Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 430548
Eingetragen
28.4.1982
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung, Verarbeitung und der Vertrieb von technischen Metallteilen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Majhen
seit 6.11.2009
Prokura
Florian Rahm
seit 8.12.2008
Geschäftsführer
Erika Rahm
seit 8.1.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dornhan
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RAHM Drehtechnik GmbH

Loßburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

der Rahm Drehtechnik GmbH

Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen auf teilweise gemietetem Gelände in Loßburg-Betzweiler. Es werden hochpräzise Drehteile aus diversen Materialien produziert. Die Teile werden in den verschiedensten Branchen eingesetzt.

Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

Die Konjunktur in Deutschland wurde im Jahr 2023 teilweise immer noch durch den Ukraine-Krieg und durch schwierige politische Entscheidungen beeinträchtigt.

Die stark gestiegenen Energiepreise mit der einhergehenden Inflation, gestiegenen Lohnkosten und Zinsen sowie immer größeren bürokratische Hürden binden einen großen Teil der Zeit und lenken von der eigentlichen Arbeit ab.

Die Rohstoffmärkte sind immer noch durch einen markanten Preisanstieg geprägt. Die steigenden Preise belasten die Industrie stark.

Gleichzeitig besteht eine erhebliche Planungsunsicherheit, da von seitens der Regierung keine verlässlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Aus diesen Gründen konnte im Jahr 2023 kein positives Ergebnis erwirtschaftet werden.

Wir konnten trotzdem unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Kreditgebern vertragsgemäß jederzeit erfüllen. Durch ein effizientes Mahnwesen hatten wir im Jahr 2023 keinen Forderungsausfall.

Darstellung der Lage

Vermögens- und Finanzlage

Vermögensanalyse 2023 2022 2021
TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 4.725 68,2 5.054 60,6 5.308 64,9
Umlaufvermögen 2.002 29,0 2.995 35,9 2.833 34,6
Aktive Rechnungsabgrenzung 19 0,3 21 0,2 23 0,3
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 176 2,5 275 3,3 16 0,2
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 0 0 0 0
Vermögen 6.922 100,0 8.345 100,0 8.181 100,0
Kapitalanalyse 2023 2022 2021
TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 2.347 34,0 2.412 28,9 2.448 30,0
Sonderposten 75 1,0 79 1,0 83 1,0
Fremdkapital 4.500 65,0 5.854 70,1 5.650 69,0
Kapital 6.922 100,0 8.345 100,0 8.181 100,0

Die Sicherstellung der Liquidität unseres Unternehmens hat oberste Priorität. Durch ein optimales Kreditmanagement wird stetig versucht, das Finanzergebnis zu verbessern.

Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich im Berichtsjahr um TEUR 551 vermindert. Dies ist durch die Tilgung von langfristigen Verbindlichkeiten zu erklären.

Die Beschaffung von Fremdkapital zu marktüblichen Konditionen war und ist jederzeit gegeben.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind in 2023 gegenüber dem Vorjahr leider gesunken.

Trotz der seit dem 2. Halbjahr schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland, Europa und der Welt, sind wir mit dem gesunkenen Umsatz zufrieden.

Wir mussten ab der 2. Jahreshälfte das Instrument der Kurzarbeit in Anspruch nehmen. Die Kurzarbeit dauert noch an.

Es konnte u. a. durch die gestiegenen Material- und Energiekosten kein positives Jahresergebnis erwirtschaftet werden. Durch die Erhöhung des Leitzinses sind die Zinsaufwendungen gestiegen und haben ebenso zu dem negativen Ergebnis beigetragen.

Qualitätssicherung

Um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern, arbeiten wir in unserem Unternehmen an der ständigen Optimierung der Prozesse. Die Einhaltung dieser Abläufe wird laufend überwacht, dazu dienen sowohl interne als auch externe Audits.

Unser Unternehmen erfüllt die Anforderungen nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015, durch das Betreiben eines dafür notwendigen Managementsystems.

Zur Aufrechterhaltung unseres hohen Qualitätsziels werden unsere Mitarbeiter intern und extern laufend geschult oder nehmen an Schulungen teil.

Produktion

Die Maschinenauslastung war im Geschäftsjahr 2023 nicht vollständig. Die Schichtmodelle wurden an die Kurzarbeit angepasst. Durch z. B. krankheitsbedingte Ausfälle bei unserem Personal, mussten wir bis zum Beginn der Kurzarbeit im Jahr 2023 zum Teil Leiharbeiter beschäftigen, damit wir flexibel für unsere Kunden sein konnten. Wir konnten auch Leiharbeiter in unseren Personalstand übernehmen. Leider ist es nicht möglich Fachpersonal am Markt zu gewinnen.

Die Produktion ist zu Beginn des Jahres 2024 leider nicht vollständig ausgelastet. Wir sind aber bestrebt, dass wir ab der 2. Jahreshälfte 2024 wieder eine annähernd vollständige Auslastung haben.

Personal und Sozialbereich

Im Jahr 2023 wurden wieder Mitarbeiter für ihre mehrjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Dies zeigt, dass sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen und sich mit der Firma identifizieren.

Im Jahr 2024 werden wieder langjährige Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Ein Ersatz für diese Mitarbeiter wurde bereits gefunden bzw. wird gerade gesucht.

Unser Ziel ist es, den Personalstand nahezu konstant zu halten. Der Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt stellt ein grundsätzliches und dauerhaftes Risiko dar. Da wir aktuelle Vakanzen aber besetzen konnten, bewerten wir das aktuelle Risiko für unser Unternehmen als gering bis mittelschwer.

Bei einem Aufschwung der Wirtschaft wird es allerdings schwierig sein, qualifizierte Facharbeiter für die Produktion zu gewinnen. Auch durch Zuwanderer wird das Fachkräfteproblem nicht beseitigt, da durch die hervorragenden Sozialleistungen ein Anreiz zur Arbeit von seitens der Regierung nicht gegeben ist. Sprachbarrieren sind ebenso eine große Schwierigkeit und fast nicht zu überwinden.

Daher ist unser Bestreben für die Zukunft wieder eigene Facharbeiter aus- und weiterzubilden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres und voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Die Entwicklung der Branche ist nach wie vor durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die globalen Konjunkturschwankungen geprägt.

Auch das Ende der russischen Gaslieferungen ist ein Risiko für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Ein adäquater Ersatz wurde bisher nicht gefunden/geschaffen, um diesen Energiemangel auszugleichen bzw. zu ergänzen. Auch wenn wir nicht direkt davon betroffen sind, wirkt sich dies auf die Verfügbarkeit von u. a. Rohmaterialen zur Weiterverarbeitung aus.

Für das Jahr 2024 ist eine Schwächung der gesamten Wirtschaft zu erwarten bzw. ist bereits eingetreten. Wir gehen davon aus, dass sich die globale Konjunktur erst ab Mitte/Ende des Jahres 2024 wieder erholen wird. Unsere Kunden bestellen vorsichtiger, ein Risiko besteht allerdings aus heutiger Sicht nicht.

Die Prognosen basieren auf derzeit verfügbaren Informationen und Markttendenzen. Die tatsächlichen Ergebnisse können bei Eintritt unterschiedlicher Umstände davon abweichen.

Das Zinsniveau wird voraussichtlich noch etwas weiter steigen. Die Finanzierung für das Geschäftsjahr 2024 ist unter den momentanen Gegebenheiten und den zukünftigen Erwartungen trotzdem gesichert.

Besondere bestandsgefährdende Risiken bestehen aus heutiger Sicht keine.

Wir sind weiterhin bestrebt, neue Kunden zu finden und die bisherigen mit höchster Qualität zu beliefern.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.725.402,69 5.054.489,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.054,50 16.516,50
II. Sachanlagen 4.712.598,19 5.037.222,69
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.862.520,60 1.929.446,10
2. technische Anlagen und Maschinen 2.742.279,91 2.977.383,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.797,68 130.393,50
III. Finanzanlagen 750,00 750,00
B. Umlaufvermögen 2.001.862,56 2.994.724,19
I. Vorräte 1.449.527,56 2.226.047,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 552.036,51 768.538,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 298,49 137,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.456,37 21.161,28
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 175.661,19 275.295,44
Aktiva 6.922.382,81 8.345.670,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.347.188,23 2.411.741,55
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 2.211.741,55 2.247.894,99
III. Jahresfehlbetrag 64.553,32 36.153,44
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 75.127,22 79.248,67
C. Rückstellungen 166.955,52 296.726,66
D. Verbindlichkeiten 4.333.111,84 5.557.953,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.004.760,98 3.948.612,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.164.252,09 1.928.992,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.411.162,58 2.019.620,69
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 503.865,17 12.081,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 503.865,17 12.081,02
3. sonstige Verbindlichkeiten 824.485,69 1.597.259,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 822.475,69 1.595.099,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.010,00 2.160,00
Passiva 6.922.382,81 8.345.670,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.332.796,10 8.392.479,43
2. Personalaufwand 4.766.259,46 4.408.678,21
a) Löhne und Gehälter 3.661.216,09 3.772.194,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.105.043,37 636.483,25
davon für Altersversorgung 239.189,46 -119.852,90
3. Abschreibungen 390.502,69 393.837,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 390.502,69 393.837,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.080.331,99 3.583.030,61
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 20.773,40 20.773,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.994,58 28.319,58
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.158,85 104.877,05
davon an verbundene Unternehmen 5.490,41
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 30.840,70 34.324,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.783,05 -43.803,56
8. Ergebnis nach Steuern -54.245,36 -25.820,48
9. sonstige Steuern 10.307,96 10.332,96
10. Jahresfehlbetrag 64.553,32 36.153,44

Anhang zum 31.12.2023

der Rahm Drehtechnik GmbH

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist unter der Firma "Rahm Drehtechnik GmbH" im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 430548 eingetragen. Sitz und Geschäftsadresse der Gesellschaft befinden sich in 72290 Loßburg, Oberwiesachstraße 15.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handels- und Gesellschaftsrechts beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerlichen Bestimmungen, berücksichtigen jedoch die Änderungen durch das im Jahre 2009 verabschiedete Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und das im Jahre 2016 verabschiedete Bilanzrichtlinien - Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Bei Anschaffung oder Herstellung ab Januar 2008 wird linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150 EUR netto werden ab dem 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2009 in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 150 EUR bis 1.000 EUR wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben (Poolabschreibung) wird. Ab 01. Januar 2018 wird bei Anschaffungen mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250 EUR bis 800 EUR eine Sofortabschreibung vorgenommen.

Für Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet. Der Festwert wird turnusmäßig überprüft und ggf. angepasst.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bei den Kaufteilen erfolgte die Bewertung zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich angemessener Abschläge.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden retrograd anhand der Verkaufspreise unter Berücksichtigung angemessener Abschläge bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos bewertet. Zur Berücksichtigung von Mahnkosten, Zinsverlusten und des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

ARAP sind zu Anschaffungskosten bewertet. In den ARAP sind keine Disagio enthalten.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden anhand der Vorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Verhältnis zum Vorjahr ergaben sich ansonsten keine wesentlichen Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Aktivseite

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

In den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt 0,00 TEUR (Vorjahr: 0,00 TEUR).

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen in 2023 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ergibt sich aus der Saldierung des Aktivwerts (Zeitwert, gleichzeitig fortgeführte Anschaffungskosten) der zur Absicherung der Pensionszusagen an die Berechtigten verpfändeten Rückdeckungsversicherungen zum 31.12.2023 in Höhe von 2.023.438,00 EUR mit den zum 31.12.2023 gebildeten Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.847.776,81 EUR zum Betrag von 175.661,19 EUR.

Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen wurde durch versicherungsmathematische Gutachten zum 31.12.2023 ermittelt. Die aus dem Deckungsvermögen erzielten Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 26.736,00 EUR.

Angaben zu den Pensionsrückstellungen gemäß § 285 Nr. 24 HGB:

Die Gesellschaft hat zum 01.01.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. Projected Unit Credit - Methode erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,78% sowie eine erwartete Gehaltssteigerung von 0,0% und Rentenanpassungen zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdotierung in Höhe von 311.601,00 EUR. Die Gesellschaft entscheidet sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung auf einen längstens möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Die jährliche Mindestzuführung beläuft sich somit auf 20.773,40 EUR. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft diesen Betrag zu der Pensionsrückstellung zugeführt. In der Gewinn- und Verlustrechnung ist dieser Betrag in der Position "übrige Aufwendungen" ausgewiesen; er hat keinen Einfluss auf die Ertragssteuerbelastung. Zum 31.12.2023 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung 20.772,40 EUR.

Zur Abdeckung des Risikos wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die den Rentenanwärtern verpfändet wurden. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum 31.12.2023 beläuft sich auf insgesamt 2.023.438,00 EUR.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungsmathematischem Gutachten zum 31.12.2023 weist eine planmäßige Erhöhung zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2023 von 124.196,85 EUR aus (davon Zinsaufwand 30.840,70 EUR und Dienstzeitaufwand 192.973,43 EUR) und basiert auf folgenden Parametern:

Rechnungszinssatz der Deutschen Bundesbank zum 31.12.2022: 1,82%

Gehaltstrend: 0,00 %

Rentenanpassungstrend: 1,5 %

Sterbetafeln: Richttafeln 2018 G (RT 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Beim Ansatz der Pensionsrückstellungen wurde im Geschäftsjahr 2023 von einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ausgegangen. Bis zum 31.12.2015 wurde die Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren angesetzt. Dies führt gegenüber der bisherigen Methode zu einer um EUR 13.327,36 niedrigeren Pensionsrückstellung. Dieser Betrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Passivseite

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil wurde aufgrund der steuerrechtlichen Vorschriften nach § 7g EStG gebildet. Vom Beibehaltungswahlrecht nach Artikel 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB wird Gebrauch gemacht.

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie betreffen in erster Linie ausstehende Urlaubslöhne und -gehälter, Instandhaltungen, Gewährleistungen sowie Prüfung und Beratung.

Verbindlichkeitsspiegel:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
mehr als 1 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 3.005 1.536 1.319 150
aus L u L 566 566
gegenüber Gesellschaftern 503 503
sonstige Verbindlichkeiten 258 258
Summe 4.332 2.863 1.319 150

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten bestanden 117 TEUR aus Steuern und 1 TEUR im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatten im Vorjahr 1.929 TEUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, 2.019 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und 250 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hatten im Vorjahr 1.283 TEUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten hatten im Vorjahr 314 TEUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, ferner bestanden im Vorjahr 91 TEUR aus Steuern und 1 TEUR im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch:

• Grundschulden auf das Grundstück Oberwiesachstr. 13 und 15,

• Bürgschaft des Gesellschafter-Geschäftsführers,

• Diverse Maschinen, von Inventar und technischen Anlagen

• Verpfändung und Abtretung von Kollektiv- und Lebensversicherungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt 503 TEUR (Vorjahr: 12TEUR).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse (12,3 MioTEUR) enthalten Umsätze aus der Fertigung von Drehteilen und TEUR 15 aus der Vermietung und Verpachtung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen i. H. v. EUR 20.773,40 enthalten. Diese resultieren aus der Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB. Außerdem das Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen i. H. V. EUR 14.000,00.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gemäß § 285 Nr. 3a HGB ist der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen anzugeben:

Art der Verpflichtung Laufzeit bis 1 Jahr
in TEUR
Laufzeit > 1 bis 5 Jahre
in TEUR
Laufzeit > 5 Jahre
in TEUR
Gesamtbetrag
in TEUR
Mietverträge 619,9 0,0 0,0 619,9
Leasingverträge 164,6 580,5 156,2 140,7
784,5 580,5 156,2 760,6

Im Jahr 2023 wurde eine neue CNC-Drehmaschine geleast.

Weitere aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Angaben zur Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Florian Rahm, Diplom-Betriebswirt, alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Beschäftigte Arbeitnehmer

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:

53 Gewerbliche Arbeitnehmer

2 Angestellte

15 leitende Angestellte

70

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 von EUR 2.147.188,23 (Gewinnvortrag EUR 2.211.741,55 abzüglich Jahresfehlbetrag EUR 64.553,32) auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Durch den weiterhin bestehenden Ukraine-Krieg und damit im Zusammenhang stehende Auswirkungen verweisen wir auf die Erläuterungen im Lagebericht.

Insbesondere auf die durch den Krieg verursachte Energie- und Wirtschaftskrise, welche sich in allen Bereichen auswirkt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez Florian Rahm

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

" BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Rahm Drehtechnik GmbH, 72290 Loßburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rahm Drehtechnik GmbH, 72290 Loßburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rahm Drehtechnik GmbH, 72290 Loßburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gärtringen, den 19. Juni 2024

HESS TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Hess, Wirtschaftsprüfer

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