Carnis Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Dietmar Wulf seit 27.10.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Joachim Kirst seit 4.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hanseat Reisen GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB hat die Gesellschaft uneingeschränkt Gebrauch gemacht. Auf die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB wurde jedoch verzichtet. Für die Gesellschaft sind gemäß § 267 HGB die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwenden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanz wurde zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit um die Bilanzposten Geleistete Anzahlungen auf Reiseleistungen und Erhaltene Anzahlungen auf Reisen gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Zur Stützung der Gesellschaft hat die Gesellschafterin im Jahr 2021 einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein in Höhe von TEUR 2.860 ausgesprochen. Dieser verbrieft der Gläubigerin das Zahlungsversprechen, die erlassenen Schulden aus zukünftigen Bilanzgewinnen zurückzuzahlen. Zur Stützung der Gesellschaft hat die Gesellschafterin im Jahr 2023 einen weiteren Forderungsverzicht mit Besserungsschein in Höhe von TEUR 434 ausgesprochen. Dieser verbrieft der Gläubigerin das Zahlungsversprechen, die erlassenen Schulden aus zukünftigen Bilanzgewinnen zurückzuzahlen. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) angesetzt. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben. Es wird angenommen, dass die in den Geschäfts- und Firmenwerten enthaltenen Vermögensgegenstände aufgrund der geringen Veränderungen der Reisebranche sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbraucht werden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer bzw. degressiver Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungszeiträume entsprechen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 23 Jahre). Ist den Anlagegegenständen am Bilanzstichtag wegen dauernder Wertminderung ein niedrigerer Wert beizulegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die geleisteten Anzahlungen auf Reiseleistungen sind zu Anschaffungskosten bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährung wurden am Stichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Vorschriften des § 256a Satz 2 HGB wurden beachtet. Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) ermittelt. Hinsichtlich der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung wird von einer künftigen jährlichen Erhöhung von 2,0 % p. a. ausgegangen. Der angewendete Rechnungszins für die Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen beträgt 1,74 % p. a.; es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden unter Berücksichtigung der individuellen Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es wurde die Nettomethode angewendet. Sie sind mit entsprechendem Deckungsvermögen saldiert worden. Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. 3. Angaben zur Bilanz Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben wie im Vorjahr TEUR 0 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen betreffen TEUR 3 noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 35.107,38 enthalten. In der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurden Rückstellungen im Wesentlichen für mitarbeiterbezogene Verpflichtungen (TEUR 26), für ausstehende Rechnungen (TEUR 122), für Raumkosten (TEUR 27) sowie für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 3) gebildet. Die Verbindlichkeiten haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 1.022 und beinhalten neben einer Dienstleistungsumlage im Rahmen des bestehenden Geschäftsbesorgungsvertrags mit der Gesellschafterin auch die Kontokorrentbeziehung. Zum Stichtag ist der Betrag auf Lieferungen und Leistungen, bis auf TEUR 27 aufgrund der Verzinsung, zurückzuführen. Das Aufleben der Verbindlichkeit aus dem Forderungsverzicht in Höhe von TEUR 177 im Geschäftsjahr ist hierin berücksichtigt. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 33) solche aus Steuern und in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Vorjahr Erträge aus staatlichen Zuschüssen im Zusammenhang mit den Coronahilfen in Höhe von TEUR 479 enthalten. Ferner umfasst dieser Posten mit TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 75) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie im Vorjahr Erträge aufgrund eines Forderungsverzichts der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 434. Im Geschäftsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 177 Aufwendungen aus dem Aufleben der Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin aus dem ersten Forderungsverzicht enthalten sowie periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 38). 5. SONSTIGE ANGABEN Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betreffen die gesamtschuldnerische Haftung für Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschafterin, die Verpfändung der Geschäftsanteile und Bankkonten sowie die Abtretung von Schutzrechten. Aufgrund der laufenden Gespräche mit den Darlehensgebern zur Finanzierung mit einem laufenden Planungscontrolling und der erfolgten staatlichen Überbrückungshilfen schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme der Gesellschaft als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.748, aus Lizenz- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 79 sowie dem Reisesicherungsfond in Höhe von TEUR 103. Gegenüber der Gesellschafterin kann es in den zukünftigen Geschäftsjahren zum Aufleben der Verbindlichkeit aus den Forderungsverzichten von maximal TEUR 2.391 kommen. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 76 (Vorjahr: 77) Mitarbeiter. Es handelt sich ausschließlich um kaufmännische Angestellte. Zu Geschäftsführern waren im Jahr 2023, Herr Andreas Joachim Kirst, Bremen, Herr Oliver Wulf, Neuss und Herr Reinhard Kotzaurek, Düsseldorf (ab Mai 2023), bestellt. Herr Oliver Wulf und Herr Andreas Joachim Kirst vertreten die Gesellschaft jeweils allein und sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 10 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 13. März 2024 gez. Oliver Wulf gez. Andreas Joachim Kirst gez. Reinhard Kotzaurek Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 03. Juni 2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
LAGEBERICHT FÜR DIE ZEIT VOM 01.01.2023 BIS 31.12.2023GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN Die Hanseat Reisen GmbH (nachfolgend Hanseat) ist ein auf Fluss- und Hochseekreuzfahrten spezialisierter Veranstalter und Vermittler und betreibt neben einem Call-Center in der Zentrale noch drei Verkaufsbüros in drei Städten. Zudem zeichnet sich die Gesellschaft für die exklusive Durchführung und Abwicklung der Leserreisen bedeutender Verlagshäuser verantwortlich. Zu unseren Geschäftspartnern zählen insbesondere die Bremer Tageszeitungen, die Nordwest-Zeitung Oldenburg, die Hannoversche Allgemeine/Neue Presse, der Berliner Tagesspiegel und die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt, die Badische Neuste Nachrichten, die Neue Westfälische sowie die VNP aus Nürnberg. Für den Bereich der Leserreisen wird neben den bekannten Fluss- und Hochseereisen das gesamte Portfolio der Touristik (Flug-, Bahn- und Busreisen) in Form geschlossener Gruppenreisen angeboten. Bei Hanseat wird die unternehmerische Verantwortung für Natur und Ressourcen sehr ernst genommen. Das Unternehmen engagiert sich in verschiedenster Weise, unter anderem durch die Konzeption nachhaltiger Reisen oder das Angebot von CO 2 -Kompensationen. Im Jahr 2023 wurde zum Ende des ersten Quartals die pandemische Lage, die durch das Virus SARS-CoV-2 (nachfolgend Corona) hervorgerufene Krise, für beendet erklärt. Damit einher ging eine leichte Erholung des Marktes, die aber immer noch weit hinter der "Vor- Corona-Zeit" (2019) zurückbleibt. Dennoch leidet der touristische Markt insbesondere unter den übrigen geopolitischen Lagen, die für eine große Verunsicherung im Markt sorgen. Der andauernde Krieg in der Ukraine, der im Oktober angezettelte Krieg im Gazastreifen, die Energiepreiskrise, das "Heizungsgesetz" und die sehr hohe Inflation mit rasant gestiegenen Zinsen haben bei den Verbrauchern für eine starke Buchungszurückhaltung gesorgt und führten zu einer Buchungslage, die durch ein Kurzfristgeschäft geprägt wurde. D. h. der Abstand zwischen Buchungsdatum und Abreisedatum sank von einstmals 6-9 Monate auf 6 Wochen bis 16 Wochen. Laut DRV lief das Geschäft mit Urlaub selten besser als 2023 - allerdings fast ausschließlich wegen massiver Preiserhöhungen. Die Zahl der Reisenden liegt noch klar unter derjenigen von 2019. Vor Corona lagen die Reiseausgaben (ohne Ausgaben im Zielgebiet) bei knapp 70 Mrd. Euro. Im Vergleich zu 2019 stiegen die Ausgaben damit um 14 %. Die Zahl der Buchenden liegt weiter unter dem Niveau von 2019 - und dies laut TDA-Studie um 17 %. Bei der Fernreise liegt die Gästezahl sogar um 32 Prozent unter der aus Vor-Corona-Zeiten. Auch bei den Kreuzfahrten zeigte sich 2023 eine deutliche Erholung: Die Anzahl der Hochsee- und Flussreisen erreichte mit 3,7 Mio. wieder das Rekordniveau von 2019. Knapp drei Millionen davon waren Hochsee- und 700.000 Flusskreuzfahrten. Die Umsätze blieben aber noch 0,5 Mrd. Euro unter der 2019er-Marke von sechs Mrd. Euro, so der DRV. 2023 war deshalb auch für Hanseat in vielerlei Hinsicht ein extrem herausforderndes Jahr. Die Transformation vom Gruppen- und Leserreisen Spezialisten mit Preisvorteilen hin zum normalen Player am Markt musste eingeleitet werden. Die beiden größten Kreuzfahrtanbieter im deutschen Markt, AIDA Cruises und TUI Cruises haben nach der Pandemie ihre Geschäftsmodelle dahingehend geändert, dass es keine Preisvorteile mehr für Großabnehmer wie Hanseat geben wird. Es gibt eine Preisparität für alle Reisevermittler ohne Vorteile für einzelne Anbieter. Mit dieser Änderung war die Zusammenarbeit mit der METRO Group nicht mehr möglich, da dort die wesentlichen Umsatztreiber die genannten Reedereien gewesen sind und die Metro für ihre Kunden aber auf Preisvorteile besteht. Da diese nicht mehr gegeben waren, fällt der Vertriebsweg für Hanseat weg und damit wären rund 8 bis 9 Mio. EUR Reiseumsatz zu kompensieren. Dies ist mit den vorhandenen Vertriebswegen von Hanseat nicht zu schaffen. Im Mai wurde mit Herrn Reinhard Kotzaurek ein neuer Geschäftsführer Vertrieb berufen, der die Transformation bei Hanseat vom reinen Gruppenreisenanbieter in der Printwerbung hin zum Individualreisenanbieter (FIT Reisen) im Onlinevertrieb eingeleitet hat und vorantreibt. Diese tiefgreifende Erweiterung des Geschäftsmodells fordert von den Mitarbeitern ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und wird aufgrund der notwendigen Restrukturierungen und einer Reorganisation im Vertrieb noch ein bis zwei Jahre andauern, bis es die gewünschten Effekte erzielen wird. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Prozess des Zusammenwachsens mit der Schwestergesellschaft urlaubsexperte.de GmbH & Co. KG (nachfolgend urlaubsexperte.de), Düsseldorf, unter dem gemeinsamen Dach der Travel & Cruises Company GmbH (nachfolgend TCC), Bremen, verbunden mit dem Ziel, das spezifische touristische Know-how zur Hebung von Synergien in Technik, Prozessen und Vertriebskanälen zu nutzen bei gleichzeitiger Bewahrung der operativen Eigenständigkeit wieder mehr Fahrt aufgenommen. Die Forcierung der Verankerung einer starken gemeinsamen Führung der TCC-Gruppe und die Umsetzung geplanter Vorhaben können nun nach Beendigung der pandemiebedingten Einschränkungen im geplanten Umfang erfolgen. ERTRAGSLAGE Das Gesamtvolumen der von Hanseat vermittelten und eigenveranstalteten Reisen lag in 2023 mit 39.834 TEUR signifikant über dem Vorjahresniveau, bei inflationsbedingt deutlich gestiegenen Durchschnittsreisepreisen. Die deutliche Steigerung betraf in erster Linie den Bereich der selbst veranstalteten Reisen. Die Umsatzerlöse liegen im Berichtsjahr um 37,06 % über dem Vorjahresniveau. Korrespondierend sind auch die Reisevorleistungen gestiegen. Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr 2023 leicht gestiegen, da insbesondere Gehaltsanpassungen nach dem Ende der Pandemie auch inflationsbedingt und durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns erforderlich gewesen sind. Signifikant geringer sind aufgrund zurückhaltender Vertriebsaktivitäten auch die Werbekosten. Gegenläufig wirkt die angefallene Dienstleistungsumlage aus der TCC. Es ergibt sich insgesamt ein leicht positives Ergebnis vor Aufleben des Forderungsverzichts, der auch zukünftig das Ergebnis des Unternehmens belasten wird. Damit hat sich nach einem sehr anspruchsvollen Jahr die Ertragslage zwar im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren noch nicht wieder ausreichend erholt, die Tendenz zeigt aber klar, dass die Ertragslage in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. VERMÖGENSLAGE Die Bilanzsumme beträgt 4.077 TEUR und liegt somit 33 % unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 16,6 %. Die kurzfristigen geleisteten und erhaltenen Anzahlungen, welche bei gewöhnlicher Geschäftstätigkeit des Unternehmens jeweils den wesentlichen Bilanzposten auf der Aktiv- bzw. Passivseite darstellen, sind aufgrund der Buchungslage und der teilweisen Umstellung vom Agenturinkasso auf Direktinkasso zum Stichtag gesunken. So haben sich die geleisteten Anzahlungen um 59 % verringert, die erhaltenen Anzahlungen um 17 %. Die geleisteten Anzahlungen gegenüber Veranstaltern und Leistungsgebern betreffen Reisen in 2024 und 2025. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit den auf der Passivseite ausgewiesenen, von Kunden erhaltenen Anzahlungen. Einen wesentlichen Vermögensgegenstand der Gesellschaft stellt die Kundendatei dar, welche sich nur in geringem Umfang in der Bilanz widerspiegelt. Der Bestand wurde auch im Berichtsjahr mittels festgelegter Kriterien gesichtet und durch Löschung von so genannten "Karteileichen" auf einem aktuellen Stand gehalten. Zusätzlich wurden Dubletten durch Systemharmonisierungen eliminiert. Somit ist der aktive Adressenbestand im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht gesunken. Der Anteil der Neukunden innerhalb des abgelaufenen Jahres betrug 36 %. Zudem hat ein verstärktes Online-Marketing zu einer signifikanten Erhöhung der Newsletter-Abonnenten auf 25.200 Adressen sowie eine Erhöhung der Aussendungen (von einmal wöchentlich auf 6 Aussendungen pro Woche) beigetragen. FINANZLAGE Die Liquiditätssituation hat sich zum Stichtag leicht verschlechtert. Zwar war der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit positiv, konnte jedoch den negativen Cashflow aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit nicht ausgleichen, sodass die kurzfristig verfügbaren finanziellen Mittel zum 31.12.2023 auch nicht mehr das Vorjahresniveau erreichten. Alle Zahlungsverpflichtungen wurden dennoch pünktlich erfüllt. Im Berichtsjahr wurden insbesondere weitere Investitionen in das neue Tool für unser Reise- und Werbemanagement sowie eine neue Serverstruktur, verbunden mit moderner Hardware, getätigt. CHANCEN UND RISIKEN Die auch in 2023 noch spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie und die sich nahtlos anschließenden multiplen Krisen (Kriege in der Ukraine und Nahen Osten, Inflation, Energiepreisexplosion, "Heizungsgesetz", rasante Zinssteigerungen und anhaltender Fachkräftemangel) haben die Gesellschaft wesentlich beeinträchtigt. Es haben sich im Berichtsjahr negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Liquiditätslage ergeben. Die Geschäftsleitung führt weiter engmaschig Meetings mit allen Führungskräften durch und ergreift, soweit möglich, adäquate Maßnahmen, oft auch in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern, um etwaige drohende Umsatz- bzw. finanzielle Einbußen so gering wie möglich zu halten. Zusätzliche Restrukturierungsmaßnahmen zur Kostensenkung werden derzeit intern geprüft. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie über ein weiterhin tragfähiges Geschäftsmodell verfügt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden sämtliche vereinbarten Financial Covenants und Restriktionen eingehalten. Nach den Planungen reicht die Finanzkraft mittelfristig mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aus, nachhaltig die Geschäftstätigkeit fortzuführen. Es besteht jedoch auch eine geringe Unsicherheit darüber, wie sich mögliche weitere geopolitische Veränderungen (Angriffe auf Schiffe im Roten Meer) auf die zukünftige Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und die Nachfrage der Kunden nach Kreuzfahrten auswirken wird. Andere Risiken, die die Gesellschaft im Bestand gefährden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten, liegen aus heutiger Sicht nicht vor. Forderungsausfall- und Bonitätsrisiken bestehen so gut wie nicht, da Reiseunterlagen an Kunden erst nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises ausgehändigt werden. Etwaigen bestehenden Risiken gegenüber Kunden wurde durch angemessen gebildete Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen gegenüber Veranstaltern werden oftmals mit den Zahlungen verrechnet, sodass auch hier kein nennenswertes Risiko besteht. Die sonstigen Forderungen des Unternehmens werden wöchentlich nach Fälligkeiten geordnet und in Abstimmung mit der Geschäftsführung mit adäquaten Maßnahmen nachgehalten. Allgemeine politische Risiken sind durch die Gesellschaft nicht zu beeinflussen. Hinzu kommen Einzelrisiken (z. B. Erlösausfälle aufgrund von Veranstalter- oder Airline-Insolvenzen, Personalrisiken), welche regelmäßig betrachtet und bewertet werden. Gegenmaßnahmen im Hinblick auf relevante Risiken werden ggf. zusammen mit den betroffenen Geschäftspartnern so frühzeitig wie möglich entwickelt und umgesetzt. Ziel des Risikomanagements von Hanseat im Bereich der Gruppen- und Leserreisen ist insbesondere, vorhandene Chancen auf dem Veranstaltermarkt auszuschöpfen und durch ständige Qualitätskontrollen, den kreativen Einkauf eines ausgewogenen, attraktiven Produktportfolios sowie durch schnelle Reaktionen auf unvorhersehbare Ereignisse die sich aus diesem Geschäft typischerweise ergebenden Risiken weitestgehend zu minimieren. Für die Eigenveranstaltungen werden derzeit keine festen Abnahmeverpflichtungen eingegangen, sodass ein Risiko in diesem Bereich nicht vorhanden ist. Ferner werden auf Basis des Buchungsverhaltens unserer Kunden zur Optimierung von Auslastung und Erlösen zeitnah gezielte Marketing- und Vertriebsmaßnahmen eingeleitet. Die Bundesregierung hat den neuen Insolvenzschutz von Kundengeldern gemäß der EU-Pauschalreiserichtlinie auf den Weg gebracht. Das Gesetz trat zum 1. Juli 2021 in Kraft verbunden mit einer Übernahme der operativen Absicherung ab 1. November 2021. Die Insolvenzsicherung erfolgt künftig über einen Reisesicherungsfonds, der in der Rechtsform einer GmbH organisiert ist und ein Fondsvermögen verwaltet, in welches die Veranstalter einzahlen. Der Fonds löst die bisherigen Absicherungsformen, die von den Versicherungen und Banken angeboten werden, weitestgehend ab. Seit dem Geschäftsjahr 2022 ist auch die Gesellschaft Mitglied im Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF). Bis zur Corona-Krise war die Kreuzfahrtbranche einer der am schnellsten wachsenden Bereiche des Tourismus. In der Corona-Krise war es auch der am härtesten getroffene Bereich der Tourismusbranche. Nun mit Beendigung der Pandemie ist die Kreuzfahrt auf einem guten Erholungsweg, sodass die Gesellschaft davon überzeugt ist, dass diese auch zukünftig wieder stetig mehr Gäste locken wird. Aus vertrieblicher Sicht handelt es sich nach wie vor um ein sehr rentables Geschäftsfeld mit hohem Kundenpotenzial. Diese Chancen wird Hanseat als etablierter Veranstalter und Vermittler mit attraktiven Zielgruppenangeboten konsequent weiter nutzen. Und durch die Gründung der TCC-Gruppe wurde zudem eine klassische Win-win-Situation geschaffen und Online- und Offline-Expertise im Hinblick auf weiteres Wachstum sinnvoll kombiniert. Hanseat hat nun ergänzend zu seinen Kernkompetenzen im Vertrieb von Gruppen- und Leserreisen einen starken Digital-Partner an seiner Seite. So ist unter anderem der Launch des Internetportals seereisen.de als eine führende Plattform für reedereiübergreifende Reisevermittlung und Reiseveranstaltung zur ITB 2024 geplant, mit welchem die sich online bietenden Marktchancen stärker als bisher genutzt und die Wettbewerbsposition weiter verbessert werden sollen. AUSBLICK Gemäß ta.ts-Reisebürospiegel Januar 2024 liegt der Auftragseingang der Touristik bei den untersuchten Unternehmen im Monatsvergleich um 8,8 % (Kreuzfahrten minus 5,6 %) hinter dem Januar 2023; jedoch liegt der touristische Auftragsbestand nach Reisedatum für den Zeitraum November 2023 bis Oktober 2024 kumuliert mit +14,2 % (Kreuzfahrten +23,2 %) über dem Vorjahr. Mut macht dabei, dass sich positive Signale direkt im Buchungsverhalten widerspiegeln. So liegt Hanseat im Buchungsvorlauf um 25 % über dem Vorjahreszeitraum und damit deutlich über der aktuellen Marktlage. Das Reisejahr 2024 wird dennoch bei Weitem immer noch kein normales Jahr, sodass die wirtschaftliche Lage im Reisevertrieb auch weiterhin angespannt bleibt. Laut DRV liegen für 2024 die Buchungseingänge um fast ein Viertel über dem Vorjahr für den organisierten Reisemarkt der Reiseveranstalter und Reisebüros gerechnet. Die finanzielle Gesundung der Gesellschaft wird folglich Zeit brauchen. Um dies so schnell wie möglich zu erreichen, stellt die Gesellschaft gerade verschiedene strategische Weichen, unter anderem mit dem Ausbau der eigenen Onlinevertriebsaktivitäten. Im Bereich der Leserreisen konnten mit der Ostsee Zeitung und der Märkische Allgemeine Zeitung jüngst zwei weitere Kooperationspartner der Madsack Mediengruppe gewonnen werden. Die Buchungen für 2024 liegen aktuell über dem Vorjahr. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet das Unternehmen mit einer weiteren spürbaren Verbesserung der Buchungslage. Die Gesellschaft erwartet für 2024 eine dynamische Erholung, verbunden mit einer Steigerung des Umsatzvolumens um 20 % sowie einer entsprechenden deutlichen operativen Ergebnisverbesserung, auch wenn operativ das Vor-Corona-Niveau weiterhin nicht wieder erreicht wird.
Bremen, den 13. März 2024 gez. Oliver Wulf gez. Andreas Joachim Kirst gez. Reinhard Kotzaurek Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende, hier gemäß § 328 Abs. 1 Satz 3 HGB im Wortlaut wiedergegebene, Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hanseat Reisen GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hanseat Reisen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hanseat Reisen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 13. März 2024 Nordwest
Revision GmbH
Mählmann, Wirtschaftsprüfer Träger, Wirtschaftsprüfer |
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