Modehaus Leibfritz GmbhLiquidiert

72336 Balingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 411029
Eingetragen
26.2.1999
Branche
Einzelhandel mit SchuhenGroßhandel mit SchuhenEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Betrieb eines Modefachgeschäfts für Schuhe, Lederwaren, Oberbekleidung und Schirme sowie Accessoires aller Art und die Weiterführung des Geschäftsbetriebs der Fa. Gottfried Leibfritz Inhaber Heinz Mössmer durch die neugegründete Modehaus Leibfritz GmbH.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Modehaus Leibfritz GmbH

Balingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 26.821,40 34.718,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.923,00 13.333,00
II. Sachanlagen 16.404,00 20.891,00
III. Finanzanlagen 494,40 494,40
B. Umlaufvermögen 299.023,32 335.135,57
I. Vorräte 243.858,83 299.701,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 54.861,35 35.402,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 303,14 32,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 148,29 72,90
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 30.661,64 38.867,52
Bilanzsumme, Summe Aktiva 356.654,65 408.794,39

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Verlustvortrag 89.996,71 72.767,41
III. Jahresüberschuss 8.205,88 -17.229,30
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 30.661,64 38.867,52
B. Einlagen stiller Gesellschafter 112.695,26 112.695,26
C. Rückstellungen 8.250,00 7.800,00
D. Verbindlichkeiten 235.709,39 288.299,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 356.654,65 408.794,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2010


der Modehaus Leibfritz GmbH, Balingen
(Offenzulegende Fassung gem. § 326 HGB)
 
I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB.

Zum 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) umgestellt. Die Vorjahresangaben, soweit gesetzlich gefordert, entsprechen unter Beachtung der Übergangsvorschriften dem Handelsgesetzbuch nach altem Rechtsstand. Aus der Erstanwendung des BilMoG waren keine Anpassungen vorzunehmen.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von Euro 30.661,64 aus. Aufgrund der abgegebenen Rangrücktrittserklärung in Höhe von bis zu TEUR 100 auf die stille Einlage handelt es sich bei der bilanziellen Überschuldung nicht um eine tatsächliche Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts.

Die Kapitalgesellschaft ist auf Grund der Bilanzsumme, des Umsatzes und der Anzahl der Arbeitnehmer als "Kleine Kapitalgesellschaft" einzuordnen (§ 267 Abs. 1 HGB), die größenabhängigen Erleichterungen wurden in Anspruch genommen (§ 326 HGB).

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvor­schriften des HGB aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den in 1998 erworbenen Firmenwert wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren angesetzt. Eine Anpassung der Nutzungsdauer des Firmenwerts wurde aus Gründen der Wesentlichkeit unterlassen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - ebenfalls um planmäßige Abschreibung vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear vorgenommen. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und acht Jahren angesetzt.  Die Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Risiken im
Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Der Abschreibungsaufwand des Geschäftsjahres beträgt für
Immaterielle Vermögensgegenstände  Euro 3.410,00
Sachanlagevermögen:  Euro 5.987,84

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von  Euro 54.861,35
(Vorjahr Euro 35.402,19 ).

Forderungen gegen Gesellschafter bestanden in Höhe von Euro 45.624,96 (Vorjahr Euro 25.992,29).

Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von Euro 113.465,77 (Vorjahr Euro 159.281,85) sowie mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von Euro 92.151,75 (Vorjahr Euro 100.146,60).

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

Herr Heinz Mössmer, Kaufmann.

Balingen, den 16.06.2011
Geschäftsführer
Heinz Mössmer

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2011 festgestellt.

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