Diebel SystemTransport GmbH

Otto-Hahn-Straße 12, 34123 Kassel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 17193
Vorher
E 50 GmbH
Eingetragen
7.2.2017
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Organisation von Logistik und Transportdienstleistungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Hobert
seit 27.3.2018
Prokura
Prokura
Michael Gatz
seit 10.10.2017
Prokura
Michael Diebel
seit 23.5.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Michael DiebelDiebel GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Diebel GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Diebel SystemTransport GmbH

Kassel

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Grundlagen der Diebel SystemTransport GmbH

1. Geschäftsmodell

Die zentrale Geschäftstätigkeit des Unternehmens liegt in der Transportlogistik. Als Transportlogistiker bieten wir unseren Kunden Lösungen für komplexe, zeitkritische Transporte an. Die wesentliche Dienstleistung für unsere Kunden besteht in der Kombination einzelner Transportaufträge zu einem wirtschaftlich optimalen Gesamtkonzept. Am Ende dieses Prozesses steht die qualitativ hochwertige Transportabwicklung.

2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die positive Entwicklung des KEP (Kurier, Express- und Paketdienste) -Marktes der vergangenen Jahre in Deutschland führt dazu, dass steigende Mengen in den Systemen transportiert werden. Dieses außergewöhnlich starke Wachstum fand im Berichtszeitraum 2022 ein Ende. Vor allem zu Beginn des Berichtszeitraumes 2023 sanken die Paketvolumen weiter und entwickelten sich in Richtung der Vor-Corona-Zahlen. Durch das Ausbleiben der Erholung der Weltwirtschaft vor dem Hintergrund hoher Inflation, hoher Zinsen sowie geopolitischer Krisen konnte auch im weiteren Jahresverlauf keine Besserung eintreten. Somit sanken die Volumina im europäischen Paketmarkt um knapp 2 Prozent. Um die ebenso steigenden Marktanforderungen in Bezug auf Qualität und Transparenz in der Logistikkette zu erfüllen, werden hohe Anforderungen an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Dienstleistung gesetzt. Aus diesen Gründen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine gestiegene Auftragslage erreicht werden.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ergab im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Umsatzsteigerung von TEURO 41.322 auf TEURO 44.796 und entspricht damit einem Wachstum von 8,4 Prozent. Die Steigerung des Umsatzes basiert auf gestiegenem Frachtvolumen sowie Preiserhöhungen. Bei Betrachtung der um den Dieselfloater bereinigten Frachtumsätze ergab sich eine Erhöhung des Umsatzes von TEURO 35.493 auf TEURO 40.275 und somit einer Steigerung von 13,5 %.

Die Zahl der eingesetzten eigenen Fahrzeuge sank auf 205 (Vorjahr: 231) Die Mitarbeiterzahl konnte dagegen auf 418 Arbeitnehmer (Vorjahr: 395) gesteigert werden.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz und Berufsunfälle haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Ertragssituation im Unternehmen kann als befriedigend angesehen werden. Es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.264 (Vorjahr: TEUR 1.137) erzielt.

Folgende Faktoren sind bei der Bewertung der Ertragslage zu berücksichtigen:

Der erzielte Gewinn ist vor allem in der eigenen Wertschöpfungskraft des Unternehmens durch eigenen Fuhrpark und eigene Werkstatt etc. begründet. Sollten sämtliche Dienstleistungen rund um das originäre Transportgeschäft fremd eingekauft werden müssen, würde ein deutlich schlechteres Ergebnis anfallen.

Das Geschäft des Unternehmens ist im Berichtsjahr weiter gut gelaufen. Durch die moderate Ausweitung des Fuhrparks sowie der gestiegenen Mitarbeiterzahl konnten mehr Touren gefahren werden. Infolge dessen stiegen die Umsatzerlöse, die die Kostenzunahme kompensieren konnten.

Die Vorjahresprognose ging von einem leicht sinkende Umsatzerlöse und einen moderat sinkenden Jahresüberschuss. Sowohl das Frachtvolumen als auch der daraus resultierende Rohertrag entwickelten sich besser als angenommen.

b) Vermögenslage

Die gegenüber dem Vorjahr leicht gesunkene Bilanzsumme des Unternehmens, welche zu 67,7% (Vorjahr 71,9 %) durch das Anlagevermögen repräsentiert wird, stehen eine im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erhöhte Eigenkapitalbasis sowie langfristiges Fremdkapital gegenüber.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich aufgrund der planmäßigen Tilgungsraten um TEUR 4.274.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 30,4% (Vorjahr: 21,2 %).

Die Gefahr von Vermögensverlusten besteht derzeit nicht.

c) Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens war durch ein positives Jahresergebnis und durch planmäßige, möglichst fristenkongruente Finanzierung von Investitionen jederzeit gegeben und kann als zufriedenstellend und gesichert eingestuft werden. Klassische Liquiditätszahlen sind für die Darstellung der Finanzlage nicht sinnvoll, da Zahlungen von Kunden zwar pünktlich, aber schubweise erfolgen.

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.921 (Vorjahr TEUR 13.045) betreffen im Wesentlichen den planmäßigen Ausbau des Bestandes an Lkw und Anhängern.

Die Investitionen des Geschäftsjahres wurden aus dem Jahres-Cashflow sowie durch langfristiges Fremdkapital in Form von Bankdarlehen sowie internen Darlehen finanziert.

d) Liquidität

Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Diebel SystemTransport GmbH sicherstellen zu können, halten wir auf Basis unserer Finanz- und Liquiditätsplanung Kreditlinien vor.

Das Risiko der Verlängerung dieser Kreditlinien ist abhängig von der wirtschaftlichen Einstufung unseres Unternehmens, der zukünftigen Vergabepolitik der Kreditinstitute, sowie der weiteren weltwirtschaftlichen Geldmarktentwicklung.

Unsere derzeitige Bankenlandschaft ist nicht zuletzt aufgrund langjähriger Geschäftsbeziehungen als sehr stabil anzusehen. Die Geschäftsverbindung zu unseren Banken ist gewachsen und besteht seit der Gründung unserer Gesellschaft. Wir haben uns auf diese Banken in allen Jahren als verlässliche Partner stützen können.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist gut und für das Jahr 2024 gesichert. Die Zahlungen an unsere Lieferanten erfolgten unter Abzug von Skonto. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Um möglichen negativen Auswirkungen durch das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine sowie der Spannungen im Nahen Osten auf die Liquiditätslage vorzubeugen, hält die Spedition Kreditlinien vor.

4. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Struktur der vom Unternehmen betriebenen Transportlogistik stellt hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des eingesetzten Fahrpersonals. Auf Grund des sich mittel- und langfristig verknappenden Arbeitsmarktangebots an potentiellen Mitarbeitern, die die an sie gestellten Anforderungen erfüllen können, rückte die Sicherung einer hohen Qualität und Zuverlässigkeit verstärkt in den Fokus der Geschäftstätigkeit.

Die Personalbeschaffung bleibt für das Unternehmen weiterhin schwierig. Der grundsätzliche Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal wirkt sich auch dahingehend aus, dass sich trotz großen Engagements des Unternehmens, die Anzahl der zu erreichenden Bewerber spürbar verringert. Daher wurden die eigenen Anstrengungen zur Qualifizierung der Bewerber bzw. von neu eingestelltem Fahrpersonal weiter forciert.

Die Personalbeschaffung bleibt auf unbestimmte Zeit ein zentrales Thema für das Unternehmen. Von den damit verbundenen Problematiken ist die gesamte Transportwirtschaft betroffen, dass Unternehmen aufgrund der deutlich höheren Anforderungen an das Fahrpersonal aber ganz besonders.

Um eine sichere langfristige Versorgung mit qualifiziertem Personal zu erreichen geht das Unternehmen folgende Wege:

Zunächst arbeiten wir durch verschiedene Faktoren an der Steigerung der eigenen Attraktivität als Arbeitgeber, um weiterhin neues Personal rekrutieren zu können und gleichzeitig bewährte Mitarbeiter zu binden. Die damit in diesem Bereich steigenden Aufwendungen sind vom Unternehmen bei nahezu unveränderten Marktpreisen zu erwirtschaften.

Das Unternehmen nutzt weiter die Möglichkeit zur eigenen Ausbildung von Fachkräften. Mit der Ausbildung wird dem Fachkräftemangel grundsätzlich entgegengewirkt und darüber hinaus ein Qualifikationsniveau geschaffen, das zum späteren Einsatz im Unternehmen befähigt. In der Ausbildungszeit können dabei die unternehmensspezifischen Anforderungen intensiv vermittelt werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird im Jahr 2024 die Digitalisierung innerhalb des Unternehmens weiter vorangetrieben. In den administrativen Abteilungen ergeben sich durch die Vernetzung einzelner EDV-Programme vielfältige Möglichkeiten der Prozessoptimierung. Ebenfalls können viele Arbeitsschritte standardisiert werden, was ebenfalls zu weiteren Produktivitätssteigerungen führt. Ferner ergeben sich durch die Digitalisierung auch im operativen Transportgeschäft Mehrwerte für den Kunden welche das Unternehmen im Sinne der Kundenbindung- und Zufriedenheit zu heben anstrebt. Ebenfalls investiert das Unternehmen verstärkt in verschiedenste IT-Sicherheitsmaßnahmen, um die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Daten, Programmen, Diensten und Systemen zu gewährleisten.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Die Verschärfungen des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland sorgen weiterhin für große Unsicherheiten. Es zeichnen sich erneute Unterbrechungen von Lieferketten ab, die zu Materialengpässen und somit zu einem Rückgang der Güterproduktion und somit zu einer Verringerung des Transportvolumens führen können. Ebenso kann eine Ausweitung des Krieges auf weitere Staaten nicht ausgeschlossen werden.

Ebenso trägt der Konflikt im Nahen Osten zur Unsicherheit bei. Die Ausweitung des Gaza-Krieges auf weitere Staaten der ölreichen Region kann nicht ausgeschlossen werden. Dieses Szenario sorgt für weiterhin hohe Energiepreise und somit für eine anhaltende Inflation in Europa. Des Weiteren drohen, bedingt durch die Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen im Roten Meer, Beeinträchtigungen im Seehandel. Viele Reedereien verlegen Ihre Routen um das Kap der Guten Hoffnung, was zu erheblichen Verzögerungen und damit verbundenen wirtschaftlichen Effekten führt. Zusammen mit dem Suezkanal bildet das Rote Meer einen geoökonomischen Knotenpunkt als kürzeste Seeroute zwischen Europa und Asien. Der verlängerte Seeweg führt zu steigenden Frachtkosten und trägt ebenfalls zur anhaltenden Inflation bei. Ebenso werden hierdurch die Lieferketten beeinträchtigt.

Für das Wirtschaftsjahr 2024 wird allgemein von einem leichten Wirtschaftswachstum ausgegangen. Allerdings ist die Annahme von großen Unabwägbarkeiten geprägt. Die schwankende Nachfrage im Business-to-Business-Bereich ("B2B") wurde bislang durch eine steigende Nachfrage im Bereich Business-to-Consumer ("B2C") kompensiert. Durch die anhaltend hohe Inflationsrate, bedingt durch steigende Lebensmittelpreise und Preiserhöhungen bei Endprodukten zeichnet sich ein negativer Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher ab. Viele Verbraucher müssen für die Güter des täglichen Lebens einen höheren Teil ihres Einkommens aufwenden und sind zu einer Senkung ihrer übrigen Konsumausgaben gezwungen. Somit lässt sich ein Rückgang der Bestellungen im Bereich des Onlinehandels beobachten, der sich negativ auf die zu transportierenden Güter und somit auf die Nachfrage nach Transportdienstleistungen auswirkt.

Zusammenfassend stellt die aktuelle Situation die gesamte Wirtschaft weiterhin vor gewaltige Herausforderungen und wird sich vermutlich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Die Diebel SystemTransport GmbH erwartet eine leicht schlechtere Ertragslage bei relativ konstant bleibender Vermögens- und Finanzlage

Trotz einer zum Ende des Berichtszeitraumes insgesamt guten Lage der gesamtwirtschaftlichen Situation wird die Entwicklung im Jahr 2024 weiterhin von Faktoren beeinflusst, die bereits im Berichtszeitraum für Unsicherheit hinsichtlich des nachhaltigen Bestands der aktuellen Lage geführt haben:

a) Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens wird auch im Jahr 2024 wesentlich von der weiteren Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds abhängig sein. Sollte die Auswirkungen des anhaltenden Ukrainekonfliktes sowie des Nahostkonfliktes, insbesondere auf die Energiepreise sowie die Lieferketten, länger anhalten, ist mit einem schwächeren Wachstum der Güterproduktion und damit auch einer verhaltenen Nachfrage nach Transportdienstleistungen zu rechnen. Eine weitere Herausforderung stellt die anhaltende Inflation dar. Aufgrund der Preissteigerungen zögern viele Unternehmen mit neuen Investitionen. Ebenso wirkt sich das anhaltend hohe Zinsniveau negativ auf die Investitionen aus, da sich neue Projekte verteuern. Der Kaufkraftverlustes im privaten Sektor wirkt sich negativ auf die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen aus, da mit gleichem Einkommen weniger Güter nachgefragt werden können. Dies erhöht den Druck auf die Arbeitgeber, Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer zu gewähren. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Tarifabschlüsse mit hohen Lohnzuwächsen abgeschlossen. Diese Lohnsteigerungen können die Inflation weitere anheizen. Durch steigende Löhne, können auch die Kosten für Waren und Dienstleistungen steigen, da Unternehmen diese höheren Lohnkosten auf die Verbraucher übertragen (Lohn-Preis-Spirale). Insgesamt herrscht ist ein erhöhter Kostendruck, der zu einer schwächeren Nachfrage nach (Investitions-)Gütern und somit auch nach Transportdienstleistungen führen kann.

Zeichnen sich dagegen im Jahr 2024 verstärkt nachhaltige und langfristig tragende Lösungen für die beschriebenen Problematik ab, wird dies durch eine insgesamt zu verzeichnende konjunkturelle Erholung auch einen positiven Effekt auf die Nachfrage nach Transportdienstleistungen haben.

b) Kostenentwicklung fossiler Kraftstoffe

Die Beschaffungskosten für Dieselkraftstoff werden im Jahr 2024 vermutlich auf hohem Niveau stagnieren. Die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes auf die Rohstoffmärkte, insbesondere das Importverbot der EU für russischen Öl, sorgen für eine Verknappung des Angebots und somit weiterhin für hohe Preise. Ebenso kann eine Ausweitung des Gazakrieges weitere negative Auswirkungen auf den Ölpreis haben. Es besteht die Gefahr, dass weitere Staaten des ölreichen Nahen Ostens in den Konflikt hineingezogen werden. Ebenso kann eine Einschränkung der Transportwege nicht ausgeschlossen werden, die zu einer Verknappung des Ölangebotes in Europa führen würde. Hier ist vor allem die wichtige Transportroute der Straße von Hormus zu nennen, die den persischen Golf mit dem Indischen Ozean verbindet, und über die knapp ein Drittel des weltweiten Ölhandels fließt.

Die grundsätzliche Konjunkturabhängigkeit der Preise für fossile Brennstoffe dürfte bei einer guten wirtschaftlichen Lage für weitere Preissteigerungen sorgen. Gleichzeitig verhindern vermehrte Spannungen in der Weltpolitik ein stärkeres Absinken des Rohölpreises.

Ebenfalls verstärkt die kontinuierliche Anhebung der CO 2-Steuer auf fossile Brennstoffe mittelfristig den Trend zu steigenden Preisen.

Die Diebel SystemTransport GmbH geht von steigenden Beschaffungskosten für Dieselkraftstoff im Jahr 2024 aus. Das Unternehmen hat mit dem überwiegenden Teil der Auftraggeber Diesel-Gleitklausel vereinbart. Ein sich auf Grund der dargestellten Entwicklungen verändernder Preis der Beschaffungskosten kann somit zum überwiegenden Teil ergebnisneutral dargestellt werden.

c) Personalsituation

Im Berichtszeitraum musste bereits bei relativ stabiler Wirtschaftslage eine erschwerte Möglichkeit zur Personalbeschaffung verzeichnet werden. Diese Entwicklung wird sich bei positivem Marktumfeld weiter verschärfen. Insbesondere beim Fahrpersonal wird dieser Engpass zudem durch stetig steigende Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter verstärkt. Für die künftige Entwicklung des Unternehmens ist es daher entscheidend, trotz des bestehenden Mangels an Berufskraftfahrern, weiterhin qualifiziertes und zuverlässiges Personal rekrutieren zu können.

Die gesetzlich vorgeschriebene Berufskraftfahrerqualifikation wird vom Unternehmen nicht als zusätzliche Belastung angesehen, die eine einfache und möglichst kostengünstige Lösung erfordert. Vielmehr nutzt das Unternehmen diese Verpflichtung zur Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, um durch einen erfahrenen Bildungsträger und mit Hilfe von auf die spezifischen Unternehmensanforderungen individualisierten Lerninhalten die Qualifikation der Mitarbeiter tatsächlich zu verbessern.

Diese individuelle Berufskraftfahrerqualifikation stellt dabei einen Baustein der auch in Zukunft von dem Unternehmen verfolgten Strategie dar, den Mitarbeitern ein im Vergleich mit den Wettbewerbern überdurchschnittlich attraktives Arbeitsumfeld anzubieten, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Dienstleistung anbieten zu können.

d) Ergebnisprognose

Die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes sowie des Nahostkonflikts werden, wie auch die anhaltende Inflation, auf die Ergebnisse der Diebel SystemTransport GmbH einen negativen Einfluss haben. Aufgrund eines abflauenden Wirtschaftswachstums und somit einer stagnierenden Güterproduktion und daraus resultierend einer leicht sinkenden Nachfrage nach Transportdienstleistungen wird ein leicht sinkender Umsatz erwartet. Ebenso werden die Einschränkungen der privaten Verbraucher beim Konsum einen negativen Einfluss auf das Kaufverhalten und somit auf die Menge der zu transportierenden Güter haben. Des Weiteren werden steigende Kosten im Rahmen der fortgeführten Digitalisierung sowie der entsprechenden Absicherung der IT-Systeme vor externen Einflüssen das Ergebnis belasten. Daraus resultierend wird ein moderat sinkender Jahresüberschuss erwartet.

Eine längerfristige Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Situation hätte einen dementsprechend stärkeren negativen Einfluss auf das Unternehmensergebnis.

IV. Risiken und Chancen

1. Risiko- und Chancenmanagementsystem

Unser umfassendes Risiko- und Chancenmanagementsystem basiert auf einer Risikopolitik, die ein Risiko als mögliche negative Abweichung von der Geschäftsplanung definiert und über das Erkennen von dem Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Entwicklungen hinausgeht.

Die Risikopolitik ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie berücksichtigt die Risiken und die mit ihnen verbundenen Chancen. Wo das Unternehmen Kernkompetenzen besitzt, gehen wir bewusst überschaubare und beherrschbare Risiken ein, wenn gleichzeitig ein angemessener Ertrag zu erwarten ist. Risiken in anderen Bereichen verlagern wir dagegen bei Bedarf auf andere Risikoträger.

Die Diebel SystemTransport GmbH schloss auch in 2023, wie in den Jahren zuvor, die notwendigen Versicherungsverträge ab.

Angepasst an aktuelle Rechtsprechung werden insbesondere die Deckung der Haftpflicht-, Umwelt- und Transportrisiken regelmäßig überprüft.

Darüber hinaus werden Risiken möglichst vermieden. Insgesamt ist sichergestellt, dass die Diebel SystemTransport GmbH alle eingegangenen Risiken stets vollständig abdecken kann.

Es sind verbindliche Vorgaben zur Risikoerfassung und -steuerung formuliert. So gelten gegenüber Lieferanten, Kunden und anderen Geschäftspartnern die Grundsätze der Fairness und Verantwortung. Spekulationsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen mit spekulativem Charakter sind grundsätzlich verboten und werden nicht getätigt. Die Vorgaben werden gezielt kontrolliert und bei Abweichungen zeitnah eingegriffen.

Konsequente Qualitätssicherung und die Optimierung des Ressourceneinsatzes auf allen Ebenen tragen zu einer Reduzierung der identifizierten Risiken, sowie zu einer verbesserten Nutzung von Chancen und somit zur Stärkung der Wettbewerbsposition der Diebel SystemTransport GmbH bei.

Systematisch und transparent aufbereitet werden die Daten zu den materiellen Unternehmensrisiken dem Geschäftsführer der Diebel SystemTransport GmbH vorgelegt.

2. Risikobericht

Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand gefährden. Aus heutiger Sicht drohen auch in Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken.

Der KEP-Transportbereich wird von wenigen großen Logistikunternehmen bestimmt. Viele der großen Logistikunternehmen (wie z.B. DHL, GLS, DPD, Hermes, UPS) bedienen sich wiederum mittelständischer Transportlogistiker, zu denen Diebel SystemTransport GmbH gehört.

Unser Engagement in diesem Geschäftsfeld ist somit weiterhin eng mit dem Erfolg bzw. Misserfolg dieser Groß-Logistiker verknüpft. Sollte es zu einem Austritt dieser aus dem Markt kommen bzw. sollten Veränderungen durch Fusionen oder Verlagerung von Geschäftsfeldern etc. erfolgen, sind Auswirkungen auf das eigene Unternehmen nicht ausgeschlossen.

Dem unverändert zum Ausdruck kommenden politischen Willen, die Logistik unter Einsatz von Lkw und damit den Warentransport auf der Straße zu verteuern, begegnen wir durch ein weiter verschärftes Kostenmanagement sowie durch das Anbieten logistischer Gesamtkonzepte, bei denen wir die gestiegenen Belastungen zumindest teilweise kompensieren können.

Das Unternehmen legt im Hinblick auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeiten großen Wert auf eine korrekte Abwicklung der Verkehre. Dafür muss die Organisationsstruktur des Unternehmens zur Erhebung und Auswertung der Daten sowie die Ableitung und Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen an diese Anforderungen angepasst werden.

Auf Grund der intensiven EDV-Nutzung besteht dauerhaft das Risiko eines Datenverlusts bzw. Datenmissbrauchs. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, werden die anfallenden Daten täglich, räumlich getrennt, gesichert. Weiterhin sind effektive Schutzmaßnahmen installiert, die einen Zugriff von außen bzw. das Einschleusen von Schadsoftware verhindern. Die Schutzmechanismen werden auf ihre Funktionsfähigkeit hin überwacht und zum Teil mehrmals täglich aktualisiert. Zugleich überprüft die Diebel SystemTransport GmbH im Zuge der Europäischen Grundverordnung zum Datenschutz (DSGVO) die Prozesse rund um die Verarbeitung personenbezogener Daten und passt diese entsprechend an.

Über diese Schwerpunkte hinaus bestehen, abgesehen von den üblichen Entwicklungsrisiken, nach unserer Auffassung keine wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotentiale. Derzeit bestehen nach unserer Einschätzung keine rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale. Ansprüche Dritter gegen das Unternehmen, die dessen Existenz gefährden könnten, liegen ebenfalls nicht vor. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Einkommenssituation der Diebel SystemTransport GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Weitere Risiken, die einen besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens haben könnten, liegen derzeit nicht vor.

3. Chancenbericht

Die stetig wachsenden Groß-Logistiker bedienen sich selbst immer stärker den Dienstleistungen von Transportlogistikern, die zum einen in der Lage sind, komplette Dienstleistungen, von der komplexen Verkehrsplanung bis zur Durchführung des Transports, anzubieten und zum anderen diese Leistungen stabil und zuverlässig zu erbringen, um die eigene Qualität und Kundenzufriedenheit gewährleisten zu können. Den beschriebenen Risiken stehen höher zu bewertende Chancen für unser Unternehmen gegenüber, da wir mit unseren kompletten Dienstleistungen das Angebot bieten, welches auch künftig gesteigert von den Groß-Logistikern gefordert werden wird.

Durch die dynamische Neustrukturierung innerhalb des Verwaltungsbereiches sowie der zunehmenden Digitalisierung mit der Zielsetzung einer Verschlankung und Optimierung der Prozesse werden wir uns stärker auf unsere Kernkompetenzen ausrichten und damit unsere Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen, was langfristig die Kundenzufriedenheit weiter erhöhen wird.

4. Gesamtaussage

Die im Vorjahr erfolgte Geschäftsausweitung konnte im Berichtsjahr nochmals zulegen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sowie das Ergreifen der sich bietenden Entwicklungschancen gut gerüstet.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Diebel SystemTransport GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Diebel SystemTransport GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken hat die Diebel SystemTransport GmbH ein Debitorenmanagement eingerichtet. Vor Eingehung von neuen Geschäftsbeziehungen prüfen wir die Bonität unserer Kunden; außerdem prüfen wir in regelmäßigen Abständen die Bonität unserer Bestandskunden. Forderungsausfälle waren daher im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Diebel SystemTransport GmbH mittels Kreditlinien verschiedener Banken. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti gezahlt.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird wöchentlich ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von unserer Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Kassel, 31. Mai 2024

gez. Michael Diebel, Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.533.687,00 16.266.036,00
Summe Sachanlagen 13.533.687,00 16.266.036,00
Summe Anlagevermögen 13.533.688,00 16.266.037,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.432.686,20 5.966.012,37
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 782.182,41 211.548,14
Summe Umlaufvermögen 6.214.868,61 6.177.560,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 170.708,00 174.696,00
D. Bilanzsumme Aktiva 19.919.264,61 22.618.293,51

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 (Vj: 25.000,00)
II. Kapitalrücklage 275.000,00 275.000,00
III. Gewinnrücklagen 4.490.000,00 0,00
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 1.352,28 3.354.258,39
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1.264.288,81 1.137.093,89
Summe Eigenkapital 6.055.641,09 4.791.352,28
B. Rückstellungen 700.219,95 710.875,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.847.871,81 11.121.507,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.406.451,66 1.090.099,47
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000.559,90 2.800.244,44
Summe Verbindlichkeiten 13.163.403,57 17.116.065,73
D. Bilanzsumme Passiva 19.919.264,61 22.618.293,51

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 34.777.928,59 30.728.536,78
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -12.222.033,94 -10.822.842,66
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.509.278,16 -2.248.077,66
- davon für Altersversorgung: -5.494,44 (Vj: -5.930,00)
Summe Personalaufwand -14.731.312,10 -13.070.920,32
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.134.924,00 -3.690.173,21
Summe Abschreibungen -4.134.924,00 -3.690.173,21
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.824.963,80 -12.426.785,68
5. Ordentliches Betriebsergebnis 2.086.728,69 1.540.657,57
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -227.544,13 -91.072,16
- davon an verbundene Unternehmen: -27.810,29 (Vj: -24.867,97)
8. Finanzergebnis -227.528,13 -91.072,16
9. Ergebnis vor Steuern 1.859.200,56 1.449.585,41
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -362.063,44 -115.309,52
11. Ergebnis nach Steuern 1.497.137,12 1.334.275,89
12. Sonstige Steuern -232.848,31 -197.182,00
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1.264.288,81 1.137.093,89

Anhang für Offenlegungszwecke

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Diebel SystemTransport GmbH hat ihren Sitz in Kassel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter der Nummer HRB 17193 eingetragen.

Alleinige Gesellschafterin der Diebel SystemTransport GmbH ist die Diebel GmbH, Kassel.

II. Anwendung des Handelsgesetzbuches

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) (§§ 238 ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Bzgl. der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wird teilweise von § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses (§§ 325, 327 HGB) wird von allen gesetzlich möglichen größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften, soweit zulässig, Gebrauch gemacht.

III. Allgemeine Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr, sofern im Folgenden nichts anderes erwähnt ist, beibehalten.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Aktivierung der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden dabei monatsgenau ermittelt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, sofern abnutzbar, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Aktivierung der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden dabei sowohl nach der linearen als auch der degressiven Methode monatsgenau ermittelt.

Als geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden solche definiert, die Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und kleiner-gleich EUR 800,00 netto haben. Diese werden im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben; ihr Abgang im gleichen Jahr wird unterstellt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von kleiner-gleich EUR 250,00 werden hingegen sofort als Aufwand behandelt.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Den allgemeinen Ausfallrisiken wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Wertberichtigte Forderungsbestände werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalbetrag in der Bilanz ausgewiesen.

Auf der Aktivseite werden unter den Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern erfolgt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nicht.

Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt vor der Verwendung des Jahresergebnisses gem. § 266 Abs. 3 A. HGB und unter Beachtung von § 268 Abs. 3 HGB.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung passiviert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in der Anlage dieses Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind analog zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Hierunter entfallen geleistete Zahlungen der Kfz-Steuer für Monate nach dem Abschlussstichtag.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und beträgt TEUR 25,0.

Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.847.871,81 3.400.960,02 3.446.911,79 0,00
(11.121.507,52) (4.273.635,71) (6.847.871,81) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.406.451,66 1.406.451,66 0,00 0,00
(1.090.099,47) (1.090.099,47) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000.559,90 2.000.559,90 0,00 0,00
(2.800.244,44) (2.800.244,44) (0,00) (0,00)
Übrige Verbindlichkeiten 2.908.520,20 2.908.520,20 0,00 0,00
(2.104.214,30) (2.104.214,30) (0,00) (0,00)
13.163.403,57 9.716.491,78 3.446.911,79 0,00
(17.116.065,73) (10.268.193,92) (6.847.871,81) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch die Sicherungsübereignung diverser Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in voller Höhe durch die Sicherungsübereignung von im Sachanlagevermögen ausgewiesenen Lastkraftwagen gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Es handelt es sich hierbei am Bilanzstichtag i. H. v. TEUR 558,0 (im Vorjahr: TEUR 270,3) um Verbindlichkeiten, die gleichzeitig solche aus Lieferungen und Leistungen darstellen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Resturlaub (TEUR 144,7), Berufsgenossenschaft (TEUR 116,7), Ausgleichsabgabe (TEUR 83,0), Weihnachtsgratifikation (TEUR 162,0) sowie für konzerninterne und externe Jahresabschlussprüfungskosten, Steuererklärung und Offenlegung (TEUR 25,7) gebildet.

V. Sonstige Angaben

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer (Köpfe) beträgt 418 (i. V. 394).

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Einzelnen:

2023 2022 Veränderung
Verwaltung 14 12 2
Fahrer 404 382 22
Gesamt 418 394 24

Geschäftsführung

Geschäftsführer ist Herr Michael Diebel, Niestetal.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9 HGB wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen i. H. v. TEUR 2.780.

Darüber hinaus bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.406 aus der Anmietung von beweglichen Anlagengütern. Die Restlaufzeit der entsprechenden Mietverträge beträgt zwischen 1 und 4 Jahren. Diese bestehen in voller Höhe gegenüber verbundene Unternehmen.

Mutterunternehmen

Die Diebel SystemTransport GmbH wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Diebel GmbH, Kassel einbezogen. Dieser wird im eBanz (Bundesanzeiger) bekannt gegeben.

Abschlussprüferhonorar

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernanhang des Mutterunternehmens.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.264,3 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kassel, den 31. Mai 2024

gez. Michael Diebel, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.350,00 0,00 0,00 4.350,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.787.478,36 2.920.547,00 4.566.439,00 23.141.586,36
Summe Sachanlagen 24.787.478,36 2.920.547,00 4.566.439,00 23.141.586,36
Summe Anlagevermögen 24.791.828,36 2.920.547,00 4.566.439,00 23.145.936,36

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.349,00 0,00 0,00 4.349,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.521.442,36 4.134.924,00 3.048.467,00 9.607.899,36
Summe Sachanlagen 8.521.442,36 4.134.924,00 3.048.467,00 9.607.899,36
Summe Anlagevermögen 8.525.791,36 4.134.924,00 3.048.467,00 9.612.248,36

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.533.687,00 16.266.036,00
Summe Sachanlagen 13.533.687,00 16.266.036,00
Summe Anlagevermögen 13.533.688,00 16.266.037,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Diebel SystemTransport GmbH, Kassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Diebel SystemTransport GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diebel SystemTransport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 31. Mai 2024

Strecker Berger + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Michael Krug, Wirtschaftsprüfer

i.V. Jens Volk, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Diebel SystemTransport GmbH, Kassel, wurde am 21. Oktober 2024 festgestellt.

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