Castellan Production GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Georg Castellan seit 3.4.2017 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Castellan AGKreuztal(vormals: München)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2011
Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2011
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2011
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011I. ALLGEMEINE ANGABENDie Castellan Aktiengesellschaft (AG) wurde am 25. August 2010 unter dem Namen Blitz 10-412 AG gegründet und am 11. Oktober 2010 in das Handelsregister des Amtsgerichts München, Abt. B, Nr. 18 82 43 eingetragen. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Januar 2011 wurde der Name der Gesellschaft in Castellan AG geändert und der Sitz von München nach Kreuztal verlegt. Die Eintragung beim Amtsgericht Siegen im Handelsregister B Nr. 94 14 erfolgte am 15. Februar 2011. Der Sitz der Gesellschaft ist in Kreuztal/Deutschland, Landstraße 20. Die Tätigkeit der Castellan AG ist die Entwicklung, Herstellung, Montage und der Vertrieb von technischen Geräten, insbesondere solcher für den öffentlichen Raum, wie z.B. Notrufsäulen, Informationssäulen, Elektroauto-Ladestationen, Notfall-Depots für Erste-Hilfe Materialien und automatische Defibrillatoren und ähnliche Produkte, die auch über Kommunikationseinrichtungen verfügen können, sowie Service und Wartung für derartige Produkte einschließlich des Betriebs eines Fernüberwachungssystems einschließlich eines Rechen-und Callcenters, sowie alle zur Erreichung dieses Zweckes sinnvollen, notwendigen und legalen Geschäfte. Die Castellan AG betreibt keine Geschäfte, die einer staatlichen Genehmigung bedürfen. Der von der Castellan AG aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee erstellt worden. In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung der Castellan AG werden einzelne Posten zusammengefasst, sofern dies zur Verbesserung der Klarheit beiträgt. Diese Posten werden dann im Anhang erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres fällig sind oder veräußert werden sollen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Im Vorjahr lag ein Rumpfgeschäftsjahr vom 5. Oktober bis 31. Dezember 2010 vor. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. II. NEUERUNGEN IN DER RECHNUNGSLEGUNG NACH IFRSFolgende Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen sind verpflichtend seit dem 1. Januar 2011 anzuwenden:
* Für Geschäftsjahre, die am oder nach
diesem Datum beginnen.
Die im Geschäftsjahr erstmals anzuwendenden Standards haben keine wesentliche Auswirkung auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Gesellschaft. Folgende Rechnungslegungsvorschriften wurden herausgegeben, sind aber noch nicht in Kraft getreten, weshalb noch keine Verpflichtung zur Anwendung besteht.
* Für Geschäftsjahre, die am oder nach
diesem Datum beginnen.
Die genannten Standards bzw. Interpretationen werden bei erstmaliger Anwendung voraussichtlich zu keiner wesentlichen Änderung der gegenwärtigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Gesellschaft führen. III. GRUNDLAGEN UND METHODEN DER RECHNUNGSLEGUNG SOWIE UNSICHERHEITEN AUFGRUND VON SCHÄTZUNGENAllgemein Der Jahresabschluss basiert auf dem Grundsatz historischer Anschaffungskosten. Im Jahresabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen. Immaterielle Vermögenswerte Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer über 3 bis 5 Jahre planmäßig linear abgeschrieben. Alle entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände besitzen eine begrenzte Nutzungsdauer. Sachanlagen Das gesamte Sachanlagevermögen unterliegt der betrieblichen Nutzung und wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen Nutzungsdauern zwischen 3 und 8 Jahren zugrunde. Vorräte Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren Netto-veräußerungswert bewertet. Finanzielle Vermögenswerte Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich aus Zahlungsmitteln bzw. Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Die Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt nach IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement). Demnach werden finanzielle Vermögenswerte in der Bilanz angesetzt, wenn der Gesellschaft ein vertragliches Recht zusteht, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von einer anderen Partei zu erhalten. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den nachstehenden Kategorien nach IAS 39, für die jeweils unterschiedliche Bewertungsregeln gelten. Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden. Rückstellungen Andere Rückstellungen werden für gegenwärtige Verpflichtungen gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einer künftigen wirtschaftlichen Belastung führen und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Bewertung der anderen Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets). Finanzielle Verbindlichkeiten Die finanziellen Verbindlichkeiten beinhalten ausschließlich originäre Verbindlichkeiten, die in der Bilanz angesetzt werden, wenn die Gesellschaft eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung abzüglich gegebenenfalls angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den originären Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Ertragsteuern werden die erhobenen Steuern auf den steuerpflichtigen Gewinn ausgewiesen. Die Ertragsteuern werden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen in der Höhe erfasst, wie sie voraussichtlich zu bezahlen sind. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND BILANZGEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG(1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 559.873,76 ergeben sich vollständig aus dem Vertrieb der eigenen Produkte. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt mit Übertragung der Chancen und Risiken der Produkte auf die Kunden. (2) Bestandsveränderung Die Bestandsveränderung ergibt sich wie folgt:
(3) Materialaufwand Der Materialaufwand beträgt im Berichtsjahr EUR 292.129,87 und umfasst die zur Produktion erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
(4) Personalaufwand Der Personalaufwand in Höhe von insgesamt EUR 15.961,46 setzt sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Im Jahresdurchschnitt war bei der Castellan AG ein Mitarbeiter angestellt. (5) Abschreibungen Die Abschreibungen in Höhe von insgesamt EUR 7.657,78 entfallen mit EUR 5.748,12 auf immaterielle Vermögenswerte und mit EUR 1.909,66 auf Sachanlagen. (6) sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 250.646,63 (i.Vj. EUR 5.626,05) setzten sich wie folgt zusammen:
(7) Ertragsteuern Die tatsächlichen Ertragsteuern im Berichtsjahr betragen EUR 7.515,00 und setzen sich wie folgt zusammen:
Latente Steuerabgrenzungen waren wie im Vorjahr nicht vorzunehmen, da sich keine Differenzen zwischen Steuer- und IFRS-Bilanz ergeben haben. Der erwartete Steuersatz 2011 der Gesellschaft liegt bei 30,28 %. Die Ursachen für den Unterschied zwischen dem erwarteten und dem ausgewiesenen Steueraufwand sowie dem erwarteten und dem effektiven Steuersatz stellen sich wie folgt dar:
BILANZ(8) Immaterielle Vermögenswerte Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2011 ergibt sich wie folgt:
(9) Sachanlagen Die Zusammensetzung und Entwicklung der Sachanlagen im Geschäftsjahr 2011 ergibt sich wie folgt:
(10) Vorräte Die Zusammensetzung der Vorräte zum Stichtag ergibt sich wie folgt:
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgewiesen. Wertberichtigungen auf einen niedrigeren Nettoveräußerungspreis waren nicht vorzunehmen. (11) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 83.232,48. Wertminderungen waren zum Stichtag nicht ersichtlich. Die Forderungen sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig. (12) sonstige Vermögenswerte Die sonstigen Forderungen in Höhe von EUR 36.150,14 entfallen im Wesentlichen auf Umsatzsteuer. Die Fälligkeit liegt innerhalb eines Jahres. (13) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von EUR 51.729,58 umfassen ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten. (14) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Castellan AG beträgt zum 31. Dezember 2011 EUR 50.000,00 und ist in 50.000 Stückaktien eingeteilt. Jede Aktie gewährt ein Stimmrecht. Von dem gezeichneten Kapital der Castellan AG in Höhe von EUR 50.000,00 waren zum 31. Dezember 2010 EUR 12.500,00 eingezahlt und der Restbetrag von EUR 37.500,00 ausstehend, aber noch nicht eingefordert. Die Einzahlung des Restbetrags von EUR 37.500,00 erfolgte am 11. Januar 2011 zu Gunsten der Castellan AG. (15) Rückstellungen Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Mit den entsprechenden Mittelabflüssen wird in der Folgeperiode gerechnet. (16) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag EUR 212.771,04 und sind innerhalb eines Jahres fällig. (17) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von EUR 21.561,00 umfassen ein Verrechnungskonto mit der Livenca AG, Starnberg. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. V. ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNGDie Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Liquidität) der Castellan AG im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse verändert haben. In Übereinstimmung mit IAS 7 (Statement of Cash Flows) wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Ermittlung des Cash Flows aus der operativen Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Das Ergebnis vor Steuern stellt den Aufsatzpunkt für die Kapitalflussrechnung dar. (18) Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit Der Brutto-Cash Flow zeigt den betrieblichen Ausgabenüberschuss vor jeglicher Mittelbindung. Im Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit wurden die Veränderungen im Working Capital und im übrigen Nettovermögen sowie sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge berücksichtigt. (19) Cash Flow aus Investitionstätigkeit Im Berichtsjahr erfolgten insgesamt Mittelabflüsse in Höhe von EUR 48.353,78 im Rahmen der Investitionstätigkeit. (20) Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich in voller Höhe aus der restlichen Einzahlung des Gründungskapitals durch die Gesellschafter. VI. SONSTIGE ANGABENEreignisse nach dem Bilanzstichtag Der Vorstand hat am 11. April 2012 in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage um EUR 417,00 auf EUR 50.417,00 beschlossen. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt. § 5 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) der Satzung ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 11. April 2012 geändert. Des Weiteren hat der Vorstand am 4. Mai 2012 in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals 2012/I mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage um EUR 418,00 auf EUR 50.835,00 beschlossen. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt. § 5 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) der Satzung ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 4. Mai 2012 geändert. Weitere Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen Die Livenca AG (Gesellschafterin) erbrachte Serviceleistungen für die Gesellschaft in Höhe von TEUR 18. Gegenüber der Livenca AG bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 21. Organe der Gesellschaft Mitglieder des Vorstands:
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Honorare des Abschlussprüfers Die im Geschäftsjahr 2011 als Aufwand erfassten Honorare des Abschlussprüfers gliedern sich wie folgt:
Kreuztal, den 22. Juni 2012 Castellan AG Dr. Holger Friedrich, Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Hagemann, Vorstand |
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