Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 400295
Eingetragen
13.11.1990
Branche
Bau von StraßenArchitekturbüros für HochbauIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
die Vorbereitung und Durchführung von Hochbauten aller Art, einschließlich Wohnungsbau, Tiefbau, Straßen-, Wege- und Brückenbau, Errichtung sowie Sanierung landwirtschaftlicher Anlagen, Transport- und Technikleistungen, Vermietung, Erwerb und Veräußerung von bebauten und unbebauten Grundstücken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Siegert
seit 3.1.2014
Prokura
Robert Böhm
seit 14.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.02% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (7)

NameAnteil
Universal Bau Stiftung
27.85%
Universal Bau GmbH
22.41%
17.95%
Landwirtschaft Körner GmbH u. Co. Betriebs KG
15.55%
9.37%

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Universal Bau Stiftung
Germany
67.920 €
27.85%
Universal Bau GmbH
Germany
54.680 €
22.41%
Agrargenossenschaft Urbach eG
Germany
43.800 €
17.95%
Landwirtschaft Körner GmbH
Germany
37.950 €
15.55%
Agrargenossenschaft Diedorf/Eichsfeld eG
Germany
22.850 €
9.37%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Universal Bau GmbH

Mühlhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Universal Bau GmbH, 99974 Mühlhausen

Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen Universal Bau GmbH hat seinen Sitz in Mühlhausen, im Westen Thüringens. Das Unternehmen besteht seit 1990 in der heutigen Form und ging aus der ZBE Melorationsbau hervor. Das Tätigkeitsfeld unseres Baubetriebes erstreckt sich über folgende Leistungsbereiche:

Hochbau

Das Unternehmen Universal Bau GmbH befasst sich unter anderem mit der Errichtung von Bauwerken aller Art. Speziell im Wohnungsbau, Bau öffentlicher Gebäude, Bau von Einkaufszentren, Errichtung von Freizeitanlagen, Gewerbeanlagen, Bau von Bürogebäuden und ebenso mit der Errichtung von landwirtschaftlichen Anlagen.

Kanalbau

Im Kanalbau konzentrieren wir uns primär auf die Herstellung und Instandhaltung von öffentlichen und privaten Be- und Entwässerungsanlagen.

Straßen- und Wegebau

Insbesondere umfassen die Leistungen die Herstellung von Oberbauschichten, Pflaster- und Setzarbeiten, das Aufbauen von Straßenausstattung, Asphaltarbeiten, den ländlichen Wegebau, Bodenverbesserungen, Radwegebau und Entwässerungsarbeiten aller Art.

Tiefbau

Das Unternehmen Universal Bau GmbH präsentiert seine Kernkompetenzen vornehmlich im Tiefbau. Unter anderem befassen wir uns mit der Planung und Errichtung von Bauwerken, die an oder unter der Oberfläche liegen. Im Rahmen der Errichtung der vorangegangenen Bauwerke wird der Bereich des Tiefbaus vollumfänglich abgedeckt, insbesondere hinsichtlich Erdbau, Entwässerung, Gründungsarbeiten und Leitungsbau.

Dienstleistungen

Bedingt durch die moderne und zahlreiche Ausstattung im Fuhr- und Maschinenpark des Unternehmens können wir ebenso Transportleistungen, Asphaltfräsarbeiten sowie Maschinenleistungen aller Art anbieten. Durch unser breites Spektrum an Walzen, Baggern, Asphaltfertigern, Radladern, Fräsen und LKW sind wir sehr leistungsstark und unabhängig.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch im Jahr 2023 konnte sich die globale Wirtschaft nur langsam von den Auswirkungen der Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und den hohen Lebenshaltungskosten erholen.

Laut Statistischem Bundesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug damit der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Jahresverlauf 2023 vor allem infolge der deutlich rückläufigen Energiepreise spürbar abgeschwächt. Im Jahresdurchschnitt 2023 lagen die Verbraucherpreise 5,9 % über dem Vorjahr, die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) bei 5,1 %, vor allem da der Energiepreisanstieg aus dem Jahr 2022 auf nachgelagerte Wertschöpfungsstufen überwälzt wurde.

Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % (330T Personen) mehr als im Vergleich zum Vorjahr.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die hohe Inflationsrate, Preissteigerungen der Materialien und steigende Zinsen führten zu einer rückläufigen Entwicklung der Bautätigkeit in Deutschland. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7,0 %.

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte laut einer Pressemitteilung des Verbandes "DAS DEUTSCHE BAUGEWERBE" in 2023 einen Umsatz von 162,6 Mrd.€. Nominal stieg der Umsatz damit um 1,3 %, wohingegen er real 5,0 % zum Vorjahr verlor. Dabei entwickelten sich die verschiedenen Baubereiche sehr unterschiedlich.

Die Umsatzentwicklung war weiter stark preisgetrieben, aber mit im Jahresverlauf deutlich fallender Tendenz. Zum einen hat hierbei die Preisentwicklung auf der Einkaufsseite nachgegeben, auch wenn das Preisniveau immer noch deutlich über dem Ausgangsniveau von vor der Corona-Pandemie liegt. So lag der Erzeugerpreisindex im Jahresmittel 2023 gegenüber 2020 bei energieintensiven Produkten wie Zement noch um 64 % höher. Auch Mineralölerzeugnisse (+59 %), Betonstahl (+52 %), Dämmung (+43 %), Ziegel, Kies und Sand (+35 %) und auch Bauholz (+34 %) verfehlten weit das Ausgangsniveau von 2020. Zum anderen hat im Angesicht der schwachen Nachfrage im Hochbau 2023 auch wieder ein deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge eingesetzt.

Ursächlich für die Steigerungen im Bauhauptgewerbe sind steigende Kosten auf der Einkaufseite und ein wieder anziehender Preiswettbewerb um Aufträge. Dagegen sanken die Preise der Subunternehmer weiter, was deren steigende Verfügbarkeit zum Ausdruck bringt.

Geschäftsverlauf

Ein zufriedenstellender Bestand an Überhangmaßnahmen aus dem Jahr 2022 schaffte uns die komfortable Situation, zu Beginn des Jahres 2023 nicht an allen Ausschreibungen teilnehmen zu müssen.

Weitere Bestände an Baumaßnahmen konnten aufgrund der anhaltenden Unsicherheit auf den Märkten, der Zurückhaltung der Kunden und der damit verbundenen rückläufigen Entwicklung der Ausschreibungstätigkeit auch nur sehr langsam aufgebaut werden.

Der private Wohnungsbau blieb das gesamte Jahr über der größte Schwachpunkt.

Viele öffentliche Ausschreibungen wurden zurückgezogen oder gar nicht erst veröffentlicht.

Mehrere Maßnahmen konnten nur über eine auftragsorientierte Preisbildung gewonnen werden.

Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen lag die Gesamtleistung zum 31.12.2023 bei 26.189 T€ (Vorjahr: 29.154 T€).

Auch in 2023 wurden wieder wirtschaftlich auskömmliche Mieteinnahmen erzielt.

Alle Skontierungsmöglichkeiten wurden ausgenutzt. Lohn- und Gehaltszahlungen erfolgten stets pünktlich. Die eigene Zahlungsfähigkeit war ganzjährig gesichert.

Investitionen

Investitionen in Höhe von insgesamt 667 T€ im Bereich technische Anlagen und Maschinen dienen dazu, sich den ständig steigenden Qualitäts- und Leistungsansprüchen anpassen zu können sowie um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch ersparen sie auf lange Sicht gesehen Kosten im Gewährleistungsbereich.

Darstellung der Lage

Ertragslage

Eine Gegenüberstellung wichtiger Kennzahlen soll die Ertragslage darstellen.

2023
T€
2022
T€
Abweichung zum Vorjahr
T€
Umsatzerlöse 27.689 28.884 -1.195
Bestandsveränderung -1.500 270 -1.770
Gesamtleistung 26.189 29.154 -2.965
Rohertrag 11.426 11.223 203
Rohertragsquote in % 43,63 38,50 5,13
Kosten gesamt 25.560 28.812 -3.252
Beteiligungserträge 12 115 -103
Jahresüberschuss 675 660 15

Die Umsatzerlöse verminderten sich im Geschäftsjahr 2023 um 1.195 T€ bzw. 4,1 %. Ursächlich hierfür ist unter anderem, dass im Geschäftsjahr 2023 mehrere Projekte nicht abgeschlossen und vereinnahmt werden konnten.

Im gleichen Zeitraum haben sich die Materialaufwendungen um 3.168 T€ bzw. 17,7 % verringert. Folglich haben sich die Materialaufwendungen sowohl absolut als auch relativ betrachtet stärker verringert als die Umsatzerlöse, so dass sich der Rohertrag um 203 T€ verbessert hat; die Rohertragsquote verbesserte sich um 5,1-Prozentpunkte auf 43,6 %.

Der leichte Rückgang der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl um drei auf 123 Mitarbeiter führte unter anderem zu einer Verminderung der Personalaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 um 272 T€ bzw. 3,92 %. Daneben ist auch die Anzahl der Lohnstunden als solches rückläufig.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 242 T€ bzw. 8,9 % erhöht. Betroffen von dem Anstieg sind insbesondere die Kosten für Entsorgung mit 142 T€ bzw. 19,2 % sowie die Mietkosten für Maschinen und Geräte mit 80 T€ bzw. 16,4 %. Diesen Erhöhungen stehen um 43 T€ bzw. 14,8 % geringere Werbe- und Reisekosten sowie um 13 T€ bzw. 6,8 % geringere Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen gegenüber.

Bedingt durch um 54 T€ bzw. 31,1 % geringe Erträge aus Beteiligungen und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, denen um 67 T€ bzw. 156,0 % höhere Abschreibungen auf Finanzanlagen gegenüberstehen, ist das Beteiligungsergebnis mit 12 T€ bzw. 5,7 % geringer ausgefallen als noch im Vorjahr.

Demgegenüber hat sich das Zinsergebnis um 4 T€ bzw. 60,2 % verschlechtert, ist aber weiter positiv.

In Folge der auch ertragsteuerlichen Ergebnisverbesserung haben sich auch die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 23 T€ bzw. 7,5 % erhöht.

Im Ergebnis schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 675 T€ und folglich mit einer Ergebnisverbesserung von 15 T€ bzw. 2,3 %.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um 64 T€ auf 18.635 T€ gesunken. Auf der Aktivseite ist diese Reduzierung hauptsächlich durch die Verringerung des Finanzanlagevermögens um 825 T€ auf 6.158 T€, insbesondere der Wertpapiere des Anlagevermögens um 337 T€ auf 3.315 T€, der Ausleihungen an verbundene Unternehmen um 285 T€ auf 751 T€ sowie der Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um 210 T€ auf 562 T€ bedingt. Daneben haben sich stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 191 T€ auf 1.778 T€ reduziert. Die Kassenbestände bzw. Bankguthaben haben sich um 658 T€ auf 3.597 T€ erhöht.

Auf der Passivseite ist neben der Erhöhung des Eigenkapitals - bedingt unter anderem durch das Jahresergebnis - hauptsächlich der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 341 T€ auf 965 T€, der sonstigen Rückstellungen um 145 T€ auf 2.095 T€ für die höhere Bilanzsumme verantwortlich. Betroffen hier sind vor allem die Projektrückstellungen, die Urlaubs- sowie die Gewährleistungsrückstellungen. Demgegenüber haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 609 T€ auf 610 T€ reduziert. Verursacht ist dies im Wesentlichen durch um 463 T€ niedrigere Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt sowie um 73 T€ niedrigere Verbindlichkeiten der Lohn- und Gehaltsverrechnung.

Die Vermögenslage kann als geordnet bezeichnet werden.

Finanzlage

Die Gesellschaft weist ein um 145 T€ auf 12.906 T€ gestiegenes Eigenkapital auf. Der Anstieg der Eigenkapitalquote um 1,0-Prozentpunkte auf 69,3 % ist dabei hauptsächlich auf die Reduzierung der Bilanzsumme zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Eigenkapitalquote im Bauhauptgewerbe im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich bei 19,6 % lag, ist die Eigenkapitalsituation der Gesellschaft als sehr gut zu bezeichnen.

Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben bei den Kreditinstituten.

Während des gesamten Geschäftsjahres waren ausreichend liquide Mittel vorhanden, um unseren jederzeit fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen.

Chancen- und Risikobericht

Chancen

Die Universal Bau GmbH ist aufgrund ihres breit gestreuten Geschäftsfeldes nicht von einer spezifischen Branche alleine abhängig. Insoweit können Risiken leichter gestreut werden, potentielle Fehlerentwicklungen einer Teilbranche durch Entwicklungen in einer anderen Teilbranche zumindest partiell kompensiert werden.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Risiken der allgemeinen volkswirtschaftlichen Entwicklung haben einen wesentlichen Einfluss auf das Nachfrageverhalten und die Absatzmärkte der Gesellschaft. Instabile Finanzmärkte und neue geopolitische Entwicklungen bergen für das tätige Unternehmen stets auch inhärente Risiken, durch die das Wirtschaftswachstum geringer ausfällt als prognostiziert, da davon beeinflusst Kunden ihre Investitionsprojekte verschieben bzw. verwerfen oder Produktions- bzw. Importkosten überproportional steigen.

Absatzrisiken

Da die Universal Bau GmbH verschiedene Baubranchen beliefert, ist eine starke Abhängigkeit von der Investitionstätigkeit dieser Industrien gegeben, die in Deutschland aktuell zusätzlich durch die diskussionswürdige politische Weichenstellung beeinträchtigt ist (zum Beispiel Heizungsgesetz und andere).

Währungsrisiken

Währungskursrisiken bestehen keine da keine Transaktionen in fremder Währung stattfinden.

Forderungsausfallrisiken

Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie die Anforderung von Anzahlungen begegnet. Daneben wird dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen bzw. im Einzelfall von Einzelwertberichtigungen begegnet.

Finanzrisiken

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennt die Gesellschaft frühzeitig im Rahmen der Liquiditätsplanung. Bislang stehen dem Unternehmen ausreichende liquide Mittel zur Verfügung.

Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko begegnen wir unter anderem durch die Anforderung von Anzahlungen durch die Kunden.

Angesichts der robusten Finanzierungsstruktur mit einer guten Eigenkapitalausstattung und einem positiven Liquiditätsbestand sind etwaige Finanzierungs- und Liquiditätsengpässe nicht zu erwarten. Mögliche Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennt die Gesellschaft frühzeitig im Rahmen der Liquiditätsplanung.

Prognosebericht

Laut ifo-Konjunkturumfrage hat sich zu Jahresbeginn 2024 die Stimmung im Bauhauptgewerbe sehr verschlechtert.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet für 2024 einen realen Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe um 6,0 %.

Mit Beginn des Jahres 2024 nahm auch der Kostendruck wieder zu. Nachdem die Einkaufspreise im dritten und vierten Quartal 2023 gesunken waren, zogen sie im ersten Quartal 2024 wieder an.

Auch vor unserem Unternehmen machen die Auswirkungen nicht halt.

In Bezug auf Ausschreibungen und Auftragseingänge startete das neue Jahr so enttäuschend, wie das alte Jahr geendet hatte. Die weitere Entwicklung wird neben der Preisentwicklung auch von der Zinsentwicklung abhängen, denn der Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und auch der öffentliche Bau sind auf Kredite des Kapitalmarktes angewiesen.

Unser Auftragsbestand beläuft sich Ende März 2024 auf 13,8 Mio. €. Der Auftragsbestand für Submissionen, die wir gewonnen haben, aber noch nicht beauftragt sind, liegt bei etwa 1,1 Mio. €. Insgesamt können wir somit einen Vorlauf von ca. 14,9 Mio. € darstellen.

Wir sehen somit zurückhaltend optimistisch auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024.

Da wir auch weiterhin unser Unternehmen auf die allgemeine Marktlage einstellen müssen, ist es wichtiger denn je, uns der entsprechenden Situation anzupassen.

Auch künftig werden wir alle neuen Aufträge nach kaufmännischer Vorsicht bewerten. Weiteren Gestaltungsspielraum, unsere Preise zu verbessern, suchen wir über bestätigte Nachträge oder geänderte Abrechnungsmodalitäten sowie durch effektiveres Nachverhandeln beim Materialeinkauf und bei der Subunternehmervergabe.

Die Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Unternehmens erfolgt durch monatliche Auswertung aller Baustellen eines jeden Bauleiters, regelmäßige Planungsgespräche in der Geschäftsführung sowie durch diverse innerbetriebliche Auswertungen.

Wesentliche Änderungen in den Geschäftsabläufen sind nicht geplant.

Natürlich setzen wir auch im Jahr 2024 alles daran, den positiven Trend für unsere Firma fortzusetzen. Für das bereits laufende Geschäftsjahr 2024 gehen wir jedoch unter Berücksichtigung der vorgenannten gesamtwirtschaftlichen und branchenbedingten Rahmenbedingungen von einem im Verhältnis zum Vorjahr leichten Umsatzrückgang sowie einem leicht geringeren, aber positiven Jahresergebnis aus.

 

Mühlhausen, den 26. April 2024

Universal Bau GmbH

Herr Robert Böhm, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.471.313,43 13.076.106,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.270,52 20.026,23
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.270,52 20.026,23
II. Sachanlagen 6.290.057,55 6.073.317,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.568.568,25 2.706.352,22
2. technische Anlagen und Maschinen 1.822.353,54 1.732.575,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.899.135,76 1.634.389,42
III. Finanzanlagen 6.157.985,36 6.982.763,43
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 736.349,17 736.349,17
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 750.690,00 1.035.690,00
3. Beteiligungen 631.103,17 631.103,17
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 561.762,46 771.766,46
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.315.060,16 3.652.026,92
6. Genossenschaftsanteile 47.500,00 47.500,00
7. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 115.520,40 108.327,71
B. Umlaufvermögen 6.120.663,98 5.581.273,23
I. Vorräte 0,00 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 156.734,98 174.746,46
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.330.800,00 13.831.050,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.487.534,98 14.005.796,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.523.455,78 2.642.388,42
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.778.125,05 1.969.244,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 34.777,46 14.553,98
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 17.864,30
4. sonstige Vermögensgegenstände 710.553,27 640.725,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 502.781,00 378.171,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.597.208,20 2.938.884,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.717,58 40.997,51
Aktiva 18.634.694,99 18.698.377,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.906.325,79 12.760.947,60
I. ausgegebenes Kapital 176.080,00 190.900,00
1. Gezeichnetes Kapital 244.000,00 244.000,00
2. eigene Anteile -67.920,00 -53.100,00
II. Kapitalrücklage 5.313.863,59 5.629.043,59
III. Gewinnrücklagen 47.961,50 47.961,50
1. andere Gewinnrücklagen 47.961,50 47.961,50
IV. Gewinnvortrag 6.693.042,51 6.232.962,38
V. Jahresüberschuss 675.378,19 660.080,13
B. Rückstellungen 2.471.304,07 2.347.744,93
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 300.021,00 287.968,00
2. Steuerrückstellungen 76.688,80 109.763,72
3. sonstige Rückstellungen 2.094.594,27 1.950.013,21
C. Verbindlichkeiten 3.253.824,96 3.586.537,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 964.783,22 624.069,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 711.186,32 878.725,87
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 807.954,28 769.109,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 32.406,61 68.085,74
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 127.149,11 27.751,38
6. sonstige Verbindlichkeiten 610.345,42 1.218.795,88
davon aus Steuern 60.784,72 532.067,07
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 50.828,51 57.058,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.240,17 3.147,60
Passiva 18.634.694,99 18.698.377,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 27.689.051,89 28.883.956,42
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.500.250,00 -269.590,00
3. sonstige betriebliche Erträge 409.023,91 537.047,56
4. Materialaufwand 14.762.926,36 17.930.486,30
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10.129.239,73 10.366.940,93
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.633.686,63 7.563.545,37
5. Personalaufwand 6.664.703,63 6.936.550,43
a) Löhne und Gehälter 4.917.718,85 5.094.958,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.746.984,78 1.841.592,11
davon für Altersversorgung 686.614,12 741.551,14
6. Abschreibungen 1.174.824,45 1.228.931,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.174.824,45 1.228.931,88
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.957.592,72 2.715.904,64
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 3.075,00 3.075,00
8. Erträge aus Beteiligungen 12.260,00 114.760,00
davon aus verbundenen Unternehmen 12.260,00 79.660,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 107.812,92 59.593,00
davon aus verbundenen Unternehmen 48.718,43 38.605,63
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.763,50 24.313,81
davon Erträge aus Abzinsung 3.569,40
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.075,20 42.803,55
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 6.075,20 42.803,55
12. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 103.494,06 5.788,54
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.788,05 16.846,53
davon an verbundene Unternehmen 3.630,22
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 5.464,00 5.188,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 327.308,36 304.566,53
15. Ergebnis nach Steuern 723.949,39 707.382,39
16. sonstige Steuern 48.571,20 47.302,26
17. Jahresüberschuss 675.378,19 660.080,13

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Universal Bau GmbH, 99974 Mühlhausen

A Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

1. Allgemeine Angaben

Die Universal Bau GmbH hat ihren Sitz in Mühlhausen/Thüringen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Registergericht Jena unter der HRB 400295.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 II HGB.

2.

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat des Zugangs und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abgang gebracht.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzgl. Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderungen bewertet.

Wertpapiere deren beizulegender Zeitwert unterhalb der Anschaffungskosten lag wurden entsprechend dem Wahlrecht in § 253 Abs. 3 HGB auf den beizulegenden Zeitwert abgeschrieben.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert ausgewiesen soweit sie Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.

3. Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Zum Bilanzstichtag befanden sich eigene Anteile in Höhe von nominal 67.920,00 € im Bestand der Universal Bau GmbH.

Die Pensionsrückstellungen wurden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten gem. § 253 HGB nach dem (modifizierten) Teilwertverfahren ermittelt. Berechnungsgrundlagen waren die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und ein Rechnungszins von 1,82 %. Die erfolgswirksame Veränderung des Diskontierungssatzes wird im Zinsergebnis ausgewiesen.

Für Fluktuation, Rententrend und Einkommenstrend wurden jeweils 1,0 bzw. 2,0 % angesetzt.

Der aus dem Geschäftsjahr 2010 infolge der Inanspruchnahme einer Übergangsregelung resultierende Unterschiedsbetrag zwischen dem steuerlichen und dem handelsrechtlichen Rückstellungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von insgesamt 46.132,00 € wird unter Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB über einen Zeitraum von 15 Jahren bis spätestens 31.12.2024 angesammelt.

Der Zuführungsbetrag des Geschäftsjahres 2023, in Höhe von 3.075,00 €, wird gesondert bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen als "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB" erfasst.

Die danach noch verbleibende Deckungslücke beträgt am Bilanzstichtag 3.082,00 €.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen zu einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre und dem Ansatz zu einem Zinssatz der vergangenen 10 Jahre beträgt 6.330,00 €. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem dargestellten Anlagespiegel, der Bestandteil dieses Jahresabschlusses ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonst.

Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr gesamt
Forderungen aus Lieferungen/Leistungen 1.778.125,05 € 0,00 € 1.778.125,05 €
(1.969.244,64 €) (0,00 €) (1.969.244,64 €)
Forderungen gg. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 € 0,00 € 0,00 €
(17.864,30 €) (0,00 €) (17.864,30 €)
Forderungen gg. verbundene Unternehmen 34.777,46 € 0,00 € 34.777,46 €
(14.553,98 €) (0,00 €) (14.553,98 €)
Sonst. Vermögensgegenstände 207.772,27 € 502.781,00 € 710.553,27 €
(262.554,50 €) (378.171,00 €) (640.725,50 €)
2.020.674,78 € 502.781,00 € 2.523.455,78 €
(2.264.217,42 €) (378.171,00 €) (2.642.388,42 €)

Die Werte in Klammern betreffen jeweils das Vorjahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten 32 T€ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Rückstellungen

Rückstellung 01.01.2023 Auflösung /Inanspruchnahme Zuführung 31.12.2022
Personalkosten 779.456,15 779.456,15 797.085,09 797.085,09
Gewährleistungen und Mängelbeseitigungen 604.950,83 196.684,67 89.583,00 497.849,16
Ausstehende Rechnungen und Nachlaufkosten 337.906,23 117.246,21 395.000,00 615.660,02
Instandhaltung (innerhalb von 3 Monaten) 200.000,00 200.000,00 155.000,00 155.000,00
Übrige sonstige Rückstellungen 27.700,00 15.000,00 16.300,00 29.000,00
1.950.013,21 1.308.387,03 1.452.968,09 2.094.594,27

4. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr mehr als einem bis zu fünf Jahren von mehr als fünf Jahren gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 367.716,58 € 597.066,64 € 0,00 € 964.783,22 €
(283.962,22 €) (340.107,19 €) (0,00 €) (624.069,41 €)
erhaltene Anzahlungen 711.186,32 € 0,00 € 0,00 € 711.186,32 €
(878.725,87 €) (0,00 €) (0,00 €) (878.725,87 €)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen 807.954,28 € 0,00 € 0,00 € 807.954,28 €
(769.109,29 €) (0,00 €) (0,00 €) (769.109,29 €)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 32.406,61 € 0,00 € 0,00 € 32.406,61 €
(68.085,74€) (0,00 €) (0,00 €) (68.085,74 €)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 127.149,11 € 0,00 € 0,00 € 127.149,11 €
(27.751,38 €) (0,00 €) (0,00 €) (27.751,38 €)
sonstige Verbindlichkeiten 610.345,42 € 0,00 € 0,00 € 610.345,42 €
(1.218.795,88 €) (0,00 €) (0,00 €) (1.218.795,88 €)
2.656.758,32 € 597.066,64 € 0,00 € 3.253.824,96 €
(3.246.430,38 €) (340.107,19 €) (0,00 €) (3.586.537,57 €)

Die Werte in Klammern betreffen jeweils das Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sicherheiten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: Verpfändung von Guthaben und Sicherungsübereignungen sowie Grundschuldeintragung.

5. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse für Beteiligungsunternehmen:

- Bürgschaft in Höhe von 250 T€ (Vorjahr: 250 T€)
- Grundpfandrecht in Höhe von 200 T€ (Vorjahr: 200 T€)
- Bürgschaft in Höhe von 50 T€ (Vorjahr: 50 T€)
- Bürgschaft in Höhe von 112 T€ (Vorjahr: 112 T€)
- Bürgschaft in Höhe von 200 T€ (Vorjahr: 200 T€)
- Bürgschaft in Höhe von 112 T€ (Vorjahr: 112 T€)

Weitere Haftungsverhältnisse bestehen zu Gunsten verbundener Unternehmen:

- Bürgschaft in Höhe von 150 T€ (Vorjahr: 150 T€)

Auf Grund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der durch die Haftung Begünstigten ist das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen derzeit als gering zu bewerten.

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 65 T€, insbesondere aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, der Auflösung von Rückstellungen sowie aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Daneben enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 4 T€ aufgrund von Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Daneben enthalten sie in Höhe von 3 T€ Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 HGB.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind solche aus der Abzinsung von Verbindlichkeiten in Höhe von 4 T€ enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten 5 T€ aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

C Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus bestehenden Leasingverträgen für übliche Fahrzeugleasingverträge in Höhe von insgesamt 334 T€ bis zum Jahr 2027.

2.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:

2023 2022
Angestellte 23 21
Gewerbliche Arbeitnehmer 98 102
Aushilfen 2 3
Gesamt 123 126

Daneben wurden im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 12 Auszubildende beschäftigt.

3. Aufstellung Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag war die Gesellschaft an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % der Anteile beteiligt:

Name der Gesellschaft Sitz Anteil
in %
Eigenkapital 2022
T€
Jahresergebnis 2022
T€
Wesch Baubedarf GmbH Mühlhausen 80,00 3.334 170
Mischwerke Mühlhausen GmbH Mühlhausen 24,00 95 -207
Atlas Thüringen Baumaschinen- und Fahrzeugtechnik GmbH Mühlhausen 50,00 1.062 67
Hainich Consult GmbH Bad Langensalza 50,00 18 -11
Hainichhöfe Chalets an der Fuchsfarm GmbH Mülverstedt 50,00 172 -1
THC Sport GmbH Bad Langensalza 36,14 0 10

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses war die Feststellung der Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2023 der obigen Unternehmen noch nicht erfolgt.

4.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 S.3 HGB verzichtet.

5.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

6.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 675 T€ ab.

Die Geschäftsführung schlägt folgende Verwendung vor: Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von 150 T€ und Vortrag der verbleibenden 525 T€ auf neue Rechnung.

7.

Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer ist Herr Robert Böhm, Mülverstedt, bestellt. Herr Böhm übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus.

Mitglieder des Aufsichtsrats sind ganzjährig und unverändert gegenüber dem Vorjahr

• Herr Rüdiger Meyer (Vorsitzender), Beiratsvorsitzender Landwirtschaft Körner GmbH u. Co. Betriebs KG

• Herr Andreas Schollmeyer, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Urbach e.G. und

• Herr Eckhard Meyer, Vorstand der Agrargenossenschaft Großengottern e.G.

gewesen.

Die Vergütung des Aufsichtsrates betrug im Geschäftsjahr 3.384,00 €.

6.

Größenabhängige Erleichterungen

Größenabhängige Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen. Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wurde die Angabe zu den Bezügen des Geschäftsführers unterlassen.

 

Mühlhausen, den 26. April 2024

Universal Bau GmbH

Robert Böhm, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Universal Bau GmbH, 99974 Mühlhausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Anlagenspiegel

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Bilanzposition Stand 01.01.2023
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 90.656,89 12.250,00 12.360,76 90.546,13
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.443.316,94 0,00 0,00 7.443.316,94
Technische Anlagen und Maschinen 6.985.418,05 666.855,31 117.723,82 7.534.549,54
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.588.815,64 728.710,24 100.718,92 6.216.806,96
20.017.550,63 1.395.565,55 218.442,74 21.194.673,44
20.108.207,52 1.407.815,55 230.803,50 21.285.219,57
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 736.349,17 0,00 736.349,17
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.035.690,00 0,00 285.000,00 750.690,00
Beteiligungen 631.103,17 0,00 631.103,17
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 771.766,46 0,00 210.004,00 561.762,46
Genossenschaftsanteile 47.500,00 47.500,00
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 108.327,71 7.192,69 115.520,40
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.652.026,92 1.214.704,65 1.545.596,21 3.321.135,36
6.982.763,43 1.221.897,34 2.040.600,21 6.164.060,56
27.090.970,95 2.629.712,89 2.271.403,71 27.449.280,13
Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwerte
Bilanzposition Stand 01.01.2023
Euro
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Euro
Entnahmen für Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 70.630,66 7.001,16 10.356,21 67.275,61 23.270,52 20.026,23
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 4.736.964,72 137.783,97 0,00 4.874.748,69 2.568.568,25 2.706.352,22
Technische Anlagen und Maschinen 5.252.842,39 576.504,19 117.150,58 5.712.196,00 1.822.353,54 1.732.575,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.954.426,22 453.535,13 90.290,15 4.317.671,20 1.899.135,76 1.634.389,42
13.944.233,33 1.167.823,29 207.440,73 14.904.615,89 6.290.057,55 6.073.317,30
14.014.863,99 1.174.824,45 217.796,94 14.971.891,50 6.313.328,07 6.093.343,53
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 736.349,17 736.349,17
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 750.690,00 1.035.690,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 631.103,17 631.103,17
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 561.762,46 771.766,46
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 47.500,00 47.500,00
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00 115.520,40 108.327,71
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 6.075,20 0,00 6.075,20 3.315.060,16 3.652.026,92
0,00 6.075,20 0,00 6.075,20 6.157.985,36 6.982.763,43
14.014.863,99 1.180.899,65 217.796,94 14.977.966,70 12.471.313,43 13.076.106,96

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Universal Bau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Universal Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Universal Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und [der für die Überwachung Verantwortlichen] für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stadtlohn, 26. April 2024

BWK Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pieper, Wirtschaftprüferin

Nißing, Wirtschaftsprüfer

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