbetrag 25.297,83 -14.756,94
B. Rückstellungen 51.845,57 53.860,12
C. Verbindlichkeiten 66.264,74 50.514,58
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 66.264,74 50.514,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 247.070,23 258.632,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB erstellt.

Per 1.1.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt. Die Umstellungseffekte wurden durch Erstellung einer BilMoG-Eröffnungsbilanz dokumentiert.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Vermögensgegenstände von geringem Wert mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Die Gesellschaft hat zum 1.1.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit- Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,25% sowie keine erwartete Gehaltssteigerung zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Zum 1.1.2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 20.226,00 €. Die Gesellschaft entschied sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über einen Zeitraum von 9 Jahren. Folglich wurde beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von 2.247,00 € den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Zum 31.12.2010 betrug der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung 17.979,00 €.

Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die den Pensionsberechtigten, Jürgen Boitz und Jörg Böhme, verpfändet wurden. Der Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen zum 31.12.2014 beträgt -255.683,51 €. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß Angaben des Versicherungsunternehmens als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Police einschließlich der garantierten Überschussanteile zuzüglich der Bewertungsreserven und des Schlussüberschussanteils ermittelt.

Die Pensionsverpflichtung der Boitz GmbH gegenüber Herrn Jürgen Boitz wurde im Rahmen der Liquidation der Gesellschaft zum 01.01.2015 durch den Abschluss einer Liquidations-Direktversicherung zugunsten des Pensionsberechtigten bei der Allianz Lebensversicherungs-AG abgelöst.Die Bewertung der Pensionsrückstellung für Herrn Jürgen Boitz erfolgte daher abweichend vom versicherungsmathematischen Gutachten zum 31.12.2014 mit dem Einmalbeitrag für die Liquidations-Direktversicherung i. H. v. EUR 251.599,42.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen für Herrn Jörg Böhme auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens des Vers. Math. Sachverständigen Wolfgang Banzhaf, Stuttgart-Riedenberg zum 31.12.2014 weist eine planmäßige Zuführung zu den Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 4.973,21 € aus und basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31.12.2014: 4,580%
Gehaltstrend: 0,0%
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0%
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2005 G nach Heubeck

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:

Zeitwert Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) per 31.12.2014 -255.683,51 €
Passivischer Betrag Pensionsverpflichtung per 31.12.2014 286.546,44 €
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung per 31.12.2014 30.862,93 €
Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung -260,58 €
Ertrag aus Planvermögen 4.315,46 €
Zinsaufwand GuV 4.054,88 €

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Fremdwährungsposten wurden sofern vorhanden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

3. Angaben zur Bilanz

ANLAGEVERMÖGEN

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von über 1 Jahr.

EIGENKAPITAL / ERGEBNISVERWENDUNG

Auf Vorschlag der Geschäftsführung wurde der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr erhöht um den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr von € 25.297,83 auf neue Rechnung vorgetragen.

VERBINDLICHKEITEN

Art der Verbindlichkeit   davon Restlaufzeit    
  Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre davon besi-chert Art der Sicher-heit
gegenüber Kreditinsti-tuten       0,00    
aus Lieferungen und Leistungen 21.902,51 21.902,51 0,00 0,00 0,00  
sonstige Verbindlich-keiten 44.362,23 44.362,23 0,00 0,00 0,00  
Summe 66.264,74 66.264,74 0,00 0,00    

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE NACH § 251 HGB

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten keine latente Steueraufwendungen.

5. Sonstige Pflichtangaben

Zum Stichtag besteht keine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB:

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte die Geschäftsführung der Boitz GmbH i.L. durch den Geschäftsführer:

Jürgen Boitz

Der Geschäftsführer ist von der Beschränkung des § 181 BGB befreit

PROKURA

Zum 31.12.2014 waren keine Prokuristen bestellt.

 

Großharthau, OT Schmiedefeld, den 15. Dezember 2015

Jürgen Boitz Liquidator

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2015 festgestellt.

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