Berger Holding GmbHLiquidiert

94036 Passau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 5219
Eingetragen
12.1.1994
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften sowie die Übernahme von Geschäftsführungen, insbesondere bei den Beteiligungsgesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Hatzesberger
seit 22.2.2017
Prokura
Johannes Karl Fischer
seit 14.12.2011
Prokura
Hans Berger
seit 24.2.2004
Geschäftsführer
Erwin Gessl
seit 24.2.2004
Geschäftsführer
Hermann Ludwig Bock
seit 24.2.2004
Geschäftsführer
Johannes Berger
seit 24.2.2004
Geschäftsführer
Franz Wallner
seit 24.2.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berger Holding GmbH

Passau

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Inhalt:

1.

Grundlagen des Konzerns

2.
Wirtschaftsbericht
2.1.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2.

Geschäftsverlauf

2.3.

Ertragslage

2.4.

Finanzlage

2.5.

Vermögenslage

2.6.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3.

Personal

4.

Nachtragsbericht

5.

Chancen- und Risikobericht

6.

Prognosebericht

1. Grundlagen des Konzerns

Die Berger Holding ist ein familiengeführter, mittelständischer Unternehmensverbund der Bau- und Baustoffindustrie mit Hauptsitz in Passau. Zu den Schwerpunkten der Bautätigkeit gehört neben dem Hoch- und Tiefbau auch der komplette Spezialtiefbau und Ingenieurbau. Eigene Baustoff- und Rohstofffirmen erweitern und stärken das Leistungsspektrum. Mit Tochter- und Beteiligungsunternehmen ist die Unternehmensgruppe Berger erfolgreich in Deutschland, Tschechien, Polen, der Slowakei und Österreich tätig. Auf oberster Leitungsebene wird der Konzern durch ein Managementteam geführt, das nach funktionalen Verantwortlichkeiten organisiert ist.

Zum Bilanzstichtag hielt die Berger Holding GmbH direkte Beteiligungen an der Berger Bau GmbH, der Berger Beton GmbH, der Berger Spedition GmbH und der Comair Reise- und Charter GmbH in Passau sowie der Eurosond GmbH Grundbautechnik in Berlin, der Berger Bau Ges. mbH in Linz und der Berger Slovakia a.s. in Ladce.

Zielsetzung des Konzerns ist eine unabhängige Stellung als starkes mittelständisches Unternehmen in den Bau- und Baustoffmärkten Deutschlands, Polens und Tschechiens. Grundlage ist eine konservative Unternehmenspolitik und ein von positiven Ergebnissen getragenes Unternehmenswachstum.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die europäische Wirtschaft erholte sich im Jahr 2014 mit einem Wachstum von 1,5 % weiter, auch wenn das Wachstum im Jahresverlauf wieder deutlich nachließ. Auch die Bauwirtschaft entwickelte sich mit einem Wachstum von 1 % wieder leicht positiv, nachdem die Märkte in den letzten sieben Jahren rund 21 % des Gesamtvolumens verloren hatten. Die länderspezifische Entwicklung war jedoch höchst unterschiedlich.

Während sich die deutsche Bauwirtschaft vor allem aufgrund des boomenden Hoch- und Wohnungsbaus mit einem Wachstum von 3,3 % positiv entwickelte, ist die Lage in Osteuropa nach wie vor schwierig. In Polen hat sich der Tiefbau nach einem Rückgang von -18,3 % mit einem Wachstum von 5,6 % in diesem Jahr zumindest wieder erholt. Auch der Hochbau drehte von -13,4 % im Vorjahr auf + 7,4 % wieder ins Plus. In Tschechien scheint sich nach den massiven Rückgängen der staatlichen Investitionen zumindest eine Basis zu bilden. Die tschechische Bauwirtschaft wuchs mit 4,0 % nach einem Rückgang von - 9,2 % im Vorjahr wieder leicht. Besonders dramatisch bleibt die Situation aber im Tiefbau, wo die Branche seit drei Jahren Rückgänge von jeweils ca. 10 % zu verkraften hatte. 2014 konnte zumindest wieder ein Wachstum von 0,8 % erzielt werden.

Über alle Länder hinweg ist aber zu beobachten, dass der Tiefbau wegen der staatlichen Sparrestriktionen Anteile am Gesamtmarkt verliert. Damit ist das Wachstum immer mehr von der Entwicklung im privaten Sektor abhängig und reagiert entsprechend volatiler auf Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

2.2 Geschäftsverlauf

Nach dem spät startenden Baujahr 2013 führte der milde Winter im ersten Quartal 2014 zu einem starken Anstieg der Bauleistung. Im weiteren Jahresverlauf flachte die Kurve mit dem Rückgang der Gesamtwirtschaft ab, die unter den zunehmenden Spannungen in Europa, Russland und dem Nahen Osten litt. Ein Teil des Produktionsvorsprungs konnte aber bis zum Jahresende gehalten werden. Der Auftragsbestand zum Jahresende befindet sich auf einem zufriedenstellenden Niveau.

2.3 Ertragslage

Die Unternehmensgruppe Berger hat im Geschäftsjahr 2014 einen Konzernumsatz (inkl. Bestandsveränderung und anderer aktivierter Eigenleistungen) von 400,2 (Vj: 345,7) Mio. EUR erzielt. Die Betriebsleistung hat sich vor allem dank des milden Winters positiver entwickelt, als wir dies im Vorjahr erwartet hatten. Trotz der verhaltenen Vergabepolitik der öffentlichen Hand konnten viele Projekte aus dem Auftragsbestand vorgezogen werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist auf 14,8 (Vj: 16,1) Mio. EUR zurückgegangen. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug annähernd konstant 9,4 (Vj: 9,5) Mio. EUR. Die Vorjahresprognose konnte damit aber eingehalten werden.

Der Materialaufwand ist im Berichtsjahr auf 266,6 (Vj: 226,5) Mio. EUR angestiegen. Dies entspricht einer Materialkostenquote von 66,6 (VJ: 65,5) %. Gegen Jahresende machten sich die deutlich gesunkenen Treibstoffpreise bemerkbar.

Der Personalaufwand erhöhte sich ebenfalls auf 80,0 (Vj: 73,6) Mio. EUR, ist aber in der Relation zur Betriebsleistung mit 20,0 (Vj: 21,3) % sogar leicht zurückgegangen. Diese Verschiebungen bewegen sich im Rahmen und sind auf den leicht gestiegenen Bauleistungsanteil und den sich langsam erholenden Auslandsumsatz zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 26,3 Mio. EUR auf 33,9 Mio. EUR angestiegen. Ursächlich sind höhere Vertriebs- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Differenzen bei der Fremdwährungsumrechnung.

2.4 Finanzlage

Die Unter-nehmensgruppe Berger verfügte im Konzern über ein Eigenkapital von 181,3 (Vj: 174,1) Mio. EUR. Dies entspricht einer nahezu konstanten Konzerneigen-kapitalquote von 56,8 (Vj: 56,3) %.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag aufgrund höherer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 64,0 (Vj: 62,0) Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch planmäßige Tilgung weiter auf 0,4 (Vj: 1,3) Mio. EUR reduziert. Sie werden im Jahr 2015 vollständig getilgt werden.

Zum 31.12.2014 verfügte die Berger Gruppe über liquide Mittel in Höhe von 115,8 (Vj: 119,2) Mio. EUR. Der Rückgang beruht teilweise auf der stichtagsbezogenen Fremdwährungsbewertung.

Die obersten Ziele unseres Finanzmanagements sind der Erhalt der finanziellen Flexibilität, die Sicherstellung der Kreditwürdigkeit und die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Dazu werden die Finanzströme im Konzernverbund weitgehend gebündelt und zentral gesteuert. Die Zahlungsverpflichtungen des Konzerns konnten im Berichtsjahr jederzeit fristgerecht erfüllt werden.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Berger Gruppe erhöhte sich um 3,1 % auf 319,1 (Vj: 309,5) Mio. EUR.

Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen von 101,8 Mio. EUR auf 105,0 Mio. EUR angewachsen. Das Investitionsvolumen betrug 20,7 (Vj: 21,9) Mio. EUR und diente im Wesentlichen der Modernisierung unseres Gerätebestandes und der Standortpolitik im Baustoffbereich.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich auf 213,9 (Vj: 206,2) Mio. EUR. Neben der Veränderung des Finanzmittelbestandes gab es wesentliche Änderungen nur bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese erhöhten sich stichtagsbezogen auf 52,0 (Vj: 43,0) Mio. EUR.

2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Unternehmensgruppe sind der Umsatz und das operative Ergebnis.

Im Rahmen des Berichtswesens werden auch nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die jedoch keine wesentliche Bedeutung über die interne Steuerung hinaus haben.

3. Personal

Durch das Umsatzwachstum ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Unternehmensgruppe Berger im Jahresdurchschnitt auf 2.417 (Vj: 2.219) Mitarbeiter angestiegen.

Die Bauwirtschaft ist eine personalintensive Branche. Daher ist das Engagement und das Fachwissen unserer Mitarbeiter die wichtigste Einflussgröße auf unser Betriebs-ergebnis und damit auf unseren Erfolg. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels nimmt der Personalbereich zusätzlich an Bedeutung zu. Unser Ziel ist es daher, trotz der zunehmenden Schwierigkeiten weiter qualifizierte und leistungsbereite Mitarbeiter zu gewinnen und zu fördern, damit sie zum Geschäftserfolg beitragen. Wir investieren daher verstärkt in die Ausbildung und Rekrutierung junger Fachkräfte im In- und Ausland.

Es ist gerade unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, dass wir uns im Geschäftsjahr 2014 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen so gut behaupten konnten. Für ihre große Einsatz- und Leistungsbereitschaft danken wir ihnen daher an dieser Stelle ganz ausdrücklich.

4. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Vorgänge mit etwaigen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

5. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Konzernstrategie. Eingebettet in das Berichtswesen werden alle wesentlichen Risiken ständig überwacht und aktiv gesteuert. Dazu werden die Unternehmensziele im Rahmen der Unternehmensplanung in operative Vorgaben konkretisiert. Abweichungen von diesen Zielen, also Chancen und Risiken, werden im Konzern-Controlling zusammengeführt und direkt an die Geschäftsleitung berichtet. Diese Überwachung erfolgt in erster Linie in den Bereichen Marktrisiken, Finanzrisiken, Akquisitionsrisiken, Projektrisiken, Beschaffungsrisiken und Personalrisiken.

Projektrisiken minimieren wir durch eine selektive Auswahl der Bauvorhaben und ein gelebtes Qualitätsmanagement. Darüber hinaus verfügt die Berger Gruppe aufgrund des hohen Anteils an Eigenleistung, der Bearbeitung unterschiedlichster Projekt-größen und der Präsenz in unterschiedlichen Sparten und Märkten über ein ausreichendes Maß an Risikodiversifizierung.

Sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig sichern wir unsere Zahlungsansprüche durch ein zentrales Bonitätsprüfungs- und Bürgschaftswesen ab und reduzieren so das Ausfallrisiko.

In der Bilanz wurden mögliche Risiken durch die Bildung ausreichender Rückstellungen insbesondere für Gewährleistungsansprüche und Wertberichtigungen auf Forderungen abgedeckt.

Darüber hinaus haben wir nach Überprüfung aller wichtigen Bereiche keine Risiken festgestellt, die den Bestand des Berger-Konzerns gefährden könnten.

Parallel zur Risikosteuerung suchen wir im Rahmen des Chancenmanagements nach Verbesserungspotentialen in den genannten Bereichen. Chancen könnten sich mittelfristig aus einem unerwartet starken Wirtschaftswachstum, dem anhaltenden Trend zur Urbanisierung und dem steigenden Handlungsdruck, die Infrastruktur in Deutschland zu erhalten bzw. zu erneuern, ergeben. Gerade der begrenzte Bauraum in Großstädten wird auch zu einem höheren Bedarf an Spezialtiefbauleistungen führen.

Im operativen Bereich könnten sich Chancen im Bereich der Kostenentwicklung von Energie- und Rohstoffpreisen sowie in der Steigerung der Effizienz von Produktion, Logistik und Vertrieb bieten.

6. Prognosebericht

Für das Jahr 2015 wird für Europa ein Wachstum von 1,8 % prognostiziert. Insofern sollte sich auch die Bauwirtschaft weiter langsam erholen. In Deutschland wird ein Wachstum von 3,8 % erwartet. Treiber dieser Entwicklung bleibt aufgrund der Rahmenbedingungen allerdings der Wohnungsbau, der uns nur im Baustoffbereich betrifft. In Tschechien und in Polen sollten sich 2015 die neu bereitgestellten EU-Mittel für die neue Förderperiode zum Ausbau der Infrastruktur bemerkbar machen, auch wenn die Höhe dieser Mittel unter denen der Finanzperiode 2007 bis 2013 liegt. Es wird ein Wachstum von 3,1 % bzw. 3,7 % erwartet.

Trotz der Erholungstendenzen erwarten wir insbesondere für das Konzerngebiet Osteuropa eine weitere Marktbereinigung und eine anhaltend starke Wettbewerbsintensität. An der aktuellen Situation wird deutlich, dass diese Länder ohne die Förderung durch die EU aus eigener Kraft keine ausreichenden Investitionsmittel und damit Wachstumsimpulse für die Bauwirtschaft bereitstellen können. Vor allem die Anzahl der Großprojekte dürfte - wie in Deutschland auch - auf absehbare Zeit überschaubar bleiben. Das kommende Jahr wird zeigen, ob zumindest die Talsohle durchschritten ist. Große Wachstumssprünge erwarten wir in der Baubranche für keines der Konzerngebiete.

Auf Basis dieser Annahmen und des derzeitigen Auftragsbestandes gehen wir für die nächsten beiden Geschäftsjahre davon aus, dass wir trotz der schwierigen und mit Unsicherheiten behafteten Rahmenbedingungen wieder Umsatz- und Ergebniszahlen auf dem diesjährigen Niveau erreichen können.

 

Passau, den 8. Juni 2015

Die Geschäftsleitung

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2013
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 1.771.854,83   649
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 50.954.624,93   48.676
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.085.957,51   33.303
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.162.590,72   14.101
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.644.830,60   4.684
  102.848.003,76   100.764
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen 415.930,02   401
    105.035.788,61 101.814
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.526.219,74   12.484
2. Unfertige Bauten 97.154.804,76   107.510
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 212.923,00   510
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -84.462.750,88   -100.684
  22.431.196,62   19.820
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 52.008.689,72   43.028
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.664.274,64   1.827
3. Forderungen gegen Gesellschafter 5.978.113,60   7.738
4. Sonstige Vermögensgegenstände 11.432.902,23   14.574
  71.083.980,19   67.167
III. Sonstige Wertpapiere 4.602.365,86   0
IV. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 115.766.318,68   119.194
    213.883.861,35 206.181
C. Rechnungsabgrenzungsposten   185.658,56 1.521
    319.105.308,52 309.516

Passiva

     
      31.12.2013
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 15.000.000,00   15.000
II. Konzernrücklagen 72.087.642,01   72.015
damit verrechneter aktiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung TEUR 2.464 (Vj. TEUR 2.464)      
III. Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung 6.306.853,38   5.539
IV. Bilanzgewinn 83.128.557,08   76.823
V. Eigenkapitaldifferenzen für Anteile anderer Gesellschafter 4.744.640,91   4.733
    181.267.693,38 174.110
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 3.403.481,43   4.327
2. Sonstige Rückstellungen 68.860.986,00   67.389
    72.264.467,43 71.716
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 392.830,58   1.267
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 48.995.918,84   46.083
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 58.806,02   42
4. Sonstige Verbindlichkeiten 14.584.377,48   14.607
    64.031.932,92 61.999
D. Rechnungsabgrenzungsposten   365.773,28 528
E. Passive latente Steuern   1.175.441,51 1.163
    319.105.308,52 309.516

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

2013
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 411.607.314,73   303.312
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -11.981.753,96   42.052
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 623.945,75   287
4. Sonstige betriebliche Erträge 11.960.228,75   12.555
davon aus Währungsumrechnung TEUR 1.639 (Vj. TEUR 1.166)      
    412.209.735,27 358.206
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 151.189.877,72   131.971
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 115.406.893,64   94.513
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 65.118.508,42   59.660
b) Soziale Abgaben 14.890.227,82   13.941
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.928.967,25   16.185
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 33.885.238,16   26.298
davon aus Währungsumrechnung TEUR 2.356 (Vj. TEUR 1.310)      
    -397.419.713,01 -342.568
    14.790.022,26 15.638
9. Erträge aus Beteiligungen 106.425,08   106
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 976.824,34   1.191
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.062.488,23   -830
    20.761,19 467
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   14.810.783,45 16.105
13. Steuern vom Ertrag -4.239.149,62   -5.420
davon aus latenten Steuern TEUR 171 (Vj. TEUR -571)      
14. Sonstige Steuern -1.180.636,22   -1.160
    -5.419.785,84 -6.580
15. Jahresüberschuss   9.390.997,61 9.525
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   76.823.115,14 75.781
17. Ausschüttungen   -3.000.000,00 -8.500
18. Einstellungen in Gewinnrücklagen   -72.654,84 29
19. Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn   -12.900,83 -12
20. Konzernbilanzgewinn   83.128.557,08 76.823

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Veränderung
01.01.2014 Konsolidierungskreis
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 1.896.248,72 20.000,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 117.221.616,51 523.818,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 149.512.516,59 1.057.774,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.288.638,90 22.513,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.683.667,04 0,00
  331.706.439,04 1.604.106,82
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 701.467,00 0,00
  334.304.154,76 1.624.106,82
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand
31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 1.356.826,54 583,00 -10.650,00 3.263.008,26
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 3.374.860,31 831.471,97 -1.055.814,44 120.895.952,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.155.966,93 1.785.464,81 -9.172.683,37 151.339.039,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.823.555,65 1.991.012,96 -6.508.665,39 60.617.055,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.953.541,53 -4.612.408,03 -379.968,20 2.644.832,34
  19.307.924,42 -4.458,29 -17.117.131,40 335.496.880,59
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 14.872,51 3.875,29 -3.875,29 716.339,51
  20.679.623,47 0,00 -17.131.656,69 339.476.228,36
Abschreibungen
Stand Veränderung Zugänge
01.01.2014 Konsolidierungskreis
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 1.246.973,30 19.999,00 234.831,13
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 68.545.904,18 91.106,94 2.168.458,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 116.208.915,87 1.052.101,54 8.096.020,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.187.436,70 18.751,84 6.429.655,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,57 0,00 1,18
  230.942.257,32 1.161.960,32 16.694.136,12
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen 300.409,49 0,00 0,00
  232.489.640,11 1.181.959,32 16.928.967,25
Abschreibungen
Abgänge Zuschreibungen Umbuchungen Stand
31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte -10.650,00 0,00 0,00 1.491.153,43
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte -863.169,64 0,00 -972,07 69.941.328,06
2. Technische Anlagen und Maschinen -9.100.217,91 -4.710,01 972,07 116.253.082,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -6.181.379,38 0,00 0,00 46.454.465,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -0,02 0,00 0,00 1,73
  -16.144.766,95 -4.710,01 0,00 232.648.876,80
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 300.409,49
  -16.155.416,95 -4.710,01 0,00 234.440.439,72
Buchwerte Buchwerte
31.12.2014 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 1.771.854,83 649.275,42
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 50.954.624,93 48.675.712,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.085.957,51 33.303.600,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.162.590,72 14.101.202,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.644.830,60 4.683.666,46
  102.848.003,76 100.764.181,69
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 415.930,02 401.057,51
  105.035.788,61 101.814.514,62

Konzernanhang für 2014

A. Allgemeine Angaben

Der Tätigkeitsbereich der Berger-Gruppe umfasst im Wesentlichen die Erbringung von Bauleistungen verschiedenster Art.

Konsolidierungskreis

Gemäß § 290 Abs. 1 HGB werden in den Konzernabschluss einbezogen:

Inländische Gesellschaften Anteil in % Konsolidierung
Berger Holding GmbH, Passau 100 Vollkonsolidierung
Berger Bau GmbH, Passau 100 Vollkonsolidierung
Berger Beton GmbH, Passau 100 Vollkonsolidierung
Berger Werkstattbetriebe GmbH, Passau 100 Vollkonsolidierung
Berger Spedition GmbH, Passau 100 Vollkonsolidierung
Berger Rohstoffe GmbH, Passau 100 Vollkonsolidierung
Eurosond GmbH Grundbautechnik, Berlin 100 Vollkonsolidierung
Geirhos-Beton GmbH, Wehringen 100 Vollkonsolidierung
COMAIR Reise und Charter GmbH, Vilshofen 100 Vollkonsolidierung
Donau-Mörtel Verwaltungs GmbH, Passau 50 Quotenkonsolidierung
Donau-Mörtel GmbH & Co. KG, Neuburg/Inn 50 Quotenkonsolidierung
ISAR-DONAU MÖRTEL-Verwaltungs-GmbH, Plattling 33,3 Quotenkonsolidierung
ISAR-DONAU MÖRTEL-GmbH & Co. KG, Passau 33,3 Quotenkonsolidierung
Regensburger Frischmörtel Verwaltungs-GmbH, Regensburg 40 Quotenkonsolidierung
Regensburger Frischmörtel GmbH & Co. KG, Regensburg 40 Quotenkonsolidierung
Münchner Mörtel Verwaltungsges. mbH, München 20 Quotenkonsolidierung
Münchner Mörtel GmbH & Co. KG, München 20 Quotenkonsolidierung
Berger Bohemia a.s., Plzen/CZ 100,00 Vollkonsolidierung
Berger Beton spol.s.r.o., Plzen/CZ 100,00 Vollkonsolidierung
Berger Bau Polska Sp.z.o.o., Wroclaw/PL 100,00 Vollkonsolidierung
Berger Beton Sp.z.o.o., Wroclaw/PL 100,00 Vollkonsolidierung
Berger Slovakia a.s., Ladce/SK 50,06 Vollkonsolidierung
Povazska cementaren a.s., Ladce/SK 37,79 Quotenkonsolidierung
LADCE Beton s.r.o., Bratislava/SK 37,79 Quotenkonsolidierung
Die Alpenpumpe GmbH, Altenmarkt im Pongau/A 25,00 Quotenkonsolidierung

Nicht konsolidierte Gesellschaften

Wegen Unwesentlichkeit wurden folgende Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen:

Anteil in %
BERGER BAU Ges. mbH, Linz/Österreich 100,00
Flugplatz Werneuchen GmbH, Werneuchen 98,00
ERFO Erlanger-Forchheimer Beton Vertriebs GmbH i. L., Erlangen 16,67

Veränderungen des Konsolidierungskreises

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:

Im Berichtsjahr wurde die Geirhos-Beton GmbH, Wehringen erstkonsolidiert. Aufgrund der Verschmelzung der Berger Surowce Sp.z.o.o., Wroclaw/PL mit der Berger Bau Polska Sp.z.o.o., Wroclaw zum 31. Dezember 2013 wurde die Berger Surowce Sp.z.o.o., Wroclaw/PL im Berichtsjahr entkonsolidiert.

Konsolidierungsgrundsätze

In den Konzernabschluss wurden die bei der Darstellung des Konsolidierungskreises genannten Tochterunternehmen einbezogen.

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, die ab dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert werden, wird unter Anwendung von § 301 HGB vorgenommen (Neubewertungsmethode).

Die Kapital-konsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 31. Dezember 2009 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir innerhalb der Gewinnrücklagen.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert.

Zwischenergebnisse werden bei Lieferungen von Anlagegütern an in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaften gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht eliminiert.

Währungsumrechnung

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse des Mutterunternehmens sowie der inländischen und ausländischen Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in der Regel über eine Dauer von längstens fünf Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.

Im Konzern werden bei planmäßigen Abschreibungen überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: 25 bis 50 Jahre für Gebäude, 10 bis 25 Jahre für Grundstückseinrichtungen, 3 bis 10 Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie 2 bis 10 Jahre für andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Bewegliche Wirt-schaftsgüter werden mit einer Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Bauten erfolgt auf der Grundlage des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt.

Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene negative Veränderungen durch Abschreibungen berücksichtigt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

B. Erläuterungen zum Konzernabschluss

Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagengitter dargestellt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält ein Disagio in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 64).

Rücklagen

Die aus der Erstkonsolidierung mehrerer Tochtergesellschaften rührenden aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 2.464 werden erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen vor allem bestehende Garantieverpflichtungen und die Risiken für Preisabstriche sowie die Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für im Berichtsjahr vorgesehene Instandhaltungen, die erst im Folgejahr nachgeholt werden können, und für Rekultivierungsmaßnahmen.

Verbindlichkeiten

31.12.2014 Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 393 393 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 48.996 45.106 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 59 59 0
Sonstige Verbindlichkeiten 14.584 14.584 0
davon aus Steuern 5.353 5.353 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.495 1.495 0
  64.032 60.142 0
31.12.2013   Restlaufzeit
  Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 5 Jahre
  TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.267 874 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 46.083 42.299 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 42 42 0
Sonstige Verbindlichkeiten 14.607 14.607 0
davon aus Steuern 4.279 4.279 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.322 1.322 0
  61.999 57.822 0

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 8.330 (Vj. TEUR 7.225). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.631 (Vj. TEUR 3.186) und dem Bestellobligo aus Investitionen in Höhe von TEUR 5.699 (Vj. TEUR 4.039).

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse / Gesamtleistung

Aufgliederung nach Regionen

2014 2013
TEUR TEUR
Bauleistungen    
Inland 141.429 138.670
Ausland 100.877 62.597
Baustoffleistungen    
Inland 118.059 101.706
Ausland 39.884 42.678
  400.249 345.651

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 7.449 (Vj. TEUR 3.682), im Wesentlichen aus Rückstellungsauflösungen, Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Buchgewinnen aus Anlagenverkäufen.

Latente Steuern

Der Konzernabschluss enthält passive latente Steuern von TEUR 1.175. Diese wurden mit einem Steuersatz von 19% gebildet und betreffen im Wesentlichen unterschiedliche Abschreibungen des Anlagevermögens.

Von dem Wahlrecht, einen Überhang aktiver latenter Steuern gemäß § 274 i. V. m. § 298 HGB in der Bilanz anzusetzen, wurde im Konzernabschluss kein Gebrauch gemacht. Insgesamt ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern von TEUR 3.547. Der Berechnung wurden Steuersätze von 19% zugrunde gelegt. Aktive latente Steuern aus Postenunterschieden betreffen im Wesentlichen Ansatz und Bewertung von Rückstellungen sowie die Fremdwährungsumrechnung. Hinzu kommen steuerliche Verlustvorträge.

Derivative Finanzinstrumente

Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):

Art/Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert In Bilanzposten
TEUR TEUR
Währungsbezogene Geschäfte in CZK (tschechische Kronen) 5.509 -95 Sonstige Rückstellungen

Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich in Höhe von TEUR 5.509 um Devisenswapgeschäfte in der Währung Tschechische Krone (Verkauf EUR mit verbindlichem Ankauf von tschechischen Kronen).

Die beizulegenden Zeitwerte der währungsbezogenen Geschäfte enthalten in Höhe von TEUR 95 negative Werte. Für nicht geschlossene Positionen wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 95 gebildet.

Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wurde unter Zugrundelegung der vorherrschenden Marktbedingungen vom Mid-Market-Preis abgeleitet.

Mitarbeiter

Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:

2014 2013
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.741 1.580
davon quotal zu viel einbezogen 192    
Angestellte 676 639
davon quotal zu viel einbezogen 67    
  2.417 2.219

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Beteiligungsquoten ergibt sich ein Mit-arbeiterstand von 2.158 (Vj. 1.963) Personen.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr 2014 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 113, für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 12 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 280.

C. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

Herr Hans Berger, Geschäftsführer, Vilshofen

Herr Johannes Berger, Geschäftsführer, Vilshofen

Herr Erwin Geßl, Geschäftsführer, Osterhofen

Herr Karl Geßl, Geschäftsführer, Osterhofen

Herr Franz Wallner, Geschäftsführer, Vilshofen

Herr Hermann Bock, Geschäftsführer, Vilshofen

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.680 (Vj. TEUR 2.411).

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB

Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen nehmen die Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB teilweise in Anspruch:

 

Berger Bau GmbH, Passau

Berger Beton GmbH, Passau

Berger Spedition GmbH, Passau

Berger Werkstattbetriebe GmbH, Passau

Eurosond GmbH Grundbautechnik, Berlin

 

Passau, den 8. Juni 2015

Die Geschäftsführung

Hans Berger

Johannes Berger

Erwin Geßl

Karl Geßl

Franz Wallner

Hermann Bock

Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2014

Mutterunternehmen
Gezeichnetes
Kapital
Konzern-
rücklagen
Bilanzgewinn Unterschieds-
betrag aus der
Kapitalkonsolidierung*)
kumuliertes
übriges
Konzernergebnis
Ausgleichsposten
aus der
Fremdwährungsumrechnung
EUR EUR EUR EUR EUR
31.12.2012 15.000.000,00 74.448.748,45 75.780.547,95 -2.464.430,10 8.371.466,87
Veränderung aufgrund von Kursänderungen         -2.832.291,63
Ausschüttung     -8.500.000,00    
Übrige   30.668,82 29.516,56    
Konzernjahresüberschuss     9.513.050,63    
31.12.2013 15.000.000,00 74.479.417,27 76.823.115,14 -2.464.430,10 5.539.175,24
Veränderung aufgrund von Kursänderungen         767.678,14
Zuführung /Entnahme Gewinnrücklagen   72.654,84 -72.654,84    
Ausschüttung     -3.000.000,00    
Konzernjahresüberschuss     9.378.096,78    
31.12.2014 15.000.000,00 74.552.072,11 83.128.557,08 -2.464.430,10 6.306.853,38
Mutterunternehmen Minderheitsgesellschafter
Eigenkapital Eigenkapital Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR
31.12.2012 171.136.333,17 4.755.511,49 175.891.844,66
Veränderung aufgrund von Kursänderungen -2.832.291,63 -34.985,44 -2.867.277,07
Ausschüttung -8.500.000,00   -8.500.000,00
Übrige 60.185,38   60.185,38
Konzernjahresüberschuss 9.513.050,63 12.307,28 9.525.357,91
31.12.2013 169.377.277,55 4.732.833,33 174.110.110,88
Veränderung aufgrund von Kursänderungen 767.678,14   767.678,14
Zuführung /Entnahme Gewinnrücklagen 0,00 -1.093,25 -1.093,25
Ausschüttung -3.000.000,00   -3.000.000,00
Konzernjahresüberschuss 9.378.096,78 12.900,83 9.390.997,61
31.12.2014 176.523.052,47 4.744.640,91 181.267.693,38

*) In der Bilanz mit den Konzernrücklagen verrechnet.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den von der Berger Holding GmbH, Passau, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 12. Juni 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stummer-Jovanovic, Wirtschaftsprüfer

Helgert, Wirtschaftsprüfer

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2014

2014 2013
TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit    
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten und vor Ergebnisabführung/ Ergebnisübernahme 9.391 9.525
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 16.924 16.181
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 548 -11.205
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen -1.635 -662
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -9.795 2.973
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten    
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 2.756 -2.970
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 18.189 13.842
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit    
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.612 1.566 
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -19.750 -21.380
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -339 -538
Auszahlungen (-) aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -1.033 -800
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -18.510 -21.152
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit    
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner -3.000 -8.500
Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 441
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -874 -2.026
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.874 -10.085
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
Zahlungswirksame Veränderung des    
Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 -3) -4.195 -17.395
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 767 -1.749
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 119.194 138.338
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 115.766 119.194
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds    
Liquide Mittel 115.766 119.194
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 115.766 119.194

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