HK Appliances GmbH
Werkstraße 3, 32289 Rödinghausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carmine Rosamilia seit 13.1.2023 | Prokura |
Olaf Peter Thuleweit seit 15.7.2015 | Geschäftsführer |
Stefan Möller seit 5.12.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HK Appliances GmbHRödinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der HK Appliances GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens An unserem Standort in Rödinghausen betreibt die Gesellschaft den Handel und Vertrieb von Haushaltsgeräten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Hohe Inflationsraten und gestiegene Zinsen bremsten die binnenwirtschaftliche Nachfrage. Auch die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft. Die Verbraucherpreise sind im Jahr 2023 um 6,1% angestiegen. Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich robust. Der aktuelle Fachkräftebedarf ist hoch. Der Markt für Consumer Electronics und Elektrohaushaltsgeräte entwickelte sich im Jahr 2023 rückläufig - in einigen Segmenten sogar stark. Im Bereich der Elektrohaushaltsgeräte blieb der Umsatz mit 17 Milliarden € um 3,5% unter dem Vorjahreswert. Speziell die Elektrogroßgeräte (Solo- und Einbaugeräte) realisierten einen Rückgang von 7,1% auf 9,8 Milliarden €. Isoliert auf den Einbaugerätebereich betrachtet, sank der Umsatz um 8,9%. Besonders betroffen waren hier die Möbelhäuser (./. 9,8%) und Küchenspezialisten (./. 13,8%) (Quelle: GfK). Die allgemeine Verunsicherung und hohe Sparneigung der Endkonsumenten führten zu einer geringen Anschaffungsbereitschaft. Auch der Export ging zurück. Im Zeitraum Januar bis Dezember 2023 sanken laut dem statistischen Bundesamt die weltweiten Auslandsumsätze der Haushaltsgroßgeräte um 11,6%. Für das Jahr 2024 ist die Hausgerätebranche vorsichtig optimistisch. Zwar blieb das Konsumklima im 1. Quartal 2024 negativ, allerdings dürfte der sich abzeichnende Rückgang der Inflation sowie eine mögliche Zinssenkung positive Signale für die Anschaffungsbereitschaft im weiteren Jahresverlauf setzen. Auch wenn die schlechte Baukonjunktur das Einbaugerätegeschäft nachhaltig belastet, wird das Ersatzgeschäft stabiler bleiben. 2. Geschäftsverlauf Unsere prognostizierte Steigerung der Umsatzerlöse konnten wir in 2023 auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Situation nicht erreichen. Der Jahresüberschuss hat sich zum Vorjahr verschlechtert, liegt aber dennoch weitgehend im Plan. Begründet ist dies durch den zum Jahresende 2022 geringen Lagerbestand und den höheren Einstandspreisen bei Fertigprodukten, die im Markt nicht weitergegeben werden konnten. 3. Lage des Unternehmens 3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken im Berichtsjahr um 5.829 TEUR (- 11,7%) auf 44.064,6 TEUR. Der Materialaufwand nahm um 3.156 TEUR (- 7,2%) auf 40.929 TEUR ab, so dass sich der Rohertrag um 2.710 TEUR auf 3.189 TEUR reduzierte. Der Jahresüberschuss verringerte sich um 1.938 TEUR auf 625 TEUR. Da keine größeren Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens getätigt wurden, hat sich das Abschreibungsvolumen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Das Finanzmanagement des Unternehmens ist darauf ausgelegt, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hierzu stehen der Gesellschaft zum 31.12.2023 liquide Mittel von 5.602 TEUR zur Verfügung. Das Eigenkapital hat sich durch den Vortrag des Gewinns aus dem Vorjahr sowie dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres von 13.098 TEUR auf insgesamt 13.723 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtszeitraum 78,5% (im Vorjahr 78,2%). Langfristige Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,1% (im Vorjahr 6,8%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. 3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich ggü. dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil. 3.4 Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf sowie die Ertragslage entwickelte sich umsatzbedingt negativ. Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage war insgesamt positiv. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens lässt sich weiterhin als gut bezeichnen. 3.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Jahresergebnis, Umsatzrendite und Eigenkapitalrentabilität heran. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind dabei Umsatz und Jahresergebnis. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Verhältnis Jahresüberschuss zu den Umsatzerlösen, die Eigenkapitalrentabilität mit dem Verhältnis Jahresüberschuss zum Eigenkapital und das Nettoumlaufvermögen ergibt sich als Differenz des kurzfristigen Umlaufvermögens und des kurzfristigen Fremdkapitals. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozentpunkte auf 1,4% gesunken. Die Eigenkapitalrentabilität verringerte sich durch den gesunkenen Jahresüberschuss von 19,6% im Vorjahr auf 4,6 % im aktuellen Geschäftsjahr. Das Netto-Umlaufvermögen stieg von 8.984 TEUR auf 10.238 TEUR. III. Prognosebericht Es sind keine Veränderungen in der Geschäftspolitik geplant. Durch die schlechte Baukonjunktur und dem abhängigen Neugeschäft, erwartet die Gesellschaft einen Rückgang der Gesamtumsätze. Wir planen für das Geschäftsjahr einen Rückgang der Umsatzerlöse von 3% bis 5%. Zwar wird das Exportgeschäft in einigen Bereichen intensiviert, dies wird aber zur Kompensation des schwächelnden Inlandmarktes nicht reichen. Bedingt durch Lagerauflösungen sowie niedrigere Einstandspreise wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.017,3 geplant. Auch zukünftig werden wir in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 1.2 Ertragsorientierte Risiken Durch die unsichere wirtschaftliche Situation und der Kaufrückhaltung ist aus heutiger Sicht eine konkrete Prognose nicht vorhersehbar. Entscheidend für eine positive Entwicklung wird die Senkung der Inflation, die Senkung der Zinsen, sowie eine positive Baukonjunktur sein. Ein wichtiger Punkt ist zudem die Volatilität der Logistikkosten für Fertigprodukte aus Asien. 1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist weiterhin sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Der Küchen Ersatzbedarf ist seit langer Zeit ein starker Impulsgeber für den Hausgerätemarkt. Darüber hinaus wachsen die Anteile der Einbaugeräte und der Eigenmarken, wie sie unsere Gesellschaft führen. Weiterhin bestimmen stabile Trends wie die Digitalisierung, Energieeffizienzen und Vernetzung von Haushaltsgeräten den Hausgerätemarkt. Eine weitere Chance liegt in der stetig wachsenden Bedeutung des Exportgeschäftes. 3. Gesamtaussage der Risiko- und Chancenlage Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass die Chancen die Risiken überwiegen und sich im Geschäftsjahr 2024 weitgehend ein stabiles operatives Geschäft fortsetzen wird. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserer Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Um das Risiko weiter zu minimieren, wurden einige Kunden warenkreditversichert. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Eingetragenen Zweigniederlassungen bestehen nicht und sind auch zukünftig nicht geplant.
Rödinghausen, 10. Dezember 2024 gez. Olaf Thuleweit, Geschäftsführer gez. Stefan Möller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HK Appliances GmbH mit Sitz in Rödinghausen ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter der Registernummer HRB 13810 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft gehört zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den für sie geltenden handelsrechtlichen und den sie ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vorzugsweise im Anhang angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenständen werden zu Anschaffungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern und die jeweiligen Abschreibungssätze werden in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen festgelegt. Die Zugänge bei den beweglichen Anlagegütern werden entsprechend der steuerlichen Regelungen im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2a EStG nach Aktivierung im Jahr des Zuganges sowie den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Die Vorräte betreffen ausschließlich Handelsware (Haushaltsgeräte), welche zu Anschaffungskosten bewertet wurden. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern für das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Posten in fremder Währung wurden zum Bilanzstichtag in EUR umgerechnet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit einem festen, zu Beginn des Jahres festgelegten Umrechnungskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem EURO-Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. C. Angaben zur Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibungen je Bilanzposten sind dem Anlagenspiel zu entnehmen. Das Eigenkapital in Form des Stammkapitals in Höhe von 250.000 EUR ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 625.377,34 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungen enthalten: - Rückstellung für Garantieverpflichtungen 1.343 TEUR (im Vorjahr 1.286 TEUR) Im üblichen Umfang bestehen branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigen folgendes Bild:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus der Anmietung von Geschäftsräumen in Höhe von etwa 42.000 EUR p.a. D. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt
Als Geschäftsführer bestellt waren im Berichtsjahr - Herr Olaf Thuleweit (Betriebswirt) - Herr Stefan Möller (Betriebwirt) Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberichtigt.
Rödinghausen, den 10.12.2024 gez. Olaf Thuleweit gez. Stefan Möller AnlagespiegelAnlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkVorbemerkung: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die HK Appliances GmbH, Rödinghausen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HK Appliances GmbH, Rödinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HK Appliances GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse o entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und o vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus o identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, o gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, o beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, o ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, o beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, o beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, o führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 21. Januar 2025 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Cebulla, Wirtschaftsprüfer Heidbrink, Wirtschaftsprüfer |
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