Beteiligungsgesellschaften
Mertens AG
Stahlwerk Becker 8, 47877 Willich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Göring seit 6.10.2023 | Prokura |
Roland Maiwald seit 19.7.2013 | Prokura |
Mike Mertens seit 19.7.2013 | Vorstandsmitglied |
Ralf Becker seit 19.7.2013 | Prokura |
Matthias Engenhorst seit 19.7.2013 | Vorstandsmitglied |
Nadine Mertens seit 19.7.2013 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mertens AGWillichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022/20231. Grundlagen des Unternehmens - GeschäftsmodellDie merTens AG ist als Familienunternehmen eines der größten Handels- und Dienstleistungshäuser der Einrichtungsbranche, welches sich auf die Betreuung von gewerblichen und öffentlich-rechtlichen Kunden spezialisiert hat. Durch die breite Angebots- und Dienstleistungspalette ist die merTens AG speziell auf moderne Großunternehmen ausgerichtet, die sich auf ihr Kerngeschäft beschränken und die Ausstattung und Bewirtschaftung ihrer Verwaltungsgebäude ganzheitlichen Anbietern überlassen. Durch seine komplexe Angebotspalette (Workplace Consulting, Konzeption, Fachplanungen, Büromöbelhandel, individueller Innenausbau, Medientechnik und Workplace Service) hat die merTens AG kaum gleich ausgerichtete Wettbewerber. Allerdings gibt es für jedes Gebiet der Angebotspalette eine Vielzahl von professionellen Wettbewerbern (für die Serviceabteilung - Speditionen; für die Konzeption - Architektur- und Ingenieurbüro etc.). Daher sind alle Angebotsgebiete nach Abteilungen und entsprechende Profit-Center gegliedert, die in ihrem Spezialbereich wettbewerbsfähig sein müssen. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenNach einem kräftigen Wirtschaftswachstum zu Beginn des Jahres verzeichnete die Konjunktur im Verlauf des Jahres 2022 eine deutliche Verschlechterung und endete schließlich mit einer Stagnation zum Jahresende. Diese negative Entwicklung wurde hauptsächlich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Überfalls auf die Ukraine ausgelöst, der Ende Februar 2022 begann. Hierzu zählten insbesondere der erneute Anstieg von Energie- und Rohstoffpreisen, anhaltende Störungen in den Lieferketten sowie gesteigerte Unsicherheiten, insbesondere hinsichtlich der Gasversorgung. Die Situation verschärfte sich Ende August, als Russland seine Gaslieferungen nach Deutschland vollständig einstellte. Zusätzlich wurde die Gesamtwirtschaft durch den bereits vor dem Kriegsausbruch vorhandenen Arbeitskräftemangel gedämpft. Die Spätfolgen der Coronapandemie trugen ebenfalls zur Beeinträchtigung bei, was sich unter anderem in zeitweisen Lockdowns in bedeutenden Häfen und Metropolen Chinas sowie in teilweise hohen Krankenständen im Inland manifestierte. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um moderate 1,8 %. Im Jahr 2022 verzeichneten deutsche Hersteller von Büro- und Objektmöbeln ein Umsatzwachstum von 6,9 %, erreichten ein Volumen von knapp 2,5 Milliarden Euro und setzten die Erholung aus dem Vorjahr fort. Die Inlandsnachfrage (8,6 %) übertraf dabei den Export (2,2 %), was zu einem Rückgang des Exportanteils auf durchschnittlich 25,4 % führte. Arbeitgeber investierten gezielt in die Bürogestaltung, um den Arbeitsort attraktiver zu machen, besonders in einer zunehmend hybriden Arbeitswelt. Im Bereich Büromöbel legten Tische, Korpusmöbel und raumbildende Elemente 2022 mit 12,0 % stärker zu als Bürositzmöbel (1,2 %). Diese Verschiebung könnte auf grundlegende Veränderungen in Unternehmen hinweisen, wobei Investitionen in verschiedene Bereiche wie Desksharing und Aufenthaltsqualität priorisiert wurden. Die Nachfrage nach Möbeln für das Homeoffice ging im Vergleich zu den Vorjahren zurück. Die Beschäftigtenzahl in der deutschen Büromöbelindustrie blieb nahezu stabil (-1,2 %), und im ersten Halbjahr 2023 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 %. Allerdings verlangsamt sich der notwendige Umbau der Büros zu Innovations- und Begegnungsorten langsamer als erwartet. Tische, Korpusmöbel und Trennwände verzeichneten weiterhin ein starkes Plus (6,5 %), während Sitzmöbel nur minimal zulegten (0,4 %). (Quelle IAB Geschäftsbericht 2023) Die Krisen der jüngsten Vergangenheit haben viele vorhersehbare Trends beschleunigt. Die gelernte hybride Arbeitswelt ist gekommen, um zu bleiben. Die Kombination verschiedener Arbeitsorte, einschließlich des Unternehmensbüros, des Home-Office und dritter Orte, wird die Zukunft prägen. Dies führt zu deutlich reduzierten Präsenzzeiten im traditionellen Büro. Dadurch sinkt die Auslastung der Flächen in den meisten Fällen auf ein unwirtschaftliches Niveau und ist keinesfalls nachhaltig. Fast alle Unternehmen sind nun gefordert, ihre Büro- und Arbeitswelten den neuen Anforderungen anzupassen. Diese Entwicklung verstärkt die Nachfrage im Bereich Workspace-Consulting und Planung erheblich. Die Hardware im Einrichtungsbereich folgt zeitverzögert dieser Entwicklung. 2.2. GeschäftsverlaufDurch den starken Auftragseingang aus den letzten Monaten des Geschäftsjahres 2021/2022, startete das 1. Quartal umsatzbedingt mit 15,8 Mio. EUR sehr stabil und gem. unseren Planerwartungen. Im ersten Quartal konnte ein Auftragseingang in Höhe von 20,5 Mio. EUR verzeichnet werden, welcher damit deutlich über den Planerwartungen lag. Im zweiten Quartal konnte der zuvor beobachtete Trend nicht fortgesetzt werden, der Auftragseingang lag mit 14,4 Mio. EUR aber weiterhin auf Planniveau. Die Umsatzleistung stieg im 2. Quartal weiter um 16,4 Mio. EUR auf 32,2 Mio. für das erste Halbjahr an. Die zweite Jahreshälfte wies einen Gesamtauftragseingang von 24,7 Mio. EUR auf, was im Vergleich zur ersten Jahreshälfte deutlich niedriger war und welcher ein rückläufiges Projektgeschäft widerspiegelt. Dennoch konnte der Umsatz im zweiten Halbjahr mit 32,2 Mio. EUR weiter gesteigert werden. Dies war vor allem auf die positiven Auftragseingänge in den Vormonaten zurückzuführen. Das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde mit einer Gesamtumsatzsteigerung von 23,6 % im Vergleich zum Vorjahr, mit einem Umsatz von 64,1 Mio. EUR abgeschlossen. Die Umsatzsteigerung resultiert vorrangig aus einem stark gestiegenen Handelsgeschäft (+25,3 %, absolut 11,3 Mio. EUR). Aber auch die Erlöse aus dem Planungs- und Consultingbereich, denen in der Regel kein Aufwand für bezogene Leistungen, sondern im wesentlichen Personalaufwand gegenübersteht, konnte im Jahresdurchschnitt um 19,0 % (absolut um 710 TEUR) im Vergleich zum Vorjahresniveau gesteigert werden. Dementsprechend konnte der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Mio. EUR gesteigert werden, wodurch sich ein absolutes Ergebnis vor Steuern von 2,0 Mio. EUR ergab. 2.3. Lage2.3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte die merTens AG ihren geplanten Umsatz ohne Berücksichtigung von Skontoaufwendungen von 56 Mio. EUR mit einem erzielten Umsatz von 64,4 Mio. EUR deutlich übertreffen. Die Umsatzerlöse setzten sich anteilig wie folgt zusammen:
Bei den insgesamt um 23,6 % gestiegenen Umsatzerlösen stieg die Wareneinsatzquote in Summe mit 65,3 % (Vorjahr 64,0 %) leicht an. Die Aufwandsquote für bezogene Leistungen stieg ebenfalls leicht von 4,9 % Vorjahr auf 5,4 %. Damit erhöhte sich der gesamte Materialaufwand um 26,9%, was wiederum die Gesamtrohmarge von 31,1 % auf 29,3 % sinken ließ. Neben dieser Entwicklung des Rohergebnisses beeinflussten die nachfolgenden Entwicklungen das abgelaufene Geschäftsjahr: Der Personalaufwand stieg im Rahmen der Umsatzausweitung um 957 TEUR (+8,2 %) im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwandsquote hingegen (Relation zu Umsatzerlösen) ging durch die deutliche Umsatzsteigerung von 22,6 % auf 19,8 % im Verhältnis zum Vorjahr zurück. Der im Durchschnitt von jedem einzelnen Mitarbeiter erzielte Umsatz stieg von 239 TEUR auf 284 TEUR. Der durchschnittliche Personalaufwand je Mitarbeiter stieg um 5,0 %. In diese Durchschnittsbetrachtung fließen auch Anzahl und Vergütungen des Vorstands, der Verwaltungsmitarbeiter und der Auszubildenden ein. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 353 TEUR (9,6 %) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Aufwandsquote ist hingegen von 7,1 % auf 6,3 % gefallen. Die absolute Erhöhung von insgesamt +353 TEUR verteilt sich vorrangig auf höhere Werbekosten (+60 TEUR), Reisekosten (+67 TEUR), EDV-Kosten (+45 TEUR), Personalbeschaffungskosten (+70 TEUR) sowie auf die Zunahme der Nebenkosten des Geldverkehrs (+55 TEUR). Neben den oben genannten Punkten, beinhaltet das Jahresergebnis ein positives Beteiligungsergebnis von netto 94,5 TEUR. Das Ergebnis vor Steuer (EBT) betrug in Relation zu den Umsatzerlösen 3,1 % (im Vorjahr 1,4 %). Unter Berücksichtigung des Steueraufwandes schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einen Jahresüberschuss von 1.382 TEUR (im Vorjahr Jahresüberschuss von 512 TEUR) ab. Somit war das Geschäftsjahr 2022/2023 in Bezug auf Umsatz und Ergebnis das bislang erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte. 2.3.2. Finanzlage 2.3.2.1. Kapitalstruktur Unsere Kapitalstruktur hat sich, im abgelaufenen Geschäftsjahr auch bei nur leicht gestiegener Bilanzsumme nochmals verbessert: Zum 30. September 2023 beträgt das bilanzielle Eigenkapital 8,0 Mio. EUR (im Vorjahr 6,8 Mio. EUR). Es finanziert das Anlagevermögen zu annähernd 200 % (im Vorjahr zu 163 %). Die längerfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch eine Prolongation und die Kaufpreisfinanzierung des Nachbargrundstück, welches im September 2022 erworben wurde, um 1,8 Mio. EUR erhöht. Die Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich nun auf 31,8 % des Gesamtkapitals, im Vergleich zu 29,4 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag um 1.151 TEUR (-36,6 %) gesunken und betragen 10,1 % der Bilanzsumme (im Vorjahr 16,8 %). 2.3.2.2. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurden keine wesentlichen Investitionen ins Anlagevermögen getätigt. Die Nutzung von neuen Fahrzeugen und EDV-Ausstattung erfolgt ansonsten im Wesentlichen auf Basis von operativen Leasingvereinbarungen. Außer dem Firmensitz werden die weiteren Standorte durch Mietverträge genutzt. Daraus ergaben sich zum Bilanzstichtag insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1,9 Mio. EUR. 2.3.2.3. Liquidität Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft konzentriert sich im Wesentlichen auf moderne Großunternehmen. Die Projekte mit diesen werden nicht kontinuierlich über das Jahr, sondern jeweils nach Abschluss von Projekten abgerechnet. Dies führt dazu, dass sowohl die Umsatzrealisierung als auch die Entwicklung des Forderungsbestandes unterjährig wie auch im Vorjahresvergleich starken Schwankungen unterliegen. Dies bedingt auch, dass der Cash Flow bei der Gesellschaft im Jahresvergleich eine erhebliche Schwankungsbreite aufweist. Die kurzfristige Finanzierung von Projekten erfolgt vorrangig durch Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils kurzfristig in Anspruch genommen werden können. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/2023 jederzeit gegeben. Bei der nachfolgenden Cash Flow-Betrachtung sind die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in den Finanzmittelbestand mit einbezogen worden. Danach ergab sich ausgehend von dem um 870 TEUR gestiegenen Jahresüberschuss in Höhe von 1.382 TEUR ein positiver Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.900 TEUR, nach einem Cash Flow im Vorjahr von 1.697 TEUR. Neben der positiven Ergebnisentwicklung hat sich hier die Abnahme von Kundenforderungen ausgewirkt, die mit entsprechendem Liquiditätszufluss gleichgesetzt werden können. Jedoch sanken die Lieferantenverbindlichkeiten noch stärker, die wiederum mit entsprechendem Mittelabfluss verbunden waren. Die gewährten Skonti nahmen trotz der deutlichen Umsatzausweitung im Handelsgeschäft nur leicht zu (+4,9 % zum Vorjahr). Die Skonto- und Bonuserträge stiegen hingegen um 373 TEUR auf zusammen 1.056 TEUR an. Durch die stark gestiegen Zinsen für unsere kurzfristigen Kontokorrentlinien sowie das Wachstum im Handelsgeschäft, welches grundsätzlich durch uns vorfinanziert wird, stieg der Netto-Zinsaufwand (ohne Skonto) im Vergleich zum Vorjahr um 46 % im Vergleich zum Vorjahr auf 345 TEUR an. 2.3.3. Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzkennzahlen per 30. September 2023 stellen sich wie folgt dar: • Wesentliche Aktiva sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die insgesamt 52,3 % des Gesamtvermögens ausmachen (im Vorjahr 61,3 %). • Da die Vorräte regelmäßig auftragsbezogen angeschafft werden und kurz nach dem Bilanzstichtag ausgeliefert werden können, beträgt ihr Anteil am Gesamtvermögen nur 15,3 % (im Vorjahr 15,8 %). • Die Bilanzsumme hat sich insgesamt um 0,8 % (+162 TEUR) leicht erhöht. • Das absolute Anlagevermögen sank abschreibungsbedingt auf 4,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (4,2 Mio. EUR). • Die Eigenkapitalquote stieg auf 41 %, das absolute Eigenkapital erhöhte sich um ca.19 %. Diese Entwicklungen zusammenfassend sehen wir das Jahresergebnis und die Lage der Gesellschaft als sehr zufriedenstellend an. 3. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie EU-Kommission hat ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Euroraum für dieses und das kommende Jahr leicht gesenkt, insbesondere die Prognosen für Deutschland wurden deutlich reduziert. In der veröffentlichten Sommerprognose der EU-Kommission wird dies vor allem auf die hohe Inflation, fehlende außenwirtschaftliche Impulse und die Auswirkungen der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückgeführt. Die Schwäche der Binnennachfrage, insbesondere im Konsumsektor, zeigt sich darin, dass die hohen und weiter steigenden Verbraucherpreise für die meisten Waren und Dienstleistungen einen höheren Tribut fordern als in der Frühjahrsprognose erwartet. Dies gilt trotz sinkender Energiepreise und eines außergewöhnlich starken Arbeitsmarktes, der durch rekordverdächtig niedrige Arbeitslosenquoten, anhaltendes Beschäftigungswachstum und steigende Löhne gekennzeichnet ist. Die Aussichten für das Weltwirtschaftswachstum und den Handel bleiben unverändert, und die EU-Wirtschaft kann nicht mit einer starken Unterstützung durch die Auslandsnachfrage rechnen. Die Hauptwachstumsrisiken, wie von der Kommission genannt, umfassen den russischen Krieg gegen die Ukraine, geopolitische Spannungen und eine unerwartet starke geldpolitische Bremsung. Gemäß der aktuellen Prognose wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 voraussichtlich um 0,4 Prozent sinken, nachdem im Mai noch ein Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert wurde. Die Wachstumsprognose für 2024 wurde auf 1,1 Prozent (ursprünglich 1,4 Prozent) korrigiert. Die zukünftige Arbeitswelt präsentiert sich in hybrider Form. Die Corona-Pandemie sowie die anhaltenden globalen Krisen fungieren als Katalysator für zahlreiche Veränderungen in der Arbeitslandschaft. Home-Office-Quoten von bis zu 50 % werden als gängig betrachtet und zukünftig auch von vielen Mitarbeitern erwartet. Virtuelle Meetings sind mittlerweile zum Alltag geworden. Wie werden sich Büros verändern? Auf welche Weise unterstützen moderne Arbeitgeber ihre Mitarbeiter bei der Einrichtung ihres Home-Office? Wie könnten alternative Arbeitsorte, beispielsweise in ländlichen Gebieten, gestaltet sein? Die Beantwortung dieser Fragen sowie die Bearbeitung und Begleitung zahlreicher Transformationsprojekte generieren weiterhin einen Bedarf an Beratung und Planung und führen zu guter Letzt zur einer Neuausstattung der Büros Infolgedessen wird es zweifellos zu Anpassungen in der Unternehmenseinrichtung kommen. Demzufolge zeichnen sich weiterhin folgende Nachfragetrends ab: • Eine steigende Nachfrage von Office-Umbauten im Bestand; • Stark steigende Nachfrage im Bereich des Workspace Consulting inkl. Projekt- und Change Management; • Erhöhte Anforderungen an ergonomische Arbeitsplätze durch steigenden Homeoffice-Anteil; • Steigende Bedeutung des Büros als Ort der Begegnung und Austausches im Arbeitskontext; • Ausbau von Kommunikations- bzw. Loungezonen und Co-Working-Bereichen; • Adäquate Möbelangebote für das Zusammenwachsen von Arbeiten und Wohnen im Homeoffice; • Innovative Raum-im-Raum-Systeme für die Focus-Arbeit zwischen Terminen im Office; • Intelligente Buchungssysteme für eine effektive Flächen-Flexibilisierung; • Flexible Möbellösungen für variable Nutzungsmöglichkeiten. In der Folge werden wir uns auch künftig darauf fokussieren, unser Fachwissen im Bereich Beratung und Fachplanung weiter auszubauen und die planerische Kompetenz kontinuierlich zu verbessern. Neben den bereits etablierten Workspace-Planungen werden die bereits initialisierten Themenfelder wie beispielsweise Licht- und Akustikplanungen sowie intelligente Produktplanungen und -lösungen weiter ausgebaut und werden die strategische Entwicklung des Unternehmens von uns weiter vorangetrieben. Diese Entwicklung wird durch gezielte und kontinuierliche Erweiterungen eines innovativen Produktportfolios im Handelsbereich ergänzt. Für das Jahr 2023/2024 ist durch die anhaltende angespannte gesamtwirtschaftliche Lage weiter mit Unsicherheiten zu rechnen, welche den Verlauf des Geschäftsjahres beeinflussen können. Der Vorstand plant für das angelaufene Geschäftsjahr der merTens AG einen Umsatz von 57,5 Mio. EUR (ohne Berücksichtigung von Skonti) mit einem positiven Betriebsergebnis von ca. 1,5 % (vor Steuern). Eine vorläufige Auswertung des Umsatzes für die ersten beiden Monate des neuen Geschäftsjahres zeigt, dass der Umsatz mit 8,2 Mio. EUR auf einem vergleichbaren Niveau wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres (8,0 Mio. EUR) liegt. Unter Berücksichtigung des übertragenen Auftragsbestands aus dem Vorjahr sind bereits Aufträge in Höhe von 24,33 Mio. EUR bis zum 04.12.2023 für das laufende Geschäftsjahr systemtechnisch erfasst. Aufgrund dieser Entwicklung halten wir einen Gesamtumsatz von etwa 57,5 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2023/2024 für realistisch. Grundsätzlich sind bei unterjährigen Analysen immer monatliche Schwankungen der Umsatzerlöse bzw. Abweichungen von Planungen zu berücksichtigen, die durch Bestandsauf- und- abbauten beeinflusst werden. Denn wie auch in Vorjahren bleibt das Geschäft geprägt durch Projekte, so dass sich hieraus auch regelmäßig Cash Flow-Schwankungen ergeben, die in Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken ausgeglichen werden. Unsere Liquidität sichern wir zudem durch ein gutes Forderungsmanagement, das um Hochrechnungen ergänzt wird. Ausblick der Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen Die Abschlüsse der Tochterunternehmen sind zum Teil noch nicht alle abschließend aufgestellt. Aus den vorläufigen internen Aufzeichnungen stellen sich bereits folgende Trends dar: Die neueRäume GmbH hat das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Gesamtumsatz von 6,6 Mio. EUR (im Vorjahr 4,7 Mio. EUR) abgeschlossen und konnte ein Ergebnis vor Steuer von 6,0 % in Relation zum Umsatz sichern. Für das laufende Jahr plant die Gesellschaft einen Gesamtumsatz von 6 Mio. EUR mit einem Ergebnis vor Steuern vom rund 2 %. Die O.&P. Objekteinrichtungs GmbH hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von 3,5 Mio. EUR (+52 % zum Vorjahr) und einem Ergebnis vor Steuer von 10 % abgeschlossen. Die Gesellschaft plant für das laufende Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 2,6 Mio. EUR mit einem Ergebnis vor Steuern von ca. 4 %. Der Vorstand sieht die merTens Gruppe für das anstehende Geschäftsjahr gut aufgestellt und plant einen Gruppenumsatz von ca. 66,1 Mio. EUR.
Willich, den 30. Dezember 2023 Mike Mertens Matthias Engenhorst BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 30. September 2023A. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft und zum JahresabschlussDie Mertens AG hat ihren Sitz in Willich und wird beim Amtsgericht Krefeld unter der Registernummer HRB 14453 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Jahresabschlusses zum 30. September 2023 richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und 264 bis 288 HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB; die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der bereits vor dem 1. Oktober 2010 (BilMoG-Anwendungsstichtag) erworbene Firmenwert wird auch nach Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ("BilMoG") für die Zukunft entsprechend den steuerlichen Vorschriften über 15 Jahre abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Als Herstellungskosten des Firmengebäudes wurden auch die auf den Zeitraum der Herstellung entfallenen Fremdkapitalzinsen für Erwerb und Ausbau der Immobilie angesetzt. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt, die zwischen ein und 33 Jahren liegt. Bei der Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Bei Bedarf werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden niedrigeren Wert vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Bei Bedarf werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden niedrigeren Wert vorgenommen. Bei der im Geschäftsjahr 2018/2019 gegründeten Tochtergesellschaft waren Anfangsverluste eingeplant worden. Diese werden nun regelmäßig aufgeholt. Demnach ergibt sich bislang keine Anpassung des beizulegenden Wertes. Die Bewertung der Beteiligung, an der der Mertens eine Beteiligung als nicht haftungsbeschränkter Gesellschafter hält, erfolgt zum Nennwert der erbrachten Festeinlage. Die Ergebnisverrechnung erfolgt regelmäßig über das Beteiligungsergebnis über das Verrechnungskonto mit der Beteiligungsgesellschaft. Unfertige Leistungen werden regelmäßig durch Einzelbewertung zu Herstellungskosten mit Standardkosten bzw. bei weiter zu berechnenden bezogenen Leistungen mit deren Anschaffungskosten bewertet. Die Ermittlung der jeweiligen Wertansätze erfolgt unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Waren erfolgte durch Einzelbewertung zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Am Bilanzstichtag bestehenden konkreten Ausfallrisiken wurde mit entsprechenden Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem latenten Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung der Nettoforderungen Rechnung getragen. Der Prozentsatz zur Ermittlung der pauschalen Wertberichtigung liegt bei 1,2 %. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurde auf der Aktivseite ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Pensionsrückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach der sog. Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt wird. Die zugrunde gelegten Lebenserwartungen beruhen auf den Heubeck-Tafeln von 2018 G. Bei der Ermittlung des Zinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Im Finanzergebnis wurde der Anteil des Zinsaufwandes aus der Aufzinsung in Höhe von 3,5 TEUR berücksichtigt. Änderungen des der Bewertung zugrunde gelegten Zinssatzes werden unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. Seit Geschäftsjahr 2015/2016 wird für die Abzinsung nach Neuregelung in § 253 Abs. 2 S. 1 HGB bei der Abzinsung der 10-Jahresdurchschnittszinssatz zugrunde gelegt, nachdem in Vorjahren regelmäßig der 7-Jahresdurchschnittszinssatz zugrunde gelegt worden war. Der sich daraus ergebende Unterschiedsbetrag beträgt 1 TEUR. Dieser Betrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Im Zusammenhang mit der Umstellung auf die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurde das Wahlrecht in Anspruch genommen, den Unterschiedsbetrag jährlich mit mindestens einem Fünfzehntel zuzuführen. Der noch nicht zurückgestellte Betrag aus der Umstellung beläuft sich auf 1 TEUR. Die jährliche Zuführung wird mit 1 TEUR in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. Die übrigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Die Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist separat im Anlagenspiegel dargestellt. Die merTens AG besitzt zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen:
* Die Zahlen entstammen dem Jahresabschluss zum 30. September 2022. ** Kleine Kapitalgesellschaft bzw. Personenhandelsgesellschaft, die ihr Jahresergebnis selbst nicht offenlegen muss. *** i. L., Wert aus Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 2020 Für eine weitere Tochtergesellschaft wird die Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr wie auch aus Ergebnisverwendungen. Das gezeichnete Kapital in Höhe von 75.000,00 Euro setzt sich aus folgenden Aktien zusammen:
Verbindlichkeitsspiegel zum Jahresabschluss Mertens AG 30. September 2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden in Höhe von TEUR 3.760 sowie durch Abtretung der Forderungen besichert. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Von den Umsatzerlösen insgesamt werden 612 TEUR (im Vorjahr 329 TEUR) im Ausland erzielt. Der verbleibende wesentliche Teil der Umsatzerlöse wurde im Inland realisiert. Als periodenfremdes Ergebnis wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen 60 TEUR (im Vorjahr 23 TEUR) sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen 28 TEUR (im Vorjahr 29 TEUR) erfasst. Die Erträge und Aufwendungen ergaben sich im Wesentlichen aus Anlagenabgängen. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen aus dem Jahresergebnis 300 TEUR als Dividende auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. E. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die Mertens AG hat eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft zur Absicherung aller Forderungen der Landesbank Baden-Württemberg gegen die weitere Tochtergesellschaft (§ 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB) i. H. v. TEUR 250 übernommen. Die Gesellschaft ist in unser Beteiligungscontrolling eingebunden. Danach ist eine Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften bislang nicht erkennbar. Prüfungshonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2022/2023 betrug 37,5 TEUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:
Geschäfte mit anderen nahestehenden Personen Folgende Geschäfte wurden mit nahestehenden Unternehmen abgewickelt: Mit verbundenen Unternehmen: • geleistete Lieferungen an diese im Gesamtwert von 281 TEUR (im Vorjahr 393 TEUR); • Erbringung von Dienstleistungen an diese im Gesamtwert von 214 TEUR (im Vorjahr 97 TEUR); • Erhaltene Lieferungen von diesen im Gesamtwert von 2.496 TEUR (im Vorjahr 2.038 TEUR); • erhaltene Dienstleistungen von diesen im Gesamtwert von 37 TEUR (im Vorjahr 37 TEUR). Mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: • geleistete Lieferungen an diese im Gesamtwert von 325 TEUR (im Vorjahr 130 TEUR); • Erbringung von Dienstleistungen an diese im Gesamtwert von 47 TEUR (im Vorjahr 79 TEUR); In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1.377 TEUR (im Vorjahr 1.227 TEUR) enthalten, die regelmäßig verzinst werden. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 226 (im Vorjahr 217) und gliedert sich wie folgt:
Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an: • Herr Mike Mertens (Einzelvertretung), Vorstand der Mertens AG, Korschenbroich, • Herr Matthias Engenhorst (Gesamtvertretung), Vorstand der Mertens AG, Köln. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Aufsichtsrat gehörten die folgenden Personen an: • Herr Thomas R. Brünger (Vorsitzender), Notar, Düsseldorf, • Herr Michael Wagner, selbständiger Kaufmann, Solingen, • Herrn Dirk Peters, Abteilungsleiter Firmenkunden, Stadtsparkasse Mönchengladbach. Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf 34 TEUR (im Vorjahr 35 TEUR).
Willich, den 30. Dezember 2023 Mike Mertens Matthias Engenhorst Ergebnisverwendung Nach Feststellung, dass für das hier in Rede stehende Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.381.616,54 EUR ausgewiesen wurde, beschloss auf Vorschlag des Aufsichtsrates und des Vorstandes die Hauptversammlung, das Ergebnis wie folgt zu verwenden: - eine Ausschüttung an die Aktionäre erfolgt in Höhe von 300.000,00€ entsprechend ihrer Beteiligung an der Gesellschaft. - Vortrag des übrigen Jahresergebnisses auf neue Rechnung. Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsratsder Mertens AG an die ordentliche Hauptversammlung1. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Mertens AG, welcher für das Geschäftsjahr 2022/2023 seitens des Vorstandes vorgelegt worden ist, geprüft. 2. Der Aufsichtsrat hat sich aufgrund zahlreicher Berichte des Vorstandes und gemeinsamer Sitzungen des Vorstandes mit den Mitgliedern des Aufsichtsrats über die Entwicklung der Gesellschaft informiert und die Geschäftsführung überwacht. 3. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand zum 30.09.2023 aufgestellten, geprüften und vom Abschlussprüfer, der Penner + Lanfermann GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zustimmend zur Kenntnis genommen. 4. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind gegen den Jahresabschluss keine Einwendungen zu erheben.
Willich, den 30. Januar 2024 gez. Thomas R. Brünger, Aufsichtsratsvorsitzender der Mertens AG sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.01.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDie Mertens AG hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 327 HGB größenabhängige Erleichterungen für die Offenlegung in Anspruch genommen. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten und geprüften Jahresabschluss ohne Berücksichtigung der Offenlegungserleichterungen: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mertens AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mertens AG - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mertens AG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 26. Januar 2024 Penner
+ Lanfermann Treuhand GmbH
Jörg Penner, Wirtschaftsprüfer Annegret Janßen, Wirtschaftsprüferin |
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