Westdeutsche ImmobilienHolding GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvia Wies seit 4.12.2025 | Geschäftsführer |
Gönül Alacayir seit 13.11.2023 | Prokura |
Christina Ingeborg Hentschel seit 13.11.2023 | Prokura |
Paul Heinrich Dr. Mausberg seit 13.11.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Erste Abwicklungsanstalt | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erste Financial Services GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023Grundlagen der Gesellschaft Die EFS gehört seit dem 4. April 2016 zu 100% der Ersten Abwicklungsanstalt, Düsseldorf (EAA). Die Geschäftstätigkeit der Erste Financial Services GmbH (EFS) als Anbieter von Business Process Outsourcing (BPO), Application Services (ASP) und IT-Leistungen ist in 2023 auf die Verwaltung des Risikovermögens der EAA konzentriert. Diese Leistungen wurden, bis auf die Leistungen für Compliance Services, zum 30.06.2023 beendet. Zukünftig ist der Hauptfokus der Geschäftstätigkeit auf die Verwaltung der Pensionsverpflichtungen gerichtet. Die EFS kauft dabei die erforderlichen Leistungen bei IBM Deutschland GmbH (IBM) ein. Der Rückbau der EFS im Rahmen des Abwicklungsplans der Muttergesellschaft EAA schritt im Jahr 2023 weiter voran. Die EFS unterhält mit dem Ende des Jahres 2023 mit Ausnahme einer noch laufenden Freistellung keine weiteren Arbeitsverhältnisse mehr. Die für den Geschäftsbetrieb benötigten Dienstleistungen der EFS werden mittels eines gruppeninternen Servicevertrages von der EAA und eines zusätzlichen Servicevertrages mit Bakertilly (BT) bezogen. Aufgrund des fortschreitenden Rückbaus und der Kundenstruktur, die sich allein aus der EAA und der Portigon AG (PAG) zusammensetzt, ist das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Branchenentwicklung für die EFS von untergeordneter Bedeutung. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war durch eine stabile Service-Erbringung geprägt. Im Rahmen des weiteren Rückbaus in 2023 wurde die Servicereduktionen vorangetrieben und fast vollständig beendet. Die Tätigkeit der EFS erstreckt sich im Wesentlichen auf die Überwachung und Steuerung des ausgelagerten Servicebetriebs und die Verwaltung der Pensionsverpflichtungen. Einziger Kunde der EFS im Geschäftsjahr 2023 war grundsätzlich die EAA mit einem Dienstleistungsvolumen von 32,4 Mio. EUR (Vorjahr 46,4 Mio. EUR). Für die PAG wurden nur noch Archivierungsleistungen abgerechnet. Der Servicevertrag der EAA lief zum 31.12.2022 aus. Die EAA verlängerte den Servicevertrag bis zum 30.06.2023 und darüber hinaus nur noch die Leistungsscheine für Compliance Services bis zum 31.12.2024. Die insgesamt rückläufigen Umsätze mit der EAA entsprechen den Erwartungen. Lage Ertragslage Der Jahresabschluss der Erste Financial Services GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.
Die wesentlichen finanziellen Steuerungsgrößen sind das Ergebnis vor Steuern sowie dessen zentrale Komponenten Umsatzerlöse und Aufwendungen für bezogene Leistungen. Bei vereinbarungsgemäßer Entwicklung der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerte sich das Jahresergebnis auf 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 5,0 Mio. EUR). Die wesentlichen Veränderungen des Ergebnisses zum Vorjahr beziehen sich auf die Beendigung des Großteils ihres Servicevertrages mit der EAA. Die Umsatzerlöse sanken entsprechend den abschmelzenden Volumen beim größten Kunden EAA und der Beendigung des Services für die PAG im Vorjahr auf 32,9 Mio. EUR (Vorjahr 57,7 Mio. EUR). Aufgrund des vollständigen Abbaus der aktiven und beurlaubten Mitarbeiter ist kein Personalaufwand im Jahr 2023 entstanden. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 0,7 Mio. EUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Servicegebühren von 24,0 Mio. EUR (Vorjahr 44,8 Mio. EUR) und IT-Kosten in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 4,5 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringern sich auf 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR). Hierin sind Einmalaufwendungen aus der grundsätzlichen Beendigung des Services mit IBM enthalten. Vermögenslage Die Aktiva der EFS bestehen im Wesentlichen aus den Bankguthaben bei der Stadtsparkasse Düsseldorf in Höhe von rund 20,6 Mio. EUR und den Erfüllungsansprüchen (im Zusammenhang mit der betrieblichen Altersversorgung) gegenüber der PAG (50,0 Mio. EUR). Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 4,1 Mio. EUR (Vorjahr 6,3 Mio. EUR) enthalten im Berichtsjahr Verbindlichkeiten aus vereinbarten Abfindungszahlungen für ehemalige Mitarbeiter in Höhe von 4,1 Mio. EUR (Vorjahr 5,7 Mio. EUR). Die Rückstellungen in Höhe von 50,2 Mio. EUR sind durch 50,0 Mio. EUR Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstige Rückstellungen in Höhe von 0,2 Mio. EUR, wovon 0,1 Mio. EUR auf Archivierungsrückstellungen entfallen. Das Eigenkapital beläuft sich unter Berücksichtigung der Kapitalrücklage, des Gewinnvortrags und des Jahresüberschusses auf 16,9 Mio. EUR. Finanzlage Die EFS unterhält zum Bilanzstichtag 20,6 Mio. EUR Sichteinlagen bei Kreditinstituten. Der Großteil hiervon entfällt auf ein laufendes Konto, das in EUR geführt wird. Die aus der Erbringung von Servicedienstleistungen offenen Forderungen sind ausnahmslos täglich fällig. Die Liquiditätslage ist geordnet. Mitarbeiter Die enge Zusammenarbeit mit dem Eigentümer EAA wurde fortgesetzt. Die EAA deckt weitestgehend alle benötigten Corporate Services für die EFS ab, und das Rechnungswesen wurde seit Anfang 2023 von BT übernommen. Mit dem Ablauf des Jahres 2020 gibt es bis auf eine Freistellung keinerlei Arbeitsverhältnisse in der EFS (weder aktiv noch ruhend). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verbleiben bei der EFS und unterliegen nur noch zukünftigen Barwertanpassungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben1. Aufstellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Erste Financial Services GmbH (EFS) mit Sitz in Düsseldorf ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, erfolgen im Anhang. Die EFS (damals noch Portigon Financial Services GmbH) wurde am 23. Januar 2014 unter der Nummer 71837 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen und hat ihre Geschäftstätigkeit zum 1. Februar 2014 aufgenommen. Der Jahresabschluss wird gemäß § 325 und § 328 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers (www.bundesanzeiger.de) eingereicht und bekannt gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände, der Verbindlichkeiten und der schwebenden Geschäfte erfolgt gemäß § 252 ff. HGB. Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden in Höhe der Anschaffungskosten bilanziert. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind als Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen passiviert. Die Barwerte der Altersversorgungsverpflichtungen ermitteln unabhängige Versicherungsmathematiker nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die Ermittlung des Erfüllungsbetrags erfolgte unter Verwendung der Richttafeln 2018 G nach Heubeck sowie einem Rechnungszinssatz von 1,83% (10-Jahres-Durchschnitt). Des Weiteren wurden ein Gehaltstrend von 2,50%, ein Rententrend von 2,50% unterstellt. Die gesamten Pensionsverpflichtungen wurden von der PAG gegen eine marktübliche Bezahlung übernommen (Erfüllungsübernahme). Die entsprechende Forderung ist in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Die EFS geht weiterhin nicht von einer Bonitätseinschränkung der PAG aus. Andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend abgezinst. Vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Erträge für gegenüber den Kunden der EFS erbrachten Dienstleistungen werden im Posten "Umsatzerlöse" ausgewiesen. Zwischen der EFS und den ihr nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden sowohl im aktuellen Geschäftsjahr als auch im Vorjahr ausschließlich Geschäfte, denen marktübliche Bedingungen zugrunde lagen. Angabepflichten gemäß § 285 Nr. 21 HGB lagen dementsprechend nicht vor. Die Währungsumrechnung für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgt nach den Vorschriften des § 256a HGB. Die Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung werden netto in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden sind mit den EZB-Referenzkursen zum Jahresende umgerechnet. Alle Posten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die EFS macht von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern im aktuellen Jahresabschluss keinen Gebrauch. Erläuterungen zur Bilanz3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind täglich fällig. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelte es sich ausnahmslos um Forderungen gegenüber der EAA, die alleinige Gesellschafterin der EFS ist. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Erfüllungsansprüche aus der betrieblichen Altersvorsorge. 4. Guthaben bei Kreditinstituten Die EFS unterhält laufende Konten in Euro sowie im geringen Umfang in britische Pfund und US-Dollar. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 492 TEUR (Vorjahr 487 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Versicherungen. 6. Eigenkapital Die Kapitalrücklage entstand aus sonstigen Zuzahlungen der Gesellschafter. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 15. Juni 2021 wurden der Kapitalrücklage im Geschäftsjahr 2021 26,2 Mio. EUR entnommen und an die EAA gezahlt sowie der Bilanzverlust (31.12.2020) von 122,3 Mio. EUR mit der verbleibenden Kapitalrücklage von 128,3 Mio. EUR verrechnet. Nach dieser Entnahme und Verrechnung beläuft sich die Kapitalrücklage auf 6,0 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss für das aktuelle Geschäftsjahr beläuft sich auf 1.721 TEUR (Vorjahr 4.961 TEUR). Insgesamt beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 20223 damit 16.905 TEUR (Vorjahr 15.184 TEUR). 7. Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Rückstellungen für Restrukturierung.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erhöhten sich infolge zinsbedingter Effekte entsprechend des Pensionsgutachtens. 8. Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verpflichtungen in Verbindung mit Restrukturierungsmaßnahmen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern in Höhe von 4.118 TEUR (Vorjahr 5.692 TEUR). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 9. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden vollständig in Deutschland erzielt. 10. Sonstige betriebliche Erträge
11. Aufwendungen für bezogene Leistungen
12. Personalaufwand Aufgrund des vollständigen Abbaus der aktiven und beurlaubten Mitarbeiter sowie der erfolgten Auslagerungen beläuft sich der Personalaufwand im Jahr 2023 auf 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). 13. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Für von der EAA an die EFS erbrachte interne Services wurden 477 TEUR (Vorjahr 557 TEUR) aufgewendet, die unter den Verwaltungskosten erfasst werden. 14. Finanzergebnis Das Finanzergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt 0 TEUR (Vorjahr -56 TEUR). 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr fielen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 0,0 EUR an (Vorjahr 0 EUR). 16. Honorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer erhält für Abschlussprüfungsleistungen gemäß § 285 Nr. 17 HGB 23 TEUR (Vorjahr 55 TEUR). Sonstige Angaben 17. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 1.349 TEUR (Vorjahr 28.249 TEUR). 18. Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung, die Klaus Bremges im gesamten Jahr wahrgenommen hat, wird durch die EAA gestellt. Die Vergütung wird von der EAA anteilig der EFS belastet. Erfolgsorientierte Bezüge wurden nicht gezahlt. 19. Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:
20. Angaben zum Mutterunternehmen Die EFS gehört seit dem 4. April 2016 zu 100% der Ersten Abwicklungsanstalt, Düsseldorf. 21. Organe der Erste Financial Services GmbH Geschäftsführung der Erste Financial Services GmbH Klaus Bremges, Prokurist der Ersten Abwicklungsanstalt, Düsseldorf Alleiniger Geschäftsführer Aufsichtsrat der Erste Financial Services GmbH Der Aufsichtsrat der EFS wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 2. April 2020 aufgelöst. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)Es sind keine besonderen Vorkommnisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten
Düsseldorf, den 13. März 2024 Erste Financial Services GmbH Die Geschäftsführung Klaus Bremges Bericht des AufsichtsratsAufsichtsrat der Erste Financial Services GmbH Der Aufsichtsrat der EFS wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 2. April 2020 aufgelöst. sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 13. März 2024 Erste Financial Services GmbH Die Geschäftsführung Klaus Bremges Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Erste Financial Services GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Erste Financial Services GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erste Financial Services GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 19. März 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Marc Lilienthal, Wirtschaftsprüfer Jens-Oliver Steinkamp, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
40 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Vermittlung von Arbeitskräften
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Vermittlung von Arbeitskräften
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Vermittlungstätigkeiten für die Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Beteiligungsgesellschaften
Rettungs- und Krankentransportdienste
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Hotels (ohne Hotels garnis)
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen