Kreditinstitute des Sparkassensektors
ARKEMA GmbH
Tersteegenstraße 28, 40474 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Laetitia Maud Kolb-Garreau seit 7.4.2026 | Geschäftsführer |
Ana Isabel Alarcon Galera seit 3.2.2026 | Prokura |
Martin Eing seit 8.1.2025 | Prokura |
Dirk Dr. Häntzschel seit 3.7.2024 | Prokura |
Wille Christian seit 13.6.2023 | Prokura |
Michael Geyer seit 5.1.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Arkema Participations | 80.00% |
Arkema France | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARKEMA GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Die ARKEMA GmbH mit Sitz in Düsseldorf wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 29373 geführt. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bis zum 31. Dezember 2009 aktivierte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig wurde für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden aktivierte Vermögensgegenstände stets linear und auf Grundlage der voraussichtlichen betriebsüblichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Bei dauerhafter Wertminderung wird eine entsprechende Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auf Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen worden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich Wertberichtigungen zur Abdeckung des Kreditrisikos sowie für zu erwartende Skontoabzüge bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angesetzt. Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals werden mit dem Nennwert erfasst. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018G und eines Rechnungszinsfußes von 1,83% (Vorjahr 1,79%) gebildet. Als Entgelttrend wurden 3,00% (Vorjahr 3,00%), als Rententrend 2,50% (Vorjahr 2,50%) angenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf TEUR 1.012. Dieser Betrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeitlaufzeit von über einem Jahr sind mit dem für ihre Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr erfolgte gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Latente Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet. Der maßgebliche Steuersatz ist individuell zu bestimmen und berücksichtigt etwaige Änderungen der Steuersätze für zukünftige Zeiträume, um die steuerliche Auswirkung aus dem Abbau der temporären Differenzen mit den dann maßgeblichen Steuersätzen korrekt abzubilden. Etwaige Steuerbe- und entlastungen werden nicht abgezinst. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,9% zugrunde gelegt und berücksichtigt die Körperschaftsteuer sowie die Gewerbesteuerbelastung unter Berücksichtigung der Hebesätze der einzelnen Gemeinden. Zum 31. Dezember 2023 besteht ein signifikantes steuerbilanzielles Mehrkapital, sodass sich insgesamt eine aktive latente Steuer ergibt. Auf den Ansatz einer aktiven latenten Steuer wird gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage dieses Anhangs dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 22.107 (Vorjahr: TEUR 23.377) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter ARKEMA France S.A., Colombes/Frankreich, in Höhe von TEUR 14.126 (Vorjahr: TEUR 16.583). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter aus Kontokorrentguthaben. Die gesamten Forderungen des Geschäftsjahres und des Vorjahres weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus. Sonstige Vermögensgegenstände Es besteht ein Erstattungsanspruch für Energiesteuer von TEUR 787 (Vorjahr: TEUR 416). Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital / Ergebnisverwendung Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 28.021.900,00 und wird zu 80 % von der ARKEMA Participation S.A., Colombes / Frankreich, und zu 20 % von der ARKEMA FRANCE S.A., Colombes / Frankreich, gehalten. Die Gesellschafterversammlung stellte den Jahresabschluss des Jahres 2022 am 27. Juli 2023 einstimmig fest. Sonderposten Die Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen und Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 4 Abs. 1 Fördergebietsgesetz werden in Ausübung des Beibehaltungswahlrechtes nach Artikel 67 Abs. 3 EGHGB weiterhin als Sonderposten fortgeführt. Die Auflösung erfolgt in Anwendung der alten handelsrechtlichen Rechtsvorschriften entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände. Die Auflösungsbeträge von im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Bodensanierung, ausstehende Eingangsrechnungen, Personalrückstellungen (Jubiläumsgelder, Demografiefonds, Resturlaub, Bonus, Altersteilzeit, Abfindungen, Berufsgenossenschaft), Kundenboni und Gewährleistungsrückstellungen. Bei den in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Altersteilzeitrückstellungen wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB Deckungsvermögen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 508 (Vorjahr: TEUR 308). Die Summe der zu sichernden Wertguthaben beträgt per Jahresende TEUR 519 (Vorjahr: TEUR 308). Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände entsprechen ihrem beizulegenden Zeitwert von TEUR 508 (Vorjahr: TEUR 308). Es handelt sich dabei zum Teil um bei der Commerzbank hinterlegte Termingelder TEUR 373 (Vorjahr: TEUR 50) und zum Teil um auf dem Abwicklungskonto hinterlegte Beträge TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 259). Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten sind, abgesehen von üblichen Eigentumsvorbehalten, ungesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt TEUR 187.065 (Vorjahr: TEUR 190.946). Darin enthalten sind ein vom Gesellschafter gewährtes Darlehen in Höhe von TEUR 161.500 (Vorjahr: TEUR 161.500) zzgl. eines Zinsanteils von TEUR 1.975 (Vorjahr: TEUR 1.975), sowie Kontokorrentkonten zur Währungssicherung von TEUR 2.669 (Vorjahr: TEUR 2.396). Der darüberhinausgehende Saldo betrifft mit TEUR 10.227 (Vorjahr: TEUR 14.424) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter und mit TEUR 8.604 (Vorjahr: TEUR 15.022) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Bostik GmbH, Borgholzhausen, in Höhe von TEUR 6.898 (Vorjahr: TEUR 1.582) und Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin ARKEMA France S.A., Colombes/Frankreich, in Höhe von insgesamt TEUR 176.371 (Vorjahr: TEUR 180.295). Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte ARKEMA GmbH hat sich gegenüber einem Lieferanten verpflichtet, eine vertraglich festgelegte Mindestmenge abzunehmen. Bei Unterschreitung dieser Mindestmenge hat die ARKEMA GmbH eine Ausgleichszahlung an den Lieferanten zu entrichten. Die Höhe der Ausgleichszahlung richtet sich nach dem Grad der Unterdeckung der Mindestabnahmemenge, bewertet zu aktuellen Energiemarktpreiskonditionen. Auf Basis der Marktpreise zum 31. Dezember 2023 ergibt sich eine maximale Ausgleichszahlung von rund TEUR 14.077. In der Vergangenheit hat die Gesellschaft keine Ausgleichszahlungen tätigen müssen und erwartet diese ebenfalls nicht in der Zukunft. Zusätzlich wurden zur Entlastung der Liquidität Operating-Leasing-Verträge für Kraftfahrzeuge, sowie Hard- und Software abgeschlossen. Den Vorteilen aus nicht gebundenem Kapital stehen Risiken aufgrund der längerfristigen Vertragsbindung entgegen. Die Gesamtheit der Operating-Leasing-Verträge ist in der Aufstellung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen berücksichtigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse werden in folgenden Geschäftsbereichen erzielt:
Sonstige betriebliche Erträge Unter dieser Position sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 408 (Vorjahr: TEUR 916) enthalten. Diese entfallen auf die Auflösung von Rückstellungen (TEUR 393, Vorjahr: TEUR 569), die Auflösung von Sonderposten (TEUR 1, Vorjahr: TEUR 2) und Pauschalwertberichtigung (TEUR 12, Vorjahr: TEUR 14), sowie auf Erstattungen von Versicherungen und sonstigen Guthaben (TEUR 2, Vorjahr: TEUR 18). Zudem entstanden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 588 (Vorjahr TEUR 648). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 42.476 (Vorjahr TEUR 44.381) und beinhalten im Wesentlichen Aufwand für Fremdpersonal (TEUR 2.348, Vorjahr TEUR 1.751), Kosten der EDV (TEUR 1.577, Vorjahr TEUR 1.246) sowie übrige Verwaltungs- und Betriebskosten (TEUR 12.665, Vorjahr TEUR 13.219), davon für Entsorgungs- und Umweltkosten TEUR 1.049 (Vorjahr TEUR 712) und für Lizenzgebühren Logo TEUR 10.715 (Vorjahr TEUR 12.131). Für Währungsumrechnungen entstanden Verluste in Höhe von TEUR 589 (Vorjahr TEUR 640). Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen wurden im Geschäftsjahr Zinseffekte berücksichtigt, welche sich aus der Auf-/ Abzinsung langfristiger Rückstellungen ergeben sowie der Zinsaufwand für das vom Gesellschafter gewährte Darlehen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 463 enthalten, die im Wesentlichen aus der steuerlichen Außenprüfung der ARKEMA GmbH für die Jahre 2015-2018 resultieren. Bilanzverlust Der Bilanzverlust 2023 (TEUR 11.908) entwickelt sich aus dem Bilanzverlust 2021 in Höhe von TEUR 12.836, dem Jahresfehlbetrag 2022 von TEUR 14.348 und dem Jahresüberschuss in 2023 von TEUR 15.276. Die Beteiligung an der Bostik AB wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 an die ARKEMA Participations S.A. verkauft. Da der Beteiligungswert der Bostik AB im Jahr 2022 vollständig abgeschrieben wurde, kam es zu einer positiven Auswirkung auf das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 7.100. Nicht marktübliche Geschäfte Nicht marktübliche Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB wurden nicht getätigt. Sonstige Angaben Geschäftsführung Wolfgang Schaal, Diplom-Kaufmann, Köln. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für ehemalige Geschäftsführer sind zum 31.12.2023 unter den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen rd. TEUR 1.775 ausgewiesen. An ehemalige Geschäftsführer wurden im Geschäftsjahr 2023 Versorgungsbezüge in Höhe von TEUR 168 als betriebliche Altersversorgung ausgezahlt. Beirat Der Beirat besteht aus folgenden Mitgliedern: Romuald de Haut-de-Sigy, Frankreich Neil Tariq, Großbritannien David Royer, Frankreich Xavier Durand-Delacre, Frankreich Jean-Marie Tisseuil, Frankreich Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr für ihre Beratungstätigkeit keine Bezüge. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Beteiligungen an verbundenen Unternehmen Die ARKEMA GmbH hält zum 31. Dezember 2023 folgende Beteiligung:
Die ARKEMA GmbH hat die 1,4953 % Beteiligung von der ARKEMA Participations S.A. an der Bostik GmbH mit notarieller Beurkundung vom 30. März 2023 per Kaufvertrag übernommen und ist nun die alleinige Gesellschafterin. Die Beteiligung an der Bostik AB wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 an die ARKEMA Participations S.A. verkauft. Die ARKEMA GmbH hat die 10% Beteiligung der Bostik Benelux B.V. an der Bostik Technology GmbH mit notarieller Beurkundung vom 30. März 2023 per Kaufvertrag übernommen und ist nun die alleinige Gesellschafterin. Im Laufe des Sommers 2023 wurden rückwirkend zum 01. Januar 2023 die Beteiligungen der Bostik Technology GmbH und der Bostik Aerosols GmbH auf die Bostik GmbH verschmolzen. Der Beteiligungswert der Bostik GmbH wurde entsprechend angepasst. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den befreienden Konzernabschluss im Sinne des § 291 HGB der ARKEMA France S.A. mit Sitz in Colombes/ Frankreich, als höchste Konzernspitze, einbezogen. Die ARKEMA France S.A. ist gleichzeitig auch der kleinste Konzernkreis. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Vom deutschen Recht abweichende Wertansätze ergeben sich im französischen Konzernabschluss bei den immateriellen Wirtschaftsgütern, den Pensionsrückstellungen und den latenten Steuern. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung 2023 TEUR 135. Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Steuerberatungsleistungen TEUR 28.
Düsseldorf, 28. März 2024 ARKEMA GmbH Die Geschäftsführung gez. Wolfgang Schaal Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Lagebericht zum Jahresabschluss 31. Dezember 20231 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 ARKEMA weltweit Als Designer von Materialien und innovativen Lösungen gestaltet die ARKEMA Gruppe Rohstoffe für neue Verwendungszwecke, die zur Leistungssteigerung seiner Kunden beitragen. In den Geschäftsbereichen Adhesive Solutions, Advanced Materials, Coating Solutions und Intermediates und mit weltweit anerkannten Marken verzeichnete die ARKEMA Gruppe im Jahr 2022 einen Jahresumsatz von 11,55 Mrd. Euro. Dabei wird ARKEMA durch das gemeinsame Engagement seiner weltweit rund 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt und ist in 55 Ländern tätig. In den Forschungszentren in Nordamerika, Frankreich und Asien wird der Schwerpunkt auf Innovationen in den Bereichen Leichtbauwerkstoffe, erneuerbare Rohstoffe, Energieerzeugung und speicherung, Wasseraufbereitung, Elektronik und Hausisolierung gelegt. 1.2 ARKEMA in Deutschland Die ARKEMA GmbH stellt zum einen in den eigenen Produktionsniederlassungen chemische Erzeugnisse her, die weltweit direkt oder indirekt über Schwestergesellschaften verkauft werden. Zum anderen betreut ARKEMA GmbH den Vertrieb der von Schwestergesellschaften produzierten Erzeugnisse in Deutschland. Die Kunden werden in der Regel direkt von den Schwestergesellschaften fakturiert, so dass die ARKEMA GmbH in diesen Fällen als Handelsvertreter agiert. Die ARKEMA GmbH ist außerdem Holdinggesellschaft für Gesellschaften der ARKEMA Gruppe. 1.2.1 Produktion Die Produktionsniederlassungen stellen folgende Erzeugnisse her: Advanced Materials:
Coating Solutions:
1.2.2 Personal- und Sozialbereich Die Zahl der zum Jahresende befristet und unbefristet beschäftigten Mitarbeiter, inklusive Auszubildender, erhöhte sich leicht auf 400 (ohne Geschäftsführer). Zum Jahresende waren 15 Ausbildungsplätze besetzt (Vorjahr: 13). 1.2.3 Corporate Social Responsibility (CSR) Der Vorstandsvorsitzende der ARKEMA-Gruppe hat 2022 eine übergeordnete Charta für gesellschaftliches Engagement definiert. Darauf aufbauend wurden policies für Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und Qualität, Innovation sowie Wohlbefinden am Arbeitsplatz formuliert. Daraus ergeben sich für alle Unternehmen der Gruppe 3 übergeordnete Ziele im Sinne unserer Corporate Social Responsibility (CSR): innovative Lösungen für nachhaltige Entwicklung bei unseren Kunden, verantwortungsvolles Management unserer industriellen Aktivitäten sowie ein offener Dialog und enge Beziehungen zu den Stakeholdern. Das Engagement im Bereich CSR wird regelmäßig von außerfinanziellen Rating- Agenturen und unseren Kunden auf der Grundlage von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Governance) bewertet. Diese Ratings, die vor allem für Investoren interessant sind, bestätigen die Angemessenheit des Engagements und stufen uns zu den leistungsstärksten Gruppen in unserem Sektor ein. ARKEMA hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, das auf dem SBT-Ansatz (Science Based Target) basiert. Es sieht vor, die Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) um 48,5% und die Scope-3-Emissionen um 54% bis 2030 im Vergleich zu 2019 zu reduzieren. Bei ARKEMA GmbH werden sowohl absolute als auch spezifische Indikatoren bezüglich der CO 2 -Emmissionen verfolgt. 1.2.4 Gesundheit, Sicherheit und Umwelt Umweltschutz sowie Produkt-, Arbeits- und Anlagensicherheit gehören zu den vorrangigen Unternehmenszielen der ARKEMA. Um diesen Zielen weiterhin gerecht werden zu können, sind Managementsysteme in den Produktionsniederlassungen etabliert. Zur weiteren Verbesserung der Sicherheit und des Umweltschutzes erfolgte in den Werken Leuna, Kirchheimbolanden, Günzburg und Zwickau zusammen mit externen Auditoren eine erfolgreiche Auditierung gemäß interner Vorgaben, die eine Zertifizierung gemäß DIN ISO 9001, DIN ISO 14001 und ISO 45001 einschließt. Darüber hinaus hat ARKEMA GmbH seit 2015 an allen Standorten ein Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 eingeführt. Des Weiteren wird neben anderen Maßnahmen eine gruppenweite, langfristig angelegte Sicherheitsaktion zur stärkeren Sensibilisierung aller Mitarbeiter, Besucher, Dienstleister und Lieferanten unter dem Titel "Sicherheit immer im Sinn" fortgeführt. Als Indikator wird hier die Anzahl der Unfälle bezogen auf eine Millionen Arbeitsstunden monatlich erfasst. 1.2.5 Forschung und Entwicklung In den Produktionsniederlassungen wird keine wesentliche Forschung und Entwicklung betrieben. Diese wird im Konzernverbund vorgenommen. 1.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in deutsche Wirtschaft verringerte sich im Jahr 2023 nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes um 0,3%. Die Entwicklung war geprägt durch ein weiterhin krisenbedingtes Umfeld. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Die chemische Industrie schaut erneut auf ein schwieriges Jahr zurück. Nach Mitteilung des Verbandes der Chemischen Industrie sank die produzierte Menge in der deutschen Chemischen Industrie (ohne Pharma) um 11%. Mit rund 230 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz 12 Prozent niedriger als im Vorjahr. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Verkäufe sanken um 16 Prozent auf 86 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz lag mit 144 Milliarden Euro 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zum Umsatzrückgang haben auch rückläufige Chemikalienpreise beigetragen. Die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte waren 2023 durchschnittlich rund 1 Prozent günstiger als im Vorjahr 2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Sonstige wichtige Vorgänge Zur Vereinfachung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen in Deutschland wurden die Anteile an den Tochtergesellschaften Bostik Technology GmbH und Bostik Aerosols GmbH auf die Tochtergesellschaft Bostik GmbH seitwärts verschmolzen. Die schwedische Tochtergesellschaft Bostik AB wurde innerhalb der Gruppe an eine französische Gesellschaft verkauft. Außerdem wurden die Minderheitsanteile an der Bostik GmbH erworben, so dass die ARKEMA GmbH nun 100% der Anteile hält. 2.2 Ertragslage Die Absatzmengen reduzierten sich in allen Geschäftsbereichen sowohl bei den industriellen Aktivitäten als auch im Handelsgeschäft. Da auch die Preise für die Produkte im Durchschnitt leicht zurückgingen, verringerten sich die Umsatzerlöse insgesamt um 17.4% Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und hier insbesondere auch die Kosten für Energie gingen wieder deutlicher zurück, so dass sich die Materialeinsatzquote von ca. 72% auf ca.63% reduziert hat. Der Personalaufwand verringerte sich aufgrund der deutlich geringeren Zuführung zu den Pensionsrückstellungen um 12%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen im Wesentlichen bei den Aufwendungen der Warenabgabe aufgrund der geringeren Volumina zurück. Das EBITDA unserer industriellen Aktivitäten ist trotz der reduzierten Umsatzerlöse aufgrund der niedrigeren Materialeinsatzquote und des geringeren Personalaufwands deutlich gestiegen und lag über den Erwartungen. Das Finanzergebnis im letzten Jahr war durch notwendige außerordentliche Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von Mio. 18,1 € durch die Neubewertung der Wertansätze zweier Tochtergesellschaften beeinflusst. Auch dieses Jahr bleibt es aufgrund der Übernahme von Verlusten aus Ergebnisabführungsverträgen, trotz gestiegener Zinserträge im Konzernverbund aufgrund höherer Zinssätze, negativ. Der Steueraufwand reduzierte sich leicht. Aus dem deutlich gestiegenen operativen Ergebnis und dem verbesserten Finanzergebnis resultiert ein Jahresüberschuss von Mio. 15,3 € gegenüber einem Jahresfehlbetrag Mio. -14,3 € im Vorjahr. 2.3 Finanzlage 2.3.1 Darstellung der Finanzlage Die ARKEMA GmbH ist im Rahmen eines internationalen Cashpool-Systems in die Finanzierungsstruktur der ARKEMA Gruppe eingebunden. Freie Geldmittel werden bei der Muttergesellschaft in Frankreich angelegt. Zur Finanzierung des Erwerbes der Anteile an der Bostik GmbH sowie der Bostik Technologies GmbH (vormals Debratec GmbH) und der Bostik Aerosols GmbH (vormals Den Braven Aerosols GmbH & Co. KG) waren langfristige Darlehen aufgenommen worden. Im Jahr 2019 wurden die bestehenden Darlehensverträge gekündigt und durch ein neues Darlehen in Höhe von Mio. 161 € ersetzt. Die Eigenkapitalquote stieg im Geschäftsjahr aufgrund des erzielten Jahresüberschusses von 24,7% auf 28,3%. 2.3.2 Investitionen Im Jahr 2023 wurden mit ca. Mio. 5,1 € etwas weniger als im Vorjahr in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Investitionen betrafen mit ca. Mio. 1,1 € die Weiterentwicklung technischer Anlagen und mit Mio. 2 € Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen. Daneben wurden ca. Mio. 1,2 € für Sicherheit, Umweltschutz- und Energiemaßnahmen aktiviert. Im Zusammenhang mit der EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien REACH wurden ca. Mio. 0,8 € als immaterielle Vermögensgegenstand erfasst. 2.4 Vermögenslage Die Summe der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen ist im Jahr 2023 aufgrund der höheren Investitionen weiter leicht gestiegen. Die Finanzanlagen stiegen ebenfalls aufgrund des Erwerbes eines Minderheitsanteils an einer Tochtergesellschaft leicht an,. Sowohl das Vorratsvermögen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich leicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen aufgrund kurzfristiger Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen. Aus dem noch sinkenden Zinssatz, der zur Berechnung der Pensionsverpflichtungen für HGB-Zwecke zugrunde gelegt wird, resultierte eine etwas höhere Rückstellung. Die Steuerrückstellungen reduzierten sich aufgrund von Vorauszahlungen deutlich. Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht auf Mio. 413,6 € (VJ: Mio. 412,1€). 2.5 Gesamtaussage Das abgelaufene Geschäftsjahr ist aus operativer Sicht für die Hauptaktivitäten der ARKEMA GmbH wieder sehr herausfordernd gewesen. Die produzierten und abgesetzten Mengen lagen erneut deutlich unter denen des Vorjahres und der budgetierten Werte. Insgesamt jedoch hat sich das operative Ergebnis aufgrund der stärker gesunkenen Rohstoff- und Energiekosten und der niedrigeren Zuführung zu Pensionsrückstellungen wieder erholt und lag auch über den budgetierten Werten. Das Finanzergebnis bleibt aufgrund des negativen Beitrags der Tochtergesellschaften trotz leicht gestiegener Zinserträge negativ. Insgesamt konnte das Jahr wieder mit einem Jahresüberschuss abgeschlossen werden. 2.6 Unfallquote, Energieeinsatz Im Jahr 2023 mussten, wie auch schon im Vorjahr 2 Arbeitsunfälle verzeichnet werden, so dass der entsprechende Indikator mit ca. 3,0 konstant auf einem zu hohen Niveau bleibt. 3 Chancen- und Risikobericht Interne Kontroll- und Risikomanagementsysteme zur Vermeidung möglicher Risiken sind sowohl auf Gruppenebene als auch auf Ebene unserer Gesellschaft etabliert und werden regelmäßig aktualisiert. 3.1 Wirtschaftliche Chancen und Risiken Wesentliche positive oder negative Einflüsse auf den Abnehmermärkten, insbesondere wegen der derzeitig generellen Unsicherheit über die künftige konjunkturelle Entwicklung, sind schwer abzuschätzen. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der Einbindung der Gesellschaft über den Cashpool in den Konzernkreis der Muttergesellschaft ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Als Produzent von chemischen Produkten ist die ARKEMA GmbH den branchenüblichen Chancen und Risiken auf den Absatzmärkten ausgesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen lagen zum Stichtag nur in geringem Umfang vor, so dass hieraus für die ARKEMA GmbH keine wesentlichen Risiken entstehen. Risiken aus den immer noch gestörten Lieferketten und der Energiepreissituation werden regelmäßig analysiert. 3.2 Rechtliche Risiken Es liegen darüber hinaus keine wesentlichen rechtlichen Risiken vor. 3.3 Sonstige Risiken Die für die ARKEMA GmbH als Produzent chemischer Erzeugnisse bestehenden und vorhersehbaren Risiken im Bereich Produkthaftung, Umweltschutz, Kreditrisiko sowie anderen Schadensfällen werden durch die abgeschlossenen branchenüblichen Versicherungen deutlich reduziert. 4 Prognosebericht Die meisten Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands gehen Ende des Jahres 2023 für 2024 von einer leichten Erholung des Bruttoinlandsproduktes von 0,4% - 0,8% aus. Bei der Inflation wird mit einem Rückgang auf unter 3% gerechnet. In der Chemiebranche herrscht weiterhin Rezessionsstimmung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Damit dürften weiter Aufträge im Chemiegeschäft fehlen. Der VCI geht deshalb für das kommende Jahr nicht davon aus, dass die Chemieproduktion wieder ansteigt. Beim Branchenumsatz wird ein Minus von 3 Prozent aufgrund leicht sinkender Preise erwartet. Eine Mehrzahl der Unternehmen in der Chemiebranche geht von einer Erholung erst im Jahr 2025 aus. Auch wir sehen analog zu den Aussagen des VCI ein herausforderndes Jahr 2024. Insgesamt gehen wir bei im Wesentlichen gleichbleibenden produzierten Mengen von einem etwas niedrigeren Umsatz im Vergleich zu 2023 aus. Durch leicht niedrigere Einstandspreise und strikte Kontrolle der Fixkosten gehen wir von einem etwas besseren operativen Ergebnis als 2023 aus. Aufgrund eines erwartet besseren Ergebnisses aus Ergebnisübernahme sollte auch das Finanzergebnis wieder positiv ausfallen, so dass wir insgesamt mit einem weiter steigenden Jahresüberschuss rechnen. Es ist trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten geplant, das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 leicht zu erhöhen. Beim nichtfinanziellen Leistungsindikator der Unfallrate ist das Ziel der Gesellschaft, eine Unfallrate von unter 1,5 für 2024 zu erreichen.
Düsseldorf, 28. März 2024 ARKEMA GmbH Die Geschäftsführung gez. Wolfgang Schaal BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ARKEMA GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARKEMA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARKEMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 9. April 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Dirk Jessen, Wirtschaftsprüfer gez. Nathalie M. Schucht-Funk, Wirtschaftsprüferin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde 13.06.2024 festgestellt. |
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