TV-Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TV-Zustellservice GmbHTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sind im Anhang gemacht. Es werden größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist unter der Firma TV-Zustellservice GmbH mit Sitz in Trier im Handelsregister des Amtsgerichts Wittlich unter der Nummer HRB 40491 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen teilen sich auf in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.188 (Vj. TEUR 1.666) und in sonstige Forderungen von TEUR 128 (Vj. TEUR 68). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin TV-Logistik GmbH, Trier, in Höhe von TEUR 1.188 (Vj. TEUR 1.666). Diese entfallen wie im Vorjahr ausschließlich auf Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 164), rechtliche Risiken (TEUR 22), Resturlaubsverpflichtungen (TEUR 31), Lohnnebenkostenzahlungen (TEUR 25), Schwerbeschädigtenausgleichsabgabe (TEUR 36), ausstehende Rechnungen (TEUR 17), Gratifikationen (TEUR 18) sowie Prüfungs- und Steuerberatungskosten (TEUR 15). Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sämtliche anderen Verbindlichkeiten sind ungesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 4,8 (Vj. TEUR 9,1) aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 0,0 (Vj. TEUR 0,1) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TV-Logistik GmbH, Trier, in Höhe von TEUR 0,0 (Vj. TEUR 0,0). Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Angaben Gewinnverwendungsbeschluss/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 24.669,14 auf neue Rechnung vorzutragen. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 84 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Mietverträge enden zwischen ein und fünf Jahren. Geschäftsführer in 2019 Herr Stefan Nussbaum (Buchhändler), Bernkastel-Kues Gesamtbezüge der Geschäftsführung Herr Nussbaum ist nicht bei der Gesellschaft angestellt. Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der TV-Logistik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Trier. Der Abschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 wird durch Einreichung beim Bundesanzeiger offen gelegt. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf, angegeben. Nachtragsbericht Die nach dem Bilanzstichtag sich weltweit ausbreitende Corona Pandemie und die in diesem Zuge ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit werden absehbar erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die TV-Zustellservice GmbH haben. Wir verweisen hinsichtlich der in diesem Zusammenhang für die Gesellschaft bestehenden Risiken und den Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Risikobericht und Chancen und Prognosebericht.
Trier, 2. April 2020 Stefan Nussbaum, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 02. April 2020 LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die TV-Zustellservice GmbH ist eine Tochtergesellschaft der TV-Logistik GmbH und erbringt Zustell-Dienstleistungen fast ausschließlich im Postleitzahlbereich 54. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind die tägliche Zustellung der Tageszeitung Trierischer Volksfreund, die Zustellung von Zeitungen für überregionale Verlage sowie die Zustellung von Briefsendungen und Anzeigenblättern. Die Zustellung von Briefsendungen wurde zum 31.10.2019 eingestellt, da sich das Geschäft seit Jahren als defizitär dargestellt hat. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2019 aufgrund von Handelskonflikten und der Abkühlung der globalen Wirtschaft allerdings um nur noch 0,6% (vorläufiger Wert des Statistischen Bundesamtes) gestiegen, nach 1,5% und 2,5% in den Jahren 2018 und 2017. Gestützt wurde die Konjunktur in Deutschland im vergangenen Jahr abermals von der Kauflust der Verbraucher. Die privaten Konsumausgaben legten mit 1,6% spürbar stärker zu als in den beiden Vorjahren. Hinzu kam der anhaltende Bauboom. Auch die Konsumausgaben des Staates, zu denen unter anderem soziale Sachleistungen und Gehälter der Mitarbeiter zählen, sind gestiegen. Insbesondere die exportorientierte deutsche Industrie hat indes ein hartes Jahr hinter sich. Die Handelsstreitigkeiten und das Drama um den Brexit verunsicherten Kunden und bremsten Investitionen. Deutsche Schlüsselbranchen wie der Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie bekamen das deutlich zu spüren. Auf dem deutschen Pressemarkt haben sich laut IVW im 4. Quartal 2019 die digitalen Zeitungen (Tages- und Wochenzeitungen) und Zeitschriften positiv entwickelt. Beide Gattungen konnten die Verkäufe ihrer digitalen Versionen nochmals erhöhen. So legten die ePaper-Ausgaben der Zeitungen um 17 % und die der Zeitschriften um knapp 20 % zu. Die Kundenzeitschriften steigerten ebenfalls ihre Verbreitung und verbuchten einen Zugewinn von 7 %. Die verkaufte Auflage der Tageszeitungen lag im 4. Quartal 2019 bei 14,89 Mio. Stück. Damit erzielte die Gattung nahezu das gleiche Ergebnis wie im Vorquartal. Innerhalb eines Jahres verliert sie allerdings nochmals rund 4 % an Auflage. In diesem Zeitraum konnten die digitalen Ausgaben von 1,39 Mio. € auf 1,62 Mio. € erneut an Gesamtverkäufen zulegen, was ein Plus von 16 % bedeutet. Zum 1. Januar 2019 erhöhte sich der gesetzliche Mindestlohn auch für Zeitungszusteller auf 9,19 Euro. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Auftrag der TV-Logistik GmbH stellt die TV-Zustellservice GmbH den Trierischen Volksfreund (TV) an dessen Abonnenten sowie die Anzeigenblätter Die WOCH und Volksfreund.TIPP im TV-Verbreitungsgebiet zu. Die durchschnittliche Aboauflage 2019 des TV beträgt 57,0 Tsd. Exemplare (-15 % zum Vj.). Der Umsatz für die TV-Zustellung ist um 1 % zum Vorjahr gestiegen. Der Umsatz mit der Anzeigenblättern entwickelte sich in 2019 aufgrund der hybriden Zustellung und der Mengenreduzierungen rückläufig (-7 % zum Vj.). Die WOCH erschien in 2019 an 52 Samstagen mit einer durchschnittlichen Druckauflage von 242,1 Tsd. Exemplaren. Insgesamt wurden 65,7 Mio. Beilagen in ihr zugestellt. Der TIPP erschien in 2019 an 53 Tagen immer mittwochs mit einer durchschnittlichen Druckauflage von 234,2 Tsd. Exemplaren, in diesem Zeitraum wurden darin 36,2 Mio. Beilagen zugestellt. Zeitgleich werden die Zeitungen und Zeitschriften von Drittverlagen zugestellt. Die zugehörigen Umsätze liegen um -0,1 Mio. € unter Vorjahr. Der Umsatz aus Briefzustellung ist aufgrund der Einstellung des Briefgeschäftes zum 31.10.2019 um-0,3 Mio. € gesunken. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung ist aufgrund gesunkener Zustellmengen, rückläufiger Umsätze und des Kostendrucks durch die Mindestlohnsteigerungen als noch befriedigend anzusehen. Das Ergebnis wurde durch die Einstellung des Briefgeschäftes und der damit einhergehenden Restrukturierung mit -0,3 Mio. € belastet. Diese Belastung wurde von der Muttergesellschaft übernommen. b) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Umsatz von TEUR 13.207,3 (Vj. TEUR 13.350,1) erzielt. Der Rückgang ist vor allem durch geringere Umsätze in der Briefzustellung und der Zustellung der Anzeigenblätter begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 59,4 (Vj. TEUR 402,2). Im Vorjahr waren weiterberechnete Restrukturierungskosten enthalten. Der Materialaufwand beträgt TEUR 504,9 (Vj. TEUR 506,3). Der Personalaufwand von TEUR 11.780,0 (Vj. TEUR 12.184,2) ist trotz Mindestlohnsteigerung rückläufig, da durch die Hybridisierung der Anzeigenblatt-Zustellung, die Einrichtung von Depots und die Aufgabe des Briefgeschäftes weniger Zusteller benötigt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 984,3 (Vj. TEUR 1.050,8) und umfassen im Wesentlichen Mietaufwendungen, KM-Gelder, sonstigen Personalaufwand und Verwaltungskosten. Nach Verrechnung der Ertragsteuern von TEUR 0,2 (Vj. TEUR 5,5) ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR -2,4 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 5,6). Finanzlage Das benötigte Kapital wurde aus dem Cashflow finanziert. Weiterhin ist die Gesellschaft in das Cashpooling der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH einbezogen und war somit jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.342,4(Vj. TEUR 1.775,4), davon entfallen TEUR 1.188,3 (Vj. TEUR 1.666,5) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft verfügt am Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr aufgrund der Einbettung in das Cashpooling über keine liquide Mittel. Die Passivseite setzt sich aus einem Eigenkapital von TEUR 49,7 (Vj. TEUR 52,0), Rückstellungen von TEUR 359,1 (Vj. TEUR 447,1) und Verbindlichkeiten von TEUR 933,6 (Vj. TEUR 1.276,2) zusammen. Die Rückstellungen umfassen vor allem Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Umsatz- und Lohnsteuerverbindlichkeiten sowie Gehaltsverbindlichkeiten gegenüber den Zustellern. 3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren In 2019 waren durchschnittlich (Durchschnitt der Quartalswerte) 721 Zusteller in der Gesellschaft beschäftigt. Flexible Arbeitszeitkonzepte und mobiles Arbeiten bieten die Chance, Erwerbs- und Sorgearbeit ausgewogen zwischen Frauen und Männern zu verteilen. Ungerechte Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen existieren nicht, da die Vergütungen sich nach dem Mindestlohn, den Positionen und nicht nach den Stelleninhabern richten. Die Vergütung erfolgt also völlig unabhängig vom Geschlecht und bewirkt im Unternehmen eine echte Gleichstellung. Die Fluktuation im Zustellbereich liegt auf einem branchenspezifisch hohen Niveau. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Zur Beobachtung aller Risiken existiert ein umfangreiches Reporting. Für das operative Geschäft werden monatlich Berichte mit Soll-/Ist-Abweichungen erstellt. Mindestens zweimal pro Jahr wird eine Jahresprognose für alle Umsatz-, Kosten- und Bilanzpositionen sowie für die Kennzahlen analog der Etatplanung durchgeführt. Damit werden in hohem Umfang Vorkehrungen zur Sicherung des Unternehmens getroffen. Das konjunkturelle Risiko im Zusammenhang mit potenziellen zukünftigen wirtschaftlichen Krisen und die hieraus resultierende Gefahr von Umsatzeinbußen sind als Risiko zu nennen. Die Verbreitung des Corona-Virus seit Anfang des Jahres 2020 scheint derzeit dieses Risiko zu erhöhen. Die gute Arbeitsmarktlage (Vollbeschäftigung) führt zu Engpässen bei der Gewinnung neuer Zusteller. Eine konsequente und strukturierte Mitarbeiterakquisition über alle relevanten Kanäle hat daher eine hohe Priorität. Dem Risiko steigender Zustellkosten aufgrund der Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohnes und der Verknappung auf dem Arbeitsmarkt kann nur durch die Suche neuer Geschäftsfelder, die Abschaltung defizitärer Geschäftsfelder und die Schaffung von Synergien entgegengetreten werden. 2. Chancen- und Prognosebericht Für Deutschland wird allgemein (IWF, Bundesregierung) im Jahr 2020 ein Wachstum von rund 1,0 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft strauchelte am Jahresende 2019 und war mit einer Rezession im Industriebereich konfrontiert. Angesichts der schwachen Zahlen für das 4. Quartal 2019 (Stagnation) und der drohenden Folgen aus der Ausbreitung des Corona-Virus (Rückgang Exporte, Unterbrechung von Lieferketten) könnte das BIP im 1. Quartal 2020 möglicherweise ins Minus abrutschen. Im Rahmen des Planungsprozesses werden für das Unternehmen die Jahreswerte 2020 budgetiert. Dabei wurden auf Basis der erwarteten Mengen- und Preisgerüste Umsatz, Kosten und Ergebnisse prognostiziert. Die Kostenentwicklung für die Zustellung der Produkte wird maßgeblich durch folgende Faktoren bestimmt: • Entwicklung der Zustellmengen • Weiterentwicklung der Depotstruktur • Benzinpreisentwicklung • Mindestlohnerhöhungen • effektive Steuerung von Arbeitszeiten und Spesen der Zusteller • erfolgreiche Personalrekrutierung Im Bereich der Zeitungszustellung erwarten wir eine rückläufige Menge an zugestellten Zeitungen. Das Briefgeschäft wurde per 31.10.2019 eingestellt. Für das Jahr 2020 sind Umsätze in Höhe von 11,2 Mio. EUR bei einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 26,3 TEUR geplant. Zielgrößen für den Frauenanteil Die Gesellschaft hat bisher keine Festlegung von Zielgrößen und Zielerreichungsfristen zur Frauenquote gemäß § 289f HGB getroffen.
Trier, 2. April 2020 Stefan Nussbaum, Geschäftsführer Bericht zur Gleichstellung und EntgeltgleichheitAnlage zum Lagebericht zum 31.12.2019 der TV Zustellservice GmbH Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit Gemäß § 21 Entgelttransparenzgesetz ist die TV Zeitungszustellservice GmbH, Hanns-Martin-Schleyer-Straße 8, 54294 Trier verpflichtet, einen Bericht zur Gleichstellung und zur Entgeltsicherheit zu erstellen. Der nachfolgende Bericht bezieht sich auf den Zeitraum 01.01.2019 bis 31.12.2019. Die TV Zeitungszustellservice GmbH ist ein Unternehmen, das in der Zustellung von Printprodukten tätig ist. Die 721 Mitarbeiter (Durchschnitt der Monatswerte) sind in der direkten Zustellung dieser Produkte tätig. In diesem Bereich wird der gesetzliche Mindestlohn je Stunde bezahlt. Eine strukturierte Einarbeitung aller Mitarbeiter wird unabhängig von Geschlecht strukturiert durchgeführt. Spezielle Weiterbildungen in der Zustellung von Printprodukten sind nicht notwendig. Im Folgenden sind die statistischen Angaben zu den durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen aufgeführt:
BestätigungsvermerkAn die TV-Zustellservice GmbH, Trier PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der TV-Zustellservice GmbH, Trier - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TV-Zustellservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. SONSTIGE INFORMATIONEN Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigteroder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 2. April 2020 BDO
AG
gez. Bruckhaus, Wirtschaftsprüfer gez. Baumeister, Wirtschaftsprüferin |
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