Filzfabrik Wurzen GmbH
Crostigall 55, 04808 Wurzen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronny Ebert seit 23.10.2019 | Prokura |
Volkmar Erl seit 13.12.2017 | Prokura |
Jasper Johannes Brand seit 27.12.2016 | Geschäftsführer |
Joachim Hans Leonhard Hildebrandt seit 5.6.2015 | Geschäftsführer |
Marion Seidel seit 24.1.2012 | Prokura |
Henry Dubois seit 28.5.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Filzfabrik Wurzen GmbHWurzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Filzfabrik Wurzen GmbHSpezialherstellung technischer FilzeWurzen
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Filzfabrik Wurzen GmbH wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren.gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassenmerkmalen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzuhalten, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, ausgehend von den gesamten Anschaffungskosten sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres, werden im nachfolgenden Anlagenspiegel gesondert dargestellt.
Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter In dem Bilanzposten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind Forderungen aus Verkehrssteuern (Umsatzsteuer) in Höhe von TEuro 19 enthalten, die aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft nicht von der Finanzbehörde, sondern von dem mittelbaren Gesellschafter der Gesellschaft (=Organträger), der K.D.J. Brand GmbH & Co. KG, geschuldet werden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Rückstellungen für Tantieme (TEuro 265), Jahresabschlusskosten (TEuro 37), Urlaub (TEuro 13) sowie Lohnsteuer aus der Nachversteuerung von Geschenken (TEuro 1) enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit 1 - 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren beträgt TEuro 7 (Vorjahr: TEuro 28). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" sind Darlehen von der Brand Holding GmbH in Höhe von TEuro 2.500 zzgl. Zinsen in Höhe von TEuro 69 enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 142 , davon 28 kaufmännisch und 114 gewerblich (Vorjahr 157, 25 kaufmännisch und 132 gewerblich). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Joachim Hildebrandt, Wathlingen Herr Jasper Brand, Oakville-Ontario (CA) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 12. Mai 2023 bzw. 11. Dezember wurde beschlossen, dass vom Jahresergebnis 2023 eine Vorabdividende von TEuro 200 bzw TEuro 1.500 ausgeschüttet werden soll. Die Ausschüttungen erfolgten am 23. Mai 2023 bzw. am 21. Dezember 2022. Unterschrift der Geschäftsführung
Wurzen, 10. September 2023 gez. Jasper Brand gez. Joachim Hildebrandt LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die erwartete konjunkturelle Erholung der für unser Unternehmen relevanten Märkte hat sich im Jahresverlauf 2023 deutlich verzögert. Auch die wirtschaftliche Entwicklung in der VR China konnte für keine zusätzlichen Impulse zur Belebung der Handelsströme sorgen. Die derzeit angesichts der Krise im Nahen Osten und dem Krieg in der Ukraine von hoher Unsicherheit geprägten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen für die nahe Zukunft keine deutliche Verbesserung der Entwicklung erwarten. Die nach wie vor erhöhten Rohstoff- und Energiekosten auf der einen und die rückläufige Nachfrage auf der anderen Seite beeinflussten die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens. So schwächte sich der Markt für Klavierfilze in der VR China nach vielen Jahren des Wachstums leicht ab. Diese Abschwächung betraf in untergeordnetem Umfang Ertragsausfälle unseres internationalen Kundenstamms, die durch Marktverlagerungen in den europäischen Markt nicht mehr ausgeglichen wurden. Zwar trat ein leichter Rückgang im Bereich der Kosten für Betriebsstoffe (insbesondere Energie) ein. Allgemein waren die Kosten für Transport sowie Verpackung insbesondere von Rohstoffen (wie Wollen) jedoch weiterhin hoch. Das beeinflusste die langfristige, strategische Planung und die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Hier trägt insbesondere unsere vorausschauende Beschaffungsplanung und der gezielte Bestandsaufbau der Vorjahre dazu bei, dass wir Kundenaufträge auch weiterhin termintreu ausführen konnten. Der Markt für Spezialfilze hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf einem stabilen Niveau eingependelt. Letztendlich konnte dadurch jedoch der Umsatzrückgang in 2023 nicht verhindert werden. Im Geschäftsjahr 2023 sank der Umsatz um 13,5%. Die Auftragslage hat sich parallel zum Umsatz entwickelt. Bei weiterhin guter Auslastung unserer Produktionsanlagen konnte jederzeit auf Kundenwünsche reagiert werden. In der Folge wurde wie im vergangenen Jahr täglich mehrschichtig produziert. Die Kostensteigerungen im Bereich der Roh-/ Hilfs- und Betriebsstoffe wurden durch strategische Entscheidungen teilweise aufgefangen. Im Allgemeinen konnten die Kosten für Löhne und Gehälter (-4,7%), der Betriebskosten (-23,9%) für Energiebezug, Wartungs- und Reparaturmaßnahmen sowie gebäudetechnische Maßnahmen und die Vertriebskosten (-30,6%) im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden. Da wir auch in den nächsten Jahren mit weiteren Auswirkungen durch die sich verschlechternde Konjunktur rechnen, wurden in allen Bereichen (Rohstoffen, Zukaufware, Ersatzteilen) durch gute Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um unsere Produktionsanlagen jederzeit warten oder instand setzen zu können und um weiterhin eine hohe Lieferbereitschaft gegenüber unseren Kunden zu gewährleisten. Der nun eingesetzte Preisanstieg bei der Beschaffung unserer Roh- und Betriebsstoffe, sowie der Anstieg unserer Betriebskosten (insbesondere Energie) und unserer Lohn- und Gehaltskosten muss durch Preisanpassungen kompensiert werden. Unser Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und wird ständig weiterentwickelt. Die regelmäßigen erfolgreichen Zertifizierungen stellen das unter Beweis. Unser hohes Umweltbewusstsein wird seit vielen Jahren durch ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 dokumentiert. Um unserem hohen Qualitäts- und Umweltanspruch gerecht zu werden, haben wir Investitionen an unseren wärmetechnischen Anlagen in den letzten Jahren vorangetrieben. Diesen Weg wollen wir in der Zukunft konsequent fortsetzen, um die gesetzlichen Klimaziele zu erreichen und den weiter steigenden Energiekosten entgegenzuwirken. Unsere konservative Geschäftspolitik ermöglichte es uns, sämtliche Investitionen und den Geschäftsablauf mit eigenen Mitteln zu finanzieren. II. Darstellung der Geschäftslage Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 325 bzw. 3,1 % auf TEuro 10.176 vermindert. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen stieg dabei von TEuro 2.130 im Vorjahr auf TEuro 2.617 in 2023 (um 22,9 %) an. Die Buchwerte der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen haben sich um TEuro 209 bzw. TEuro 278 erhöht. Das kurzfristig gebundene Vermögen verminderte sich um TEuro 799 bzw. 9,6 % auf nunmehr TEuro 7.543. Die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEuro 54 resultiert insbesondere aus gegenüber dem Vorjahr verminderten Lieferungen und Leistungen zum Jahresende an unsere Kunden. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist mit TEuro 5.927 nahezu konstant geblieben. Aufgrund der rückläufigen Bilanzsumme stieg die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft zum Abschlussstichtag auf 58,24 % des Gesamtkapitals gegenüber 56,50 % im Vorjahr. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sank im Jahr 2023 von TEuro 4.463 im Vorjahr auf TEuro 1.845. Der Zahlungsmittelfonds verringerte sich um TEuro 872 auf TEuro 568. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist weiterhin jederzeit sichergestellt. Ertragslage Das Rohergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um 15,6%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um 33,8 % auf TEuro 2.755 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.408 verringert. Während die Materialkostenquote mit 18,04 % der Gesamtleistung nur geringfügig über der des Vorjahres (17,79%) lag, stieg die Personalkostenquote von 38,32% in 2022 deutlich auf 43,67 % in 2023 und ist damit neben dem Umsatzrückgang maßgeblich für den Ergebnisrückgang verantwortlich. Nach Ertragsteuern, die vollständig das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belasten, verbleibt ein Jahresergebnis in Höhe von TEuro 1.908 (gegenüber TEuro 3.014 im Vorjahr). III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aufgrund des andauernden Ukraine Krieges und der in Deutschland weiter im Weltmaßstab sehr hohen Energie- und Personalkosten erwarten wir Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf unseres Unternehmens. Dies betrifft mögliche Risiken bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen, der Beschaffung von Roh- und Betriebsstoffen und deren Verzögerung durch Transportschwierigkeiten verbunden mit dem Risiko von Kostensteigerungen und zusätzlichen Besteuerungen im Bereich der Energiekosten. Darüber hinaus ist mit krisenbedingten Einschränkungen der eigenen Geschäftsprozesse und den damit verbundenen operativen Risiken sowie ggf. mit verschlechterten Finanzierungsbedingungen und Währungsschwankungen zu rechnen. Diese gesamtwirtschaftlichen Risiken könnten sich auf das Kaufverhalten insbesondere unserer internationalen Kunden auswirken. Auf Grund der Tatsache, dass wir hochspezialisierte Produkte herstellen, sind wir jedoch zuversichtlich, dass auch diese Produkte trotz einer sich verschlechternden Gesamtsituation weiter am Markt gefragt sind. Wir können zukünftig nicht ausschließen, dass Mitbewerber ebenfalls in der Lage sein werden, ähnlich qualitativ hochwertige Filze zu produzieren. Insofern werden auch wir weiterhin unsere Investitionsbemühungen dahingehend verstärken, die erreichte Qualität und Produktivität zu sichern und weiter zu erhöhen. Die demographische Entwicklung in Deutschland stellt darüber hinaus ein Risiko für die Nachbesetzung von aus Altersgründen ausscheidenden Mitarbeitern dar, dem wir vor allem durch verstärkte Ausbildungsbemühungen entgegentreten. Im Rahmen unserer Personalentwicklungsplanung bilden wir auch weiterhin im kaufmännischen und produktiven Bereich junge Menschen aus, die nach Möglichkeit nach Beendigung der Ausbildung übernommen werden sollen. Wir gehen daher für die folgenden Geschäftsjahre von einer gleichbleibenden Umsatzentwicklung bei zu erwartenden verschlechternden Rahmenbedingungen aus. Die Ergebnisentwicklung erwarten wir dabei aufgrund vergangener umfangreicher Instandsetzungs- und Wartungsaufwendungen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung nominal konstant. IV. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31.12.2023 haben sich insoweit ergeben, dass die Auswirkungen der anhaltenden Krisen sowie den Enwicklungen auf dem Weltmarkt und damit verbunden die nicht vollständig ausgelasteten Kapazitäten uns gezwungen haben, für einen Teil des Personals Kurzarbeitergeld zu beantragen, welches wir auch bewilligt bekommen haben. Dieses führt dazu, dass wir unser Personal halten und nach der zu erwartenden Erholung der Auftragslage unsere Produktion wieder voll auslasten können. Die Entwicklung sowie die Effizienzsteigerung unserer Produktion, immer unter Berücksichtigung unseres hohen Qualitäts- und Umweltanspruchs, stehen auch weiterhin im Fokus unserer Geschäftspolitik.
Wurzen, den 10. September 2024 gez. Joachim Hildebrandt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS""An die Filzfabrik Wurzen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Filzfabrik Wurzen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden-geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Filzfabrik Wurzen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie enthält die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Braunschweig, 10. Dezember 2024 AudiTax
GmbH
Dipl.-Kfm. Markus Wien, Wirtschaftsprüfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt. |
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