Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 7536
Vorher
BWS Technologie GmbH
Eingetragen
21.12.1989
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb von und der Handel mit technischen Maschinen, Maschinenteilen, Geräten, Apparaten und Betriebsvorrichtungen aller Art, die Ausführung technischer Dienstleistungen sowie die Betreibung der mit diesen Zwecken zusammenhängenden Forschung und Entwicklung. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte vornehmen und alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Sie kann im Rahmen des Gegenstandes des Unternehmens auch Betriebe und Zweigniederlassungen an anderen Orten des In- und Auslandes errichten, Beteiligungen erwerben und Unternehmensverträge abschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Rüdiger Georg Dietrich MackenthunSinteri Beteiligungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.586.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Buckau-Wolf GmbH

Grevenbroich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 31.12.2023

Buckau-Wolf GmbH, Grevenbroich

1. Grundlagen der Gesellschaft

Buckau-Wolf GmbH ist ein langjährig im Markt etabliertes, mittelständisches Unternehmen des Maschinen- und Apparatebaus. Unter der Marke Supraton werden Hochschermischer für vielfältige Abnehmerindustrien, unter der Marke Suprajet Substrataufbereitungsanlagen für die Biogasindustrie und unter der Marke Buckau-Wolf Produkte für Kunden der Zuckerindustrie entwickelt, produziert und weltweit vertrieben. Buckau-Wolf und Supraton sind seit Jahrzehnten im Markt eingeführt und den Kunden ein Begriff. Als Einzelauftragsfertiger umfasst das Leistungsprogramm sowohl die Lieferung neuer, kundenspezifischer Maschinen als auch den Umbau oder die Reparatur von Bestandsmaschinen sowie deren Belieferung mit Ersatzteilen. Unsere Kunden sind in der Regel international oder regional führende Konzerne, die seit Jahrzehnten auf die Qualität von Erzeugnissen von Buckau-Wolf vertrauen. Unsere Produkte sind hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Deshalb kommt der Qualität unserer Erzeugnisse, auch nach Jahrzehnten im Einsatz, eine sehr hohe Bedeutung zu. Ziel ist es, das Unternehmen beständig weiterzuentwickeln, um auch in Zukunft ein kompetenter, verlässlicher Partner unserer Kunden zu sein.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Vergleich zum Vorjahr entwickelte sich im Berichtsjahr die reale Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union rückläufig; war sie insgesamt noch schwach positiv, schrumpfte die Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland leicht. Gründe hierfür war die insgesamt schwache Entwicklung des Welthandels, die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank EZB und die hohe Unsicherheit aufgrund geopolitischer Risiken. Die von der EZB bis September 2023 durchgeführte mehrfache Anhebung der Zinssätze führte zu einer restriktiveren Kreditvergabe und einem Rückgang der Kreditnachfrage. In Folge wurde, wie beabsichtigt, eine Umkehr des Preisauftriebs im Euro-Raum erreicht, so dass von weiteren Anhebungen der Zinssätze Abstand genommen wurde. Die bestehenden geopolitischen Risiken wie der ungerechtfertigte Krieg Russland gegen die Ukraine sowie der erneut aufbrechende Konflikt im Nahen Osten führten bei Unternehmen und privaten Haushalten zu einer hohen Unsicherheit, die sich dämpfend auf das Wirtschaftswachstums auswirkte. Dennoch erreichte die Arbeitslosenquote im Euro Raum den niedrigsten Stand seit der Einführung des Euro.

Diese Entwicklung spiegelt auch im deutschen Maschinenaußenhandel wieder; während die Ausfuhr im Berichtszeitraum nominal um 5,9% gesteigert werden konnte, stagnierte sie real mit -0,7%. Der Export schwächte sich im Laufe des Jahres ab.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

In diesem von Stagnation geprägten gesamtwirtschaftlichen Umfeld erzielte die Gesellschaft einen guten Geschäftsverlauf. Die Gesamtleistung, lag nominal und real über der des Vorjahres und geringfügig unterhalb der Erwartung. Der Auftragseingang lag oberhalb des Vorjahres, aber geringfügig unterhalb der Erwartung zu Beginn des Berichtsjahres. Grund hierfür waren Aufträge, deren Eingang nicht mehr bis zum Ende des Berichtsjahres, sondern erst im ersten Quartal des aktuellen Jahres, verbucht werden konnten.

Die Exportquote betrug 81,4 Prozent.

2.2.1. Produktion

Wie in den Vorjahren musste sich die Produktion den unterjährigen Schwankungen der Nachfrage flexibel anpassen. Die Produktionsanlagen wurden entsprechend den Anforderungen regelmäßig dem technischen Standard angepasst. Die Verfügbarkeit der Maschinen war planmäßig. Das Leistungsspektrum der zerspanenden Bearbeitung konnte durch die vollständige Inbetriebnahme eines im Vorjahr angeschafften Bearbeitungszentrums deutlich gesteigert werden.

Das Unternehmen verfügt über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. Abweichungen werden regelmäßig erfasst, ausgewertet, Korrekturmaßnahmen eingeleitet und umgesetzt.

2.2.2. Beschaffung

Bei der termin- und qualitätsgerechten Beschaffung kam es zu einer Normalisierung im Vergleich zu den Vorjahren, die stark von der Pandemie, dem Hochwasser in Teilen Deutschlands und der Invasion Russlands in der Ukraine betroffen waren. In Fällen, in denen sich die Zusammenarbeit mit Lieferanten nicht befriedigend entwickelt hat oder um Abhängigkeiten zu verringern, wurden Maßnahmen zur Qualifizierung neuer Lieferanten eingeleitet und umgesetzt werden. Das Beschaffungsrisiko konnte weiter reduziert werden. Grundsätzlich bestehen die Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten mehrheitlich seit mehreren Jahren; entsprechend ist die Zusammenarbeit von partnerschaftlichem Interesse geprägt.

2.2.3. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen oberhalb der Abschreibungen vorgenommen.

2.2.4. Personal- und Sozialbereich

Der Personalstand unterlag keinen wesentlichen Veränderungen.

Für Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen gelten gesetzliche und freiwillige Bedingungen. Das Unternehmen bietet den Mitarbeitern die Teilnahme an einem Altersversorgungsmodell an.

Der Unfallschutz entspricht den gesetzlichen Bestimmungen.

2.2.5. Umweltschutz

Der Umweltschutz beschränkt sich auf die ordnungsgemäße Verwertung und Beseitigung von Abfällen über einen externen Entsorgungsdienstleister. Altlasten sind nicht vorhanden.

2.2.6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2023 waren keine wettbewerbs- oder kartellrechtlichen Vorgänge zu verzeichnen. Die Rechtsform der Gesellschaft blieb unverändert.

2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ergebnis

Das Unternehmen erzielte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 792 TEUR (Vorjahr: TEUR 646) und einen Cash Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) von 994 TEUR (Vorjahr: 787 TEUR).

Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage

Die Eigenkapitalquote betrug 38 Prozent.

Das Vorratsvermögen unter Berücksichtigung der Anzahlungen lag über dem des Vorjahres.

Derzeit wird ein Bankkredit zur Finanzierung des Erwerbs einer Drehmaschine in Anspruch genommen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

3.1. Risikobericht

Ziel des Risikomanagements ist es, große geschäftsgefährdende Risiken zu vermeiden und die kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen. Das Unternehmen verfügt über eine branchenübliche und an die Unternehmensgröße angepasste Aufbau- und Ablauforganisation. Die Geschäftsführung verfügt über geeignete Instrumente zur Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken. Die Risiken werden kontinuierlich überwacht. Die Geschäftsführung erhält periodisch und im Bedarfsfall auch außerperiodisch Mitteilungen über sich ändernde kritische Größen und Kennziffern.

Bei Großaufträgen wird die Abwicklung in der Regel durch eine spezielle Projektleitung und laufende Berichte an die Geschäftsführung unterstützt. Außerdem finden ständig Marktbeobachtungen über Entwicklungen auf den einzelnen Einkaufs- und Absatzmärkten statt. Rohstoffpreisschwankungen spielen eine untergeordnete Rolle. Wir fakturieren überwiegend in Euro; Schwankungen der Weltwährungen betreffen uns daher allenfalls mittelfristig. Das Forderungsausfallrisiko bewegt sich auf einem niedrigen Niveau, da Anzahlungen bei Auftragsannahme die Regel sind.

Insgesamt sind die Risiken der Gesellschaft überschaubar. Eine Gefährdung des Fortbestandes des Unternehmens ist nicht erkennbar.

3.2. Chancenbericht

Wie die Vergangenheit zeigt, hängt die Geschäftsentwicklung des Unternehmens stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und damit von der Entwicklung des allgemeinen Geschäftsklimas ab. Liegt diese über den ursprünglichen Erwartungen, ist von einer entsprechenden Entwicklung des Auftragseingangs auszugehen.

Darüber hinaus ergeben sich Chancen, wenn neue Produkte oder Weiterentwicklungen im Markt eingeführt werden oder die Produktivität gesteigert und die Herstellkosten gesenkt werden können. An der Verbesserung der Produkte und Abläufe arbeitet das Unternehmen kontinuierlich.

3.3. Prognosebericht

Auf seiner ersten Sitzung zu Beginn des Jahres 2024 beschloss der EZB-Rat, die Leitzinssätze unverändert zu belassen. Bei einer weiter rückläufigen Inflationsrate ist frühestens Mitte des Jahres 2024 mit einer Lockerung der Geldpolitik zu rechnen. Ob diese bereits im laufenden Jahr zu einer Belebung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität führen wird, ist unsicher. Daher wird die Nachfrage in weiten Teilen des Jahres auch weiterhin durch die restriktiven Finanzierungsbedingungen gedämpft. Sollten es im Jahresverlauf zu verstärkten geopolitischen Spannungen, vor allem im Nahen Osten, kommen, in deren Folge ein deutlicher Anstieg der Fracht- und der Energiekosten die Inflation in die Höhe treibt, wird die EZB vermutlich in diesem Jahr nicht mit der Lockerung der Geldpolitik beginnen. Im November des Jahres wird der nächste Präsident der USA gewählt. Bereits im Vorfeld zeichnet sich ab, dass der Bewerber der republikanischen Partei Entscheidungen beider Kammern beeinflusst; es ist daher nicht davon auszugehen, dass die derzeitige Administration neue weitreichende Gesetzgebungsinitiativen durchsetzen kann. Inwieweit dies Auswirkungen auf die finanzielle Unterstützung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und damit auf den Kriegsverlauf hat, kann aktuell nicht abgeschätzt werden. Erwartet wird, dass die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland wieder geringfügig zulegen wird und sich demzufolge die Wachstumsrate der EU weiter verbessert, aber nur auf ein insgesamt unbefriedigendes, niedriges Niveau. Mit einer stärkeren Wachstumsdynamik wird erst wieder in dem Jahr 2025 gerechnet.

Der Auftragsbestand zu Beginn des Jahres ist ausreichend, um die Auslastung in den ersten Monaten im Jahr 2024 abzusichern.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass der Auftragseingang und der Umsatz des Jahres 2024 auf dem des Vorjahres liegen werden. Wir erwarten, im laufenden Geschäftsjahr ein positives Ergebnis zu erzielen.

 

Grevenbroich, den 29. Februar 2024

Buckau-Wolf GmbH

Rüdiger Mackenthun, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 64.450,00 71.726,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 452.363,00 475.972,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.370,00 260.659,00
3. Einbauten auf fremdem Grund und Boden 65.469,00 806.202,00 36.705,00
III. Finanzanlagen 2,00 2,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.278.688,59 4.549.784,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.585.496,39 1.522.322,47
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 548.102,26 1.956.611,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.023,98 40.456,26
8.312.965,22 8.914.238,56

PASSIVA

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.586.000,00 1.586.000,00
II. Gewinnvortrag 777.574,26 731.617,17
III. Jahresüberschuss 792.350,34 3.155.924,60 645.957,09
B. Rückstellungen 3.532.079,12 3.771.445,70
C. Verbindlichkeiten 1.624.961,50 2.179.218,60
8.312.965,22 8.914.238,56

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

EUR 2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 6.399.603,29 6.066.127,66
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.038.234,01 2.806.230,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 756.505,50 3.794.739,51 690.863,75
- davon Altersversorgung: 31.887,06 EUR (Vorjahr EUR 8.657,55)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.655,64 141.277,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.234.662,43 1.375.419,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99,12 111,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.807,62 64.087,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 306.896,34 333.150,00
8. Ergebnis nach Steuern 800.940,87 655.210,12
9. sonstige Steuern 8.590,53 9.253,03
10. Jahresüberschuss 792.350,34 645.957,09

Anhang zum 31.12.2023

Firma: Buckau-Wolf GmbH (ehemals: BWS Technologie GmbH)
Sitz gemäß Gesellschaftsvertrag: Grevenbroich
Registergericht: Mönchengladbach
Handelsregisternummer: HRB 7536
angewandtes Rechnungslegungssystem: Handelsgesetzbuch (HGB)

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

Abweichungen in der Darstellung gegenüber dem Vorjahr ergeben sich nicht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen Methode ermittelt werden.

Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. In 2023 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von unter EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Notwendige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen oder zu Herstellungskosten bewertet. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind mit angemessenen Wertabschlägen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt; dem Ausfall-, Kredit- und Zinsrisiko wurde in Form eines pauschalen Abschlages Rechnung getragen. Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte nach "Projected Unit Credit Method". Als Rechnungszins wurde zum Bilanzstichtag ein Zinssatz von 1,83 % angesetzt.

Für die weiteren Berechnungsannahmen wurden die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,0 % p.a., die erwarteten Anpassungen laufender Leistungen mit 2,0 % p.a. und ein Trend der Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung von 2,0 % angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" (RT 2018 G) verwendet.

Der bisher nicht der Pensionsrückstellung zugeführte Betrag gemäß dem Verteilungswahlrecht beträgt gem. Artikel 67 Abs. 2 EGHGB TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Die als sonstige betriebliche Aufwendungen auszuweisenden Anpassungen betreffen mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 176) die geänderte Bewertung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Vorschriften des BilMoG.

Von der Reduzierung in 2023 von TEUR 94 wurden TEUR 48 mit dem Zinsaufwand (Vj.: TEUR 57) verrechnet.

Aufgrund der Anwendung der Bewertungsvorschrift des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB werden die Rückstellungen für Pensionen im Geschäftsjahr auf Basis eines 10-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes bilanziert. Die Differenz zu der Rückstellung auf der Basis eines 7-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes beträgt TEUR 20 (Vj.: TEUR 106); der Jahresüberschuss hat sich in 2023 insoweit um TEUR 86 (Vj.: TEUR 80) erhöht.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnem Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagengitter auf Blatt 5.

Ein Anlagespiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von 300.000,00 EUR (Vj.: EUR 0,00) gegen Gesellschafter.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind entsprechend der versicherungsmathematischen Gutachten vom 20.11.2023 gebildet worden. Die Rückstellungen wurden auf Basis eines 10-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes bilanziert. Die Differenz zur Höhe auf Basis eines 7-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes von EUR 19.858,00 (Vj.: EUR 105.861,00) ist ausschüttungsgesperrt.

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Resturlaubsansprüche, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, Prozesskosten, Jubiläumsaufwendungen, interne und externe Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungskosten und Berufsgenossenschaft.

5. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen in üblichem Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 177 eine Restlaufzeit von über einem Jahr aber unter fünf Jahren. Sämtliche andere Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

6. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese betragen für 2024 TEUR 202, für 2025 TEUR 204, für 2026 TEUR 203 und für 2027 TEUR 200 (insgesamt TEUR 809; Vj.: TEUR 604).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet keine Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen an die Bewertungen nach BilMOG aufgrund der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB (Vorjahr: TEUR 176).

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet mit TEUR 48 Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) 53 (Vorjahr: 49) Arbeitnehmer beschäftigt.

Davon entfallen auf:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte 31 29
Arbeiter 19 18
Teilzeitkräfte 3 2
53 49

2. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 1.586.000,00.

In 2023 wurden EUR 600.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet.

3. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von:

Herrn Rüdiger Mackenthun

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Grevenbroich, den 29.02.2024

Rüdiger Mackenthun, Geschäftsführer

Anlagenspiegel 31.12.2023

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 570.788,26 23.595,70 0,00 594.383,96
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.047.818,95 54.145,20 0,00 2.101.964,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.243.445,02 127.171,24 83.758,96 1.286.857,30
3. Einbauten auf fremdem Grund und Boden 121.589,46 30.820,50 0,00 152.409,96
3.412.853,43 212.136,94 83.758,96 3.541.231,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.435,92 0,00 0,00 75.435,92
75.435,92 0,00 0,00 75.435,92
4.059.077,61 235.732,64 83.758,96 4.211.051,29
kumulierte Abschreibungen Restbuchwert Restbuchwert
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Änderungen iZm Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 499.062,26 30.871,70 0,00 529.933,96 64.450,00 71.726,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.571.846,95 77.754,20 0,00 1.649.601,15 452.363,00 475.972,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 982.786,02 90.973,24 75.271,96 998.487,30 288.370,00 260.659,00
3. Einbauten auf fremdem Grund und Boden 84.884,46 2.056,50 0,00 86.940,96 65.469,00 36.705,00
2.639.517,43 170.783,94 75.271,96 2.735.029,41 806.202,00 773.336,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.433,92 0,00 0,00 75.433,92 2,00 2,00
75.433,92 0,00 0,00 75.433,92 2,00 2,00
3.214.013,61 201.655,64 75.271,96 3.340.397,29 870.654,00 845.064,00

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023

An die Buckau-Wolf GmbH, Grevenbroich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Buckau-Wolf GmbH, Grevenbroich - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buckau-Wolf GmbH, Grevenbroich, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, den 06.03.2024

JU-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Huber, Wirtschaftsprüfer

Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer

Hinweis:

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke.

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