CPG Engineering & Commercial Services GmbH

Eduard-Schloemann-Straße 41, 40237 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 62478
Eingetragen
23.12.2009
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Erledigung von technischen Tätigkeiten auf dem Gebiet der Industrie und Bergbau, Veranstaltung der technischen Kurse für Praktikum, Technologietransfer, Aufsicht und Überprüfung auf dem Gebiet des Exports, Beratung, fachlicher Bildung des Managementpersonals, Export, Import, Großhandel und Einzelhandel, Anschaffung von Waren aller Art, Übernahme von Vertretungen zur Erledigung der Dienstleistungen und im Bezug auf Waren, Kauf und Verkauf von Kommissionswaren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Abdolvahid Afsari
seit 3.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
CHADORMALU Mining & Industrial Co.
60.00%
Parsland Mines & Industries Development Company (SARZAMIN-E-PARS oder PAMIDCO)
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CHADORMALU Mining & Industrial Co.
IRN
6.000.000 €
60.00%
Parsland Mines & Industries Development Company (SARZAMIN-E-PARS oder PAMIDCO)
IRN
4.000.000 €
40.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CPG Engineering & Commercial Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht


I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS
1. Geschäftsmodell
Die CPG Engineering & Commercial Services GmbH (nachfolgend "CPG Engineering" oder "Gesellschaft" genannt) mit Sitz in Düsseldorf ist eine große Kapitalgesellschaft, welche auf dem Gebiet der metallerzeugenden und stahlverar­bei­tenden Industrie und des Bergbaus hauptsächlich in den Bereichen Projekt-Engineering, Handelsgeschäft sowie der Bereitstellung technischer Dienst- und Serviceleistungen tätig ist.
Die Gesellschaft agiert hierbei in erster Linie im Rahmen von Joint-Ventures als Konsortialpartner und ist für die Beschaffung, Koordination sowie Beratung und Überwachung im Zuge vorgenannter Projekte zuständig.
Darüber hinaus ist die Gesellschaft ebenfalls im klassischen Streckengeschäft, d.h. im Ein- und Verkauf von Ausrüstung, Ersatzteilen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in der Stahl- und Bergbauindustrie tätig.
Die CPG Engineering ist ein international agierendes Unternehmen mit einer gewis­sen Fokussierung im Absatzbereich auf den Mittleren und Fernen Osten. Dabei ist die Islamische Republik Iran als einer unserer Hauptabsatzmärkte hervorzuheben.

2. Unternehmensstrategie
Neben der konsequenten Verfolgung unserer strategischen Ziele im Rahmen der langfristigen Planung hat sich unsere Gesellschaft in diesem Berichtsjahr insbesondere mit der Schaffung effizienterer Strukturen und einer höheren Differenzierung der einzelnen Unternehmensbereiche auseinandergesetzt. Eine klare Markt- und Kundenorientierung, gepaart mit der Ausweitung unserer Engineering-Kompetenz sowie die kontinuierliche Personal- und Managemententwicklung sind weiterhin die Rahmenbedingungen für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens. Die Optimierung des Projektmanagements sowie der Beschaffungs- und Logistikprozesse sind dauerhafte Herausforderungen in unserem Umfeld. Das Ziel der fortwährenden Arbeit an der Verbesserung von Qualität und Effizienz dieser Prozesse sind die Steigerung der Ertragskraft sowie die Ermöglichung eines nachhaltigen Wachstums der Gesell­schaft. Die CPG Engineering verfolgt konsequent ihre Internationalisierungsbestrebungen, um am höheren Wachstum der Schwellenländer partizipieren zu können. Die Länder im Mittleren Osten sind für uns bestehende attraktive Zielmärkte mit weiterhin guten Wachstumsprognosen. Dem darüber hinaus mittelfristig großen Potential des asiatischen Raumes versucht die Gesellschaft durch eine Intensivierung ihrer Aktivitäten in dieser Region Rechnung zu tragen.
3. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine explizite Forschung und Entwicklung.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Die konjunkturelle Abkühlung der Weltwirtschaft setzte sich in 2023 erneut fort. Die hohen Inflationsraten und die damit einhergehende Verschärfung der Geldpolitik beeinflussten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weiterhin. Der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die weiterhin bestehende Energiekrise in Europa sowie die  anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten verhinderten eine deutliche Erholung der Volkswirtschaften. Die USA, Japan sowie einige größere Schwellenländer erwiesen sich als durchaus resilient. Zusätzlich führten politische Spannungen im Nahen Osten und der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu einem Anstieg der Unsicherheit und zu einer zusätzlichen Belastung des Geschäftsklimas im Berichtszeitraum. Insgesamt betrug das Wirtschaftswachstum plus 3,2% (Quelle: World Economic Outlook April 2024, IWF).
Die Europäische Union entwickelte sich wirtschaftlich im Berichtszeitraum aufgrund der Belastungen durch die starken Preissteigerungen und eine verhaltene Konsumnachfrage deutlich schwächer. Die Geschäftsentwicklung in den dienstleistungsnahen Sektoren und der Industrie gab spürbar nach. Der konjunkturelle Verlauf in 2023 führte letztendlich zu einem geringen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der Euro­zone um 0,4%. Frühindikatoren deuten auf eine leichte Verbesserung des Wirtschaftsklimas für Europa sowie eine gleichbleibende Entwicklung für die Weltwirtschaft hin.

Die deutsche Volkswirtschaft stabilisierte sich auf niedrigem Niveau, agierte jedoch weiterhin in einem konjunkturell schwierigen Umfeld und, belastet durch Energie- und Rohstoffengpässe, ein deutlich gestiegenes Verbraucherpreisniveau und eine schwache Auslandsnachfrage wenig dynamisch. Das BIP verminderte sich im Berichtszeitraum um -0,3% (2022: 1,8%). Für das Jahr 2024 erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute einen Anstieg des BIP von -0,3 bis zu 0,2%.

Die USA verzeichneten einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im Vergleich zum Vorjahr um 2,5%, aufgrund beständiger Investitionen und robuster privater Konsumnachfrage. Chinas Wirtschaft konnte aufgrund der Abkehr von der Zero-COVID-Strategie im Berichtszeitraum um 5,2% (2022: 3,0%) wachsen. Verunsicherungen aufgrund von drohenden Kreditausfällen im chinesischen Immobiliensektor verhinderten eine bessere Entwicklung. Erst ab dem dritten Quartal konnten wieder Zuwächse verzeichnet werden. Das Wachstum der Weltwirtschaft wirkte sich auch auf die Entwicklung der Schwellenländer aus. Trotz teilweise kräftiger Schwankungen verzeichnete die Wirtschaft der Schwellenländer in 2023 eine leichte Erhöhung um 4,3% (2022: 4,1%).
Die iranische Wirtschaft leidet, nach dem einseitigen Austritt der USA aus dem unilateralen Atomabkommen (JCPOA), weiterhin erheblich unter den sekundären extraterritorialen US-Sanktionen. Innenpolitische Probleme sowie zunehmende Spannungen im Nahen Osten verhindern eine Normalisierung der konjunkturellen Lage. Die Prognosen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) verzeichneten trotz allem ein verhaltenes Wachstum der iranischen Wirtschaft im vergangenen Jahr. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes verringerten sich die Einfuhren der Bundesrepublik Deutschland aus dem Iran um 18,0% auf 0,25 Mrd. Euro (2022: 0,30 Mrd. Euro). Die Ausfuhren sanken um 24,2% gegenüber dem Vorjahreswert auf 1,20 Mrd. Euro (2022: 1,58 Mrd. Euro). Europaweit (EU-27) beliefen sich die Exporte in den Iran auf lediglich 3,94 Mrd. Euro (minus 5,9%), die Importe nahmen im Berichtszeitraum um -24,3% (0,80 Mrd. Euro) ab. Bedeutende Handelspartner des Iran außer­halb der EU sind u.a. China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Indien.
In 2023 hatte der Iran trotz vieler interner und externer Herausforderungen aufgrund weltweit höherer Öl- und Gaspreise sowie gestiegener Exporte insbesondere nach Asien ein leichtes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Das reale Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich laut Einschätzung des Internationalen Währungsfonds gegenüber dem Vorjahr auf 4,7% (2022: 3,8%).

Branchenspezifische Entwicklung Die weltweite Stahlproduktion blieb in 2023 mit einem Volumen von 1.850 Mio. Tonnen Rohstahl (-0,12%) nahezu konstant, bei jedoch signifikanten Rückgängen in der EU. Während sich die Produktion in der Europäischen Union um rund 7,4% verringerte, verharrte die Stahlproduktion laut Angaben des Weltstahlverbandes (World Steel Association) im Jahr 2023 in den USA mit plus 0,2% und in China mit 0% auf Vorjahresniveau. Eine anfängliche Nachfrageerholung wurde ab dem zweiten Quartal durch eine merkliche Abkühlung abgelöst, unter anderem aufgrund hoher Preisunterschiede zwischen Europa und Asien sowie einer schwachen Nachfrage der stahlverarbeitenden Branchen. Die deutschen Stahlproduzenten agieren nach wie vor in einem schwierigen Marktumfeld, geprägt von einem intensiven Preiswettbewerb.
Eine verhältnismäßig schwache Entwicklung verzeichnete ebenfalls der Maschinen- und Anlagenbau in 2023. Der Branchenumsatz verringerte sich weltweit um ca. -1,5% auf ca. 3.280 Mrd. Euro. Größter Anbieter blieb erneut China, gefolgt von den USA und Deutschland. Das Umsatzniveau des deutschen Maschinenbaus betrug in 2023 insgesamt 383 Mrd. Euro bei einem Wachstum von 7,9% im Vergleich zum vorangegangenen Jahr. Asien blieb weiterhin mit mehr als der Hälfte des gesamten Welt­maschinenumsatzes die größte Fertigungsregion im Maschinen- und Anlagenbau, gefolgt von Europa. (Quelle: VDMA).
Der Iran steigerte seine Rohstahlproduktion in 2023 auf ca. 31,1 Mio. Tonnen (2022: 29,3 Mio. Tonnen) und blieb damit auf dem 10. Rang der 50 weltweit wichtigsten Stahlproduzenten. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich somit eine Erhöhung der Produktion um 1,8% (Quelle: World Steel Association).

2. Geschäftsverlauf und finanzielle Leistungsindikatoren Maßgebende Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse, der Auftragsbestand und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Im Berichtsjahr verringerte sich der Umsatz der CPG Engineering im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 79.956 (2022: TEUR 83.364). Während sich insbesondere das Projektgeschäft merklich erholte, reduzierte sich bedingt durch anhaltende Schwierigkeiten in den Lieferketten der Handel mit Maschinen, Ersatzteilen und Sonstigem um etwas mehr als die Hälfte. Deutliche Umsatzrückgänge ergaben sich ebenfalls aufgrund geringerer Nachfrage und volatiler Preise beim Handel mit Stahl und Metallen. Dagegen führten vermehrte Bestellungen der Kunden im Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu deutlichen Umsatzsteigerungen in diesem Bereich. Die im Vorjahr prognostizierten Jahresumsätze konnten nicht erreicht werden. Der tatsächliche Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr betrug 4,1%. Der Anteil des Projektgeschäftes in Bezug auf die Jahresumsätze lag im Berichtsjahr bei 44,2%.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft lag auch im vergangenen Geschäftsjahr unverändert außerhalb der Europäischen Union. Der Handel mit der Islamischen Republik Iran betrug hierbei 85,4%, gemessen an den Gesamterlösen des letzten Jahres. Aufgrund der hohen Exportquote konnte die Gesellschaft auch im vergangenen Geschäftsjahr trotz eingetrübter Konjunkturaussichten verhältnismäßig stabile Erträge erwirtschaften.

Der Auftragsbestand belief sich im Projekt­bereich, bezogen auf den Stichtag und Projekte mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, auf TEUR 55.000 (2022: TEUR 88.500).
Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2023 trotz der krisenbedingten Verwerfungen erfolgreich abgeschlossen und weist ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern) in Höhe von TEUR 588 (2022: TEUR 653) sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 398 (2022: TEUR 547) aus. Die Prognose des Vorjahres wurde somit nicht erreicht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Stahlgeschäftes der Gesellschaft sowie aus den geringeren Handelsumsätzen in den Bereichen Maschinen, Ersatzteile und Sonstigem.
3. Lage
Ertragslage Der Umsatzrückgang korrespondierte im Berichtszeitraum nur bedingt mit der Entwicklung des Ergebnisses. Als Folge des geringeren, jedoch weniger margenstarken Handelsvolumens erhöhte sich absolut gesehen auch der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebs­stoffe sowie für Stahl und Metalle. Der Materialaufwand belief sich in 2023 auf insgesamt TEUR 76.216 (2022: TEUR 78.895).
Im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge) hat sich der Materialaufwand von 94,61% im Vorjahr auf 95,3% erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Verschiebungen der Umsatzanteile innerhalb der vorhandenen Kunden- und Projektstruktur, geringere Margen im Stahlgeschäft als auch gestiegene Lieferantenpreise zurückzuführen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen wurde in Höhe von TEUR 78 ein Ertrag aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen erfasst.
Im Berichtsjahr erfolgten weitere Anpassungen des Personalbedarfs an die Erfordernisse der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft, insbesondere durch konzerninterne Umstrukturierungen. Dementsprechend verminderte sich der Aufwand im Berichtsjahr um TEUR 290 auf TEUR 2.309 (2022: TEUR 2.599).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 1.406 gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 1.498. Die Aufwendungen korrespondieren in 2023 grund­sätzlich mit der Höhe des Geschäftsvolumens der Gesellschaft. Des Weiteren wurden im Berichtsjahr weitere Anstrengungen unternommen, die laufenden Betriebskosten zu optimieren. Die wesentliche Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus der Erhöhung der Gewährleistungsrückstellungen. Die Erhöhung resultiert aus dem Abschluss von Projekten im Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus TEUR 673 (Vorjahr TEUR 577) für Gewährleistungen und Gewährleistungsrückstellungen, TEUR 214 (Vorjahr TEUR 279) für Beratungsleistungen und IT-Aufwendungen sowie TEUR 213 (Vorjahr TEUR 196) für Gäste- und Reisekosten zusammen.

Der Zinsertrag erhöhte sich aufgrund begrenzter Anlagemöglichkeiten auf TEUR 97 im Ver­gleich zum Vorjahr (2022: TEUR 95) nur geringfügig. Die fortgesetzte expansive Geldpolitik der Notenbanken, ein historisch niedriges Zinsniveau und fehlende kurzfristige Anlagemöglichkeiten erschweren jedoch signifikante Verbesserungen diesbezüglich.
Der Ertragsteueraufwand belief sich im Jahresvergleich auf TEUR 189 (2022: TEUR 106).
Ausgehend vom operativen Ergebnis ist das Jahresergebnis unserer Gesellschaft mit TEUR 398 (2022: TEUR 547) trotz aller Belastungen zufriedenstellend, lag jedoch unter den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023.

Finanzlage Das Finanzmanagement umfasst vor allem die Beschaffung der notwendigen finan­ziellen Mittel und die Steuerung der Inanspruchnahme innerhalb der Gesellschaft sowie die Absicherung von Zins-, Fremdwährungs- und Rohstoffrisiken.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt hauptsächlich über Eigenmittel, Anzahlungen und die Vereinbarung von Lieferantenkrediten. Dies ermöglicht gegebenen­falls eine kosteneffiziente Fremdkapitalbeschaffung und hat gleichzeitig positive Auswirkungen auf das Zinsergebnis. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Eigen­kapital in Höhe von TEUR 23.872 aus (2022: TEUR 23.474).
Der Wert der Rückstellungen beläuft sich auf insgesamt TEUR 3.141 (2022: TEUR 3.146) und ergab sich im Wesentlichen aus Gewährleistungs- und Personalverpflichtungen.
Um die erfolgreiche Durchführung insbesondere unserer Projekttätigkeiten zu gewährleisten, werden bereits im Zeitpunkt der Anbahnung neuer Projekte entspre­chende Regelungen getroffen, welche die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens bezüglich eingegangener vertraglicher Verpflichtungen gegenüber den Lieferanten sicherstellen. Hieraus resultiert vor allem die Höhe der erhaltenen Anzahlungen. Diese betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 52.443 (2022: TEUR 17.061). Der Anstieg der Anzahlungen ergibt sich im Wesentlichen aus dem Zufluss zusätzlicher liquider Mittel kurz vor Ende des Geschäftsjahres 2023 für zukünftige Bestellungen von Maschinen und Ersatzteilen.
Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt TEUR 13.663 (2022: TEUR 7.634) beliefen, resultiert insbesondere aus der Verlängerung von Zahlungszielen gegenüber den Lieferanten in das kommende Geschäftsjahr sowie aus Warenlieferungen und bezogenen Leistungen kurz vor dem Bilanzstichtag.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 14 (2022: TEUR 38) in Sachanlagevermögen investiert. Neben den Investitionen in Sachanlagen ergaben sich ebenfalls Abgänge aus Sachanlagen in Höhe von TEUR 61. Darüber hinaus ergaben sich keine weiteren signifikanten Veränderungen der langfristigen Vermögenswerte. Der Wert der Finanzanlagen betrug insgesamt TEUR 4.752 (2022: TEUR 4.902). Dabei handelt es sich um Beteiligungen an verbundenen Unternehmen, die aus dem Anhang ersichtlich sind. Die Verringerung der Finanzanlagen ist auf den Verkauf einer Beteiligung bei den verbundenen Unternehmen zurückzuführen.
Die CPG Engineering war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nach­zukommen. Zum Bilanzstichtag lag die Liquidität der Gesellschaft bei einem Wert von TEUR 8.395 gegenüber dem Vorjahresniveau von TEUR 5.561. Die Erhöhung ist hauptsächlich auf die Bereitstellung liquider Mittel unserer Kunden für bevorstehende Bestellungen im Projekt- und Handelsbereich sowie verlängerte Zahlungsziele an die Lieferanten zurückzuführen: während die Mittelzuflüsse aus Projekten in weiten Teilen bereits am Projektanfang in Form von Anzahlungen erfolgen, werden die Nachunternehmerleistungen mit diesen Mitteln im weiteren Projektverlauf gezahlt.

Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich in 2023 auf TEUR 95.942 (2022: TEUR 118.766) und lag damit TEUR 22.824 unter dem Vergleichswert zum 31.12.2022.
Die kurzfristigen Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten lagen zum 31. Dezember 2023 bei TEUR 91.123. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Verminderung TEUR 22.651 und ist vor allem auf die Verrechnung von Forderungen sowie geringere Anzahlungen zurückzuführen. Die geleisteten Anzahlungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 43.201 (2022: TEUR 47.040). Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein um TEUR 22.864 niedrigerer Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegen­ständen der einerseits leistungsbedingt und andererseits stichtags- und abrechnungs­bedingt ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Abrechnung von Leistungen mit unseren Tochtergesellschaften. Der Wert der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert aus dem Rückzahlungsanspruch gegen einen Lieferanten. Wir verweisen auf die Erläuterungen im Risikobericht (rechtliche Risiken) bezüglich des bestehenden Rechtsstreits.
4. Nicht finanzielle Erfolgsfaktoren
Trotz einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Anpassungen der operativ-strategischen Planung der zukünftigen Aktivitäten der Gesellschaft sowie der Fortführung struktureller Veränderungen innerhalb des Konzerns ist im Berichtsjahr die Mitarbeiterzahl konstant geblieben. So waren im Unternehmen zum Bilanzstichtag 20 Mitarbeiter (2022: 20) beschäftigt. Ein wesent­licher Schwerpunkt unserer Personalarbeit ist es bestehende und neu eingestellte Mitarbeiter gezielt zu fördern und langfristig an uns zu binden, um so die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens zu schaffen.

5. Gesamtaussage zum Geschäftsjahr
Die CPG Engineering behauptete sich in 2023, trotz einer Abschwächung der Umsätze, in einem äußerst schwierigen Geschäftsumfeld und führte ungeachtet der Herausforderungen den Ausbau seiner geschäft­lichen Aktivitäten weiter fort. Die Gesellschaft bekräftigt, unabhängig vom diesjährigen geringeren Ergebnis, ihre unternehmerische Entscheidung, sich weiterhin um neue Aufträge im Projektbereich zu bemühen. Das Nachlassen des Handels­volumens im Vergleich zum Vorjahr war bedingt durch schwere externe Belastungen des konjunkturellen Umfelds aufgrund des Ukraine-Russland-Krieges und weiterer geopolitischer Konflikte. Die bereits in den Vorjahren begonnene Neuausrichtung des Unternehmens und eine ausgewogenere Gewichtung der Handelsaktivitäten sind wesentliche Faktoren zur Abmilderung dieser negativen Effekte auf die Gesellschaft.

III. PROGNOSEBERICHT
Die Weltwirtschaft wird auch in 2024 vor weiteren Herausforderungen stehen. Nach der verhaltenen Wiederbelebung der globalen Industrieproduktion im Vorjahr zeichnete sich bereits zu Beginn dieses Jahres eine insgesamt stagnierende Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Es bleiben grundlegende Unsicherheiten bzgl. der globalen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der Spannungen im Nahen Osten und des Inflationsdrucks hinsichtlich des allgemeinen Preisniveaus bestehen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Vorhersage von keiner signifikanten Veränderung des weltwirtschaftlichen Klimas aus. Als belastend für die weltwirtschaftliche Entwicklung könnten sich neben dem fortwährenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, damit einhergehende Verwerfungen in Bezug auf Handelsströme und Lieferketten, die zunehmenden geo-politischen Konflikte im Nahen Osten, Handelskonflikte und zunehmender Protektionismus, die Zunahme der Energie- und Rohstoffkosten, eine gleichbleibend hohe Teuerungsrate aber auch zunehmende klimatische Veränderungen herausstellen. Während bei den Schwellen- und Entwicklungsländern mit einer Zunahme von etwa 4,2% gerechnet wird, erwartet der IWF, dass die Wirtschaftleistung der Industriestaaten in 2024 lediglich um 1,7% steigen wird. Eine Vielzahl möglicher, den weiteren Konjunkturverlauf beeinträchtigenden Unsicherheiten, wie etwa zunehmende protektionistische Bestrebungen einzelner Länder und hohe Staatsverschuldungen werden eine rasche Erholung der Volkswirtschaften deutlich erschweren. Die weiterhin bestehende Unsicherheit unter den Marktteilnehmern im Zusammenhang mit der Handelspolitik zwischen den USA und China dürfte den Handel in einigen Regionen zusätzlich spürbar belasten. Der IWF prognostiziert derzeit eine Erholung der Weltwirtschaft für das Jahr 2024 in Höhe des Vorjahresniveaus von 3,2%. (World Economic Outlook April 2024, IWF).
Der Weltstahlverband (World Steel Association) schätzt, dass sich die weltweite Stahlnachfrage in 2024 um 1,73% auf 1,79 Mrd. Tonnen erhöhen wird. Unterstützung erfährt die Branche weiterhin durch den Infrastrukturausbau sowie durch eine geringfügig anziehende Stahlnachfrage im Immobiliensektor vornehmlich in den Schwellen- und Entwicklungsländern, insbesondere in Asien mit Ausnahme von China, für welches eine Stagnation erwartet wird. Grund für den verhaltenen Ausblick ist der Angriff Russlands auf die Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten, das allgemein hohe Preisniveau sowie das allgemeine konjunkturelle Umfeld. Für die MENA-Region (Middle East & North Africa) wird von einem Wachstum für 2024 in Höhe von 4,7% ausge­gangen.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet für 2024 mit einem Produktionsrückgang, wobei für Deutschland von einer Verringerung um ca. 4,0% ausgegangen wird. Diese Prognose ist jedoch von Unsicherheiten in Abhängigkeit von einer Vielzahl makroökonomischer und geopolitischer Faktoren geprägt. Weitere Gründe sind der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die Spannungen zwischen den USA und China. Zudem könnten sich neben Lieferengpässe und anziehenden Rohstoffpreise die aktuell hohen Inflationsraten sowie Zinserhöhungen der Notenbanken negativ auf die Investitionsbereitschaft auswirken.
Trotz des allgemeinen Marktumfeldes in unseren Hauptabsatzmärkten, einer verhaltenen Investitionsbereitschaft seitens der metallerzeugenden und stahlverar­bei­tenden Industrie und des Bergbaus, sowie bedingt durch die weiterhin bestehenden Sanktionen der US-Administration, geht die CPG Engineering für das Geschäftsjahr 2024 bislang von einem Auftragsbestand auf Vorjahresniveau für das Projektgeschäft und einem insgesamt verbesserten Jahresumsatz (+ 35%) aus. Sofern sich die Belastungen der Geschäftsaktivitäten im Bereich des kurzfristigen Handelsgeschäftes sowie die Volatilität beim Stahlhandel in Grenzen halten und sich die bis dato angespannte politische Situation in der MENA-Region beruhigt, erwartet die Gesellschaft weitere Umsatzverbesserungen für den Geschäftsbereich des Handels mit Stahl und Metallen. Insgesamt können für das laufende Jahr derzeit lediglich tendenzielle Aussagen getroffen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft derzeit ein positives Jahresergebnis, oberhalb des Niveaus des Berichtsjahres. Kurzfristige Bestellungen von Roh-, Hilfs- und Betriebs­stoffen in der zweiten Jahreshälfte könnten für zusätzliche positive Impulse sorgen, sofern sich die Lage im Iran stabilisieren sollte (siehe Risiko- und Chancenbericht). Das Investitionsvolumen wird voraussichtlich unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen. Trotz eines herausfordernden Geschäftsumfeldes geht die Gesellschaft auch für 2024 von einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei steigenden Umsätzen aus.
Obwohl zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine belastbaren Informationen über die künftige Entwicklung der relevanten Rahmenbedingungen für das Jahr 2025 ff. zur Verfügung stehen, werden die mittel- und langfristigen Aussichten  für die Gesellschaft jedoch grundsätzlich als positiv angesehen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein Jahresüberschuss vor Steuern von TEUR 600- TEUR 750 budgetiert.

IV. RISIKO- UND CHANCENBERICHT
1. Risikobericht
Risikomanagementsystem Das Risikomanagement der Gesellschaft hat sich auch im vergangenen Geschäftsjahr als effektiv erwiesen.
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist es oftmals notwendig, Risi­ken einzugehen, um Chancen wahrzunehmen. Aufkommende Risiken müssen jedoch früh erkannt und durch entsprechende Maßnahmen vermieden bzw. redu­ziert werden. Daher werden wesentliche Risiken identifiziert, bewertet und überwacht sowie in das reguläre Berichtswesen, die Mittelfristplanung und in Strategie­gespräche integriert. Grundsätzlich gilt in der Gesellschaft das Vier-Augen-Prinzip. Daneben ermöglichen flache Hierarchien, direkte Berichtswege und monatliche Zwischenabschlüsse die Erkennung von Risiken und die frühzeitige Aufdeckung von Fehlern.
Risiken Markt- und Umfeldrisiken Für die CPG Engineering ergibt sich das Marktrisiko im Wesentlichen aus der Nach­frageentwicklung, uneinheitlichen Konjunkturentwicklungen sowie dem Wettbe­werbsumfeld. Ein moderates Risiko sehen wir im tendenziell leicht abnehmenden derzeitigen Auftragsbestand und in der Notwendigkeit zur Akquisition von neuen Aufträgen. Die CPG Engineering nimmt weiterhin regelmäßig an Projektausschreibungen teil und hält diesbezüglich bei kleineren Projekten mit kurzer Laufzeit eine Auftragserteilung bis Ende des Geschäftsjahres 2024 für wahrscheinlich. Die Möglichkeiten der Akquisition von neuen Großaufträgen hingegen werden unter den gegebenen Umständen als gering eingestuft.
Zusätzlich könnten sich Risiken aus der derzeit nicht vorhersehbaren US-Handelspolitik, der weiteren Ölpreisentwicklung und Verwerfungen auf den Finanz­märkten ergeben, was zu Liquiditätsengpässen auf der Lieferantenseite, einhergehend mit höheren Anzahlungen bzw. kürzeren Zahlungszielen sowie einer weiter sin­kenden Investitionstätigkeit bei den Abnehmern führen könnte.
Die, mit dem Austritt der USA aus dem Atomabkommen, in 2018 wieder in Kraft gesetzten und fortlaufend verschärften Wirtschaftssanktionen seitens der USA gegenüber der Islamischen Republik Iran werden auch in 2024 weiterhin deutlich spürbar sein. Vorhandene Beschränkungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr mit dem Iran sowie insbesondere technische und administrative Schwierigkeiten der Banken bei der Umsetzung eines reibungslosen Finanzverkehrs bestehen weiterhin und werden der CPG Engineering die Geschäftstätigkeit in Bezug auf ihr Irangeschäft weiter erschweren, einhergehend mit einem relativ hohen Abwicklungs- und Verwaltungsaufwand. Aufgrund der derzeitigen politischen Lage im Nahen Osten ist von einer baldigen Normalisierung der Verhältnisse nicht auszugehen. Obwohl die Folgen der Wirtschaftssanktionen gegenüber der Islamischen Republik Iran insgesamt derzeit noch nicht vollständig absehbar sind, so stellen ihre Auswirkungen für unsere Gesellschaft gleichwohl weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Dies betrifft nicht nur die Restriktionen auf der Absatzseite, sondern auch die Beschaffungsseite und den Finanzverkehr. Die Herausforderungen neue Geschäftspartner zu finden bzw. teilweise bestehende Geschäftsbeziehungen auf der Lieferantenseite aufrechtzuerhalten bestehen für unser Unternehmen im Bereich des Irangeschäftes weiterhin.
Hinsichtlich der Ausführung der Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konfliktes verweisen wir auf den Prognosebericht.

Finanzwirtschaftliche Risiken Den Umgang mit Risiken im Finanzbereich regelt die CPG Engineering, indem sie Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und die erforderlichen Kontrollen in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung koordiniert.
Die operativen Risiken, insbesondere unsere Forderungsrisiken, werden mit Hilfe des internen Debitorenmanagements identifiziert und überwacht. Es erfolgt eine laufende Kontrolle der Außenstände und Ausfallrisiken. Durch die erhaltenen Anzahlungen bestehen bei den betreffenden Auftraggebern jedoch ohnehin keine Ausfallrisiken.
Darüber hinaus werden Anzahlungen an Lieferanten nach Möglichkeit durch Garantien bzw. Bürgschaften abgesichert. Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes, in dem sich unsere Gesellschaft bewegt, ist dies jedoch nur in Ausnahmefällen möglich. Insoweit unterliegen wesentliche Teile der geleisteten Anzahlungen einem Ausfall­risiko.
Der Anteil der liquiden Mittel im Verhältnis zur Bilanzsumme unterliegt einem gewissen Zinsänderungsrisiko in Bezug auf die Anlage liquider Mittel bei Banken. Die derzeitige Notenbankpolitik kann zu einer Beibehaltung der historisch niedrigen Leitzinssätze und damit zu weiteren Zinsbelastungen führen.

Gewährleistungsrisiken Es bestehen Gewährleistungsrisiken in Bezug auf die in Arbeit befindlichen Großprojekte. Hierfür wird über eine Rückstellung bereits eine bilanzielle Vorsorge getroffen, die auf der Branchenerfahrung unseres Managements beruht. Die tatsächlichen Risiken werden sich jedoch nach der Inbetriebnahme und im Laufe des Betriebs der entsprechenden Anlagen manifestieren.

Rechtliche Risiken Um mögliche Risiken aus den vielfältigen steuer-, umwelt- und wettbewerbsrecht­lichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetzen auszuschließen, achtet die Gesellschaft auf deren strikte Einhaltung und nutzt die umfassende rechtliche Beratung sowohl durch unsere eigenen Fachleute als auch durch ausgewiesene externe Spezialisten.
Bezüglich etwaiger Prozessrisiken verweist die Gesellschaft auf einen noch laufenden Rechtsstreit mit einem ehemaligen Lieferanten. Das anhängige Klageverfahren bezieht sich auf die Rückforderung einer geleisteten Anzahlung im hohen einstelligen Millionenbetrag, nebst Zinsen, sowie auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Liefervertrages. Strittig ist insbesondere, zu welchem Zeitpunkt wir die Rückzahlung verlangen können. Unsere Gesellschaft bewertet die Erfolgsaussichten, dass das Gericht den Rückzahlungsanspruch als fällig einstuft, als hochwahrscheinlich, so dass keine Wertberichtigung der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Anzahlung vorgenommen wurde. Obgleich unserer Gesellschaft bereits in erster und zweiter Instanz Recht zugesprochen wurde, unterliegt das Urteil noch einer gewissen Unsicherheit, da der Gegenseite die Möglichkeit der Fortführung des Verfahrens in nächsthöherer Instanz gegeben ist. Da die Beurteilung der Sach- und Rechtswürdigung dem zuständigen Gericht obliegt, bestehen weiterhin noch gewisse Unsicherheiten. Unsere Einschätzung hinsichtlich der Erfolgsaussichten behalten wir auch im Falle einer etwaigen Fortführung des Rechtsstreites bei.
Informationstechnische Risiken Risiken aus dem Umfeld der Informationstechnologie (IT) entstehen durch die zunehmende Vernetzung der Informationssysteme und der Notwendigkeit ihrer ständigen Verfügbarkeit. Diesen Risiken wird mit dem Einsatz moderner Hardware und Software auf aktuellstem Sicherheitsstandard begegnet. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch regelmäßige Investitionen im Bereich der Technik sowie durch die permanente Optimierung und den Schutz unserer Systeme mittels interner und externer Experten.

Gesamtaussage zur Risikosituation Die Gesamtrisikosituation der Gesellschaft hat sich in 2024 nicht grundlegend gegenüber dem Vorjahr geändert. Hinsichtlich der Einzelrisiken verweisen wir auf die vorhergehenden Ausführungen. Ein unmittelbares Risiko aus den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine besteht für die Gesellschaft nicht. Gleichwohl können indirekte Auswirkungen aufgrund von Störungen der globalen Liefer- und Logistikketten, erhöhte Volatilitäten auf den Rohstoff- und Energiemärkten sowie der Frachtkosten nicht vollends ausgeschlossen werden. Es lassen sich - auch vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Konfliktes - keine konkreten Risiken erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Chancen Die dargestellten Risiken bergen auch Chancen für das Unternehmen. So werden aus der laufenden Überwachung der vorgenannten Risiken auch Chancen zur Erken­nung neuer Entwicklungen abgeleitet, die mittelfristig geeignet sind, die Stellung des Unternehmens im Markt weiter zu festigen. Vor allem aufgrund des weiterhin anhal­tenden Modernisierungsbedarfs in der stahlerzeugenden Industrie, insbesondere im Mittleren Osten und im Wachstumsmarkt Asien sieht die Geschäftsleitung Chancen. Dem weiteren Ausbau des Aftersales-/Servicegeschäfts durch integrierte, innovative Lösungsangebote wird zunehmend eine größere Bedeutung zuteil. Besondere Chancen ergeben sich ebenfalls im Bereich der Effizienz-, Energie- und Umwelttechnik.
Der Iran hat mit erheblichen innen- und außenpolitischen Problemen zu kämpfen. Die weiterhin bestehenden Sanktionen der USA beeinträchtigen den Konjunkturverlauf im Iran erheblich. Zudem leidet der Iran unter einer erheblichen Inflation, welche im vergangenen Jahr bei 41,5% lag. Ein signifikanter Teuerungsrückgang ist für 2024 jedoch nicht zu erwarten. Der IWF prognostiziert für dieses Jahr eine Inflationsrate in Höhe von ca. 37,5%. Leichte Wachstumsimpulse könnten sich einerseits aus einer Erhöhung der Ölproduktion sowie andererseits durch steigende Exporte im iranischen Nicht-Rohölsektor ergeben, welche zu einer insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung führen könnten. In seiner letzten Prognose geht der IWF von einem Anstieg von ca. 3,3% in 2024 sowie einer leichten Wachstumsabschwächung in 2024 aus. (Quelle: Regional Economic Update Middle East and Central Asia Department April 2024, IWF). Die friedliche Beilegung der außenpolitischen Streitigkeiten, die Lösung der sozialen Unzufriedenheit, die Stabilisierung der iranischen Wirtschaft und die Eindämmung der Teuerungsrate der Verbraucherpreise sind essentiell für eine nachhaltige Verbesserung der iranischen Volkswirtschaft. Es besteht ein weitgehender Konsens, dass erst nach einer Lockerung der US-Sanktionen mit einer signifikanten Wachstumssteigerung gerechnet werden kann.
Die Annäherung zwischen dem Iran und der internationalen Staatengemeinschaft sowie der Wille zu einer konstruktiven und vertrauensbildenden Zusammenarbeit sind die Voraussetzungen zu einer Normalisierung der unilateralen Beziehungen. Die Dialogbereitschaft aller Parteien könnte eine Stabilisierung der Region einleiten und eine zunehmende Isolation des Iran verhindern. Eine konjunkturelle Wiederbelebung  der iranischen Wirtschaft würde die Bevölkerung signifikant entlasten. Eine schnelle und verbindliche Lösung ist jedoch, trotz aller bestehenden Hoffnungen, kurzfristig nicht zu erwarten. Die CPG Engineering wird sich trotz aller Widrigkeiten bemühen, die Geschäftsaktivitäten in diesem vielversprechenden Markt aufrechtzuerhalten und sofern möglich auszuweiten.

 

Düsseldorf, den 10. Mai 2024

CPG Engineering and Commercial Services GmbH, Düsseldorf

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.818.372,07 4.992.256,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.256,60 3.363,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.256,60 3.363,00
II. Sachanlagen 61.683,28 86.460,87
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.683,28 86.460,87
III. Finanzanlagen 4.752.432,19 4.902.432,19
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.604.609,33 4.779.339,39
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 119.817,00 123.042,80
3. Beteiligungen 27.955,86  
4. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 91.102.419,65 113.743.084,11
I. Vorräte 44.711.867,44 47.322.426,98
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 118.069,25  
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.393.177,18 282.275,40
3. geleistete Anzahlungen 43.200.621,01 47.040.151,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37.996.047,89 60.859.589,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.046.404,22 43.445.125,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.051.551,81 8.658.437,05
3. sonstige Vermögensgegenstände 8.898.091,86 8.756.026,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.394.504,32 5.561.067,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.029,31 31.033,29
Aktiva 95.941.821,03 118.766.373,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 23.872.498,93 23.474.300,61
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Gewinnvortrag 13.474.300,61 12.927.739,35
III. Jahresüberschuss 398.198,32 546.561,26
B. Rückstellungen 3.141.063,42 3.146.453,88
1. Steuerrückstellungen 55.749,58 716.944,53
2. sonstige Rückstellungen 3.085.313,84 2.429.509,35
C. Verbindlichkeiten 68.928.258,68 92.145.618,97
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 52.443.029,71 17.061.211,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 52.370.184,43 17.061.211,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 72.845,28  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.662.872,84 7.634.072,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.662.872,84 7.634.072,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.986.858,28 67.015.338,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.986.858,28 67.015.338,84
4. sonstige Verbindlichkeiten 835.497,85 434.995,83
davon aus Steuern 826.909,30 350.501,29
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.588,55 8.017,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 835.497,85 434.995,83
Passiva 95.941.821,03 118.766.373,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 79.956.143,51 83.363.952,61
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 118.069,25 -806.268,00
3. sonstige betriebliche Erträge 276.669,07 870.967,27
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 187,60 2.120,70
4. Materialaufwand 76.216.332,29 78.895.200,70
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 75.707.750,72 77.925.497,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 508.581,57 969.702,76
5. Personalaufwand 2.278.477,87 2.599.083,52
a) Löhne und Gehälter 1.965.178,86 2.276.518,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 313.299,01 322.565,48
davon für Altersversorgung 6.614,64 6.586,08
6. Abschreibungen 31.880,11 42.171,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 31.880,11 42.171,38
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.547.054,41 1.314.190,82
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 213.574,00 1,10
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 97.424,18 94.809,28
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   20.069,43
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 188.694,40 105.512,15
12. Ergebnis nach Steuern 399.440,93 547.234,26
13. sonstige Steuern 1.242,61 673,00
14. Jahresüberschuss 398.198,32 546.561,26

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der CPG Engineering and Commercial Services GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff.; 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist unter der HRB 62478 beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind vornehmlich im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Grundsatz unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Bei der Bewertung wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen; Gleiches gilt für die Darstellung der Fristigkeit bei den Vermögensgegenständen und Schulden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussicht­lichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten maximal EUR 800,00 betragen, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden gemäß § 255 Abs. 1 HGB zu Herstellungskosten bewertet. Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten und die notwendigen Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die Vorräte werden verlustfrei bewertet.

Geleistete Anzahlungen sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gem. § 256a HBG umgerechnet, da keine solchen Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen.

Sofern Anschaffungskosten anderer Vermögensgegenstände in Fremdwährung berechnet werden, wird für die Bemessung der Anschaffungskosten der Wechselkurs am Zahlungstag zu Grunde gelegt. Spätere Wechselkursveränderungen werden berücksichtigt, sofern das gemilderte (Anlagevermögen) oder strenge (Umlaufvermögen) Niederstwertprinzip es erfordert. Im Fall von geleisteten Anzahlungen in Fremdwährung werden Wechselkursverluste nicht berücksichtigt, soweit diese an den Kunden weitergegeben werden können.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Eine Abzinsung von Rückstellungen wurde nicht vorgenommen. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen haben zwar maximale Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, da der Zeitpunkt der tatsächlichen Inanspruchnahme aber unbestimmt ist, wurde aus Vorsichtsgründen auf eine Abzinsung verzichtet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesen. Eine Verrechnung mit den entsprechenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt, soweit sich Forderungen und Anzahlungen aus demselben Projekt gegenüber demselben Auftraggeber gegenüberstehen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 7.052 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bestehen aus weiterberechneten Leistungen. Die Position beinhaltet Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 672 (Vorjahr: TEUR 220).

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzt sich u.a. zusammen aus Rückforderungsansprüchen gegenüber einem Lieferanten in Höhe von TEUR 8.457 sowie Steuerforderungen in Höhe von TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 173).

Sonstige Rückstellungen

In den Rückstellungen sind im Wesentlichen TEUR 2.681 (Vorjahr: TEUR 2.008) für Gewährleistungsrückstellungen und TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 179) für Urlaubsansprüche enthalten.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 585.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Berichtsjahr in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: TEUR 64.844), gegenüber dem Gesellschafter der CPG Engineering & Commercial Services GmbH und in Höhe von TEUR 1.987 (Vorjahr: TEUR 2.171) gegenüber Tochtergesellschaften. Alle diese Verbindlichkeiten stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

In den erhaltenen Anzahlungen sind Vorauszahlungen in Höhe von TEUR 52.443 (Vorjahr: TEUR 17.061) enthalten. Anzahlungen in Höhe von TEUR 22.144 bestehen gegenüber einem Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 196)

Latente Steuern

Unterschiedliche handels- und steuerrechtliche Wertansätze oder steuerliche Verlustvorträge, die zu latenten Steuern führen würden, bestehen nicht.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse von TEUR 79.956 (Vorjahr: TEUR 83.364) wurden in regionaler Hinsicht in Höhe von TEUR 68.276 (Vorjahr: TEUR 29.718) in der Islamischen Republik Iran und in Höhe von TEUR 11.680 (Vorjahr: TEUR 53.646) in der übrigen Welt erzielt. Nach Produktgruppen resultieren die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35.371 (Vorjahr: TEUR 16.504) aus dem Projektgeschäft, in Höhe von TEUR 4.249 (Vorjahr: TEUR 10.791) aus dem Handel mit Maschinen, Ersatzeilen, Sonstigem. Aus dem Handel mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden im Berichtsjahr Umsätze in Höhe von TEUR 28.720 (Vorjahr: TEUR 2.448) erzielt. Im Bereich des Handels mit Stahl und Metallen ergaben sich Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 11.616 (Vorjahr: TEUR 53.621).

Die Umsatzerlöse aus dem Projektgeschäft werden realisiert, sobald die in den zugrunde liegenden Verträgen vereinbarten selbstständigen Teilleistungen erbracht wurden und sofern aus dem Gesamtvertrag kein Verlust zu erwarten ist.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten u.a. in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr TEUR 0.) Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen. Gewährleistungsrückstellungen wurden dagegen nicht aufgelöst (Vorjahr: TEUR 483).

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Das Bestellobligo für laufende Projekte beträgt ca. TEUR 19.351. Die tatsächlichen Verpflichtungen stehen der Höhe nach allerdings noch nicht genau fest.

Die Gesamtverpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich auf TEUR 94 bis zum Ende der Vertragslaufzeiten. Die Verträge haben im Wesentlichen Laufzeiten von bis zu einem Jahr. Langfristige Vertragsverhältnisse aus Mieten bergen bei Auftragsrückgang das potenzielle Risiko der Minderauslastung, verringern jedoch auch die Kapitalbindung.
Anteilsbesitz nach § 285 Nr.11 HGB

Die Gesellschaft hat eine 100-prozentige Beteiligungsquote an der CPG Industrial, Mining and Technical Services GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Das Eigenkapital beträgt Euro 1.721.746,53 bei einem ausgewiesenen Jahresüberschuss für das Jahr 2023 in Höhe von Euro 7.776,49.

Die Gesellschaft hat eine 100-prozentige Beteiligungsquote an der B4F GmbH mit Sitz in Weißenfels. Das Eigenkapital beträgt Euro 634.955,59 bei einem ausgewiesenen Jahresüberschuss für das Jahr 2023 in Höhe von Euro 146.453,62.

Die Gesellschaft hält 100 Prozent an der Beijing CPG Trading Co., Ltd., China. Das Eigenkapital beträgt per 31.12.2023 Euro 390.911,01 bei einem Jahresüberschuss für das Jahr 2023 von Euro 24.394,67.

Die Gesellschaft hält eine 100-prozentige Beteiligung an der CPG Madencilik Mühendislik ve Metal Sanayi Ticaret Limited Sirketi, Türkei. Das Eigenkapital beträgt per 31.12.2023 Euro 1.502.565,97 bei einem Jahresüberschuss für das Jahr 2023 von Euro 375.450,06.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ihre 50-prozentige Beteiligung an der MMPC GmbH in Höhe des Beteiligungswertes veräußert.

Die Gesellschaft hält eine 30-prozentige Beteiligung an der Nilabfaravar Asia Company, Teheran (Iran). Das Eigen­kapital beträgt per 20. März 2022 (iranisches Wirtschaftsjahr) Euro 331.799,83 bei einem ausgewiesenen Jahresfehlbetrag für das Jahr 2022 in Höhe von Euro 13.325,28.

Die Gesellschaft hält eine 98-prozentige Beteiligung an der Sepita CPG Consultant Services Company, Teheran (Iran). Das Eigenkapital beträgt per 20. März 2023 (iranisches Wirtschaftsjahr) Euro 4.687,54 bei einem Jahresüberschuss für das Jahr 2023 von Euro 2.821,96.

Die Gesellschaft hält eine 4-prozentige Beteiligung an der Pars CPG Mineral and Industrial International Company, Teheran (Iran). Das Eigenkapital beträgt per 20. März 2023 (iranisches Wirtschaftsjahr) Euro 37.415.828,68 bei einem Jahresüberschuss von Euro 5.527.762,87 für das Jahr 2023.

Die Gesellschaft hält eine 1-prozentige Beteiligung an der Pars Avin Tarava Company, Teheran (Iran). Das Eigenkapital beträgt per 20. März 2023 (iranisches Wirtschaftsjahr) Euro 1.261.570,74 bei einem Jahresüberschuss für das Jahr 2023 in Höhe von Euro 1.773,58.

Konzernabschluss

CPG Engineering and Commercial Services GmbH ist selbst verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen und wird darüber hinaus in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Chadormalu Mining & Industrial Co., Teheran, Iran, mit einbezogen.

Anzahl der Mitarbeiter

Die Zahl der in 2023 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte) betrug 20 (Vorjahr: 20).

Honorar des Abschlussprüfers

Im Jahresabschluss sind Aufwendungen für den Abschlussprüfer in Höhe von TEUR 41 enthalten. Davon entfallen TEUR 26 auf die Prüfung des Einzelabschlusses und TEUR 15 auf die Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023.

Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
- Herr Alireza Mohammadbagherian, hauptamtlicher Geschäftsführer, Düsseldorf
- Herr Hamid Jahani, Teheran, Iran (bis zum 3.7.2023)

Die Bezüge der Geschäftsführung werden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Nachtragsbericht

Die Auswirkungen der Konfliktverschärfung im Nahen Osten seit April 2024 können derzeit nicht abschließend abgeschätzt werden. Wir verweisen auf unsere Berichterstattung im Lagebericht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. Dezember 2023 auswirken, sind nicht eingetreten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von Euro 398.198,32 und den Gewinnvortrag in Höhe von Euro 13.474.300,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 10. Mai 2024

CPG Engineering and Commercial Services GmbH, Düsseldorf

Die Geschäftsführung


Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
28.622,29
3.090,60
0,00
31.712,89
II. Sachanlagen



Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 344.349,61
13.571,58
60.936,73
296.984,46
III. Finanzanlagen



- Anteile an verbundenen Unternehmen 4.902.382,19
0,00
150.000,00
4.752.382,19
- Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 50,00
0,00
0,00
50,00

5.275.404,09
16.662,18
210.936,73
5.081.129,54
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2023
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
25.259,29
2.197,00
0,00
27.456,29
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.888,74
29.683,11
52.270,67
235.301,18
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
0,00
0,00
0,00
- Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00
0,00
0,00
0,00

283.148,03
31.880,11
52.270,67
262.757,47
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
Stand am 31.12.2022
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.256,60
3.363,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.683,28
86.460,87
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 4.752.382,19
4.902.382,19
- Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 50,00
50,00

4.818.372,07
4.992.256,06

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die CPG Engineering & Commercial Services GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CPG Engineering & Commercial Services GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CPG Engineering & Commercial Services GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü- mern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammen-hängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.
Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigen- ständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest- stellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 24. Mai 2024

heun + schmidt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Markus Heun  
- Wirtschaftsprüfer -

Christian Schmidt
       - Wirtschaftsprüfer -

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