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Mertens GmbH & Co.GüterslohJahresabschluss zum 31. Dezember 2018Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma der Gesellschaft lautet Mertens GmbH & Co. Sitz der Gesellschaft ist Gütersloh. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter A 2544 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Von den ihr als mittelgroßer Personenhandelsgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB i. V. m. § 264 a HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die linear und degressiv vorgenommenen Abschreibungen berücksichtigen die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden sofort abgeschrieben. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Für erkennbare Wertminderungen wegen mangelnder Gängigkeit und Beschaffenheit sowie zur verlustfreien Bewertung werden Wertabschläge vorgenommen. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei zweifelhaften oder mit erkennbaren Risiken behafteten Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergeben sich wie folgt:
Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 255.643,32 € (Vorjahr: 152.194,27 €) ausgewiesen. 2. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Kommanditisten (Haft- und Pflichteinlage) beträgt 511.291,89 €. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 98.163,00 € enthalten unter anderem Beträge für Gewährleistungsverpflichtungen von 45.863,00 €. 4. Verbindlichkeiten Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Unter den Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 9.113.067,48 € (Vorjahr: 9.641.852,90 €) ausgewiesen. V. Ergebnisverwendung
VI. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird vorgenommen durch die persönlich haftende Gesellschafterin Mertens Handels- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gütersloh. Jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin sind Herr Klaus Lamkemeyer, Gütersloh, Herr Marc Lamkemeyer, Gütersloh, und Frau Sabine Röhrs, Gütersloh. 2. persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Mertens Handels- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gütersloh. Das gezeichnete Kapital dieser Gesellschaft beträgt 50.000,00 DM. Es wurde noch nicht auf Euro umgestellt. 3. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. 4. sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 a HGB Wesentliche Verpflichtungen bestehen gegenüber einem nahe stehenden Unternehmen aus einem unbefristeten Grundstücks- und Gebäudemietvertrag in Höhe von jährlich 319.515,00 €, aus einem weiteren bis zum 31. Mai 2027 befristeten Grundstücks- und Gebäudemietvertrag über monatlich 882,00 € sowie aus drei unbefristeten Maschinenmietverträgen für das Jahr 2019 über einen Betrag in Höhe von 600.755,04 €. Ab dem Jahr 2020 mindert sich die jährliche Verpflichtung für diese Maschinenmietverträge auf eine Höhe von 424.355,04 €. Für befristete Verträge bzw. mit einer Frist kündbare Verträge (Leasing etc.) bestehen Verpflichtungen in Höhe von 16.048,50 €. Auf Grund in 2018 geschlossener Kaufverträge über den Kauf von Anlagegütern besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe von (netto) 290,2 T€. 5. Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
6. Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe entfällt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 7. Vorgänge von besondere Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB Im Zusammenhang mit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus ergeben sich seit März 2020 Auswirkungen auf den weltweiten Automobilmarkt auf Grund von zeitlich befristeten Stilllegungen der Fertigung großer Automobilhersteller, die zu unserem Kundenkreis gehören. Auch wir haben inzwischen für einen Teil unserer Belegschaft Kurzarbeit angemeldet. Vor diesem Hintergrund können sich signifikante negative Auswirkungen auf die künftige Erlös- und Ergebnissituation unserer Gesellschaft ergeben. Eine qualitative und verifizierte Aussage ist diesbezüglich derzeit noch nicht möglich.
Gütersloh, den 2. April 2020 Mertens Handels- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung gez. Klaus Lamkemeyer, Geschäftsführer gez. Sabine Röhrs, Geschäftsführerin gez. Marc Lamkemeyer, Geschäftsführer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der Mertens GmbH & Co. ist in der Gesellschafterversammlung vom 22. Juni 2020 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeines Unser Unternehmen besteht seit 1924 und produzierte viele Jahre für die Fahrradindustrie. Zu den Schwerpunkten der Fertigung gehörten Fahrradsättel, diverse andere Kunststoffteile und Kaltumformteile aus Metall, zum Beispiel Fahrradtretkurbeln. Seit dieser Zeit entwickelte sich unser Unternehmen zu einem anerkannten Problemlöser und entwarf auch Neuheiten in Design und Fertigungstechnik für Fahrradsättel. Zahlreiche dieser Entwicklungen wurden patentiert. Seit 1956 bestehen Lieferbeziehungen zur Automobilindustrie. Zunächst wurden Metallteile nach vorgegebenen Zeichnungen produziert, später kamen Entwicklungsaufgaben insbesondere im Bereich Schließtechnik hinzu. Aufgrund unserer Fachkompetenz und Qualität weitete sich das Geschäft mit der Automobilindustrie aus und ist heute der alleinige Geschäftsbereich unseres Unternehmens. Durch die DEKRA Certification GmbH wurde uns mit Zertifikat bescheinigt, dass wir für den Bereich Entwicklung und Produktion von Kaltfließ-, Zieh-, Stanz- und Prägeteilen sowie Komponenten der Schließ- und Verriegelungstechnik inklusiv Federnherstellung sowie Lackierung über ein Qualitätsmanagementsystem entsprechend der Norm IATF 16949:2016 sowie über ein Energiemanagementsystem der Norm ISO 50001:2011 verfügen und diese auch aufrechterhalten. Unsere Gesellschaft übt ihren Gewerbebetrieb in gepachteten Produktions- und Verwaltungsgebäuden aus, die im Eigentum einer Schwestergesellschaft stehen. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2018 hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft angesichts zunehmender Herausforderungen, insbesondere durch handelspolitische Konflikte, etwas verlangsamt. Die globale Wirtschaftsleistung stieg nach Angabe des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegenüber dem Vorjahr um 3,7 % (Vorjahr: 3,8 %). In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) überdurchschnittlich um 2,9 %. Die US-Konjunktur profitierte dabei von Impulsen einer Steuerreform, hohem privaten Konsum und höheren Staatsausgaben. Im Euroraum hingegen schwächte sich die Konjunktur nach einer Verlangsamung im ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte weiter ab. Belastend wirkten sich die nachlassende globale Nachfrage, insbesondere aus China, sowie auch der Rückgang der Automobilproduktion, bedingt durch die Einführung des neuen Standards für die Abgasmessung WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure), aus. Hingegen wirkte sich die hohe Binnennachfrage, die durch die weiterhin sehr expansive Finanzpolitik der europäischen Zentralbank (EZB) begünstigt war, wachstumsfördernd aus. In China schwächte sich das BIP-Wachstum mit 6,6 % (Vorjahr: 6,9 %) auch dank unterstützender Maßnahmen der Regierung nur leicht ab. Während die Expansion im asiatischen Raum und in Russland kräftig zulegte, rutschten die Türkei und Argentinien in eine Rezession. In Deutschland war 2018 die konjunkturelle Lage gekennzeichnet durch einen moderaten, etwas abgeschwächten Wachstumskurs sowie unterjährig wechselhafte Entwicklungen. Insgesamt war das preisbereinigte BIP im Jahr 2018 nach Berechnungen des statistischen Bundesamt um 1,5 % höher als im Vorjahr. 2017 betrug die Steigerung des BIP in Deutschland noch 2,2 %. Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland, denn sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 %) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 %) waren höher als im Vorjahr. Die Zuwächse fielen jedoch deutlich niedriger aus, als in den letzten drei Jahren. Auch für die Automobilkonjunktur war 2018 ein sehr bewegtes Jahr. Die Fahrzeugmärkte schwächten sich in den USA und Europa auf hohem Niveau leicht ab. Auch der chinesische Fahrzeugmarkt war, beeinflusst durch den Handelskonflikt mit den USA, ab der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Insgesamt erreichte die weltweite Fahrzeugproduktion dennoch mit einem Volumen von 94 Mio. Light Vehicles (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) fast wieder das Vorjahresniveau (94,4 Mio. Fahrzeuge). Nach den Angaben des deutschen Branchenverbands VDA wurden 2018 wie im Vorjahr weltweit 85 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. In den USA stieg die Zahl verkaufter Light Vehicles mit 17,2 Mio. Fahrzeugen leicht gegenüber dem Vorjahr (17,1 Mio.). In China, dem weltgrößten Automarkt, sank die Zahl der Neuzulassungen um 3,8 % auf 23,3 Mio. (Vorjahr: 24,2 Mio.) PKW. Dennoch konnten die deutschen Premiumhersteller ihren Marktanteil in China steigern. In Europa wurden 2018 wie auch im Vorjahr 15,6 Mio. PKW neu zugelassen. Unter den fünf größten Einzelmärkten lagen Frankreich (3,0 %) und Spanien (7,0 %) im Plus, während Großbritannien (-6,8 %) und Italien (- 3,1 %) rückläufig waren. In Deutschland wurden wie im Vorjahr 3,4 Mio. PKW neu zugelassen, sodass das hohe Niveau beibehalten werden konnte. In dem Jahr 2018 entwickelte sich die Nachfrage nach Elektroautos (rein batteriebetriebene Fahrzeuge sowie Plug-in-Hybride) regional sehr unterschiedlich. In China wurden 2018 bedingt durch staatliche Subventionen und Regulierungen erstmals über eine Million E-Fahrzeuge abgesetzt, was einem Marktanteil von rd. 4,5 % entspricht. In Europa blieb Norwegen mit einem Anteil von fast 50 % an den Neuzulassungen das Vorzeigeland, während in den übrigen europäischen Ländern der Anteil der Elektrofahrzeuge weiterhin noch eine untergeordnete Rolle spielte. In Deutschland betrug der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen etwa 2 %. b) Umsatzentwicklung Projekte über die Lebensdauer von Fahrzeugtypen, insbesondere im Bereich Schließtechnik und Kunststoffspritzgussteile bildeten weiterhin den Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Sie trugen maßgeblich zum Umsatz und zum Ertrag unseres Unternehmens bei. Unser Umsatz ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 6,1 % gesunken. Damit fiel der Umsatzrückgang nur geringfügig höher aus, als von uns erwartet und im Lagebericht 2017 zum Ausdruck gebracht wurde. Von den Umsatzerlösen wurden rd. 61 % im Inland und rd. 39 % im Ausland erzielt. c) Investitionen Im Geschäftsjahr 2018 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 580 T€ in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen getätigt. Davon entfiel eine Restzahlung von 93 T€ auf eine neue Abwasserreinigungsanlage im Gesamtwert von 231 T€. Bei den übrigen Investitionen in das Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um eine Nietmaschine (100 T€), um eine Kühlanlage (111 T€) und um zwei Schraubenkompressoren (71 T€) für den Produktionsbereich. Für die Anschaffung und Einrichtung einer neuen ERP-Software wurden Anzahlungen von 98 T€ geleistet. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft Ertragslage Die folgenden Erfolgskennzahlen, die zusammen mit den Umsatzerlösen auch zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren unseres Unternehmens zählen, zeichnen ein Bild der Ertragslage der Gesellschaft. Zum Vergleich sind die Zahlen des Vorjahres gegenübergestellt:
Der Rohertrag verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 14,0 % auf 5.339 T€. Hauptgrund für den geringeren Rohertrag ist der Umsatzrückgang. Deutliche Preisnachlässe schlugen voll durch. Zusätzlich hat sich die Materialaufwandsquote um rd. 4,5 Prozentpunkte erhöht. Wichtige Gründe hierfür waren die gestiegene Nachfrage und die daraus resultierende negative Preisentwicklung am Stahlmarkt, sowie die erhöhten Legierungszuschläge (LZ) und die gestiegenen Aufwendungen für Zamak-Legierungen. Die Personalaufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 323 T€ auf 2.646 T€. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der variablen, ergebnisabhängigen Vergütungen. Die Personalaufwandsquote fiel hierdurch im Verhältnis zur nur leicht gesunkenen Gesamtleistung um 1,6 Prozentpunkte. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen erhöhten sich aufgrund der 2017 und 2018 vorgenommen Anlageinvestitionen um 266 T€ auf 967 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 2.098 T€ um 246 T€ auf 2.344 T€. Der Grund dieses Anstiegs waren im Wesentlichen höhere Reparaturaufwendungen für Gebäude (+62 T€) und für Maschinen und technische Einrichtungen (+141 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, wie im Vorjahr, Miet- und Pachtaufwendungen von rd. 1 Mio. € für Grundstücke, Gebäude und Maschinen enthalten, die im Eigentum einer Schwestergesellschaft stehen. Insbesondere infolge des geringeren Rohertrags sank das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um 830 T€, sodass ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -511 T€ ausgewiesen wird. Finanzlage Die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Liquidität ist vorrangiges Ziel unseres Finanzmanagements. Im Geschäftsjahr 2018 standen liquide Mittel in ausreichender Höhe zur Verfügung. Bestehende Kreditlinien wurden nur selten in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Cashflow nach DVFA/SG verringerte sich trotz höherer Abschreibungen aufgrund des niedrigeren Jahresergebnisses um 599 T€ auf 440 T€. Das (wirtschaftliche) Eigenkapital der Gesellschaft, das sich zusammensetzt aus Kommanditeinlagen (0,5 Mio. €), einer Kapitalrücklage (0,5 Mio. €), den Verlustvortragskonten der Kommanditisten (-0,5 Mio. €) und den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (9,1 Mio. €) betrug zum Bilanzstichtag insgesamt rd. 9,6 Mio. €. Bei einer um 3,3 % von 15,8 Mio. € auf 16,3 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme verringerte sich die (wirtschaftliche) Eigenkapitalquote von bisher 67,2 % auf 58,7 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zu rd. 79 % gegenüber nahe stehenden Unternehmen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten beträgt der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen sogar rd. 94 %. Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens an der um 528 T€ gestiegenen Bilanzsumme verringerte sich zum 31. Dezember 2018 aufgrund der deutlich gestiegenen Abschreibungen gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres von 25,4 % auf 22,2 %. Das Anlagevermögen ist in voller Höhe durch das Eigenkapital und die Gesellschafterdarlehen gedeckt. Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich 2018 um rd. 0,9 Mio. € auf rd. 12,7 Mio. €, sodass sein Anteil an der Bilanzsumme von bisher 74,6 % auf 77,8 % gestiegen ist. Einen wesentlichen Anteil am kurzfristig gebundenen Vermögen haben weiterhin die finanziellen Mittel, die sich zum 31. Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahr von rd. 6,6 Mio. € um rd. 1,7 Mio. € auf 4,9 Mio. € verringert haben. Die immer noch hohen finanziellen Mittel sollen auch in den Folgejahren eine weitgehende Unabhängigkeit von Kreditinstituten gewährleisten. Deutlich um 2,1 Mio. € auf 4,6 Mio. € gestiegen ist das Vorratsvermögen, dessen Anteil sich am kurzfristig gebundenen Vermögen somit von rd. 21 % auf rd. 36 % erhöhte. Gesamtbeurteilung Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2018 entsprach hinsichtlich der Umsatzerlöse unseren im Lagebericht 2017 zum Ausdruck gebrachten Erwartungen. Aufgrund des negativen Ergebnisses sind wir jedoch insgesamt mit dem Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2018 nicht zufrieden. 4. Hinweise auf Risiken und Chancen bei der künftigen Entwicklung Die Umsetzung risikobegrenzender Maßnahmen ist fester Bestandteil des Qualitätsmanagements und wird laufend überwacht. Dennoch sind bestimmte Risiken nicht auszuschließen. Die Firma Mertens GmbH & Co. als Automobilzulieferunternehmen ist abhängig von der Entwicklung und Nachfrage ihrer wesentlichen Kunden in der Automobilherstellerindustrie. Sollte es bei diesen Kunden zu Absatzeinbrüchen kommen, z. B. als Folge der Diesel- bzw. der Abgaskrise, oder sollten wichtige Kunden ausfallen, so bestehen Risiken in der Produktionsauslastung. Dem würden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten mit Kosten- und Personalanpassungen begegnen. Betonen möchten wir jedoch, dass durch einen weiteren Anstieg der Elektromobilität es zukünftig eher zu einer befristeten Absatzsteigerung kommen könnte. Auch in Zukunft können weiter steigende und strengere Anforderungen sowie Savings der Automobilhersteller unser Ergebnis belasten. Bei den Savings handelt sich um Preisreduzierungen auf bestehende Geschäfte im Zusammenhang mit dem Erhalt neuer Aufträge. Des Weiteren sind auch in den nächsten Jahren Preissteigerungen im Bereich Rohmaterial zu erwarten, die wir wegen der bestehenden Lieferverträge nicht auf die Kunden abwälzen können. Risiken sieht die Geschäftsführung vor allem in der Entwicklung der Preise für Edelstähle/Zamak-Legierungen und hier vor allem bei den börsennotierten Legierungszuschlägen. Auch das Risiko von weiter steigenden Energiepreisen, Personalkosten, Instandhaltungskosten und Verwaltungskosten, z. B. aufgrund der Datenschutzgrundverordnung, ist nicht auszuschließen. Aufgrund stets notwendigen Investitionen zur weiteren Verbesserung der Produktionsabläufe bestand vor Beginn der Corona-Krise im März 2020 das Risiko zeitlicher Verzögerungen, da viele Maschinenbaubetriebe aufgrund der guten Konjunkturlage vielfach mit Sonderaufträgen ausgelastet waren und somit wenige Kapazitäten frei hatten. Inwieweit dieses Risiko gegenwärtig und künftig besteht, kann zurzeit nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden. Des Weiteren bestehen Risiken im Hinblick auf die Verfügbarkeit geeigneter Fachkräfte aufgrund des derzeitigen Facharbeitermangels am Arbeitsmarkt. Dem Risiko begegnen wir durch das Angebot attraktiver Arbeitsplätze sowie Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Besondere Risiken bei der Verwendung dieser Finanzinstrumente bestehen gegenwärtig nicht. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zudem verfügen wir über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Risiken, die sich nachhaltig negativ auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens auswirken oder die Existenz des Unternehmens gefährden können, waren bis zum Eintritt der Corona-Krise im März 2020 (vgl. hierzu den folgenden Abschnitt Nr. 5 Ausblick/Prognosebericht) nicht erkennbar. Wir sind uns aber auch darüber im Klaren, dass Fehleinschätzungen und das Verpassen technischer Weiterentwicklungen sehr schnell Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag haben können. Auch künftig legen wir unsere Priorität auf die Entwicklung und den Bau neuer Teile und Werkzeuge sowie auf qualitativ hochwertige und zuverlässige Arbeit. Hierin sehen wir unsere besten Chancen, die positive Entwicklung des Unternehmens auf Jahre hinaus sicherzustellen. 5. Ausblick (Prognosebericht) Kundenaufträge mit sogenannten Long-Term-Konditionen und Preisverhandlungen im Frühjahr schlagen auch 2019 voll auf den Ertrag durch. Im Geschäftsjahr 2019 ist unser Umsatz um rd. 6,8 % höher als im Vorjahr. Wir werden 2019 ein voraussichtlich ausgeglichenes Ergebnis ausweisen. Im Zusammenhang mit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus ergeben sich seit März 2020 Auswirkungen auf den weltweiten Automobilmarkt aufgrund von zeitlich befristeten Silllegungen der Fertigung großer Automobilhersteller, die zu unserem Kundenkreis gehören. Auch wir haben inzwischen für einen Teil unserer Belegschaft Kurzarbeit angemeldet. Vor diesem Hintergrund können sich signifikante negative Auswirkungen auf die künftige Erlös- und Ergebnissituation unserer Gesellschaft ergeben. Eine qualitative und verifizierte Aussage ist diesbezüglich derzeit noch nicht möglich.
Gütersloh, den 2. April 2020 Mertens Handels- und Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung gez. Klaus Lamkemeyer, Geschäftsführer gez. Sabine Röhrs, Geschäftsführerin gez. Marc Lamkemeyer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Mertens GmbH & Co.:Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Mertens GmbH & Co. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mertens GmbH & Co. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhaltes insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhaltes, steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht Die im Lagebericht im Abschnitt "5. Ausblick (Prognosebericht)" genannte Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil uns insoweit keine ausreichenden Unterlagen vorgelegt wurden. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 16. April 2020 DR.
WOELKE AG
gez. Wilhelm Upheber, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Peter Großekathöfer, Wirtschaftsprüfer |
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