NSHC GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Geene seit 7.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Mech. Baumwoll-Spinnerei & Weberei Bayreuth AG | 42.50% |
| 7.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Arnold Kock Textil GmbHSteinfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 20091. Geschäftsverlauf 2009Allgemeine Lage Die im Jahre 2008 beschlossene Liquidierung der Tochtergesellschaft Ardeleana Home Textiles S.R.L. in Satu Mare / Rumänien wurde durchgeführt. Es befand sich lediglich noch eine Konfektion mit ca. 80 Mitarbeitern am Standort RO-Satu Mare. Nach Abschreibung der Beteiligung an der Ardeleana Home Textiles sowie auch der nicht werthaltigen Forderungen wurde ein Großteil der Restrukturierung abgeschlossen. Für das Kalenderjahr 2009, welches noch als Restrukturierungsjahr für die Arnold Kock Textil GmbH gilt, wurden die Sanierungsmaßnahmen nahezu vollständig abgeschlossen. Korrekturen müssen noch - insbesondere in den Bereichen Personal, Gesellschaftsrecht und Kapital - vorgenommen werden. Es bestanden Überlegungen, nach Abschluss des Kalenderjahres 2009 für das Unternehmen Arnold Kock Textil GmbH eine neue Bilanzstruktur zu entwickeln, die das entstandene Negativkapital ausgleicht. Die für das Jahr 2009 prognostizierte positive Entwicklung trat für die Firma Arnold Kock Textil nicht ein. Insbesondere die anhaltende Wirtschaftskrise und die Insolvenzen von Großkunden im Handelsbereich haben dem Unternehmen erhebliche Umsatzverluste zugefügt. Ein positiver Effekt war allerdings die Erschließung neuer Geschäftsfelder, insbesondere die Konzentration auf hochwertige Damaste und Objekttextilien, welche schrittweise umgesetzt wurde. Konjunktur Die Wirtschaftskrise, die bereits zum 2. Halbjahr 2008 eingesetzt hat, hat sich weiterhin negativ auf das Heimtextiliengeschäft ausgewirkt. Insbesondere das Geschäft mit Kaufhäusern, Versendern und Fachhandelsmärkten hat sich sehr unbefriedigend entwickelt. Entsprechende Umsatzeinbußen mussten hingenommen werden. Umsatz und Auftragsbestand Gegenüber dem Jahr 2008 sank der Umsatz auf € 26.356.774,40. Der Rohertrag sank auf EUR 4.477.100,76. Der Auftragsbestand zum 31.12.09 betrug € 7.820.311. Produktion und Beschaffung Die Arnold Kock Textil GmbH konzentrierte sich bei der Beschaffung von Heimtextilien, insbesondere für das Aktionsgeschäft, auf kostengünstige Länder wie Pakistan, Indien, Türkei, Ägypten usw. Am Standort Steinfurt-Borghorst wurden ausschließlich hochwertige Damastartikel in der eigenen Jacquard-Weberei produziert. Die Jacquard-Weberei konnte jedoch nur teilweise ausgelastet werden. Für alle anderen Artikel ergab sich ein 100 %iger, weltweiter Zukauf von Heimtextilien unter Einbeziehung unserer Qualitätssicherung und Reisetechniker, so dass die geforderten, hohen Qualitätsstandards sichergestellt werden. Der Import bezog sich in erster Linie auf Bettwäsche, Frottierwäsche, Frottierbekleidung, Operationstextilien und Bettwäsche für Anstalten. Darüber hinaus wurde das Artikelsortiment durch Hygiene- und Inkontinenzartikel erweitert. Investitionen Im Geschäftsjahr 2009 wurden Investitionen für die Weberei getätigt. Sie ist auf dem neuesten Stand der Technik. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Neben der Hausbank (Commerzbank AG) wurden Auftragsfinanzierungen auch mit der Sparkasse in Bremerhaven durchgeführt. Zinssicherungs- und Devisentermingeschäfte wurden für den notwendigen Finanzierungsbedarf langfristig abgeschlossen. 2. Darstellung der LageVermögenslage Aufgrund der Abschreibungen des Jahres 2008 und des Jahresfehlbetrages des Jahres 2009 in Höhe von € 4.861.527,56 wies die Kapitalseite der Passiva eine Unterdeckung von € 11.410.375,29 aus. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird über einen Rangrücktritt der Daun & Cie. zugunsten aller Gläubiger in Höhe von 7 Mio. € nicht mehr ausgeglichen. Ertragslage Die negative Ertragslage des Jahres 2009 musste durch Umsatzausfälle sowie Nichtanpassung der Personalkosten und Abschreibungen auf Lagerbewertungen hingenommen werden. 3. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungRisiken bestehen im Finanzbereich aufgrund von Zinssicherungsgeschäften auf €-Basis sowie Auftragsfinanzierungsgeschäften auf CHF-Basis. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das Kalenderjahr 2010 war erneut mit einem schwierigen Marktumfeld zu rechnen. Die Verknappung der Baumwolle auf dem Weltmarkt hat zu enormen Preissteigerungen des Rohstoffes geführt. Es war davon auszugehen, dass die steigenden Rohstoffpreise nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können. Die daraus resultierenden sinkenden Roherträge können voraussichtlich auch nicht durch Kosteneinsparungen kompensiert werden. Anfang April 2010 wurde von der Sparkasse in Bremerhaven die dortige Kreditlinie des Unternehmens, die zur Finanzierung des Umlaufvermögens diente, gekündigt. Da es nicht gelungen ist, in dem vorgegebenen Zeitraum das Unternehmen neu zu finanzieren, hat der Geschäftsführer der Arnold Kock Textil GmbH, Herr Hans-Bernd Geene aus Stadtland, unter dem 28.04.2010 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Arnold Kock Textil GmbH gestellt. Diesen hat er mit drohender Zahlungsunfähigkeit begründet. Mit Beschluss vom gleichen Tage hat das Amtsgericht Münster - Insolvenzgericht - den Unterzeichner unter anderem unter Anordnung eines Zustimmungsvorbehaltes zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der Arnold Kock Textil GmbH bestellt. Unter dem 01.07.2010 wurde der Unterzeichner im Rahmen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum Insolvenzverwalter der Arnold Kock Textil GmbH ernannt. Das Unternehmen der Schuldnerin wird seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Insolvenzverfahren fortgeführt, um es nach erfolgter Sanierung an einen Investor verkaufen.
Coesfeld, 21.06.2011 Rechtsanwalt Ralph Schmid, als Insolvenzverwalter Bilanz zum 31. Dezember 2009AKTIVSEITE
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
|
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| EUR |
2009
EUR |
2008
TEUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 26.356.774,40 | 44.265 | |
| 2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 2.059.921,73 | 24.296.852,67 | 748 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 196.645,48 | 531 | |
| 24.493.498,15 | 44.048 | ||
| 4. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 18.917.880,10 | 36.879 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 1.098.517,29 | 20.016.397,39 | 427 |
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 3.069.736,26 | 3.553 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 590.319,97 | 3.660.056,23 | 658 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 421.355,60 | 378 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.988.595,82 | 3.484 | |
| - 3.592.906,89 | - 1.331 | ||
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.925,34 | 384 | |
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 7.458,00 | 3.159 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.218.608,08 | 1.220.140,74 | 1.214 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | - 4.813.047,63 | - 5.320 | |
| 12. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 5.173 | |
| - 4.813.047,63 | - 10.493 | ||
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 9.798,47 | 276 | |
| 14. Sonstige Steuern | 38.681,46 | 48.479,93 | 31 |
| 15. Jahresfehlbetrag | 4.861.527,56 | 10.800 |
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den Vorschriften in §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang anstatt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht.
Die Bewertungen erfolgten unter der Going-Concern-Annahme.
Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und um lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer gekürzt.
Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet, dabei wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Entsprechend der steuerlichen Regelung (§ 7 Absatz 1 Satz 4 EStG) wurde die Abschreibung für die angeschafften oder hergestellten beweglichen Anlagegüter beginnend vom Monat der Anschaffung oder Herstellung ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter sind im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben worden.
Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen oder einem niedrigeren Wert, sofern dieser geboten oder zulässig ist, angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der zugehörigen Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs wurden nicht berücksichtigt. Die Bewertung entspricht grundsätzlich den Grundsätzen der §§ 255 Abs. 2 und 253 Abs. 3 HGB.
Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert aktiviert. Wertberichtigungen zu den Forderungen sind gebildet, soweit sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.
Das gezeichnete Kapital wurde nach § 283 HGB (i.d.F. vor BilMoG) mit dem Nennbetrag angesetzt.
Der Sonderposten mit Rücklageanteil wird entsprechend der Nutzungsdauer der angeschafften Anlagegüter aufgelöst.
Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben wir mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag sind berücksichtigt.
Es werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen gehalten:
S.C. Ardeleana Home Textiles S.R.L., Satu Mare, Rumänien
Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 3.005 und wird zu 100 % von uns gehalten. Der Jahresabschluss 2009 weist einen Jahresfehlbetrag von TEUR 3.145 und ein Eigenkapital von TEUR -7.214 aus.
Arnold Kock Textil s.r.o., Bratislava, Slowakei
Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) in Höhe von TEUR 5 wird unverändert zu 100 % von uns gehalten. Der Jahresabschluss 2009 weist einen Jahresüberschuss von TEUR 1 und ein Eigenkapital von TEUR -1 aus.
Texicom a.S., Ruzomberok, Slowakei
Die Beteiligung an dieser Gesellschaft umfasst 51 % der Anteile, diese wurden uns für EUR 1 übertragen. Im Dezember 2005 hat die Texicom a.S. den Antrag auf Eröffnung der Insolvenz gestellt.
Die Position sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aufgrund eines Erstattungsanspruchs an Mineralölsteuer in Höhe von TEUR 16, ein Körperschaft- steuererstattungsanspruch für 2008 in Höhe von TEUR 24 und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 132.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
In der aktiven Rechnungsabgrenzung ist die Abgrenzung der Versicherungsprämie für zwei Zinssicherungsgeschäfte in Höhe von TEUR 28 enthalten.
Das Eigenkapital der Gesellschaft besteht aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 2.000, der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 2.000 und dem Bilanzverlust.
Die sonstigen Rückstellungen wurden unter anderem gebildet für drohende Verluste (TEUR 1.605), Urlaubsverpflichtungen (TEUR 26), für Garantierückstellungen und Reklamationen (TEUR 52), für Abfindungen (TEUR 70) und für Boni, Skonti (TEUR 51).
Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten gehen aus nachstehender Übersicht hervor:
|
unter 1 Jahr
TEUR |
über 5 Jahre
TEUR |
insgesamt
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.068.519,69 | 0,00 | 8.068.519,69 |
| (Vorjahr: | 8.884.321,55 | 0,00 | 8.884.321,55) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.715.551,26 | 0,00 | 1.715.551,26 |
| (Vorjahr: | 515.445,37 | 0,00 | 515.445,37) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 9.173.593,59 | 0,00 | 9.173.593,59 |
| (Vorjahr: | 0,00 | 9.100.917,58 | 9.100.917,58) |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| (Vorjahr: | 388.525,76 | 0,00 | 388.525,76) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 248.550,90 | 0,00 | 248.550,90 |
| (Vorjahr: | 788.350,39 | 0,00 | 788.350,39) |
| -davon aus Steuern | 32.343,78 | 0,00 | 32.343,78 |
| (Vorjahr: | 563.260,86 | 0,00 | 563.260,86) |
| -davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| (Vorjahr: | 97,90 | 0,00 | 97,90) |
| Gesamt | 19.206.215,44 | 0,00 | 19.206.215,44 |
| (Vorjahr: | 10.576.643,07 | 9.100.917,58 | 9.677.560,65) |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Daun & Cie. AG in Höhe von TEUR 9.115 enthalten.
Der Posten sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet unter anderem zu entrichtende Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 50.
Die Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von TEUR 32 aus der Lohnsteuer für den Monat Dezember 2009.
Der Ausweis betrifft die Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Bürgschaften in Höhe von TEUR 10 für unser Aufschubkonto beim Zollamt Münster.
Die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse verminderten sich um TEUR 17.908 auf TEUR 26.357.
Die Umsatzerlöse wurden mit Kunden in den folgenden Ländern erzielt:
| TEUR | |
| Deutschland | 24.672 |
| Österreich | 882 |
| Schweiz | 242 |
| Großbritannien | 143 |
| Dänemark | 123 |
| Niederlande | 71 |
| Griechenland | 43 |
| Slowenien | 42 |
| Ungarn | 42 |
| Schweden | 35 |
| Spanien | 24 |
| Irland | 19 |
| Portugal | 9 |
| Italien | 4 |
| Luxemburg | 3 |
| Belgien | 2 |
| Polen | 1 |
Dies entspricht einer Exportquote von 6,39 %.
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Weiterberechnungen in Höhe von TEUR 47 an Ardeleana, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 18 sowie Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 53.
Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde im Berichtsjahr mit TEUR 13 aufgelöst.
Als derivative Finanzinstrumente werden Zinsswaps, Zinscaps und Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Zinsänderungs- und Währungsrisikos - im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Finanzierung des Liefer- und Leistungsverkehr mit ausländischen Lieferanten - eingesetzt. Die Kontrakte werden nur über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:
|
Nominalbetrag 31.12.2009
in TEUR |
Marktwerte 31.12.2009
in TEUR |
|
| Zinsswaps | 15.000 | - 1.156 |
| Devisentermingeschäfte | 128 | - 2 |
Der aufgrund des Swapgeschäftes drohende Verlust wurde zum 31. Dezember 2009 in Höhe von TEUR 1.605 bilanziell berücksichtigt.
Organe der Gesellschaft
Zum Geschäftsführer ist Herr Bernd Geene bestellt.
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Arbeitnehmer
Auf Basis Ganztagsbeschäftigung betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl:
| 2009 | 2008 | |
| gewerbliche Mitarbeiter | 38 | 45 |
| Angestellte | 39 | 46 |
| Auszubildende | 5 | 5 |
Grundstücke und Fabrikgebäude sind von der Daun & Cie. Aktiengesellschaft gemäß Mietvertrag vom 07.01.2004 gemietet. 2009 wurde ein Mietzins von TEUR 288 gezahlt, der Mietvertrag läuft bis 2013.
Aus Leasingverträgen ergeben sich Verpflichtungen in Höhe von TEUR 109.
Muttergesellschaft
An der Arnold Kock Textil GmbH i.I. ist die Mechanische Baumwollspinnerei & Weberei Bayreuth AG, Bayreuth mit 42,5 % und die ATLAS Textil Verwaltungs GmbH, Rastede, mit 7,5 % beteiligt.
Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, erstellt die Daun & Cie. Aktiengesellschaft, Rastede. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht Westerstede unter HRB 6074 hinterlegt.
Coesfeld, 21. Juni 2011
Rechtsanwalt Ralph Schmid, als Insolvenzverwalter
Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
| Kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|
Stand 01.01.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand 31.12.2009
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögengegenstände | ||||
| - Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 220.228,33 | 6.392,25 | 0,00 | 226.620,58 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 605.287,85 | 16.267,05 | 0,00 | 621.554,90 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.030.883,21 | 349.386,92 | 0,00 | 1.380.270,13 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 603.854,63 | 47.437,39 | 31.767,24 | 619.524,78 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 70.790,00 | 0,00 | 70.790,00 |
| 2.240.025,69 | 483.881,36 | 31.767,24 | 2.692.139,81 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| - Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.166.550,00 | 0,00 | 0,00 | 3.166.550,00 |
| 5.626.804,02 | 490.273,61 | 31.767,24 | 6.085.310,39 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|
Stand 01.01.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand 31.12.2009
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögengegenstände | ||||
| - Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 114.626,33 | 24.867,25 | 0,00 | 139.493,58 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 107.685,85 | 52.531,05 | 0,00 | 160.216,90 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 564.656,89 | 258.097,24 | 0,00 | 822.754,13 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 308.615,31 | 85.860,06 | 22.983,92 | 371.491,45 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 980.958,05 | 396.488,35 | 22.983,92 | 1.354.462,48 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| - Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.159.089,00 | 7.458,00 | 0,00 | 3.166.547,00 |
| 4.254.673,38 | 428.813,60 | 22.983,92 | 4.660.503,06 | |
| Buchwerte | ||
|
Stand 31.12.2009
EUR |
Stand 31.12.2008
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögengegenstände | ||
| - Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 87.127,00 | 105.602,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 461.338,00 | 497.602,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 557.516,00 | 466.226,32 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 248.033,33 | 295.239,32 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 70.790,00 | 0,00 |
| 1.337.677,33 | 1.259.067,64 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| - Anteile an verbundenen Unternehmen | 3,00 | 7.461,00 |
| 1.424.807,33 | 1.372.130,64 | |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Arnold Kock Textil GmbH i.I. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einschränken zu wollen weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft am 28. April 2010 einen Insolvenzantrag gestellt hat. Mit Beschluss des Amtsgerichts Steinfurt vom 1. Juli 2010 wurde daraufhin das Insolvenzverfahren eröffnet. Der vom Amtsgericht bestellte Insolvenzverwalter geht von der Fortführung des Unternehmens aus und wurde in der Gläubigerversammlung am 3. September 2010 beauftragt, das Vermögen der Gesellschaft zu erhalten und das Unternehmen zu sanieren.
Oldenburg, 30. Juni 2011
PKF
UNITESTA
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ppa. Kessing, Wirtschaftsprüfer
Schröder, Wirtschaftsprüfer
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