Berger Maschinentechnik GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Hatzesberger seit 22.2.2017 | Prokura |
Johannes Karl Fischer seit 14.12.2011 | Prokura |
Hans Berger seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Erwin Gessl seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Hermann Ludwig Bock seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Johannes Berger seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Franz Wallner seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berger Holding GmbHPassauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014Inhalt:
1. Grundlagen des Konzerns Die Berger Holding ist ein familiengeführter, mittelständischer Unternehmensverbund der Bau- und Baustoffindustrie mit Hauptsitz in Passau. Zu den Schwerpunkten der Bautätigkeit gehört neben dem Hoch- und Tiefbau auch der komplette Spezialtiefbau und Ingenieurbau. Eigene Baustoff- und Rohstofffirmen erweitern und stärken das Leistungsspektrum. Mit Tochter- und Beteiligungsunternehmen ist die Unternehmensgruppe Berger erfolgreich in Deutschland, Tschechien, Polen, der Slowakei und Österreich tätig. Auf oberster Leitungsebene wird der Konzern durch ein Managementteam geführt, das nach funktionalen Verantwortlichkeiten organisiert ist. Zum Bilanzstichtag hielt die Berger Holding GmbH direkte Beteiligungen an der Berger Bau GmbH, der Berger Beton GmbH, der Berger Spedition GmbH und der Comair Reise- und Charter GmbH in Passau sowie der Eurosond GmbH Grundbautechnik in Berlin, der Berger Bau Ges. mbH in Linz und der Berger Slovakia a.s. in Ladce. Zielsetzung des Konzerns ist eine unabhängige Stellung als starkes mittelständisches Unternehmen in den Bau- und Baustoffmärkten Deutschlands, Polens und Tschechiens. Grundlage ist eine konservative Unternehmenspolitik und ein von positiven Ergebnissen getragenes Unternehmenswachstum. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die europäische Wirtschaft erholte sich im Jahr 2014 mit einem Wachstum von 1,5 % weiter, auch wenn das Wachstum im Jahresverlauf wieder deutlich nachließ. Auch die Bauwirtschaft entwickelte sich mit einem Wachstum von 1 % wieder leicht positiv, nachdem die Märkte in den letzten sieben Jahren rund 21 % des Gesamtvolumens verloren hatten. Die länderspezifische Entwicklung war jedoch höchst unterschiedlich. Während sich die deutsche Bauwirtschaft vor allem aufgrund des boomenden Hoch- und Wohnungsbaus mit einem Wachstum von 3,3 % positiv entwickelte, ist die Lage in Osteuropa nach wie vor schwierig. In Polen hat sich der Tiefbau nach einem Rückgang von -18,3 % mit einem Wachstum von 5,6 % in diesem Jahr zumindest wieder erholt. Auch der Hochbau drehte von -13,4 % im Vorjahr auf + 7,4 % wieder ins Plus. In Tschechien scheint sich nach den massiven Rückgängen der staatlichen Investitionen zumindest eine Basis zu bilden. Die tschechische Bauwirtschaft wuchs mit 4,0 % nach einem Rückgang von - 9,2 % im Vorjahr wieder leicht. Besonders dramatisch bleibt die Situation aber im Tiefbau, wo die Branche seit drei Jahren Rückgänge von jeweils ca. 10 % zu verkraften hatte. 2014 konnte zumindest wieder ein Wachstum von 0,8 % erzielt werden. Über alle Länder hinweg ist aber zu beobachten, dass der Tiefbau wegen der staatlichen Sparrestriktionen Anteile am Gesamtmarkt verliert. Damit ist das Wachstum immer mehr von der Entwicklung im privaten Sektor abhängig und reagiert entsprechend volatiler auf Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 2.2 Geschäftsverlauf Nach dem spät startenden Baujahr 2013 führte der milde Winter im ersten Quartal 2014 zu einem starken Anstieg der Bauleistung. Im weiteren Jahresverlauf flachte die Kurve mit dem Rückgang der Gesamtwirtschaft ab, die unter den zunehmenden Spannungen in Europa, Russland und dem Nahen Osten litt. Ein Teil des Produktionsvorsprungs konnte aber bis zum Jahresende gehalten werden. Der Auftragsbestand zum Jahresende befindet sich auf einem zufriedenstellenden Niveau. 2.3 Ertragslage Die Unternehmensgruppe Berger hat im Geschäftsjahr 2014 einen Konzernumsatz (inkl. Bestandsveränderung und anderer aktivierter Eigenleistungen) von 400,2 (Vj: 345,7) Mio. EUR erzielt. Die Betriebsleistung hat sich vor allem dank des milden Winters positiver entwickelt, als wir dies im Vorjahr erwartet hatten. Trotz der verhaltenen Vergabepolitik der öffentlichen Hand konnten viele Projekte aus dem Auftragsbestand vorgezogen werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist auf 14,8 (Vj: 16,1) Mio. EUR zurückgegangen. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug annähernd konstant 9,4 (Vj: 9,5) Mio. EUR. Die Vorjahresprognose konnte damit aber eingehalten werden. Der Materialaufwand ist im Berichtsjahr auf 266,6 (Vj: 226,5) Mio. EUR angestiegen. Dies entspricht einer Materialkostenquote von 66,6 (VJ: 65,5) %. Gegen Jahresende machten sich die deutlich gesunkenen Treibstoffpreise bemerkbar. Der Personalaufwand erhöhte sich ebenfalls auf 80,0 (Vj: 73,6) Mio. EUR, ist aber in der Relation zur Betriebsleistung mit 20,0 (Vj: 21,3) % sogar leicht zurückgegangen. Diese Verschiebungen bewegen sich im Rahmen und sind auf den leicht gestiegenen Bauleistungsanteil und den sich langsam erholenden Auslandsumsatz zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 26,3 Mio. EUR auf 33,9 Mio. EUR angestiegen. Ursächlich sind höhere Vertriebs- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Differenzen bei der Fremdwährungsumrechnung. 2.4 Finanzlage Die Unter-nehmensgruppe Berger verfügte im Konzern über ein Eigenkapital von 181,3 (Vj: 174,1) Mio. EUR. Dies entspricht einer nahezu konstanten Konzerneigen-kapitalquote von 56,8 (Vj: 56,3) %. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag aufgrund höherer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 64,0 (Vj: 62,0) Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch planmäßige Tilgung weiter auf 0,4 (Vj: 1,3) Mio. EUR reduziert. Sie werden im Jahr 2015 vollständig getilgt werden. Zum 31.12.2014 verfügte die Berger Gruppe über liquide Mittel in Höhe von 115,8 (Vj: 119,2) Mio. EUR. Der Rückgang beruht teilweise auf der stichtagsbezogenen Fremdwährungsbewertung. Die obersten Ziele unseres Finanzmanagements sind der Erhalt der finanziellen Flexibilität, die Sicherstellung der Kreditwürdigkeit und die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Dazu werden die Finanzströme im Konzernverbund weitgehend gebündelt und zentral gesteuert. Die Zahlungsverpflichtungen des Konzerns konnten im Berichtsjahr jederzeit fristgerecht erfüllt werden. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Berger Gruppe erhöhte sich um 3,1 % auf 319,1 (Vj: 309,5) Mio. EUR. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen von 101,8 Mio. EUR auf 105,0 Mio. EUR angewachsen. Das Investitionsvolumen betrug 20,7 (Vj: 21,9) Mio. EUR und diente im Wesentlichen der Modernisierung unseres Gerätebestandes und der Standortpolitik im Baustoffbereich. Das Umlaufvermögen erhöhte sich auf 213,9 (Vj: 206,2) Mio. EUR. Neben der Veränderung des Finanzmittelbestandes gab es wesentliche Änderungen nur bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese erhöhten sich stichtagsbezogen auf 52,0 (Vj: 43,0) Mio. EUR. 2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Unternehmensgruppe sind der Umsatz und das operative Ergebnis. Im Rahmen des Berichtswesens werden auch nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die jedoch keine wesentliche Bedeutung über die interne Steuerung hinaus haben. 3. Personal Durch das Umsatzwachstum ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Unternehmensgruppe Berger im Jahresdurchschnitt auf 2.417 (Vj: 2.219) Mitarbeiter angestiegen. Die Bauwirtschaft ist eine personalintensive Branche. Daher ist das Engagement und das Fachwissen unserer Mitarbeiter die wichtigste Einflussgröße auf unser Betriebs-ergebnis und damit auf unseren Erfolg. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels nimmt der Personalbereich zusätzlich an Bedeutung zu. Unser Ziel ist es daher, trotz der zunehmenden Schwierigkeiten weiter qualifizierte und leistungsbereite Mitarbeiter zu gewinnen und zu fördern, damit sie zum Geschäftserfolg beitragen. Wir investieren daher verstärkt in die Ausbildung und Rekrutierung junger Fachkräfte im In- und Ausland. Es ist gerade unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, dass wir uns im Geschäftsjahr 2014 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen so gut behaupten konnten. Für ihre große Einsatz- und Leistungsbereitschaft danken wir ihnen daher an dieser Stelle ganz ausdrücklich. 4. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Vorgänge mit etwaigen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. 5. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Konzernstrategie. Eingebettet in das Berichtswesen werden alle wesentlichen Risiken ständig überwacht und aktiv gesteuert. Dazu werden die Unternehmensziele im Rahmen der Unternehmensplanung in operative Vorgaben konkretisiert. Abweichungen von diesen Zielen, also Chancen und Risiken, werden im Konzern-Controlling zusammengeführt und direkt an die Geschäftsleitung berichtet. Diese Überwachung erfolgt in erster Linie in den Bereichen Marktrisiken, Finanzrisiken, Akquisitionsrisiken, Projektrisiken, Beschaffungsrisiken und Personalrisiken. Projektrisiken minimieren wir durch eine selektive Auswahl der Bauvorhaben und ein gelebtes Qualitätsmanagement. Darüber hinaus verfügt die Berger Gruppe aufgrund des hohen Anteils an Eigenleistung, der Bearbeitung unterschiedlichster Projekt-größen und der Präsenz in unterschiedlichen Sparten und Märkten über ein ausreichendes Maß an Risikodiversifizierung. Sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig sichern wir unsere Zahlungsansprüche durch ein zentrales Bonitätsprüfungs- und Bürgschaftswesen ab und reduzieren so das Ausfallrisiko. In der Bilanz wurden mögliche Risiken durch die Bildung ausreichender Rückstellungen insbesondere für Gewährleistungsansprüche und Wertberichtigungen auf Forderungen abgedeckt. Darüber hinaus haben wir nach Überprüfung aller wichtigen Bereiche keine Risiken festgestellt, die den Bestand des Berger-Konzerns gefährden könnten. Parallel zur Risikosteuerung suchen wir im Rahmen des Chancenmanagements nach Verbesserungspotentialen in den genannten Bereichen. Chancen könnten sich mittelfristig aus einem unerwartet starken Wirtschaftswachstum, dem anhaltenden Trend zur Urbanisierung und dem steigenden Handlungsdruck, die Infrastruktur in Deutschland zu erhalten bzw. zu erneuern, ergeben. Gerade der begrenzte Bauraum in Großstädten wird auch zu einem höheren Bedarf an Spezialtiefbauleistungen führen. Im operativen Bereich könnten sich Chancen im Bereich der Kostenentwicklung von Energie- und Rohstoffpreisen sowie in der Steigerung der Effizienz von Produktion, Logistik und Vertrieb bieten. 6. Prognosebericht Für das Jahr 2015 wird für Europa ein Wachstum von 1,8 % prognostiziert. Insofern sollte sich auch die Bauwirtschaft weiter langsam erholen. In Deutschland wird ein Wachstum von 3,8 % erwartet. Treiber dieser Entwicklung bleibt aufgrund der Rahmenbedingungen allerdings der Wohnungsbau, der uns nur im Baustoffbereich betrifft. In Tschechien und in Polen sollten sich 2015 die neu bereitgestellten EU-Mittel für die neue Förderperiode zum Ausbau der Infrastruktur bemerkbar machen, auch wenn die Höhe dieser Mittel unter denen der Finanzperiode 2007 bis 2013 liegt. Es wird ein Wachstum von 3,1 % bzw. 3,7 % erwartet. Trotz der Erholungstendenzen erwarten wir insbesondere für das Konzerngebiet Osteuropa eine weitere Marktbereinigung und eine anhaltend starke Wettbewerbsintensität. An der aktuellen Situation wird deutlich, dass diese Länder ohne die Förderung durch die EU aus eigener Kraft keine ausreichenden Investitionsmittel und damit Wachstumsimpulse für die Bauwirtschaft bereitstellen können. Vor allem die Anzahl der Großprojekte dürfte - wie in Deutschland auch - auf absehbare Zeit überschaubar bleiben. Das kommende Jahr wird zeigen, ob zumindest die Talsohle durchschritten ist. Große Wachstumssprünge erwarten wir in der Baubranche für keines der Konzerngebiete. Auf Basis dieser Annahmen und des derzeitigen Auftragsbestandes gehen wir für die nächsten beiden Geschäftsjahre davon aus, dass wir trotz der schwierigen und mit Unsicherheiten behafteten Rahmenbedingungen wieder Umsatz- und Ergebniszahlen auf dem diesjährigen Niveau erreichen können.
Passau, den 8. Juni 2015 Die Geschäftsleitung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2014
Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2014
Konzernanhang für 2014A. Allgemeine Angaben Der Tätigkeitsbereich der Berger-Gruppe umfasst im Wesentlichen die Erbringung von Bauleistungen verschiedenster Art. Konsolidierungskreis Gemäß § 290 Abs. 1 HGB werden in den Konzernabschluss einbezogen:
Nicht konsolidierte Gesellschaften Wegen Unwesentlichkeit wurden folgende Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen:
Veränderungen des Konsolidierungskreises Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert: Im Berichtsjahr wurde die Geirhos-Beton GmbH, Wehringen erstkonsolidiert. Aufgrund der Verschmelzung der Berger Surowce Sp.z.o.o., Wroclaw/PL mit der Berger Bau Polska Sp.z.o.o., Wroclaw zum 31. Dezember 2013 wurde die Berger Surowce Sp.z.o.o., Wroclaw/PL im Berichtsjahr entkonsolidiert. Konsolidierungsgrundsätze In den Konzernabschluss wurden die bei der Darstellung des Konsolidierungskreises genannten Tochterunternehmen einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, die ab dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert werden, wird unter Anwendung von § 301 HGB vorgenommen (Neubewertungsmethode). Die Kapital-konsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 31. Dezember 2009 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir innerhalb der Gewinnrücklagen. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden bei Lieferungen von Anlagegütern an in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaften gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht eliminiert. Währungsumrechnung Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse des Mutterunternehmens sowie der inländischen und ausländischen Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in der Regel über eine Dauer von längstens fünf Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Im Konzern werden bei planmäßigen Abschreibungen überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: 25 bis 50 Jahre für Gebäude, 10 bis 25 Jahre für Grundstückseinrichtungen, 3 bis 10 Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie 2 bis 10 Jahre für andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Bewegliche Wirt-schaftsgüter werden mit einer Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Bauten erfolgt auf der Grundlage des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene negative Veränderungen durch Abschreibungen berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. B. Erläuterungen zum Konzernabschluss Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagengitter dargestellt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält ein Disagio in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 64). Rücklagen Die aus der Erstkonsolidierung mehrerer Tochtergesellschaften rührenden aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 2.464 werden erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen vor allem bestehende Garantieverpflichtungen und die Risiken für Preisabstriche sowie die Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für im Berichtsjahr vorgesehene Instandhaltungen, die erst im Folgejahr nachgeholt werden können, und für Rekultivierungsmaßnahmen. Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 8.330 (Vj. TEUR 7.225). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.631 (Vj. TEUR 3.186) und dem Bestellobligo aus Investitionen in Höhe von TEUR 5.699 (Vj. TEUR 4.039). Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse / Gesamtleistung Aufgliederung nach Regionen
Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 7.449 (Vj. TEUR 3.682), im Wesentlichen aus Rückstellungsauflösungen, Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Buchgewinnen aus Anlagenverkäufen. Latente Steuern Der Konzernabschluss enthält passive latente Steuern von TEUR 1.175. Diese wurden mit einem Steuersatz von 19% gebildet und betreffen im Wesentlichen unterschiedliche Abschreibungen des Anlagevermögens. Von dem Wahlrecht, einen Überhang aktiver latenter Steuern gemäß § 274 i. V. m. § 298 HGB in der Bilanz anzusetzen, wurde im Konzernabschluss kein Gebrauch gemacht. Insgesamt ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern von TEUR 3.547. Der Berechnung wurden Steuersätze von 19% zugrunde gelegt. Aktive latente Steuern aus Postenunterschieden betreffen im Wesentlichen Ansatz und Bewertung von Rückstellungen sowie die Fremdwährungsumrechnung. Hinzu kommen steuerliche Verlustvorträge. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich in Höhe von TEUR 5.509 um Devisenswapgeschäfte in der Währung Tschechische Krone (Verkauf EUR mit verbindlichem Ankauf von tschechischen Kronen). Die beizulegenden Zeitwerte der währungsbezogenen Geschäfte enthalten in Höhe von TEUR 95 negative Werte. Für nicht geschlossene Positionen wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 95 gebildet. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wurde unter Zugrundelegung der vorherrschenden Marktbedingungen vom Mid-Market-Preis abgeleitet. Mitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Beteiligungsquoten ergibt sich ein Mit-arbeiterstand von 2.158 (Vj. 1.963) Personen. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr 2014 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 113, für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 12 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 280. C. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.680 (Vj. TEUR 2.411). Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen nehmen die Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB teilweise in Anspruch:
Passau, den 8. Juni 2015 Die Geschäftsführung Hans Berger Johannes Berger Erwin Geßl Karl Geßl Franz Wallner Hermann Bock Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2014
*) In der Bilanz mit den Konzernrücklagen verrechnet. BestätigungsvermerkWir haben den von der Berger Holding GmbH, Passau, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 12. Juni 2015 Ernst
& Young GmbH
Stummer-Jovanovic, Wirtschaftsprüfer Helgert, Wirtschaftsprüfer Konzern-Kapitalflussrechnung für 2014
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gewinnung von anderen Natursanden und Kies
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen