CM Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Michailidis seit 28.3.2019 | Geschäftsführer |
Marina Michailidis seit 8.6.2009 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CM Manufactory GmbHBisingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AKTIVA
Passiva
Gewinn-und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Mit notariellem Verschmelzungsvertrag vom 25.07.2023 wurde die bisherige Gesellschaft (CM Systems GmbH - übertragender Rechtsträger) unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes auf die CM Manufactory GmbH (übernehmender Rechtsträger) zum Stichtag 01.01.2023 übertragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 1.846.182,45 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 2.563.588,17 Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr EUR 16.469,79 . Davon entfallen 0,00 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 160.741,64 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträgen Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen: Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen EUR 119.027,40 auf verbundene Unternehmen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
12. Juni 2024 CM Manufactory GmbH Die Geschäftsführer gez. Marina Michailidis gez. Michael Michailidis Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die CM Manufactory GmbH (nachfolgend Gesellschaft genannt) mit Hauptsitz in Bisingen wurde 2009 gegründet. In Bisingen befindet sich unser zentrales Produktionswerk. An diesem Standort werden die eigenen Produkte für die Bereiche funktionale Sicherheit und Einbruchmeldetechnik produziert. Des Weiteren werden komplexe kundenspezifische Baugruppen entwickelt und produziert. Wir sind überwiegend im Bereich Herstellung von kundenspezifischen Steuerungen als auch Schalgeräte für die funktionale Sicherheit von Maschinen und Anlagen sowie Einbruchmelderanlagen und dazugehörende Komponenten tätig. Darüber hinaus fertigen wir kundenspezifische Kabelbäume und Adapterkabel an. 1.2 Forschung und Entwicklung Eigenständige Forschung wird weiterhin nicht betrieben. Entwicklungen erfolgen i.d.R. auftragsbezogen und in enger Abstimmung mit unseren Kunden. Unsere Entwicklungsleistungen erstrecken sich dabei von der Hard- und Softwareentwicklung bis hin zum Prototypendesign. Darüber hinaus werden eigene Produkte im Bereich funktionaler Sicherheit und Einbruchmeldetechnik entwickelt. Im Bereich der Einbruchmeldetechnik sind wir insbesondere auf die Entwicklung von Systemen nach VdS Klasse A, B uns C als auch auf die Entwicklung von Funksysteme spezialisiert. Im Bereich der funktionalen Sicherheit sind wir auf die Entwicklung von Schaltgeräten für jegliche Standardanwendung als auf die Entwicklung von integrierbaren Sicherheitsmodulen für Maschinen und Anlagen als auch für Prüfanwendungen spezialisiert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 wurden von Deutschland Waren im Wert von TEUR 2.748 exportiert und Waren im Wert von TEUR 3.285 importiert. Die meisten deutschen Exporte gingen im Jahr 2023 nach Bulgarien gefolgt von Italien. Nach Bulgarien wurden Waren im Wert von TEUR 1.129 exportiert, das waren 12,6 % mehr als im Vorjahr. Die Exporte nach Italien betrugen TEUR 449 und sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 % gesunken. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf Rohstoffe haben sich im Laufe des Geschäftsjahres stetig verbessert. Zum einen haben sich die Energiepreise auf ein akzeptables Niveau eingependelt. Die Energiepreisbremse brachte zu Jahresbeginn eine geringfügige Entlastung. Zudem hat sich vor allem im zweiten Halbjahr die Materialverfügbarkeit stark verbessert. Rare Halbleiter waren wieder binnen weniger Wochen verfügbar. 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 startete mit einem starken ersten Quartal indem noch zahlreiche rückständige Aufträge aus 2022 aufgrund Bauteilemangels abgearbeitet und beliefert wurden. Im ersten Halbjahr 2023 deutete sich zudem eine Abkühlung der Konjunktur an. Von Seiten unserer Kunden wurden zu diesem Zeitpunkt bereits volle Läger gemeldet und die Anfragen nach Terminschiebungen und gelegentlich nach Stornierungen platzierter Aufträge nahm zu. Andererseits war es uns nur noch bedingt möglich den Materialzulauf zu verzögern bzw. zu stoppen, was einen starken Anstieg des Lagerwerts zur Folge hatte. Wider Erwartung hatten wir noch ein starkes 4. Quartal. Im Jahr 2023 wurden keine großen Investitionen im Maschinenpark vorgenommen. Mit den aktuellen Maschinen und Anlagen kann weiterhin gut gearbeitet werden und es gab keine zusätzlichen Anforderungen, die einen Kauf weiterer Anlagen oder Maschinen notwendig machten. Nach einem zweimaligen starken Anstieg unserer Produktionskosten im Jahr 2021 und 2022, stabilisierten sich die Kosten und es waren keine generellen Preisanpassungen an unseren Produkten und Dienstleistungen notwendig. Die Stabilisierung der Produktionskosten lässt sich auf die Stabilisierung der Material- und Energiekosten zurückführen. Die Entwicklung des Geschäftsjahrs 2023 lag unter unseren Erwartungen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnten wir dennoch einen Umsatzanstieg von 8,0% verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten wir durchschnittlich 84 Mitarbeiter, davon 7 geringfügig entlohnte Beschäftigte und 1 Werkstudentin. Davon sind 36 Arbeiter in der Produktion mit zusätzlich einem 1 Angestellten, 1 Vertretung, 4 Fachangestellte für Elektronik, sowie 2 Fachangestellten im Bereich Qualitätssicherung. Des Weiteren 7 Lagerarbeiter mit 1 leitenden Angestellten. Die Entwicklungsabteilung mit dem 10 hochqualifizierten Angestellten und 1 leitenden Angestellten, die Fachabteilung des Einkaufs mit 4 Angestellten inklusive Leitung, sowie den Vertrieb mit 7 Angestellte. Ende Juli 2023 wurde die Verschmelzung der CM Systems GmbH auf die CM Manufactory GmbH vollzogen. Die Übertragung des Vermögens der CM Systems GmbH, als übertragender Rechtsträger, auf die CM Manufactory GmbH ist gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten an der CM Manufactory GmbH an die CM Management GmbH erfolgt. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Unsere Gesellschaft weist eine sehr solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Das Vermögen hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Bei einer Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 64 auf TEUR 7.778 wird die Vermögensstruktur bestimmt vom Vorratsvermögen, den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, die sich in der Summe auf TEUR 306 belaufen. Der Vermögensanstieg ist insbesondere auf die Erhöhung der Vorräte zurückzuführen, die sich um etwa TEUR 276 erhöht haben. Im Berichtsjahr wurden keinen größeren Investitionen getätigt. Die Praxis der vorangegangenen Jahre, den Maschinenpark auch durch den Einsatz von geleasten Maschinen und Anlagen zu erweitern oder im Bestand zu erhalten, wurde fortgesetzt. Kaufoptionen aus ablaufenden Leasingverträgen wurden i.d.R. ausgeübt. Die Vermögenslage wird geprägt durch das Umlaufvermögen, auf das wiederum 86,9 % (Vj. 92,5 %) der Bilanzsumme entfallen. Innerhalb des Umlaufvermögens sind nach wie vor die Vorräte (62,8 % der Bilanzsumme, Vj. 59,8 %) und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (22,3 %, Vj. 27,0 %) die bestimmenden Positionen. Die Vorräte sind um 6,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Jahr 2023 um TEUR 346 auf TEUR 1.738 gestiegen. Unser kurzfristiges Vermögen von 6.929 TEUR deckt unverändert die kurzfristigen Verbindlichkeiten von TEUR 3.186, sodass wir mit TEUR 3.743 wiederum über ein sehr solides Working Capital verfügen. Aufgrund der Verschmelzung der CM Systems GmbH auf die CM Manufactory GmbH hat sich das Eigenkapital zum Vorjahr um TEUR 697 auf TEUR 905 erhöht. Werden bei wirtschaftlicher Betrachtung des Eigenkapitals die Gesellschafterdarlehen hinzugerechnet, so hat sich das Eigenkapital von TEUR 2.932 im Vorjahr auf TEUR 3.748 erhöht. Das kurzfristige Fremdkapital verringerte sich um TEUR 516 auf TEUR 3.345. Unsere Investitionskredite führten wir planmäßig zurück. Zum Bilanzstichtag entfielen 30,0 % der Bilanzsumme auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vj. 29,3 %). Hinsichtlich der Struktur und Fristigkeit unserer Verbindlichkeiten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang. Der Großteil der Kreditverbindlichkeiten ist mit Festzinsvereinbarungen unterlegt, woraus keine Zinsrisiken resultieren. Unser Finanzmanagement war und ist darauf ausgerichtet, das finanzielle Gleichgewicht unseres Unternehmens und unsere finanzielle Unabhängigkeit sicherzustellen. Aus der vollumfänglichen Reorganisation der Buchhaltung entstand die Abteilung Controlling & Finanzen mit neuem Fachpersonal. Durch die neugewonnenen Kapazitäten wurden weitere zukünftige Maßnahmenpläne ausgearbeitet. Auch im Jahr 2023 konnte die Zahlungsperformance für Verbindlichkeiten weiter verbessert werden und auch die Forderungen fließender abgebaut werden. Zum Ende des Jahres konnte bereits begonnen werden, Lieferantenkredite zu minimieren. Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Alle Finanzkredite konnten wir, sofern Tilgungsleistungen vereinbart wurden, vollständig und planmäßig mit den vorhandenen liquiden Mitteln bedienen. Das positive Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus dem ordentlichen Betriebserfolg (EBIT), der sich im Berichtsjahr auf TEUR 343 (Vorjahr: TEUR 988) beläuft. Die Zunahme der Umsatzerlöse resultiert in allererster Linie aus der Verschmelzung mit der CM Systems GmbH. Die Materialaufwandsquote verminderte sich von 62,9 % auf 62,4 %. Die Personalaufwandsquote stieg von 19,6 % auf 21,2 %. Wir orientieren uns an der Lohn- und Gehaltserhöhung an der konjunkturellen Lage und dem Erfolg des Unternehmens mit dem Ziel, stetige Lohn- und Gehaltsteigerungen zu realisieren. Wir konnten auch im Jahr 2023 Sondergratifikationen zahlen und versprechen uns dadurch auch eine positive Wirkung auf die Mitarbeiterbindung an das Unternehmen. Das Finanzergebnis ist stabil und beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR -142 (Vorjahr: TEUR -77). Mit der operativen Entwicklung des Geschäftsjahres sind wir unter Berücksichtigung des Umsatzanstiegs, resultierend aus der Verschmelzung mit der CM Systems GmbH, zufrieden. Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gesichert ein. Der im Dezember 2023 erfasste Auftragsbestand betrug TEUR 8.713 an fest eingeteilten Aufträgen. Hinzu kommen TEUR 4.162 Euro an noch nicht eingeteilten Rahmenaufträgen. Das vorhandene Auftragsvolumen betrug zum 31.12.2023 somit TEUR 12.875. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir steuern das operative Geschäft der Gesellschaft insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtleistung (Umsatz ohne Nebenumsätze zzgl. Bestandsveränderungen), Wareneinsatz, Betriebliches Rohergebnis sowie Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern). Zur Überprüfung der Leistungsindikatoren werden vollumfängliche Auswertungen im regelmäßigen Turnus getätigt. Auch kundenseitige Befragungen und Lieferantenbewertung sind fester Bestandteil des Unternehmens. Zusätzlich dienen hausinterne Kundenaudits und die ISO Auditierung. Außerdem werden im Controlling alle Kalkulationen auf die Herstellkosten regelmäßig überprüft. 3. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Bisingen einen Entwicklungsstandort in Niederwalluf und ein Vertriebsbüro in Langenwolschendorf. 4. Prognosebericht Es ist momentan sehr schwer eine verlässliche Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 abzugeben. Die von Ökonomen derzeit stetig angepassten Prognosen und teils erheblichen Prognosebandbreiten belegen die hohe Dynamik und Unsicherheit bezüglich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Derzeit wird international für die großen, entwickelten Volkswirtschaften mit einem Wachstum von 0,4% gerechnet. In Deutschland dagegen gehen mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute, z.B. das Institut für Wirtschaftsforschung Universität München (ifo), von einem Plus von 0,2 % aus. Im Verlauf des Jahres 2022 trübten sich mit der Zuspitzung der Energie und Stromkrise infolge des Ukraine Kriegs die wirtschaftlichen Erwartungen an die Jahre 2022 und 2023 zusehends ein. Das bereits Ende 2022 prognostizierte Schrumpfen der deutschen Wirtschaft für 2023 hat sich bestätigt. Zudem prognostizierten Wirtschaftsforschungsinstitute für das Jahr 2023 eine Inflationsrate von 6,0 % in Deutschland, was etwas niedriger als 2022 ist. Für Deutschland wird für 2024 ein Wert von 2,2 % erwartet, für die Eurozone ein Wert von 2,3% und für die USA wird mit etwa 3,0 % gerechnet. Wirtschaft und Verbraucher können somit mit einer geringeren Teuerungsrate als im Vorjahr rechnen, was die Kaufkraft der Konsumenten und die Investitionsneigung der Unternehmen, entgegen dem Vorjahr, verbessern dürfte. Durch den Ukraine-Krieg ausgelösten bzw. verschärften Belastungen der Wirtschaft geht nach wie vor ein konjunkturelles Risiko aus. Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind aufgrund der nach wie vor erhöhten, aber im Gegensatz zum Vorjahr gesunkenen Inflation, der hohen Energiepreise und erhöhten Zinsen suboptimal. In den vergangenen 3 Jahren verzeichneten wir bei Kunden im Bereich der Baubranche und Maschinenanbau Wünsche nach Terminschiebungen. Diese erwarten wir auch für das Berichtsjahr 2024. Die Auftragslage für das erste Quartal 2024 ist Stand Dezember zufriedenstellend. Darüber hinaus können noch keine verlässlichen Prognosen abgegeben werden. Aufgrund der oben genannten Rahmenbedingungen gehen wir von einer konjunkturellen Abkühlung aus und rechnen mit einem leichten Umsatzrückgang im Jahr 2024. Unter Berücksichtigung der Jahresabschlusszahlen der CM Systems GmbH stellen wir gemäß den Darstellungen in der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage einen leichten Umsatzanstieg zum Vorjahr fest. Die im Vorjahr getroffene Prognose eines leichten Umsatzrückgangs für 2023 konnte sich dagegen, ohne Berücksichtigung der Vorjahres-Jahresabschlusszahlen der CM Systems GmbH, bestätigen . Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von leicht sinkenden Umsätzen aus. Ab dem zweiten Halbjahr 2024 rechnen wir mit einer Stabilisierung der Auftragslage und wieder leicht steigenden Erlösen. Hinsichtlich der Materialpreise gehen wir von einer Stagnation aus. Zwar zeichnet sich im Markt eine Reduzierung der Materialpreise ab, die viele unserer Kunden aber erst spät oder gar nicht im Geschäftsjahr 2024 zu spüren bekommen. Als Gründe sind die als Folge der Materialverknappung langfristig platzierten Bestellungen in Verbindung mit sinkendem Bedarf sowie das mangelnde Entgegenkommen der Lieferanten in Bezug auf Terminverschiebungen und Stornierungswünsche zu nennen. In Bezug auf die Energiepreise gehen wir von einer leichten Reduktion für 2024 aus. Da in den letzten Jahren der Lagerbestand stark aufgebaut wurde, wird der Materialeinkauf zunehmend leicht abfallen. Bei den Personalkosten ist mit einer Reduzierung zu rechnen, da aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgeschiedenes Personal teilweise nicht nachbesetzt. Sollte sich wider Erwarten die Konjunktur positiv entwickeln, ist mit einem Personalzuwachs zu rechnen. Für 2024 rechnen wir zum jetzigen Zeitpunkt mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht steigendem Jahresergebnis. Unsere Investitionen in die Sicherung der Qualität unserer Produkte werden wir fortsetzen. Die gelebten Qualitätsprozesse werden weiterhin kritisch überprüft und den gegebenen Umständen angepasst und weiterentwickelt. Im Jahr 2023 liegt außerdem der Schwerpunkt in der Cybersicherheit. Hier wurde in der Vergangenheit bereits viel umgesetzt. Im kommenden Geschäftsjahr sollen weitere Maßnahmen zur Sicherung unserer IT-Infrastruktur umgesetzt werden. Durch die Verschmelzung mit der CM Systems GmbH geht eine Veränderung der Kostenstruktur einher. Hinzu kamen auf der Gegenseite die Umsätze der CM Systems GmbH. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Risikobericht Der Hauptmarkt unserer Gesellschaft liegt in Deutschland. Dies bringt einerseits eine gewisse Abhängigkeit mit sich, hat aber andererseits den Vorteil, dass für den Kunden ein Lieferantenwechsel angesichts unserer breiten Produktpalette und den hohen Stückzahlen sehr aufwändig und mit hohen Investitionen verbunden wäre. Wir haben sehr gute Kontakte mit unseren Kunden und begegnen einander, mit Respekt. Die Nachfrage nach unseren Produkten wird wesentlich durch die Entwicklung von allgemeinen Investitionskraft von Unternehmen beeinflusst. Restriktive Tendenzen können die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können sich für uns nicht zu vernachlässigende Umsatz- und Ergebnisrisiken ergeben. Ein hohes Risiko stellt auch der weiter zunehmende Fachkräftemangel dar, dessen Gründe im demografischen Wandel, aber auch in einer mangelhaften Ausbildungsreife von Schulabgängern liegen. Hinzugekommen ist bereits seit dem Jahr 2020 eine weltweite Rohstoffknappheit und dem Mangel an Halbleitern. Bisher gelang es uns weitestgehend zum richtigen Zeitpunkt die erforderlichen Roh- und Hilfsstoffe als auch wichtige Halbleiter zu beschaffen und wir sind zuversichtlich, dass unser Einkaufsmanagement dies auch in Zukunft schafft. Gleichwohl sind wir uns bewusst, dass dies nicht vollständig in unserer Hand liegt und es trotz unserer sehr gut organisierten Einkaufspolitik zu einer Lieferknappheit kommen kann, die unsere gesamte Produktion behindern könnte. Aus dem Krieg in der Ukraine können sich Risiken ergeben. Der Krieg kann sich negativ auf die Absatzentwicklung, die Produktionsabläufe sowie die Einkaufs- und Logistikprozesse niederschlagen, beispielsweise durch Unterbrechungen in den Lieferketten und der Energiebelieferung oder Engpasssituationen. Aus den unmittelbaren Folgen des russischen Angriffskriegs sowie der daraufhin verhängten Sanktionen sehen wir insbesondere aufgrund der folgenden Faktoren wesentliche Ertragsrisiken für unsere Gesellschaft im Jahr 2023, so zum Beispiel eine Rohstoffknappheit, steigende Beschaffungs- und Energiepreise, Störungen von Lieferkennten oder auch Beschränkungen des internationalen Zahlungsverkehrs. Für die Elektronikbranche besteht zudem ein Risiko der Materialverteuerung bei einem Absacken des Eurokurses gegenüber dem US-Doller. Wichtige Halbleiter werden nach "Ship And Debit" abgerechnet. Starke Schwankungen können sicher daher negativ auf den Kauf von Halbleiter auswirken. Ein immer präsenter werdendes Risiko besteht zudem in den zunehmenden Cyberangriffen auf Unternehmen. Wir investieren als Gesellschaft schon seit Jahren in die IT-Sicherheit und die Schulung unserer Mitarbeiter auf die Gefahren. Mit dem uns betreuenden Systemhaus wird im neuen Geschäftsjahr eine Sicherheitsmatrix ausgewertet und besprochen. Daraus werden neue Schutzmaßnahmen entstehen. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt auf Basis der Geschäftsentwicklung, des Bestands an liquiden Mitteln und den eingeräumten Kreditlinien auszuschließen. 5.2 Chancenbericht Unser Produktsortiment wird kontinuierlich überarbeitet und erweitert. Dadurch schaffen wir Wachstum. Des Weiteren sind wir bestrebt, die Nähe zu Kunden und Lieferanten weiter auszubauen, um so die Geschäftsbeziehungen zu stärken und zu festigen. Ebenso stellen wir uns der stetig zunehmenden Globalisierung und Digitalisierung und bauen unsere internationale Präsenz aus. Die Gesellschaft ist als produzierendes Unternehmen dem Risiko ausgesetzt, dass die Preise und die Verfügbarkeit von Rohstoffen, Komponenten, Materialien und Vorprodukten Schwankungen unterliegen. Mit einem Bündel verschiedener Maßnahmen begegnen wir den Risiken im Bereich der Lagerbewertung, anhand eines erweiternden Bewertungstools für sofortige Überwachung der Kosten. Zur schnelleren Erfassung der Kosten wurde ein Belegscanner für Debitorenrechnungen angeschafft. Derzeit befinden sich weitere Ergänzungstools in Prüfung oder Vorbereitung, damit eine hohe Transparenz der Zahlen und Fakten gewährleistet ist und so hoch dynamisch agiert werden kann. Durch die regelmäßige Lieferantenbewertung und aktive Kommunikationssuche durch das qualifizierte Einkaufsteam mit den Lieferanten, konnten weitreichende Rahmenverträge verhandelt und sogar Großteils terminlich fixiert werden. Gegebenenfalls entstehende Überdeckungen können durch eine für CM entwickelte Terminschiebeliste rechtzeitig erkannt werden und vom Einkaufsteam flexibel eingegriffen werden. Da wir ausschließlich auf langfristige partnerschaftliche Lieferanten und Kunden fokussiert sind, hatten und haben wir immer eine fundierte Entscheidungskraft zwischen Kunden, CM und Lieferanten. 5.3 Chancen- und Risikomanagement Die Gesellschaft setzt ihr Chancen- und Risikomanagement als ein wesentliches Steuerungsinstrument für unternehmerische Entscheidungen und Geschäftsprozesse ein. Den Kern des Risikomanagements bilden ein zeitnahes Berichtswesen, ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verbunden mit einem Projektmanagement und einem guten Vertragsmanagement sowie einem Management zur Nachhaltigkeit. Von den leitenden Angestellten wird in regelmäßigen Abständen Bericht erstattet über den Erfüllungsgrad der Zielvorgaben und realistische Einschätzungen der Unternehmenskennzahlen. Gesondert wird in festem Turnus mit den Abteilungen eine jeweilige Statusbesprechung abgehalten. Die daraus gewonnenen Informationen dienen zur schnellen und flexiblen Entscheidungsfindung und daraus resultierenden Vorbeugemaßnahmen. Jährlich wird eine vollumfängliche Managementbewertung abgehalten und mögliche Risiken ausgewertet, daraus resultierende Aufgaben und Projekte abgeleitet, in die Zielvorgaben bei den richtigen Abteilungen verarbeitet, kommuniziert überwacht und geprüft. Seit mehreren Jahren arbeiten wir an einem Dash- Boarding-Frühwarnsystem. Daher gilt es permanent die Kennzahlen auf Realität und Transparenz zu prüfen. Zusätzliche Investitionen, die für die Umsetzung zwingend erforderlich sind, werden regelmäßig gezielt gewählt, geprüft und angeschafft. Zur Verbesserung der Ziel- und Führungsüberwachung wurde ein Managementreview eingeführt. Dies dient zur besseren Kontrolle und Orientierung. Aus den daraus resultierenden Ergebnissen können gezieltere Maßnahmen definiert und umgesetzt werden. Ebenfalls jährlich findet die ISO 9001 Zertifizierung statt. Dieses festverankerte Qualitätsmanagementhandbuch ist transparent für alle Mitarbeiter und kann daher dynamisch agieren. 6. Besonderheiten und Ausblick In einer zunehmend digitalisierten Welt ist der Schutz unserer Daten und Systeme von größter Bedeutung. Im neuen Jahr wird deshalb intensiv an der Erweiterung und Optimierung der Sicherheitsmatrix gearbeitet, um die Cybersicherheit auf ein noch höheres Niveau zu heben. Durch gezielte Maßnahmen und Schulungen wird sichergestellt, dass wir gegen die vielfältigen Bedrohungen im digitalen Raum gewappnet sind und unsere sensiblen Informationen bestmöglich geschützt sind. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der Installation eines Frühwarnsystems liegen, das wesentliche Risikokennzahlen erfasst und in Dashboards übersichtlich auswertet. Dieses System wird uns helfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und proaktiv Maßnahmen zu ergreifen. Mit der Auswertung über die Dashboards erhalten wir einen klaren Überblick über kritische Bereiche und können schnell auf Veränderungen reagieren. Leider sehen wir uns mit der Herausforderung fallender Umsatzzahlen konfrontiert, was uns dazu veranlasst, die Möglichkeit der Kurzarbeit in Betracht zu ziehen. Diese Maßnahme soll uns dabei helfen, wirtschaftlich schwierige Zeiten zu überbrücken und die Beschäftigung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu sichern. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung der permanenten Inventur. Im neuen Jahr starten wir die Testphase dieses neuen Systems, das uns eine kontinuierliche und präzise Bestandsaufnahme ermöglicht. Durch die regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung unserer Bestände werden wir nicht nur die Genauigkeit unserer Daten verbessern, sondern auch unsere Lagerhaltung optimieren und effizienter gestalten. Darüber hinaus werden wir im Jahr 2024 ein neues Betriebsdatenerfassungssystem (BDE) implementieren. Dieses moderne System wird es uns ermöglichen, Produktionsdaten in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren, was wiederum zu einer höheren Transparenz und Effizienz in unseren Abläufen führen wird. Wir sind überzeugt, dass diese Neuerung einen erheblichen Beitrag zur Steigerung unserer Produktivität und Qualität leisten wird.
Bisingen, den 12. Juni 2023 CM Manufactory GmbH vertreten durch die Geschäftsführer gez. Marina Michailidis gez. Michael Michailidis Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die (ggf. nach § 327 HGB) für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CM Manufactory GmbH, Bisingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CM Manufactory GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CM Manufactory GmbH, Bisingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 15. Juni 2024 PKF
WULF & PARTNER Partnerschaft mbB
gez. Ralph Setzer, Wirtschaftsprüfer gez. André Simmack, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist von der Gesellschafterversammlung am 18.06.2024 festgestellt worden. |
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