STG Kommunikations- und Nachrichtentechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Schmidt seit 8.1.2026 | Prokura |
Roger John Iliffe seit 4.4.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Dieter Steingass seit 20.12.2023 | Prokura |
Martin Dr. Stoltefuß seit 20.12.2023 | Prokura |
Jörg Kaiser seit 22.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vitrofibre S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STG Braunsberg GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Das Geschäftsmodell der STG Braunsberg (kurz: STG) beruht auf einer bundesweiten Tätigkeit als Unternehmen, spezialisiert auf den Breitbandausbau, die Erstellung von FTTH-Glasfaser-lnfrastrukturen sowie auf Rohrleitungsbau und Kanalsanierung. Ziel ist es, diese Geschäftsfelder insbesondere den Breitbandausbau als Bauunternehmen maßgeblich auszubauen. Zu den Kunden zählen private und öffentliche Auftraggeber. Kooperationen mit Stadtwerken und Kommunen, der Wohnungswirtschaft, Netzbetreibern und Versorgungsunternehmen bilden die Grundlage für das Geschäft. Als spezialisierter Anbieter ist die STG Dienstleister für Telekommunikationsunternehmen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Portfolio der HCF (Hybrid Fiber Coax) und FTTH/B Infrastrukturen. In diesem Umfeld errichtet die STG die passiven Infrastrukturen. Mit Vertrag vom 31. Juli 2019 wurden 100 % der Anteile der Gesellschaft zum 27. November 2019 durch die Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft mbH (kurz: DING; vormals: UNA 383. Equity Management GmbH) erworben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. Auf der Entstehungsseite des BIP war die wirtschaftliche Entwicklung 2019 zweigeteilt: Einerseits verzeichneten die Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe überwiegend kräftige Zuwächse. Andererseits ist die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) eingebrochen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr dadurch lediglich um 0,5 %. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Wohnungsbau in 2019 gut 49 Mrd. Euro; (+5,1 %), im Wirtschaftsbau 49,2 Mrd. Euro; (+9 %) und im öffentlichen Bau 36,6 Mrd. Euro; (+5,8 %). Um mit der Nachfrage nach Bauleistungen Schritt zu halten, haben die Bauunternehmen weitere 33.400 Mitarbeiter/Beschäftigte eingestellt. Die Zahl der Beschäftigten lag nach den Daten des Statistischen Bundesamtes in 2019 bei jahresdurchschnittlich ca. 870,000 Beschäftigten; (+4 %). Die Bauwirtschaft ist und bleibt eine Stütze der Konjunktur in Deutschland. Im Jahr 2019 ist das Bauvolumen nominal um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.Das Wachstum der Bauwirtschaft schlägt sich wie schon in den vergangenen Jahren in steigenden Preisen nieder, die in diesem und im nächsten Jahr voraussichtlich um jeweils mehr als drei Prozent zulegen dürften. 2.2. Geschäftsverlauf / Vermögenslage und Liquidität / Eigenkapital / Verschuldung Der Geschäftsverlauf zeichnet sich durch einen stabilen Anteil an regionalem wiederkehrendem Geschäft aus langjährigen Rahmenverträgen mit Stadtwerken und regionaler Wohnungswirtschaft und Projektgeschäft mit überregionalen Telekommunikationsanbietern aus. Die Rahmenverträge umfassen sowohl die Bereiche Rohrleitungsbau, als auch Ausbau von Telekommunikationsinfrastrukturen. Neben den langfristigen Rahmenverträgen ist der Geschäftsverlauf im regionalen und überregionalen Projektgeschäft zum Ausbau von Glasfasernetzen für Stadtwerke und national agierende Telekommunikationsprovider sehr stabil und der positive Trend zum großflächigen Ausbau von Infrastrukturen verstärkt sich. Die positive Zusammenarbeit mit regionalen Stadtwerken sorgte für eine ganzjährige gleichmäßige Auslastung der vorgehaltenen Personalressourcen mit einem kontinuierlichen Umsatzfluss. Verstärkt wurden die internen Ressourcen durch Nachunternehmen, mit denen größtenteils eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Im Rahmen eines großen überregionalen Projektes für die Deutsche Telekom kam es durch fehlende Baugenehmigungen zu einem verspäteten Projektbeginn, welcher anstatt im Februar 2019 erst im Juni 2019 erfolgen konnte. Durch diese Verzögerung wurden Teile des Projektes in das Jahr 2020 verschoben und der Umsatz ist in 2019 in diesem Geschäftsbereich geringer ausgefallen als geplant. Die Geschäftstätigkeit führte 2019 zu Umsatzerlösen von 13,5 Mio. € bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt 126,0 T€. Die Gesamtleistung betrug somit 14,4 Mio. € (2018: 13,6 Mio. €). In 2019 betrug das Rohergebnis 7,8 Mio. €. Der Jahresüberschuss belief sich auf 2,2 Mio. € (nach Steuern), das entspricht 15 % der Gesamtleistung. Dies stellt eine Veränderung von -504,8 T€ gegenüber dem Vorjahr dar (2018: 2,7 Mio. € nach Steuern). Der Rückgang des Jahresergebnisses ist bei konstantem Rohergebnis im Wesentlichen auf gestiegene Personalaufwendungen in Höhe von 1,8 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €) sowie gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) zurückzuführen. Deutliche Preissteigerungen beim Materialaufwand (+ 18,7 %) führten zu einer Reduzierung der Rohertragsmarge, die bei 54,1 % (2018: 58,9 %) lag. Die Betriebsleistung je produktiv beschäftigtem Mitarbeiter stieg um 6,3 % auf 464,8 T€. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist 2019 durch ein Bilanzvolumen von 9,66 Mio. € gekennzeichnet, wovon 5,5 Mio. € auf das Eigenkapital entfallen. Dies entspricht 57,1 % des Bilanzvolumens (Vorjahr: 51.1 %), Die bereits sehr gute Eigenkapitalsituation hat sich in 2019 im Wesentlichen aufgrund der gesunkenen Steuerrückstellungen nochmals deutlich verbessert. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit 2,1 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €) sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 5,7 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €) zu nennen. Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie ein gesteigerter Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen führten zu einem Rückgang der flüssigen Mittel auf 1,6 Mio. € (Vorjahr: 3,1 Mio. €). Die Gesellschaft verfügte im Jahresverlauf und zum Bilanzstichtag über ausreichend liquide Mittel. Insgesamt ist die Ertrags-. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft geordnet. Der Verschuldungsgrad der STG konnte im GJ 2019 auf 75,1 % gesenkt werden (2018: 95,8 %). Die Nettoverschuldung betrug 2,54 Mio. € und lag damit um 1,04 Mio. € höher als im Vorjahr, was im Wesentlichen auf einen verringerten Bestand an flüssigen Mitteln zurückzuführen ist. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen. Im abgelaufenen Jahr betrugen die Investitionen der STG in die Anschaffung für Technische Anlagen und Maschinen sowie für andere Anlagen und BGA 1,18 Mio. €. Die STG beschäftigte 2019 durchschnittlich 31 Mitarbeiter. Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr um 0,19 Mio. € auf 1,83 Mio.€ an. Damit erhöhte sich der Personalaufwand je Mitarbeiter auf 59 T€ (2018: 53 T€). Die Marktpositionierung der STG Braunsberg GmbH setzt eine hohe Qualität unter Einhaltung aller sicherheitstechnischen Rahmenbedingungen u.a. der Berufsgenossenschaften voraus. Für die Einhaltung und Überwachung der Qualitätsvorgaben besitzt die STG Qualitäts-Zertifizierungen des DVGW und vom Güteschutz Kanalbau e.V. (DVGW GW 301 GW 302, RAL- GZ 961). Hierzu zählen Weiterbildungen der Mitarbeiter und Aktualisierung der Qualifikationen. Insgesamt bestätigen die derzeitige Marktlage und die sich abzeichnenden Trends eine gute Marktpositionierung der Gesellschaft durch das breite und doch fokussierte Leistungsspektrum. 3. Prognose- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht 3.1.1. Gesamtwirtschaftliche Aussichten 2020 Die ursprünglich für das Jahr 2020 prognostizierten Wachstumsraten im Bauhauptgewerbe (+5,5 % auf gut 145 Mrd. €) sind durch die Abfolge der Covid-19 Pandemie wohl nicht mehr zu halten und führen zu einer Neubewertung der Erwartungen. Trotz des sehr hohen Auftragsbestandes der Baubetriebe zu Beginn des Jahres 2020 wird erwartet, dass dieser aber zunehmend abschmilzt. Das Baugewerbe geht deshalb in seiner Bewertung von einem realen Rückgang von bis zu 5,5 % aus, im schlimmsten Fall sogar bis zu -2 %. Angesichts einer schrumpfenden Nachfrage nach Bauleistungen ist mit einem erhöhten Preiswettbewerb und damit auch einem nachlassenden Preisauftrieb von ca. 3 % zu rechnen, nach 4,5 % in 2019. 3.1.21 Aussichten für die STG Braunsberg GmbH Mit ihren Geschäftsfeldern und dem Schwerpunkt Kabelbau ist die STG gut aufgestellt und kann auf Marktentwicklungen reagieren. Die STG plant unter Berücksichtigung der Einflüsse der Covid-19 Pandemie einen Umsatz von 30,5 Mio. € (VJ: 13,5 Mio. €) sowie ein Rohergebnis von 14,2 Mio. € (VJ: 7,8 Mio.€). Dies entspricht einer Rohergebnismarge von 46,6 % (VJ: 57,6 %). Sollte sich die Covid-19 Situation verschlechtern, ist auch eine schlechtere Entwicklung möglich. Ein weiteres überproportionales Wachstum ist für die nächsten Jahre geplant. Dabei steht die Akquisition von Projekten im Ausbau der Glasfaserinfrastrukturen deutschlandweit im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Backbone Infrastruktur in Deutschland versorgt z.Zt. erst ca. 11 % der Gebäude mit einen FTTH (Fibre-to-the-Home) Anschluss. Momentan (Mitte 2020) können hierzulande rund 4,75 Millionen Haushalte auf "echtes" Glasfaserinternet zugreifen. Echt bedeutet dabei die Ausbauweise, wo die Fiberleitungen direkt bis zum Haus oder Modem des Endkunden führen, also FTTH bzw. FTTB. Wir erwarten, dass in den nächsten Jahren der größte Teil der verbleibenden Gebäude an ein Glasfasernetz angeschlossen werden wird. Der Absatzmarkt hierfür sind aktuell Stadtwerke, Kommunen und Netzbetreiber. Hier sehen wir große Wachstumschancen. Im Bereich der FTTH Inhaus Infrastruktur wird zum aktuellen Zeitpunkt nur ein verschwindend geringer Anteil von Wohnungen in Deutschland mit einem FTTH Glasfaseranschluss versorgt. In den nächsten Jahren werden auch hier die meisten Wohnungen mit einem FTTH Glasfaseranschluss ausgestattet werden. Kundengruppen sind hier vor allem die Wohnungswirtschaft sowie die Netzbetreiber, die ihre Kun den mit entsprechenden Produkten aufwerten wollen. Wir erwarten auch für das Jahr 2020 die Fortsetzung einer sehr guten Entwicklung in unseren angestammten Geschäftsfeldern. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie können wirtschaftlich abschließend noch nicht bewertet werden. 3.2. Risikobericht 3.2.1. Chancen Der Markt für den Kabelbau (Beratung, die Planung sowie die Errichtung von Glasfasernetzen) ist äußerst heterogen, fragmentiert und von einer Vielzahl an großen, mittleren aber auch einer Reihe kleinerer Anbieter geprägt. Er zeichnet sich insbesondere durch ein sehr starkes Wachstum und eine deutliche Zunahme der auf diesem Markt tätigen Unternehmen in den vergangenen Jahren aus. Dieses Wachstum ist im Wesentlichen auf die von der Bundesregierung in Gang gesetzte Politik zum verstärkten Ausbau von Breitbandnetzen und der sog. "5G-Strategie für Deutschland" zurückzuführen. Hierbei wird das Ziel verfolgt, bis 2025 eine 5G-Konnektivitat zu erreichen und zugleich die Mobilfunkkapazitäten in zentralen Orten und in ländlichen Räumen substanziell auszubauen. Dafür ist neben dem spezifischen Ausbau der Mobilfunknetze vor allem eine substanzielle Verstärkung des Glasfaserausbaus zur Anbindung von Mobilfunkbasisstationen in städtischen und ländlichen Regionen erforderlich. 3.2.2. Risikomanagement und Risiken Die STG wurde im November 2019 im Zuge eines Management Buyouts verkauft. Das operative Geschäft und die strategische Ausrichtung bleiben erhalten mit einem noch stärken Fokus auf das Wachstum. Im Zuge dieses Verkaufs wird das vorhandene Risikomanagement konsequent ausgebaut und erneuert, um eventuell auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen und darauf im Vorhinein reagieren zu können. Beginnend mit dem Geschäftsjahr 2020 haben wir einen wöchentlichen Liquiditäts-Forecast (24-Wochen-Forecast) implementiert, um die Liquidität zu überwachen und eventuelle Engpässe frühzeitig zu erkennen. Gleichfalls wurde ein monatliches Berichtswesen implementiert, das der Geschäftsführung auf monatlicher Basis wichtige Kennzahlen (finanzielle und operative) über den zurückliegenden Geschäftsverlauf zur Verfügung stellt und Abweichungen zum Vorjahr und Budget direkt erkennen lässt. Hierzu zählen u.a. die Umsatzerlöse, die Gesamtleistung, das Rohergebnis und die Rohergebnismarge, das EBITDA. Eine Kapitalflussrechnung sowie eine Bilanz sind ebenfalls verfügbar. Auf der operativen Seite werden u.a. Auftragseingänge und der Auftragsbestand reportet. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie wöchentlicher Baubesprechungen, in denen auch der Abrechnungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter und Poliere. Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen (wie z.B. das "Vieraugenprinzip") sind in der Einführung bzw. Umsetzung. Die wichtigsten Risiken, wie Kalkulationsfehler, Verzug bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, Mängel sowie ausbleibende Zahlungseingänge, sind auf diese Weise beherrschbar. Ein Risiko für die prognostizierte Entwicklung in unseren Geschäftsfeldern liegt unter anderem darin, dass es zu Verzögerungen bei der Auftragsvergabe von neuen Projekten kommen kann. Dies liegt vor allem daran, dass viele Kommunalverwaltungen (als Genehmigungsbehörden) aber auch viele Kunden aufgrund der Covid-19 Pandemie nur eingeschränkt erreichbar sind und damit die üblichen Vergabe- und/oder Genehmigungsprozesse länger dauern als üblich. Das Risiko dramatischer Einbrüche, wie die in der Gesamtbranche, sehen wir als begrenzt an, da der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur als Kernaufgabe der Digitalisierung in Deutschland angesehen werden muss und nur durch diese, die Digitalisierung umgesetzt werden kann, Die Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen auf alle Bereiche unserer Gesellschaft (z.B. Wirtschaft, Finanzen, Kunst- und Kultur, Tourismus, öffentliche Verwaltungen, Gesundheitsweisen usw.) zeigen, dass die Digitalisierung in Form einer modernen Glasfaserinfrastruktur zur Versorgung mit hohen Übertragungsraten zwingend erforderlich ist. Die Bautätigkeit in diesem Sektor wird unserer Meinung nach, wenn überhaupt, nur kurzfristig und selektiv eingeschränkt. Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Unsere Bemühungen, um den Bedarf der STG, vor dem Hintergrund des starken Wachstums, zu decken, haben wir verstärkt. Nicht ganz einfach ist der Spagat zwischen einer ausreichenden, qualitativ hochwertigen Personaldecke und der gebotenen Vorsicht bei dauerhaften Kostenbelastungen im Hinblick darauf, dass sich die Auftragslage auch wieder verschlechtern könnte Die Gesellschaft arbeitet daher eng mit einigen Nachunternehmern zusammen und bemüht sich um neue Kooperationen mit Nachunternehmern, um Auftragsspitzen abzudecken. BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die STG Braunsberg GmbH hat ihren Sitz in Bochum und ist beim Amtsgericht Bochum unter HRB 3774 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschuss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Im Geschäftsjahr 2019 wurden 100% der Anteile der Gesellschaft durch die Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft mbH (kurz: DING; vormals: UNA 383. Equity Management GmbH) erworben. Im Zuge einer konzerneinheitlichen Bilanzierung wurde im Berichtsjahr Bilanzierung, Bewertung und Ausweis der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie eines Teils der sonstigen betrieblichen Erträge angepasst. Die Vorjahresvergleichszahlen der hiervon betroffenen Bilanz und GuV-Positionen (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sonstigen Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge) wurden zur besseren Vergleichbarkeit ebenfalls angepasst. Ebenfalls im Rahmen einer konzerneinheitlichen Bilanzierung wurde darüber hinaus Bilanzierung, Bewertung und Ausweis der fertigen Erzeugnisse sowie der damit verbundenen Bilanz und GuV-Positionen inklusive der Vorjahresvergleichszahlen angepasst. Dies betrifft die fertigen Erzeugnisse, die erhaltenen Anzahlungen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten, die Umsatzerlöse und die Bestandsveränderung.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind, - soweit nicht nachfolgend ausdrücklich beschrieben, gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die nutzungsbedingten planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Abschreibungssätze richten sich nach den steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Die unfertigen Leistungen sind in Höhe der kalkulatorischen Herstellungskosten (handelsrechtliche Obergrenze) bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung von dotierten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen des Vorjahres sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung des vorhandenen Deckungsvermögens bewertet. Sie sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von 3,21 % ermittelt worden. Dabei wurden eine Einkommens- und Rentensteigerungen zwischen 0,00-1,00 % p.a. sowie eine Fluktuation von 0,00 % angenommen. Von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zur einheitlichen Abzinsung mit dem Zinssatz für 15 Jahre wurde Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr vom Gesellschafter übernommen. Der sich nach § 253 Abs. 6 S. 3 HGB ergebende Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre betrug im Vorjahr 175 T€. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre abgezinst. Im Berichts- und Vorjahr gibt es keine langfristigen Rückstellungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes oder der Schätzung der Restlaufzeit werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zu Posten der Bilanz I. Angaben zur Aktivseite Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung sind in den Anlagen enthalten. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Pauschale Wertberichtigungen für das allgemeine Kreditrisiko im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nach Abzug der einzelwertberichtigten Forderungen sowie der darauf entfallenden Umsatzsteuer angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 731 T€ (Vorjahr: 448 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 7T€ eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag Forderungen in Höhe von 48 T€ (Vorjahr: 174 T€). Diese sind im Vorjahr in den sonstigen Vermögensgegenständen, im Berichtsjahr in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. II. Angaben zur Passivseite Eigenkapital / Ergebnisverwendung Das gezeichnete Kapital beträgt 593.098,58 € bzw. 1.160.000,00 DEM. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von 2.169.464,57 € zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres von 2.754.443,90 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen solche für Gewährleistungsverpflichtungen, Personalverpflichtungen und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 808 T€ (Vorjahr: 777 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber Gesellschaftern bestehen am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von 91 T€ (Vorjahr: 0 T€). Diese sind im Berichtsjahr in den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist - wie in den Vorjahren - nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen an die Gesellschafterin in Höhe von 446 T€. In den Zinserträgen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 102,08 € (Vorjahr: 0 T€) enthalten. Sonstige Angaben Allgemeine Angaben Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte bestehen in Höhe von 364 T€ jährlich im Rahmen der Anmietung der Geschäftsräume. Der Mietvertrag hat noch eine Laufzeit bis Juni 2031. Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 31 Mitarbeiter. Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt: Herr Hermann Braunsberg jun. - Geschäftsführer Herr Günter Braunsberg - Geschäftsführer, Kfm. Leitung Herr Christoph Lüthe (seit 8. Januar 2020) - Geschäftsführer, Chief Commercial Officer / Chief Sales Officer Herr Jörg Kaiser (seit 8. Januar 2020) - Geschäftsführer, Chief Operating Officer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Berichtsjahr TEUR 323. Im Berichtsjahr lagen unverzinsliche Kredite an Organmitglieder in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 174) vor. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 174 zurückgezahlt. Angaben über Beteiligungsverhältnissen Die Gesellschaft ist seit deren Errichtung am 3. Juli 2001 zu 100 % an der STG Braunsberg Recycling GmbH mit Sitz in Bochum beteiligt. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 € und wurde in voller Höhe bar einbezahlt. Ein Aufgeld wurde nicht entrichtet. Für das Geschäftsjahr 2019 weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 14.548,48 € aus. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 263.194,02 €. Nachtragsberichterstattung Nach dem Bilanzstichtag erfolgte der Ausbruch der Covid-19 Pandemie. Die Auswirkungen hiervon können wirtschaftlich abschließend noch nicht bewertet werden. Zu den Auswirkungen verweisen wir auf die Abschnitte 3.1.2 und 3.2 im Lagebericht.
Bochum, den 12. Mai 2020 Hermann Braunsberg Günter Braunsberg Christoph Lüthe Jörg Kaiser Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer vorstehende Jahresabschluss ist am 26.06.2020 festgestellt worden Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die STG Braunsberg GmbH, Bochum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STG Braunsberg GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STG Braunsberg GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
München, den 25. Juni 2020 Deloitte
GmbH
gez. Marco Farrenkopf, Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Sander, Wirtschaftsprüfer |
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