Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 141170
Eingetragen
27.9.1983
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Leistung von Kundendienst an Geräten der Unterhaltungselektronik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido De Martin
seit 27.4.2016
Geschäftsführer
Joachim Swazinna
seit 27.4.2016
Prokura
Peter Kreutzer
seit 27.4.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sertronics AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sertronics AG
Switzerland
100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sertronics GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Sertronics GmbH, Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. Geschäftsmodell

Die Sertronics GmbH (im Folgenden auch: „Sertronics“ oder „Gesellschaft“) ist seit mehr als 30 Jahren After Sales Service Provider für namenhafte Elektronikhersteller aus aller Welt.

Zu den Service Dienstleistungen der Sertronics gehören Werkstattreparaturen, Außendienstreparaturen, eine mehrsprachige technische Service-Hotline, Ersatzteilmanagement Lager- und Logistik sowie IT-Dienstleistungen.

Neben dem Servicegeschäft ist die Online Distribution ein weiterer Geschäftsbereich der Sertronics. Der E-Commerce Bereich hatte sich ursprünglich aus der Anforderung der Industrie entwickelt die Ersatzteilverfügbarkeit im B2C Bereich sicherzustellen. Aus dieser Anforderung heraus hat sich die Online Distribution entwickelt, welche sich durch den Handel mit Ersatzteilen, elektronischen Bauteilen sowie refurbished Consumer Elektronik zu einem zweiten Standbein etabliert hat.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a. Gesamtwirtschaft

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft eine leichte Schrumpfung, wobei das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % zurückging. Dieser Rückgang spiegelte die anhaltende Schwäche der Konjunktur wieder, die insbesondere im ersten Halbjahr 2023 durch Unsicherheiten im globalen Handel, hohe Energiepreise und eine schwache Nachfrage aus dem Ausland geprägt war. Das zweite Halbjahr brachte nur eine leichte Stabilisierung, ohne jedoch eine umfassende Erholung einzuleiten.1

Die Inflationsrate betrug im Jahresdurchschnitt 5,9 % und blieb damit auf einem hohen Niveau.

Diese Inflation wurde vor allem durch die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreise angetrieben, die durch geopolitische Spannungen, insbesondere infolge des Ukraine-Kriegs, weiter angeheizt wurden. Dies belastete die Kaufkraft der Verbraucher erheblich und führte zu steigenden Kosten für Unternehmen.2 Trotz dieser Herausforderungen blieb der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer Arbeitslosenquote von etwa 5,7 %. Allerdings führte der anhaltende Fachkräftemangel in bestimmten Branchen zu Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung.3

Die Energiekrise spielte eine zentrale Rolle im Jahr 2023, da viele Unternehmen gezwungen waren, ihre Produktionsprozesse anzupassen und verstärkt in energieeffiziente Technologien zu investieren. Gleichzeitig blieb die industrielle Produktion hinter den Erwartungen zurück, was auf anhaltende Lieferkettenprobleme und eine schwache Nachfrage im In- und Ausland zurückzuführen war.

Insgesamt war das Jahr 2023 durch eine schwache Wirtschaftsentwicklung und hohe Inflation geprägt. 4

b. Branche After Sales Service

Im Jahr 2023 zeigte die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt eine gemischte Entwicklung. Die Auftragseingänge waren im Gesamtjahr rückläufig, insbesondere bei den Auslandsbestellungen. Allerdings gab es im Inland eine leichte Zunahme der Bestellungen.

Die Produktion sank im November deutlich, während der aggregierte Branchenoutput im Jahr 2023 leicht zulegen konnte. Trotz der negativen Entwicklung im November konnte der Umsatz über das gesamte Jahr gesehen wachsen. Das Geschäftsklima und die Exporterwartungen verbesserten sich zum Jahresende. Insgesamt war 2023 ein herausforderndes Jahr mit einigen positiven Aspekten.5

Die Entwicklung des After-Sales-Service-Dienstleistungsmarktes ist eng mit der Entwicklung des Elektromarktes verknüpft. After-Sales-Dienstleister sind unmittelbar von Faktoren wie der Kaufkraft, Problemen in den Lieferketten oder möglichen Veränderungen im Konsumverhalten betroffen.

E-Commerce

Im Jahr 2023 sank der Umsatz im deutschen E-Commerce deutlich um 11,8 % auf 79,7 Mrd.

Euro. Der Anteil des E-Commerce am Einzelhandel reduzierte sich auf 10,2 %. Digitale Dienstleistungen wuchsen langsamer als zuvor. Insgesamt fiel der Branchenumsatz im ECommerce erstmals seit 2020 unter 100 Mrd. Euro.

Alle Händlerarten erlitten Umsatzrückgänge, besonders im Multichannel-Handel. Verbraucher kauften weniger online, wobei sich das Kaufverhalten leicht stabilisierte. Der Trend zu gebrauchten Waren und günstigeren ausländischen Anbietern nahm zu.6

B. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Sertronics GmbH einen geringen Rückgang der Umsatzerlöse um TEUR 998 bzw. 3%. Diese Umsatzreduzierung war hauptsächlich auf den Geschäftsbereich E-Commerce zurückzuführen und wurde durch weltweite Störungen in den Lieferketten und den anhaltenden Chipmangel verursacht. Insbesondere unsere Hauptprodukte für den E-Commerce-Bereich, Microcontroller und Minicomputer, waren von der Halbleiterkrise betroffen und standen daher im Jahr 2023 nur teilweise zur Verfügung.

Dennoch war der E-Commerce-Bereich im Jahr 2023 profitabel.

Die Umsätze im Bereich After Sales Service sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Die Profitabilität des Geschäftsbereichs konnte im Vergleich zum Vorjahr jedoch erheblich verbessert werden. Das EBITDA hat sich zum Vorjahr um TEUR 971 verbessert.

Das Operative Ergebnis wurde jedoch durch einen außerplanmäßigen Forderungsverlust in Höhe von TEUR 479 belastet, wodurch das Geschäftsjahr mit einem leichten Verlust in Höhe von TEUR 12 beendet wurde.

In Korrelation zum Umsatz reduzierte sich auch der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.700. Die Materialaufwandsquote verbesserte sich auf 67% (Vorjahr 71%).

Im Geschäftsjahr 2023 verringerte sich die Mitarbeiterzahl auf 199 (Vorjahr 236). Die Personalaufwandsquote verringerte sich ebenfalls auf 22% (Vorjahr 23%).

Das handelsrechtliche Jahresergebnis ist mit TEUR 25 (Vorjahr 66) durch Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen belastet. Durch die unterschiedliche Bewertung der Pensionsrückstellungen in der Steuerbilanz wurden im Geschäftsjahr 2023 aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 7) aufgelöst.

III. Lage

A. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist durch folgende Kennzahlen gekennzeichnet:

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Kennzahl 2023 2022
Anlagenintensität 9,0% 9,4%
Umlaufintensität 86,8% 85,9%
Umschlagshäufigkeit der Vorräte 8,0 8,8
Umschlagshäufigkeit der Forderungen 13,0 16,3
Eigenkapitalquote 6,3% 6,8%

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 364 bzw. 5% erhöht. Korrespondierend haben sich die Verbindlichkeiten sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im ähnlichen Verhältnis erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Stichtag um TEUR 130 reduziert.

Die verbesserte Verfügbarkeitssituation zum Jahresende 2023 hat zu einer leichten Steigerung des Vorratsvermögens um 6% (TEUR 195) geführt, wobei sich die schwimmenden Waren um TEUR 403 erhöht haben.

Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte ist mit 8,0 (Vorjahr 8,8) relativ konstant zum Vorjahr geblieben.

Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibung des Goodwills verringert.

B. Finanzlage

Die Finanzkennzahlen haben sich wie folgt geändert:

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Kennzahl 2023 2022
Anlagendeckungsgrad 1 70,6% 72,7%
Liquidität 1. Grades 5,1% 13,4%

Die Veränderung der Liquidität 1. Grades korrespondiert mit der Veränderung des Working Capital, welches zu einer Reduzierung der liquiden Mittel führte, bei relativ konstant bleibenden kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die kurz- und mittelfristige Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlich durch ein festes Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu 1,5 Jahren sowie einer Betriebsmittelline.

In Summe hat sich der Finanzmittelfonds zum Stichtag von TEUR 571 auf TEUR 199 reduziert.

Dieser beträgt somit 3% der Bilanzsumme. Der Finanzmittelfonds enthält den Zahlungsmittelbestand der Bilanzpositionen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

C. Ertragslage

Die Ertragskennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

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Kennzahl 2023 2022
Umsatzerlöse in TEUR 27.665 28.663
Rohertragsmarge in % 32,9 29,5
Personalkostenquote in % 21,6 22,6

Die Umsatzerlöse haben sich um TEUR 998 bzw. 3 % reduziert. Dieser Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf den Geschäftsbereich E-Commerce zurückzuführen. Die Verfügbarkeitsproblematik in diesem Bereich war auch noch in 2023 außerplanmäßig vorhanden, so dass die Umsatzplanung hier verfehlt wurde. Aus dem gleichen Effekt (Verfügbarkeit) konnte jedoch ein höherer Rohertrag realisiert werden, so dass die Ergebnissituation im Bereich E-Commerce weitestgehend im Planbereich lag.

Die Umsätze im Bereich After Sales Service sind im Vergleich zum Vorjahr stabil oder haben sich sogar leicht erhöht. Die Profitabilität konnte in beiden Geschäftsbereichen deutlich erhöht werden, so dass das prognostizierte EBITDA nahezu erreicht wurde.

Korrespondierend zur Umsatzentwicklung hat sich der Materialaufwand auf TEUR 18.673 reduziert. Die Rohertragsmarge konnte auf 32,9% verbessert werden.

Das Jahresergebnis wurde durch einen außerordentlichen Forderungsverlust in Höhe von TEUR 479 belastet.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Chancen und Risiken

Durch monatliche Abweichungsanalysen der Ist- und Forecastplanungen ist sichergestellt, dass alle wesentlichen Risiken jederzeit erkannt werden.

Der überwiegende Teil des Warenein- und -verkaufs wird in EUR abgewickelt, so dass Fremdwährungsrisiken von untergeordneter Bedeutung sind (geringes Risiko).

Risiken in der Geschäftsentwicklung bestehen im Bereich des sich erhöhenden Preisdrucks vom Markt und der damit verbundenen Margenerosion (mittleres Risiko). Die Wettbewerbssituation wird ständig in Bezug auf Preis, Logistikleistungen und andere Serviceleistungen überwacht.

Das Produktsortiment im Bereich E-Commerce besteht im Wesentlichen aus Elektronikartikeln, die von der weltweiten Halbleiterverknappung betroffen sind. Daraus leitet sich für 2024 weiterhin ein Beschaffungsrisiko ab. Wir begegnen diesem Risiko mit einer Ausweitung des Warensortiments und einem stetigen Kostencontrolling (geringes Risiko).

Wegen der aktuell nicht kalkulierbaren Inflationsdynamik besteht derzeit das Risiko, dass Planungen und Ziele aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung korrigiert werden müssen. Die Anpassungen werden im Rahmen des Rolling Forecast abgebildet. Aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen noch nicht verlässlich abschätzen.

Es sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.

B. Prognosebericht

Wegen der stark gestiegenen allgemeinen Kosten gehen wir davon aus, dass in den Bereichen After Sales Service das Transaktionsvolumen (Reparaturen) nachlassen wird. Darüber ist der Bereich stark vom Konsumverhalten in Deutschland und der EU abhängig. Hier gehen wir von einer ähnlichen Entwicklung wie im Vorjahr aus.

Darüber hinaus gestalten sich die inflationsbedingten Preissteigerungen in sehr vielen Bereichen als problematisch. Wir müssen die steigenden Kosten kontinuierlich an unsere Kunden weiterleiten und gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Der Fokus liegt, wie auch in der Vergangenheit, auf der ständigen Optimierung und Weiterentwicklung der internen Prozesse und damit auf Beibehaltung und Ausbau der Kostenvorteile.

Die Planungen und die Einschätzung der Chancen und Risiken basieren auf den Annahmen, dass die Stabilität des Euroraumes weiterhin gewährleistet ist, sowie die weltpolitische Lage, trotz des Krieges in der Ukraine, weitgehend stabil bleibt.

Bei unseren konservativen Planungen für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von leicht rückläufigen Umsatzerlösen im Geschäftsbereich After Sales Service aus. Wir planen dennoch mit einem deutlich verbesserten Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr.

 

Hamburg, den 28. August 2024

Sebastian Berger, Geschäftsführung

(1) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

(2) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

(3) https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/arbeitsmarkt-dezember-2023-

2251246

(4) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

(5) https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/2024/Januar/ZVEIKonjunkturbarometer_Januar_2024/ZVEI-Konjunkturbarometer-Januar-2024.pdf

(6) https://bevh.org/detail/umsaetze-im-e-commerce-erreichen-talsohle

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 675.986,09 671.887,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 374.881,00 427.688,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 374.523,00 426.277,00
II. Sachanlagen 288.605,09 231.699,09
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.605,09 231.699,09
III. Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen 6.517.576,91 6.160.430,75
I. Vorräte 3.467.887,47 3.273.253,65
1. unfertige Leistungen 56.088,47 81.140,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.850.943,17 2.316.333,86
1. Forderungen gegen Gesellschafter 460.023,25 75.217,17
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 71.928,55 260.523,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 198.746,27 570.843,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.713,94 91.727,29
D. Aktive latente Steuern 241.846,43 250.703,71
Summe Aktiva 7.509.123,37 7.174.748,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 476.274,83 488.649,12
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 388.649,12 815.947,72
III. Jahresfehlbetrag 12.374,29 427.298,60
B. Rückstellungen 2.242.124,98 2.314.530,86
C. Verbindlichkeiten 4.790.723,56 4.371.568,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.329.693,83 1.459.847,43
Summe Passiva 7.509.123,37 7.174.748,84

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.096.317,46 8.451.784,03
a) Umsatzerlöse 27.664.709,86 28.662.752,25
b) Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -25.052,32 -24.674,03
c) sonstige betriebliche Erträge 130.085,73 187.033,18
d) Materialaufwand 18.673.425,81 20.373.327,37
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.371.082,57 18.981.233,29
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.302.343,24 1.392.094,08
2. Personalaufwand 5.986.322,88 6.464.883,78
a) Löhne und Gehälter 4.915.515,11 5.302.621,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.070.807,77 1.162.262,61
davon Aufwendungen für Altersversorgung 6.605,06 7.210,84
3. Abschreibungen 611.134,58 122.558,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 132.289,03 122.558,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.361.186,10 2.206.992,33
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.077,49 77.611,99
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 910,49 31,34
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.002,40 163.606,49
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 24.535,00 65.906,00
davon nicht zuordenbare Aufwendungen 24.535,00 65.906,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.857,28 -82.319,48
a) Bilanzierte latente Steuern 8.857,28 7.044,55
Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 8.857,28 7.044,55
8. Ergebnis nach Steuern -10.275,29 -423.906,60
9. sonstige Steuern 2.099,00 3.392,00
Jahresfehlbetrag 12.374,29 427.298,60

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Sertronics GmbH, Hamburg

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die davon-Vermerke in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten haben wir an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Sertronics GmbH mit Sitz in Hamburg wird im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 141170 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2 Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts und Firmenwerte beträgt grundsätzlich 5 Jahre.

Der Markenwert der AVC Audi Video Communication GmbH aus der Verschmelzung im Geschäftsjahr 2016 wird über 15 Jahre abgeschrieben. Die erwartet Nutzungsdauer der Marke liegt aufgrund des bisherigen Markterfolges sowie der Etablierung des Bekanntheitsgrades und der geplanten zukünftigen Nutzung dieser Marke bei 15 Jahren.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für Zugänge des Geschäftsjahres wurde ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, nicht mehr als EUR 800,00 betragen, werden sofort abgeschrieben. Gegenüber den Vorjahren wird auf die Bildung eines Sammelpostens verzichtet. Die Sammelposten aus den Vorjahren werden über die verbleibenden Nutzungsjahre abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, sofern es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für die Kreditrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der handelsrechtlich anerkannten Teilwertverfahren. Als Rechnungsgrundlagen kamen die „Richttafeln 2018 G“ von K. Heubeck zur Anwendung. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78%).

Folgende Annahmen lagen der Bewertung zu Grunde:

Gehaltstrend p.a.: 0,00 %

Rententrend p.a.: 0,00%

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag

über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die Rückstellung weist somit zum Stichtag eine in folgenden Jahren zu verrechnende Unterdeckung von TEUR 21 auf.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3 Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang (Anlage 3A) dargestellt.

Die Sertronics GmbH hält 50 % der Anteile an der Roboterly GmbH, Olpe. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 TEUR 69 und das Jahresergebnis TEUR -1. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Vermögensgegenstände von TEUR 47 (Vj. TEUR 45) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich sämtlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vj. TEUR 75). Diese Forderungen stellen insgesamt gleichzeitig Forderungen gegen verbundene Unternehmen dar.

Bei den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 72 (Vj. TEUR 261).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub (TEUR 136), Überstunden (TEUR 70) und die Berufsgenossenschaft (TEUR 25).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Darlehen mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von TEUR 270 (Vj. TEUR 450). Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Globalzession gesichert.

Alle anderen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer.

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

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Aktive latente Steuern
TEUR
Passive latente Steuern
TEUR
Saldo
TEUR
31.12.2022 251 0 251
31.12.2023 242 0 242
Veränderung -9 0 -9

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Abschreibungen sind außerordentliche Forderungsverluste in Höhe von TEUR 479 enthalten.

Diese Forderungsverluste stehen im Zusammenhang mit der Insolvenz der Teknihall GmbH. Die abgeschriebenen Forderungen setzen sich im Wesentlichen aus Mietforderungen sowie einer Darlehensforderung zusammen.

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB ausgewiesenen Beträgen mit TEUR 21 resultieren aus den Umstellungseffekten der Pensionsrückstellungen auf BilMoG, die in Vorjahren als außerordentliche Aufwendungen ausgewiesen wurden.

Die Verteilung der Unterdeckung wird mit 1/15 pro Jahr vorgenommen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 25 (Vj. TEUR 66).

5 Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren 185 Mitarbeiter beschäftigt:

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Gewerbliche Mitarbeiter 83
Angestellte 70
Aushilfen 27
Auszubildene 5
185

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

- Herr Guido De Martin, Zürich, Schweiz, Verwaltungsratsvorsitzender der Sertronics AG

- Herr Sebastian Berger (seit dem 21. Dezember 2023), Zürich, Schweiz, Verwaltungsratsmitglied der Sertronics AG

Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

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Restlaufzeiten
Gesamt
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
2 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 3.019 1.040 1.790 188
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
3.019 1.040 1.790 188

Ausschüttungssperre

In Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung gemäß § 253 HGB mit siebenjährigem Durchschnittszins und dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung mit dem Marktzins bei 10-jähriger Durchschnittsbildung besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 22.405. Weiterhin besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe der aktiven latenten Steuern von EUR 241.846.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 376.274,83, der sich aus dem Jahresfehlbetrag von EUR 12.374,29 und dem Gewinnvortrag von EUR 388.649,12 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Die Sertronics GmbH wird, mit Wirkung zum 1. Januar 2024, den Geschäftsbereich E-Commerce in die neugegründete Gesellschaft BerryBase GmbH abspalten. Von der Bilanzsumme der Sertronics GmbH werden TEUR 4.320 Aktivvermögen auf den Betrieb übertragen. Diese Vermögenswerte setzen sich im Wesentlichen aus Warenbestand in Höhe von TEUR 3.183, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 969, Betriebs- und Geschäftsausstattungen von TEUR 44, sowie liquiden Mitteln von TEUR 30 zusammen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Geschäftsbereich E-Commerce einen Umsatz in Höhe von TEUR 14.048 und ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 87 realisiert. Der korrespondierende Wareneinsatz beträgt TEUR 11.220. Dem Teilbereich BerryBase GmbH sind 35 Mitarbeiter, mit einer Gehaltssumme in Höhe von TEUR 1.156 zugeordnet. Die Finanzierung der BerryBase GmbH erfolgt über eine Cashpooling-Vereinbarung mit der Sertronics GmbH.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nicht eingetreten.

 

Hamburg, den 29.03.2024

Sebastian Berger, Geschäftsführung

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Historische Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 181.582,46 0,00 0,00 181.582,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.129.574,89 1.640,00 0,00 1.131.214,89
1.311.157,35 1.640,00 0,00 1.312.797,35
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.276.326,77 161.962,03 81.776,51 1.356.512,29
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.276.326,77 161.962,03 81.776,51 1.356.512,29
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
2.599.984,12 163.602,03 81.776,51 2.681.809,64
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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.171,46 1.053,00 0,00 181.224,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 703.297,89 53.394,00 0,00 756.691,89
883.469,35 54.447,00 0,00 937.916,35
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.044.627,68 77.842,03 54.562,51 1.067.907,20
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.044.627,68 77.842,03 54.562,51 1.067.907,20
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.928.097,03 132.289,03 54.562,51 2.005.823,55
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Buchwerte
Stand am 01.01.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.411,00 358,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 426.277,00 374.523,00
427.688,00 374.881,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 231.699,09 288.605,09
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
231.699,09 288.605,09
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
12.500,00 12.500,00
671.887,09 675.986,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sertronics GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sertronics GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sertronics GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 29. August 2024

LEC Treptow und Ossenbrügge
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Treptow, Wirtschaftsprüfer

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