Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 33676
Vorher
A & W Invest GmbH
Eingetragen
29.5.2019
Branche
Einzelhandel mit TextilienGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Einzelhandel mit Waren aller Art, insbesondere mit Textilien, Schuhen, Lederwaren und Accessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nina Schmid
seit 31.10.2024
Prokura
Paul Schmid
seit 31.10.2024
Prokura
Ruth Schmid
seit 15.10.2021
Prokura
Robert Schmid
seit 22.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Retail Shoe & Fashion Holding GmbH
Germany
45.000 €
90.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schmid Handels GmbH

Augsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023

der Schmid Handels GmbH, Augsburg

Grundlagen der Lageberichtsaufstellung sowie gesellschaftsrechtliche Veränderungen

Schwerpunkt der Schmid Handels GmbH (im Folgenden: "SHG") ist der Handel mit Textilien, Bekleidung, Sport- und Modeartikeln, Schuhen und Lederwaren sowie allen dazu gehörenden Accessoires im mittleren Preissegment. Die SHG verfügt über angemietete Retailstores. Das Sortiment der SHG besteht ausschließlich aus Markenprodukten. Mit diesen Markensortiment spricht die SHG alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zum Best Ager an.

Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 bei der SHG 648 Mitarbeiter (2022: 776) beschäftigt. Ende August 2023 betrieb die SHG in Süddeutschland insgesamt 40 Filialen (Ende Aug. 2022: 41).

Die Aussagekraft des im Lagebericht enthaltenen Vorjahresvergleichs ist aufgrund der coronabedingten Einflüsse in den Vorjahren sowie der in Q 1 2022 beantragten Überbrückungshilfe IV nur eingeschränkt möglich. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2021/2022 ein außerordentlicher Anwachsungs- und Verschmelzungsertrag in Höhe von TEUR 6.811 erfasst. Im aktuellen Geschäftsjahr hat sich hingegen erstmals ein weitestgehend von Sondereinflüssen freies Geschäftsjahr ergeben.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Insgesamt ist in 2023 das Wirtschaftswachstum in Deutschland um - 0,1 % zurück gegangen. Im vierten Quartal 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um - 0,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen (Destatis, Stand: 15.01.2024). Nachdem im ersten Quartal 2023 das Bruttoinlandsprodukt unverändert geblieben ist und im zweiten Quartal leicht um 0,1 % angestiegen ist, konnte in den Folgequartalen die positive Tendenz des ersten Halbjahres nicht fortgesetzt werden. Der private Konsum konnte sich im vierten Quartal 2023 mit + 0,2 % jedoch leicht positiv von der Gesamtentwicklung absetzen.

Die Inflationsrate lag im Dezember 2023 bei 3,7 % (Destatis, Stand: 4. Januar 2024) und hat sich weiter rückläufig entwickelt. Insgesamt beträgt damit die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2023 +5,9 % und liegt so rd. 1 %-Punkte unter dem Vorjahr.

Der Konsumklimaindex laut GfK hat sich seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine bis Oktober 2022 (-42,8 Punkte) zunehmend verschlechtert. Anschließend entwickelte sich das Konsumklima bis Januar 2024 mit einen Index von -25,4 Punkte besser, liegt aber immer noch auf einem niedrigen Niveau.

Trotz des wirtschaftlichen leichten Rückgangs verläuft die Entwicklung am Arbeitsmarkt relativ stabil. Der zu Jahresanfang übliche Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit ging um +189.000 im Vergleich zum Vorjahr hoch. Laut Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 2024 2,8 Mio. Menschen arbeitslos und die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent (Januar 2023: 5,7 Prozent).

Entwicklung der Branche

Der leichte Rückgang in 2023 des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland hat sich unterschiedlich in den jeweiligen Branchen niedergeschlagen. Die Entwicklung im stationären Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhe hat sich gegenüber dem Vorjahr mit +3,7 % verbessert (Statistischem Bundesamt Stand: 31. Januar 2024). Dieses basierend auf einem starken Einbruch in den Vorjahren. Insgesamt schneidet der Einzelhandel für Textilien, Bekleidung und Schuhe somit leicht besser ab als die übrigen Einzelhandelsbereiche. Der Internet- und Versandhandel, der stark von den Corona Auswirkungen profitiert hat, ist nach einem starken Rückgang in 2022 in 2023 nochmals um -0,4 % zurück gegangen; seine Umsätze lagen aber dennoch um 22,8 % über dem Jahr 2019.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Die Umsatzerlöse der SHG betragen im Geschäftsjahr 86,8 Mio. EUR (Vorjahr: 76,8 Mio. EUR). Nachdem im Kalenderjahr 2023 keine negativen coronabedingten Auswirkungen mehr zu verzeichnen waren, hat sich der Umsatz positiv entwickelt. Der Krieg in der Ukraine seit Februar 2022 hat grundsätzlich zu einer Kaufzurückhaltung geführt, von der sich die SHG jedoch positiv abkoppeln konnte und so die Umsätze um 13 % steigern konnte. Die Monate nach dem Bilanzstichtag haben sich weiter positiv entwickelt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen mit 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 11,7 Mio. EUR) sind im Gegensatz zu den Vorjahren keine Sondersachverhalte mehr enthalten.

Die Rohertragsmarge konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 47,4 % (Vorjahr: 43,9 %) gesteigert werden. Der Rohertrag hat sich absolut von 33,7 Mio. EUR auf nunmehr 41,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöht. Im Rohertrag ist die Verringerung der Abwertungen aufs Vorratsvermögen in Höhe von 1,2 Mio. EUR ertragswirksam enthalten, die zu einer Verbesserung der Rohertragsmarge geführt hat.

Die Personalaufwendungen betragen 14,7 Mio. EUR (Vorjahr: 15,6 Mio. EUR) und liegen damit um 0,9 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Mitarbeiterzahl sowohl in den Filialen als auch in der Zentrale. Die positiven Ergebnisbeiträge aus den in der Vergangenheit eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sind nunmehr komplett im Geschäftsjahr enthalten gewesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 21,7 Mio. EUR (Vorjahr: 23,2 Mio. EUR) sind um 1,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Hauptbestandteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Raumkosten mit 15,8 Mio. EUR (Vorjahr: 16,2 Mio. EUR). Ursächlich für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Vorjahr waren insbesondere geringere Marketingkosten, die um 1,0 Mio. EUR geringer als im Vorjahr ausgefallen sind.

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen bei 0,9 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind auf TEUR 4 (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR) nach Rückführung der KfW-Finanzierung Mitte 2022 zurück gegangen.

Unter Berücksichtigung der Steueraufwendungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR ergibt sich eine Jahresüberschuss in Höhe von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,3 Mio. EUR).

Im Vorjahr waren im Ergebnis noch außergewöhnlichen Ergebnisbeiträge von über 9,8 Mio. EUR (Anwachsungsgewinn aus Umwandlung 6,8 Mio. EUR und Überbrückungshilfe IV 3,0 Mio. EUR) enthalten, so dass im Vergleich zum Vorjahr das bereinigte Ergebnis von -5,5 Mio. EUR auf nunmehr 2,8 Mio. EUR verbessert werden konnte.

Die Geschäftsführung ist mit der Umsatz- und Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 trotz vorherrschender schwieriger Marktbedingungen sehr zufrieden und konnte sich positiv vom Markt abgrenzen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist mit rd. 3,8 Mio. EUR (31. August 2023: 3,4 Mio. EUR) leicht angestiegen. Die Investitionen liegen mit 1,3 Mio. EUR über den Abschreibungen von 0,9 Mio. EUR und führen somit zu einem Anstieg des Anlagevermögens. Die Investitionen flossen dabei vornehmlich in die weitere Modernisierung der Standorte, Ausweitung der Schuhflächen sowie einen neuen Standort.

Das Vorratsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 16,8 Mio. EUR (31. August 2022: 15,5 Mio. EUR). Ursächlich für die höheren Bestände war vornehmlich, dass die Herbst-/Winterware früher als geplant angeliefert wurde. Aufgrund der Verbesserung der Altersstruktur des Vorratsvermögens wurden 1,2 Mio. EUR im Rahmen der handelsrechtlichen Abwertungen ertragswirksam aufgelöst.

Das Eigenkapital hat sich auf 7,2 Mio. EUR (31. August 2022: 4,4 Mio. EUR) verbessert. Die SHG verfügt über eine Eigenkapitalquote von 29,4 % (31. August 2022: 17,7 %).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind trotz früherer Anlieferung von Herbst-/Winterware im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Mio. EUR auf 9,3 Mio. EUR gesunken. Der wesentliche Lieferant aufgrund der seit 2020 geänderten Einkaufsstruktur ist die Schmid GmbH, Augsburg.

Finanzlage

Die SHG verfügt über keine eigenen Bankenlinien und finanziert sich im Wesentlichen aus den zur Verfügung stehenden liquiden Mittel und dem Working Capital. Zur Verbesserung der Finanzlage und des Working Capital arbeitet die SHG mit Zentralregulierern zusammen. Wesentlicher Lieferant ist die Schmid GmbH, bei der die SHG über verlängerte Zahlungsziele verfügt. Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um über 4 Mio. EUR reduziert werden. Die positive Ergebnisentwicklung hat zur weiteren Verbesserung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit beigetragen.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der SHG bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden Budgetpläne erstellt und fortlaufend mit monatlichen Umsatz- und Ertragsauswertungen überwacht. Preisänderungsrisiken werden durch Einkaufsplanungen und langfristigen Verträgen mit Vermietern nach Möglichkeit reduziert. Die kundenseitigen Ausfallrisiken der Gesellschaft sind aufgrund des im stationären Einzelhandel üblichen Bar- bzw. Kartengeschäfts gering.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die Faktura erfolgt ausschließlich in Euro.

Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken, Finanzierungs-, Liquiditäts- und Zinsrisiken

Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens im August 2019 und den damit einhergehenden Sanierungsgewinnen verfügte SHG über eine angemessene Eigenkapitalausstattung von rd. 30 %. Aufgrund der Corona-Pandemie und deren negativen Auswirkungen wurde ein Teil des Eigenkapitals aufgebraucht. Die sich ergebenden negativen Liquiditätsauswirkungen konnten weitestgehend durch die Aufnahme von KfW-Mitteln Mitte 2020 überbrückt werden. Zudem wurde durch die Beantragung und vorläufige Gewährung von Überbrückungshilfe III sowie Überbrückungshilfe IV ein Teil des entstandenen Schadens von staatlicher Seite über dieses Beihilfeprogramm kompensiert. Die gewährten Überbrückungshilfen III und IV von insgesamt 11,6 Mio. EUR stehen noch unter Vorbehalt von finalen Bewilligungsbescheiden. Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde die Eigenkapitalausstattung weiter gestärkt.

Die weitere Entwicklung der SHG ist davon abhängig, wie sich das weitere Kaufverhalten der Kunden entwickelt. Der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine hat zu einem starken Inflationsanstieg insbesondere bei den Energiekosten aber auch bei den sonstigen Kosten geführt. Dieser starke Inflationsanstieg hat sich in der Zwischenzeit wieder normalisiert, ist aber immer noch deutlich über der von den Zentralbanken ausgegebenen Zielmarke von 2 %.

Der positive Fortbestand der SHG ist auch von der weiteren Entwicklung der Schmid-Gruppe abhängig, zumal der Warenbestand der SHG zum überwiegenden Teil über die Schmid GmbH eingekauft wird und die Schmid GmbH somit der wichtigste Lieferant der SHG ist. Darüber hinaus bestehen gegenüber der Schmid GmbH saisonal hohe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ein positiver Fortbestand der SHG setzt voraus, dass die vorhandenen Zahlungsziele aufrechterhalten werden.

Insofern steht die permanente Umsetzung von Kosteneinsparungen und die permanente Überwachung der Liquiditätssituation weiter im Fokus. Nachdem im Geschäftsjahr 2022/2023 ein weitestgehend normaler Geschäftsverlauf ohne Sondereffekte mit positivem Ergebnis eingetreten ist, ist derzeit kein hohes bestandsgefährdendes Risiko vorhanden.

Zinsänderungsrisiken bestehen aufgrund keiner Inanspruchnahme von zinstragenden Verbindlichkeiten nicht.

Währungsrisiko

Unmittelbare Währungsrisiken bestehen für die SHG aufgrund der ausschließlichen Geschäftsaktivität im Euroraum nicht. Der Einkauf wird nahezu vollständig in Euro fakturiert.

Beschaffungsrisiken

Im internationalen Beschaffungsmarkt ist die Preissituation für Textilien und Schuhe insbesondere durch die dominierende Fakturierung in US-Dollar bestimmt. Die Beschaffungspreise werden durch den Währungseffekt leicht steigen. Durch steigende Personalkosten in den Produktionsländern werden die Preise ebenfalls tendenziell steigen. Die zunehmende Inflation wird von den Markenlieferanten über die Anpassung der Verkaufspreise an den Endkunden weitergegeben und beeinflusst insofern indirekt über die abverkaufte Menge die Marge bzw. Ertragslage der SHG.

Zudem sind auch in der Textil- und Schuhbranche Lieferengpässe und Verzögerungen in der Anlieferung zu verzeichnen, die dazu führen, dass die Textilien und Schuhe teilweise erst mit Verzögerung in den Filialen ankommen. Mögliche Lieferverzögerungen stellen grundsätzlich ein vorhandenes Risiko dar. Zukünftig kann nicht ausgeschlossen werden, dass verspätete Anlieferungen zu Umsatzausfällen führen können.

Die Beschaffung der Ware für die SHG für das neue Geschäftsjahr ist im Verbund mit der Schmid GmbH nach derzeitiger Einschätzung in ausreichendem Umfang gewährleistet. Mögliche Preissteigerungsrisiken werden durch eine permanente Überwachung der Ertragslage frühzeitig erkannt und Maßnahmen zur Kompensation eingeleitet.

Risiken aus Informationstechnologie

Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die SHG IT-gestützte Systeme. Hierdurch entsteht das Risiko, dass durch den Ausfall von IT-Systemen der Geschäftsprozess komplett stillsteht. Insofern muss sichergestellt werden, dass die Systeme 7 * 24 Stunden pro Woche zur Verfügung stehen. Ausfallrisiken ergeben sich zudem durch Cyber-Kriminalität. Zur Minimierung dieser Risiken wurde ein Notfallplan erstellt und getestet, um die Systemverfügbarkeit möglichst schnell wiederherzustellen. Die Handlungsfähigkeit des Unternehmens wird demnach selbst bei einem Totalausfall nur kurzfristig beeinträchtigt. Der Schutz der Daten von Kunden des Unternehmens wird durch den Einsatz von aktueller Sicherheitssoftware gewährleistet. Branchen- und Marktrisiko

Der stationäre Textil- und Schuheinzelhandel ist derzeit in besonderem Maße von einem starken Verdrängungswettbewerb, der Erhöhung des Marktanteils des Online-Handels, der zunehmenden Konkurrenz sowohl aus dem Ausland als auch durch Aktionsartikel bei Lebensmitteldiscountern und von der zielgenauen Ausrichtung/Auswahl der Mode auf den Zielkunden beeinflusst. Aufgrund dieser Situation ist für die SHG eine klare Positionierung im mittleren Preissegment mit klarer Zielkundenansprache sowie Erfassung der Kundenbedürfnisse wichtiger Baustein, um den bestehenden Branchenrisiken zu begegnen. Darüber hinaus zeigt sich, dass nur kostenseitig optimal aufgestellte Unternehmen eine Chance im sich verschärfenden Wettbewerb unter den Textil- und Schuhhändlern haben.

Chancenbericht

Schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beinhalten nicht nur Risiken, sondern schaffen auch Chancen für die Zukunft. Die Geschäftsführung sieht insbesondere in der sich beschleunigenden Wettbewerbskonsolidierung eine Bereinigung am Markt und ein wieder abnehmendes Überangebot von Bekleidungs- und Schuhartikeln. Dieses wird zu einer Stärkung der Standorte und einem geringeren Verkaufspreisdruck führen. Darüber hinaus entsteht im Gegensatz zur Vergangenheit aufgrund der zunehmenden Schließung von Einzelhandelsflächen und damit Überangebot von Mietflächen ein Druck auf die Vermieter die Mieten zu senken. Es kommen auch wieder Einzelhandelsflächen zu angemessenen Mietpreisen auf den Markt. Im Zusammenhang mit der Schmid GmbH geht die Geschäftsführung von einer weiteren Hebung von Synergien und damit weiteren Chancen zur Kostenoptimierung aus.

Prognosebericht

Laut einer im Dezember 2023 veröffentlichten Prognose des ifo-Instituts wird im Jahr 2024 das Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,9 % wachsen. Nachdem im vierten Quartal 2023 das Bruttoinlandsprodukt leicht zurück gegangen ist, hat das ifo-Instituts im Dezember das Wachstum für 2024 um 0,5 % auf nunmehr 0,9 % gesenkt.

Die Umsatzplanung für die SHG für 2023/2024 (Zeitraum: 1. September 2023 bis 31. August 2024) sieht einen Umsatz von rd. 84 Mio. EUR vor. Der leichte Rückgang zum letztjährigen Umsatz resultiert aus der Tatsache, dass insgesamt 3 Standorte geschlossen wurden, die zu keinem Umsatz im neuen Geschäftsjahr mehr beitragen werden. Für die bestehenden Standorte geht die Geschäftsführung von einem Umsatzanstieg von rd. 5 % aus. Dieser Umsatzanstieg beruht auf einer sich fortsetzenden positiven Umsatzentwicklung der letzten Monate. Eine valide Planung für das kommenden Geschäftsjahr ist jedoch aufgrund der immer noch nicht abschätzbaren weiteren Entwicklung des Krieges in der Ukraine und der hohen Inflationsrate nicht möglich.

Die zusätzlichen Kosteneinsparungsmaßnahmen seit Beginn der Corona-Pandemie werden zukünftig zu einer weiteren Verbesserung der Kostenstruktur und positiven Ergebniseffekten führen. Zudem werden sich die positiven Synergieeffekte mit der Schmid-Gruppe im Bereich Logistik sowie Einkauf weiter positiv auf die Ergebnissituation auswirken. Entscheidend wird für die Ergebnissituation der weitere Verlauf des Konsumentenverhaltens sein.

Die Geschäftsführung geht für das abweichende Geschäftsjahr 2023/2024 (Zeitraum: 1. September 2023 bis 31. August 2024) von einem positiven Ergebnis von rd. 0,8 Mio. EUR aus. Für das Folgejahr 2024/2025 (Zeitraum: 1. September 2024 bis 31. August 2025) rechnet die Geschäftsführung mit einer weiteren Steigerung des Ergebnisses.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Die letzten Jahre waren durch die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie gekennzeichnet, die Einfluss auf die Ergebnis- und Liquiditätssituation der SHG hatten. Dieser Corona-Effekt ist nunmehr abgeschlossen. Vornehmlich ist aktuell das Konsumverhalten basierend auf dem Krieg in der Ukraine sowie der damit einhergehenden Inflationsraten für die weitere wirtschaftliche Entwicklung entscheidend. Unabhängig davon konnten die Umsätze im letzten Geschäftsjahr um 13 % gesteigert werden. Zudem wurde die Kostenstruktur durch die in den letzten Jahren eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen auf eine gesunde Basis gestellt. Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell der SHG profitabel, sofern externe Einflussfaktoren wie Pandemie, Krieg oder eine permanente Kaufzurückhaltung keinen wesentlichen Einfluss nehmen.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass unter normalen Bedingungen die Unternehmensfortführung weiter gesichert ist und im Kalenderjahr 2024 erneut ein positives Ergebnis erzielt wird. Die Geschäftsführung arbeitet permanent an der Optimierung von Prozessen und der Realisierung von Synergien zwischen der SHG und der Schmid-Gruppe, um so weitere Vorteile zu erzielen und die sich am Markt ergebenden Chancen zu nutzen.

 

Augsburg, 31. Januar 2024

gez. Robert Schmid, Geschäftsführer/CEO

Bilanz Zum 31. August 2023

Schmid Handels GmbH, Augsburg

AKTIVA

31.08.2023
EUR
31.08.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Wert 188.989,00 344.569,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.565.831,00 3.010.097,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 60.782,84
3.754.820,00 3.415.448,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 16.802.067,52 15.472.874,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 93.989,72 318.724,01
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.222.605,53 1.539.556,32
1.316.595,25 1.858.280,33
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.504.321,30 3.740.800,17
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 100.246,48 111.238,70
24.478.050,55 24.598.642,04

PASSIVA

31.08.2023
EUR
31.08.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Verlustvortrag 4.308.975,09 -21.900,24
III. Jahresüberschuss 2.835.948,63 4.330.875,33
7.194.923,72 4.358.975,09
B. Rückstellungen
2. Steuerrückstellungen 2.739.740,00 1.640.700,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.158.003,33 4.050.977,97
6.897.943,33 5.691.677,97
C. Verbindlichkeiten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.286.798,85 13.367.295,85
3. Sonstige Verbindlichkeiten 618.040,87 601.744,23
9.904.839,72 13.969.040,08
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 480.343,78 370.448,90
E. Passive latente Steuern 0,00 208.500,00
24.478.050,55 24.598.642,04

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Für die Zeit vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023

Schmid Handels GmbH, Augsburg

Geschäftsjahr 2022/2023
EUR
Vorjahr 2021/2022
EUR
1. Umsatzerlöse 86.843.967,51 76.825.716,95
2. sonstige betriebliche Erträge 364.727,70 11.673.635,86
87.208.695,21 88.499.352,81
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -45.657.368,95 -43.090.605,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 0,00
-45.657.368,95 -43.090.605,10
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.341.580,36 -13.044.141,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.404.907,13 -2.596.822,14
-14.746.487,49 -15.640.963,38
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -938.082,24 -1.176.459,78
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -21.745.767,95 -23.160.626,32
7. Betriebsergebnis 4.120.988,58 5.430.698,23
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 635,39 1.402,22
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.572,08 -329.579,30
10. Finanzergebnis -2.936,69 -328.177,08
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.248.005,72 -770.969,82
davon latente Steuern 208.500,00 175.100,00
12. Ergebnis nach Steuern 2.870.046,17 4.331.551,33
13. sonstige Steuern -34.097,54 -676,00
14. Jahresüberschuss 2.835.948,63 4.330.875,33

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023

der Schmid Handels GmbH, Augsburg

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Schmid Handels GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Name: Schmid Handels GmbH
Sitz: Augsburg
Registergericht: Augsburg
Handelsregisternummer: HRB 33676

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgte unverändert zum Vorjahresabschluss.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten nach Abzug von Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr analog zu den steuerrechtlichen Vorschriften in voller Höhe abgeschrieben.

Waren werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang zur verlustfreien Bewertung vorgenommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Die Steuerrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem Bilanzstichtag eingegangene Einzahlungen erfasst, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird bezogen auf den Aktivüberhang von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und keine Aktivierung vorgenommen.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit Ausnahme der bestehenden Kautionsforderungen (TEUR 183, Vj. TEUR 66) keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen als größte Einzelposten Rückstellungen für Mietrückbauverpflichtungen (TEUR 1.982, Vj. TEUR 2.138), Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.396, Vj. TEUR 1.031) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 295, Vj. TEUR 379).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: 31.08.2023
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1-5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit größer 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.287 9.287 0 0
(13.367) (13.367) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 618 618 0 0
(602) (602) (0) (0)
9.905 9.905 0 0
(13.969) (13.969) (0) (0)

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Waren.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 174 (Vj. TEUR 108) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 11).

5. Angaben zu latenten Steuern

Es bestehen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei folgenden Bilanzposten:

Bilanzposten mit Differenzen Aktive latente Steuerin
TEUR
Passive latente Steuerin
TEUR
Anlagevermögen 0 40
Sonstige Rückstellungen 167 0
Steuerliche Verlustvorträge 0 0
167 40

Aus den Differenzen ergibt sich ein Aktivüberhang der latenten Steuern in Höhe von TEUR 127 (Vj. Passivüberhang in Höhe von TEUR 209). Der Aktivüberhang wurde entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines Steuersatzes von 28,9 %. Für die Gewerbesteuer wurde ein durchschnittlicher Hebesatz von 374 % angenommen.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden - wie im Vorjahr - ausschließlich im Inland generiert.

2. Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Versicherungsentschädigungen (TEUR 31, Vj. TEUR 5) sowie Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 330 (Vj. TEUR 349) erfasst.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 31) enthalten.

3. Aufwendungen für Altersversorgung

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) enthalten.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 8) enthalten.

5. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind keine außergewöhnlichen Erträge oder Aufwendungen von materieller Höhe angefallen.

Das Vorjahr wurde durch folgende außergewöhnliche Sachverhalte beeinflusst:

• Anwachsungs- und Verschmelzungsgewinne:

Aus der Anwachsung der vormaligen K&L GmbH & Co. Handels-KG resultierte im Gj. 2021/2022 ein Anwachsungsgewinn in Höhe von TEUR 6.815. Aus der Verschmelzung der A&W Geschäftsführungs GmbH wurde ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR -4 erzielt.

• Staatliche Zuschüsse aus Überbrückungshilfen:

Im Vorjahr wurden Erträge aus staatlichen Zuschüssen für Überbrückungshilfen III und IV im Rahmen der Corona-Pandemie in Höhe von TEUR 3.032 erfasst. Die Hilfen wurden im Gj. 2022/2023 schlussabgerechnet und eine Rückzahlung in Höhe von TEUR 6 geleistet.

• Erträge aus der Abgeltung von Pensionsansprüchen:

Aus der Kapitalabgeltung potentieller Pensionsansprüche an Mitarbeiter sind im Vorjahr Einmalerträge in Höhe von TEUR 172 entstanden, die als sonstige betriebliche Erträge erfasst wurden.

D. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2022/2023 beschäftigten Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und Auszubildende beträgt:

Gj. 2022/2023 Proforma-Vorjahr
Vollzeitkräfte 94 96
Teilzeitkräfte 553 680
647 776

Im Geschäftsjahr befanden sich darüber hinaus durchschnittlich 14 Beschäftigte in Berufsausbildung (Vj. 13).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Gj. 2023/2024
TEUR
Gesamtbetrag
TEUR
Miet-/ Leasing- und Pachtverträge 10.877 56.769
Alarmanlagen 50 90
Wartung Haustechnik 127 195
Datentechnik und Kommunikation 52 136
11.106 57.190

Bei der Berechnung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen wurde für den Ermittlungszeitraum von der Laufzeit bis zur frühestmöglichen Vertragsauflösung ausgegangen.

3. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

4. Gesamthonorar Abschlussprüfer

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 27

5. Organe der Gesellschaft

Zum Geschäftsführer der Schmid Handels GmbH, Augsburg, war im Geschäftsjahr 2022/2023 bestellt:

- Herr Robert Schmid, Einzelhandelskaufmann

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

6. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/2023 soll laut Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine neuen Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB ergeben. Weitere negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die zu nachhaltigen Kostensteigerungen oder Umsatzeinbußen führen würden, können die Werthaltigkeit des Warenlagers sowie die Ertragskraft des Unternehmens negativ beeinflussen, so dass daraus grundsätzlich auch bestandsgefährdende Risiken entstehen könnten. Auf die Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen.

 

Augsburg, den 31. Januar 2024

gez. Robert Schmid

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.08.2023

Schmid Handels GmbH, Augsburg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.09.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.08.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.516.065,51 4.516.065,51
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.516.065,51 4.516.065,51
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.165.020,63 1.341.333,24 240.620,44 19.265.733,43
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.782,84 60.782,84
Sachanlagen 18.225.803,47 1.341.333,24 301.403,28 19.265.733,43
22.741.868,98 1.341.333,24 301.403,28 23.781.798,94
kumulierte Abschreibungen 01.09.2022
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.08.2023
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.171.496,51 155.580,00 4.327.076,51
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.171.496,51 155.580,00 4.327.076,51
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.154.923,63 782.502,24 237.523,44 15.699.902,43
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Sachanlagen 15.154.923,63 782.502,24 237.523,44 15.699.902,43
19.326.420,14 938.082,24 237.523,44 20.026.978,94
Buchwert 31.08.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 188.989,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 188.989,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.565.831,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Sachanlagen 3.565.831,00
3.754.820,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

an die Schmid Handels GmbH, Augsburg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Schmid Handels GmbH, Augsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Schmid Handels GmbH, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.08.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom01.09.2022 bis zum 31.08.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Ich verweise auf die Angaben im Anhang sowie im Risiko- und Prognosebericht des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass die durch den UkraineKrieg ausgelösten Kostensteigerungen und Ertragseinbußen grundsätzlich ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB für das Unternehmen darstellen können. Darüber hinaus ist der Fortbestand des Unternehmens auch von der Schmid GmbH, Augsburg, abhängig, zu der wichtige Liefer- und Leistungsbeziehungen bestehen.

Mein Prüfungsurteil ist bezüglich dieser Sachverhalte nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Augsburg, den 20.06.2024

gez. Melanie Liebert, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2024 festgestellt.

Mit dem Beschluss vom 20.06.2024 wird der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen.

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