Stefan Burke GmbH
Kneheimer Weg 60, 49696 Molbergen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Wilkens seit 6.8.2024 | Geschäftsführer |
Peter Joseph Grever seit 3.1.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stefan Burke GmbHMolbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Molbergen und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Oldenburg unter der Nummer HR B 203929 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben etc.) auftreten. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungsdauer liegt zwischen drei und fünf Jahren. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Abschreibungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen fünf bis acht Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis fünf Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Umlaufvermögen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Unter den Sonstigen Rückstellungen werden ausgewiesen:
Die sonstigen Rückstellungen sind mit Ausnahme der Rückstellung für Aufbewahrungskosten insgesamt innerhalb eines Jahres fällig. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten staatliche Zuwendungen nach der Richtlinie "De-minimis" in Höhe von TEUR 33. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem zwischen der Gesellschaft und dem Alleingesellschafter geschlossenen Pachtvertrag, davon ist ein Betrag in Höhe von TEUR 1.800 innerhalb eines Jahres fällig. 2. Personal Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 43 Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfielen 18 auf die Gruppe der gewerblichen Arbeitnehmer, 11 auf die Gruppe der Angestellten und 14 auf die Gruppe der geringfügig Beschäftigten. 3. Nahestehende Personen/Unternehmen Hinsichtlich der Pflicht zur Angabe von Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, nur die wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte anzugeben. Da derartige Geschäfte nicht getätigt wurden, entfallen weitere Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Geschäftsführung Stefan Burke, Kaufmann, Molbergen Stefan Frerichs, Kaufmann, Garrel Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Nachtragsbericht Besondere Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag mit wesentlicher Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. Dezember 2023 haben sich nicht ergeben.
Molbergen, den 30. April 2024 Stefan Burke GmbH gez. Stefan Burke, Geschäftsführer gez. Stefan Frerichs, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens der Stefan Burke GmbH, Molbergen, ist der Handel mit Ferkeln und Mastschweinen. Die Ferkel werden direkt von Erzeugerbetrieben (überwiegend in Dänemark) bezogen und an deutsche Landwirte und Mastbetriebe weiterveräußert. Zum Abschluss eines Mastdurchgangs werden die schlachtreifen Mastschweine regelmäßig wieder von diesen Landwirten und Mastbetrieben abgenommen und taggleich an inländische Schlachthöfe weiterverkauft. Die Transporte der Tiere erfolgen größtenteils durch die Gesellschaft selbst. 1.2. Branchenentwicklung Während für die weltweite Schweinefleischproduktion in 2023 eine leichte Steigerung um 0,7% zu verzeichnen war, ist das Produktionsniveau in der EU bei einem Minus von 7 % gegenüber dem Vorjahr weiterhin rückläufig. Auch die Bruttoeigenerzeugung von Schweinefleisch in Deutschland war in 2023 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Der Hauptgrund liegt in den reduzierten Schweinebeständen. Obwohl die Notierungen für Schweine und Ferkel in 2023 auf einem stabilen und kostendeckenden Niveau lagen, entschließen sich zahlreiche Betriebe zum Aufhören. Wachsende Anforderungen an das Tierwohl in Verbindung mit weiter bestehenden Planungsunsicherheiten stellen viele Landwirte vor wirtschaftlich große Herausforderungen. Beim Verbrauch hält der Trend des fortlaufend abnehmenden Verzehrs an Schweinefleisch an. Angebotsrückgänge aufgrund verminderter Tierbestände führten in 2023 zu einer verbesserten Preissituation. Der VEZG-Schlachtschweinepreis lag 2023 im Durchschnitt bei 2,26 €/kg SG, was knapp 25 % mehr als 2022 sind. Die Ferkelpreise übertrafen mit durchschnittlichen 79 € den Vorjahresschnitt ebenfalls sehr deutlich. 1.3. Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Für die Stefan Burke GmbH, Molbergen, verlief das Geschäftsjahr erneut zufriedenstellend. Das Umsatzniveau konnte in 2023 aufgrund der im Jahresverlauf gestiegenen Preise für Ferkel und Schlachtschweine bei leicht rückläufigen Gesamtmengen erhöht werden. Da Preiserhöhungen aber gleichzeitig den Materialaufwand belasten, ist der Rohertrag für uns der relevante Leistungsindikator für die Erfolgssituation der Gesellschaft. Der Rohertrag der Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,8% auf TEUR 8.243 erhöht werden. 1.4. Personalbereich Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 336 gestiegen, was im Wesentlichen auf Neueinstellungen und allgemeine Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen ist. 1.5. Umweltbericht Die Erhaltung von Natur und Umwelt heute und in der Zukunft durch bewussten und effizienten Ressourceneinsatz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Beispiele für Ansätze, die Umweltfreundlichkeit unserer Geschäftstätigkeit zu steigern, sind etwa die kontinuierliche Erneuerung des genutzten Fuhrparks durch emissionsärmere LKW sowie die Reduzierung von Einstreu- und Brauchwassermengen. 1.6. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch langfristige Eigenmittel, aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit sowie durch kurzfristige Kontokorrentkredite. Kontokorrentkredite werden dabei zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsspitzen genutzt und nur gelegentlich in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 waren keine Kontokorrentkredite in Anspruch genommen. 2. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage In der folgenden Übersicht sind die zusammengefassten Werte der Vermögenslage zum Bilanzstichtag nach der Fristigkeit und nach den wirtschaftlichen Verhältnissen geordnet und den entsprechenden Werten des Vorjahres gegenübergestellt.
Zum Abschlussstichtag ist die Bilanzsumme um TEUR 545 auf TEUR 8.948 gestiegen, was zum einen auf höhere Ferkel- und Schweinepreise, zum anderen auf leicht erhöhte Debitorenlaufzeiten zurückzuführen ist. Aus vorstehenden Zahlen ist ferner ersichtlich, dass das kurzfristig gebundene Vermögen (99,9% der Bilanzsumme) unverändert die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten (46,4% der Bilanzsumme) deutlich übersteigt. Die Eigenkapitalquote von 53,6% zeigt die finanzielle Stabilität unserer Gesellschaft. Die Zahlungsmittelflüsse ergeben sich aus folgender, komprimierter Kapitalflussrechnung:
Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr waren wir stets in der Lage, unsere fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Bei der folgenden Ertragslage haben wir - abweichend vom handelsrechtlichen Gliederungsschema - die Ertrags- und Aufwandsposten unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst:
Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 sind die Schweine- und Ferkelpreise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Vor diesem Hintergrund konnte der absolute Rohertrag auf TEUR 8.243 gesteigert werden. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg der betrieblichen Aufwendungen aus, insbesondere für Personal und die betriebliche Infrastruktur. Dadurch hat sich das Jahresergebnis als weiterer finanzieller Leistungsindikator um TEUR 440 auf TEUR 590 reduziert. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 3.1. Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres und Prognosebericht Basierend auf der stabilen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren erwartet die Gesellschaft auch für das Geschäftsjahr 2024 eine zufriedenstellende Entwicklung. Wir gehen davon aus, dass ein knappes Angebot und stabile Absätze die Schweine- und Ferkelpreise in der EU und in Deutschland hochhalten werden. Unter dieser Annahme wird für 2024 eine Rohmarge und ein Jahresergebnis auf Niveau des Durchschnitts der letzten drei Geschäftsjahre angestrebt. Mittelfristig rechnen wir mit einem stabilen Markt und starkem Wettbewerb in der Schlachtbranche um die zur Verfügung stehenden Tiere, was die positive Entwicklung unseres Unternehmens bestärken wird. Dies betrifft die Stabilisierung der deutschen Brutto-Schweinefleischerzeugung, aber auch die Wiederbelebung von Exportmöglichkeiten in Drittländer. 3.2. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung Risiken im Hinblick auf die künftige Geschäftsentwicklung sehen wir in nicht von uns steuerbaren Umwelteinflüssen und deren möglichen Folgen. Aufgrund der hohen Umsätze mit den großen Schlachtereien haben wir einen Forderungsausfall bei diesen durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Forderungsausfälle und damit einhergehende Wertberichtigungen sind grundsätzlich nicht vorhersehbar. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufes sind Forderungsausfälle in wesentlichem Umfang aber nicht zu erwarten. Im Übrigen verteilen wir unsere Ablieferungen im Sinne einer Risikostreuung auf eine Vielzahl von Schlachthöfen. Entscheidend für den Unternehmenserfolg sind konstante Mengen in der Vermarktung von Ferkeln und dem Ankauf von Schlachtschweinen sowie ein stabiles Marktumfeld mit nur gelegentlich geltenden Hauspreisen. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der nicht ausgeschöpften Kontokorrentkreditlinie derzeit nicht zu erwarten. Zinsänderungsrisiken sind für die Gesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt von untergeordneter Bedeutung, da aktuell keine variabel verzinsten Darlehensverbindlichkeiten bestehen. Variabel verzinste kurzfristige Kontokorrentkredite werden ausschließlich zur Deckung von temporären Liquiditätsbedarfen eingesetzt. Nach der heute bekannten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Molbergen, den 30. April 2024 gez. Stefan Burke, Geschäftsführer gez. Stefan Frerichs, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stefan Burke GmbH, Molbergen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stefan Burke GmbH, Molbergen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stefan Burke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 6. Mai 2024 DanRevision
GmbH
gez. Siegel, Wirtschaftsprüfer gez. Fennen, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 6. Juni 2024. |
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