Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Vinzenz Pflege gGmbH
Jahnstraße 30, 73037 Göppingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Glocker seit 21.3.2025 | Prokura |
Jens Bulling seit 12.9.2024 | Prokura |
Roy Alexander Hummel seit 30.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Untermarchtal eingetragener Verein | 90.00% |
| 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vinzenz Pflege gGmbHGöppingen (vormals: Schwäbisch Gmünd)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Vinzenz Pflege gGmbHin Schwäbisch Gmünd1 Grundlagen des Unternehmens Die Vinzenz Pflege gGmbH dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken. Sitz der Gesellschaft ist Schwäbisch Gmünd. Gesellschafter ist die Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich in den gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Die Gesellschaft unterhält in Baden-Württemberg ambulante Pflegedienste, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Hausgemeinschaften für ältere Menschen. Für die Einrichtungen sind gemäß Versorgungsverträgen folgende Plätze anerkannt:
2 Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Pflegebranche wurde in den zurückliegenden Geschäftsjahren stark durch die Pandemie beeinflusst. Aufgrund von Quarantänemaßnahmen, dem Verbleib in der Häuslichkeit, angeordneten Besuchsverboten und ähnlichen Einschränkungen konnte die positive Entwicklung der Auslastung in den Vorjahren nicht fortgesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2023 ist vor dem Hintergrund der abflauenden Pandemie indes eine grundsätzlich positive Entwicklung der Auslastung in der Branche zu beobachten. Es musste eine Reihe von zusätzlichen Aufgaben zur Versorgung der Bewohner und zum Schutze der Bewohner vor möglichen Ansteckungen und zur Abwehr weiterer Infizierungen geleistet werden. Die Bewältigung dieser zusätzlichen Aufgaben stellte die Branche vor neue finanzielle und personelle Herausforderungen. Der Bund hatte zur Bewältigung der Corona-Krise mit § 150 Abs. 2 SGB XI einen Rettungsschirm beschlossen. Dieser ermöglichte es allen Unternehmen, die nach dem SGB XI Leistungen abrechnen, sämtliche COVID-19 bedingte Mehraufwendungen und die Mindereinnahmen zum Vergleichsmonat Januar 2020 gegenüber den zuständigen Pflegekassen geltend zu machen. Diese Ersatzleistungen sind bereits zum 30. Juni 2022 ausgelaufen. Angefallene Kosten für Corona-Schnelltests wurden noch bis zum 28. Februar 2023 nach der Coronavirus-Testverordnung erstattet. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach professioneller Pflege branchenweit ansteigen wird. Langfristig bleibt die Altenpflege aufgrund der Demographie in Deutschland ein Wachstumsmarkt. Laut den Pflegevorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen von 5,0 Millionen Ende 2021 auf etwa 6,8 Millionen im Jahr 2055 steigen. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen wird der Bedarf an Pflegekräften weiter steigen. Dies wird die ohnehin angespannte Lage des Personalmangels weiter verschärfen und somit zu der großen Herausforderung der Pflegewirtschaft für die künftigen Jahre. Zu beobachten ist der Trend, dass die Kostenträger in den Vergütungsverhandlungen die Pflegesätze nicht ausreichend anheben, um die wesentlichen tariflichen Steigerungen im Personalaufwand und Preisanpassungen im Sachaufwand zu refinanzieren. Pflegeeinrichtungen sind vom Anstieg der Gas-, Fernwärme- und Strompreise in Folge des Ukraine-Kriegs besonders getroffen. Der Gesetzgeber unterstützt die stationären Pflegeeinrichtungen zum Ausgleich der gestiegen Energiekosten daher für den Zeitraum Oktober 2022 bis April 2024 mit einem Hilfspaket (Härtefallfonds). Darüber hinaus werden Pflegeeinrichtungen durch die Strom-, Wärmepreis- und Gaspreisbremse entlastet. Die Preisbremse trat am 1. März 2023 rückwirkend zum 1. Januar 2023 in Kraft und war bis zum 31. Dezember 2023 befristet. Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Alten- und Langzeitpflege ist zum 1. Juli 2023 das neue Personalbemessungsverfahren nach § 113c Abs. 1 SGB XI mit bundeseinheitlichen Personalanhaltswerten für drei Qualifikationsstufen in Kraft getreten. Dieser qualifikationsorientierte Personaleinsatz soll perspektivisch die bisher länderspezifisch geltenden Fachkraftquoten ablösen. 2.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 26.196 TEUR (Vorjahr 24.557 TEUR) erzielt. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 1.639 TEUR. Das positive Jahresergebnis beläuft sich auf 442 TEUR (Vorjahr 419 TEUR), damit 23 TEUR besser als im Vorjahr. Das Jahresergebnis 2023 ist insbesondere gekennzeichnet durch einen steigenden Gesamtertrag und durch deutlich steigende Personal- sowie Materialaufwendungen. Leistungsentwicklung Die Pflegeleistung beträgt insgesamt 102.973 (Vorjahr 103.333) Berechnungstage. Sie teilt sich wie folgt auf:
Insgesamt war die Nachfrage nach Pflegeplätzen hoch, trotz schwieriger gewordener Belegungsmöglichkeiten für Doppelzimmer. Die geleisteten Pflegetage der stationären Altenpflegeeinrichtungen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. 2.3 Gegenüberstellung der Ist-Werte mit den Prognosewerten Die Gegenüberstellung der für das Geschäftsjahr prognostizierten Werte mit den Ist- Werten ergibt folgendes Bild:
Die Plan- und Ist-Zahlen enthalten jeweils die Erträge und Aufwendungen zwischen rechtlich unselbständigen Einrichtungen der Gesellschaft. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind diese internen Posten konsolidiert. Das geplante Jahresergebnis wurde eingehalten. Die Abweichungen bei den Betrieblichen Erträgen und dem Sachaufwand resultieren hauptsächlich aus dem der Planung zugrundeliegenden Mengengerüst und schlagen sich linear auf die Aufwendungen und Erlöse nieder. 2.4 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.4.1 Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt sich zu den Bilanzstichtagen wie folgt:
Die langfristigen Finanzierungsmittel decken zum Bilanzstichtag die langfristigen Vermögenswerte zu 233,82 % (Vorjahr: 126,69 %). Die Bilanzsumme verringerte sich um 612 TEUR. Das langfristige Vermögen hat insgesamt um 1.856 TEUR abgenommen. Das Sachanlagevermögen hat sich abschreibungsbedingt vermindert. Den Investitionen von 519 TEUR stehen Abschreibungen in Höhe von 432 TEUR gegenüber. Die Investitionen wurden vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Im Bereich des kurzfristigen Vermögens erhöhten sich insbesondere die Liquiden Mittel. Die Zunahme des langfristigen Kapitals ist im Wesentlichen durch Abgänge bei den Sonderposten zu begründen, sowie durch die Zunahme der Verbindlichkeiten im Verbundbereich. Der Abnahme des kurzfristigen Kapitals beruht überwiegend auf der Auflösung von Rückstellungen Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie der geplanten Investitionen waren im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt, ebenso auch für die Zukunft. Der operative Cashflow der Gesellschaft (vereinfacht ermittelt als Jahresüberschuss zzgl. nicht geförderte Abschreibungen) beträgt 874 TEUR (Vorjahr 782 TEUR). Der Geldmittelbestand beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 2.152 TEUR und ist daher gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen (836 TEUR). 2.4.2 Finanzlage Darstellung der Mittelzu- und -abflüsse
Der Finanzmittelfonds enthält neben den Liquiden Mitteln von 2.152 TEUR (Vorjahr 836 TEUR) auch die Einlage beim Hilfsfonds der Diözese in Höhe von 101 TEUR (Vorjahr 99 TEUR), die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen ist. 2.4.3 Ertragslage Die Vinzenz Pflege gGmbH schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 442 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 419 TEUR) ab. Die Aufteilung des Jahresergebnisses auf die einzelnen Ergebnisbereiche zeigt sich wie folgt:
Im operativen Bereich (ohne investiven Bereich) wurden folgende Umsatzerlöse erzielt:
Die im Personalaufwand enthaltene Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 376 TEUR konnte in den Pflegesätzen eingepreist werden. Weitere außergewöhnliche Geschäftsvorfälle des Geschäftsjahres waren die Auflösung Rückstellung für Rückzahlungsverpflichtungen Mindereinnahmen und Mehraufwendungen für das Jahr 2021 in Höhe von 433 TEUR, sowie der Verkauf eines Gebäudes inkl. Inventar in Höhe von 1.345 TEUR. Diesem steht ein Abgang aus Restbuchwert in Höhe von 950 TEUR, sowie die Rückzahlung eines Sonderposten von 263 TEUR entgegen. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2.4.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Personalkostenquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) beträgt 60,50% (Vorjahr 61,23 %). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) erhöhte sich leicht von 34,45 % auf 36,94 %. Die Umsatzrendite (Jahresergebnis/Umsatzerlöse) beträgt 1,69 % im Vergleich zu 1,71 % im Vorjahr. 2.4.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Personal- und Sozialbereich Im Personalbereich ergab sich eine Veränderung der Anzahl der durchschnittlichen Vollkräfte. Die Veränderung stellt sich wie folgt dar:
Die gesetzlich vorgeschriebene Fachkraftquote im Pflegebereich wurde erfüllt. Die Gesellschaft wendet die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR) an. Die zusätzliche Altersversorgung für die Mitarbeiter der Gesellschaft wird über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Köln (KZVK) geführt. Getragen durch ein werteorientiertes Leitbild zeichnet sich die Arbeit des gemeinnützigen Unternehmens durch Professionalität und Wertschätzung aus. Es wird großer Wert auf die Aus- und Weiterbildung des Personals gelegt. In der Akademie für Gesundheit und Soziales GmbH, einem assoziierten Unternehmen, werden ganzjährig entsprechende Weiterbildungen durchgeführt. Zudem bietet die Gesellschaft jungen Menschen die Chance, durch eine fachpraktische Berufsausbildung in den Pflegeberufen, der Hauswirtschaft und in der Verwaltung, den Grundstein für die berufliche Zukunft zu legen. Für die Menschen, die auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind, werden bedarfsgerechte Angebote für ein selbstbestimmtes Leben angeboten und für sich veränderte Lebenswelten und Bedürfnisse ständig weiterentwickelt. Ziel ist es, den Menschen in jeder Lebenssituation ein hohes Maß an Lebensqualität zu bieten und beurteilen die Qualität unserer Einrichtungen als sehr gut. Die bauliche Konzeption und Ausstattung der Altenpflegeeinrichtungen befinden auf gehobenem Niveau und bietet eine gute Basis für qualitativ hochwertige Pflege- und Betreuungsleistungen. Das bestehende Qualitätsmanagement soll insbesondere die Pflegequalität erhöhen. Daneben werden die Begehungen des Medizinischen Dienstes intensiv vorbereitet und begleitet. 3 Prognose- Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Durch den in den letzten Jahren erfolgten Entwicklungsprozess im ambulanten Bereich sowie den Aufbau von kleinteiligen, gemeindebezogenen Pflegeeinrichtungen sehen wir für die Gesellschaft für die Zukunft gute Entwicklungsmöglichkeiten. Chancen liegen dabei im Ausbau von quartiersbezogenen ambulanten Versorgungsangeboten und im Ausbau von Tagespflegeangeboten. Für das kommende Geschäftsjahr prognostiziert die Gesellschaft unter Zugrundelegung einer stabilen Belegung einen Jahresüberschuss von ca. 450 TEUR. Bei den Umsatzerlösen wird unter der Annahme einer konstanten Leistungsentwicklung insgesamt ein moderater Anstieg erwartet. Bei den Personalaufwendungen werden ein steigender Personaleinsatz sowie die tarifbedingten Erhöhungen unterstellt. Für den Bereich des Materialaufwands wird von Preiserhöhungen im Bereich der Strom- und Gas-versorgung ausgegangen. Entsprechend erwarten wir eine rückläufige Liquiditätslage. 3.2 Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Risiken, insbesondere auch bestandsgefährdende Risiken, rechtzeitig zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Diese Risiken hat die Geschäftsführung laufend im Blick; die leitenden Mitarbeiter werden diesbezüglich sensibilisiert. Regelmäßige unterjährige Controlling-Aktivitäten der Geschäftsführung führen dazu, dass finanzielle Risiken rechtzeitig erkannt werden. Des Weiteren hat der Umgang mit den Bewohnern höchste Priorität. Qualitätssicherungsmaßnahmen sind in allen Prozessschritten implementiert. Risiken Der Personalmangel ist wesentliches zunehmendes Branchenrisiko. Die Personalbeschaffung und die Bindung an das Unternehmen, insbesondere des Fachpersonals, ist die große Herausforderung in den kommenden Jahren, um die geforderte Zahl der Mitarbeitenden in der Pflege stellen zu können. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit 2020 gleichgeschalteten Ausbildung von Krankenpflege und Altenpflege kommt es im Zusammenhang mit der ebenfalls schwierigen Personalsituation im Pflegepersonal der Krankenhäuser zu einem deutlich höheren Wettbewerb in der Akquisition von Pflegepersonal. Dem Personalmangel wird durch eine Steigerung der Ausbildungsaktivitäten entgegengewirkt. Insgesamt hat sich die Personalakquise deutlich erschwert. Um diesem Risiko zu begegnen, erfolgen weiterhin Anpassungen zur Stärkung des Personal Recruitings/der Personalbindung und der Personalentwicklung. Hier bleibt abzuwarten, inwieweit sich durch das neue Personalbemessungssystem nach § 113c SGB XI Verbesserungen für die Altenhilfe ergeben werden. Der Personalmangel kann zu einem Ertragsrisiko der Einrichtung führen, da bei Nichtvorhalten entsprechenden Pflegepersonals Plätze nicht belegt werden können. Als sich aus dem Ukraine-Krieg ergebendes Risiko ist eine erhöhte Inflation mit der Folge eines deutlich steigenden Materialaufwands, insbesondere im Bereich der Energieaufwendungen zu nennen. Der Gesetzgeber hat den Preissteigerungen im Bereich des Energiebezugs und den sich daraus ergebenden mittelbaren Preissteigerungen in anderen Bereichen im letzten Quartal 2022 und für die Jahre 2023 und 2024 mit einem Hilfspaket entgegengewirkt. Mögliche Energieengpässe im Winter 2024 werden derzeit für Deutschland nicht prognostiziert, sodass wir insoweit nicht von einem wesentlichen Risiko für unsere Geschäftstätigkeit ausgehen. Weitere Risiken bestehen im Zusammenhang mit erhaltenen Corona-Hilfen, die noch unter dem Vorbehalt der Prüfung stehen und ggf. zurückgefordert werden könnten. Chancen Chancen sehen wir für unsere Einrichtungen in einer demografisch bedingt wachsenden Nachfrage nach pflegerischen und betreuerischen Leistungen für ältere Menschen. Chancen sehen wir auch durch die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihrer ausgeprägten Bewohnerorientierung und Leistungsmotivation ist es zu verdanken, dass trotz immer schwieriger werdender Rahmenbedingungen in der Altenhilfe das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich verlaufen ist. Die Einrichtungen in der stationären Altenhilfe haben eine hohe Akzeptanz, so dass damit gerechnet wird, dass die Belegung mit den branchenüblichen Belegungsschwankungen auf hohem Niveau stabil bleibt. Auch im ambulanten Bereich ist für die nächsten Jahre mit einer anhaltend hohen Nachfrage zu rechnen. 4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft hält als Finanzinstrumente im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Geschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie ein effizientes Mahnwesen. Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen unter Berücksichtigung der politischen Rahmenbedingungen, der aktuellen Branchengegebenheiten und der wesentlichen Einflussfaktoren, soweit diese vorhersehbar sind. Insgesamt kann die tatsächliche künftige Entwicklung wesentlich von den Prognosen abweichen, wenn sich die der Prognose zugrunde gelegten Prämissen wesentlich verändern. Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere mit Auswirkungen auf die Liquidität der Gesellschaft, sind aber für die folgenden 12 Monate nicht zu erkennen.
Stuttgart, den 28.03.2024 gez. Jörg Allgayer, Geschäftsführer gez. Roy Hummel, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Vinzenz Pflege gGmbH hat ihren Sitz in Schwäbisch Gmünd und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer HRB 744286. Die Vinzenz Pflege gGmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Einrichtungen der Vinzenz Pflege gGmbH stellen sogenannte gemischte Pflegeeinrichtungen i. S. d. § 1 Abs. 2 Satz 2 Pflegebuchführungsverordnung (PBV) dar, da neben Leistungen nach SGB XI (Soziale Pflegeversicherung) auch noch andere Leistungen erbracht wurden. Der Jahresabschluss ist nach den geltenden Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgten nach § 266 bzw. 275 HGB; es erfolgte eine weitere Untergliederung nach § 265 Abs. 5 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Generell wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Geringwertige Anlagegüter im Wert von mehr als 250,00 EUR und bis zu 1.000,00 EUR netto werden im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten analog § 6 Abs. 2a EStG eingestellt, der über fünf Jahre gleichbleibend aufgelöst wird. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsvorschriften angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden ebenso wie die Geldmittel mit ihren Nominalbeträgen bewertet. Für zweifelhafte Forderungen werden Wertberichtigungen gebildet. Die Sonderposten betreffen Zuschüsse zur Finanzierung von Anlagevermögen. Sie werden entsprechend der Nutzungsdauer des geförderten Anlagevermögens aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. 3. Angaben zu den Posten der Bilanz Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Sie bewegen sich je Anlagengruppe innerhalb der folgenden Bandbreiten:
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Bestandteil beigefügt ist. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Der Posten sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet insbesondere den Hilfsfonds der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Höhe von 101 TEUR (Vorjahr 99 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sie sind mit den entsprechenden Verbindlichkeiten saldiert, da die Aufrechnungslage gegeben ist. Die Rückstellungen betreffen Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (285 TEUR), Rückzahlungsverpflichtungen Coronahilfe (263 TEUR), Archivierungsaufwand (64 TEUR), Jahresabschlusskosten (29 TEUR), Jubiläumsaufwand (38 TEUR) und Sonstige (38 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
In dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 2.138 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten. Diese wurden mit Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 1.363 TEUR (Vorjahr 344 TEUR) verrechnet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind mit einer Rangrücktrittserklärung vom 2. November 2019 hinterlegt. Hiernach tritt die Gesellschafterin mit seinen Forderungen sowie allen künftigen Forderungen gegen die Vinzenz Pflege gGmbH im Rang hinter allen übrigen Gläubigern - soweit sie nicht selbst Gesellschafter sind - zurück. Eine Begleichung der Forderungen soll hiernach nur aus zukünftigen Gewinnen, einem Liquiditätsüberschuss oder einem die sonstigen Schulden übersteigenden Vermögen erfolgen. Die Erklärung ist zeitlich und der Höhe nach unbefristet. Die Gesellschafterin wird darüber hinaus die Gesellschaft nicht ohne Rücksichtnahme auf deren Zahlungsfähigkeit in Anspruch nehmen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr 26 TEUR). Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus einer Deckungslücke resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung im Jahresabschluss zu passivieren. Die gesetzlichen Vertreter haben im Jahresabschluss von dem Wahlrecht dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine Rückstellung für diese mittbaren Pensionsverpflichtungen gebildet wurde. Der Barwert der nicht bilanzierten Rückstellung entspricht dem Barwert der Deckungslücke. Es ist auf Basis der Erläuterungen und Ausführungen der KZVK davon auszugehen, dass diese Deckungslücke auch im neuen Finanzierungssystem nur langfristig geschlossen werden wird. Unter der Annahme einer linearen Schließung der Deckungslücke bis zum Jahr 2040 beträgt der Barwert dieser Lücke am 31. Dezember 2023.334 TEUR. Der von der KZVK bei der Gesellschaft erhobene Angleichungsbeitrag für das Jahr 2023 hat rd. 20 TEUR betragen und wird im Personalaufwand ausgewiesen. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträgen in Höhe von insgesamt 10.150 TEUR. Davon betreffen 6.183 TEUR verbundene Unternehmen. Es bestehen keine Geschäfte mit nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Konditionen abgewickelt werden. Alleiniger Geschäftsführer der Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, Schwäbisch Gmünd im Berichtsjahr war Herr Dipl. Betriebswirt VWA Jörg Allgayer, Waiblingen. Seit dem 30. Januar 2024 wurde als weiterer Geschäftsführer Herr Roy Hummel bestellt. Beide Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 486 Mitarbeiter. Davon entfielen auf
Die Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen mit dem Sitz in Schwäbisch Gmünd stellt einen Konzernabschluss als Muttergesellschaft für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis der Unternehmen auf (veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger). ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 441.961,22 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, 28. März 2024 gez. Jörg Allgayer, Geschäftsführer gez. Roy Hummel, Geschäftsführer Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss auf den 31 . Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach S 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Vinzenz Pflege gGmbH, Schwäbisch Gmünd PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Vinzenz Pflege gGmbH, Schwäbisch Gmünd - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vinzenz Pflege gGmbH, Schwäbisch Gmünd, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, 21. Mai 2024 Solidaris
Revisions-GmbH
Matthias H. Appel, Wirtschaftsprüfer Ralph Wedekind, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung beschließt den Jahresüberschuss in Höhe von 441.961,22 EUR auf das nächste Geschäftsjahr zu übertragen. |
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