Pocher Entertainment GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Prenger seit 5.2.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung Deutsche Sporthilfe | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Sporthilfe GmbHFrankfurt am MainVerkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktivascroll
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Anhang 2016I. Allgemeine AngabenAllgemeine Erläuterungen Die Deutsche Sporthilfe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 23717) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 274a, 276 und 288 HGB für kleine Kapitalgesellschaften wurde zulässigerweise durch eine verkürzte Bilanz und den Verzicht auf bestimmte Angaben im Anhang teilweise Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Änderungen durch das BilRUGIm Berichtsjahr wurden die Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden durch das BilRUG wie folgt geändert: In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Zwischenergebnis „Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit“ gestrichen und der Posten „Ergebnis nach Steuern“ eingefügt. Zudem werden die Erträge aus der Weiterberechnung der Aufwendungen aus der Deutschland-Tour nach BilRUG seit dem Berichtsjahr unter den Umsatzerlösen – und nicht wie im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen - ausgewiesen (T€ 134; Vorjahr T€ 169). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die zugegangenen Ausstattungen für die Deutschland-Tour im veränderten Format werden seit 2014 gemäß der voraussichtlichen Dauer der im Auftrag der Stiftung Deutsche Sporthilfe durchgeführten Deutschland-Tour bis Ende 2016 abgeschrieben. Die Dauer der Deutschland-Tour wurde in 2016 vom Auftraggeber DSH bis Ende 2018 verlängert. Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde die Nutzungsdauer entsprechend angepasst und bis Ende 2018 verlängert. Die Nutzungsdauer des übrigen Sachanlagevermögens beträgt zwischen drei und fünf Jahre. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüterwird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. III. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt: scroll
Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden in 2014 auf € 1 wertberichtigt und betrafen 13,33%ige Anteile an der Deutschen Sportlotterie gemeinnützige GmbH, Wiesbaden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 0 (Vorjahr T€ 6), Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Beratungsleistungen an die Gesellschafterin DSH in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 8) sowie Forderungen gegen das Finanzamt aus Gewerbesteuer und Kapitalertragsteuer von T€ 15 (Vorjahr T€ 11). Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen aus Darlehen an die DSL (Nominalwert T€ 400) und Zinsforderungen aus gewährten Darlehen (T€ 2) wurden in 2014 vorsorglich zu 100% wertberichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten Der Posten beinhaltet eine Tagesgeldanlage (T€ 453; Vorjahr T€ 453), laufenden Bankguthaben (T€ 133; Vorjahr T€ 163) sowie einen Kassenbestand (T€ 2; Vorjahr T€ 1). Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich aus dem unveränderten Stammkapital (T€ 26), dem Gewinnvortrag (T€ 371) sowie aus dem Jahresüberschuss (T€ 13) zusammen. In 2016 wurde keine Ausschüttung an die Gesellschafterin vorgenommen (Vorjahr T€ 0). Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von T€ 1 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 10. Juni 2016 in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen Rechts- und Steuerberatungskosten (T€ 7; Vorjahr T€ 7) sowie Prüfungskosten für den Jahresabschluss 2016 (T€ 12; Vorjahr T€ 6). Im Vorjahr waren zudem personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 15 ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 8; Vorjahr T€ 9), Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (T€ 185; Vorjahr T€ 226) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T€ 0; Vorjahr T€ 6). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen mit T€ 86 (Vorjahr T€ 55) Umsatzsteuerverbindlichkeiten aus Organschaft, sonstige Leistungen mit T€ 11 (Vorjahr T€ 10) und im Übrigen Lieferungen und Leistungen im Rahmen der Deutschland Tour (T€ 88; Vorjahr T€ 161). Die sonstigen Verbindlichkeiten im Vorjahr resultierten aus Lohnsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (T€ 0; Vorjahr T€ 6). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungRohergebnis Das Rohergebnis (T€ 104; Vorjahr T€ 150) setzt sich aus Einnahmen aus der Werbekampagne Deutschland-Tour (T€ 222; Vorjahr T€ 230), der Vergütung aus der Beratung und Betreuung von Glücksspielen (T€ 50; Vorjahr T€ 50), den Einnahmen aus Kooperationen und Lizenzen (T€ 30; Vorjahr T€ 30), den Erträgen aus der Kostenweiterbelastung für die Deutschland-Tour (T€ 134; T€ 169), den Erträgen aus der Durchführung der Deutschland-Tour (T€ 20; Vorjahr T€ 20), den Erlösen aus dem Verkauf von Anlagevermögen (T€ 0; Vorjahr T€ 1), den übrigen Erträgen (T€ 20; Vorjahr T€ 57) abzüglich den Aufwendungen für bezogene Leistungen (T€ 372; Vorjahr T€ 406) zusammen. Abschreibungen Die Abschreibungen (T€ 10; Vorjahr T€ 19) betreffen die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierunter sind sonstige Honorare (T€ 19; Vorjahr T€ 19), Wertberichtigungen auf Zinsforderungen (T€ 8), weiterbelastete Personalkosten der DSH (T€ 5; Vorjahr T€ 4), Raumkosten (T€ 4; Vorjahr T€ 4), Reisekosten (T€ 1; Vorjahr T€ 2) und sonstige Aufwendungen (T€ 11; Vorjahr T€ 11) zusammengefasst. Zinserträge Die Zinserträge resultieren hauptsächlich aus dem Darlehensvertrag mit der DSL für das Geschäftsjahr. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Berichtsjahr ergibt sich per Saldo ein Steuerertrag von T€ 1 (Vorjahr per Saldo Steueraufwand von T€ 7). Darin sind Steueraufwendungen für das Geschäftsjahr von T€ 2 sowie periodenfremde Steuererträge für Vorjahre von T€ 3 enthalten. V. Ergänzende AngabenGegenüber der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von etwa T€ 250 aufgrund einer Innenausgleichsvereinbarung für den Fall, dass der sog. Sicherungs-Fonds im Falle eines Überplanspiels der Lotterie nicht ausreichen sollte, um beispielsweise Gewinne auszuzahlen. Die DSL-Gesellschafter haben sich gemäß § 10 des Beteiligungsvertrages vom 20. September 2013 verpflichtet, anteilig den Sicherungs-Fonds darlehnsweise zu finanzieren (T€ 188). Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. April 2014 und mit neuem Beteiligungsvertrag vom 6. November 2014 wurde die Verpflichtung zur anteiligen Finanzierung des Sicherungs-Fonds je Gesellschafter um T€ 62,5 auf insgesamt T€ 250 erhöht. Daneben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 28 aus Leasingverträgen für zwei Kraftwagen. Alleinige Gesellschafterin ist die Stiftung Deutsche Sporthilfe, Frankfurt am Main. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2016 waren:
Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 4. Juli 1994 wurde zunächst von der Bestellung eines Beirats gemäß § 9 des Gesellschaftervertrags abgesehen. Zum Bilanzstichtag bestanden Beteiligungen an folgenden Unternehmen: scroll
VI. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Herr Jörg Adami übernimmt zum 01.04.2017 vertraglich zwischen der Sporthilfe Stiftung und der GmbH geregelte Beratungs- und Organisationsaufgaben. Er erhält einen neuen Anstellungsvertrag mit Entgeltregelung.
Frankfurt am Main, den 11. August 2017 Jörg Adami |
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