Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH

Seeplanstraße 1, 15890 Eisenhüttenstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 1439
Eingetragen
19.10.2005
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Die Automatisierung sowie Wartung und Instandsetzung von elektrotechnischen Anlagen sowie deren Herstellung, Errichtung, Entwicklung und Vertrieb ähnlicher Produkte; ferner der Handel mit elektrotechnischen Produkten und Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Hoffmann
seit 28.9.2018
Prokura
Karsten Boldt
seit 17.6.2015
Geschäftsführer
Katrin Kratzsch
seit 19.3.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Wolfgang CieplikUnitechnik Cieplik & Poppek GmbH
50.00%
Rainer PoppekUnitechnik Cieplik & Poppek GmbH
50.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Wiehl
140.000 €
35.00%
Gummersbach
140.000 €
35.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH

Eisenhüttenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Vorbemerkung

Die Unitechnik Automatisierungs GmbH mit Sitz in Eisenhüttenstadt ist seit über 30 Jahren Spezialist für Industrieautomation.

Unsere Leistungen umfassen die Elektrokonstruktion, die Softwareerstellung, den Schaltanlagenbau sowie die weltweite Montage und Inbetriebnahme.

Mit fundiertem Technologie-Know-how unterstützen wir mit über 100 Mitarbeiter*innen unsere Kunden in der Metallurgie bei der effizienten Automatisierung und Digitalisierung ihrer Produktionsprozesse.

Wir sind ein Gesamtlösungsanbieter. Unsere Leistung beinhaltet die Planung und Ausführung der kompletten Energie-, Automatisierungs-, Sicherheits- und Leittechnik. Für die Konzeption und Realisierung von Antriebssystemen verfügen wir über renommierte Experten. Ergänzt werden unsere weltweit angebotenen Leistungen durch ein umfassendes Dienstleistungspaket. Zusätzlich zu der Integration von Neuanlagen verantwortet Unitechnik Eisenhüttenstadt auch umfassende Modernisierungen.

2. Wirtschaftsbericht

Das Jahr 2023 wurde mit einer Betriebsleistung in Höhe von 15,14 Mio.€ und einem Jahresergebnis in Höhe von 228,2 T€ abgeschlossen. Damit wurden die gesteckten Ziele nicht vollends erreicht. Die Ursachen dafür liegen in der Verschiebung mehrerer Großprojekte, die dadurch erst im kommenden Jahr erlöswirksam abgerechnet werden können.

Durch das Auftreten der weltweiten Corona-Pandemie gab es im Jahr 2020 einen wirtschaftlichen Einbruch. Nach einer "unsicheren Phase" stabilisierte sich die gesamtwirtschaftliche Lage seit 2021 wieder. Die ausgelösten Schwierigkeiten in den Lieferketten führten zu Mehrkosten und Terminproblemen in Projekten. Bis zum Ende des Jahres 2023 wurden die meisten Lieferprobleme gelöst.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich mit 11,19 Mio.€ gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 35,0 % (Vorjahr 52,6 %) und ist durch das Eigenkapital (Anteil 36,5 %) und die langfristigen Verbindlichkeiten gedeckt.

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 3.531,2 T€ (Vorjahr 765,3 T€).

Ertragslage

Das Jahresergbnis stieg von -6,6 T€ auf 228 T€. Mit der Erhöhung des Halbfertigen Bestandes und der aktivierten Eigenleistungen, liegt die Gesamtleistung mit 14,8 Mio. € rd. 800 T€ über dem Budget.

Aufgrund gestiegener Beschaffungskosten stieg der Materialaufwand überproportional zu der Gesamtleistung.

Die Erhöhung der Personalaufwendungen begründen sich durch Lohnerhöhungen und Neueinstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nahezu unverändert.

3. Risiko- und Chancenbericht

Die im Jahr 2020 eintretende Corona-Pandemie und der seit 2022 stattfindende Krieg in der Ukraine haben die konjunkturelle Entwicklung der deutschen und internationalen Wirtschaft 2023 weiterhin beeinflusst. Nach einem zeitweisen Rückgang der Nachfrage nach Automatisierungslösungen hat sich der Markt auch 2023 weiter verbessert. Im Jahr 2023 lag der Auftragseingang über dem geplanten Budget. Wir gehen für das Jahr 2024 von einer anhaltenden guten Situation im Auftragseingang aus.

Weiterhin bestehen erhebliche Risiken durch den Krieg in der Ukraine und schwelenden Handelskonflikten.

Die demografische Entwicklung im Unternehmen führt zu größeren Aufwendungen in der Personalsuche. Hier ist die Verstärkung des HR-Bereichs und die konsequente Präsenz auf dem Bewerbermarkt der Region eine Herausforderung.

4. Prognosebericht

Im Jahr 2023 ist es uns gelungen, die Zusammenarbeit mit namhaften und renommierten Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus und Herstellern metallurgischer Erzeugnisse auszubauen.

Der Aufbau von weiteren strategischen Partnerschaften mit renommierten Maschinen- und Anlagenbauern wird auch im Jahr 2024 eine unserer Hauptaufgaben sein. Im Endkundenbereich gelang es uns wieder Großaufträge zu akquirieren. Aufgrund der qualitativ sehr hochwertigen und termingerechten Ausführung durch die Unitechnik Automatisierungs GmbH wurde die Basis für weitere zukünftige Aufträge geschaffen.

Entsprechend der Planung der Unternehmensleitung, die Servicetätigkeit des Unternehmens auszubauen, konnten auch im Jahr 2023 weitere Serviceverträge abgeschlossen werden.

Unitechnik fokussiert sich langfristig auf ein nachhaltiges Umsatz- und Gewinnwachstum. Wir gehen von einer zu erreichenden Gesamtleistung für das Jahr 2024 in Höhe von 16,0 Mio.€ aus. Dabei erwarten wir einen voraussichtlichen Jahresüberschuss vor Steuern von ca. 514 T€. Dabei wird in den definierten Zielmärkten und Produktgruppen eine Spitzenposition angestrebt. Die strategischen Ziele sollen durch klare Marktpositionierung, Innovationsführerschaft und dynamischen Vertrieb erreicht werden. Entscheidend ist unsere Attraktivität als Partner für die weltweiten Kunden und als Arbeitgeber für überdurchschnittlich motivierte, leistungsorientierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

5. Forschung und Entwicklung

Wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung ist es, wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die durch Qualität und Innovation gekennzeichnet sind und somit den steigenden Anforderungen unserer Kunden mit modernen und nachhaltigen Lösungen vollständig gerecht werden.

Innovation ist die solide Basis unseres Erfolges.

6. Personal

Neben einer permanenten Schulung und Qualifikation unserer Mitarbeiter erfordert die weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens eine effektive und nachhaltige Personalpolitik. Die Gewinnung von hochqualifiziertem Fachpersonal im Engineering Bereich wurde fortgesetzt. Damit wurde ein weiterer Schritt gegen die demographische Entwicklung des Unternehmens eingeleitet. Zum Ende des Jahres 2023 beschäftigte die Firma Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH 109 Mitarbeiter. Zusätzlich wird der Kontakt zu Hochschulen weiter intensiviert. Investitionen in moderne Technik und die Schulung der eigenen Mitarbeiter sind für uns selbstverständlich. Dies betrifft nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern auch die Schulung von Nachwuchsführungskräften. Unser größtes Potential sind unsere Mitarbeiter, die wir stets dazu ermutigen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Deshalb fördern wir unsere Mitarbeiter in einem sozialen Umfeld kontinuierlich.

Die Geschäftsleitung und alle Mitarbeiter orientieren sich an folgenden Unternehmenswerten:

VERANTWORTUNG

FÜR MITARBEITER, KUNDEN UND GESELLSCHAFT- LANGFRISTIGKEIT - VERTRAUEN - VERLÄSSLICHKEIT - FAMILIENUNTERNEHMEN

EHRGEIZ

FREUDE AN HERAUSFORDERUNGEN - ZIELGERICHTETER ERFOLGSWILLE - EHRGEIZ, SMARTE LÖSUNGEN ZU FINDEN - MUT ZU ENTSCHEIDUNGEN

KOMPETENZ

INTELLIGENTE WEITERENTWICKLUNG - OFFENE FEHLERKULTUR - ZIELFÜHRENDE WISSBEGIER - ERFAHRUNGEN SYSTEMATISCH NUTZEN

UNABHÄNGIGKEIT

FREIE ENTSCHEIDUNGEN - SELBSTBEWUSSTES HANDELN

Gegenüber unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten pflegen wir eine offene und ehrliche Kommunikation. Unsere Stärken sind die Leistungsfähigkeit und das Potential unserer Mitarbeiter. Unsere flache Unternehmensstruktur schafft die Voraussetzung dafür, dass jeder Mitarbeiter einen wichtigen Platz einnimmt und somit direkte, tragfähige, kollegiale Beziehungen entstehen, bei denen sich jeder auf den anderen verlassen kann und jederzeit ein offener, ehrlicher Dialog stattfindet. Das motiviert unsere Mitarbeiter zu verantwortlichem und selbstständigem Handeln. Auch im Jahr 2023 begannen wieder Mitarbeiter mit ihrer 4,5-jährigen Ausbildung zum Bachelor mit gleichzeitigem Abschluss eines IHK geprüften Elektro-Facharbeiters.

 

Eisenhüttenstadt, den 05.04.2024

gez. Karsten Boldt

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.921.578,61 4.129.655,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,02 214,13
II. Sachanlagen 3.921.577,59 4.129.441,53
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.163.597,48 3.670.915,25
2. technische Anlagen und Maschinen 185.971,29 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 572.008,82 458.526,28
B. Umlaufvermögen 7.196.698,65 3.643.128,35
I. Vorräte 1.061.990,40 1.128.933,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.117.277,30 1.771.624,98
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.000.000,00 0,00
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.117.277,30 1.771.624,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.017.430,95 742.569,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.944,68 79.870,34
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.191.221,94 7.852.654,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.086.799,28 3.858.581,30
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 267.725,00 267.725,00
III. Gewinnvortrag 3.090.856,30 3.097.505,24
IV. Jahresüberschuss 228.217,98 -6.648,94
B. Rückstellungen 1.053.555,37 753.119,50
C. Verbindlichkeiten 6.050.867,29 3.240.953,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 993.200,71 1.173.600,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 130.169,43 115.017,18
3. übrige und sonstige Verbindlichkeiten 4.927.497,15 1.952.336,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1,98 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.191.221,94 7.852.654,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.107.422,45 6.973.474,67
2. Personalaufwand 5.720.600,69 5.102.075,86
a) Löhne und Gehälter 4.733.301,87 4.168.278,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 987.298,82 933.796,95
davon für Altersversorgung 69.273,29 79.047,74
3. Abschreibungen 256.788,43 237.090,29
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 256.788,43 237.090,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.768.931,27 1.600.027,71
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 53,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.742,76 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.626,50 36.969,51
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 97.998,38 449,15
8. Ergebnis nach Steuern 236.219,94 -3.137,85
9. sonstige Steuern 8.001,96 3.511,09
Jahresüberschuss 228.217,98 -6.648,94

Anhang

Für die Offenlegung wurden die Erleichterungen des § 327 HGB in Anspruch genommen.

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Zur Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH:

Gegenstand des Unternehmens sind die Planung, Fertigung und Montage elektrischer Industrieanlagen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Eisenhüttenstadt
Handelsregister: Frankfurt/Oder, HRB 1439

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Wertansätze der Vorjahresbilanz wurden unverändert übernommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Soweit möglich erfolgen Abschreibungen nach steuerlichen Vorschriften. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von netto 250,00 € wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von netto mehr als 250,00 € aber nicht mehr als 1.000,00 € wurden in einen Sammelposten eingestellt und planmäßig über 5 Jahre mit je einem Fünftel ihrer Anschaffungskosten abgeschrieben. Für außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Zuschreibungen bestand keine Veranlassung.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Grundlage der Bewertung der Unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind die steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten nach den Einzelkalkulationen. Die Grundsätze der retrograden Bewertung werden beim Bilanzansatz der Einzelaufträge berücksichtigt. Von den Vorräten werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen ohne Umsatzsteueranteile offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten

Bei Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten wurde das Imparitätsprinzip beachtet. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der Wertansatz der Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB entspricht dem am Bilanzstichtag tatsächlich vorhandenen Haftungsrisiko.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten, mit den kumulierten Abschreibungen, ist in dem Anlagenspiegel (Anlage 3 / 6 zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.000.000,00 € (Vorjahr 0,00 €) betreffen kurzfristige Darlehensgewährungen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 28.589,82 € (Vj. 18.357,88 €) enthalten.

Die sonstigen Pflichtangaben nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB sind in dem beiligenden Verbindlichkeitenspiegel wiedergegeben

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer als 1 Jahr davon über 5 Jahre
2023
Vj.
2023
Vj.
2023
Vj.
1. Verbundlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 180.399,29 180.560,00 812.801,42 993.040,00 90.561,42 270.800,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 130.169,43 115.017,18 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Übrige Verbindlichkeiten 4.927.497,15 1.952.336,37 0,00 0,00 0,00 0,00
5.238.065,87 2.247.913,55 812.801,42 993.040,00 90.561,42 270.800,00

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden am Abschlussstichtag im Sinne von § 251 HGB aus Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 3.305.188,57 € (Vj. € 2.790.193,18 €). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Außerbilanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen außerbilanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 284.090,91 €. Der erwartete Liquiditätsabfluss aus diesen Verpflichtungen beträgt rd. 108 T€ im Jahr 2024, rd. 84 T€ in 2025 und rd. 56 T€ in 2026. In den beiden darauffolgenden Jahren belaufen sich die Verpflichtungen auf insgesamt rd. 36 T€.

Vorteil/Zweck: Schonung der Liquidität

Risiko: Verpflichtung zur Leasingzahlung bis zum Ende der Laufzeit des Leasingvertrages, auch wenn eine Weiternutzung des Leasinggegenstandes nicht mehr gewünscht wäre.

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von 16,83 € (Vj. 0,00 €).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 320,83 € (Vj. 0,00 €).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von 6.400,00 € (Vj. 0,00 €).

D. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Berichtspflichtige Ereignisse im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB zwischen dem 31.12.2023 und dem heutigen Tag sind nicht zu verzeichnen.

Organe

Als Geschäftsführer war im Jahr 2023 bestellt:

Herr Karsten Boldt, Jacobsdorf

Auf die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiteranzahl

Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:

2023 2022
Arbeitnehmer 83 85
davon in Teilzeit 7 4
Auszubildende 19 22
Summe 109 107

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB ist die Unitechnik Cieplik & Poppek GmbH, Wiehl. Diese stellt einen Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

 

Eisenhüttenstadt, den 05.04.2024

gez. Karsten Boldt

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Förderung
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbe Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 175.124,41 0,00 3.465,78 0,00 171.658,63
175.124,41 0,00 3.465,78 0,00 171.658,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.630.910,48 0,00 0,00 390.700,00 4.240.210,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 189.749,29 0,00 0,00 189.749,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.785.180,57 249.849,65 80.633,49 0,00 1.954.396,73
6.591.215,46 439.598,94 84.099,27 390.700,00 6.556.015,13
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbe Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.910,28 213,11 3.465,78 171.657,61
174.910,28 213,11 3.465,78 171.657,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 959.995,23 116.617,77 0,00 1.076.613,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.778,00 0,00 3.778,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.326.654,29 136.179,55 80.445,93 1.382.387,91
2.461.559,80 256.788,43 83.911,71 2.634.436,52
Buchwert
31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbe Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,02 214,13
1,02 214,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.163.597,48 3.670.915,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 185.971,29 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 572.008,82 458.526,28
3.921.578,61 4.129.655,66

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH, Eisenhüttenstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH, Eisenhüttenstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unitechnik Automatisierungsgesellschaft mbH, Eisenhüttenstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Be rufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags age der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollsysteme beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu dem von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegen den Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Gummersbach, den 5. April 2024

dhpg
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