Gibus Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Husmann seit 25.9.2025 | Geschäftsführer |
Herbert Kristler seit 5.2.2024 | Geschäftsführer |
Alessio Bellin seit 3.11.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Staudenmaier seit 23.4.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Gibus S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leiner GmbHHorgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtLeiner GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für den Sonnen- und Regenschutz. Dies sind Markisensysteme, Wintergartenbeschattungen und Glasterrassendächer. Vertrieben werden diese Produkte über den regionalen Fachhandel in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Die Fertigung erfolgt auftragsbezogen und maßgenau. 1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Der Auftragseingang war von Beginn an sehr zurückhaltend. Das Wetter war sehr lange kalt, regnerisch und es gab nur wenige Wochenenden mit sonnigem Wetter. Diese sind oft der Impulsgeber für die Endkunden sich für ein Sonnen- und Wetterschutzprodukt zu interessieren. Weiterhin war die Verunsicherung der Endkunden durch verschiedenste Faktoren zu spüren. Die sehr hohe Inflation, schnell und stark steigende Zinsen, hohe Energiekosten und das Hin- und Her beim Gebäudeenergiegesetz sorgten allgemein nicht für eine steigende Kauf- und Investitionslaune. Der Krieg in der Ukraine spielte sicher auch weiterhin eine Rolle. Der Rückgang bei den Bauanträgen im privaten Sektor hat aktuell nur geringe Auswirkungen, wird sich aber ggfs. in den nächsten Jahren bemerkbar machen. Das geschätzte deutsche Marktvolumen im Bereich der Gelenkarmmarkisen ist ein weiteres Jahr in Folge gesunken. Das Absatzvolumen ist um fast 20 % zu 2022 zurück gegangen (Quelle Marktstatistik IVRSA). Unsere Zielgruppe in Deutschland und dem Verkaufsgebiet BeNeLux ist ausschließlich der Fachhandel. In der zweiten Jahreshälfte wurden die Vertriebsaktivitäten für die Niederlande und Belgien bei der Gibus NL b.v. zusammengeführt. In den nächsten Jahren wird das Geschäft mit den Fertigprodukten auch im Export forciert. Nach 6 Jahren findet in 2024 auch wieder die weltweit wichtigste Branchenmesse R+T in Stuttgart statt. Hier sind sehr viele internationale Kunden zu erwarten. Die Verkaufszahlen der Gastronomie-Produkte veränderten sich seit 2021 durch den Wegfall der Fördermittel der Bundesregierung deutlich. Dieser Trend des Rückgangs wurde auch durch die langen Diskussionen in Bezug auf die Wiederanhebung des Mehrwertsteuersatzes für Speisen auf 19 % verstärkt. Viele Investitionen der Gastronomen wurden erst einmal gestoppt. Die Bedeutung der Außengastronomie hat sich aber nachhaltig verändert und wird in Zukunft sehr große Absatzchancen bieten. Es ist mit stetig steigenden Investitionen in der Gastronomie und Hotellerie in den nächsten Jahren zu rechnen. Aufgrund der vorgenannten Effekte und durch die Rahmenbedingungen (Ukrainekrieg, Inflation, Zinssituation, Energiekosten) verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Gesamtjahr 2022 um TEUR 7.238 auf TEUR 20.464. Die prognostizierte Umsatzsteigerung von TEUR 3.000 konnte somit nicht erreicht werden. Dementsprechend sank das Ergebnis vor Ergebnisabführung zum 31.12.2023 im Vergleich zum 31.12.2022 um TEUR 2.212 auf TEUR -1.248, sodass die im Vorjahr prognostizierte moderate Steigerung ebenfalls nicht erreicht werden konnte. 2. Forschung und und Entwicklung Eine eigene Forschungsabteilung existiert nicht. Mehrere Faktoren fließen in unsere Produktentwicklung ein. Die regelmäßige Betrachtung der Reklamationen, die Befragung der Kunden und der Außendienstmitarbeiter sowie die Arbeit in den Fachgruppen unseres Verbandes (ITRS/IVRSA) führt zu laufenden Produktverbesserungen. Zukünftig werden verstärkt Kundenschulungen durchgeführt, die auch Erkenntnisse aus dem Markt bringen sollen. Auch die neue Zusammenarbeit mit Gibus wird Einfluss auf den Bereich Forschung und Entwicklung haben. Durch das neue Produktsegment Terrassenglassysteme erhofft man sich auch positive Auswirkungen auf die bereits vorhandene Produktpalette. 3. Ertragslage Im Folgenden werden für eine bessere Vergleichbarkeit die Erträge und Aufwendungen der beiden Rumpfwirtschaftsjahre vom 01.01. bis 30.09.2022 und vom 01.10. bis 31.12.2022 addiert und dem Geschäftsjahr 2023 gegenübergestellt. Im Vergleich zum Gesamtjahr 2022 sank der Umsatz in 2023 um ca. 26%. Diese Entwicklung liegt ungefähr im Branchentrend. Die Rückgänge waren in den bis 2021 geförderten Gastronomieprodukten stärker. Die weiterhin hohen Kosten im Materialbereich konnten durch Weitergabe an die Kunden in Form von Preiserhöhungen nur teilweise aufgefangen werden. Im Berichtsjahr konnte ein Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) von TEUR -1.248 im Vergleich zu TEUR 964 im Vorjahr erzielt werden.
* verkürzte Cashflow-Berechnung Jahresergebnis vor Ergebnisabführung TEUR -1248 + Abschreibungen TEUR 504 Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.238 gesunken, was auf einen Rückgang des Auftragseingangs zurückzuführen ist. Der Materialaufwand ist um TEUR 4.657, die Personalkosten um TEUR 821 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.171 gesunken, die Abschreibungen haben sich um TEUR 15 erhöht. 4. Finanzlage In Bezug auf den Cashflow verweisen wir auf den vorherigen Punkt.
Der überproportionale Anstieg der liquiden Mittel im Vergleich zu dem leichten Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten führen zu einem Anstieg der Liquidität um 36,2 %-Punkte. 5. Vermögenslage
6. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung TEUR -7.238 (Vj. TEUR -2.848) • Betriebsergebnis TEUR -1.240 (Vj. TEUR 1.223) Der Umsatz für das Jahr 2023 liegt mit € 20,5 Mio. um ca. 26 % unter dem Umsatz des Gesamtjahres 2022 (€ 27,7 Mio.). 7. Gesamtaussage Unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung liegt im Markttrend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. 8. Künftige Entwicklung, Chancen und Risiken Künftige Entwicklung, Chancen Durch die regelmäßige Entwicklung von neuen Produkten bzw. neuen Sonderausstattungen, sind weitere Marktanteilssteigerungen geplant. Mit Nischenprodukten steigen die Chancen der Neukundengewinnung. Aufgrund mangelnder Vergleichbarkeit stehen hier die Preise nicht im Vordergrund. Das neue Produktsegment Terrassenglassysteme wird in den nächsten Jahren zu deutlichen Umsatzsteigerungen führen und positive Auswirkungen auf die bereits vorhandene Produktpalette haben. Hierdurch werden zusätzliche Umsatzsteigerungen bei den dafür eingesetzten Beschattungsanlagen generiert. Im Bereich der Regenschutzmarkisen und Gastronomiesysteme sind wir absoluter Marktführer. Diese Position wird weiter ausgebaut. Mit der Kundengruppe Sunrain-Partner und der eigenen Vertriebsgesellschaft für die Gastronomie und Hotellerie wird die Zielgruppe der Gastronomen, Systemgastronomie und Hotelketten gezielt bearbeitet. Die aktuelle Entwicklung der Außengastronomie soll die Grundlage für eine weitere positive Entwicklung in diesem Segment sein. Das Exportgeschäft mit Fertigprodukten wird weiter ausgebaut und das Geschäft mit Markisenbauteilen ist bereits nahezu komplett zurückgefahren. Durch die Erweiterung unserer Produktpalette mit ausgewählten Produkten von Gibus konnten bereits einige Muster bei Kunden platziert werden. Deshalb rechnen wir hier mit weiteren Umsatzsteigerungen im nächsten Jahr. Gerade die große Produktpalette der Lamellendächer und die gemeinsame Präsentation auf der Messe R+T in 2024 bietet hierfür große Chancen. Als flexibles Unternehmen mit einer hohen Fertigungstiefe können wir sehr schnell auf Marktveränderungen reagieren. Diese Stärke wird weiter ausgebaut. Trotzdem bestehen gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken, die sich aus einer konjunkturellen Veränderung ergeben können. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen ist eine Vorausschau auf 2024 nicht so klar möglich. Deshalb geht die Gesellschaft von keiner Mengensteigerung in ihrem bisherigen Produktprogramm aus. Evtl ist sogar mit einem weiteren Absatzrückgang bei den klassischen Produkten zu rechen. Die Gesellschaft geht in diesem Bereich von einer Umsatzstabilisierung auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 aus. Es werden aber Zusatzumsätze mit einem neuen Terrassendach sowie von ergänzenden Produkten des neuen Eigentümers Gibus geplant, weshalb man für das Jahr 2024 insgesamt mit einer leichten Umsatzsteigerung von TEUR 1.300 rechnet. Kostensenkungsmaßnahmen wurden durchgeführt, um diese an die sich veränderte Umsatzsituation anzupassen. Dadurch geht man für 2024 trotz der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Situation von einer deutlichen Verbesserung des Betriebsergebnisses aus. Risiken Aufgrund der aktuellen weiter bestehenden Rahmenbedingungen (Ukrainekrieg, Zinssituation, Energiekosten) ergeben sich Beschaffungsrisiken bei Rohstoffen, Zukaufsprodukten und vor allem der Energie. Konkret könnten sich Risiken aus nicht ausreichender Verfügbarkeit von Ausgangsstoffen oder relevanter Energieträger wie beispielsweise Erdgas für die Herstellung von Rohstoffen oder Zukaufprodukten ergeben. Die aus den aktuellen Krisen derzeit nicht vollständig einschätzbaren gesamtwirtschaftlichen Folgen, stellen ein allgemeines Risiko für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens dar, welches natürlich die nachfolgenden Einzelrisiken beeinflusst. So ist von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Branche können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. So ist davon auszugehen, dass die Konjunktur signifikant stärker als bisher belastet wird. Zudem bleibt die Abhängigkeit vom Wetter weiter bestehen. Der wesentliche Umsatzanteil liegt noch in den Sonnenschutzprodukten. Schlechtes Wetter beeinflusst direkt den Auftragseingang. Die Hauptsaison geht von März bis August. Ebenso gestaltet sich die Suche nach guten und qualifizierten Mitarbeitern aufgrund der Vollbeschäftigung in unserer Region immer schwieriger. Zum 31.12.2023 sind 123 Mitarbeiter (Anm.: ohne GF) beschäftigt. Davon sind 76 Mitarbeiter in Produktion/Technik und 47 Mitarbeiter in Verwaltung/Vertrieb beschäftigt. Die Arbeitszeit wird in einem Zeitkonto erfasst. Hierdurch können wir flexibel auf die Saisonalität und Auftragsschwankungen reagieren. Aufgrund der zum Teil langfristigen Finanzierung der Gesellschaft gehen wir aktuell nicht von wesentlichen Finanzierungsrisiken aus. 9. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele, soweit möglich mit Skontierung, gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei Banken. Wir sehen daher keine Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, über welche mit Bezug auf unsere wirtschaftliche Lage zu berichten wäre.
Horgau, 16. Februar 2024 Jürgen Schulz Alessio Bellin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Leiner GmbH hat ihren Sitz in Horgau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 14148 eingetragen. Der Jahresabschluss der Firma Leiner GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2023 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Im Kalenderjahr 2022 wurden sämtliche Geschäftsanteile an der Gesellschaft veräußert. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanzen zum 31.12.2022 und 31.12.2023 zu erhöhen, werden die Verbindlichkeiten gegenüber der Dr.-Zwissler-Gruppe und der Gibus Deutschland GmbH gesondert ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr nicht vergleichbare Beträge nach § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB Das Geschäftsjahr 2023 umfasst den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023. Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr und umfasste den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 31.12.2022. Um die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung (Ertragslage) mit dem Vorjahr zu gewährleisten, werden die beiden Rumpfgeschäftsjahre vom 01.01.2022 bis 30.09.2022 und 01.10.2022 bis 31.12.2022 in der nachfolgenden Übersicht aufaddiert und dem Geschäftsjahr 2023 gegenüber gestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Bei den angeschafften Vermögensgegenständen wurden Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen sind linear und degressiv vorgenommen. Die Nutzungsdauern bewegen sich zwischen zwei und 30 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von € 800,00 werden im Zugangsjahr überwiegend vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Wert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter Ansatz von Material- und Fertigungsgemeinkosten, die nach unseren Kalkulationsunterlagen ermittelt wurden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Ausfallrisiken sowie zu erwartende Zahlungsabzüge und Zinsverluste durch aktivisch abgesetzte Wertberichtigungen berücksichtigt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten, bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr mit dem Barwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben gebildet, soweit diese einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Abzinsungszinssätzen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgender Darstellung:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit dem Betrag T€ 3.023 haben mit Ausnahme von T€ 28 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten beträgt T€ 10.789 (T€ 10.356). Davon haben T€ 4.497 (T€ 3.920) eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, T€ 425 (T€ 425) eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und T€ 5.867 (T€ 6.011) über 5 Jahre. Insgesamt sind T€ 1.482 gesichert durch Forderungsabtretung, Raumsicherungsübereignung sowie Sicherungsübereignung Warenlager und Grundschulden. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 1.000.000,00 = € 511.291,88. Sonstige betriebliche Erträge Im Berichtsjahr wurde der Ertragsausweis der KfZ-Gestellung der Arbeitnehmer (T€ 43) mit dem Personalaufwand verrechnet. Die hieraus resultierende Umsatzsteuer ist in den sonstigen Steuern zu finden. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von T€ 2.100. Die Bürgschaften bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen und können zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 463 in Anspruch genommen werden. Die Inanspruchnahme der bestehenden Bürgschaft schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Die Gesellschaft hat gegenüber der Leiner Oberflächentechnik GmbH eine Patronatserklärung mit Laufzeit bis zum 31.12.2025 abgegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Ziff. 3 a HGB aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von insgesamt T€ 955 über die gesamte Laufzeit. T€ 331 sind innerhalb eines Jahres fällig. Mitarbeiter Der ausgewiesene Personalaufwand betrifft durchschnittlich 123 Mitarbeiter in folgenden Tätigkeitsbereichen:
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit und Offenlegung Die Leiner GmbH ist Tochterunternehmen der Gibus Deutschland GmbH in Horgau. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GIBUS S.p.A., Saccolongo, Italien, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Business Register in Italien veröffentlicht. Dieser wird wiederum in den Konzernabschluss der Terra Holding SRL, Selvazzano Dentro, Italien, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird ebenfalls im Business Register in Italien veröffentlicht. Mit der Gibus Deutschland GmbH besteht seit Oktober 2022 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Mitglieder der Geschäftsführung Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Herr Jürgen Schulz, Kaufmann Herr Alessio Bellin, Kaufmann Herr Dr. Herbert Kristler, Kaufmann (seit Februar 2024) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Horgau, den 22. Februar 2024 Jürgen Schulz, Geschäftsführer Alessio Bellin, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Leiner GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leiner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leiner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 22. Februar 2024 O&P
Mathias Mörz, Wirtschaftsprüfer Andreas Richlich, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen der Jahresabschluss gegebenenfalls nur teilweise offengelegt wird. |
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