Schmitz Architekten Frankfurt GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gery Depierre seit 17.7.2023 | Prokura |
Laurent Bataille seit 1.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Poclain Hydraulics SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Poclain Hydraulics GmbHDarmstadt (vormals: Pfungstadt)Jahresabschluss zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Poclain Hydraulics GmbH hat ihren Sitz in Darmstadt (vormals Pfungstadt). Die Gesellschaft ist beim Amtgericht Darmstadt unter der Nummer HRB 3141 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des §267 Abs. 2 HGB. Die Bilanzgliederung erfolgt nach §266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Im Vergleich zum Vorjahr wurden in diesem Geschäftsjahr Intercompany-Gebühren in Höhe von TEUR 3.352 von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Materialaufwendungen umgegliedert, um das tatsächliche Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage besser darzustellen. Aktiva Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils voraussichtlichen Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben. Anlagegegenstände mit einem Wert bis EUR 250 werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst. Sofern deren Wert zwischen EUR 250 und EUR 1.000 liegt, werden diese in einem Sammelposten aktiviert und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Vorräte liegen zum Stichtag nicht mehr vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.002 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich aus Intercompany-Lieferungen und -Leistungen ergeben. Daneben bestehen TEUR 795 Forderungen im Rahmen des Cashpoolings. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb eines Jahres fällig Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt € 613.550,26 und ist vollständig einbezahlt. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, Personalverpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.335 enthalten. Die Verbindlichkeiten betreffen Lieferungen von Waren und Finanzierungsleistungen, die von den Verbundunternehmen bezogen werden. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Verpflichtungen aus Mietverträgen für das neue Bürogebäude in Darmstadt (altes Büro wurde gekündigt und bedingt durch einen massiven Wasserschaden ist ein Wechsel zum 1. Januar 2024 möglich gewesen), Firmen-KFZ und Büroausstattung. Daraus sind innerhalb eines Jahres rd. TEUR 322 fällig und innerhalb der darauffolgenden vier Jahre insgesamt TEUR 600. Diese nicht in der Bilanz abgebildeten Geschäfte tragen zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei und belassen das Investitionsrisiko beim Vermieter. Belegschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 28 Mitarbeiter. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtsjahr: Bataille, Laurent, Diplom-Ingenieur, Senlis/Frankreich Angaben zu den Bezügen unterbleiben unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen der Poclain Hydraulics SAS, Verberie/Frankreich, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt.
Darmstadt, 13. September 2024 gez. Laurent Bataille, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlegendesa. GeschäftstätigkeitDie Poclain Hydraulics GmbH fungiert als globaler Zulieferer für Fahr- und Nutzfahrzeuge, wobei der Fokus des Unternehmens auf dem Vertrieb von Motoren, Getrieben, Pumpen und Ventilen liegt. Die Produkte von Poclain sind weltweit bspw. in langsam fahrenden Sonderfahrzeugen der Agrikultur und des Bauwesens, sowie Trucks verbaut. Die Gesellschaft ist Teil der internationalen Poclain-Gruppe mit Sitz in Verberie/Frankreich. Der Konzern ist international an 20 Standorten, sowie sechs Forschungs- und Entwicklungszentren auf drei Kontinenten vertreten. Ende 2023 beschäftigte die Gruppe rund 2.300 Mitarbeitende. Die Gesellschaft selbst betreibt keine eigene Forschung- oder Entwicklung. Sie ist darauf spezialisiert die von der Gruppe entwickelten und produzierten Produkte zu vertreiben. Neben dem Unternehmenssitz in Darmstadt (vormals Pfungstadt) besitzt die Gesellschaft keine weiteren Niederlassungen. b. Finanzielle und nicht-finanzielle LeistungsindikatorenDas Unternehmen wird insbesondere anhand von finanziellen Leistungsindikatoren (Kennzahlen), wie Umsatzerlöse und EBIT (= Ergebnis vor dem Finanzergebnis und Unternehmenssteuern) gesteuert. Diese Indikatoren werden regelmäßig an die Geschäftsführung berichtet. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie unter anderem Mitarbeitertreue, Fluktuationsquote, Krankheitsquote und Marktanteile werden vom Unternehmen beobachtet und fließen bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage mit ein. Diese Indikatoren dienen aber nicht der Steuerung des Unternehmens. 2. Wirtschaftsberichta. Gesamtwirtschaftliche EntwicklungDie weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 verlor gegenüber dem Vorjahr deutlich an Dynamik. Geprägt durch die langsam anlaufende Erholung nach der Covid-19-Pandemie, kamen erschwerend die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hinzu. Dies verursachte geopolitische Störungen, die sich auf die internationalen Geschäftstätigkeiten auswirkten. Die daraus resultierende, steigende Inflationsrate führte dazu, dass sich die monetären Bedingungen negativ änderten und der US-Dollar sich gegenüber den meisten anderen Währungen stark aufwertete. Insgesamt kam es zu einer leichten Erholung der Weltwirtschaft nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die steigende Impfrate und die Lockerung der Restriktionen führten zu einer leichten Erholung gegenüber dem Vorjahr. Dem Januar-Bericht des IWF nach zu urteilen, legte die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 % zu, nach einem Zuwachs von 3 % im Jahr davor. Der Anstieg in den Industrieländern lag bei rund 1,6 %, ein etwas stärkeres Wachstum verzeichneten die Schwellen-und Entwicklungsländer mit rund 4,1 %. Das wirtschaftliche Wachstum lag im Euroraum laut IWF bei rund 0,5 % und damit 3,5 % unter dem Wert des Vorjahres. Auch die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen Rückgang von 0,3 % auf 1,7 % im Jahr 2023. Der Rückgang im Euroraum lässt sich auf die steigende Inflation sowie die entstandene Energiekrise verursacht durch den russischen Angriff auf die Ukraine zurückführen, die den Wirtschaftsraum stärker trifft als die meisten anderen Regionen. b. Branchenbezogene RahmenbedingungenDie Weltmarktpreise für wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind im vergangenen Jahr kontinuierlich gestiegen und haben teilweise ein Höchstniveau erreicht. Insbesondere im Bereich Getreide kam es zu erheblichen Preissteigerungen in Folge der Ukraine-Krise. Dieser Trend fördert die Nachfrage nach effizienten Nutzmaschinen, in denen die von der Gesellschaft vertriebenen Maschinenteile verbaut werden. Dem deutschen Markt, den die Gesellschaft vorrangig bedient, kommt dabei in der EU nach wie vor eine besondere Bedeutung zu. Gut ein Drittel der abgesetzten Maschinen stammen aus deutscher Produktion.[1] Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung schloss das Geschäftsjahr 2023 im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, insb. für den Bereich Landtechnik, in dem viele unserer bedeutsamen Kunden operieren, mit einem Rekordergebnis.[2] Die Nachfrage nach hochwertigen Teilen zur Fertigung von Landtechnik- und Nutzmaschinen zeigte eine deutlich positive Tendenz. Über alle Segmente hinweg erzielte die Branche ein deutliches Umsatzplus von 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Branchenumsatz stieg auf mehr als EUR 15 Milliarden. Damit setzte sich die außergewöhnliche Wachstumsdynamik der vergangenen Jahre nahtlos fort. c. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023Die Gesellschaft profitierte von positiven Branchentrends. Weiterhin gelang es durch gezielte Kundenansprache und Platzierung innovativer Produkte das Absatzvolumen und auch die Margen zu steigern. Dies führte zu einer positiven Umsatzentwicklung. Trotz eines herausforderndes Marktumfelds konnten die Umsatzerlöse des Unternehmens gesteigert werden. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2023 um 6,9 % von TEUR 60.115 im Vorjahr auf TEUR 64.277. Das Wirtschaftsjahr des Unternehmens schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.007 (Vorjahr: TEUR 401). Ein veränderter Produktmix im Verkauf und eine optimierte Produktion führten zu einem Anstieg des Jahresergebnisses. 3. Lage des Unternehmensa. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2023 erzielte Poclain Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 64.277, nach TEUR 60.115 im Vorjahr. Der Umsatz lag damit um 6,9 % über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg ist vor allem auf eine Volumensteigerung zurückzuführen. Trotz einer global herausfordernden Marktsituation wurde ein Umsatzniveau von vor der Pandemie-Zeit erreicht. Die Vorjahresprognose einer moderaten Steigerung der Umsatzerlöse konnte somit erfüllt werden. Die Kosten für den reinen Materialaufwand beliefen sich auf TEUR 56.316 und lagen damit um TEUR 12.576 über dem Vorjahreswert. Ursache hierfür sind die im Verlaufe des Jahres stark gestiegenen Materialpreise. Durch erfolgreiche Verhandlungen und leichte Verschiebungen im Produktmix konnte eine höhere Rohergebnis-Marge erzielt werden als noch im Vorjahr. Ein weiterer Aspekt, der zum Anstieg der Materialaufwendungen geführt hat, ist eine diesjährige Umgliederung einiger Intercompany-Gebühren in den Materialaufwand um ein verbessertes Bild der tatsächlichen Verhältnisse widerzuspiegeln. Dadurch ist die Vergleichbarkeit zum Vorjahr nur noch eingeschränkt gegeben. Der Personalaufwand verringerte sich um TEUR 167 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.111. Ursächlich hierfür ist die Mitarbeiteranzahl, welche Mitte des Jahres gesunken und erst zum Ende des Jahres wieder angestiegen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 8.777 auf TEUR 3.565. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die oben genannte Umgliederung einiger Intercompany-Gebühren in den Materialaufwand. Dadurch ist die Vergleichbarkeit zum Vorjahr nur noch eingeschränkt gegeben. Das EBIT stieg von TEUR 880 auf TEUR 2.367. Ursächlich war eine positive Entwicklung der Transferpreisanpassungen. Hierdurch konnte die Vorjahresprognose einer moderaten Steigerung übertroffen werden. Die Ertragssteuerbelastung der Gesellschaft blieb mit TEUR 507 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 493 nahezu unverändert und folgte der grundsätzlich positiven Geschäftsentwicklung. Der Jahresüberschuss fiel mit TEUR 2.007 positiv aus und lag damit weit über dem Vorjahreswert von TEUR 401. Auch hierfür ursächlich sind vor allem Transferpreisanpassungen, welche auch für die Übertreffung der im Vorjahr prognostizierten moderaten Steigerung verantwortlich sind. b. FinanzlageDie Gesellschaft finanziert sich vorwiegend aus der laufenden Geschäftstätigkeit, sowie durch den konzerninternen Cash-Pool. Der Cash-Pool wurde im Geschäftsjahr 2023 monatlich in Anspruch genommen. Die Forderungen daraus betrugen zum Stichtag TEUR 795 nach einer Verbindlichkeit von TEUR 194 im Vorjahr. Die Poclain Hydraulics war im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre Verbindlichkeiten und Verpflichtungen zu bedienen. Durch die um TEUR 2.194 gesunkene Bilanzsumme und eine nur teilweise Ausschüttung des Vorjahresergebnisses lag die Eigenkapitalquote im Berichtsjahr bei 31,5 %, wo sie im Vorjahr noch 18,9 % betrug. Die liquiden Mittel beliefen sich im Jahr 2023 auf TEUR 53, was einer Reduzierung von TEUR 25 entspricht. Diese Veränderung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Investitionen ins Anlagevermögen betrafen vor allem Büro- und Geschäftsausstattung. c. VermögenslageDas Anlagevermögen im Buchwert nahm durch planmäßige Abschreibungen und massive Abgänge im Geschäftsjahr um insgesamt TEUR 36 ab. Die Zugänge im Geschäftsjahr kompensieren diesen Trend nicht vollständig. Die Abgänge resultieren aus der Auflösung der lokalen Werkstatt und einem massiven Wasserschaden Ende September in den Büroräumen. Dieses führte zu einem vorgezogenen Umzug von Pfungstadt nach Darmstadt im Januar 2024. Das Umlaufvermögen erhöht sich um TEUR 2.230 auf TEUR 8.671. Dies ist auf die Entwicklung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Die Vorräte sanken auf EUR 0. Ursächlich hierfür ist die bewusste Entscheidung den Standort in Pfungstadt und Darmstadt künftig als reinen Vertriebsstandort zu unterhalten und nicht weiterhin Ersatzteile vor Ort zu lagern. Alle Reparaturen sind in die jeweiligen Werke verlegt worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigerten sich von TEUR 5.061 im Vorjahr auf TEUR 5.804 im Berichtsjahr, was aus dem positiven Umsatzvolumen vor allem zum Geschäftsjahresende resultiert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich auch um TEUR 1.610 auf TEUR 2.797. Das Eigenkapital ist mit TEUR 2.743 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 1.236 um TEUR 1.507 angestiegen, überwiegend aus Preisanpassungen im Einkauf. Aus dem Gewinnvortrag wurde im Geschäftsjahr 2023 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 500 an die Anteilseignerin getätigt. Die Rückstellungen verringerten sich auf TEUR 1.996 und damit um TEUR 984 gegenüber dem Vorjahresende. Primär ist dies auf die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen, die aufgrund projekt- und kundenbezogener, sowie Personal-Verpflichtungen reduziert wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 1.885 auf TEUR 3.335 gestiegen. Dies ist auf verschobene Zahlungen am Jahresende zurückzuführen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hat sich die Bilanzsumme insgesamt gegenüber 2022 um TEUR 2.194 oder rund 33,6 % auf TEUR 8.714 erhöht d. GesamtaussageZusammenfassend lässt sich sagen, dass der Geschäftsverlauf und insbesondere die Ertragslage der Gesellschaft, auch vor dem außergewöhnlichen Hintergrund des russischen Angriffskriegs und dessen inflationären Folgen mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.007 insgesamt sehr positiv war. Die Geschäftsführung ist daher mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 4. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmensa. PrognoseberichtDie Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2024 vom IWF in seinem Januar-Bericht geht von einer globalen Wirtschaftsleistung von rund 3,2 % aus. Diese Prognose hängt weitestgehend von der künftigen Entwicklung des Krieges in der Ukraine, der Inflation und der damit einhergehenden Verschlechterung der monetären Bedingungen ab und ist dadurch mit großer Unsicherheit behaftet. Zudem wird von einem Wachstum von rund 4,1 % bei den Schwellen- und Entwicklungsländern ausgegangen, bei den Industrieländern hingegen wird eine Steigerung von nur 1,5 % erwartet. Der IWF erwartet für den Euro-Raum ein Plus von unter einem Prozent, unter anderem gedämpft durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Hingegen ist mit einer sinkenden Inflationserwartung zu rechnen, sodass die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum begünstigt wird. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland soll sich 2024 auf 0,5 % einpendeln. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau blickt nach einem herausforderndem Jahr 2023 mit Sorge auf das Jahr 2024. Trotz diverser Schwierigkeiten wie der Inflation, dem Krieg in der Ukraine, der unsicheren Situation um Israel und der arabischen Halbinsel, Materialengpässen und weiteren Einschränkungen konnten deutsche Unternehmen einen Produktionsrückgang im Jahr 2023 verhindern und sehen für 2024 eine negative Prognose.[3] Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat seine Prognose für die Produktion in der Branche bekräftigt und geht angesichts der globalen Konjunkturabkühlung inflationsbereinigt von einem Rückgang um real 4 % für 2024 aus. Bereits im Dezember war der VDMA von einer Abnahme in dieser Größenordnung ausgegangen. 2023 hatte die Branche noch ein reales Produktionswachstum von 0,5 % gesehen. Zwar wurde in den ersten beiden Monaten dieses Jahres ein Produktionszuwachs von 2,1 % verzeichnet, aber der Auftragseingang war laut VDMA gleichzeitig stark rückläufig. Deutschland und Europa müssten daher den Industriestandort stärken, um im globalen Standortwettbewerb zu bestehen, wie der Verband forderte. Nominal rechnet die Gesellschaft mit einer Reduzierung der Leistungsindikatoren. Dies soll durch eine weitere gezielte Marktbearbeitung und eine strategisch gezieltere Ausrichtung der deutschen Poclain Hydraulics als Vertriebs- und Service-Partner der deutschen Landtechnikbetriebe und Baufahrzeuggetriebe gegengewirkt werden. Flankiert wird dies durch Einsparmaßnahmen, wie Schließung der Werkstatt und Reduzierung des Lagers auf null. Beides wird direkt von den produzierenden Werken des Konzernverbundes übernommen. Durch das Abklingen der Corona-Pandemie gehen wir davon aus, dass in den Folge-Jahren keine weiteren wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise hervorgehen.[4] Unter Vorbehalt einer sich verschärfenden gesamtwirtschaftlichen Situation gehen wir für 2024 von einem Umsatzrückgang von ca. 11 % aus. Beim EBIT erwarten wir eine proportionale Reduzierung. Wir weisen darauf hin, dass dieser Bericht zukunftsbezogene Aussagen enthält und die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Dieser Bericht unterliegt Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die außerhalb unserer Kontrolle oder detaillierten Einschätzung liegen. Dies kann dazu führen, dass die zukünftigen Ereignisse von den hier getroffenen Aussagen abweichen können. b. Darstellung der ChancenlageDie von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: Die Gesellschaft agiert innerhalb eines renommierten Konzerns, der qualitativ hochwertige Produkte entwickelt und produziert. Dieser Konzernrückhalt bietet hinsichtlich der Produktpalette, aber auch durch die Möglichkeit konzerninterner Finanzierung, Chancen, die anderen Mitbewerbern nicht zur Verfügung stehen. Durch die Erschließung neuer Absatzmärkte durch innovative Produkte besteht die Chance auf die Gewinnung neuer Kunden und ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum in diesen Bereichen c. Darstellung der RisikolageDie von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: Konjunktur- und Branchenrisiko Die künftige Geschäftsentwicklung im Bereich der Landtechnik- und Baumaschinenindustrie wird in großen Teilen von der weltweiten Konjunktur der Absatzmärkte bestimmt. Die bereits im Jahr 2023 eingetretenen inflationären Entwicklungen können sich negativ auf die Kundennachfrage auswirken. Daneben können steigende Finanzierungskosten die Investitionsmöglichkeiten potenzieller Abnehmer für Anlagegüter in der Wertschöpfungskette schmälern. Beschaffungsrisiko Beschaffungsmärkte werden mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten überwacht. Die Schwerpunkte liegen darin, dass wir gemeinsam die weltweite Einkaufsteileversorgung aufrechterhalten und versuchen negative Auswirkungen aus Beschaffungsmärkten zu minimieren. Regelmäßige Lieferantenbewertungen zur Risikoidentifikation sind hierfür die Grundvoraussetzung. Diese Aktivitäten haben wir in den letzten Jahren intensiviert und weiter ausgebaut, hierbei achten wir darauf, dass die Unabhängigkeit unserer Lieferanten gewahrt bleibt. Kundenausfallrisiko Als Vertriebsunternehmen stellt der Ausfall von Kundenforderungen ein entscheidendes Risiko dar. Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass selbst namhafte Automobil- und Maschinenhersteller und Zulieferer durch die herausfordernden Entwicklungen in der Weltwirtschaft an den Rand der Insolvenz gelangen können. Neben der Verschlechterung der Ertragslage hätte dies ferner eine negative Auswirkung auf die Liquiditätslage der Gesellschaft. Dem Ausfallrisiko für Kundenforderungen wird durch regelmäßige Überprüfung der Bonität und der Vergabe von angemessenen Kreditlimits begegnet. Durch ein strenges Forderungsmanagement wird der pünktliche Zahlungseingang überprüft und sichergestellt, sodass wesentliche Forderungsausfälle vermieden werden können. Wechselkurseffekte haben für die Gesellschaft mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Deutschland und dem Euroraum eine untergeordnete Bedeutung. Die Risikopositionen haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt nicht wesentlich verändert. Von den vorgenannten Risiken ist unverändert das Konjunkturrisiko in Bezug auf die betragsmäßige Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit am bedeutsamsten. Es sind keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar. d. RisikomanagementGrundsätzlich wird jede unternehmerische Entscheidung unter Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Unternehmensumwelt getroffen. Damit ist unternehmerisches Handeln nahezu untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Vor dem Hintergrund steigender Dynamik und Komplexität unserer Unternehmensumwelt ist eine risikoorientierte Unternehmenssteuerung unerlässlich, denn ein wirksames Risikomanagement verbessert die Entscheidungsqualität und damit den Unternehmenserfolg. Die für die Gesellschaft relevanten Risiken und Risikopotentiale sind hauptsächlich konjunktur- und wettbewerbsinduziert. Das Risikomanagementsystem besteht aus Methoden zur Risikoerkennung, Risikoanalyse und -Bewertung sowie zur Risikoüberwachung und Risikosteuerung. Schwerpunkte liegen insbesondere im Vertragsmanagement (Richtlinien zur Prüfung, Genehmigung und Dokumentation gewerblicher Verträge in Abhängigkeit ihrer wirtschaftlichen Bedeutung) und im Kreditmanagement (Richtlinien zur Prüfung, Genehmigung und Überwachung von Geschäftspartnerrisiken bzw. Kundenforderungen). Ein monatliches Berichtswesen liefert der Geschäftsführung zeitnah aktuelle Informationen über die gesamte wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Neben diesen organisatorischen Maßnahmen kommt der Risikokultur, d.h. der Stärkung des Risikobewusstseins der Mitarbeiter im täglichen Geschäft, eine wesentliche Bedeutung zu.
Darmstadt, den 13. September 2024 gez. Laurent Bataille, Geschäftsführer [1] https://www.vdma.org/landtechnik [2] 2023: Für Landtechnikhersteller erfolgreich (profi.de) [3] Weltwirtschaft: IWF hebt Prognose - Erste Asset Management Blog (erste-am.com) [4] https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/-ifw/Konjunktur/Prognosetexte/deutsch/2023/KKB_101_2023-Q1_Deutschland_DE.pdf BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Poclain Hydraulics GmbH, Darmstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Poclain Hydraulics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Poclain Hydraulics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 7. Oktober 2024 Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Timo Husemann, Wirtschaftsprüfer Johannes Thomas, Wirtschaftsprüfer Feststellung JahresabschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 22.10.2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
Architekturbüros für Hochbau
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Kläranlagen
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen