Audi Akademie GmbHLiquidiert
85053 Ingolstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Pickl seit 14.2.2013 | Prokura |
Christa Zeller seit 28.1.2011 | Prokura |
Ralph Linde seit 28.4.2004 | Geschäftsführer |
Fritz Leprich seit 28.4.2004 | Prokura |
Ingmar Rossié seit 28.4.2004 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Audi Akademie GmbHIngolstadtJahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010Allgemeine Anmerkungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde erstmals nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erstellt. Soweit die Anwendung des BilMoG Ansatz- und Bewertungsänderungen ergab, wurden die Vorjahresbeträge nicht angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010 wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2010 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Die Bilanzierung erfolgte mit den Anschaffungskosten. Anschaffungsnebenkosten wurden ebenfalls erfasst. Die Nutzungsdauer der Anlagegegenstände wurde grundsätzlich unter Berücksichtigung der Konzernrichtlinien der AUDI AG bemessen. Sie setzt sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2010
Aufgrund der Einführung des BilMoG wurden Zugänge des beweglichen Anlagevermögens ab 1. Januar 2010 linear abgeschrieben. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, wurden ebenfalls linear vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung wurde die Abschreibung zeitanteilig ab dem Monat der Anschaffung ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nominalwert bilanziert. Einzelwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Weiterhin wurde eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko vom Bestand der Kundenforderungen abgezogen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Nominalwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung bei den noch nicht endgültig geprüften Leistungen bilanziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. Barwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem abgezinsten Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. 3. Rückstellungen Die Gesellschaft ist gegenüber ihren Mitarbeitern bzw. ehemaligen Mitarbeitern sowie gegenüber deren Hinterbliebenen und ausgleichsberechtigten Personen aufgrund von kollektiv- bzw. individualrechtlichen Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung leistungsverpflichtet. Die entsprechenden Leistungsrechte der Begünstigten werden durch einen Sicherungs-Treuhandvertrag gesichert. Hierbei überträgt die Gesellschaft als Treugeber Vermögensgegenstände auf den Treuhänder. Die Pensionsrückstellungen hierfür wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze und der Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Entgelt- und Rentensteigerungen wurden mit jährlichen Anpassungen in Höhe von 2,7 % bei den Entgelten und 1,0 % bei den Renten berücksichtigt. Der Rechnungszins betrug 5,15 %, nach 6 % im Vorjahr. Die Pensionsverpflichtungen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die beim Volkswagen Pension Trust e.V. treuhänderisch angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Penionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmalig mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag für über den Volkswagen Pension Trust e.V. finanzierte Verpflichtungen ergibt sich aus dem Barwert der garantierten Verpflichtung und dem Fondsvermögen.
* In 2010 ertragswirksam verrechnet
Der beizulegende Zeitwert setzt sich wie folgt zusammen:
Die Anschaffungskosten des Planvermögens per 31.12.2010 betrugen TEUR 566. Desweiteren hat sich die Gesellschaft gegenüber einzelnen Mitarbeitern zu leistungsorientierten Pensionszusagen verpflichtet. Die hierfür zu bildende Pensionsrückstellung wurde in Höhe der versicherungsmathematisch ermittelten Teilwerte berechnet. Bei der Berechnung der Verpflichtungen wurden die Richttafeln 2005 G von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 5,16 % zugrunde gelegt. Das Wahlrecht, die aufgrund der geänderten Bewertung von Pensionsverpflichtungen erforderliche Zuführung bis spätestens zum 31. Dezember 2024 anzusammeln, wurde nicht ausgeübt. Im Geschäftsjahr wurde die vollständige Zuführung (TEUR 55) vorgenommen. Die leistungsorientierten Pensionszusagen sind durch abgeschlossene Rückdeckungsversicherungen gesichert, die 2010 erstmalig mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet wurden.
Die Anschaffungskosten des Planvermögens per 31.12.2010 betrugen TEUR 214. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen wurde mit einem Zinssatz von 2,45 % auf den Barwert abgezinst. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittellkurs am Abschlußstichtag bewertet. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten 1. Nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) Die Gesellschaft hat das von ihr genutzte Gebäude in der Egerlandstraße langfristig angemietet. Der monatlich zu entrichtende Mietzins beträgt EUR 19.858,58 zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Der Mietvertrag kann mit einer Frist von 12 Monaten gekündigt werden. Für das Fortbildungszentrum in der Schlüterstraße beträgt der monatlich zu entrichtende Mietzins EUR 16.187,20 zuzüglich Nebenkosten und gesetzlicher Mehrwertsteuer. Der Mietvertrag kann mit einer Frist von 12 Monaten gekündigt werden. Gegenüber der AUDI AG bestehen derzeit monatliche Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 8. Daneben bestehen weitere Mietverhältnisse mit einem monatlichen Mietzins von derzeit ca. TEUR 21 zuzüglich Nebenkosten und gesetzlicher Mehrwertsteuer. 2. Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 247 (Vorjahr: 239) Mitarbeiter beschäftigt. 3. Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Beirats (§ 285 Nr. 9 a HGB) Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine unmittelbaren Leistungen an den Geschäftsführer Ralph Linde erbracht. Die Mitglieder des Beirats erhalten keine Leistungen von der Gesellschaft. 4. Angaben für ehemalige Organmitglieder und deren Hinterbliebene (§ 285 Nr. 9 b HGB) Für Pensionsverpflichtungen an ehemalige Organmitglieder war eine Rückstellung in Höhe von TEUR 16 zu passivieren. 5. Namen der Organmitglieder (§ 285 Nr. 10 HGB) Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Ralph Linde bestellt. Außerdem verfügt die Gesellschaft über einen Beirat. Vorsitzender des Beirats ist seit 17. November 2010 Herr Thomas Sigi, Vorstand der AUDI AG, Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen. Bis 30.09.2010 war Herr Dr. Werner Widuckel, Vorstand der AUDI AG, Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen, Vorsitzender des Beirats. Daneben sind Herr Ditmar Schimanski, Leiter Finanz- und Rechnungswesen der AUDI AG und Herr Michael-Julius Renz, Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG, Mitglieder des Beirats. 6. Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)
1) Mit der Audi Qualifizierungsgesellschaft mbH
besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Das Ergebnis 2010
vor Gewinnabführung beträgt TEUR 40.
7 Name und Sitz des Mutterunternehmens (§ 285 Nr. 14 HGB) Die VOLKSWAGEN AG mit Sitz in Wolfsburg stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen auf. Die AUDI AG mit Sitz in Ingolstadt stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.
Ingolstadt, 21. Januar 2011 gez. Ralph Linde, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2011 festgestellt. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20101. RahmenbedingungenDie Audi Akademie GmbH hat sich seit ihrer Gründung 1993 zu einem der größten Weiterbildungs- und Beratungsanbieter Deutschlands entwickelt. Die Audi Akademie GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der AUDI AG, die ihre Leistungen für Unternehmen aus allen Branchen, aus der Großindustrie und aus dem Mittelstand, anbietet. Die Leistungen der Audi Akademie GmbH umfassen insbesondere beratende Tätigkeiten, die Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Erbringung von Personal- und Sprachdienstleistungen. Die Audi Akademie GmbH unterhält Standorte in Ingolstadt, Neckarsulm und in Berlin und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. 2. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des UnternehmensDie Audi Akademie GmbH konnte trotz der allgemein schwierigen Einschätzung der Wirtschaftslage zu Jahresbeginn ihre Erfolgsgeschichte auch im Jahr 2010 fortschreiben. Dies äußert sich in einem erneuten Erlöswachstum im operativen Geschäft um TEUR 4.325 bzw. 11,4 % gegenüber dem Vorjahr und markiert einen neuen Bestwert in der Geschichte des Unternehmens. Selbst im Vergleich zum bis dahin besten Geschäftsjahr 2008 ist der Umsatz um TEUR 2.910 (7,4 %) gestiegen. Ursächlich für diese positive Geschäftsentwicklung sind hohe Steigerungen in der Geschäftstätigkeit mit der Konzernmutter (+10 %) und den Audi Handelsbetrieben (+14,2 %) sowie ein leichter Zuwachs im Geschäft mit dem externen Markt (+ 4,4 %). Im Detail betrachtet erfolgte die Bewältigung des Umsatzwachstums von TEUR 4.325 sowohl durch zusätzliche Fremdleistungen als auch durch mehr Eigenleistung. Dabei ist bemerkenswert, dass sich der daraus resultierende Mehraufwand für Personal auf lediglich TEUR 1.744 beläuft. In der relativen Betrachtung bedeutet dies, dass, jeweils bezogen auf die Betriebsleistung, der Anteil der Fremdleistungen von 33,0 % auf 32,2 % und die internen Personalaufwendungen von 40,1 % auf 37,5 % reduziert werden konnten. Das heißt insbesondere, dass der Personalaufbau von durchschnittlich 8 Beschäftigungsjahren vorsichtig erfolgt ist und der Einsatz der Mitarbeiter mit noch mehr Eigenleistung sehr positiv zu bewerten ist. Umso beachtlicher ist es in diesem Zusammenhang, dass darüber hinaus mit hohem Engagement sowie mit personellem und finanziellem Einsatz die
vorangetrieben werden konnte und gleichzeitig Investitionen in die Weiterbildung der Mitarbeiter getätigt werden konnten. Der TÜV auditierte im Oktober das Qualitätsmanagementsystem der Audi Akademie GmbH und zertifizierte das Unternehmen nach DIN/ISO 9001. Darüber hinaus ist die grundlegende Erneuerung unserer Corporate Identity sichtbares Zeichen der strategischen Erneuerung, die eine noch stärkere Fokussierung auf die Muttergesellschaft, die AUDI AG, dokumentiert. Hauptsächlich aufgrund der Mehrzahl an Veranstaltungen im Geschäftsbereich Handelstraining stiegen die sonstigen bezogenen Leistungen um TEUR 1.139, relativ zur Betriebsleistung ein Anstieg um 1,6 Prozentpunkte von 10,6 % auf 12,2 %. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen blieben im Vergleich zum Vorjahr auf nahezu identischem Niveau. Diese genannten Faktoren waren die wesentlichen Elemente für eine Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von 48,3 %, absolut gesehen TEUR 1.107, was einer Steigerung der Umsatzrendite von 6,1 % auf 7,9 % entspricht. Nach Abzug von Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 2.362, der aufgrund des Gewinnabführungsvertrags mit der AUDI AG in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt wird. Die Liquidität der Gesellschaft war im gesamten Zeitraum sichergestellt. Das Eigenkapital blieb mit TEUR 2.280 konstant, die Eigenkapitalquote sank aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 23,2 % auf 19,6 % und ist damit nach wie vor ausreichend bemessen. Der Geschäftsverlauf der 100 % Tochter "Audi Qualifizierungsgesellschaft mbH" war mit Bezug auf die Umsätze und Erträge planmäßig und weist ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 39) auf, das entsprechend dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag in das Geschäftsergebnis der Audi Akademie GmbH eingeht. Die Audi Qualifizierungsgesellschaft mbH hat zum Ende des Geschäftsjahres 2010 ihre Geschäftstätigkeit eingestellt. Die Aufgaben sowie das Personal wurden in die AUDI AG integriert. Die positive Entwicklung der Ende 2007 gegründeten ungarischen Tochtergesellschaft Audi Akademie Hungaria Kft. hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt. Insbesondere die zunehmende Stabilisierung in der Zusammenarbeit mit der Audi Hungaria Motor Kft. mit der Ausweitung bestehender und der Übernahme neuer Themen und Aufgaben waren ursächlich dafür, dass der Umsatz auf TEUR 1.351 gesteigert und ein Überschuss von TEUR 63 erwirtschaftet werden konnte. Der geplante Ausbau des Konzernstandortes in Györ gibt für die Zukunft hervorragende Perspektiven und wird voraussichtlich zu einem entsprechenden Ausbau der Tochtergesellschaft führen. 3. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensWesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres, die sich auf das Ergebnis 2010 auswirken könnten, sind nicht bekannt. Die Audi Akademie GmbH unterliegt wie jedes Unternehmen allgemeinen, branchenspezifischen und konjunkturellen Risiken. Zins- und Währungsrisiken spielen keine bedeutende Rolle. Es wird ausschließlich in Euro fakturiert. Besondere Risiken bestehen für die Gesellschaft aufgrund der unmittelbaren Einbindung in die AUDI AG und der damit verbundenen mittelbaren Verbindung mit dem Volkswagen Konzern nicht. Die Planungen der Geschäftsführung für die beiden kommenden Geschäftsjahre basieren auf einer weitgehend konstanten Umsatz- und Ertragslage gegenüber 2010. Investitionen in die Umsetzung der Unternehmensstrategie in den Zielfeldern Organisation, Mitarbeiter, Finanz und Produkt müssen dazu intern finanziert werden, ohne die Ertragssituation zu schwächen. Kernthemen sind hier insbesondere die Internationalisierung des Unternehmens, der zielgerichtete Auf- und Ausbau von Expertenwissen bei den Mitarbeitern, die Optimierung der Geschäftsprozesse und die vertiefte strategische Zusammenarbeit mit der AUDI AG.
Ingolstadt, 21. Januar 2011 gez. Ralph Linde, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Audi Akademie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzufahren, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ingolstadt, den 8. Februar 2011 KT
Kastl & Teschke GmbH & Co. KG
gez. Dipl.-Kfm. Dieter Kastl, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kffr. Tanja Teschke, Wirtschaftsprüferin Hinweis: Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß § 325 ff. HGB. |
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